Gelenkerkrankungen

Die Gelenke unseres Körpers symbolisieren unsere geistige Beweglichkeit.
Nur wenn wir eine gewisse geistige Beweglichkeit haben, können wir uns optimal an unsere Umwelt oder innerhalb unseren Beziehungen optimal an die gegebenen Umstände oder Einflüsse anpassen. Haben wir also Probleme mit unseren Gelenken, so haben wir geistig begrenzende Programme in uns laufen, die uns in unseren Fähigkeiten begrenzen. Wir sind dann also aufgrund unserer Denkweisen begrenzt. (Und entsprechend gehts in der Heilung der Gelenke natürlich eigentlich um die Auflösung unseres begrenzten Denkens, denn hier liegen die Ursachen.)
Dabei dienen die Gelenke der Umsetzung unserer Gedanken in eine Körperbewegung. Wir haben also meinetwegen einen Gedanken, der zu einer Körperbewegung führt. Dann haben wir eine Zeitlang keinen Gedanken und unsere Gelenke haben Ruhe. Dann kommt wieder ein Gedanke der zur Bewegung eines Gelenkes führt, dann wieder Ruhe. So sieht der Idealfall, also die gesunde Situation für ein jedes Gelenk aus. Klare Gedanken steuern unsere Gelenkbewegungen mit ebenso klaren mentalen Ruhephasen in denen unsere Gedanken und die Gelenke auch zur Ruhe gekommen sind. Diese Ruhe können die Gelenke nur haben, wenn tatsächlich auch keine versteckten oder verstümmelten oder verwirrten oder gar gegensätzlichen Gedankenimpulse auf die Gelenke einwirken.

Darin erkennen wir das allerwichtigste Prinzip für gesunde Gelenke:
Yang und Yin, Aktivität und Passivität muss im Einklang sein.

Wenn wir es aber nun nicht schaffen in unsere Gedanken nach mentalen Aktivitätsphasen wieder innere Ruhe einkehren zu lassen, so wird sich dies negativ auf unsere Gelenke auswirken, weil sie dann ständig Impulsen ausgesetzt sind und nicht zur Ruhe kommen dürfen. Sie sind dann ständig entzündet, also ebenfalls im aktiven Zustand, genau so wie unsere Gedanken. Diese geistige Unruhe ist bei allen Arthritis Menschen ursächlich für die Entzündung des Gelenkes. Dieser feurige Schmerz, den er im Gelenk spürt, spiegelt ihm eigentlich ein geistig mentales Problem, welches bei ihm im Unterbewusstsein voll am brennen ist, und verhindert dass er zur Ruhe kommt.
Damit solche Menschen sich nicht mit ihrem Problem auseinandersetzen müssen haben sie sich allerhand mentale Fluchttricks zugelegt. Sie trinken Kaffee um nicht zur Ruhe zu kommen oder schauen sich gar im Fernsehen sogenannte Idiotensendungen an, wie beispielsweise "Wer wird Millionär", um ihren eigenen Geist mit völlig sinnlosen und total schwachsinnigen Fragen abzulenken. Wenn im Fernsehen grad keine solchartige Sendung kommt, dann wird der eigene Geist mit Kreuzworträtseln oder Sudoku zugemüllt. OK, das mag jetzt überzeichnet sein, es gibt auch noch andere Formen, aber in der Praxis kann das wirklich so beobachtet werden. Wer noch jung ist, und sich so verhält wird zwangsläufig spätestens im Alter mit Gelenksproblemen konfrontiert werden, denn die Gelenke werden bei dieser Art des Umgangs mit dem eigenen Geist ständig mit Impulsen bombardiert und können genauso wie der Geist nie zur Ruhe kommen. Dabei wird dann oft noch als Ausrede angeführt, das sei Gedankentraining oder Gedächtnistraining, man müsse das Gehirn ja schließlich auch trainieren. Jedoch das ist natürlich Nonsens. Unser Gehirn funktioniert am besten, desto weniger Gedanken wir darin haben. Wer tausend Gedanken und Probleme im Kopf hat, kann keine klare Entscheidung treffen. Wer sein Gehirn wirklich trainieren will, der muss üben, sein Gehirn zu leeren, seine Gedanken abzuschalten. Das nennt man Meditation. Desto mehr wir unseren Geist leeren, desto leistungsfähiger wird unser Denken. Eine andere Methode das Gehirn zu trainieren gibt es nicht.

Zusammenfassung

Es ist in Ordnung, mal einen Kopf voller Gedanken zu haben, aber eben nur, wenn wir uns als Gegenpol auch die Gedankenleere, die Entspannung im Geist erlauben. Wenn wir ein Gleichgewicht auf dieser Ebene erreicht haben, werden unsere Gelenkprobleme ganz schnell verschwinden. In der Praxis verschwinden die Gelenkprobleme oft sogar so schnell, dass manche Geistheiler mittlerweile behaupten, Arthritis sei einfach nur eine Erfindung der Schulmedizin, denn wie kann man etwas als Krankheit klassifizieren, was so leicht flüchtig ist ?
Bei Arthrose sind oft noch weitere Mechanismen beteiligt (Verdrängung in Fett/Übergewicht hinein). Jedoch auch hier ist das grundlegende Problem das Ungleichgewicht.

Säure - Base Gleichgewicht

Auf der körperlichen Ebene sind es natürlich noch weitere Wirkmechanismen, die dazwischengeschaltet sind. So ist die Entsprechung zur geistigen Unausgewogenheit ein Ungleichgewicht auf der Säure-Base Ebene des Körpers. Letztlich ist es eine Übersäuerung des Gewebes, welches die Gelenke angreift und schmerzen lässt. Die Botschaft des Körpers ist dann ganz direkt: "Achtung, schau mal, da bewegen sich zu viele sauren Gedanken in deinem Geiste !" und man sollte einfach im eigenen Unterbewusstsein graben, woher dieses sauer sein auf das Leben kommt, und das oder die Themen bearbeiten.
Auf der Körperebene kann man das Säure-Base Gleichgewicht unterstützen indem man anstatt Zucker, Kaffee, Nikotin, Fleisch und kohlensäurehaltigen Getränken auf eine gesündere Ernährung wechselt (evt Schnellentsäuerung mit Brottrunk). Selbst das einfache Trinken von viel hochwertigem Wasser und Kristallsalz hilft dem Körper die Übersäuerung abzubauen.

Kniegelenke

Den Kniegelenken kommt eine besondere Bedeutung zu, weil, wann immer wir unsere Gedanken in neue Richtungen lenken, sind die Gelenke der Knie, die ersten, die diese Impulse umsetzen müssen. Man sieht dies an der Körperbewegung des Menschen: Wenn er vorwärtsläuft, so sind es die Knie, die als erstes eine neue Richtung einschlagen. Der restliche Körper folgt dann automatisch. Auch körpersprachlich zeigen uns die Knie die Richtung an zu was oder wem es uns unbewusst hinzieht.
Wenn wir nun in uns Anteile haben, die in unterschiedliche Richtungen wollen (siehe auch "Gegensätzliche Wünsche"), und diese Wünsche bereits so weit gereift sind, dass sie bereit wären, umgesetzt zu werden, also bereits Impulse auf Körperebene aussenden, dann sind die Kniegelenke die ersten, die darunter leiden. Sie müssen es aushalten, sozusagen in zwei unterschiedliche Richtungen gezogen zu werden. Und natürlich sind dann Knieschmerzen die Folge.

In der Praxis bestehen diese unterschiedlichen Anteile meist (nicht immer) aus einem Teil, der am alten Leben festhalten will, und einem anderen Anteil, der etwas Neues will, weil die Seele mit dem alten Leben nicht mehr zufrieden ist. Sobald der Mensch sich dann mit seinem ganzen Sein und Handeln für den neuen Weg entscheidet, verschwinden die Knieprobleme immer ziemlich schnell. Der innerlich auf die Knie einwirkende Impulskonflikt ist ja dann gestoppt, und nun wirkt nichts mehr den Selbstheilungskräften des Körpers entgegen.

Denkaufgabe: Können Sie erkennen, wie dümmlich der Glaube ist, dass in einer solchen Situation mit einer Knieoperation die zugrundeliegende geistige Ursache aufgelöst wird ?


    Diesen Artikel bewerten: 10 = super    
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10


Finden Sie diesen Artikel gut ?
Möchten Sie diesen Artikel an Freunde weiterempfehlen ?
Bitte einfach die Links im Actioncenter am rechten Rand unten benutzen. Dort finden Sie auch einen Link zur Druckversion, falls Sie den Artikel ausdrucken möchten.
Hat Ihnen dieser Artikel die Augen geöffnet ? Sie können für das kostenlose Lesen dieses Artikels und den Betrieb von Spirituelle.info eine Spende überweisen oder direkt über Paypal:


Kommentare

 
1. Rosa schrieb am 27.12.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ich finde den Artikel sehr aufschlußreich, nur habe ich das Problem eines Meniskusrißes rechts, so dass eine OP unumgänglich ist?
viele Grüße Rosa
 

 
2. Andreas schrieb am 27.12.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, bei einem Meniskusriss gilt vieles vom oben zum Knie Geschriebenen auch. Ansonsten ist die heilende Botschaft meist in der Situation enthalten, als der Riss geschehen ist. Er ist ja nicht zufällig an dem Ort zu der Zeit unter den Umständen geschehen. Grüße von Andreas
 

 
3. norbert schrieb am 08.11.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

danke für den beitrag.
ich habe üble knieprobleme, zum schreien, seit ich auf diese stelle gehe, wo ich nicht hinwill, weil mich da keiner will, wie ich bin.
und kann jemand anders als er ist, und bleibt gesund?
zudem marathongeschädigt: weglaufen?
unfall nach beziehungskonflikt? auf der über/stürzten flucht?
...
und : sitzmeditation unmöglich ...

beste grüße und dank, norbert
 

 
4. Andreas schrieb am 09.11.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - das ist ein gutes Beispiel, wie die Knie wehtun, wenn man sich in eine Richtung im Leben bewegt, wo man nicht hinwill. So zwingen deine Knie (dein Körperbewusstsein), dich in eine andere Richtung zu orientieren. Oft sind Menschen dann auch in Situationen (Arbeitsstellen), die nicht so einfach zu ändern sind, dann ist die Botschaft des Körperbewusstseins, dass man die eigene (Denk)richtungen ändern muß. Da dir auf der Arbeit Menschen begegnen, die dich nicht so annehmen, wie du bist, wirst du herausgefordert, den Teil in Dir zu ändern, der selbst etwas nicht so annimmt, wie es ist.

lg von Andreas
 

 
5. norbert schrieb am 26.11.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

hallo andreas,
danke für die antwort, den post.
manchmal ist man es nicht selbst, nur. auch die umgebung kann es sein. und man überfordert sich mit dieser, wie ich es tat. ich bin da jetzt weg. (und da waren leider nur wenige, die zu mir standen und das auch noch offen. ich war leitung, führung... somit ist deine begründung/erklärung/... nicht ganz zutreffend.)
und die knie machen sitzmeditation wieder mit und er rücken entspannt sich, die last ist weg.
danke für den beitrag und herzliche grüße
norbert
 

 
6. mareike schrieb am 27.11.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

vielen dank für den interessanten beitrag. v.a. den part zu den knieproblemen bzw. dem teil, der das alte will und dem teil, der was neues will fand ich sehr interessant.
ich bin seit ca. 1 jahr bei einem spirituellen lehrer und habe zur zeit dermaßen üble knieschmerzen, die mir niemand erklären kann. zudem passen mir keine meiner schuhe mehr, was vielleicht auch symbolische bedeutung hat... aber was kann man damit tun? weh tut es ja dennoch ;)
mareike
 

 
7. Andreas schrieb am 28.11.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

ja - wie schon im Text oben gesagt, es liegt daran, dass es dich unbewusst in zwei Richtungen zieht. Es wird aufhören, sobald du dich für eine Richtung entscheidest und gleichzeitig die andere Richtung aufgibst.

ACHTUNG WICHTIG: Aufgeben oder loslassen der anderen, meist alten, Richtung, geht nur, wenn du mit ihr (zb der Vergangenheit, die daran klebt) im inneren Frieden bist. (Vergebung etc, je nach dem, was notwendig ist)

lg von Andreas
 

 
8. Claudia schrieb am 31.12.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Alles schön und gut. Aber doch etwas einseitig gesehen. Es gibt dennoch organische Ursachen, die Leiden hervorrufen. Bitte mitbedenken. Aber stimmt schon, unser Geist und der Umgang mit uns selbst spielt eine große Rolle.
 

 
9. Andreas schrieb am 02.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Claudia,
Wenn du eine organische Ursache findest, dann hat auch diese organische Ursache wiederum eine psychische Ursache. Also wenn du beispielsweise ein Übergewicht als Ursache für ein Gelenkproblem findest, dann musst du die psychisch seelische Ursache des Übergewichtes anschauen. Weil ansonsten bleibst du im Sumpf des medizinischen Denkens stecken (und wirst von der Schulmedizin aufgefressen).
So hat jede Erkrankung letztlich zu 100% seelische Ursachen.
lg von Andreas
 

 
10. Jane schrieb am 08.2.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo.
Möchte jetzt auch mal meine Erfahrung schreiben....Habe seit letztem Jahr Knieschmerzen rechts nach dem Joggen bekommen, obwohl ich schon jahrelang Laufsport mache....
Es ist wie oben beschrieben, ich konnte mein altes Leben noch nicht loslassen ( 27 Jahre mit meinem Mann) , und hatte gleichzeitig aber die Hoffnung auf eine neue Richtung ( neue Liebe ). Lange war ich zerrissen zwischen beiden Leben und da fing auch mein Knieproblem an.... seit ich mir nun im Klaren bin, dass ich mein altes Leben hinter mir lassen werde, werden auch die Knieprobleme langsam besser... Je sicherer mein Geist in dieser Beziehung wird, umso sicherer werden sich auch meine Knieprobleme wieder in Luft auflösen.... Und die Frage nach einer Knie-OP ist für mich damit dann auch gelöst...
Herzliche Grüße
 

 
11. ralf wendel schrieb am 03.3.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich hatte vor fast drei Jahren ein Hyperextensionstrauma beider Kniegelenke, hervorgerufen durch einen Unfall.
Bin dann vor einem Jahr operiert worden und habe immer noch Beschwerden.Was kann ich tun? Muß ich eine Entscheidung treffen?
 

 
12. Andreas schrieb am 03.3.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Am besten aus der Deutung des Unfallhergangs weitere Botschaften holen.
Es betrifft bei dir wohl weniger das Gelenk, sondern mehr die Kreuzbänder oder allgemein das Knie. Du wurdest (bei dem Unfall) gezwungen eine Knie-Bewegung zu machen, die man normalerweise nicht macht, was natürlich sofort zu der Frage führt: Wie schauts denn so allgemein mit deiner Flexibilität aus ? Die Ursache für Unnachgiebigkeit (=mangelnde Flexibilität) ist oft stures Ego, Stolz usw. Alles Themen, die die Seele natürlich gerne los wäre... Denn, die Seele will keine Entscheidungen, die auf Angst vor Gesichtsverlust basieren.

lg von Andreas
 

 
13. ivota schrieb am 14.4.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo!
Ich habe seit ca 3 Wochen Schmerzen im re Knie...und das mitten in der Marathonvorbereitung. Mein "Thema" ist seit längerer Zeit meine Arbeit. Es steht ein neues Aufgabenfeld zur Debatte, welches mit mehr Stunden verbunden ist.Nun das Problem: Meine Schwiegermutter, die mich von Anfang an nicht mochte, versorgt meine Kinder(im Moment 1 x p. Woche, dann wären es 2 Tage in der Woche), wenn ich arbeiten gehe. Ich bin also von der Person "abhängig", mit der ich kein gutes bzw. gar kein Verhältnis habe.....eigentlich möchte ich gar keinen Kontakt zu ihr, auf der anderen Seite arbeite ich gerne. Eine ziemlich Zwickmühle, oder???
Lg
IVOTA
 

 
14. Andreas schrieb am 14.4.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja, auch hier wieder das Hin-und-Hergerissene, was die Knie aushalten müssen. Vielleicht wärs ja gut, wenn du mal mit einer Familienaufstellungsarbeit schaust, was hinter dem Schwiegermutterthema steckt. Zumindest das alte Muster des sich glücklich fühlens mit dem Marathon-Endorphinrausch scheint ja nun nicht mehr so gut zu klappen :-)

lg von Andreas
 

 
15. ivota schrieb am 15.4.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas!
Familienaufstellung ist schon seit längerer Zeit ein Gedanke......vielleicht ist es an der Zeit das Thema mal zu bearbeiten.
Der Endorphinrausch wird wohl leider ausbleiben....mein 1. Marathon soll wohl (noch) nicht sein ;-)


LG
IVOTA
 

 
16. Dhyana schrieb am 20.4.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke für eure Anregungen. Das Leben zwingt mich seit 5 Monaten in die Knie. Erst schmerzte nur das linke, seit Beginn der Akupunktur-Therapie auch das Rechte. Da in den Kniekehlen Schwellungen sind, kann ich mich kaum bücken. Ich bin 60 Jahre alt und infolge Betriebsschliessung per Juli 2015 endet mein Arbeitsleben mit 61.5 Jahren, statt wie vorgesehen mit der regulären Pensionierung mit 64. Ein Teil in mir bejaht dieses unfreiwillige "zur Ruhe gesetzt" werden, hat jedoch Ängste bezüglich der finanziellen Konsequenzen. Ein anderer Teil macht sich auf, eine neue Anstellung zu suchen, mit der Angst in diesem Alter nichts mehr zu finden. Deshalb bin ich hin-und her-gerissen und habe dennoch das Gefühl beide Wege gehen zu müssen. Ein Dilemma, das wohl nur die Zeit heilen kann. Oder habt ihr gute Ideen dazu?
 

 
17. Andreas schrieb am 20.4.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
So eine Schwellung geht weniger auf das Hin- und Hergerissene zurück, sondern sie zeigt dir auf, was für einen Widerstand (=Schwellung) du dir innerlich aufgebaut hast gegen das, was das Leben dir an Schiksalsweg anbietet.
Auch körpersprachlich bist du nicht mehr in der Lage dich vor dem göttlichen Weg zu verbeugen, den der Gott in dir (zb dein Unterbwusstsein) erschaffen hat.

Du hast eine Schwellung zwischen Dir und diesem Gott erschaffen,
kannst dich ihm darum nicht mehr unterordnen,
seinem Weg nicht mehr folgen.

lg von Andreas
 

 
18. Nadine schrieb am 20.5.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

lieber andreas und leute ! ganz toller input und resonanz hier :-) wenn denn nun die gedanken nie klar sind.. ist es für mich meistens schwierig mich auf meditationen einzulassen. muss man da einfach drüber kommen? über müdigkeit schmerz gedankenregen, einfach üben üben üben? zudem möchte ich an der blockade meines sakralchakras arbeiten eig ja schon wieder eine manifestation das ganze hinzuschreiben..
 

 
19. Andreas schrieb am 22.5.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - es geht da ja oft um eine ganz grundlegende Änderung des eigenen Seins.

Zitat:

möchte ich an der blockade meines sakralchakras arbeiten eig ja schon wieder eine manifestation das ganze hinzuschreiben.

ja - darum nicht "an der Blockade arbeiten", sondern "an der Auflösung der Blockade arbeiten" oder "am Energiefluß arbeiten" schreiben und denken.

lg von Andreas
 

 
20. jenn schrieb am 23.9.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

hi hatte vor rund 2 jahren einen kreuzbandriss links der operiert wurde und nun vor 20 tagen ist das neue kreuzband links wieder gerissen(bin ausgerutscht...)war in dem moment stark hin und her gerissen zwischen passivität und aktivität in einer gewissen angelegenheit, in der aktivität ist der ausrutscher passiert.hatte vor dem ausrutscher schon den eidruck meine intuition sprach für passivität, mein ego bzw mangelgefühl trieb mich zum handeln...zack lag ich da!
weitere gedanken dazu würden mich freuen...

habe seit heute starke schmerzen im hüftgelenk auf der selben seite....hilfe!!plötzlicher stechender schmerz kam auf( im stand), danach beim beugen/anwinkeln beim hocken der hüfte starke beschwerden
 

 
21. Andreas schrieb am 23.9.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - das hört sich so an, als sei die geistige Ursache für den ersten Kreuzbandriss auch noch nicht aufgelöst gewesen.
lg von Andreas
 

 
22. jenn schrieb am 25.9.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

danke...wie kann ich das verstehen(also die geistige ursache ist mir nicht ganz klar)und was hat es mit dem hüftgelenk auf sich...?
 

 
23. Andreas schrieb am 26.9.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja du hast das ja oben schon erkannt, dass du deine Passiv-aufnehmende, also weiblich intuitive Seite zugunsten dem Ego unterdrückst. Das ist ja schon einmal ein guter Anfang, aber natürlich gilt es auch Konsequenzen zu ziehen - und eben vor allem herauszufinden, was da dahinter steckt, welche Urentscheidungen / Urerlebnisse etc. und damit in Frieden zu kommen.

Hüfte und Hüftgelenke - Da ist immer das Thema inneres Gleichgewicht aktiv und die Hauptfrage lautet bei der Hüfte:
Was brauche ich um in mein inneres Gleichgewicht zu kommen ?

lg von Andreas
 

 
24. petra schrieb am 22.12.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
das ist ja großartig was ich hier lesen darf! ich komme noch mal auf das Thema Schwellung im Knie zurück, denn das habe ich nicht ganz verstanden. ich habe auch eine Schwellung in meinem rechten Knie - hier hatte ich vor 18 Jahren eine Bänderriss und Miniskusschaden - wurde athroskopiert.

ich habe den ersten Grad im Reiki gemacht und herausgefunden, dass ich meine Leichtigkeit und Fröhlichkeit mehr leben möchte. habe aber einen Mann, der mir als kontrollierendes, perfektes, sehr sachliches Spiegelbild immer wieder meinen Weg schwer macht. Also ich sehr viel Kraft brauche ich selber zu sein, bzw. mich dahin weiter zu entwickeln. nun habe ich immer wenn ich länger stehe eine Schwellung in meinem Knie und diese geht seit einer Woche nicht mehr weg. Sonst bekam ich das nur wenn ich zu dick war (z.B. Schwangerschaft). aber ich habe dieses Jahr 14 kg abgenommen und fühle mich diesbezüglich sehr wohl. ich freue mich sehr, wenn Du mir noch einen Blickpunkt schicken kannst!
Frohe Weihnachten schon mal! Lg Petra
 

 
25. Andreas schrieb am 23.12.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - die Schwellung vom Stehen kann zum Beispiel ein Hinweis auf einen inneren Widerstand sein, der sich in dir aufbaut, wenn du innehältst (=stehen). Also möglicherweise ein klassischer Hinweis, dass es da etwas gibt, was du nicht anschauen möchtest, es aber müsstest, wenn du nach innen gehst, statt dich im Außen fortzubewegen.
Natürlich ist in einem solchen Fall auch immer wichtig zu schauen, welches Thema das Ganze vor einer Woche ausgelöst (getriggert) hat. Aus der Ferne, ohne dein Leben zu kennen, kann ich natürlich nur allgemeines sagen. Auch ob du die Ursache des Bänderrisses vor 18 Jahren inzwischen aufgelöst hast, weiß ich nicht. Es war jedenfalls die erste große Botschaft zu deinem Kniethema. Ein Bänderriss kann nur geschehen, wenn das Leben in zwei verschiedene Richtungen an einem zieht.
Besonders gut sichtbar werden solche Energien in sogenannten Familienaufstellungen nach Hellinger. Wenn beispielsweise die unbewusste Solidarität mit einem toten Geschwister jemanden ins Jenseits zieht und natürlich die Person auch Aspekte in sich trägt das Leben leicht und locker geniesen zu wollen, das sind heftig gegensätzliche Kräfte (Wünsche), die schnell mal ein Band reisen lassen können.


lg von Andreas
 

 
26. nadine schrieb am 09.1.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

hallo :-)
erstaunlich wie ein teil wissen auslöscht, zb das mit den 2 richtungen einschlagen wusste ich vor über 1 jahr und hab es völlig verdrängt- höchst amüsant!
nun hatte ich vor kurzem auch einen unfall stürzte vom baum und fiel auf die knie- hast du dazu einen impuls andreas?
deine site ist sehr toll immer wieder. lg
 

 
27. Andreas schrieb am 09.1.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja, generell ist ein Baum natürlich ein Yang Symbol, also irgend ein Männlichkeitsthema. Das kann aber natürlich viel sein: Wolltest du einen Mann erobern, aber innere Wiederstände haben es dann doch nicht erlaubt - oder es geht um eigenes männliches Verhalten - da musst du selber mal in dein Leben einfühlen, was da an Botschaften dahintersteckt. Wieso fällt eine Frau überhaupt vom Baum ? Hat dir deine Realität (Erde) nicht mehr gefallen, aber deine Seele hat dich wieder auf den Boden der Tatsachen geworfen ? (Also auf den Baum klettern als Flucht vor etwas, dem du sich stellen sollst..) Also wie gesagt, da müsst man mehr von deinem Leben wissen um das verstehen zu können.
Aber es ist wichtig zu begreifen, dass der Betreffende selbst, wenn er sich wirklich öffnet, solche Botschaften immer erkennen kann, weil er hat ja dabei immer die Unterstützung der eigenen Seele. Diese will ja, dass er versteht !!

Auf das Knie zu fallen ist aber natürlich eine deutliche Botschaft dass es um eine Richtung im Leben geht.


lg von Andreas
 

 
28. Blume schrieb am 23.4.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo zusammen

Ich bin auf eure Deutung "gwundrig"

Kniescheibe linke Seite in 12 Bruchstüche zerhauen durch Sturz.

Glaube auf dem richtigen Weg zu sein. Mich zu kennen. Hatte tolle Pläne und Ziele ... Grundlegend ist alles gut. Wieso werde ich gehindert gute Ziele und Pläne zu leben. Weiterzukommen. Beziehungsebene ist ebenso harmonisch und liebevoll.

Gruss Blume
 

 
29. Andreas schrieb am 24.4.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - da sind deine Ziele und Pläne aber heftig gegen die Ziele und Pläne deiner anderen inneren Anteile gestoßen (zb gegen die Pläne deiner Seele), dass die Kniescheibe gleich in 12 Teile zersprungen ist.
Linkes Knie = linke Körperseite = es geht um deine weibliche Seite
Ich kenne ja nicht viel von dir, nur das was du geschrieben hast. Und dein Schreibstiel, da erkenne ich einen großen Mangel am weiblich Fließenden. Du schreibst genau so abgehakckt wie deine zersprungene Kniescheibe. Insofern würde ich mal sagen, dass dieser Unfall schon ein Hinweis ist, dass du dich der Heilung deiner weiblichen Seite zuwenden sollst.

lg von Andreas
 

 
30. Blume schrieb am 01.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

schmunzel
Ja lieber Andreas

Vielen Dank für Deine Antwort. Der kurze Schreibstil benutze ich wahrhaftig gerne, sobald ich mit dem Handy einen Text verfassen muss. Es ist jedoch wahr, dass ich nicht die blumigsten Briefe schreibe.

Die weibliche Seite mehr leben...
Ich liebe das Kochen, Gestalten. Es ist höchstens das Putzen, welches mir nicht wirklich liegt. Mit der Rolle Hauptberuflich Hausfrau zu sein, bin ich nicht zufrieden. Das ist heute weder nötig noch ein Thema.

Die Pläne meiner Seele ... ja - vielleicht will meine Seele Zuhause bleiben und im Atelier tätig sein. Jedoch steht hier das Geld verdienen müssen und ebenso wollen im Wege. So bin ich zur Zeit auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle und geniesse das Zuhause. Endlich fand ich Zeit kleinere Renovationen im Haus zu erledigen (war mir schon lange ein Anliegen), die Kreativität lebte ich im Kochen und im Atelier (was meinem Seelenwunsch entspricht)... ich lebte Zuhause vor allem was mir Spass bereitet und konnte die Rolle "Hausfrau" gut annehmen. Sogar das Putzen habe ich mit Humor erledigt. Manchmal gebe ich unterricht (Jugendliche) was mir ebenso viel Freude bereitet.

An einem Wunschtag "flog" ich aus dem Haus (2 Stufen). 18 Jahre lang gelang es mir, das Haus ohne Unfall zu verlassen :-)

Den Hinweis meine weibliche Seite zu pflegen, nehme ich gerne an. Der männliche Anteil wurde stark durch das Alleine sein (nicht einsam) mit den Kids geprägt. Innerlich habe ich jedoch das Gefühl es geht um ein STOP der Weiterentwicklung. Die Kids sind selbständig, ich bin zum ersten Mal wirklich frei. und die Folgen des Sturz nehmen mir das Glücksgefühl des "Alleinseins". Denn nun kann ich weder in eine kreative Weiterbildung noch in den Wald spazieren oder wandern gehen. Leider werde ich so ebenfalls keinen Job finden (Ausfall mindestens 2 Monate) - ich arbeite mit und für Menschen im therapeutischen Sinne. Die Arbeit bereitet mir viel Freude. Weiterzukommen geht "Wort wörtlich nicht".

Mich bringt das Liegen ziemlich in eine Unruhe und als Bewegungsmensch habe ich wahrhaftig grosse Mühe mit dieser Herausforderung. Ich bin nicht die TV "hänger"Frau.

12 Teile - eine sehr magische Zahl - kommst Du da auf eine Verbindung zwischen Zahl und Knochen? Für was steht denn eine Kniescheibe ... der härteste Knochen (so glaube ich) zersplittert ... und hindert mich jetzt daran, mein Zuhause zu sein zu geniessen. Sorglos zu bleiben.

Vielen Dank für Deine Antwort.

Lieber Gruss
 

 
31. Andreas schrieb am 02.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

An einem Wunschtag "flog" ich aus dem Haus (2 Stufen).


Dann hattest du danach Kontakt zum Boden, zur Mutter Erde. Der obere Teil deines Körpers wolle weg, die Füße nicht.
Es geht also um ein Weglaufen von etwas in dir (=zu Hause), was die Seele nicht oder nicht mehr mitmachen wollte. Wohin wolltest du, als es passiert ist ?
Aktivität (Yang, männlich) ist dir jetzt ziemlich eingeschränkt. Nun bist du gezwungen dich Yin zu verhalten.
Du bist nun auch gezwungen dich deiner Kniescheibe zuzuwenden. Sie steht auch für das Thema Schutz, denn sie schützt das Knie. Die Kniescheibe steht also auch für ein männliches Thema. Wie du schreibst, hast du vor deine Kinder alleine aufgezogen. Also vermute ich mal, du hast irgendwie den Vater der Kinder verloren, ob durch Trennung oder wie ist egal, und jetzt hast du wieder etwas, was eigentlich die Aufgabe hätte, zu schützen, verloren, nämlich die Kniescheibe. Möglicherweise wirkt hinter beiden die selbe Energie. Und so hat sich deine Seele vielleicht gedacht, wenn sie die Botschaft der Partnerschaftstrennung nicht versteht, dann nehm ich ihr die Kniescheibe weg, das ist schwieriger zu übersehen. Denn das frühere Hinderniss, die Kinder alleine aufziehen zu müssen, hat anscheinend nicht dazu geführt, dass du die eigentliche Botschaft angenommen hast.
(Das ist natürlich spekulativ, aber die Botschaften der Seele unterliegen immer Steigerungsstufen.)


lg von Andreas
 

 
32. Blume schrieb am 03.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Es geht also um ein Weglaufen von etwas in dir (=zu Hause), was die Seele nicht oder nicht mehr mitmachen wollte.

lieber Andreas

ich war auf dem Weg zum Unterricht. An diesem Tag unterrichte ich Lernende im Bereich der Kommunikation und Spiele entwickeln, durchführen. Ich gebe gerne Impulse der "Güte" in der Klasse (die Lernenden sind hierarchisch in der untersten Stufe (Anlehre) und benötigen viel Verständnis und Fürsorge. Ich war voller Freude unterwegs.

Da ich mich selber seit über 25 Jahre mit Krankheit und Deutung beschäftige, kann ich den Stopp wohl einfach nicht verstehen. Sich selber zu helfen ist immer etwas schwierig. Der Schutz den ich verloren habe (bezgl. Knie) ist nachvollziehbar.
Nur vor was laufe ich weg?
Wieso die Botschaft der Partnerschaftstrennung nicht verstanden zu haben, ist mir schleierhaft. Damit habe ich mich wohl auseinandergesetzt und versöhnt (auch meine Fehler erkannt).

Ich mag nicht mehr so viele männliche Anteile leben müssen. Davor laufe ich bestimmt weg. ich habe genug davon, die Hosen anzuziehen. ich will auch Frau sein. Empfangen, Sinnlichkeit pflegen und leben - glücklicherweise bin seit 5 Jahren in einer für uns stimmigen Partnerschaft (und lebte zuvor 12 Jahre alleine).

ich lerne NEIN zu sagen und generell anzunehmen (was auch immer) - das sind die Themen an denen ich bewusst arbeite.

Die Steigerungsstufe sehe ich nicht.

oder heisst das Leben zu leben, ständig eine Kopfnuss zu bekommen. behindert zu werden? ich glaube ich zweifle zur Zeit an der Sinnhaftigkeit des Lebens. x-wie stinkt es mir. Bin ich voll umfänglich zufrieden und glücklich, kommt x-eine Herausforderung auf mich zu. Sei es im nahen Umfeld oder bei mir selber.

Die Menschen und der Umgang mit der Welt bereitet mir viel Mühe. Ich finde den Gedanken der Wiedergeburt seit ich ein Kind bin schrecklich und hoffe, dass es kein nächstes Mal gibt.

Das sind wohl auch Themen die mich zur Zeit stärker beschäftigen (vor dem Unfall).

ganz klar: ich will nicht wiedergeboren werden.

Grüsse Blume
 

 
33. Andreas schrieb am 03.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Es gibt immer Steigerungsstufen. So wie ein Baum nicht über Nacht zum Riesen auswächst, so baut sich auch die geistige Energie die zu einem Zerspringen einer Kniescheibe führt nicht aus dem Nichts auf. Alles hat seine Entwicklungsprozesse. Das was du als Kopfnüsse bezeichnest sind wohl die Steigerungsstufen, die du erlebt hast. Du sagst, dein Thema ist zur Zeit das NEIN sagen lernen.
Diesbezüglich zeigt dir deine kaputte Kniescheibie, wie NEIN sagen nicht geht: Wenn man Nein sagt und eine Grenze setzt und den Konflickt (also den Angriff) nicht gleichzeitig befriedet ==> dann führt der andauernde Angriff zum Zerspringen des unnachgiebigen Knochens.

Alternativen sind, man befriedet den Konflickt/Angriff, also beseitigt die Ursachen und sagt Nein
oder
man sagt JA und nimmt an, was ankommt und wandelt es für die eigenen Zwecke um. Dies führt immer zu einer Krafterhöhung, weil man zusätzlich zur eigenen Kraft auch die Energie des Empfangenen benutzt. (Viele östlichen Kampfkünste verwenden diese Methode)

Zu Knochenbrüchen kommt es immer dann, wenn man sich dem Leben (also den Energien die auf einen zukommen) zu unnachgiebig entgegen stellt.



Zitat:

Ich mag nicht mehr so viele männliche Anteile leben müssen.


Du warst auf dem Weg zu Lehren, wolltest Unterricht geben. Zumindest so wie Lehrer sein in unserer Gesellschaft verstanden wird, ist auch dies eine astreine Yang Tätigkeit. Auch hier scheint eine Botschaft versteckt zu sein.
Dabei gibt es natürlich auch das Lehren in einer weiblicheren Variante. Man muss als Lehrer nicht auf die Schüler einreden, sie mit Worten erschlagen. Weibliche Formen des Lehrens gehen anders. Mutter Meera beispielsweise lehrt sogar ganz ohne Worte.


lg von Andreas
 

 
34. Blume schrieb am 06.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas

vielen Dank für Deine Impulse.

Nein zu sagen, muss gelernt werden. Manchmal reagiere ich wirklich zu hart und zu unnachgiebig und muss mich beim Reflektieren der Thematik selber an der Nase nehmen.

Wahrscheinlich begreife ich einfach nicht, weshalb diese Steigerungsformen auf mich zu kommen. Es ist mir bewusst, dass ich Fehler mache. Ich verzeihe den anderen und mir selber ebenso (auch das ist nicht immer einfach).

In der Regel passieren diese Kopfnüsse, in den Momenten im Leben, wo für mich alles stimmig ist. Meine Freude und das Glücksgefühl sehr hoch sind. Vielleicht will ich zuviel wissen. laufe zu gerne in der Natur. ich sage ich verarbeite den Alltag in der Natur - andere sagen vielleicht, ich laufe x-was davon .... Vielleicht sollte ich einfach nur Ruhen. Loslassen. Sein und nix mehr wollen. Ziele aufgeben, mich fallen lassen, den Beruf aufgeben (nur wer zahlt mir meine Lebensunterhaltskosten = Angst), keine Weiterbildungen mehr besuchen ... den absoluten Stopp muss ich jetzt annehmen und dieser bereitet mir innerlich Schwierigkeiten. ich bin wortwörtlich am Weiterkommen verhindert. Ein zusätzlicher Muskelabriss sorgt dafür, dass ich länger nicht mehr laufen kann.

Wenn ich nur wüsste, was zu tun ist. Was mein Lebensplan will. Das wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

Lieber Gruss und vielen Dank
Blume

(Die Art und Weise des Unterrichts hat sehr viel mit Spielen und Schulung der Wahrnehmung zu tun. Es ist nicht eine klassische Lernfrequenz)
 

 
35. Andreas schrieb am 07.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

..in den Momenten im Leben, wo für mich alles stimmig ist.

ja - das ist natürlich klar, dass zusätzlich noch weitere destruktive Glaubensmuster wirken. Das kann zum Beispiel ein Selbstbestrafungsprogramm sein, dass man sich Glück nicht erlaubt, zumindest nicht "zuviel" davon. Schon dass du glaubst es könne evt daran liegen, dass du, ich zitiere: "zu gerne in der Natur läufst", klingt schon verdammt heftig nach einem Muster, dass man sich etwas nicht erlaubt. (Gerade unter Frauen sind solche Selbstbestrafungsprogramme weit verbreitet, weil sie jahrtausende lang von vorherigen Generationen übernommen wurden.)
Auch da gilt es natürlich herauszufinden, warum und wie dieses Muster konkret bei dir sich festgesetzt hat und es dann aufzulösen. Auch solche Selbstbestrafungsprogramme wird die Seele irgendwann stoppen, wenn die Zeit reif dafür ist.



Zitat:

Wenn ich nur wüsste, was zu tun ist. Was mein Lebensplan will. Das wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

ja - dir ist hoffentlich klar, dass es auch weiterhin ein Rätsel bleiben wird, solage du dich in diesem Glaubenssatz suhlst ?

oder ich sags mal anders: Dieser Glaubenssatz ist auf geistiger Ebene ein perfektes "Davonlaufen". Dieses Glaubensmuster liefert dir auf geistiger Ebene die perfekte Begründung, die Dinge nicht anzuschauen, nicht zu fühlen, dich nicht einzufühlen, dich abzuwenden, nein zu sagen und davon zu laufen.
Und mit der Kniescheibe hat dir deine Seele gezeigt, was sie von solchen "Davonlaufen" Programmen hält..


lg von Andreas
 

 
36. Blume schrieb am 11.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas

Danke für Deine Antwort.

Das Selbstbestrafungsprogramm .... da kenne ich den Satz; "ich könnte alles besser machen" was zur Selbstabwertung führt und für sehr viel Antrieb sorgt ... (Bewegung, Unruhe, Lernen, weiter, höher usw.) Da sprichst Du auf alle Fälle ein wichtiges Thema an, welches ich mir zu Herzen nehme.

Schönes nicht aushalten: hmmmm bei anderen erkenne ich diesen Impuls, wahrscheinlich habe ich meinen Schuldanteil bisher nicht überdenkt. Auch ich sorge dafür, dass Disharmonie entsteht. Das hier ein manifestiertes Muster noch hängig ist, kann ich gut nachvollziehen.


Zitat:

Wenn ich nur wüsste, was zu tun ist. Was mein Lebensplan will. Das wird wohl immer ein Rätsel bleiben.

ja - dir ist hoffentlich klar, dass es auch weiterhin ein Rätsel bleiben wird, solage du dich in diesem Glaubenssatz suhlst ?

- ich kann wohl mein Leben gestalten und mitwirken, was das Ziel meines Daseins ist, wird ein Rätsel bleiben. ich glaube auch nicht an Zufall. Natürlich wirke ich auf mein Leben ein .... ob diese Glaubensrichtung ein suhlen ist, weiss ich nicht.

Auf geistiger Ebene blockiere ich zwischendurch bewusst mein Weiterkommen. ich suhle eher darüber, wieso ich keine Lust habe, mich auf gewisse Thematiken, die ich für mich angehen sollte, einzulassen. "Das Überich kennt viele Wege, das Weiterkommen zu verhindern" - (das innere Kind trotzt) ....usw

Lieber Andreas es ist erstaunlich wie Du die Zusammenhänge wahrnimmst ... erstaunlich, dass ich selber weiss, wo ich mich kaum einlasse, woran ich arbeiten sollte, was ich tun müsste. Hier denke ich zum Beispiel daran, dass ich gerne am Abend einen Joint rauche. Es ist ein davonlaufen in der Gegenwart der Gefühle - Eine doofe Angewohnheit. - Lust - Trotz - Genuss - vielleicht ist es auch o.k.? Das o.k. will das Überich auf alle Fälle ... und mein "Ich" findet das wohl angenehm, jedoch stellt es mein Tun in Frage. hier spiele ich bewusst Katz und Maus mit mir. Der Wille meinen Abendjoint loszulassen, fehlt mir gänzlich. (das Fehlen des Willens und der Trotz erinnert mich an das Verhalten eines Teenager).

Themen wahrzunehmen (und da sind mir einige bewusst) und nichts daran zu ändern, brachte mich wohl zum Fall.


Herzlichen Dank dafür, dass Du diese Plattform führst, die Konfrontation und Impulse sind mir sehr hilfreich.

lieber Gruss
Blume
 

 
37. Andreas schrieb am 13.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

:-)) - ja - jetzt wo du das mit dem abendlichen Joint aus dem Sack gelassen hast - da tritt das Dovonlaufen-Programm, welches die Seele eigentlich stoppen will schon deutlicher aus dem Nebel hervor. So ein Joint zieht dir die gesamte Jetzt-und-Hier-Kraft aus deinem Wurzelchakra weg. Aber nicht nur aus dem Wurzelchakra, sondern auch aus den Knie- und Fußchakren.
Frauen (und Männer), die mit ihrer weiblichen Kraft in Einklang sind, brauchen diesen Energiefluss von unten nach oben (Yin) nicht mit Drogen gewaltsam erzwingen. (Hier gehts also um deine weibliche Kraft, welche schon im Beitrag 29 oben erwähnt ist.)
Eine Transformation dieses Musters kann zum Beispiel durch Tantra erfolgen, denn hier lernst du, wie du diesen Energiefluss natürlich erzeugst ohne Substanzen als Hilfsmittel. Oder du arbeitest eben an allen Hintergrundprogrammen die hier am wirken sind, wie zum Beispiel das selbstzerstörerische Programm dass du dich selber durch den abendlichen Joint aller Wurzelckakrakraft beraubst. Überspitzt ausgedrückt ist dies ein Programm, welches alles zerstört was du dir den Tag über aufgebaut hast. - Hast du wirklich geglaubt, deine Seele würde dir das auf ewig erlauben ?

Deine Seele zeigt dir durch den Unfall wie zerstörerisch dein Muster wirkt. Es zerstört deine Wurzelchakrakraft, deine Kraft dich durch DEIN Leben zu bewegen.

lg von Andreas
 

 
38. Blume schrieb am 18.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas

welcher Trotz die Übermacht über meine Gelüste hat, frage ich mich schon länger...ich konfrontiere mich täglich mit meinem falschem Umgang mit mir selber - nun ist wohl HANDELN angesagt ...

Tantra (dachte immer das sei eine Technik für die Zärtlichkeiten zu zweit, welche übrigens mein Partner nicht interessiert) - kannst Du mir eine Lektüre empfehlen?

Auf alle Fälle muss ich das WOLLEN finden, lernen, behalten wollen. Aufzuhören ist sehr einfach. Nicht wieder anzufangen ist das Thema. ich kann mir gut vorstellen, dass ich jetzt einfach die Rechnung für den energetischen Raubbau bekomme ... und ja - ich glaubte schon, dass ich das mein ganzes Leben lang durchziehen kann ... es ist mein Schlafmittel, lässt mich hängen, nimmt mich aus dem TUN und der Bewegung. x-wie natürlich auch aus der Begegnung .... jetzt hab ich das alles auch ohne Drogen und als Alltagsgeschenk erhalten. Schlimm eigentlich, denn als Tagesbeschäftigung gefällt mir der jetzige Zustand nicht. Hängen und nichts tun (Bewegung) und die fehlenden Begegnungen (weil ich Zuhause sein muss).

huch

gut dass ich Dir geschrieben habe, denn so bin ich doch zumindest mit mir einige, dass ich versuche dem Leben davonzulaufen ... und mich in Watte packe. Es sind die Gefühle die stumm werden. Das ist wirklich nicht gut. Wahrscheinlich unterdrücke ich zuviel Weiblichkeit ebenso ...

Heute aufzuhören packe ich im Willen nicht. Es fehlt die Kraft der Umsetzung. Das WOLLEN. und trotzdem nehme ich unseren Dialog mit und vielleicht lass ich es gerade heute sein. Überwinde den inneren Schweinehund. Freue mich wieder ab den Meditationen und über das SEIN.

lieber Gruss Blume
 

 
39. Andreas schrieb am 22.5.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

Tantra (dachte immer das sei eine Technik für die Zärtlichkeiten zu zweit,)


es ginge für Dich darum diesen Energiefluss von unten nach oben zu üben, weil das der Energiefluss ist, den du unbewusst verzweifelt mit der künstlichen abendlichen Droge versuchst zu erzwingen.

Zitat:

welche übrigens mein Partner nicht interessiert


ja - er spiegelt dir da natürlich dein eigenes

Zitat:

kannst Du mir eine Lektüre empfehlen?


nicht wirklich, weil es gibt keine richtig guten Bücher über Tantra.
Das ist aber vielleicht auch nicht schlimm, weil jeder Mensch kann eigentlich selbst herausfinden, wo seine Blockaden liegen und mit welchen tantrischen Übungen sie zu überwinden sind.

lg von Andreas
 

 
40. Sven schrieb am 02.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Stimmtz, z.B. können Milzprobleme sich auch auf das Knie auswirken. Der Schmerz sitzt dann mehr an der Innenseite vom Knie.
 

 
41. Ansa schrieb am 07.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Vielen Dank, dass ich diesen interessanten Austausch hier verfolgen durfte.
Ich hatte aufgrund meiner Beschwerden im rechten Knie "gegoogelt" und bin auf dieses Forum gestoßen.

Den Verdacht, dass meine Kniebeschwerden mit der jetzigen Lebenssituation im Zusammenhang stehen hatte ich bereits.

Im zurückliegenden Jahr hatte ich eine befristete Stundenerhöhung am Arbeitsplatz. Diese Stundenzahl bot mir zum ersten Mal seit sehr langer Zeit eine finanzielle Sicherheit, die ich durch familienbedingte Teilzeitarbeit bisher nicht hatte. Außerdem ist meine Patchwork-Familiensituation so strapaziös, dass ich froh bin über jede Stunde, die ich nicht in diesem Schwarz-weiß-Film (am Wochenende Blaumann-Einsatz, Schwiegermutter ist "die erste Frau im Staat" sein muss). Es war für mich deshalb ein Leichtes, am Arbeitsplatz ohne Ärger auch die Sachen zu übernehmen, für die andere wenig Zeit oder Interesse haben.

Die Kommunikationsstruktur an meinem Arbeitsplatz ist zugegebener Maßen wirr, vielschichtig und meist sehr spontan und situativ. Auch damit hatte ich mich recht gut arrangiert. Dass meine befristete Stundenerhöhung ebenso unzureichend kommuniziert wurde,hat mich jedoch sehr getroffen. Da ich es gewöhnt bin zu kämpfen, war ich natürlich nicht unvorbereitet, als ich vor dem versammelten Team mit der vollendeten Tatsache konfrontiert wurde. Ich habe klipp und klar gesagt, dass es mir mit weniger Stunden nicht mehr möglich ist, bestimmte Sachen weiterzuführenund deshalb darum bitte, dass diese Sachen ebenfalls umverteilt wurden.
Ich weiß, dass das knallhart ankam, sollte es aber auch. Gerade im Non-Profitbereich finde ich es wichtig, solche Unausgewogenheiten klar zu verhandeln und nicht der Harmonie wegen, billigend in Kauf zu nehmen.

Parallel zu all dem habe ich mich beruflich immer weitergebildet um eben solchen Situationen nicht ausgeliefert zu sein. In all den Jahren habe ich immer meinen Joker Freiberuflichkeit im Ärmel gehabt und bei Bedarf rausgeholt.

Für mich stellt sich gerade die Frage, ob mir mein Knie sagen will ich solle GEHEN oder INNEHALTEN ...? Gestern war ich sogar zum Berg wandern,es ging besser als gedacht, auch heute früh nach durchschlafener Nacht tat nichts weh ... am ehesten beim "Rumsitzen oder rumstehen" ...
herzlichen Dank fürs Zuhören :-)

Ansa
 

 
42. Andreas schrieb am 07.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Ansa,
ja - auch dein Beispiel zeigt dieses hin- und hergerissen sein der Knie, zwischen dem, was du dir im Leben mit der Schwiegermutter antust oder angetan hast. Zum Glück ist der Körper (mit seinen Schmerzsignalen) oft vernünftiger als der Mensch, der sich oft viel Leid zufügen läßt, bevor er auf seine Seele hört.


Hallo Sven
>>Milz
Die Milz ist bei solchen Kniethemen oft dann beteilgt, wenn so eine Art Bessesenheit mitspielt, also dass jemand bessesen ist von dem Weg, der seiner Seele nicht gut tut.


lg von Andreas
 

 
43. nora schrieb am 28.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

hallo Andreas!
ganz tolle seite hast du hier, und ich beginne langsam etwas zu verstehe bzgl. meiner schmerzen am linken knie.
ich hatte eine Entscheidung zu treffen, ob ich meinem herzensmann eine Nachricht schreibe, um eine Situation zu klären. ich entschied mich dagegen und seitdem eben diese Knieschmerzen links. manchmal kann ich kaum gehen und humpele.
da ich in der Vergangenheit bei männern immer sehr kommunikativ war und mich meldete, hab ich mich diesmal gegen das melden entschieden.
wie deutest du das in Verbindung mit meinem linken knie?

glg, nora
 

 
44. Andreas schrieb am 29.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Nora,

Bis der Körper eine Botschaft mit Schmerzen verbunden sendet, da muss schon ganz schön was zusammenkommen. Also ich kann das nicht beurteilen wie heftig das ist, ob das bei dir wirklich nur dieses dich melden betrifft, aber du merkst das ja selber: Wenn du die Botschaft des Knies richtig verstanden hast und entsprechend in deinem Leben den richtigen Weg eingeschlagen hast, dann verschwinden diese Schmerzen meist recht schnell.


lg von Andreas
 

 
45. Nora schrieb am 30.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

vielen dank für Deine Antwort.

Ja, es ist schon was zusammengekommen, zu viel und vielen Bereichen. Da ist es für mich schwer die Ursache zu finden.

Was ich intuitiv jetzt sagen kann ist, dass ich mich gegen mein Gefühl entschieden habe, weil ich keinen Fehler machen wollte und links ist ja die emotionale Seite.
Vielleicht sollte ich einfach mal testen, ob es das ist und einen anderen Weg einschlagen. ;)

Liebe Grüße, Nora
 

 
46. Alex schrieb am 21.7.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

ich habe mir das linke Knie verdreht, als ich mich im Schwimmbad um mein inneres Kind kümmern wollte.

Wahrscheinlich war ich zu fordernd.

Grüsse

Alex
 

 
47. deni schrieb am 22.7.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

hallo andreas,
bin aus zufall auf deine seite gestossen, ich habe seit ein paar monaten knieschmerzen.. erst rechts jetz beide knie..
ich bin vor 8 monaten mama geworden, und dachte das es eigendlich auf das zurückzu führen ist, (schwangerschaft,rumtragen, stress, ect.)
mein baby hatte einen sehr schweren start ins leben, ich bin alleinerziehend, und auch keine wirkliche unterstützung, daher sicher vieles nicht gerade einfach, nur lässt sich das nicht ändern, er ist mein sonnenschein. weiss nicht wie ich meine knieschmerzen deuten soll..
oder mit was ich das genau in verbindung bringen soll..
 

 
48. Andreas schrieb am 23.7.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Zitat:

..ich habe mir das linke Knie verdreht, als ich mich im Schwimmbad um mein inneres Kind kümmern wollte...


demnach gab es einen Teil in dir, der das nicht wollte, ein Teil der sich da regelrecht abgewendet hat. Vielleicht hat sich dieser Teil in dem Schwinmbad nicht wohl gefühlt, oder was auch immer. Da kenn ich dich ja zu wenig, als dass ich da mehr sagen könnte. (In öffentlichen Schwimmbädern ist auch oft ziemlich viel negative Energie. Das fängt schon damit an, dass da so viele Menschen sind, die sich schämen sich so zeigen zu müssen, wie sie sind und was da alles sonst noch für Stressenergien frei werden.. Dazu kommt das Wasser welches zumeist mit Chlorgift versetzt ist bis hin dass Wasser sich sowieso nicht wohlfühlt, wenn es in eckige Formen gepresst wird..




Zitat:

..habe seit ein paar monaten knieschmerzen.. erst rechts jetz beide knie..
ich bin vor 8 monaten mama geworden, und dachte das es eigendlich auf das zurückzu führen ist, (schwangerschaft,rumtragen, stress, ect.)


Es hat ja nicht jede Schwangere Knieschmerzen - also daran siehst du schon, dass die Schwangerschaft (bzw deren psychische Themen) da wohl eher nur das Fass so zum Überlaufen gebracht hat, dass du es nun deutlich spürst.
Du sagst es hat angefangen mit dem rechten Knie - es ist also grundsätzlich ein Yang Thema (männlich), wenngleich es nun auch dein anderes Knie erfasst hat, also ein Thema welches auch Auswirkungen auf deine weibliche Seite hat.

Zitat:

bin alleinerziehend


ja - das ist nicht abwegig, mal davon auszugehen, dass dieses Thema hinter den Knieschmerzen in Resonanz zu der Ursache ist, weshalb du keinen Mann hast, der dich unterstützen würde.

Ich kenn auch deine Situation nicht, kann darum auch nur allgemeines sagen: Generell hat es die Natur so eingerichtet, dass es zu jedem Kind einen Vater gibt. Das entspricht der natürlichen Ordnung. So ist vielleicht für dich jetzt der richtige Zeitpunkt mit deinen Programmen aufzuräumen, denn wenn etwas nicht so abläuft wie von der Natur vorgesehen, dann liegt dies immer an unseren Störprogrammen. Warum hast du keinen Mann, der dich unterstützt ? Was wirkt da in dir, was diese Unterstützung verhindert. Wie gesagt, individuell musst du selbst schauen, aber dieses Thema hat auch einen größeren Bezug. Viele deutsche Frauen hängen in morphogenetischen Mustern drin von Frauen, die nach dem Krieg auch alleine ihre Kinder erzogen haben. Solche junge Frauen leben dann nicht ihr eigenes Leben, sie sind wegen dem Gefangensein in dem Muster dann im Prinzip nicht mehr beziehungsfähig, müssen ihr(e) Kinder alleine erziehen. Zu diesem Muster gehört ein schwaches Männerbild, welches sich bei den Nachkriegsfrauen aus 5 Punkten entwickelt hat:
1. Männer haben den Krieg verloren (WKII)
2. Mann ist gefangen genommen worden (=schwäche, Verlierertyp)
3. Mann im Krieg gefallen (=zu schwach zum Leben)
4. Mann verletzt / verwundet / als Krüppel aus Krieg zurück (=schwach)
5. Mann hat Frau nicht geschützt vor Vergewaltigung in Kriegszeit (=ergibt schon wieder das Bild eines schwachen Mannes)

Natürlich wird eine Frau, die ein solches schwaches Bild von Männern übernommen hat, alleine erziehen müssen, denn wie soll sie sich um Nachwuchs und gleichzeitig auch noch um einen schwachen Mann kümmern ? Das ist zumindest der Grund, warum es in Deutschland so viele alleinerziehenden Mütter gibt. Wie das bei dir ist, musst du aber individuell schauen


Zitat:

nur lässt sich das nicht ändern


Ja - da hast du Recht. Solange dies dein Glaube ist, solange lässt es sich nicht ändern.


Zitat:

er ist mein sonnenschein.


ja - das ist bei all diesen Müttern der Fall. Die unbewusste Hoffnung ist dann immer, dass der Sohn den Vater ersetzt. Und das verhindert dann natürlich auch schon wieder, dass der Sohn in seine eigene Energie kommt..


lg von Andreas
 

 
49. Andreas schrieb am 03.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ich habe vor kurzem diese wunderschöne Pole Dace Video von Anastasia Sokolova gesehen. Man sieht darin die Prinzipien des Poledance: Das Weibliche (Frau) umkreist die Stange (Symbol für Mann). Durch deine Gelenkschmerzen wurde dir also nun im übertragenen Sinne dieser Sport mit der Stange (=männliches Symbol) genommen. Auch in deinem Beziehungsleben wurde dir durch die Inhaftierung dein Mann genommen. Und du kennst dieses Muster sogar bereits aus der Kindheit mit dem Vater.
Also du siehst schon, es ist offensichtlich, dass deine Gelenkschmerzen dich auf dieses Thema hinweisen wollen. Sie werden erst verschwinden, wenn du dich diesem Thema zuwendest und auf einer tiefen Ebene all das heilst, was deine Seele da mit sich tragen muss. Wie soll da eine Operation der Seele helfen ??
Dass du nun einen Geistheiler aufsuchst ist ein guter Weg, denn es muss etwas in deinem Geist, in deinem Bewusstsein geheilt werden. Vielleicht eine tiefe Vergebung dem Vater gegenüber ? und wohl auch noch anderes, zum Beispiel deine Projektion des Vaters auf den Freund. Nicht nur, dass sie beide inhaftiert waren/sind. Du schreibst auch selber: "..meinen Freund, der gleichzeitig zum Partner, eine wundervolle Vaterfigur für mich ist..". Ich habe ja oben im Artikel von dem Hin- und Hergerissen sein als Ursache für Knieproblemen geschrieben. In deinem Fall wäre das dann wohl das Hin- und Hergerissensein zwischen dem Vaterbild und dem Partnerbild, was du in ihm siehst. Damit du deinem Unterbewusstsein mitteilst, dass Vater und Freund zwei unterschiedliche Männer sind, könntest du zunächst einmal in deiner Wohnung ein Bild von deinem Vater und ein Bild von deinem Freund aufhängen, damit du immer wieder siehst, dass es zwei unterschiedliche Männer sind.
Und dann natürlich eine Vergebungsarbeit, zum Beispiel:
  • deinem Vater vergeben, dass er sich einsperren lassen hat.
  • Dir selber vergeben, dass du nicht um den Vater getrauert hast.
  • Dir selber vergeben, dass du dir programmiert hast dass du keinen Vater brauchst, usw, eben alles in dem Zusammenhang.
  • eventuell auch dem "Vater Staat" vergeben, dass er deinen Vater eingesperrt hat, usw..
Und wie gesagt, du musst selber ganz neu umdenken in der Art, dass du nicht damit haderst, dass du dann ab 3 bzw 6 Jahren keinen Vater hattest, sondern dass du dankbar dafür bist, dass du ihn in deiner ganz früher Kindheit erleben durftest und dass du ihn in deinen tiefsten Kindheitserinnerungen ja in dir trägst und er somit eigentlich immer präsent ist. Und dass du anerkennst, dass es sein Recht war, sein Schicksal so zu haben, wie es war. Und dass du in deiner Vorstellungswelt Vater und Freund trennst, damit sie nicht weiterhin ein so ähnliches Schicksal haben müssen.


Zitat:

..kommt mein Geist kaum zur Ruhe, trotz viele Versuche, schaffe ich es einfach nicht zu meditieren oder einfach loszulassen.


Ohne Vergebung kann man in der Tat innerlich nicht zur Ruhe kommen ! (siehe zb http://www.vergebung-online.de )

lg von Andreas
 

 
50. Tatjana schrieb am 07.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, ich finde den Thread hier höchstspannend. Eigentlich habe ich vorhin den PC angeworfen, um eine tieferliegende Ursache für mein schmerzendes IO-Sacralgelenk zu suchen, aber grundsätzlich würde ich gerne meine MS verstehen und auflösen.
 

 
51. Andreas schrieb am 08.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Das IO-Sacralgelenk ist ein Hüfte-Thema, also YIN-YANG Gleichgewicht, ein männlich-weiblich in Ausgleich kommen Thema. In der Hüfte kommt die Energie des rechten Beins (männlich) und die Energie des linken Beins (weiblich) zusammen - entsprechend sind auch die Themen, welche Hüftproblemen zugrunde liegen.
Zu MS gibt es ein extra Artikel.

lg von Andreas
 

 
52. Tanja schrieb am 26.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas.
Mich hat es richtig zerlegt, mein linkes Knie hatte einen so massiv zerstörten Meniskus, dass dieser zur Gänze entfernt wurde. Hinzu kommt ein ganz und ein angerissenes äußeres Kreuzband...
Das Rechte ein angerissenes Inneres und ein eine angerissene Sehne...
Ich bin Friseurmeisterin und somit Berufsunfähig, was ich sogar als Erlösung ansehe.
Ich denke, es ist die Zeit für etwas Neues, aber zuerst will ich meine Altlasten loswerden...
Viele meinen ich hätte nur eine Krise, ich würde rumspinnen, wenn ich aus meinem Job aussteige ( habe jahrelang viel Herzblut investiert)
 

 
53. Andreas schrieb am 26.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - auch dein Beitrag zeigt das sehr schön auf wie die Kniee unter solchem inneren Hin- und Hergerissensein zwischen Altem und Neuem, leiden, wenn man sich nicht rechtzeitig für einen Weg entscheidet.

Es gibt in Deutschland jedes Jahr etwa 200000 Knieoperationen - würde man sie untersuchen, dann würde man sehen, dass es immer solche psychischen Ursachen gibt. Die Schulmedizin triumphiert da natürlich, weil sie einerseits viel damit verdienen und andrerseits wird die psychische Ursache duch eine Berufsunfähigkeit ja auch aufgelöst, denn damit ist die Entscheidung immer erzwungen, das Alte aufzugeben.

lg von Andreas
 

 
54. Aotearoa schrieb am 28.10.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
seit Jahren versuche ich mein Leben als schwarzes Schaf der Familie zu verarbeiten. Es gab so viele Verletzungen, die ich jahrzehntelang verdrängt, hingenommen habe. Ausgebrochen ist dann alles, als sich alles bei meinen Kindern zu wiederholen schien. Ich setzte mich mit meiner Herkunftsfamilie auseinander, versuchte mit ihnen zu reden. Wieder sollte ich mir nur alles eingebildet haben. Leider schaffe ich es nicht, den Kontakt ganz zu abzubrechen. Sitzungen bei meiner Heilpraktikerin und Familienstellen hat zwar geholfen, aber meine Krankheiten nehmen immer weiter zu. Zuerst die ungewollte Kinderlosigkeit (nun keine Krankheit aber Krise) der Ausbruch von Zöliakie vor 12 Jahren, dann kaputte Wirbelsäule im Rücken vor 5 Jahren. Jetzt habe ich Arthrose in den Knien und starke Schmerzen.
Vor 16 Jahren wollten wir nach Neuseeland auswandern. Da unsere Berufe nicht gefragt sind trauten wir uns erst nicht. Dann in der Vorbereitungsphase bekamen wir unseren Adoptivsohn und 3 Jahre später unsre Adoptivtochter. Mit unseren Teenagern reisten wir diesen Sommer endlich wieder nach Neuseeland. Kaum war ich da, war ich ruhig und geerdet. Mir ging es so gut, ich war endlich wieder "daheim", so mein Gefühl. Gegen Ende der Reise wurden meine Knie immer schlimmer. Ich weiß, dass der Zug "Auswandern" für uns abgefahren ist, mittlerweile sind wir zu alt. Das Verhältnis zu meinen Eltern und Geschwistern ist eher schlechter geworden, seit ich mir nicht mehr alles gefallen lasse.
Warum bin ich damals nicht einfach weg ? Warum hatte ich nicht den Mut dazu? Hätte es was genutzt einfach wegzulaufen? Ja, ich will am Liebsten weglaufen und kann nicht. .....

Gruß, Claudia
 

 
55. Andreas schrieb am 28.10.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - dein Bericht zeigt das mit den Knieen auch sehr schön, als gegen Ende der Reise das unbewusste Hin- und Hergerissen sein zwischen dem wieder heim müssen, immer größer wurde.
Aber generell ist dein Thema wohl in erster Linie ein "sich fremde Lasten" (zb fremde Kinder) aufgeladen haben, was für die Wirbelsäule zu viel war. So hast du aber vielleicht in diesem Leben gelernt, dass man sich nicht zuviel aufladen soll. Das ist auch eine wertvolle Lektion des Lebens. Loslasslektionen gehören zu dem wichtigsten was man in einer Inkarnation lernen kann, denn auch ein schwarzes Schaf trägt nur, was es sich aufladen lässt oder selbst auflädt.

lg von Andreas
 

 
56. aotearoa schrieb am 29.10.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke für die Antwort,

ich sehe meine Kinder nicht als fremde Lasten. Es sind meine Kinder, die von ihren leibl. Eltern ebensowenig angenommen wurden wie ich als Kind, bzw. mein ganzes Leben lang.
Hätte ich diese wundervollen Kinder nicht bekommen, hätte ich mich mit meinem Leben sicher nicht auseinandergesetzt. Denn sie hielten mir mit ihrem Verhalten einen Spiegel vor. Da erst begriff ich, dass ich mich ändern muss, denn meine Herkunftsfamilie ändert sich nie. Nur ist das nicht einfach und ich bin seit 10 Jahren intensiv dran.

Gruß
 

 
57. Andreas schrieb am 01.11.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - die Freudeenegrie die damit zusammenhängt ist da nicht gemeint. Freude ist keine Last auf dem Rücken. (Höchstens indirekt durch Glaubensmuster in der Art: "Ich darf mich nur freuen, wenn ich eine Last trage, usw.."
Das Leben ist aber auch bezüglich der Lasten, die man sich aufbürdet selbstregulierend, denn wenn man sich zu viel fremde Lasten aufbürdet, dann macht die Wirbelsäule irgendwann nicht mehr mit.

lg von Andreas
 

 
58. Mara schrieb am 22.11.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ich hätte auch eine Frage...
Eine Freundinn hat seit der Schwangerschaft/ bzw. nach der Geburt mit dem 2. Kind ein geschwollenes Knie.
Es ist weder gerötet, noch überwärmt.
Einfach extrem "fett" vorallem eher etwas oberhalb der rechten Knies.
was könnte das für eine Ursache haben?
Borreliose laut med. im Knie nachgewiesen- Antibiotika hat jedoch keine Heilung gebracht.
Kortison hat kurz was gebracht. Dann kam die Schwellung wieder...
Dies ist nun seit 8 Monaten ein hin und her...
Tipp?
Vielen Dank für die Mühe, liebe Grüsse Mara
 

 
59. Andreas schrieb am 23.11.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - ich schätze, da sollte sie zuerst mal einen Arzt finden, der ihr hilft sich von dem Antibiotika und von dem Kortison zu entgiften. Wie giftig das Zeug ist, das steht ja auf den Beipackzetteln. (Ganzheitlichkeit bedeutet nicht nur die Berücksichtigung der Psyche, sondern natürlich auch, dass man Vergiftungen stoppt.)

lg von Andreas
 

 
60. Nic schrieb am 22.12.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
Ja wirklich aufschlussreich wenn man hier mitlesen darf. Danke!
Ich bin gestern beim skifahren auf einer eisplatte ausgerutscht,gestürzt und hab mir das rechte Innenband am Knie gezerrt.
Den Hinweis zu"Glatteis" ...??
Befinde ich mich auf dünnem Eis? Womit?
Ich wollte meiner 7 Jahre alten Tochter beim runter Rutschen helfen und dann hab ich den halt verloren , das Tempo steigerte sich... Kazong
Hast du Denkanstöße bzw. Universelle Hilfestellung?
Glg
 

 
61. Andreas schrieb am 22.12.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
du sagst, du wolltest ihr helfen, bist dabei aber selber gefallen. Bei sowas gilt immer, dass man sich zuerst um sich selber, um die eigene Sicherheit oder konkret bei dir um den eigenenn sicheren Stand kümmern muss, weil nur aus dem eigenen Wohlergehen, kann man dauerhaft Gutes für andere tun. Insofern könnte eine Botschaft aus dem Unfall sein, dass du mal genauer dein Leben betrachtest, wo du dich nicht an erste Stelle stellst, es aber tun solltest. (aus diesem Verhalten lernen dann auch die Kinder am meisten)
Das eigentliche Thema hat etwas mit Gefühlen (Eis = gefrorene Gefühle) zu tun, die tief verdrängt sind (weil es bergabwärts ging).
Darum ist ja das Skifahren so beliebt, weil es indirekt eine Auseinandersetzung mit den gefrorenen Gefühlen ist, die wir in uns tragen. Wenn aber die Seele der Meinung ist, dass man reif ist für eine intensivere Auseinandersetzung mit den eigenen Themen, wenn also das Skifahren mehr Flucht als Auseinandersetzung ist, dann wird die Seele das stoppen und den Mensch zwingen (helfen) einen anderen Weg zu gehen.
Die Botschaft des überdehnten Kniebandes ist auf jeden Fall, dass es einen Anteil in dir gibt, der deinem Knie (und dir) quasi eine andere Richtung befohlen hat. Die Seele will dir offensichtlich Zeit geben, über diesen anderen Weg nachzudenken, anstatt Ski zu fahren.


lg von Andreas
 

 
62. Anna schrieb am 05.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
durch Zufall bin ich auf dieser Seite gelandet. Ich danke diesem Zufall.
Vor zwei Jahren habe ich mir den rechten Knöchel verstaucht, ab und an meldet er sich noch. Doch erst jetzt bin ich auf die Idee gekommen zuschauen was dahinter steckt, denn meine rechte Hüfte, mein rechtes Handgelenk mit Mittelfinger und mein rechtes Knie bereiten mir mittlerweile auch mal mehr und mal weniger Schmerzen. Da es nur die rechte Seite betrifft, hat es, wie ich hier erfahren durfte, mit männlicher Energie zu tun.
Hast du einen Impuls der mir hilft an dem Thema zu arbeiten?

Danke und ein gesegnetes neues Jahr. Anna
 

 
63. Andreas schrieb am 07.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja - da könntest du mal schauen, was für Aktivitäten du dich in deinem Leben hingibst. Inwiefern ist da Yin und Yang nicht im Ausgleich ?

lg von Andreas
 

 
64. Esther schrieb am 15.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo zusammen

Hätte auch eine Frage. Habe seit vielleicht einem halben Jahr auch Knieprobleme, hauptsächlich ist das rechte Knie betroffen. Ich habe keine Schmerzen in den Knie aber besonders das rechte Knie macht laute Geräusche, da ist wie etwas in den Knie, was aneinander reibt und diese Geräusche macht, beim Gehen, beim Treppensteigen, eigentlich ständig. Habe es abklären lassen, niemand weiss, was es genau sein könnte, aber es soll in den Schleimbeuteln sein, eventuell Verklebungen oder dort kleine Teilchen drin oder... Selbst der Arzt weiss nicht genau was es ist und hat solche Geräusche noch nie gehört. Was könnten mir meine Knie sagen wollen? Vielleicht wenn ich die Sache "spirituell" angehe, verstehe, was mir die Knie zu erzählen versuchen, vielleicht vergehen dann die Geräusche wieder. Jemand eine Idee?
Vielen Dank!!!!
 

 
65. Andreas schrieb am 15.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - offensichtlich möchten dir deine Knie etwas aufzeigen. Die Knie verbinden auch die untere Hälfe deiner Beine mit dem Körper oberhalb der Knie. Ein Knie ist also auch ein Verbindungsteil in dem Energie fließt. Ich kenn ja nun nicht dein Leben, kann dir daher auch nicht konkret sagen, was für Entsprechungen du in deinem Leben lebst zu diesem Unverbundenem welches in deinen Knieen hörbar wird, was hier die harmonische Verbindung deines Körpers oberhalb und unterhalb deiner Knie stört. Aber du kannst auf jeden Fall energetische Übungen machen, indem du den Energiefluß von unten kommend durch deine Knie nach oben übst.

Warst du schon bei einem Dorntherapeuten ? (denn im Knie können ähnlich wie in der Wirbelsäule verschiebungen sein, auch dafür gibt es von Dorn Übungen.)

lg von Andreas
 

 
66. Esther schrieb am 20.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, danke für deine Gedanken/Ideen. Werde das mal probieren, mit der bewussten Atmung den Energiefluss wieder zu verbessern, durch den ganzen Körper. Dorn kenne ich gar nicht, werde das mal googlen. Du denkst, das könnte helfen, auch wenn es nicht in den Gelenken selber ist, sondern in den Schleimbeuteln?
 

 
67. Katharina schrieb am 24.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo. Bin gerade zufällig auf deine Seite gestoßen, weil ich wiedermal krampfhaft gesucht habe, was ich in meinem linken Knie haben könnte..
Habe seit 2 Jahren eben Schmerzen auf der linken Aussenseite. Bin damals lange gekniet in der Arbeit und seitdem ich aufgestanden bin, habe ich teilweise unerträgliche Schmerzen. Kein Arzt findet was. Habe Skoliose, Beckenschiefstand, seit 4 Jahren teilweise Milchunverträglichkeit, Blasenprobleme (Blasenentzündung und öfters Reizblase) und oft Bronchitis in letzter Zeit..
Und seit einigen Monaten tut mir mein kleiner Finger der rechten Hand auch weh. Bin oft unvorsichtig und tu mir hin und wieder auch weh. Außerdem geht oft einiges schief bzw habe ich öfters Pech.
Was könnte das alles bedeuten? Ich will endlich die Schmerzen und den ständigen einen Gedanken an das Knie loswerden :(
Danke schonmal im Voraus für eine Antwort :)
lg, Katharina
 

 
68. Andreas schrieb am 24.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Katharina,
ja - wie im Artikel beschrieben, wenn es 2 Anteile in dir gibt, der eine, der sich auf den Weg der Heilung machen will - und der andere der es so lassen will, wie es ist, das wäre die klassische Ursache für Kniebewerden. Einerseits möchte deine Seele wohl nicht den Rest deines Lebens mit: Skoliose, Beckenschiefstand, Milchunverträglichkeit und Blasenentzündung weitergehen und andrerseits gibt es wohl einen Anteil, der die entsprechenden Themen nicht betrachten will, der sich nicht aus der psychischen Komfortzone rausbewegen will.
Linkes Knie = Yin Thema
Blase = Yin Thema
Milch = Yin Thema, wobei Milchunverträglichkeit natürlich ganz direkt auf ein Mutterthema hinweist. Ich denke, wenn du einen guten Heiler findest, wird er direkt mit deinem Mutterthema anfangen mit dir zu arbeiten.

lg von Andreas
 

 
69. Esther schrieb am 25.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

@Katharina
Hast du es schon mit einem Osteopathen probiert? Ich habe auch Skoliose, meistens zum Glück ohne Schmerzen, selten mal dann im oberen Rücken Schmerzen, der Osteopath konnte mir aber gut helfen. Er sagt, der Körper kann lange kompensieren, aber irgendwann geht es nicht mehr und die Schmerzen fangen an.
Bei deinen Gedanken an "Pech haben" klingeln bei mir die Alarmglocken. Würde da unbedingt dagegen halten mit positiven Gedanken, z.B. auf einen Zettel schreiben "mir geht es jeden Tag in jeder Hinsicht immer besser und besser" (oder ähnlich) und das auf den Nachttisch legen. Was die Bronchien angeht hat mir mal jemand geraten, wenn man dort Probleme hat, kann es helfen, wenn man sich vorstellt, wie eine goldene Lichtkugel über die Bronchien "schwebt" und alles erhellt mit goldenem heilenden Licht, das immer wieder mal machen, vielleicht gleich noch bei der Blase usw. auch noch.
Alles Gute dir!!! Ich wünsche dir, dass du bald wieder ganz gesund bist! Das wäre noch ein schöner Satz für den Nachttisch "Gesundheit ist mein natürlicher Zustand", so wird das Unterbewusstsein alles daran setzen, das zu verwirklichen.
 

 
70. Katharina schrieb am 26.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas.
Danke für deine schnelle Antwort!
Bin gerade ein wenig verwirrt.. Mutterthema?
Was genau könnte das sein? Hatte bzw habe nie Probleme wegen/ mit meiner Mutter! Eher immer mit dem Vatwr gehabt..
Was kann ich selber tun, dass zumindest die Knieschmerzen besser werden?
Danke und lg, Katharina
 

 
71. Andreas schrieb am 26.1.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

Mutterthema? Was genau könnte das sein?


ja - das ist offensichtlich was dein Körper will, dass du dich auf den Weg machst, das herauszufinden. Zu was sollte dir dein Körper ansonsten das Symptom der Milchunverträglichkeit signalisieren ? Und wenn du dich dann entscheidest dich auf diesen Weg zu machen, dann hört auch die Hin- und Hergerissenheit auf, welche das Knie aushalten muss.
Und es hört das Blasenthema auf und die Skoriliose wird wohl auch weniger.

lg vonn Andreas
 

 
72. Susanne schrieb am 10.2.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

ich habe Knieschmerzen, exakt seit dem Tag, als ich vor 1 Jahr nach längerer Zeit wieder begonnen habe, im Fitnessschudio zu trainieren. Ich war hochmotiviert, endlich wieder etwas für ein besseres Körpergefühl, Muskelaufbau, mehr Kraft, gegen die zunehmenden Rückenschmerzen usw. zu tun. Ich bin mir eigentlich sicher, dass ich mich nicht überfordert habe, auch die Übungen nicht falsch ausgeführt habe, denn ich kenne mich da ein wenig aus. Und, wie gesagt, ich hatte richtig große Lust, wieder etwas angenehm Forderndes für meinen Körper zu tun.
Aber seit dem ersten Training habe ich, nun seit 1 Jahr, fast täglich Knieschmerzen, auch wenn ich nur mal etwas länger draußen herumlaufe, beim Einkaufen, und auch beim Fahrradfahren (ich fahre seit Jahren ganzjährig alle Wege mit dem Fahrrad).
Nach wenigen Wochen habe ich das Gerätetraining wegen der Schmerzen aufgegeben und nehme seither 1 Mal pro Woche an einem Pilateskurs teil und 1 Mal pro Woche an einem Yogakurs (das schon seit längerem). Beides tut mir sehr gut - aber die Knieschmerzen gehen nicht weg und werden nicht weniger, bzw. sind nach den Kursen jeweils stärker. Und der "Hohn" an der Geschichte ist : Immer, wenn ich mal eine zeitlang gar nichts mache, mich gar nicht bewege (im Sommer hatte ich mal 3 Monate ausgesetzt, weil ich die Schmerzen nicht mehr akzeptabel fand) - dann gehen die Knieschmerzen weg! Als wollte mein Körper mir sagen: Mache keinen Sport, bewege dich nicht - das ist nicht gut für dich! Allerdings fühle ich mich dann unfitter, kraftloser, bekomme wieder Rückenschmerzen.
Mich frustriert und deprimiert die Situation sehr und ich weiß nicht, was ich machen soll … Wenn ich anfange, Bewegung dauerhaft zu vermeiden, wird doch vermutlich langfristig alles ganz schlimm.
Parallel dazu habe ich seit wenigen Jahren, neu für mich, Migräne. Sehr oft, d.h. 2-3 Tage jede Woche. Die Diagnose habe ich erst seit 1 Jahr. Die Kopfschmerzen kommen fast immer in der Entspannungsphase nach einer Anspannung.

Hast du eine Idee?

Susanne
 

 
73. Andreas schrieb am 10.2.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - dann hat dein Körper dir dein Thema zuerst versucht durch Rückenschmerzen zu signalisieren - darum betrachte die Botschaft deiner Rückenwirbel. Das Kniethema ist dann nur nebensächlich, die Seele benutzt dein Knie um dir zu zeigen, dass du auf dem falschen Weg bist. Der Aberglaube, dass man die Ursachen von Rückenschmerzen durch Sport oder Gymnastik oder Pilates auflösen könne ist einfach nur eine von tausenden weiteren Lügen die seit Jahren durch die Lügenpresse gejagt werden und auf die so viele Menschen reinfallen. Jeder Wirbel hat seine Resonanzen zu bestimmten Energien, genau so wie die Löcher einer Flöte unterschiedliche Töne erzeugen. Darum, es ist natürlich die Psyche, welche den Rücken krank macht und umgekehrt auch wieder heilen kann.

lg von Andreas
 

 
74. Susanne schrieb am 28.2.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
ich möchte mich für deine Antwort bedanken, wenn auch inzwischen einige Tage vergangen sind. Ich musste erstmal über das nachdenken, was du schreibst und denke immer noch darüber nach.
Ich bin darüber irritiert, dass Sport ganz und gar nutzlos sein soll. Ich war davon ausgegangen, dass es neben der seelischen Ebene, die natürlich immer da ist, auch eine körperliche Ebene gibt. Und weil man auf der körperlichen Ebene leichter etwas tun kann, z.B. dem Alters- und Lebensgewohnheitsbedingten Muskelabbau durch gezielte sportliche Betätigung entgegenzuwirken, hatte ich eben auf der körperlichen Ebene wenigstens schon mal angefangen.
"Rückenschmerzen" waren eigentlich nicht mein Hauptproblem, sie traten eigentlich nur bei körperlicher Belastung auf, vor allem leide ich unter schneller Erschöpfbarkeit, Schlappheit, fühle mich überhaupt nicht mehr belastbar. Dagegen wollte ich auf der körperlichen Ebene mit Sport etwas tun.
Meine seelischen Probleme sind mir eigentlich ziemlich bewusst, ich verdränge sie zumindest nicht und arbeite an mir, einen guten Weg des Umgangs damit zu finden, nur lassen sie sich nicht so leicht lösen oder heilen, wie z.B. Muskelabbau - dachte ich. Aber es stimmt schon, dass ich seit Jahren das Gefühl habe, da nicht wirklich weiter zu kommen, sondern eher auf der Stelle zu treten, bzw. mich im Kreise zu drehen.
Aber an meine ungelösten seelischen Probleme erinnert mich sehr massiv ja alle paar Tage bereits die Migräne, dachte ich. Nun sagt meine Seele mir also auch noch über meine Knie, dass ich auf dem falschen Weg bin … wobei mir nicht ganz klar ist, welcher meiner Wege konkret ganz falsch sein soll. Die Lebensbereiche, in denen ich unzufrieden bin, kann ich schwer total ändern und ich dachte, der Weg, wie ich damit umgehe, ist schon ganz in Ordnung - aber offenbar nicht … das macht mich natürlich ratlos.
LG Susanne
 

 
75. Andreas schrieb am 29.2.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Susanne,
dass du noch nicht den heilenden Weg eigenschlagen hast, das siehst du in der Tat auch an der Migräne. Natürlich kann ich dir keine Diagnose machen, aber trotzdem aufzeigen an was es liegen könnte. Dadurch ist diese Webseite dann auch für viele Leser lehrreich.
Die Ursache von Migräne ist meist, dass Energien aus dem Kopfbereich nicht abfließen können, was ganz oft an einer Blockade in der Wirbelsäule liegt. Oft schon in den obersten Wirbeln, zum mBeispiel dem Altaswirbel C1. Bei dir könnte die Blockadeenergie im C4 sitzen.
Die Ursachen von Wirbelsäulenblocken liegen meist in fremdübernommenen Lasten, die man trägt (symbolisch wie in einem schweren Rucksack). Und solche Lasten machen natürlich psychisch müde und erschöpft.

Wenn du nun Sport oder gymnastische Übungen machst, trainierst du deinen Körper zwar, mit diesen (psychischen) Lasten und also deinem jetzigen Sein umzugehen, darum scheint das oft zu helfen - ABER - aufgelöst werden diese Lasten dadurch NICHT !!!

Ich habe übrigens nicht geschrieben, dass Sport nutzlos ist. Im Gegenteil, solange es kein Kampfsport ist und zusätzliche Spannungen erschafft, sollte Sport im ganzheitlichen Sinne benutzt werden, wo möglich und sinnvoll. Kleinere Energieblockaden und Unausgeglichenheiten können durchaus durch Sport und die dadurch enstehende Hitzeenergie im Körper und durch die nach dem Sport einsetzende Entspannung wunderbar aufgelöst werden. Jeder spürt es, dass diese Entspannung nach Sport enorm heilsam ist, und eine solche Entspannung kann man oft anders kaum erreichen - Aber etwas so Großes, was sich bereits bis in die Wirbel hinein manifestiert hat, da genügt Sport nicht mehr als alleinige Methode. Da bedarf es dann kraftvoller Heilungsmethoden welche direkt mit dem Geist arbeiten, also Methoden aus dem Bereich der Geistheilung.

lg von Andreas
 

 
76. Persephone schrieb am 07.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ich habe jetzt ein bißchen mitgelesen und Anregungen erhalten.

Selber habe ich einen linksseitigen Meniskusriss und Knorpelabbau vor der Kniescheibe.
Laut Arzt sollte das Operiert werden.

Ich habe mich für den spirituellen Weg entschieden. Einige langjährige Freunde habe ich hinter mir gelassen weil wir einfach zu unterschiedlich schwingen.
Meine Familie sehe ich nur noch sporadisch weil das einfach besser für mich ist.

Nun habe ich seit langer Suche endlich einen Job gefunden der mir Spass macht.
Leider fahre ich viel Auto und die Kupplung dieses Auto ist ein graus. Megaschwergängig.
Seit dem sind meine Kniebeschwerden viel schlimmer geworden.
Eine Schwellung zur Mitte ist leider auch entstanden...

Ich möchte aber dort bleiben.

Interessant ist auch dass ich momentan wieder Neurodermitis habe. Aber nur um das linke Auge.
Irgendwas möchte ich anscheinend nicht sehen!?

Hast du eine Anregung? Einen Impuls, Andreas?
 

 
77. Andreas schrieb am 07.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Persephone,
Ich kann da noch nicht erkennen, inwiefern das Knie in unterschiedliche Lebenrichtungen gezogen wird. Wie und wann hat es begonnen ?
War das Knie mal einem Unfall ausgesetzt so im Alter von 18 ?

lg von Andreas
 

 
78. Persephone schrieb am 08.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Einen Autounfall hatte ich mit 20. Damals hatte ich eine Brustbeinprellung aber ich kann mich nicht erinnern dass das Knie involviert war.

Ich habe diese Kniebeschwerden ca. seit ich 25 bin. Damals wurde schon ein Knorpelverschleiss Stadium II-III diagnostiziert.
Nach Krankengymnastik / Muskelaufbau wurde es erstmal besser.

Jetzt sind die Beschwerden seit 2 Jahren wieder da.
Ich hatte angefangen zu joggen, das hat leider die Beschwerden ausgelöst. Zumindest oberflächlig betrachtet.

und seit ich meinen neuen Job habe und wie gesagt viel Auto fahre mit einer sehr schwergängigen Kupplung wurde es noch schlimmer...

LG
 

 
79. Andreas schrieb am 09.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ein Knorpelverschleiss kann auch auf das Thema Druck hindeuten, evt ein Selbstdruck, den du dir auferlegt hast. Wenn es mit 25 festgestellt wurde, dann kann das durchaus mit 18 begonnen haben. Vielleicht machst du mal eine innere Arbeit zu den Glaubenssätzen, die du dir so mit/ab 18 zugelegt hast und welche einen Druck auf dich selbst ausüben. Und zwar speziell zum Thema Weiblichkeit/Yin, weil es ja das linke Knie betrifft.
Aus dem, was du bisher schriebst kann ich nichts entdecken, was als Ursache deiner Knieprobleme in Frage kommt. Vielleicht kannst du aus dem konkreten Vorfall, wo der Meniskusriss entstand eine Botschaft erkennen.

lg von Andreas
 

 
80. Persephone schrieb am 10.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

Danke für deine Antwort.
Druck - ist ein Stichwort. Ganz bestimmt.
Ich stand schon als Kind viel unter Druck. Hatte die Verantwortung für Haushalt und kleine Schwester als andere Kinder nur spielen konnten.
Und diesen mache ich mir leider heute immernoch selber.

Die Erwartungshaltung meiner Muttter war immer groß. Das Deninteresse meines Vaters ebenso.
" Ich bin nicht gut genug " - Ist so ein Glaubenssatz der mir gerade die letzten Zwei Jahre gespiegelt wurde.
Immer wieder Männer die mich mochten aber sich nicht 100 % einlassen wollten. Und ich habe es immer wieder monatelang mitgemacht.

Damit ist aber Schluss. Ganz oder gar nicht. Auch wenn es manchmal schwer fällt.

Ich bin es mir wert. Geliebt zu werden.

LG Tanja.
 

 
81. Andreas schrieb am 10.3.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja - dann ist es dieser Selbstdruck den du dir machst. Sozusagen bei jedem Kupplungsvorgang knallst du unbewusst so eine geballte Ladung Selbstdruck auf dein Knie - obwohl das arme Knie eigentlich nur die Kupplung schalten wollte. Kannst fühlen, wie überfordert es ist ?
Da du es bereits als Kind erlebt hast, kannst du davon ausgehen, dass es auch Ursachen in früheren Leben gibt.

lg von Andreas
 

 
82. Nadine schrieb am 06.4.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ich bin froh, diese Seite gefunden zu haben. Wie alle anderen auch habe ich eine eigene Geschichte und verstehe noch nicht alles.

Vor knapp 20 Jahren, mit 16, hatte ich einen schweren Verkehrsunfall, nach dem ich Wiederbelebt werden musste. Nach zahlreichen Operationen und jahrelanger Reha bin ich wieder hergestellt - nur mein rechtes Knie schmerzt wieder wahnsinnig. Solche Schmerzen hatte ich seit 15 Jahren nicht mehr. Mein Knie will mir ganz laut irgendwas mitteilen, und ich verstehe es nicht. Nach inzwischen 4 Kreuzbandoperationen scheint die Prothese wieder gerissen zu sein, aber ich weiß auch nicht wann und wie.

Viele Anregungen aus dem Text kann ich gut auf mein Leben übertragen. Mein richtiger Uni-Abschluss steht diesen Sommer bevor und, genau wie viele andere hier, scheine ich mir eher unbewusst als bewusst Gedanken über das "neue Leben danach" zu machen. Aber das scheint nicht das Thema dahinter zu sein.

Wo liegt mein blinder Fleck? Würde eine Operation helfen?

VG Nadine
 

 
83. Andreas schrieb am 06.4.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Nadine,
rechtes Knie = männliches Thema
Uni Abschluss = eine Prüfung, also ein Vater Thema
Insofern könnte es auf ein Vater-Anerkennungs-Thema oder ähnliches hinweisen. Vielleicht kannst du mit einer Familienaufstellung nach Hellinger erkennen, was da im Raume steht.

lg von Andreas
 

 
84. Nadine schrieb am 07.4.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke vielmals für die Anregung. In diese Richtung hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Aber eventuell ist das ja genau der blinde Fleck!
 

 
85. Andreas schrieb am 14.4.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ja, in der Tat könnte eine Botschaft sein, dass du den vorpubertären Glauben, dass dein Vater dich unterstützen müsse, loslassen sollst. Ab der Pubertät bist du erwachsen und da passen Glaubensmuster natürlich nicht mehr dazu, dass man glaubt man sei von der Hilfe der Eltern abhängig usw. Darum ist es ja so wichtig, dass die Pubertät gelingt und man sich mit einem Ritual von den Eltern ablöst. Danach verschwinden solche Denkmuster von alleine, dass man zum Beispiel glaubt dem Vater etwas beweisen zu müssen.

Die kosmische Wahrheit ist, dass ein jeder Mensch schon von sich alleine heraus genug ist und darum wenn er voll erwacht (=wahrhaft erwachsen) ist, auch vor niemandem eine "Prüfung" ablegen muss, usw, alles andere ist kleinkindlicher Aberglaube, der aber auch im Erwachsenenleben noch weit verbreitet ist und im Sport sowieso.

Du sagst es ist bei einem Absprung geschehen, auch da könnte das Thema auf den eigenen Beinen stehen/landen dahinter stehen.

lg von Andreas

 

 
86. Chandra schrieb am 28.4.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Guten Morgen

der Artikel ist das aufschlussreichste was ich in letzter Zeit gefunden habe.

Meine Knie schmerzen seit einem Jahr, war im Winter letztes Jahr aufs Knie gefallen. Dann ging es so auf und ab. Zum Arzt bin ich nicht gegangen, weil ich weiss, dass es seelische Ursachen hat.

Und ja, es geht um das weitergehen, und da die Schmerzen im Moment sehr stark sind, bedeutet das, dass ich mich nun wirklich sehr damit beschäftigen muss. Loslassen.

Es passt einfach, da ich mich ja auch sehr mit mir Auseinandergesetzt habe, und da immer noch so Knackpunkte sind, die ich noch nicht aufgelöst habe.

Vielen Dank.
 

 
87. Mara schrieb am 03.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo alle
und Andreas,danke für die vielen hilfreichen Ideen.
Mir geht es ähnlich wie Susanne, ich trete förmlich auf der Stelle und die Probleme scheinen unlösbar, weil eines die Lösung vom anderen behindert. So beißt sich die Katze in den Schwanz oder der berühmte Teufelskreis. Das zeigt sich in wandernden Schmerzen in allen Gelenken, mal schlechter mal besser.
Die Migräne-Phase habe ich zum Glück schon überwunden, dank eines guten homöopat. Arztes. Seelisch dahinter ist bei den Gelenkschmerzen ein ganzes Paket. Da behindert eine Sache die andere, wenn ich an Lösungen denke und eine Sache angehen will; Mangel an ALLEM was im Leben irgendwie wichtig ist. Unterstützung, Geld, Job, Gesundheit, Familie... Jüngstes Kind geht aus dem Haus... Ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Meine Gedanken sagen mir viel altes abwerfen, ausmisten, was ich auch tue, einen Cut und wegziehen. Nur wie, ohne Geld?? Habe Jahre allein gewirtschaftet mit den Kindern und konnte nichts zurücklegen. Es gibt Tage da geht einfach nichts, trotzdem finde ich immer wieder Kraft kleine Schritte zu machen, habe aber das Gefühl es bringt nicht wirklich umfassen etwas. Ich fühle mich manchmal schon mit kleinen Sachen überfordert. Das kenne ich so nicht von mir, man sagte mir nach "Powerfrau" ja ich habe mich früher verausgabt.
Wo fange ich an? Soll ich mich mit den kleinen Schritten anfreunden. Wie kannnich noch besser loslassen. Ich fühle mich verlassen... Sorry
Danke das ich es hier teilen darf
 

 
88. Andreas schrieb am 04.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja du siehst du bist da in so vielen Bereichen nicht im göttlichen Fluss. Da wär es naheliegend mal die grundlegenden Muster über Yin und Yang zu betrachten. Warum fehlt dir im Leben die Unterstützung durch einen Mann ?
Vielleicht wäre eine Heilarbeit mit Hellingerfamilienaufstellungen gut.
Ich kenn ja nichts über deine Glaubens- und Handlungsmuster, aber alleinerziehende Frauen in Deutschland leben oftmals eines oder mehrere der folgenden Muster:
  • sie sind zwar bereits aus der Kirche ausgetreten (und könnten sich darum auch aus ihrer Ehe heraustrennen), aber tief in ihrem Inneren wirkt unbewusst noch das kirchliche Verbot, einen neuen Lebenspartner zu bekommen (weshalb sie dann nach der Trennung mit den Kindern alleine bleiben müssen und alleine den Alltag bewältigen).
    Es geht also um das Loslassen alter religiös oktruierter Glaubensmuster im Bezug auf Beziehungen, wie zb dass man nur einen Partner haben darf.
  • andere Muster sind das nicht im Einklang mit der eigenen Weiblichkeit sein, die weibliche Fähigkeit männliche Hilfe an- und aufzunehmen (YIN) ist blockiert (aufgrund nicht vergebener Erfahrungen mit Männern) und es existiert/entwickelt sich parallel der Glaube eine Powerfrau sein zu müssen. Gerade durch die Medien werden Frauen seit Jahrzehten in eine solche Richtung gepeitscht, denn die Geheimregierung will natürlich auch Frauen zum steuerzahlenden Vieh degradieren. Was den Frauen (nicht nur in Frauenzeitschriften) eingeredet wird, wie sie zu sein hätten ist so ein gigantischer Schwachsinn, dass man sich da nicht wundert, wenn dann Frauen so verdummt sind, dass sie gar nicht erkennen, dass es nicht normal sondern krankhaft ist, Kinder alleine aufzuziehen. Wann immer das Leben nicht leicht ist, ist man nicht im göttlichen Fluss des Lebens. Die Mainstreammedien erzählen über solche Krankheiten nichts, denn herrschen kann man nur über Menschen die getrennt sind, die entzweit sind. Es geht also auch hier um das Loswerden von alten Mustern, die fremdübernommen sind, die nicht lebensbejahend sind und um das Zurückfinden zu sich selbst, usw.
  • Egomuster: Ich kann das alleine / es zb der Mutter beweisen wollen - und ähnliche kämpferische Lebensinhaltsmuster, denen gefolgt wird. Natürlich sind solche Muster enorm lebenskraftzehrend. Ein Mensch braucht überhaupt niemandem irgend etwas zu beweisen, und wer es trotzdem tut, darf sich nicht wundern, wenn seine Seele irgendwann einen Stop setzt, denn ein Mensch ist bereits göttlich nur weil er ist.

lg von Andreas
 

 
89. Mara schrieb am 05.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, vielen Dank für deine Antwort, in deiner 2. und 3. Idee ist ein bisschen was drin von jedem. Die Kirche ist nicht mein Thema (war da nie drin)
Aufstellungsarbeit habe ich sehr viel gemacht, wo dann auch immer entscheidende Dinge passiert sind, zum Beispiel die Trennung was mich sehr hart getroffen hat. Da ich als "Leistungs-Tochter" aufgewachsen bin gab es Liebe und Anerkennung nur für Leistung. Fehler machen war verpönt.
Was bei mir sofort getriggert hat war der Artikel "die frühe Kindheit und der späte Schmerz" Rheuma als Folge von Entwicklungstraumata. Leider ist da über Jahre viel schlimmes Zeug passiert (will es jetzt nicht in Details vertiefen) Trauma Therapeuten und auch Aufstellungen Kosten immens viel. Bin viele Schritte gegangen und habe das Leben angenommen, thema Verlassenheit ist halt noch aktiv und will erlöst werden.
 

 
90. Maren schrieb am 07.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
ich habe mir vor etwa 3 Wochen das Knie verdreht und mir dabei eine Bänderdehnung zugezogen. Ich war an dem Tag unterwegs weil ich eine Freundin begleitete die unter enormen Knieschmerzen litt und deshalb beim Orthopäden vorsprechen wollte. Außerdem habe ich Berufskleidung gekauft, da ich einen Job angenommen habe, in dem ich eigentlich nicht mehr arbeiten wollte, finanziell aber unter Druck stand. Nachdem ich mein Knie 2 Wochen geschont habe und wieder auftreten konnte, passierte mir dasselbe am linken Bein, Bänderdehnung durch Überlastung aufgrund der Schonhaltung beim Laufen mit einer Gehstütze. Das linke Knie ist schlimmer als das rechte, heilt schlechter und zwingt mich zum sitzen. Dazu kommt das mein Partner, mit dem ich seit 3 Jahren eine On-Off Beziehung führe (Trennung ging immer von ihm aus)sich 2 Wochen vor der ersten Bänderdehnung getrennt hat. Da ich immer diejenige war, die nach einer Trennung wieder den Kontakt gesucht hat, habe ich mich diesmal dagegen entschieden und mich nicht mehr gemeldet. Was wollen mein Knie mir sagen? Ich hatte vorher immer mit Migräne und Ischias Schmerzen zu tun...Hast du eine Idee? Danke ,LG Maren
 

 
91. Andreas schrieb am 08.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Maren,
Vielen Dank für dein, sicherlich hier für viele Leser lehrreiches Beispiel. Man sieht dieses Hin- und Hergerissene, was das Knie aushalten muss an deinem Fall ja wunderbar auf mehreren Ebenen:
  1. da wäre die Ebene der beruflichen Tätigkeit. Du willst es nicht - machst es aber doch. (Da muss es das Knie sogar ganz real aushalten, einerseits soll es dich zu deinem Job tragen, andrerseits soll es dich aber auch nicht da hin tragen, weil du eigentlich da ja gar nicht arbeiten willst. Beziehungsweise hat dieser innere Zwist ja bereits beim Arbeitskleiderkauf zu der Knieverletzung geführt !)
  2. dann wäre die Ebene deiner Partnerschaft, die mal on und dann auch wieder off ist. Soll dein Knie dich nun zu deinem Freund leiten oder nicht ? Auch hier lässt du dein Knie leiden durch deine Hin- und Hergerissenheit. Das Knie weiß nicht, was es tun soll. Bei einer Trennung, auch einer vorübergehenden, haben sich immer beide Partner, also auch du dafür entschieden. Ob dir das nun bewusst ist oder nicht, macht für dein Knie keinen Unterschied ! Der Unterschied ist lediglich auf der mentalen Glaubensebene, wo du glaubst, er hätte sich von dir ohne dein (unbewusstes) Einverständnis getrennt. Das ist immer Aberglaube. Es kann nichts in deinem Leben geschehen, was nicht auch von dir zumindest unbewusst so gewollt ist.
    Darum, stehe zu dem, was ist, nämlich dass auch ein Teil von dir diese Trennung wollte - und schiebe die Schuld nie auf andere ! Deine Knie lehren dich hier voll in deine Eigenverantwortung zu gehen - kannst du dies erkennen ?
  3. deine Freundin spiegelt dir dieses Thema auch noch - ansonsten hätte sie keine Knieprobleme.

Also bis sich ein Thema so heftig und deutlich im Leben manifestiert - da hattest du viele Botschaften ignoriert. Es liegt an dir neue Haltungen in deinem Leben einzunehmen. Deine Seele rüttelt da schon ganz schön heftig an dir und wenn du so weitermachst wird die Seele damit auch nicht locker lassen. Was glaubst du wird die nächste Steigerungsstufe deiner Seele sein, wenn du noch immer nicht aufwachst aus deinen alten Mustern ?

lg von Andreas

 

 
92. Maren schrieb am 08.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
Danke für deine Analyse...irgendwie hab ich jetzt Angst vor der nächsten Steigerung da ich nicht wirklich verstehe was an meiner Haltung so fatal ist, da bin ich wohl betriebsblind?
Das Problem der beruflichen Ebene hat sich aufgelöst, da ich durch meine Verletzung meinen Job ja nicht antreten kann und meine Seele insofern verstanden habe, dass ich diese Tätigkeit nicht mehr ausüben sollte. Ich werde also nicht in diesen Job zurückkehren, dass habe ich beschlossen.

Was meine Partnerschaft betrifft verstehe ich allerdings garnichts , sorry. Ich fühle mich hin und hergerissen weil mein Verstand mir sagt macht alles keinen Sinn und geh, mein Herz aber noch an ihm hängt...wie soll ich denn da raus kommen? Du hast vermutlich Recht, ich wollte diese Trennung auch, ein Teil von mir, weil ich dieses Hin und Her nicht mehr aushalten kann und ich übe mich auch im Loslassen...nur so ganz funktioniert das noch nicht.


Wie meinst Du Das":meine Knie zwingen mich in meine volle Eigenverantwortung" ?
Und was ist mein Muster? Das ich Dinge tue die ich nicht will oder das ich nicht hinter den Dingen stehe die ich tue?
Hat denn nicht alles zwei Seiten? So viele Fragen...
Danke für deine Antwort, LG Maren
 

 
93. Andreas schrieb am 09.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Maren,
so wie dir gehts wohl vielen Menschen, dass sie nicht alles verstehen. Man darf aber auch nicht erwarten, dass man alles über das Leben und die geistigen Kräfte begreifen kann, ohne sich jahrzehnte damit auseinander zu setzen:

Zitat:

..da ich nicht wirklich verstehe was an meiner Haltung so fatal ist, da bin ich wohl betriebsblind?
Das Problem der beruflichen Ebene hat sich aufgelöst, da ich durch meine Verletzung meinen Job ja nicht antreten kann und meine Seele insofern verstanden habe, dass ich diese Tätigkeit nicht mehr ausüben sollte.


Das fatale ist natürlich das Muster, zu warten bis eine Verletzung dich zwingt etwas zu tun oder etwas zu unterlassen, anstatt freiwillig nach innen zu horchen um zu ergründen, und danach dein Denken und deine Handlungen auf das auszurichten, was du dirklich willst.

Zitat:

Ich werde also nicht in diesen Job zurückkehren, dass habe ich beschlossen.


ja - wenn du es genau so beschlossen hast, wie du es hier formuliert hast, dann lautet die Entscheidung ohne die Negierung, die ja herausfällt: Ich werde in diesen Job zurückkehren.

DA hast du also schon wieder das Muster, dass deine Knie nicht wissen, wo sie dich nun wirklich hintragen sollen.


Zitat:

Was meine Partnerschaft betrifft verstehe ich allerdings garnichts , sorry. Ich fühle mich hin und hergerissen weil mein Verstand mir sagt macht alles keinen Sinn und geh, mein Herz aber noch an ihm hängt.


Das Herz ist es nicht, was an ihm hängt, weil das reine Herz bedeutet bedingungslose Liebe. Die bedingungslose Liebe kann aber eben gerade an nichts "hängen".
Dein Herz ist es also bestimmt nicht, was noch an ihm hängt. Es kann also höchstens etwas sein, was sich in deinem Herz eingenistet hat, und was du nun mit deinem Herz verwechselst.



Zitat:

..wie soll ich denn da raus kommen? Du hast vermutlich Recht, ich wollte diese Trennung auch, ein Teil von mir, weil ich dieses Hin und Her nicht mehr aushalten kann

ja, und dies gilt es sich selber einzugestehen - und dann auch dazu zu stehen, und nicht sagen, der Andere hat die Trennung verursacht, weil dadurch bringst du dich selber auch noch in die Opferrolle.. (Die Opferrolle unterstützt dann natürlich auch wiederum die Rolle des Verletzt sein, also dein Kniegeschehen, denn diese beiden Rollen sind gut verträglich.)

lg von Andreas
 

 
94. Waldfee schrieb am 20.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

erst einmal ein großes Kompliment für diese Seite und die vielen persönlichen Stellungnahmen zu den verschiedenen Problemen. Ich bin absolut überrascht - vor allem auch über die Antworten, die über den persönlichen Tellerrand hinausgehen bzw. das Ansprechen der Probleme, die durch eine absolut unnatürliche Lebensform entstehen, die vom Staat bzw. den Mainstreammedien propagiert wird.

Ich habe eine Frage: seit fast zwei Wochen habe ich eine dicke Schwellung hinter meinem linken Ellenbogen. Diese tut nicht weh, stört aber trotzdem irgendwie. Ich habe diese so interpretiert: Mein Verantwortungsgefühl drängt mich schon längere Zeit, daß ich einmal bei unserer Bürgermeisterin bzw. dem Gemeinderat vorspreche. Allerdings traue ich mich nicht richtig -. Das Thema, welches ich ansprechen will, ist die Frage, ob Vorkehrungen getroffen wurden, falls einmal der Strom/Öl bzw. die Logistik ausfällt. Obwohl wir am Land leben, würden in unserer Kleinstadt sowie im Landkreis ziemlich schnell viele Menschen verhungern, da es keine landwirtschaftliche Versorgung (kein Gemüse- und Getreideanbau) bei uns gibt.

Seit Anfang des Jahres habe ich mich sehr in politische Themen vertieft und bin eigentlich generell sehr besorgt über die Zukunft. Es ist für mich unglaublich, mit welcher Brutalität Menschen letztendlich gegen andere Menschen/Völker und die Natur vorgehen. Vor allem empfinde ich es total abartig, daß sich ein Großteil der Welt in Abhängigkeit befindet, weil die Nahrungserzeugung im jeweiligen näheren Umland gänzlich zerstört wurde. Mein Thema ist also, daß ich darauf aufmerksam machen will, daß es durch irgendwelche Umstände, dazu kommen kann, daß die Versorgungslieferungen ausbleiben. Ebenso, wie eine Brandversicherung bezahlt wird, obwohl man sie höchstwahrscheinlich nie braucht, empfände ich es sinnvoll, daß es einen Notfallplan für eine solche Situation gibt.

Das wollte ich gerne ansprechen, traue mich das aber nicht, obwohl es mir meine Verantwortung gebietet.

Könnte mein geschwollener Ellenbogen mit dieser gewollten und nicht ausgeführten Handlung zusammenhängen?

Vielen Dank im voraus!

Waldfee
 

 
95. Ramira schrieb am 20.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
Da es keinen Zufall gibt, bin ich hier gelandet und es ist für mich faszinierend, wie Du auf die Fragen antwortest.
Ich hatte im Januar einen skiunfall, weil ich mich auf der Piste während der Fahrt nach meinem Mann umgeschaut habe. Das ist aber sicher nicht die Ursache.
Auch ich bin schon seit Jahren innerlich zerrissen bzgl. meiner Partnerschaft und stehe auch beruflich in meiner Selbständigkeit auf unsicheren Beinen. Obwohl ich gut zu tun habe, habe ich Angst, allein nicht weiterzukommen. Meine Kinder sind erwachsen, also von daher, alles im grünen Bereich.

Diagnose ist linkes vorderes Kreuzband im linken Knie gerissen und innenmeniskus leicht beschädigt. Habe mich gegen op entschieden und mit homöopathie, Physiotherapie und mentaler Arbeit gute Fortschritte gemacht, aber es gibt eine Zyste in der Kniekehle, die sich immer wieder füllt.

Hab schon versucht, an das Thema zu kommen, stecke aber in einer Blackbox.

Hast du eine Idee?

Liebe Grüße Ramira
 

 
96. Andreas schrieb am 21.5.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Waldfee,
Dass du diese Schwellung mit diesem Thema in Verbindung bringst, da liegst du durchaus richtig. Es gibt im Volksmund sogar noch den Begriff der "Ellbogenfreiheit". Mit dem Ellbogen verschaffen wir uns zb auch körpersprachlich Freiraum, wir machen uns größer, usw.
Darum kannst du mit Fragen wie den folgenden einer Heilung dieser Schwellung näher kommen.
  • Wo machst du dich größer als erlaubt ? (also auch in dem Sinne, wo gibt es Teile in dir, die dir dieses Größer-Sein nicht erlauben ?)
  • Was für Muster wirken in dir, dich größer oder kleiner zu machen als du bist ? (Das können Muster aus der Kindheit sein, aber auch bis hin zu Glaubensmustern oder Geistwesenheiten, die an dir zerren dies oder jenes zu tun und durch dieses Zerren deinen eigenen Freiraum begrenzen und dadurch dann die Prellungsschwellung körpersprachlich verursachen)


Hallo Ramira,
ja, das Hin- und Hergerissene in deiner Partnerschaft (und evt auch im Beruflichen) müssen die Knie energetisch aushalten, und das war dann wohl in dieser Ski-Extremsituation schlichweg zu viel für die Knie und es kam zu der Escalation mit der Verletzung.
Dass es deine linke Körperseite betrifft, zeigt, dass es hauptsächlich der weibliche Teil von dir ist, der darunter leidet. Auch eine Zyste weißt auf Yin Themen hin. In ihr sammelt sich die Flüssigkeit, die eigentlich fließen sollte. Das Fließende (Yin) kommt ins Stocken. Und es ist noch immer ein Abbild des Skiunfalls: Genau so wie du beim Skiunfall ja nicht ganz nach unter fahren konntest (vermute ich zumindest mal), so gelangt auch die Körperflüssigkeit, die sich in der Zyste sammelt nicht im Körperfluss weiter nach unten.
Gegensätzliche Wünsche, Ziele, Glaubenssätze usw blockieren immer den Fluss des Lebens und der Körper hat zum Beispiel die Möglichkeit eine Zyste zu bilden in der das Gestaute dann sichtbar wird.


lg von Andreas
 

 
97. Waldfee schrieb am 10.6.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,

ich wollte mich noch einmal zu der Schwellung am Ellbogen melden, und mich für die Rückmeldung bedanken. Am Anfang habe ich das nur zur Kenntnis genommen, daß der Ellbogen auch dafür steht, sich größer zu machen bzw. mehr Raum zu verschaffen. Nach und nach wurde die Schwellung ohnehin immer kleiner. Heute morgen bemerkte ich, daß der linke Ellbogen irgendwie schmerzte und überlegte, was der Grund dafür sein könnte. Gerade gestern hatte ich nämlich kaum körperlich im Freien gearbeitet -.
Dann fiel mir eine Situation von gestern Nachmittag ein: Meine Tochter hatte sich am Fußboden mit ihren Computer dicht neben meinen Stuhl gesetzt (wegen des LAN-Anschlusses). Da wir zwei Stühle an den Esstisch angestellt hatten, da wir Besuch hatten, konnte ich auch nicht nach rechts ausweichen. Ich fühlte mich äußerst unwohl, weil ich mich so eingezwängt fühlte. Ich sagte dann auch meiner Tochter, daß sie weggehen solle, was diese erst nach mehrmaliger Aufforderung tat. Aber auch schon beim Kaffee trinken zuvor, hatte ich mich in meinem Raum beengt gefühlt -.

Als ich heute diese Verschlimmerung des Ellbogens feststellte, konnte ich nur denken: "Ist ja unglaublich, daß der Ellbogen so schnell darauf reagiert!"
 

 
98. Andreas schrieb am 11.6.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ja - dein Unterbewusstein zeigt dir das Thema bereits auf 2 Steigerungsstufen an (äußere Manifestation/Körperschmerzen) - da wirds Zeit es mal anzugehen :-)

Ich weiß nichts über dich, aber dein Name, Waldfee könnte so ein Hinweis sein, dass du dich klein, unscheinbar machst, und dass du diesen Teil in dir, der Geltung haben will, der was darstellen will, der zb sich körpersprachlich größer machen will ( Bildbeispiel ) unterdrückst. Deine Seele will dass du diesen Raum um den schmerzenden Ellbogen für dich eroberst, was immer sich da in diesem Aurabereich für Speicherungen festgesetzt haben.

lg von Andreas
 

 
99. Waldfee schrieb am 11.6.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,

vielen Dank für die erneute Rückmeldung und das Zeigen Deiner Sichtweise. Ich werde über Deine Ausführungen nachdenken, wenn sie mir momentan auch noch etwas fremd sind.

Wenn ich in diesem Thema wieder weiterkommen sollte bzw. eine Erkenntnis bekommen sollte, melde ich mich wieder.

Recht herzliche Grüße und nochmals herzlichen Dank!

Waldfee
 

 
100. Eldoran schrieb am 16.6.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas

Ich habe mir hier viele gute Ansätze holen können für mein Thema: linkes Knie.

Habe im WWW gesucht nach der Bedeutung von Knieproblemen und L. Hay kannte ich vorher nur. Mit Demut darin konnte (und kann) ich noch nichts anfangen.

Aber hier die widersprüchlichen Wünsche und WANN Knieprobleme auftreten ist mir durchaus hilfreich.

Ich habe seit ich 14 war (jetzt 43) Knieprobleme. Damals ist mir zum ersten Mal die Kniescheibe links "rausgeflogen". In den Jahren ist das noch einige Male passiert.

Habe trotzdem in den Jahren viel Sport machen können - war also nicht komplett aus dem Leben gerissen deswegen. Eher "Unfälle".

In einer Zeit in der ich mich von meiner damaligen Frau getrennt habe (ich habe einen gemeinsamen Sohn mit ihr / Beide wohnen jetzt etwa 2 Stunden entfernt) und eine neue Partnerin hatte (bis es zu der neuen Partnerschaft reichte war übrigens ein jahrelangen Hin und Her) hatte ich zum ersten Mal lange mit einem geschwollenen schmerzhaften Knie zu tun.
Als ich mit meiner neuen Partnerin dann zusammenzog (in der Renovierungsphase) war das Knie über viele Monate dick geschwollen. Sehr schmerzhaft. Ursache laut Ärzten unbekannt.
Dann aber konnte ein Therapeut etwas entscheidendes zur Linderung tun. Vergleichbar mit ansätzen der DORN Therapie meinen Körper wieder "gerade stellen", was sofortig deutliche Verbesserung brachte. Es sollte trotzdem noch Monate dauern, bis ich von schmerzfreiheit reden konnte.

Seit dem, das ist etwa 2 Jahre her, habe ich sporadisch Probleme. Entzündung, anschwellen bei "Überlastung". (Wir beide Tanzen im Verein - was sehr gut ist - weil gemeinsame Aktivität - und Trainingsausfall wegen Knieproblemen ist in mehrfacher hinsicht blöd)

In den letzten Wochen habe ich ein paar Themen bearbeitet, bzw. zum Beispiel mittels Glaubenssätzen verändert. Durchaus gutes Ergebnis - was allerdings in der Partnerschaft hier und da zu reibereien führte. Nicht das bearbeiten der Themen, sondern die andere Verhaltensweise und Reaktion hat hier vielfach zu Mißverständnissen geführt. Diese dann 3 Mal zum handfesten Streit.

Bei dreien konnte ich rückblicken auf die letzten Wochen nun, dank der obigen 99 Threads, ein gewisses Muster erkennen.

Widersprüche zwischen den Gefühlen Liebe und der Tatsache dass wir streiten hatte bei allen 3 Malen das Ergebnis von blockierter / eingeschränkter Bewegungsfreiheit des Knies wegen starken schmerzen. Diesesmal allerdings keine Entzündung (wie früher) und kein anschwellen.

Mit diesen Ideen möchte ich nun weitermachen.

Hast Du zu meinen Schilderungen hier evtl. eine weitere Idee wo ich hingucken muss?

lg
Eldoran
 

 
101. Andreas schrieb am 16.6.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja, seit dem Alter von 14, das heißt es ist seit der Pubertät aktiv, also seit dem Zeitpunkt wo es gilt, sich von den Eltern zu lösen. Das könnte man zb so interpretieren, dass du noch immer ein Thema deiner Eltern in dir trägst (dich noch nicht von diesem Thema, welches ja nicht wirklich deines ist), gelöst hast. Das könnte zb etwas so in der Art sein, ein ungerechtes Verhalten deines Vaters deiner Mutter gegenüber (und du dies stellvertretend für die Mutter getragen hast = darum linkes, weibliches Knie).

Das kann zb sein, dass es gut wäre zu diesem Thema eine Familienaufstellung nach Hellinger zu machen, damit diese Belastung deines Knies endgültig verschwindet. Alle anderen Belastungen, temporäre Streite sind da vermutlich nebensächlich.

lg von Andreas
 

 
102. annalinde schrieb am 14.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

auf der suche nach was tun/ursache bei knieproblemen bin ich hier gelandet. ich bin eigentlich sehr offen, was themen zu spiritualität angeht.aber ich bin doch ziemlich erstaunt, über deine weitreichenden ausschliesslich seelisch beurteilten diagnosen? die zuschreibung das alles seelische ursachen hat und dann aber durch aktive aktion von mir beseitigt werden kann/soll.wenn ich es dann nicht schaffe, dann bin ich selber schuld? oder was ist dazu die auflösung? der kerngedanke hinter deinen ausführung ist, das etwas was in uns ist , oder von aussen auf uns zu kommt immer innere ursachen hat und genau hier bearbeitet werden können/müssen. klappt das nicht, habe ich dann offensichtlich nicht die seelische reife, oder einfach nicht genug getan? verstehe mich nicht falsch, ich freue mich über hilfe sehr, aber ich habe große probleme mit der herstellung einer kausalität zu ALLEN körperlichen problemen, die uns ereilen. übersäuerung kann und konnte ich immer messen. ich kann mich auch wiederfinden im stress. dann gibt es aber in unserer genetischen linie, viele übergewichtige, mit derselben fettverteilung und auch mit den knieproblemen.jetzt bin ich bei einer übertriebenen sportaktion umgeknickt und habe meinen miniskus gerissen.rein organisch betrachtet, wäre ich sehr erfreut, über irgendeinen menschen, der mir ganz konkret nachweisen kann, dass sein miniskus wieder zusammnwächst7gewachsen ist nur dadaurch, dass er sich seiner seelischen entsprechung dahinter in ausreichender form gewidmet hat. das ist keine rethorik! ich suche wirklich so jmd. ich finde das auch legitim. ich wäre sehr enttäuscht zu erfahren, dass der heilungsprozess wieder jedem selbst überlassen ist und man dazu keine angaben machen kann. ich bin nun sehr gespannt, was und ob du dazu etwas sagen kannst? danke
 

 
103. Andreas schrieb am 15.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Annalinde,
also wenn ich dich richtig verstehe, dann war bei dir die Körperbotschaft vor den Kniethemen, das Übergewicht ? Insofern wäre es vermutlich angebracht auch die seelisch psychischen Ursachen des Übergewichtes aufzulösen.

(Übergewicht ist natürlich nicht vererbbar, aber durch die Resonanzgesetze inkarnieren natürlich schon immer wieder Menschen mit ähnlichen psychischen Mustern in denselben Familien. Das sieht dann so aus, als sei es vererbt, aber ist es natürlich nicht, weil jeder Mensch bringt seine eigene Vergangenheit und seine eigenen Eigenheiten mit sich aus seiner Vergangenheit, also aus seinen früheren Leben. Die Gene können schon deswegen nichts über dich bestimmt haben, weil du ja vor deinem KÖrper da warst.)


Zitat:

wenn ich es dann nicht schaffe, dann bin ich selber schuld?

ja, wer denn sonst ???
Es gibt niemand der dein Leben für dich leben kann.
Aber keine Sorge, die Seele und dein höheres Selbst sind unendlich intelligent, sie geben dir immer nur Lernaufgaben, die du bewältigen kannst. (Genau so wie ein Raucher beispielsweise immer erst dann Krebs bekommt, wenn er was daraus lernen kann, usw.)


lg von Andreas
 

 
104. Sunny schrieb am 15.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Auf Grund von aktuellen Ereignissen hätte ich gerne Rat und Unterstützung.

Es fing im Oktober letzten Jahres mit einem einfachen Stolperer über einen ca kinderfaust großen Stein auf einem Feldweg an - ich ladete auf meinem linken Knie, die Hose war kaputt und es blutete.
Im Dezember 2015 dann das nächste Mal nach der Arbeit, dann im Februar auf dem Weg zur Arbeit und jetzt im 2 1/2 wöchigen Takt jeweils nach der Arbeit...

Der Orthopäde sagt "Instabilität beider Sprunggelenke"
Der Physiotherapeut sagt "zu schwache Muskeln"
Der Neurologe sagt alle OK

und ich bin ratlos.

Sowohl in meinem Job, in dem ich immer wieder die Abwechslung brauche und in dem ich seit mehren Jahren nach einer Möglichkeit der Weiterentwicklung suche, hatte sich vor 8 Wochen eine Chance ergeben und ich hatte ein Vorstellungsgespräch kurz vor meiner Sturzserie Anfang Juni und im privaten Bereich bin ich seit Mitte Februar nach 3 Jahren endlich wieder in einer festen Beziehung, die stürmisch und völlig verliebt begann aber in den letzten Wochen kommen mir immer wieder Zweifel ob diese Beziehung so wie sie aktuell ist für mich richtig ist.
Mir ist klar das irgendetwas nicht stimmt aber ist es das Streben im Beruf, ist es privat... jeder Denkanstoß ist mir sehr willkommen.
 

 
105. Andreas schrieb am 15.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Sunny,
Es begann nach dieser Vorstellung, wie du sagst. Insofern könnte es auf einen Widerstreit in dir hindeuten, auf einen Aspekt, der diese Veränderung gar nicht will, der sich übergangen fühlt, usw. Eventuell machst du mal eine Bewusstseinsliste für dich über Aspekte die für und gegen eine solche berufliche Veränderung sind (auch nach alten Glaubenssätzen schauen).

Ansonsten kenne ich dich nicht gut genug um mehr zu sagen. Warum sind deine Muskeln angeblich so schwach ?? Wie ist dein Verhältnis zu deinen Vorfahren, speziell zur Mutter vom Vater ? Gibt dein Körper dir noch andere wichtige Botschaften / Krankheiten ?
Was für Gedanken hast du vor solchen Stolperern ? Was ist es exakt, was dich innerlich zum Stolpern bringt ?

lg von Andreas
 

 
106. Sunny schrieb am 16.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke für die schnelle Antwort.
Die Schwäche meiner Muskeln rund um das Sprunggelenk äußert sich hauptsächlich bei der Physio. Ich kann schlecht auf einem Bein balancieren oder Übungen machen. Dann wackele ich ganz schön.
Die Mutter meines Vaters hat mich quasi großgezogen. Sie war zu meiner Kindheit meine Hauptbezugsperson. Aber sie starb vor 15 Jahren.
 

 
107. Andreas schrieb am 17.7.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja, vielleicht wäre es gut, wenn du mal eine lange, lange, lange Verneigung machst vor dieser Oma. Zumindest dein Körper scheint irgend etwas in der Art von dir zu erwarten, wenn er dich immer wieder auf alle Viere zwingt durch dein Hinfallen (was ja defacto einem Verneigen gleichkommt).

Wenn das nicht ausreicht könntest du versuchen mit Hellinger Familienaufstellungen weiter zu kommen. (Auch das auf einem Bein stehen ist ja primär eine Leistung des Geistes und der Psyche, die den Muskel steuert.)

lg von Andreas
 

 
108. Karo schrieb am 13.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

hättest du eine Idee, was folgendes bedeutet: Mein Freund hatte vor kurzem einen Autounfall. Er stand an einer roten Ampel, vor ihm ein LKW und ein Auto, dahinter er. Ein weiterer LKW ist ihm ungebremst ins Auto gefahren und hat ihn und ein weiteres Auto zusammengeschoben. Er wurde eingeklemmt, musste aus dem Auto herausgeschnitten werden und wurde mit einem Helikopter ins Krankenhaus gebracht. Seitdem kämpft er mit Rückenproblemen, kann nicht richtig laufen (rechtes Knie) und der rechte Ellenbogen ist geprellt.

Lg Karo
 

 
109. Andreas schrieb am 13.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - ein Thema (so heftig wie der LKW) aus seiner Vergangenheit will endlich wahrgenommen werden. Jetzt kann er endgültig nicht mehr so weiter machen wie zuvor. Er muss nun seinen Rücken der ja neben der Autorückseite auch für Vergangenheit steht, beachten.
rechte Körperseite = ein männliches Thema.
Es könnte ein Thema mit einem Bruder sein, welches hier geregelt werden will.

lg von Andreas
 

 
110. Andrea schrieb am 18.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas! Ich hätte eine wichtige frage..wir haben vor ca 3 monaten einen Chihuahua bei uns aufgenommen...er hat Patellaluxation...hat es mit mir zu tun oder mit der Vorbesitzerin soll ich operieren lassen (empfehlen Tier HP und Tierklinik dringend)Was soll ich tun...Komisch ist das ich selber mit dem linken Knie ab und zu Probleme habe ...(bin als Kind im Heustadel durch gerutscht und habe mir das Knie nach vorne verdreht...) Und hatte mit Tieren zu tun ohne Beine...Rehkitz abgemähte Beine, Meerschweinchen mit 3 Füßen....usw...was soll mir das sagen?? Ich wäre sehr Dankbar für eine Antwort...da der OP Termin kommenden Dienstag ist.. und mir ist nicht ganz wohl bei der Sache...habe Angst etwas Falsch zu machen....Lg Andrea
 

 
111. Andreas schrieb am 20.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - das ist fast immer so, dass Hunde etwas vom Besitzer spiegeln. Und ja, durch eine Operation des Hundes wird sich das, was dir diese Tiere spiegeln nicht ändern. Das geht nur, wenn du die psychischen Ursachen deines linken-Knie-Themas selbst angehst.
Dass deine Seele dir in all diesen Tieren dein linkes-Knie-Thema spiegelt zeigt dir schon, dass deine Seele der Meinung ist, dass es Zeit wird sich ihm zuzuwenden. Das heißt, wenn du den Hund operieren lässt ohne an deinem Thema zu arbeiten, wird deine Seele sicherlich weiterhin nach Möglichkeiten suchen, dir das Thema zu zeigen. Das könnte dann zb auch dadurch zustande kommen, dass diese Operation des Hundes nichts bringt, oder eben irgend wie anders..
Falls du mit Aufstellungsarbeiten nach Hellinger an dem Thema arbeiten willst, dann wird wohl der Hund mitaufgestellt werden, denn er vertritt offensichtlich etwas aus deinem System.

lg von Andreas
 

 
112. Andrea schrieb am 21.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Vielen Dank für die Info...soll ich ihn dann gar nicht operierer lassen und nur an mir arbeiten oder beides??? Lg Andrea
 

 
113. Andreas schrieb am 21.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Bevor du gut entscheiden kannst wie da dem Hund helfen kannst, musst du das Thema bei dir selbst auflösen.
Weil sonst ist es als würde ein Ertrinkender einem anderen versuchen zu helfen..

lg von Andreas
 

 
114. Barbara schrieb am 23.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
Ich bin gerade durch ,, Zufall,, auf deine Seite gestoßen und sehr froh darüber. Es wäre schön, wenn du mir auch deine Sichtweise zu meinem Problem sagen kannst.

Derzeit stehe ich gefühlt in einer Sackgasse und weiß irgendwie nicht so recht, welche Schritte ich nun konkret machen soll.

Ich wurde im Dezember 16 am rechten Knie operiert (das Knie ist eine Woche davor stark angeschwollen, es tat sehr weh und ich konnte kaum gehen außer mit Krücken). Ich wurde operiert (innerer Meniskusriss, Knorpel wurde geglättet und Knochensplitter im Knie wurden entfernt - sprich, es hat sich in den vorherigen Monaten bereits eine Entzündung gebildet, diese ist halt dann im Dezember ausgebrochen - weiß aber nach wie vor nicht, woher die Knochensplitter kamen/ meine Vermutung war vielleicht durch falsches Krafttraining im Studio).

Die Operation ist gut verlaufen, jedoch schwillt mein Knie immer wieder in mal längeren, mal kürzeren Abständen an.. Die Schwellung geht meist wieder zurück. Seit zwei Tagen jedoch ist mein Knie sehr stark geschwollen (Wasser im Knie oberhalb der Kniescheibe), sodass ich beim Gehen sehr eingeschränkt bin. Ich bin sehr verunsichert, mache mir Sorgen warum es immer wieder anschwillt.

Privat lebe ich in einer liebevollen Ehe mit meinem Mann, weiters erwarten wir im Frühling ein Baby. Wir leben in einer Wohnung im Haus meiner Eltern, was für mich leider nicht die Erfüllung ist / ich fühle mich nicht so unabhängig wie früher als wir in einer Wohnung weiter weg gewohnt haben. Wir werden noch ca zwei Jahre hier wohnen bis wir in unser Haus ziehen, aber laut meinem Gefühl wäre ich am liebsten in einer eigenen Wohnung / der Verstand sagt aber, spare das Geld der Miete für das Haus. Ich weiß auch nicht, aber ich habe das Gefühl diese Situation hängt mit meinem Knie zusammen.

Beruflich bin ich sehr happy in meinem Job. Ich habe aber oft Schwierigkeiten, eine gute work-life-balance zu finden (ich gebe mehr Energie als ich habe).

Was ich noch anmerken möchte, interessant fand ich dass ich im Mai einen Autounfall hatte. Ein Auto ist bei rot über die Ampel gefahren und mir in die Stoßstange rein. Es ist nichts passiert, ich dachte nur, warum... Warum will mich das Leben einbremsen.

Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort von dir.

Lg Barbara
 

 
115. Andrea schrieb am 23.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas!Hat das linke Knie für jeden Menschen das gleiche Thema oder ist es immer individuell??Lg Andrea
 

 
116. Andreas schrieb am 24.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andrea,
Es gibt Grundsätzlichkeiten, die für alle Menschen gleich sind, zb das mit den Richtungsänderungen im Leben. Aber um welche Richtungen es geht, das ist individuell, denn jeder Mensch hat seinen eigenen Weg.


Hallo Barbara,
ja, das mit dem Knie und dem Unfall könnte schon dieselbe Ursache haben. Beidesmal stoppt dich etwas.
Wenn Kinder wieder zurück zu den Eltern ziehen, dann immer weil die Seele da noch ein Thema bearbeitet haben will (finanzielle Gründe sind nur der Grund für den Verstand). Was ist es also, was da noch erlöst werden will ? Dass sie dir nicht gut tun, weißt du ja bereits. Aber da das Schicksal dich nun in diese Situation gebracht hat, kannst du gar nicht anders als dich dem Thema zu stellen. Vielleicht wäre eine Familienaufstellungsarbeit gut für dich oder zumindest eine Ablösungsarbeit. Selbst für das ungeborene Kind scheint die Situation nicht gut zu sein..


lg von Andreas
 

 
117. Barbara schrieb am 25.8.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

vielen Dank für deine hilfreiche Antwort. Ja, ich bin mir auch sicher da gibts noch einiges was aufgelöst werden will. Ich habe schon öfters mit dem Gedanken gespielt, eine Familienaufstellung zu machen - und ich werde es ausprobieren.

LG Barbara
 

 
118. Alma schrieb am 18.9.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

ich habe seit Juni 2016 starke Knieschmerzen in beiden Knien, nachdem ich im Garten lange wie in einem Rausch oder getrieben in der Hocke gearbeitet habe, sind sie aufgetreten. Die Schmerzen treten jetzt nach dem Walken, Wandern oder längerem Gehen mit harten Schuhen auf und werden immer schlimmer, obwohl ich mich sonst gerne bewege, auch mit Wärmegefühl. Ich habe mich von April bis Juli jedes Wochenende um meinen Vater gekümmert, der schwer erkrankt war an Krebs und schließlich Anfang Juli verstarb. Ich meinte, dass ich diese Belastung gut verkraften konnte, habe mich aber in der Zeit sehr schlecht ernährt mit viel Fett, Fleisch und Alkohol und habe mich sehr wenig bewegt, saß hauptsächlich im Auto oder an seinem Krankenbett. Er war gelähmt durch eine Knochenmetastase. Die Gartenarbeit sollte ein Ersatz für die fehlende Bewegung sein, artete aber an jenem Tag in einen inneren Druck aus, möglichst viel zu schaffen.

Das Kümmern um meinen Vater tat mir gut, da ich mich schon länger im Beruf unterfordert fühle und sich alles wie festgefahren anfühlt. Meine aktuelle Stelle ist nicht wirklich schlimm, aber auch nicht erfüllend und meiner Ausbildung nicht richtig angemessen. Ich könnte mich mit meiner sehr guten Ausbildung selbstständig machen, habe aber Angst, dass ich dem nicht gewachsen wäre. So habe ich bei einer 100%igen Chance, die sich bereits geboten hatte, abgelehnt und den sicheren Weg gewählt.

Auch mit meiner Wohnung bin ich nicht zufrieden, aber möchte aus der aktuell günstigen Wohnung nicht weg, bevor ich nicht mehr verdiene. Dies wäre aber nur mit einer Änderung der Jobsituation möglich. Alle angefangenen Renovierungen in der alten Wohnung wurden zunächst vom "Schicksal" sabotiert. Zuerst wurde ich im Februar sehr krank mit Grippe und Fieber, dann wurde mein Vater im April krank.

Beim Thema Partnerschaft sieht es ähnlich aus. Ich finde niemand und habe schon überlegt, ob ich einfach wegziehen sollte in eine ganz andere Stadt. Im Urlaub habe ich tatsächlich jemand kennengelernt, der aber sehr weit weg wohnt. Auch an meinem früheren Heimatort, wo ich ja oft war wegen meines Vaters, habe ich jemand kennengelernt. Zugleich hänge ich immer noch irgendwie an einem früheren Partner.

Mein Leben aktuell scheint nicht vorwärts zu gehen. Es gibt viele Ängste, neuen Herausforderungen nicht gewachsen zu sein, da ich in den letzten Jahren viele Dinge zu bewältigen hatte, die sehr schwierig waren und in einer langen, manchmal frustrierenden Ausbildung steckte, die ich Ende 2013 abgeschlossen habe, die mich aber viel Selbstbewustsein und Selbstvetrauen gekostet hat. Oft war ich ganz unten. Seit gut zwei Jahren geht es mir gut, ich fühle mich stabil, bin stolz auf das Erreichte im Beruf und wie ich mich doch mit meinem Vater noch versöhnen konnte innerlich.

Der Tod meines Vaters war eigentlich auch ein Endpunkt, vielleicht auch Wendepunkt. Es war immer schwierig in meiner Familie, mein Vater und mein Bruder waren beide Alkoholiker. Nun sind alle verstorben: Mutter, Vater und Bruder. Ich bin zwar allein, aber auch frei von der Last ihrer Probleme.

Aber vielleicht verharre ich zu sehr in dieser Sicherheit? Vielleicht habe ich ja auch diese alten Ängste und Komplexe schon längst überwunden und alles in mir drängt nach vorne, während diese Ängste und Bedenken immer wieder auf die Bremse treten? Es ist, als ob ich der neu gewonnenen, inneren Sicherheit nicht traue durch die vielen negativen Erfahrungen. Und auch ein gewisses Maß an Bequemlichkeit und Faulheit haben sich eingeschlichen, Phlegma und wenig Inspiration oder Begeisterung.

Ich habe Probleme mit den Knien immer als ein Problem mit Demut verstanden oder mit zu viel Last im Leben. Aber mit diesen unterschiedlichen Impulsen kann ich sehr viel anfangen. Es ist, als ob meine Knie mich zu mehr Aufmerksamkeit drängen würden. Habe schon angefangen, meine Ernährung umzustellen.

Kannst Du mir noch einen Rat geben. Ich würde mich sehr darüber freuen! Danke für diese guten und hilfreichen Denkanstöße

Herzlicher Gruß von
Alma
 

 
119. Andreas schrieb am 19.9.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
es könnte sein, dass sich Familienproblem-Speicherungen in deinem Bauchbereich festgesetzt haben. Insofern ist zwar eine Ernährungsumstellung gut, die könnte aber unterstützt werden wenn du schaust, was da zb an verdrängter Wut noch im Bauch sitzt oder an anderen alten Gefühlen, oder gar fremdübernommenes, usw.
Besonders falls du übergewichtig bist, könnte dies dann indirekt auch ursächlich auf die Knie wirken, denn die Knie tun sich wohl schwer, diese Energien zu tragen. Demut alleine (was du ja durch das in die Knie gehen symbolisch an jenem Gartentag versucht hast) genügt zb nicht um Wut aufzulösen, da braucht es meist eine bewusste konkrete detailierte Vergebungsarbeit.

lg von Andreas
 

 
120. Alma schrieb am 19.9.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

vielem Dank für den Hinweis. Ja mein Bauch ist so ein Problem, auch habe ich Probleme mit Zähnknirschen, von daher könnte das mit der Wut stimmen. Ich mache Autogenes Training, spüre aber schon lange nicht mehr mein Sonnengeflecht, ich habe schnell ein Völlegefühl und sehe dann doppelt so dick aus wie sonst, werde richtig schwer und träge. Als Kind und Jugendliche war ich sehr dick, habe quasi alles in mich hereingefressen an Süßigkeiten, was ging bis zum Erbrechen. Jetzt bin ich aber normalgewichtig, aber meinen Bauch mag ich nicht.

Zu dem Tag: Ich habe im Haus meiner verstorbenen Tante gewohnt und dort den Garten gemacht. Mein Cousin hatte mir das Wohnen dort angeboten, da das Haus leer stand. Sie (Cousin und dessen Frau) haben mich sehr in der ersten schwierigen Phase mit meinem Vater unterstützt, aber zum Schluss hatten wir Streit. Ich habe mich sehr über die beiden geärgert. Dort herrscht oft eine extrem angespannte und explosive Stimmung, die von meinem Cousin ausgeht, der sehr selbstgerecht und aufbrausend auch entwertend sein kann. Aber auch ich musste mir Kritik angehören,die ich nur schwer hören konnte. Wir sind auch sehr gegensätzlich. Ich bin eher etwas träge, phlegmatisch, harmonisierend, Fisch mit Aszendent Stier. Mein Cousin ist Widder und das in Extremform. Ich war dankbar für seine Hilfe, gleichzeitig auch total wütend, gleichzeitig fasziniert von dieser Energie, fühlte mich aber auch abhängig. Mit der Gartenarbeit wollte ich meinen Dank für seine Hilfe beweisen, habe mich tatsächlich demütig gezeigt, aber mit einem Zähneknirschen und innerem Widerstand. Und richtig auf die Knie gegangen bin ich ja nicht.

Meine ganze Familie ist schwierig, finde ich, Wut war oft ein Thema. Mein Vater hat mich rasend gemacht, meine Mutter, meine Tanten. Es gibt extreme Wutanfälle meiner Schwägerin, mit der ich total im Streit liege.

Ich finde es aber eher befreiend, wenn ich einmal offen Wut zeigen kann und nicht alles "schlucke, mich unterwerfe und nur an die anderen denke. Zu viel in die Knie gehen, stelle ich mir auch nicht gut vor.

Hhhm, werde an dem Thema bleiben, beobachte jetzt öfters mein Zähne zusammen beißen und mein Bauch einziehen.

Vielleicht mache ich auch mal eine Familienaufstellung. Mein Opa väterlicherseits hat übrigens ein Bein bei einem Unfall unter Alkohol verloren. Sein Vater, also mein Uropa, ist aus einer fahrenden Lok gefallen und verstorben. Meine Oma väterlicherseits hatte Kinderlähmung.

LG Alma
 

 
121. Andreas schrieb am 22.9.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Alma,
ja mit dem Zähneknirschen ist das Wutthema eindeutig. Es steckt also auch im Kiefer.

Zitat:

Ich finde es aber eher befreiend, wenn ich einmal offen Wut zeigen kann und nicht alles "schlucke,

ja - das befreit dich eine Weile von dem Wutdruck, weil danach muss sich die Wutenergie ja immer erst mal wieder neu aufbauen. Aber aufgelöst wird Wut dadurch natürlich NICHT. (Darum ist es eine Methode an der Psychiater gut verdienen). Du kannst auch in einen Krieg ziehen und Menschen umbringen, auch dies befreit eine Zeitlang von Wut. Aber auch da kommt die Wut wieder zurück.
Also du siehst schon, deine alte Methode mit der Wut umzugehen funktioniert nicht gut. Offensichtlich werden neue Wege gebraucht die deine Knie gehen können. Die alten Wege mögen deine Knie nicht mehr.. Sie zwingen dich etwas zu ändern und das ist gut, denn ansonsten würdest du ewig so weitermachen.

lg von Andreas
 

 
122. Gabi schrieb am 17.10.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas und alle...
Ich möchte noch einen Impuls hier rein geben der möglicherweise bei Gelenk-Heilreaktionen/Symptome mitschwingen = Beziehung / Beziehungsthema.
Bei einem Gelenk treffen immer 2 Knochen auf einander. So sehe ich in dieser Grundlage auch den Hinweis auf Beziehung/Beziehungsthema.
Breche ich mir z.B. den Ellbogen was könnte das bedeuten?
Die Arme sind die Verlängerung unseres Herzens und das an uns das handelt. Brechen wir die sanfte, liebe-volle, das in Liebe in Beziehung gehen ab, kann im Aussen, das was wir innerlich bereits meist über Jahre vollzogen haben, einen Ausdruck finden = zerstören, abbrechen, nicht fliessen lassen dessen was mein Herz weiss dass es Einheit - Liebe - Weite - Freude zu zweit... unterstützt. So gehen wir wie du schreibst Andreas dann nicht den Weg den wir gehen möchten = Liebe-voll im Einheitsbewusstsein leben, handeln, sprechen...
An dieser Stelle möchte ich in Bezug auf Heilung allgemein doch im Speziellen auch in Bezug auf die Heilung von Gelenk-Themen erwähnen, dass es unserer waren Natur entspricht, dass sich unser Energiefeld ausdehnt. Wir können „messen“ wann wir mit unserer waren Natur (Liebe) schwingen und wann mit der trennenden Ego-Struktur.
Spüren wir nach Innen... und fühlspühren unseren inneren Körper.... nun können wir wahrnehmen ob sich dieser ausdehnt oder zusammenzieht. Wir fühlen Ausdehnung oder Zusammenziehen = Enge. Wann immer wir Enge fühlen, verwehren wir unserer wahren Essenz den Ausdruck. Die Frage ist ob wir das wirklich wollen? Wenn nein, dann ganz einfach... wenn Enge da ist einfach umgehend neue Gedanken wählen. Wie z.B. oh wie schön, dass in Frieden und in Freiheit leben, dass wir genug zu essen haben, nicht auf der Flucht sind oder wie schön ist es mit dieser oder jener Person zusammen zu leben usw...
Denken wir Gedanken der Dankbarkeit und Wertschätzung vor allem auch den Menschen gegenüber die wir lieben (mit ihnen in naher Beziehung stehen = oft Partnerschaft) dehnt sich unser Energiefeld aus... Also nix wie los, wenn Enge da ist, wissen wir was wir tun können und schaffen dabei immer hochschwingende Zellen = gesunde Zellen (höre Vortrag vom Bio-Chemiker Bruce Lipton „Der Geist ist stärker als die Gene“) Dankt daran, die Ego-Energie (lies Eckhart Tolle: Jetz und eine neue Erde) lebt von Schmerz, Drama, Trennung-s-Gefühlen, trennenden Gedanken usw... und es möchte wie alle Lebewesen leben, so nutzt es unseren Verstand (der an die Dualität gebunden ist und somit negative wie positive Schwingung erzeugen kann) um durch uns leben zu können – um sich durch uns zu nähren. ERKENNEN WIR DIESEN VORGANG (NUR ERKENNEN ist genug wir müssen NICHTS ANDERES als dies TUN) dann wird umgehend wieder Weite eintreten! Das ist alles was wir zu tun haben. ☺ Achtsam sein... was geschieht gerade in meinem Körper? Wenn Enge da ist... wissen... das Ego möchte sich gerade durch mich energetisieren – es möchte durch mich leben und überleben... das genügt wenn wir das wahrnehmen... und dann... andere Gedanken denken... Liebe-volle, Gedanken der Wertschätzung und tiefen Dankbarkeit... ☺
Noch eine Anmerkung: in diesem Zusammenhang:
Es gibt unangenehme Gefühle die entweder einfach so, ohne dass wir einen Gedanken gewählt haben, in uns aufsteigen, (Trauer, Angst, Scham, Schuldgefühle, Gefühle des falsch oder nicht richtig seins... und auch die Wut gehört dazu...) (oder sie werden durch die Interaktion zwischen mir und einem anderen Menschen wach...) Diese sollten wir (wenn wir hochschwingende )= gesunde Schwingung und Zellen schaffen möchten) NICHT mittels Gedanken (positiv thinking) „unterdrücken“. Diese sollten wir in tiefem Mitgefühl in unser weites, liebes-fähiges Herz aufnehmen und sie dort einfach da sein lassen. Auf diese Weise „verdampfen“ ;-) alte unangenehme Energie-Informationen aus unserem System. Das ist ein tief heilender Vorgang.
Wenn ich über: „durch Gedanken produzierter Enge“ schriebe, dann schreibe ich von: Durch das Ego gedachte Gedanken die Enge in uns verursachen. Auf diese bezogen ist es, wenn wir innerlich und äusserlich heil werden wollen, wichtig sie einfach als das zu erkennen/ identifizieren was sie sind. Könnt ihr den Unterschied feststellen? Beobachtet mal was in eurem Energiefeld geschieht wenn ihr negativen Gefühlen liebevoll, mitfühlend Raum gebt. Dehnt sich dann euer Energiefeld aus oder zieht es sich zusammen? Genau es dehnt sich aus! Also nicht verwechseln. ☺ Verletzliche Gefühle wollen geachtet, lieb gehabt und einfach gefühlt werden...
Denken wir jedoch einen Gedanken der Enge produzier möchte der beobachtet werden so dass wir im Jetzt mittels positivem Denken... Weite produzieren können.
Wenn wir das wissen und praktizieren, dann ist viel gesundes Klima da auch für unsere Gelenke! ☺
 

 
123. Gabi schrieb am 17.10.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Unsere Wut ist was, das Raum bekommen sollte. Wichtig ist einfach, das sie im bsten Falle nicht zerstört...
Und absolut wichtig ist, dass wir unsere Gefühle, wie eben auch unsere Wut achten, doch das wir die volle Verantwortung für diese übernehmen. Sie also vom Aussen ablösen. Das Bewusstsein sollte da sein, dass keiner im Aussen für unsere Wut verantwortlich ist. Sie wurde einfach ausgelöst uns sollte darum nun den Weg nach Draussen finden...
Denn sie gehört zum Mensch-sein und was wir in die Unterwelt (meist da wir unbewusst das Gefühl haben, dass sie was Schlechtes ist...) drücken wird von dort aus sein Werk im Unsichtbaren tun... das könnte nicht so angenehmen Folgen haben und würde die Heilung nicht unterstützen...
 

 
124. Gabi schrieb am 17.10.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Die Hüften stehen auch für die Vortbewegung und Weiterentwicklung am Ursprung (Hüftgelenk) der geistig seelischen Liebes-Entwickluns-Schritte...
 

 
125. Mario schrieb am 04.11.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, erst mal vielen Dank das ich diese vielen Kommentare zu Gelenkerkrankungen lesen durfte. Ich bin darauf gestoßen als ich bei Google "Kniebeschwerden anderen Weg einschlagen" eingegeben habe.
Nun möchte ich natürlich auch gern deine Meinung hören.
Seit ungefähr 1 Jahr habe ich im rechten Knie an der Innenseite Schmerzen. Erst dachte ich es sei eine Überlastung. Ich war im Mai 2015 für 3 Tage bei einem alten Skaterfreund in Barcelona und feierte auch dort meinen 42. Geburtstag. Schön im Strandcafe und den ganzen Tag mit Inlineskates unterwegs. ich machte den Trip allein, ohne meine Frau und meine 3 Kinder. Ich versuchte wie früher mit einem Bein das Geländer runter zu rutschen. Aber mehr als Muskelkater war am nächsten Tag nicht.
Erst 3 Monate später als ich es allein nochmal zu Hause probierte fing das rechte Knie an zu schmerzen und 1 Monat später konnte ich diese Tricks auf dem rechten Bein vor Schmerzen gar nicht mehr probieren. Ich dachte mit erst mal nichts dabei. Nach 20 Jahren Skaten tut schon ab und an was weh aber es ging immer wieder weg.
Nun diese Knieschmerzen gingen aber nicht mehr weg und sind bis heute aktuell. Ich schob es erst auf das Alter aber als noch Schmerzen in der rechten Schulter dazukamen (auch noch aktuell) stieß ich auf "Erkrankungen durch die Psyche".
Als erstes durch Schriften des Dr. Geerd Hamer. Wie man auch immer zu Ihm steht. Ich kam durch ihn zu der Überzeugung das sämtliche Krankheiten psychisch bedingt sind.
Nun bin ich ein sehr ehrgeiziger und stolzer Mensch und habe im Nachhinein viele Dinge im Leben nur gemacht um Anerkennung und Applaus zu bekommen. Mag sein das meine Medaillen im Kindesalter nur dazu da waren um um die Gunst meiner Eltern zu buhlen. Das die Errichtung des seinerzeit größten Skateparks Ostdeutschlands in Riesa nur dazu da war um fehlende Anerkennung im Kindesalter zu kompensieren.
Ich möchte mich jetzt schon entschuldigen für die Länge des Textes.
Ich möchte einfach nichts versäumen hinzuschreiben um den Ursachen meiner "Gebrechen"auf den Grund zu kommen.
BandscheibenVorfälle hatte ich 2. Einmal nach einer Hochsprungshow mit Skates bei der MDR- Bahnhofstour ca. 1998 und ein anderes Mahl beim Reifenwechseln vor dem Haus der Schwiegermutter 2013.
Rückenschmerzen seit der Skaterei mal mehr mal weniger.
Grauen Star habe ich (laut Augenarzt angeboren) 2009und 2010 an beiden Augen operieren lassen da ich mit einer Sehkraft von links 15 und rechts 25 Prozent nicht mal mehr Fahrrad fahren durfte. Ich innre mich aber nicht daran erinnern als Kind schlecht gesehen zu haben. Meines Erachtens ist mein Sehvermögen in den letzten Jahren vor der Operation erst schlechter geworden. 2009 mussten wir z.B. den 2000qm Skatepark mit 15 Rampen nach einer Kündigung abbauen.
Meine Frau ist Physiotherapeutin und sagt mein Rücken ist schon Jahre sehr steif besonders mein unterer Rücken wo die 2 Bandscheibenvorfälle waren.
Wenn ich mich frage was ich für mich tun kann, was meiner Seele guttut weiß ich ehrlich gesagt keine Antwort. Ich gehe seit 12 Jahren nachts backen, habe Haus, Frau und 3 Kinder. Und ich sehe da grad viel Verpflichtung ohne das das abwertend klingen soll.
hast du einen Ansatz für mich , Andreas?
 

 
126. Andreas schrieb am 07.11.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Mario,
Ich kenne deinen Charakter ja nicht wirklich, aber du erwähnst das Thema Stolz, was zumindest zu den Themen Bandscheibenvorfall und Schulter passen könnte, denn der Stolze lädt sich oft zu viele (fremde) Lasten auf (weil er ja beweisen will/muss, wie toll er ist). Und diese Lasten werden dem Körper, bzw der Seele, dann irgend zu viel und der Körper bringt dies dann oftmals mit Botschaften wie Rücken / Schulter / Bandscheibenschmerzen zum Ausdruck. Die aktuellen Knieprobleme könnten dann die Botschaft sein, dass die Seele von dir einen grundlegend anderen Umgang mit solchen Stolzthemen und den daraus resultierenden Ehrgeizthemen erwartet.

Konkret sind da natürlich viele Varianten möglich, ich skizziere einfach mal als Beispiel eine Möglichkeit: Wenn der Ehrgeiz und Stolz angetrieben wird weil man unbewusst jemand etwas beweisen will, dann kann man dies meist auf Mutter oder Vater reduzieren. Also angenommen du wolltest mit vielem, was du im Leben tust eigentlich (unbewusst) nur deiner Mutter etwas beweisen, dann wäre das Muster dahinter so in der Art:
Ich heische nach Anerkennung durch die Mutter.
Und die Weiterentwicklung der Seele will da dann natürlich in ein ganz und gar anderes Denken hinein kommen, also in der Art, dass man umdenkt, dass man nicht beweisen muss, dass man keine großen Taten vollbringen muss um geliebt oder gelobt zu werden. Es geht also um Kindheitsprogramme wo die mutter das Kind gelobt hat, wenn es dies oder jenes erfolgreich vollbracht hat, und sich im Kind so ein Glaube festgesetzt hat, dass es denkt, es wird nur dann geliebt. Das neue Glaubensmuster wäre dann so in der Art:
Ich werde geliebt (auch wenn ich nichts tue).
Und es hätte zur Konsequenz dass es für dich um das Einüben eines neuen Musters ginge, und zwar zb statt dem Agieren, einfach das SEIN üben, also: Es genügt Liebe im Herz auszustrahlen, dass mich meine Mitmenschen lieben.

lg von Andreas
 

 
127. Mario schrieb am 16.11.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke Andreas, das kommt so hin. Ich bin beeindruckt wie du über mich schreibst obwohl du nur meine Zeilen liest.
Im Februar war ich mit meinem Großen (10) bei einer Vater-Kind Kur am Chiemsee.
Bei einer Klangschalentherapie fragte mich die Therapeutin was ich mit meinem rechten Knie hätte.
Tatsächlich schmerzte es seit einem halben Jahr und sie meinte das würde Veränderung im Tun oder geistig bedeuten. Ich rätsele natürlich seit dem was sie meinte. Nun wird mir klarer was ich für einen neuen Weg einschlagen soll.
Danke Mario
 

 
128. ELA schrieb am 21.11.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo allerseits,
ich bedanke mich für die vielen Impulse, die ich durch Eure Beiträge erhalten habe. Als mein Mann schwer erkrankte und verstarb hatte ich mich vor einigen Jahren damit beschäftigt, "was mir meine Krankheit sagen will" (Kurt Tepperwein).Seit Freitag bin ich absolut zur Ruhe gezwungen und beim Stöbern auf diese Seite gelangt. Durch einen plötzlich stechenden Schmerz im rechten Knie,als ich mein Bein von der Couch nehmen wollte, konnte ich mich für Stunden gar nicht bewegen, jetzt geht es einigermassen, kann kaum laufen und das Bein nicht anwinkeln. Ich habe Freitag übers Internet Kontakt zu einem Mann aufgenommen, den ich noch nicht kenne. Könnte es damit zusammenhängen? Kannst Du mir bitte einen Denkansatz geben, Andreas? Lg Ela
 

 
129. Andreas schrieb am 25.11.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Ela,
ja du kannst in dir forschen, was für gegensätzliche Aspekte da in dir wirken, die ja bei dir so gegensätzlich wirken, dass da im wahrsten Sinn der Wortes stundenlang nichts mehr ging. Ob es mit den Gedanken an eine neue Beziehung zusammenhängt, kann natürlich sein, wenn da alte, dem entgegen wirkende Glaubensmuster in dir wirken, zb dass man einem Partner auch über den Tod hinaus treu sein müsse oder was auch eben immer in dir für Glaubensmuster sind.

Aber es kann auch sein, dass das aktuelle Geschehen (Kennenlernen) nur der letzte Tropfen auf etwas ist, was schon viel länger in dir wirkt, zb eine unbefriedete Geschichte mit dem Vater, welche jetzt aktiv wurde, usw..

lg von Andreas
 

 
130. Hannah schrieb am 07.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
ich bin das erste Mal auf dieser Seite und sehr beeindruckt - danke für all die Informationen.
Vielleicht kannst du mir helfen wegen meiner Knieschmerzen und der dazu passenden Probleme in meinem Leben.
Ich habe vor eineinhalb Jahren im linken Knie einen Meniskusriss bekommen; das war, als ich auf dem Weg zur Arbeit dem Bus hinterhergerannt bin. (Vorher hatte ich auch schon Beschwerden, seit ich mir zuhause das Knie verdreht hatte.) Durch Arbeit und Sport wurden die Schmerzen noch schlimmer, so daß ich vor einem Jahr operiert wurde. Vor der OP hatte ich meine Arbeit gekündigt und war dann arbeitslos. Ich hatte erst noch Schmerzen, aber verschwanden langsam; bis ich im August beim Aufräumen nach einer Fete zu schwer getragen habe und es wieder von vorn losging. Das war zu der Zeit, wo ich dachte, "jetzt mußt du aber wirklich eine Arbeit finden" und sehr unzufrieden mit mir war.

Der Hauptkonflikt betrifft die Arbeit: Ich habe nach dem Studium den Berufseinstieg als Ärztin nicht geschafft aus Angst vor Verantwortung und weil ich mich psychisch nicht belastbar genug fühle. Also habe ich weiter als Pflegekraft gearbeitet, bis die Arbeitsbedingungen sehr übel wurden und da kam auch der Meniskusriss. Nach der OP nahm ich neu Anlauf, hatte aber nach 2 Praktika wieder das Gefühl "ich schaffe das nicht". Also mache ich jetzt Hilfsarbeiten bzw. würde mich nur auf solche bewerben.
Im Moment bin ich aber bei einer Ausbeuterfirma gelandet und habe große finanzielle Probleme. Der eine Vorgesetzte ist sehr cholerisch und ich habe auch körperlich Angst vor ihm. Jetzt eskalierten auch die Knieprobleme, das Linke reagiert unberechenbar mit Schmerzen und Gnurpseln, im Rechten habe ich einen Dauerschmerz. Im Moment bin ich krankgeschrieben und denke, ich muß diese Arbeit kündigen, weil ich mich nicht vorbeugen, nichts heben und nicht in die Hocke gehen oder knien kann.
Eigentlich ist dieser Konflikt klar: diese Arbeit kann ich nicht mehr machen, und das, was ich studiert habe, will ich eigentlich nicht machen.
Aber auf welche Art könnte ich das lösen? Hast du eine Idee dazu?
(An einer Stelle war die Rede von Themen, die die Vorfahren betreffen. Ich glaube, auf alle Fälle will ich es nicht meinem Vater recht machen - er hält Arbeitslose und Nicht-Akademiker für Menschen zweiter Klasse)

Ein anderer Konflikt ist, daß ich schon lange in einer Beziehung lebe, aber vor ein paar Jahren beim Sport jemanden getroffen habe, der mir nicht aus dem Kopf geht. Er ist jünger als ich und total fit. Um ihm näher zu kommen, denke ich, muß ich selbst fit sein, um überhaupt Sport machen zu können (ihn zu sehen) und mithalten bzw. Eindruck auf ihn zu machen. Das kann ich natürlich nicht mit kaputten/schmerzenden Knien.
Wollen mich meine Knie vor einem Fehler bzw. dem "Neuen" schützen? Was denkst du?
(An dem Tag, wo der Knieschmerz eskalierte, hatte ich darüber nachgedacht und als ich ihn dann traf, waren die Gefühle auch sehr deutlich)

Danke schonmal fürs Lesen!
Viele Grüße
Hannah
 

 
131. Andreas schrieb am 08.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Hannah,
ja da ist es offensichtlich. Der eine Teil von dir will es nicht mehr dem Vater recht machen und der andere Teil eben doch (der Teil der studiert hat).

Die Seele stoppt ein solches Verhalten und das Denken, welches dahinter steckt, aus zwei Gründen:
1. weil es ein Widerspruch ist und also gar nicht geht beides zu erfüllen
2. weil es ein ungöttliches Muster ist, überhaupt eine Entscheidung an jemand anderem festzumachen: es ist keine gute Motivation etwas nur zu tun, um damit Anerkennung vom Vater (oder von sonstwem) zu erhalten. Das ist übrigens ein Grundproblem von fast allen Menschen die in der Schulmedizin drin sind, zumindest von jenen im universitären Bereich, Profs etc.
Heilung kann immer nur stattfinden oder gedeihen, wenn sie auf geistigen Wahrheiten beruht. Jedoch ist in der Schulmedizin alles durchdrungen vom Statusdenken (Doktortitel) - und dies ist eben eine gewaltige Lüge, dass man durch das Tragen eines Doktortitels heilerische Fähigkeiten erhalten könne. Zum Heiler kann man NUR werden, wenn der Wunsch zu heilen ganz tief aus einem selbst heraus kommt. Dies ist eine göttliche Wahrheit. Wenn aber diese Wahrheit in einem Menschen ist, dann erkennt er sofort, dass in der Schulmedizin keine Heilung stattfindet, denn diese erkennende Fähigkeit gehört untrennbar zu einem Heiler, das heißt, er wird gar nicht in diesen Bereich hinein gehen. Dies ist der Grund, warum du innerhalb der Schulmedizin keine Geistheiler findest, was ja eigentlich sehr verwunderlich ist, da ja gerade die Ärzte, auch wenn sie es nicht öffentlich zugeben, besser als alle anderen wissen wie unglaublich hoch die Heilungsraten bei Geistheilern sind, ganz egal, welche Krankheiten man betrachtet. Sie wissen also eigentlich Bescheid, können es aber wegen ihrer eigenen Verhaftung in der Lüge nicht zugeben.

So ist also die übernommene Lebenslüge nicht nur, der Glaube, die Anerkennung vom Vater suchen zu müssen (dafür gibts im Medizinstudium sogar Ersatzväter (Doktorvater genannt), sondern auch noch der Glaube, dass man heilen könne ohne die geistigen Ursachen gesetzt zu haben.

Esoterisch betrachtet fliegt dieses ganze Lügengebilde der Schulmedizin nun wegen der Schwingungserhöhung unseres Planeten auseinander. In immer schnellerem Tempo geht es bergab mit Menschen, die sich in diesen Fleischwolf der Schulmedizin begeben. Unesoterisch betrachtet crasht diese Form der Medizin darum weil die Pharmaindustrie mittlerweile so mächtig und so hungrig und so gierig geworden ist, dass sie nun sogar ihre eigenen Kinder auffrisst. Das heißt sie nimmt auch den Ärzten immer mehr Anteile von deren Kuchen weg, damit die Ärzte noch abhängiger von den Bestechungsgeldern der Pharma werden. Die Pfleger und Krankenschwestern werden immer mehr geschunden und die Patienten werden ja sowieso über ihre Krankenversicherung abgezockt und mit Medikamenten zu Dauerabonnenten gemacht. In diesem System gibt es nur noch Verlierer. Du bist da nicht die Einzigste. Und das basiert alles auf dem vorpubertären Denken, dass Vater der Größte sei und man es einfach nur ihm recht machen müsse.

Solange man noch Kind ist, ist es übrigens ein natürliches Denken, aber wenn du erwachsen bist, also ab der Pubertät muss der Mensch lernen umzudenken und sich selbst als ebenso erwachsen wie den eigenen Vater betrachten.

>sportlicher Freund
ja - da willst du also mit ihm das selbe wie mit deinem Vater spielen: Du willst Sport machen um IHM zu gefallen. Du willst diesen potentiellen Freund in die Rolle des Vaters stecken und seine Anerkennung.
Weil du die sportliche Betätigung nicht aus dir selbst heraus tust, ist es ein ungöttliches Muster - und darum wird deine Seele dies ganz schnell stoppen, bzw hat sie ja bereits getan, Zitat "An dem Tag, wo der Knieschmerz eskalierte, hatte ich darüber nachgedacht". Du siehst bereits der Gedanke daran genügt, dass deine Seele dich stoppt. So stark ist dieses Thema bereits aufgeladen, dass sich sofort ein Schmerz manifestieren kann !

lg von Andreas
 

 
132. Michael schrieb am 08.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

Bei der Recherche zum Thema Knie- und Gelenkprobleme bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Ich fische derzeit im Trüben, vielleicht fällt dir etwas auf.

Anfang September erhielt ich völlig überraschend einen Anruf von meinem Vater, mit dem ich seit 9 Jahren nicht mehr gesprochen hatte. Wir haben ein sehr angespanntes Verhältnis. Seit exakt jenem Tag des Telefongesprächs hat mein Körper begonnen, an allen Ecken und Enden zu schmerzen, vor allem im Bereich der Beine, aber nicht nur. Mein rechtes Knie schmerzt stark beim Beugen. Belaste ich meine Fußgelenke bei einem Spaziergang zu stark, kann ich danach nur noch humpeln. Ähnlich ist es mit schweren Gewichten, die ich mit den Armen hebe: Schmerzen im inneren Ellbogenbereich, die nicht weggehen.

Meine Muskeln haben abgebaut, nachts schwitze ich stark, bis auch die letzten Fettreserven weg sind. Mittlerweile bin ich ziemlich schlank.

Der Hausarzt hat einen Laborbefund erstellt, wobei herauskam, dass in meinem Blut besonders viele Enzündungsenzyme unterwegs sind.

Wie man hier lesen kann, geht es darum, die Schmerzen zu erforschen und darüber nachzudenken, was sie einem andeuten wollen. Ich bin damit leider nicht allzu erfolgreich, kann z.B. auch nach längerem Nachdenken nicht sagen, ob ich meinem Vater gegenüber zu nachgiebig oder zu abwehrend bin.

Viele Grüße, Michael
 

 
133. Andreas schrieb am 08.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Michael,
Dass es dein rechtes Knie (=männliches Thema) betrifft, zeigt das nochmal dass es da wohl ein direktes Vaterthema gibt.
Die Frage ist wohl weniger ob du zu nachgiebig oder zu abwehrend ihm gegenüber bist, sondern was für (unverarbeitete) Themen und Ereignisse in dir getriggert wurden, also was da in dir geschlummert hat und nun zu mindest auf einer unbewussten Ebene in dir wieder heftig aktiv ist.
Entzündungen = eine alte Wut ist wieder aktiv
Und natürlich will deine Seele dir mit den körperlichen Reaktionen anzeigen, dass es da eine Arbeit für dich zu tun gibt, also deinen Frieden mit diesen Themen zu finden und zum Beispiel das zu vergeben, was es zu vergeben gilt, usw.

lg von Andreas
 

 
134. Hannah schrieb am 11.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
danke für deine Antwort.

Was die Sache mit dem Sport betrifft, ja, ich hatte selbst schon so gedacht. Ich mache das zwar nicht nur wegen ihm (ich hatte mit der Sportart begonnen, bevor ich ihn kannte, und war da schon begeistert), aber die Art, wie ich es mache, ist sehr stark von seiner Anwesenheit abhängig. Das fing an, als er mir mal auf sehr freundliche Art seine Unterstützung anbot(zum Thema Unterstützung hast du ja an anderer Stelle was geschrieben). Da war ich hin und weg, und es spornte mich an, mehr zu tun, um mehr zu bekommen...
Durch den erzwungenen Abstand jetzt komme ich mehr zur Ruhe.

Das andere Thema ist sehr schwierig für mich.
Mein Kopf versteht wohl, was du geschrieben hast, aber mein Bauch weniger.
Ich hatte schon lange Zweifel an dem Berufsziel Arzt; aber ich war froh, überhaupt ein Ziel zu haben; das Studium gefiel mir ganz gut.
Ich glaube, meine Schuldgefühle gegenüber der Gesellschaft (und wohl auch meinem Vater), die mir ja das "ungenutzte" Studium finanziert hat (und es gibt eine Menge offener Stellen), also wegen meiner "verkorksten Biografie", hindern mich daran, einen neuen Beruf zu finden. Kann das sein?
Die Schuldgefühle habe ich schon lange - sie haben mir "geholfen", die widrigen Bedingungen beim Pflegejob zu ertragen; aber ich war meistens hektisch dabei, wollte alles gleichzeitig tun (was für die Knie ja nicht gut sein kann, weil ich dann zu verschiedenen Baustellen gleichzeitig strebe), weil ich dachte: "ich will das eigentlich nicht tun, aber ich muß die Schuld abarbeiten; je schneller ich (für heute) fertig werde, desto eher kann ich an meine Bedürfnisse denken"
Die Schuldgefühle hindern mich im Moment daran, mich überhaupt zu bewerben - ich fühle mich wertlos; habe Angst, nicht für voll genommen zu werden, und viele Menschen hätten ja selbst gern studiert und verstehen das gar nicht. Werfe ich damit nicht etwas weg, was andere gern hätten? Wäre das dann nicht ein Luxusproblem und extrem anmaßend diesen Leuten gegenüber?
(Sorry, das ist jetzt nicht mehr so richtig das ursprüngliche Thema, oder? Aber vielleicht weißt du noch etwas dazu?)

Seltsam ist auch, daß die Schmerzen jetzt so übel sind, und eben beide Knie, obwohl ich mit dem jetzigen Job ja ganz weit weg von den Erwartungen meines Vaters bin. Ist das, weil ich versuche, die abzuwehren, indem ich genau das Gegenteil tue?
Teilweise bin ich da noch verwirrt...
Viele Grüße,
Hannah
 

 
135. Andreas schrieb am 11.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Hannah,

Zitat:

..obwohl ich mit dem jetzigen Job ja ganz weit weg von den Erwartungen meines Vaters bin. Ist das, weil ich versuche, die abzuwehren, indem ich genau das Gegenteil tue?


ja, aus der Sicht der Seele ist beides ungünstig, es dem Vater recht machen und es ihm aus Protest nicht rechtmachen. Beidesmal ist man auf den Vater fixiert anstatt auf sich selbst. Beidesmal ist es eine Form des "Ziehens", das einemal dem Vater gefallen wollen, das andere ist den Vater ärgern.. Beides sind Kinderspiele, die nicht zu einem freien Erwachsenendasein passen und darum wird die Seele beides irgendwann stoppen, damit geistige Weiterentfaltung stattfinden kann.
Übrigens auch aus Sicht des Vaters, denn wenn er sich darüber definiert ob seine Tochter Ärztin ist, dann ist das primitives Statusdenken, ähnlich wie wenn jemand aus Geltungssucht einen Porsche kauft. Auch bei deinem Vater hat das ja nun nicht funktioniert, da du ja nicht die Erwartungen erfüllt hast. Mit deiner Hilfe gibt seine Seele ihm sozusagen Zunder auf seine Glaubenssätze, versucht sie zu stoppen. Jedoch darum ist die Pubertät so wichtig, damit man aussteigt aus den Spielchen der Eltern in die man ansonsten weiter verstrickt bleibt. Darum kommt niemand drum herum sich von seinen Eltern abzulösen, selbst diejenigen nicht, die ihre Eltern gar nicht kennen, weil dies unsichtbare unbewusste Wirkungen und Energieverbindungen sind. Über Cutting gibt es einen extra Artikel.

lg von Andreas
 

 
136. Sonne schrieb am 21.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, ich bin auf Deine Seite gestoßen und wäre Dir dankbar, wenn Du mir weiterhelfen könntest. Mein Körper sendet mir ständig Signale, die ich auch deute, aber er hört nicht damit auf und ich verstehe ihn auf Dauer nicht mehr! Ich habe angefangen mit Arthrose in den Füßen, konnte kaum noch laufen, sämtliche Sportarten musste ich aufgeben. Dann begannen meine Hände und Fingergelenke zu schmerzen. Ich dachte, ich hätte es verstanden. Ich war auch sehr Yang, immer aktiv, möglichst viele Menschen, aber eigentlich immer auf der Suche. Deshalb dachte ich, es wäre meine Aufgabe, zu mir zu finden und ruhig zu werden. Diese Aufgabe habe ich angenommen, viel Meditation, Zeit mit mir... Ich dachte, das wäre gelungen, jetzt schmerzen meine Knie! Mal abgesehen, dass auch die anderen Schmerzen noch da sind. Ich gebe auch zu, dass ich mich mit dem Gedanken auseinandersetze, in meinem Leben etwas zu verändern. Sagen die Knie jetzt gehen oder bleiben und die innere Einstellung ändern? Verstehe ich meinen Körper überhaupt richtig? Und wie schaffe ich es, dass mein Körper aufhört? Danke für Deine Antwort!
 

 
137. Andreas schrieb am 29.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
>Sagen die Knie jetzt gehen oder bleiben und die innere Einstellung ändern?
Alles, auch die Kniee brauchen klare Anweisungen was sie ausführen sollen. Wenn es aber in dir widersprüchliche Wünsche gibt, dann sind die Knie dem Widersprüchlichen ausgeliefert und tun weh. Es wird also so lange gehen, bis du die gute Entscheidung fällst im Einklang deiner Seele. Erst dann haben die Kniee keine Probleme mehr, weil sie dann wissen, was sie tun sollen.

lg von Andreas
 

 
138. Artemis schrieb am 28.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas - sehr gerne habe ich Deine fundierten Antworten gelesen - und bin sehr froh, dass ich bei der Suche, was das "Knie symbolisch" bedeutet gleich auf Deine Seite gestoßen bin. Deine Haltung und ganzheitliche Sicht spricht mich sehr an. - Mich beschäftigt gerade mein rechtes Knie: Was will es mir sagen, dass es von einem Tag auf den anderen heftig angeschollen ist, so dass ich es nicht - wie sonst - locker und leicht bewegen kann. Es schmerzt, wenn ich es abbiege oder treppauf treppab gehe. - Es begann genau eine Woche vor Weihnachten, als ich Besuch von meiner Tochter mit Ihrer Familie (Mann und 2 Söhne 4 / 6) bekam. - Ich liebe diese Menschen alle sehr - die Eltern führen ihre Kinder liebevoll und klar. Die beiden Enkel kommen jedes Mal mit großer Freude und vergnügt - sie sind sehr gerne bei mir. - Also eigentlich kein Grund, dass sich mein Knie meldet? - Oder liegt es daran, dass ich in der Zeit des Besuches nie dazu komme meine allmorgendlichen Bewegungs- / Zentrierungsübungen zu machen, weil immer gleich Betrieb ist? - Nun also, nach 10 Tagen Besuch, ist die Familie wieder abgereist. Das Knie ist nach - wie vor dick. Und ich hätte gerne Deinen Rat, was ich tun kann, dass es dauerhaft wieder abschwillt. - Danke schon im Voraus für Deine Antwort.
 

 
139. Andreas schrieb am 29.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja, da besteht der Widerspruch den das Knie aushalten muss wohl im Ausdrücken von Gefühlen, eventuell sogar im aktiven Ausleben:

geschwollen = zuviel Flüssigkeit = zuviel Gefühle = also Gefühle sind im Knie stecken geblieben, evt sogar verdrängte

rechtes Knie = Yang Thema, männlich
Konkret kommen dafür 3 männliche Wesen in Betracht, welche dieses Gefühlsthema in dir angetriggert haben könnten. Ich vermute dass es der älteste Sohn der Tochter ist, insofern wäre die Frage welches Gefühlsthema er dir spiegelt oder welches problematische Thema er in dir angeschwungen hat ?

lg von Andreas
 

 
140. Artemis schrieb am 30.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas, danke für Deine rasche Antwort. Interessante Gesichtspunkte - die erst noch von mir entschlüsselt werden wollen... - Andere Frage: wo praktizierst Du. Wäre evtl. ein persönlicher Termin möglich?
 

 
141. Sonne schrieb am 01.1.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

lieber andreas, danke für deine antwort, die sich einfach anhört, für mich aber gar nicht so einfach ist. ich weiß immer mal wieder nicht so genau, wohin. das leben bietet mir viele möglichkeiten, die ich gerne nutzen will, so lange ich kann. und dann machen sich mittlerweile auch immer mehr schmerzen in meinen ellbogen bemerkbar. ich hab jetzt schmerzen in den füßen, knie, händen und ellbogen. kann ich jetzt weder im leben stehen, im leben zugreifen, mich entscheiden, mich durchsetzen? ich finde das so viel auf einmal! irgendwie scheint ja nichts zu stimmen. wie gesagt, mit den füßen und händen war ich noch dabei, dann knie und neu ellbogen... und schulter und hüfte knacksen!!! ich hatte die letzten tage einige glückliche momente, die ich sehr genießen konnte. aber ich gebe zu, dass ich mich beim aufwachen mit dem gedanken ertappe "ich will nicht mehr". der tag wird dann gut, aber das gefühl beim aufwachen ist es nicht. uargh! meine innere stimme will ganz raus aus dem system, so ohne finde ich das nicht. und vielleicht habe ich dann keine finanziellen mittel mehr aber immer noch schmerzende gelenke? dir ein gesundes jahr 2017!
 

 
142. Andreas schrieb am 03.1.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Artemis,
Ich empfehle dir Lehrer/innen in deiner Nähe zu suchen, wo du regelmäßig Unterstützung für die geistige Weiterentwicklung findest. Das Körperliche folgt der Heilung des Geistigen automatisch.

Hallo Sonne,
Nach dem Aufwachen hattest du im Kopf: ich will nicht mehr
und wenn du es dann aber trotzdem machst
dann darfst du dich nicht wundern, denn dann unterdrückst du ja diesen Teil, der es nicht mehr will. Du wendest dich damit gegen dich selbst. Und natürlich will das Göttliche in dir dich vor dieser Selbstzerfleischung bewahren und schickt dir Hinweise (zb in Form von Schmerzen), damit du verstehst, dass dies kein guter Weg ist, wenn man etwas tut, was man gar nicht mehr will.

lg von Andreas
 

 
143. Selbstentwickler schrieb am 01.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

ich finde diese Unterhaltung sehr interessant und aufschlussreich und ich bin sehr neugierig, ob und wie Du mir helfen kannst. Seit meinem Kreuzbandriss beschäftige ich mich nämlich auch sehr mit dieser Interpretation von körperlichen Symptomen.

Fragwürdig finde ich hier gleichwohl Äußerungen wie Lügenpresse, Geheimregierung, dass AIDS erfunden wurde zwecks Kontaktvermeidung usw. - sei es drum.

Ich bin 35 und derzeit in einer Umbruchphase. Aktuell schmerzt mein unterer Rücken, vor allem links unten. Außerdem schmerzt immer noch die linke Rotatorenmanschette (linke Schulter) - ein anderer Skifahrer ist vor fast zwei Jahren von links hinten in mich reingeknallt. Zwei Monate zuvor habe ich meine Freundin kennengelernt.
Vor fast 4 Jahren hatte ich mir einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Davon habe ich heute noch was, denn das Knie schwillt immer noch an und schmerzt. Wenn ich viel die Faszienrolle (Black roll) nutze, hilft das. Noch heute besteht trotz sehr vielen Sports ein Ungleichgewicht der Muskulatur zwischen linkem und rechtem Bein. Der Kreuzbandriss ereignete sich beim Hobbyfussball ohne Fremdeinwirkung, nachdem ich mich über die aus meiner Sicht mangelnde Einsatzbereitschft eines Mannschaftskameraden aufregte. Beruflich stand am Tag darauf ein großer Verkaufstag an, der mit hohen Erwartungen und Verkaufsdruck auf mich wirkte - daran konnte ich dann nicht mehr teilnehmen. Ich war 31 und im Vertrieb. Ein halbes Jahr zuvor hatte ich mir beim Fussball einen Strecksehnenabriss im rechten kleinen Finger zugezogen und konnte sechs Wochen nicht arbeiten, was mich sehr stresste. In dieser Zeit war ich beruflich erfolgreich und schwer gestresst. Die zwei Verletzungen führten dann auch zur Konfrontation mit meinen Vorgesetzten, die mir (aus Unternehmenssicht verständlich) den Fußball verbieten wollten. Zwischen diesen Verletzungen bin ich mit meinem Auto bei viel Wasser auf der Straße von der Autobahn gerutscht - ein halbes Jahr zuvor ist mir das bereits auf der Rennstrecke passiert.

Mit 27, kurz vor meinem Eintritt bei meinem Traumarbeitgeber und nach Verlassen des ersten Arbeitgebers nach meinem Studium, habe ich mir beim Fußball eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Die Schulter war Jahre nicht mehr für das Fliegen durch das Fuballtor belastbar.

Mit Ende 33, fast 34 habe ich dann das Unternehmen verlassen und seitdem orientiere ich mich um und weiß noch immer nicht, was ich genau will. Ich reflektiere mich viel selbst und versuche auch die Verletzungen und Unfälle zu interpretieren.

Mir selbst fällt auf, dass alle Verletzungen während meines Jobs auf der rechten (Vater-/Karriere-) Seite geschahen. Die Ausnahme ist die Schulter links, nachdem meine Freundin in mein Leben trat (Gefühle, Mutterseite). Was die Vatergeschichte betrifft: Ich war 6 Jahre alt, da ging mein Vater aus beruflichen Gründen in eine weit entfernte Stadt und war nur am Wochenende da. Mein Mutter war mit meinen beiden Schwestern und mir dann allein. Er kam wieder, da war ich 17 oder 18.

Ich hatte schon einmal eine Verletzung an der linken Schulter. Ich war gerade auf dem Absprung zu einem Auslandssemester, als ich meine Ex-Freundin kennenlernte (Parallele zu meinen aktuellen Schulterschmerzen). Wenige Tage danach trat mir ein Mannschaftskamerad mit seinem Knie unter mein linkes Schlüsselbein, es stand hoch. Fußballverletzung halt. Diese Verletzung ist perfekt ausgeheilt.

Mit 17 hatte ich mal eine OP am Meniskus rechts. Zwischen 17 und 25 bin ich oft mit dem linken Knöchel umgeknickt.

Viele Grüße und herzlichen Dank schonmal!

P.S.: In der Spitze meines linken Ellbogens ist mir in den letzten Monaten ein Stechen aufgefallen, so dass ich mich da oft garnicht draufstützen kann. Es ist, als schwämme dort ein Splitter rum, der dann bei Druck sticht und eine leichte Schwellung verursacht. Mir fällt das ein, weil ich in einem der Beträge hier gelesen habe, man solle das körperliche Gegenstück massieren - beim rechten Knie den linken Ellbogen.

Vielleicht kannst Du, Andreas, mir ja auch eine Email schreiben, weil ich hier nicht alles öffentlich ausbreiten will.
 

 
144. Constanze schrieb am 05.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,
erstmal Danke für deine tolle Seite.
Ich bin letzte Woche auf dem Weg zur Arbeit auf Glatteis ausgerutscht und auf das linke Knie gefallen. Im Nachhinein konnte ich die Bewegung nachvollziehen, es war als hätte ich eine Kniebeuge gemacht. Glücklicherweise ist das Knie nur blau und nichts weiter passiert. Es schmerzt nur noch beim Knien und wenn ich das Bein nach hinten abknicke. 3 Tage später habe ich im Haushalt mir das wehe Knie an einer Leite angeschlagen, als ich an der Decke einen Rauchmelder abschrauben wollte. Es tat höllisch weh und ich bekam einen dicken Bluterguss.
Seit mehreren Monaten habe ich auch Schmerzen in den Füßen. Besonders in der Früh nach dem Aufstehen schmerzt jeder Schritt.
Außerdem habe ich seit letztem Jahr am rechten Arm ein Schulter-Arm-Syndrom.
Hast Du eine Idee, was es bedeuten könnte?
 

 
145. Andreas schrieb am 05.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Selbstentwickler,
Ich antworte mal hier, weil diese Beispiele sind für so viele Leser lehrreich.

Zitat:

Vor fast 4 Jahren hatte ich mir einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Davon habe ich heute noch was, denn das Knie schwillt immer noch an und schmerzt. ... Der Kreuzbandriss ereignete .. nachdem ich mich über die aus meiner Sicht mangelnde Einsatzbereitschft eines Mannschaftskameraden aufregte. Beruflich stand am Tag darauf ein großer Verkaufstag an, der mit hohen Erwartungen und Verkaufsdruck auf mich wirkte - daran konnte ich dann nicht mehr teilnehmen.


Am Ergebnis (ich meine die Tatsache, dass du an dem großen Verkaufstag nicht teilnehmen konntest) siehst du, dass es in dir einen solchen Anteil gab, der da nicht teilnehmen wollte. Das was du dem Mannschaftskameraden vorgeworfen hast, die mangelnde Einsatzbereitschaft, hast du also eigentlich dir selbst, beziehungsweise diesem Anteil von dir vorgeworfen. (Was ist das für ein Anteil ? Wann ist er entstanden ? usw.)
Und natürlich, es gab auch Anteile von dir die voll mitmachen wollten an diesem großen Verkaufshappening - und da ist der große Zwiespalt, den dann die Knie aushalten/ausleben mussten. Und weil der eine Anteil unterdrückt war, haben sie sich für diesen Anteil entschieden, damit du insgesamt in Ausgleich kommst.
Da es dich bis heute beschäftigt, ist dieses Thema wohl noch immer aktuell in deinem Leben: da kannst du zuerst zb mal schauen, wann wurde dir in deiner Kindheit mangelnde Einsatzbereitschaft vorgeworfen, bzw inwiefern muss dieses Thema noch im Bezug auf die Kindheit geheilt werden ? Aber dann muss man schon noch tiefer gehen:
Welchen Anteil von dir unterdrückst du noch immer, den dir deine Knie aufzeigen wollen ? Und auch der untere Rücken liefert einen Hinweis: Eine innere Wahrheit die gelebt werden will. Welcher ganz andere Weg will da gelebt werden ? (Wo lebst du eine Lüge ? evt sogar Lebenslüge ?)
Bei Schulterthemen sollte man als erstes immer auch die Themen Schuld betrachten: Was für eine bewusste oder unbewusste Schuld trägst du mit dir herum ?

lg von Andreas
 

 
146. Andreas schrieb am 06.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Constanze,
die erste Botschaft war also die schmerzenden Füße morgends, was natürlich als erstes die Frage aufwirft, wohin deine Füße morgens nicht mehr laufen wollen ? vermutlich zur Arbeit ?? Auch dein Knieunfall war ja auf dem Weg zur Arbeit.
Gerade in Deutschland laufen so viele Menschen jeden Tag mit ihren Füßen zu ungeliebten Arbeitsstellen. Und wenn die Seele dann nicht solche körperlich schmerzenden Botschaften schickt, freiwillig ändern viele nichts..
Dabei haben wir gerade in 2017 eine Energie die das Loslaufen, das Losstürmen optimal unterstützt ! Am besten sieht man das an Beispiel des US Präsidenten. Ist es nicht unglaublich wie er in so wenigen Tagen bereits so viel erreicht und geändert hat. Da haben Millionen von Menschen jahrelang gegen TTIP gekämpft und versucht TTIP zu stoppen, und er löscht das in einem Augenblick. An seinem Beispiel sieht man wie die herrschende Energie das Losstürmen unterstützt und eigentlich könnte und sollte jeder Mensch nun in gute Lebensrichtungen loslaufen wie Donald Trump, aktive Schritte tun um das Leben aller und sein eigens zu verbessern.
ABER: wenn die Richtung in die du läufst nicht gut ist, dann wird das sofort gestoppt (zb durch Schmerzsignale wie in deinem Fall). Die Unterstützung (auch durch die geistige Welt) hat der Mensch nur, wenn er in eine gute Richtung läuft.

Schulter-Arm-Syndrom geht oftmals ursächlich von der Wirbelsäule aus, also generell das Thema: Die eigene Wahrheit leben.
Dem Halswirbel C2 sind unter anderem Ohren und Zunge zugeordnet, also kann es bei dir auch etwas mit den Themen reden und hören zu tun haben.

lg von Andreas
 

 
147. Spiri66 schrieb am 26.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,

ich habe sehr aufmerksam alles gelesen und bin auch überzeugt davon, dass meine Verletzung auf einer seelischen Ursache beruht.
Vor über 7 Wochen habe ich beim Skifahren das Gleichgewicht verloren und musste schlagartig den linken Talski belasten. Es krachte im Knie, konnte mich irgendwie wieder ohne Sturz fangen, aber ich spürte sofort, dass es keine kleine Sache war.
Im Krankenhaus wurde ich geröntgt, kein Knochenbruch.
Letzte Woche bin ich nicht mit fester Überzeugung zum Orthopäden, nur weil ich immer das Bein nicht richtig belasten kann.Gut es ist eindeutig schon besser geworden, ich kann schmerzfrei Treppen steigen. Der Arzt vermutet Aussenmeniskusriss, den er nächste Woche mittels MRT abklären möchte. Das würde bedeuten, dass ich es operieren müsste, um wieder meine alte Beweglichkeit herzustellen.
Ich weigere mich innerlich, weil ich weiß, dass meine Seele den Körper vorausgeschickt hat.
Ich hatte eine Affäre und eigentlich hatte er den Wunsch mit mir in einen Swingerclub zu gehen. Der Termin sollte nach dem Skiurlaub sein.
Ich war emotional wohl nicht dazu bereit. Ich habe ihm dann es auch erklärt, dass ich auch deswegen den Unfall hatte.
ich habe mich dann von ihm getrennt, weil er den sexuellen Wunsch nach wie vor mit mir erleben wollte.
Ich bin zur Zeit ratlos, wie ich wieder beweglich werde, ohne mich operieren lassen zu müssen. Ich habe Angst davor, weil jeder Schnitt im Körper einen Eingriff bedeutet, der den Energiefluss hindert.
Vielleicht kannst Du mir gute Hinweise geben. Danke Dir Spiri66
 

 
148. Coco schrieb am 28.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, und vielen Dank für die informative Seite!
gibt es auch ähnliche Erkenntnisse zu Schmerzen an beiden Ellebogen-Knochen an der Innenseite der Arme (nicht die Spitze), die immer nach Belastung (sogar Yoga) auftreten? Vielen Dank. Coco
 

 
149. Andreas schrieb am 04.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Coco,
Das können Muster sein, dass du oft zu klein machst, im Sinne von dich eng machst, im übertragenen Sinne so als hättest du in einem Aufzug nicht genug Platz zur Seite ?
In der Astrologie werden den Armen die Sternzeichen-Zwillinge Themen zugeordnet. So kannst du zb mal schauen, inwiefern ist deine Kommunikation zu eng ? Nimmst du kommunikativ den Raum um dich herum ein ? (zb auch mit der Körpersprache der Arme ?) oder gibst du nur ab und zu mal einen kleinen Pieps von dir ?

lg von Andreas
 

 
150. Andreas schrieb am 04.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Spiri66,
du hast es ja schon selbst erkannt, dass da so ein großer innerer Zwiespalt in dir war, dass du unbewusst anscheinend sogar bereit warst den Trick mit dem Skiunfall anzuwenden um den Swingerclubbesuch zu umgehen(?) Bei unglaublich vielen Unfällen werden solche Muster ausgelebt, dass man den Unfall dann als Ausrede vorschieben kann. Dass du noch immer Probleme mit dem Knie hast, zeigt, dass du den eigentlichen (tieferen) Zwiespalt in Dir noch nicht aufgelöst hast. Sich von dem Freund zu trennen, reicht nicht aus, denn es gibt/gab ja in dir einen Teil, der genau jenen Freund wollte. Ansonsten hättest du ja auch eine Affaire mit einem beliebigen anderen Mann anfangen können, aber unbewusst hast du eben genau so einen angezogen, der dich in einen Swingerclub mitnehmen wollte, also dich mit etwas konfrontieren wollte, was völlig abseits deines seitherigen Lebensweges liegt. Was ist also nun mit diesem Anteil in dir der diesen Mann angezogen hat ? Das immer noch aktive Kniethema lässt dich spüren, dass dieser Anteil noch immer nicht befriedet ist.
Ich denke, dass die meisten Leute deswegen in Swingerclubs gehen, weil sie zumindest unbewusst nach einer erfüllteren Sexualität suchen, als sie es seither erleben und weil sie intuitiv wissen, dass Sexualität mehr als nur Sex sein könnte. Ich glaube allerdings nicht, dass sie das was sie wirklich suchen in Swingerclubs finden können. Es könnte also ein solcher suchender innerer Anteil sein. Du erwähnst zb Skifahren. Auch das ist (zumindest so wie es üblicherweise praktiziert wird) eine eher oberflächliche Vergnügung, welche tiefe Schichten der Seele unerfüllt zurück lässt.

lg von Andreas
 

 
151. Spiri66 schrieb am 07.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,
danke für deine Antwort.
Heute War ich im MRT. Innenmeniskuskzsriss und vorderer Kreuzbandriss.
All das wären gute 2 Gründe für eine OP.
Ich habe einen Heiler Khalil im Salzburg gefunden, der manuell so etwas heilen kann.
Also ich habe mit diesem Mann eine sehr erfüllte Sexualität erlebt und ich war auch recht erstaunt, dass er diese Wünsche hatte.
Wie ich schrieb ist dieser Mann in einer Beziehung und offensichtlich wollte er mit mir eine erfülltere Sexualität erleben.
Ich habe ihn auch dafür nicht verurteilt.
Ich glaube eher, dass ich erkannt habe, dass ich mich öffnen soll mit Herz und Gefühlen, um eine erfüllte Sexualität leben zu können. Ich gebe mich zu erkennen mit all meinen Verletzlichkeiten
Das ist für mich noch ein unbekanntes Terrain und macht mir Angst.
Ich denke, dass wenn ich hier meinen Weg gefunden habe, mein Knie auch wieder in Ordnung kommt.
LG Spiri
 

 
152. Andreas schrieb am 08.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

..im MRT. Innenmeniskuskzsriss und vorderer Kreuzbandriss.


ja - da ist also ein Riss (=eine Trennung) - und das kannst du als Hinweis nehmen mal zu überlegen von was du dich wirklich trennen musst, damit es dir gut geht. Du hast dich ja bereits von dem Mann getrennt, aber an deinem Knie siehst du dass dies noch nicht zur Heilung ausgereicht hat. Also gilts mal auf die geistige Ebene zu schauen: Von welchen alten Denkmustern, Gefühlsmustern oder Handlungsmustern musst du dich trennen, damit es dir gut geht ? (Das können natürlich auch Verbote sein, von Gefühlsverboten (zb dass es dir gut geht) bis hin zu Handlungsverboten usw..)

lg von Andreas
 

 
153. Spiri66 schrieb am 15.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,
mir kam am Montag folgendes Bild:
Ich liebte "meine Affäre" deswegen so, weil er für mich mein eigenes inneres Kind darstellt. In ihm konnte ich alle Gefühle entdecken, die ich mir auch zuschreibe.
Insofern muss ich von dieser Vorstellung loslassen, dass nur er meine Liebe ist.

Ich habe heute das Gespräch mit dem Orthopäden gehabt, der mir zur OP des Innenmeniskus rät, weil der sich in das Kniegelenk zurückgezogen hätte und dort stören würde. Es gäbe medizinisch keine Alternative, unoperiert wird sich daraus eine Arthrose entwickeln.
Eigentlich sagte er aber, würde ich für diese Diagnose erstaunlich gut laufen.
Ich habe Anfang April einen Termin bei einem Therapeuten, der mittels Yoga (Spiraltechnik) mir weiterhelfen kann.
Vielleicht hast Du noch einen Tip, wie ich weiter agieren soll.

Danke Dir vorab, liebe Grüße Spiri66
 

 
154. Andreas schrieb am 16.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja das ist ja eine deutliche Botschaft:

Zitat:

..Innenmeniskus, weil der sich in das Kniegelenk zurückgezogen hätte und dort stören würde.


Es gibt also einen Anteil in dir der sich zurückgezogen hat, und dich stört.

Zitat:

..dass ich mich öffnen soll mit Herz und Gefühlen, um eine erfüllte Sexualität leben zu können. Ich gebe mich zu erkennen mit all meinen Verletzlichkeiten.


ja - das hört sich auch bereits nach einem Glaubensmuster an, welches einen Widerspruch in sich trägt, der Glaube, dass Liebe und Verletzlichkeit Hand in Hand gingen. Wenn ein solcher Glaube da ist, wird es natürlich auch so sein. UNd wie lange wird ein solcher Glaube da sein ? Ganz einfach genau so lange, bis alle alten Verletzungen aus früheren Lieben aufgelöst sind und bis man sich zweitens zu einem neuen Glauben entschließt, nämlich dass:
Liebe die stärkste Kraft im Universum ist, und darum unverletzlich ist und macht. (Verletzt kann immer nur das Ego werden, und das Ego ist aber sowieso zu wahrer Liebe gar nicht fähig.)
Wer das einmal erlebt hat, wie es sich anfühlt, wenn das Herzchakra voll aktiv ist, der weiß, was damit gemeint ist, wenn Menschen davon sprechen dass Liebe die größe Kraft im Universum sei. In einem solchen Zustand (von wahrer, echter Liebe) kann man nicht verletzt werden ! Das ist nicht möglich.

Wie schon im Artikel oben geschrieben, Knieverletzungen gehen praktisch immer auf allerhand innere Zwiespalte zurück. Und die gilt es aufzulösen und aus dem eigenen Leben hinauszuschleudern indem man grundlegend umdenkt und einen klaren Weg einschlägt.
Im Bezug auf Sexualität bei Frauen gibt es zum Beispiel ein irre tief ins morphogenetische Feld eingefräßtes Muster, dass Frau Angst hat, als Schlampe zu gelten. Dieses Muster ist im Laufe der letzten jahrtausende so stark aufgeladen worden, dass Frauen da unglaublich leicht reinrutschen, und das verursacht dann natürlich auch bereits wieder einen inneren Zwiespalt, dessen Energie auf das Knie wirken kann.

lg von Andreas
 

 
155. Tasido schrieb am 23.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
mein Mann hat einen schweren Meniskusriss am linken Knie. Unser Hund ist beim Spielen gegen das Knie gesprungen.
Was könnte das nun bedeuten? Ich weiß, dass links die Gefühlsebene ist. Aber was hat der Hund und das Gassi gehen mit dem Knie zu tun. Mein Mann hat sich früher viiiiel mehr bewegt, er würde das auch gerne immer tun, aber irgendwas hintert ihn daran.
 

 
156. Andreas schrieb am 23.3.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja, wie im Artikel erwöhnt sollte man bei Kniethemen immer zuerst schauen, was für Aspekte in ihm in unterschiedliche Richtungen wirken. Wenn man sich nicht zwischen zwei Wegen oder Möglichkeiten entscheidet, dann zieht es in zwei unterschiedliche Richtungen und dann reist auch schon mal etwas (=Meniskusriss). Das kann auch etwas berufliches sein. Gerade im Zusammenhang mit einem Hund ist ja das markanteste Muster, dass man dem Hund befehlen tut, also das Muster was in der Berufswelt zwischen Vorgesetztem und Untergebenen gespielt wird. Ein Hund ist auch oft ein Symbol für eine noch nicht transformierte Wut, auch ein solcher Wutaspekt könnte also da mitgewirkt haben.

lg von Andreas
 

 
157. Chilischote schrieb am 20.4.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Guten Abend,
ich habe seit 6 Jahren mit entzündeten Fingergelenken, Zehengelenken, Ellenbogen, Knien und allgemeine Gelenk Beschwerden zu tun. Ich musste viele Enttäuschungen in der Liebe erleben eher ich meinen Traumprinzen fand, familiäre Probleme gab es auch immer wieder, welche mit bewegt haben.
Jetzt geht es mir eigentlich gut, bin Mutter und habe einen tollen Mann und beginne eine neue Ausbildung.
Nur leider habe ich immer noch Schmerzen. Haben Sie eine Idee?
Gruß..
 

 
158. Andreas schrieb am 21.4.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja - Entzündungen sind Feuer Energien. Das kann zum Beispiel unverarbeitete Wut sein, die in dir sitzt. Darum wäre das naheligendste, alle Wut die du aus deiner Kindheit noch in dir findest, zu bearbeiten, verändern, aufzulösen. Wenn dann immer noch Entzündungen sind, dann betrachte frühere Leben (zb mit Rückführungen) und arbeite an dem, was du da findest und oder schaue, was für fremdübernommene Wut du in dir trägst (das geht zb gut mit Familienaufstellungen nach Hellinger).

lg von Andreas
 

 
159. Eva schrieb am 29.4.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
wir haben seit fast 3 Jahren ein Problem mit unserer Tochter mit ihren Kien und Sprunggelenke. Vor drei Jahren hat sie zum Fussball spielen angefangen. Da sie nicht die sportlichste war wurde sie nur vom Teil der Mannschaft aufgenommen. Einer der Mannschaft hat sie einmal verletzt und ist ihr aufs Sprunggelenk gestiegen. Daraus ergaben sich Knieschmerzen. Sie hat jedoch nicht aufgegeben und blieb solange in der Mannschaft bis es ihr unmöglich war zu spielen. Sie ist auch oft von alleine umgeknickt oder gestolpert (nicht nur im Fußball), weil sie auch etwas tollpatschig ist.



Dort begann unser Ärztemarathon und jetzt liegt sie wieder, nach einem 2 wöchigen LKH Aufenthalt in einer Kniespezialklink, in der Kinderklinik, wegen ihrer nicht aufhörenden Schmerzen.

Manchmal sind die Schmerzen (Skala 1-10) auf 2 dann wieder auf 9
Ohne Tabletten geht gar nichts mehr. Die Ärzte sind ratlos, weil es keine Anzeichen auf eine Erkrankung der Gelenke, des Blutes, der Venen oder der Muskel gibt.


Dazu kommt noch die Schule. Sie würde gerne eine höhere Schule besuchen, aber die Lehrer geben ihr keine Hoffnung und unterstützen sie nicht dabei. Sie sagen immer: "Du wirst es eh nicht schaffen"

LG
Eva
 

 
160. Andreas schrieb am 29.4.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Eva,
Wenn Kinder bereits eine solche Geschichten erleben, dann hat es praktisch immer eine karmische Komponente aus früheren Leben. Und meistens zusätzlich einen familiensystemischen Einfluss. Ich kann bei deiner Tochter allerdings nichts dergleichen wahrnehmen, weshalb ich davon ausgehe dass da bereits ein Geistheiler/in aktiv war und alles aufgelöst hat (?)

lg von Andreas
 

 
161. Gigi schrieb am 10.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,
herzlichen Dank an dich für diese tolle Seite, in der du seit Jahren wertvolle Hinweise gibst. Dies ermutigt mich, zum ersten Mal in meinem Leben im Internet eine Frage zu stellen. Leider sind die Umstände etwas komplex und ich versuche, alles mir Wichtige hinein zu schreiben ohne es zu ausführlich zu machen: Vor 3 Wochen hatte ich eine Querfraktur der rechten Kniescheibe, d.h. Unterschenkelmuskel zieht nach unten der Oberschenkel nach oben. Der Unfall ereignete sich am Bahnhof auf meiner Ferienrückreise nach Hause (in Begleitung meiner Tochter, ohne meinen Mann - ähnlich vor 2,5 Jahren ein Handbruch rechts während eines Urlaubs mit meiner Tochter ohne Mann). Nun geht es zu meinem Kernthema: Erschöpfung. 2 mögliche Ursachen: Einmal meine Arbeit mit schwierigen Schülern in einer Schule. Das kostet Kraft, aber ich liebe meine Arbeit und es kommen auch viele schöne Momente zurück. Das andere Thema: die Beziehung zu meinem Mann (Asperger Autist - akzeptiert er nicht). Ich hänge immer wieder zwischen Trennung und dableiben. Ich schätze vieles an ihm sehr, doch seine Negativität, sein kontrollierendes Wesen, seine Einengungen, seine mangelnde Empathiefähigkeit, die schon alleine die alltägliche Kommunikation erschweren, kosten mich viel Kraft. Nun bin ich auf Ursachen- bzw. Richtungsforschung. Dabei ist mir Byron Katie über den Weg gelaufen, was mir in Bezug auf die Beziehung zu meinem Mann viel zu helfen scheint, dies wäre eine totale Richtungsänderung meiner Gedanken und z.T. Weltsicht. Die Frage ist, schaffe ich die Umsetzung (der Leidens- und Willensdruck ist hoch genug) und ist es die richtige Richtung. Ich möchte mir nicht noch einmal etwas brechen müssen - schließlich müssen neben mir noch einige andere Menschen mitleiden und meine Arbeit für 6 Wochen übernehmen. Hast du hierzu Einsichten als Außenstehender, unparteiischer Mensch? Ich freue mich sehr auf eine Antwort, habe Hoffnung und bin sehr gespannt. Dir alles gute und herzlichen Dank, Gigi
 

 
162. Andreas schrieb am 10.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Gigi,
ja, du siehst, auch bei dir ist es dieses Ziehen in zwei Richtungen (beim Mann bleiben - ihn verlassen) welches das Knie aushalten muss. Und der Knieunfall ist ja auch geschehen, auf dem Weg vom Urlaub zurück, wo du dich also wieder diesem Zwiespalt stellen musst.
Das Thema Erschöpfung hat auch mit "sich nicht für eine Richtung entscheiden" zu tun, denn dadurch ist man automatisch in einem niedrigeren Energiezustand, weil die Energie ja gar nicht weiß, wo sie reinfließen soll. Auch der Energeifluß ist dadurch dann immer beeinträchtigt.
Und natürlich, Erschöpfung ist auch ein Hinweis, dass ewtas grundsätliches geändert werden will, also zb grundsätzlich im Hintergrund wirkende Energien. Dies geht am besten mit systemischer Arbeit (zb Familienaufstellungen nach Hellinger usw.)

lg von Andrteas
 

 
163. gigi schrieb am 11.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,
danke für deine Hinweise. Mit systemischen Aufstellungen habe ich es in den vergangenen 12 Jahren 3 Mal versucht, jedoch 2 Mal mit meiner Herkunftsfamilie und 1 Mal mit meiner Gegenwartsfamilie (hier aber ein anderes Thema). Sollte ich es noch einmal mit systemischen Aufstellungen in der Gegenwartsfamilie versuchen? Kennst du noch andere Möglichkeiten (z.B. als Familienaufstellungen), wie ich herausfinden kann, in welche Richtung es gehen soll (wenn ich dem Göttlichen folge und nicht meinem Ego) und um welches von beiden Themen es sich handelt. Das andere ist, dass es vermutlich auch darum geht, dass ICH etwas verändere, die Frage ist nur WAS?
Und was meinst du mit "grundsätzlich im Hintergrund wirkenden Energien"?
Ist es ein Hinweis, dass ich vor der Urlaubsreise fast 6 Wochen mit einer Art "feststeckenden" Lendenwirbelbereich zu tun hatte und ich mich vor Schmerzen kaum bewegen konnte und nur mit Schmerzmittel (mag ich gar nicht!) zur Arbeit gehen konnte, bis ich schließlich mich für 1 Woche zur Ruhe begeben habe.
Im Voraus nochmals meinen herzlichen Dank an Dich!!!
Gigi
 

 
164. Andreas schrieb am 12.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Gigi,

Zitat:

..fast 6 Wochen mit einer Art "feststeckenden" Lendenwirbelbereich zu tun hatte und ich mich vor Schmerzen kaum bewegen konnte

ja, das ist noch eine ganz andere Botschaft des Körpers.
Bei allem, was den Rücken betrifft, da muss man immer zuerst die Lebenslügen anschauen, die man lebt. Das Ego kann zwar mit Lügen leben, der göttliche Teil (der ja unter anderem auch den Körper steuert) aber nicht. Darum kann zwar das Ego trotz einer Lüge noch aufrecht stehen, der Körper kann dies aber nicht mehr, ihn krümmt es dann vor Schmerzen.
Das Heilmittel ist darum immer einfach: Entferne alle Lügen aus deinem Leben.
Es gibt zum Rücken einen extra Artikel wo ich auch auf verschiedene Formen der Lüge eingehe. Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, dass auch viele Manipulationen eigentlich in ihrem Ursprung, große Lügen sind. (Um mal ein Beispiel zu nennen, jemand erzählt etwas über sich selbst einer engen Freundin und verlangt gleichzeitig von ihr, dass sie es nicht weiter erzählt. Zunächstmal ist dieses Weitererzählenverbot natürlich eine heftige Manipulation, denn kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen mit einem solchen Redeverbot zu belegen. Aber was steckt da für eine Geisteshaltung dahinter ? Nämlich man glaubt, der andere sei nicht göttlich genug, SELBST zu entscheiden, wem er etwas weitererzählt. Das heißt, man hat eine Geisteshaltung, dass man dem anderen seine Göttlichkeit abstreitet. Und dass der Andere nicht genau so göttlich ist, wie man selbst, das ist eine riesige Lüge, eine riesengroße Selbstbelügung, die enorme Rückenprobleme erzeugt, denn durch diese Selbstbelügung kann man nicht mehr aufrecht durchs Leben gehen, das heißt, der Körper zeigt einem dies dann.
Dies nur so als lehrreiches Beispiel - es gibt wie gesagt viele Formen von Lüge. Welche es bei dir ist, musst du selbst herausfinden.)


lg von Andreas
 

 
165. Kay schrieb am 13.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

mit großem Interesse habe ich mich hier belesen und mich nun entschieden such mein Prjekt mal anzusprechen. Seit letztem Sommer also fast seit einem Jahr habe ich ein geschwollenes Knie rechts. Ich hatte erst gedacht ich hab mir das durch das in die Wanne setzen mit Schneidersitz auf Grund eines Ausschlages am Hintern geholt aber dem scheint nicht so. Zudem gab es in der Anfangszeit sowie auch jetzt gerade beim einschlafen krampfartige Bewegungen aber nicht die Wade sondern direkt von Knie aus gesendet. Ich hab mich nun lsnge rumgeschleppt bis ich sowohl heilpraktisch als auch interessehalber schulmedizinisch heran bin. Die Schulmedizin hat mir erstmal schmerzlich das Knie punktiert und mich zum MRT geschickt. Die Schwellung kam natürlich nach einer Woche wieder. Das MRT meint ich hatte dann jetzt auch Blut mit in der Gelenkblase was vor der Punktion nicht anwesend war. Dazu kommt eine kleine Beschädigung an einem Meniskus und eine Art Arthrose für die es laut wikipedia keine Ursache gibt. Mir wurdd geraten das Knie spiegeln zu lassen aber das werde ich auf keinen Fall tun. Mit meiner Heilpraktikerin bin ich erst einen einfachen Weg über Tees und kleine Hilfsmittel gegangen aber letztendlich dann doch bei einer Hypnose gelandet in welcher ich erstmal wieder mein inneres Kind zu mir geholt habe, Leider gibt es mit dem Knie noch keine Verbesserungen weswegen ich jetzt weitere Hypnosen machen will aber ich frage mich dennoch was das großes sein soll. Seit fast einem Jahr humpel ich durch die Gegend, habe schmerzen, ein warmes Knie, kann mich nicht in den Schneidersitz setzen, Rennrn etc. Da sind natürlich Sachen die einen so immer mal Beschäftigen aber es muss doch was essentielles sein wenn ich es trotz positiver Einstellung immer noch nicht heilen kann.

LIebe Grüße
 

 
166. Andreas schrieb am 13.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Kay,
geschwollenes Knie = Wasser, also eine Gefühlsblockade ist bei deinem Knie-Thema vermutlich enthalten.

So könnte der innere Zwiespalt den dein Knie aushalten muss, ein Ego-Anteil sein, der sich über einen Gefühlsanteil stellt. Also dass du zb dein Kopfdenken mehr wert nimmst als deine Gefühlsebene.

Das innere Ziehen in die eine Richtung wäre dann der Wunsch so weiter machen zu wollen wie seiter, das Kopfdenken also weiterhin über das Fühlende zu stellen. Und derjenige innere Anteil welcher die fühlende Karft als gleichwertig nutzen möchte, zieht das Knie natürlich in eine ganz andere Richtung.

Hinzu kommen vermutlich noch andere Zwiespalte, die dein Knie aushalten muss..

lg von Andreas
 

 
167. Maloma schrieb am 01.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,
ich habe seit 2 Tagen sehr große Schmerzen im Knie. Ich bin in einer Beziehung, habe mich auf einen Menschen eingelassen. Ich kann nicht so sein wie ich bin. Ich fühle mich hin und hergerissen zw weiterführen und beenden. Der Gedanke daran, dass ich ihn loslasse, gibt mir inneren Frieden. Gleichzeitig habe ich ein schlechtes Gewissen, fühle mich schlecht. Hat all das mit den heftigen Schmerzen zu tun?
Vielen Dank für eine Rückmeldung.
 

 
168. Andreas schrieb am 02.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja - so ist das immer. Wenn der Mensch in seiner Psyche nicht Ordnung schafft, dann meldet sich die Seele über den Körper(zb Schmerz) dass sie das so nicht mehr mitmachen wird..
lg von Andreas
 

 
169. Claude schrieb am 05.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Ich bin eine Frau und 55 Jahre alt, vor 30 Jahren hatte ich eine Tibiakopffraktur nach einem Sportunfall.
Seit ca 3 Jahren werden die Schmerzen im rechten Knie immer schlimmer (Arthrose 4), alle sagen ich brauche ein knieprothese aber alles in mir wehrt sich dagegen.
Auf der partnerschaftlichen Ebene ist nach 25 Jahren eine große Distanziertheit eingetreten. Berufliche bin ich dabei mich unabhängig zu machen, weiß aber nicht ob ich in die die richtige Richtung aufbreche.
Aber wahrscheinlich muss ich das einfach ausprobieren. Zusätzlich belastet mich die zerrüttete Ehe meiner Eltern. Sie bekriegen sich erfolgreich schon viele Jahre, ich stehe dann regelmäßig zwischen den Fronten. Das macht mich ganz unglücklich. Ein Kontaktabbruch hat leider auch nicht gefruchtet, ich kam zurück und die Situation ist die Gleiche.
Ich war noch nie wirklich zufrieden mit mir, ich bin normalgewichtig kämpfe aber schon ein Lebenlang mit dem Essen und mit der Linie, sehr verkrampft.
Was kann ich tun damit ich endlich ein freies Leben führen kann?
Lieber Gruß
Claude
 

 
170. Andreas schrieb am 05.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Claude,
Du schreibst, dass du nicht weißt, ob du in die richtige Richtung aufbrichst - da hätten wir also auch bei dir diese innere Zerrissenheit, welche die Knie aushalten müssen. Du bist hier auch ein gutes Beispiel wo sichtbar wird, dass diese Wahl der Richtungen etwas ist, was man sich erarbeiten muss. Denn, die Freiheit der Wahl kommt nicht von alleine, im Gegenteil, man muss sich befreien, in deinem Fall offensichtlich befreien von den Eltern. Mit 55 noch immer zwischen den Eltern (gefangen) - da ist natürlich auf einer tieferen Ebene die eigene Richtungs-Wahlmöglichkeit noch gar nicht vorhanden. Wie willst du dein eigenes Leben führen, solange du noch glaubst, dich um deine Eltern kümmern zu müssen ? Darum wäre dies wohl die erste Aufgabe für dich, Cuttings von den Eltern und/oder zb eine Familienaufstellungsarbeit oder ähnliches. Ohne die Beachtung der geistigen Ebenen kann der Mensch kein gutes Leben führen.

lg von Andreas
 

 
171. Grace schrieb am 14.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,


ich möchte dich gerne um Rat fragen...
seit meiner Kindheit habe ich Kniegelenkprobleme.
Und es gab eine Zeit als Erwachsene es war fast kein Thema. Ich bin jetzt 44 und ohne Familie. Meine Themen sind nachwievor, Femininität, Wunsch nach erfüllter Partnerschaft, nach Selbständigkeit und meine Talente in die Welt zu bringen.
Ich bin oft blockiert, da ich mich nie gut genug finde, auch praktisch diese Erfahrungen mache. Es sind immer Umstände dass ich nicht zu dem komme was ich machen möchte wie Tanz für Frauen gestalten Yoga unterrichten...

Ich schaffe es nicht umzusetzen und dabei habe ich soviel zu geben. Nur mein Kopf dreht sich gedanklich und praktisch um meinen Hauptberuf und geht nicht in die andere Richtung.
Ich mache oft komplizierte Wege und fühle mich grad wieder so bedrückt und traurig, da ich meine Visionen nicht davonziehenlassen möchte.

Und meine Knie mehr saß linke sind so steif und als wenn die Muskeln kein Bewegungsspielraum zulassen. Dann habe ich mir in Ammas Ashram den Zeh am Li Fuss so verletzt und alles was ich so gerne wollte schwand dahin.
Und da ich so eine Bewegungsfreiheit bin, hat mich dies schwer getroffen. Langsam wird es besser, dass ich wieder barfuß tanzen kann, dass ich Yoga machen kann. Ich Zweifel oft an mir und dabei möchte ich soviel nach außen bringen.
Dann habe ich auch so schwere Oberschenkel und meine Knie wirken dick. Wie kann ich dies löswn. Ich ernähre Mich seit 4 Jahren vegan.
Ich wünsche mir so sehr eine schöne Lebensqualität und Bewegungsfreiheit.
Was kannst du empfehlen?.
Herzliche Grüsse Jacqueline
 

 
172. Andreas schrieb am 16.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Jacqueline,
ja, an deinem Beispiel wird etwas sichtbar was sehr oft vorkommt, nämlich dass tiefsitzende Blockaden wirken, schon dein ganzes Leben. Wegen den Blockaden kann dann die andere Richtung nicht eingeschlagen werden und die Knie müssen, wie im Artikel oben beschrieben, beide Richtungsimpulse gleichzeitig aushalten. Wenn solche blockierenden Muster schon ein ganzes Leben wirken, dann stammen sie meist entweder aus früheren Leben oder sie sind von Vorfahren übernommen oder beides. Darum könnte bei dir eine Familienaufstellungsarbeit gut sein. Insbesondere betrifft es bei dir ja die linke Seite, also bei einer Familienaufstllung könnte man da besonders weibliche Vorfahrenlinien beachten. Wenn wir Programme von weiblichen Vorfahren übernehmen, die ihre Wünsche nicht ausgelebt haben, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es bei uns selbst auch nicht klappt. Alles körperliche was du beschreibst passt. Oberschenkel zum Beispiel stehen für die Kraft mit der wir in unsere gute Zukunftsvisionoen voran schreiten - und wenn es blockiert ist (zb durch fremdübernommene Muster von Vorfahren), dann werden sie dick und schwer. Und wenn es in uns (fremdübernommene) Verbote gibt, unsere eigene Kraft zu leben, dann können diese Verbote sich schon mal durch eine Zehenverletzung bemerkbar machen. Die Botschaft ist dann, dass man loslassen soll (dieses Verbot und alles was damit zusammenhängt). Amma lehrt das Loslassen auch. Wenn du alleine lebst, dann wird da wohl auch noch ein Verbot Freude und Ekstase zu leben, loszulassen sein.. Solche Verbote kann man ja am besten ausleben, wenn man keine glückliche Partnerschaft hat, usw..

Viele Menschen glauben, dass gerade sie nichts hätten, was es gilt loszulassen um sich weiterzuentwickeln und zu einem guten Leben zu kommen, aber weit gefehlt, praktisch jeder auf diesem Planeten ist aufgefordert, sich aus alten begrenzenden Verboten zu lösen, denn ohne die Auflösung solcher Verboten, denen man (unbewusst) huldigt, kann eine neue gute Welt sich nicht manifestieren !

lg von Andreas
 

 
173. Christine schrieb am 24.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,

ich bin vor 3 Monaten beim aussteigen der Tram ausgerutscht, vom Steg auf die Schienen gefallen und ausgerechnet mit dem linken Knie in einer Schraube gelandet. Durch das dazukommende Pech bin ich erst auf eingeschlafene Ärtze gestoßen, die meinten es sei nur eine starke Prällung - weiß ich erst seid Anfang dieser Woche dass es sich um ein Knorpelschaden des 3. Grades handelt, es nervt mich zur Verzweiflung jetzt den Rest des Jahres mit Knien und Artzterminen beschäftigt zu sein. Ich werde dieses Jahr anscheinend 33 und wollte mein Leben bis dahin endlich mal gelassen genießen können. Am Abend des Unfalls war ich unterwegs zu einer Abschieds-Feier, die ich leider nie erreichte. Gleichzeitig hatte ich meiner Mutter zugesagt ihren Haushalt am kommenden Tag für eine Zeit lang zu übernehmen. Irgendwo in mir wollte ich das echt sehr gerne für Sie tun, anderswo wollte ich aber da am Ball bleiben wo ich dran war. Jetzt komm ich mir vor wie verflucht, ich erlitt beim Sturz auch eine starke Rippen-Prellung, linke Seite. Zwei Monate vorher bekam ich durch eine Fehlbewegung eine Faust direkt mitten auf meine Nase. Ich habe per "Zufall" dein Portal gefunden, an dieser Stelle, herzlichen Dank für deine super Initiative, ich fühle mich nach dem durchlesen weniger verletzt. Trotzdem der Gedanke das die Seele manchmal so dreiß ist und solch Unfälle hervorzaubert ist mir nicht ganz geheuer und macht mir Angst.

Alles Gute,

Christine
 

 
174. Andreas schrieb am 25.6.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Christina,
ja, dieser Schlag auf die Nase und das von der Tram herrunterfallen sind dieselbe Botschaft, nur dass die Seele beim zweiten Vorfall den Druck (die Steigerungsstufe) erhöht hat, indem du zu Boden gehen musstest. Eine ausführliche Erklärung in diesem Video, siehe hier:

lg von Andreas
 

 
175. Simone schrieb am 06.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas
Ich bin auf diese Seite gekommen weil ich nach der Bedeutung meines Knieschmerzes suche.
Mein linkes Knie jedoch in der Kniekehle tut sehr weh , wie ein Krampf in der Bewegung wird es stärker bis in die Wade ziehend und krampfend.
Schmerzt ein Rückenwirbel im unterer Brustwirbelbereich seit drei Jahren und meine Nase juckt und läuft seit einem Jahr.
Bin geschieden, Vater der Kinder plagt mich durch null Kommunikation, ignorieren, verleumden und sich entfernen von den Kindern. Was wiederum die Kinder sehr schmerzt.
Ich bin mit beiden Töchtern regelmässig in Familiensystemischer Traumaarbeit was gut tut.
Hatte vor paar Wochen heftigste Auseinandersetzung mit meiner Mutter und meine ganze Wut über dieses Ungelöste kam hoch. Ihre Reaktion liess mich in meine Traumata werfen... Ich litt durch und unter meine Mutter in der Kindheit jahrelange Gewalt psychisch und physisch.
Was darf ich anschauen?
Herzliche Grüsse
Simone
 

 
176. Andreas schrieb am 08.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Simone, ja linkes Knieproblem, das passt auch zu deinem Mutterthema. Und dass dieses Thema noch nicht aufgelöst ist, das siehst du an deinem Kniethema und an der Auseinandersetzung mit der Mutter. Familiensystemische Arbeit ist an sich gut, aber man muss leider auch wissen, dass sich viele Psychologen da an den Erfolgszug von Hellinger angehängt haben um Menschen abzuzocken indem die den Begriff Familienaufstellungen oder ähnliches verwenden, aber nicht wirklich wissen, wie es geht. Insofern gilt es immer mal wieder genau hinzuschauen, ob die Hilfe, die du da im Moment hast, wirklich in der Lage ist, dir zu helfen.
Wie schon im Artikel dargelegt, Knieprobleme sind meist ein Hinweis, dass man selber grundsätzlich andere Richtungen im Leben einschlagen will, und diese andere Richtung hast du noch nicht eingeschlagen, denn ansonsten wären die Knieprobleme weniger und die Auseinandersetzung mit der Mutter friedlicher.
Eine Befriedung deiner Themen scheint noch nicht stattgefunden zu haben.

lg von Andreas
 

 
177. Elvira schrieb am 12.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, leider habe ich Probleme in beiden Knien. Selbst beim Sitzen schmerzen sie oft. Ganz schlimm ist es aber beim linken Kie an der Außenseite wenn ich bergab gehe. Die Schmerzen sind dann so arg, dass ich das Knie nicht mehr beugen kann. Das rechte Knie schmerzt beim Bergaufgehen. Aber nicht so arg und erst nach längerer Zeit. Habe zuerst gedacht die Schmerzen könnten von meinem Gleitwirbel im Lendenbereich ausgehen - mittlerweile glaube ich das nicht mehr. Da ich mich schon längere Zeit mit mir auseinandersetze und mir auch noch ein "burn out syndrom" zugelegt hatte bin ich nunzu dem Schluss gekommen, dass ich irgendwo nicht weitergehen will - es gab auch in der Firma Probleme mit einer Kollegin. Ich bin sehr sensitiv. Manches fuhle ich, manches weiß ich einfach und manches sehe ich. Auch mit dem Spiegelgesetz habe ich much schon auseinandergesetzt und habe auf diese Weise schon Manches lösen können. Nur mit meinen Knieschmerzen komme ich nicht weiter. Wohin will ich nicht gehen oder wohin bin ich gegangen und es passt nicht. Was will ich nicht sehen, womit will ich mich nicht auseinandersetzen. Das Thema Gott - oder wie jeder ihn nennen will -, meine, unsere Göttlichkeit, dass wir alle Eins sind und nicht getrennt sind und es niemals waren, sind grad Themen die mich beschäftigen. Nur im Bezug auf meine Knie komme ich nicht weiter. Wie es scheint habe ich noch ein Mutter/Vater Problem. Bin ich bzw. mein inneres Kind auf beide sauer? Wenn ich aber davin ausgehe, dass es keine Schuld, kein richtig oder falsch gibt, dann weiß ich das wahrscheinlich nur im Kopf und kann es noch nicht richtig spüren. Ich sollte diesbezüglich mit meinem "inneren Kind" sprechen. Ich glaub, irgendwie hab ich das alles nun mir selbst geschrieben. Nichts desto trotz bin ich auf deine Antwort sehr gespannt und freue mich auf neue Impulse. Vielleicht kann ich meine Knieoroblemeprobleme lösen, wenn ich den eingeschlagenen Weg weiter verfolge und an mich glaube und mir vertraue. LG Elvira
 

 
178. Andreas schrieb am 12.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Elvira,
Es hört sich nicht so an, als hättest du bereits die Änderungen vollzogen, die dein Körper von dir verlangt.
Und bei Burnout soll man auch immer alle Lasten betrachten, die man mit sich herumschleppt. Das betrifft reale Lasten, Belastungen (bis hin zu Übergewicht) und aber natürlich auch psychische Lasten (bis hin zu Lasten die durch Bewertungen entstehen).

lg von Andreas
 

 
179. Petra schrieb am 15.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo! Bin auf diese tolle Seite gestoßen, da ich mich auf die Suche nach der Psychosomatik meines Leidens gemacht habe! Ich finde dass man bei sich selbst die Problematik immer sehr schwer sieht!
Zu meinem Problem: mein linkes Knie ist extrem geschwollen, schmerzen habe ich so eigentlich keine nur aufgrund der Schwellung, die mittlerweile sehr massiv ist

Ich war bei einer Dame die die Dorn Methode anwendet und auch beim einrichten! Bei beiden wurde mir gesagt dass das Problem der 3. Lendenwirbel ist bzw. der Bereich l3/l4. Zudem habe ich in diesem Bereich scheinbar eine wirbelkanalverengung wo der Nerv drückt und sich entzündet hat und die Entzündung strahlt in den linken Fuß aus! Vor ca 6 Wochen hatte ich in der Leiste links einen Nervenschmerz der in seiner Intensität unbeschreiblich schmerzhaft war, ist aber dann verschwunden! Hinzu kommt noch ein beckenschiefstand! Aber mein Hauptproblem ist das geschwollene linke Knie (vor 5 jahren hatte ich Schon einmal dieses Problem, damals sagten die Ärzte es sei Rheuma, weil sie keine Ursache finden konnten! Nach einem Dreiviertel Jahr und vielen rheumamedikamenten ist es dann verschwunden!

Ich muss aber dazu sagen dass ich immer wieder eine leichte Schwellung im Fuß hatte sobald es mir emotional nicht so gut ging!
Ich leide auch an wiederkehrenden blasenentzündungen, hatte eine Fehlgeburt und eine plazentainsuffizienz und musste während der Schwangerschaft liegen, das Kind war nicht gut versorgt, zu klein, schließlich wurde sie per Kaiserschnitt geholt, was ich überhaupt nicht wollte. Ich habe alles gespürt weil der Kreuzstich nicht gewirkt hat! Mache jetzt eine Traumatherapie, habe aber noch immer Schuldgefühle und das Gefühl versagt zu haben. Habe auch ein selbstwertproblem, das ist mir alles bewusst nur ändert dass nichts an meinem Knie bzw was soll ich denn mit dieser Erkenntnis machen? Die Schwellung macht mich schon richtig aggressiv, Ich bin auch sehr emotional bzw gebe mich gerne mal der Opferrolle hin! Ich tu mir dann gern selber leid!
Ich sehe das Problem nicht! Eigentlich geht's mir gut, bin mit dem Kind zuhause und der Alltag hält mich gefangen! Ich geniessse es sehr bin aber irgendwie nur mehr Mutter und Hausfrau! Ist das das Problem?
Hinzu kommt dass ich weil ich in der Schwangerschaft viel liegen musste, stark Muskulatur abgebaut habe und jetzt sehr viel tragen muss und die Muskulatur fehlt- ich trage das Kind sehr viel einseitig, könnte dass auch der Grund für den beckenschiefstand sein? Bin echt am verzweifeln, vl kannst du mir helfen bzw mir einen Tipp geben
Ich weiß nicht wo ich ansetzen soll bzw überhaupt was ich tun soll
Es scheint keinen Sinn zu machen zum Arzt zu gehen! Da bekomme ic ohnehin nur Medikamente und das Knie wird punktiert
Aber irgendwas muss ich tun
Was ich nicht verstehe, ich war am Freitag beim einrichten, seitdem ist es noch viel schlimmer geworden.
Lg und ich freue mich auf eine Antwort!
 

 
180. Andreas schrieb am 16.8.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Petra,

Zitat:

Ich weiß nicht wo ich ansetzen soll bzw überhaupt was ich tun soll


ja, aus der Diagnose, dass der Wirbelkanal verengt ist, ergibt sich ja bereits eine Behandlungsmöglichkeit, nämlich zb sich jeden Tag 10 Minuten Zeit nehmen und sich mental innerlich vorstellen, dass dieser Wirbelkanal auf seine normale Größe erweitert ist. Interessanterweise kommt in deinem Fall ja die Schulmedizin zu derselben Diagnose, wie sie wohl auch ein Geistheiler stellen würde, nur würde dieser nicht von einer Wirbelkanalverengung sprechen, sondern von einer Energieflußblockade. Du könntest dir also auch vorstellen, dass der Energiefluss über diesen L3/L4 Bereich wieder in Gang kommt, also das natürlich nicht nur vorstellen, sondern auch fühlen, also die Energien in diesem Bereich bewusst von unten nach oben und von oben nach unten steuern und fließen lassen. Blasen und Geburtsprobleme hängen in der Tat oft mit L3 zusammen (siehe zb diese Liste).
Das Knie verlangt ja offensichtlich, eine Änderung im Leben und/oder im Denken. Heilung ist immer eine Veränderung. Traumatherapie vermag das oft nicht, weil diejenigen Personen, die Traumatherapie anbieten haben oft nur eine Universitätsausbildung, das heißt, ihnen wurde einprogrammiert, es gäbe keine früheren Leben, und dementstprechend können sie das Urtrauma dann natürlich auch gar nicht finden, wenn dieses in einem früheren Leben begründet ist. Wenn die Ursachen für Probleme in früheren Leben liegen, dann empfiehlt sich oftmals Rückführungstherapien zu machen.

lg von Andreas
 

 
181. Atro58 schrieb am 07.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo ich habe in beiden Füßen Atrose,

wo bei im rechten es seit 2 jahren fast ruht.
Im Linken Fuß dafür an einer anderen stelle am Knöchel
seit Anfang des Jahres nur bedingt besser wird. Ab und an schwillt es an und schmerzt.

Ich selber bin von Theta überzeugt. Nur irgend etwas versteckt sich so der maßen das ich nicht so richtig da hinter komme.

Ich frage immer mal nach aber bekomme keine Antwort.
Habe Eheprobleme die mich vielleicht fest halten wollen.
Aber selbst da bekomme ich kein Ergebnis zu.
Irgend etwas übersehe ich scheinbar.
Währe für eine andere Sichweise mal dankbar.

Man versteift sich ja auch mal in der Falschen Richtung.

Liebe Grüße
 

 
182. Andreas schrieb am 09.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, das können Leidensprogramme sein, die von Vorfahren/Familie übernommen sind, und die es einem nicht erlauben glücklich zu sein, zb eine glückliche Beziehung zu führen). Wenn zu diesen weitergereichten Leidensprogrammen auch ein Verbot gehört, das anzuschauen oder zu ergründen oder gar zu hinterfragen, ist es besonders schwierig es sich zeigen zu lassen. Aber du kannst ja mal aufmerksam sein, nach welchen Begebenheiten es jeweils auftritt, denn solche Schwellungen brauchen ja trotz allem einen Trigger, der sie auslöst.
Solche übernommenen Dinge gibt man am besten in einer symbolischen Handlung wieder an die Person zurück von der man es direkt übernommen hat (zb Mutter).

lg von Andreas
 

 
183. Anneliese schrieb am 12.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo!
Ich habe meinen Wohnsitz in Italien und bin 61 Jahre. Ende Juli bin ich meinen Sohn in Deutschland besuchen gefahren und am zweiten Tag den ich bei ihm war bekam ich einen Gallenkolik. Ich wusste ja das ich Gallensteine hatte, war aber gut 5 Jahre absolut beschwerdefrei. Bin dann in die Notaufnahme und wurde auch da behalten. Nach 3 Tagen wurde es so schlimm, das sie mir die Galle rausnehmen mussten; das geschah mit Laparoskopie. Ich war dann insgesamt 10 Tage im Krankenhaus. Wàhrend dieser 10 Tage verschwand dann auch interessanterweise mein Ischiasproblem im linken Bein, was schon 1 Jahr andauerte. Ich fùhrte das auf die wunderbaren Matrazzen im Krankenhaus zurùck, kann natùrlich auch an der ganzen Medizin gelegen haben, Antibiotika und Entzùndungsemmer gab es ja genug. Als ich dann entlassen wurde fuhr ich 4 Tage spàter wieder nach Hause, Da war ich dann erst mal zirka 2 Wochen so erschòpft, das ich fast nur den ganzen Tag geschlafen habe und viel gelegen habe. Wo dann die Mùdigkeit etwas nachliess, habe ich dann mal ne komische Bewegung gemacht und etwas in meinem rechten Knie hat sich da verhakt. Natùrlich frage ich mich auch wo ich nicht hingehen will, oder wo ich hin und hergerissen bin. So ganz langsam komm ich kòrperlich wieder auf die Beine, aber das Knie hat sich wenig veràndert. Und lange kann ich auch nicht laufen, weil mir dann die Fùsse wehtun. Was meinst Du dazu?
Mein Mann gibt òfters dumme Kommentare ab, ich sei zu schwer, sollte mich mehr bewegen, wenn ich so weitermache komme ich gar nicht mehr auf die Beine etc. Also irgendwie fùhle ich mich bedràngt.
Ich weiss das ich wieder auf die Beine komme, aber ganz nach meinem Rhytmus.
Liebe Grùsse
 

 
184. Andreas schrieb am 12.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Anneliese,
Kannst du erkennen, dass bei dieser Gallenblasenentfernung gar nichts an den Ursachen verändert wurde ? Also natürlich müssen sich dann die Ursachen, die ja immer in der Psyche liegen, anders auswirken, sprich anders ausdrücken, wenn die Gallenblase nicht mehr da ist. Bei der Galle ist es meist eine Urwut, die man in sich trägt.
lg von Andreas
 

 
185. Isa schrieb am 21.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Lieber Andreas,

erstmal vielen Dank für deine Hilfe durch deine präzisen psychosomatischen Hinweise. Ich zeige (noch) die Symptome der rheumatoiden Polyarthritis, aber ich gehe davon aus, bereits hier und jetzt geheilt zu sein. Der Körper folgt dem Geist.
Bei mir ist es das, was du sagst, zu viele Gedanken (Erfolgsblockade im beruflichen Bereich), die insbesondere die Knie in verschiedene Richtungen ziehen. Ich gehe davon aus, frei von Schwellungen an den Knien zu sein und frei davon zu sein, in einer kniegebeugten Haltung zu laufen. Möglichst wenig und klar denken (z.B. mithilfe von Meditation) und viel körperlich empfinden, fühlen und sich selbst lieben und lieben (z.B. mithilfe von Achtsamkeits- und körperliche Dehnungsübungen).
Du sagtest, hat man das mit den Gedanken und körperlichen Impulsen in den Gelenken begriffen (und umgesetzt!!!), ist kaum noch ein Heiler notwendig.
Ich gehe wie gesagt vom körperlichen Heilsein aus, trotzdem, wüsstest du einen Heiler in Berlin, der mich gegeben Falls unterstützen kann? Ich freue mich auch über einen Kommentar von dir, was dir spontan zu meinem Fall einfällt. Falls du noch irgendeine sportliche Betätigung kennst, wie ich die Beine wieder durchstrecken kann, könntest du es mir sagen? Ich mache Dehnungsübungen, Standrad, Wassergymnastik, Physiotherapie). Vielleicht sollte ich noch längere Spaziergänge machen.

Liebe Grüße von mir :)
 

 
186. Andreas schrieb am 22.9.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Isa,
ja, dein Ansatz zu denken, dass du bereits geheilt bist ist zwar gut, aber nicht ausreichend, weil er trifft den Kern des Problems nicht, weil deine Begrenzung besteht ja nicht, darin dass du glaubst du seist gelenkkrank. Ein solcher Glaube hat nicht zu der rheumatoiden Polyarthritis geführt, darum wird diese Neuprogrammierung auch nicht ausreichen, sondern ist im Gegenteil nur eine Flucht davor, wirklich genauer hinzuschauen, was für Begrenzungen in eigenen Denkmustern stecken und diese zu ändern bzw aufzulösen. Was für Bewegungsverboten unterliegst du ? Ein Bewegungsverbot kann natürlich auch etwas Geistiges sein. Denkverbote, Glaubensverbote. Ein Denkverbot ist natürlich immer auch ein Bewegungsverbot. (Man erlaubt ja dann dem eigenen Geist nicht sich zu dem Gedanken hin zu bewegen.) Es ist kein Zufall, dass so viele Katholiken im Alter Rheumaschmerzen haben, das kommt von den religiösen Denkverboten, denen sie unterliegen und aus denen sie sich versäumt haben, sich zu befreien. Aber natürlich bei der Religion hört das nicht auf. Ich kenne hier einen jungen Mann mit ähnlichem Krankheitsbild, der sich eine Freundin angezogen hat, die ihm alles mögliche verbietet. Sie spiegelt ihm all die Verbote die er in sich trägt.
Erst wenn der Mensch die Verbote, die er in sich trägt aufgelöst hat, ist er frei - und nur ein freier Mensch kann sich frei bewegen (also ohne Schmerzen) !


lg von Andreas
 

 
187. Claudin schrieb am 28.10.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich bin ein sehr spirituell interessierter Mensch und glaube auch daran, dass körperliche Beeinträchtigungen seelischen Ursprungs sind. Wie ist das denn mit einer Arthrose im rechten Kniegelenk? Plage mich seit 2 Jahren damit herum. Es fing ca. ein halbes Jahr später an, als ich mich für ein neues Leben mit einem anderen Partner schon entschieden hatte. Mit diesem Partner bin ich noch immer zusammen, ich liebe ihn sehr. Seit ca. einem Jahr nehme ich wobenzym und seit einigen Monaten Rosaxan, und habe das Gefühl, es wird endlich besser. Mein Körper ist auch gegenüber Chemie sehr intolerant, ich vertrage außer Aspirin fast nichts, und wenn, nur in Kinderdosis. Seit einigen Monaten habe ich nun Ohrgeräusche links, hängt das womöglich zusammen? Wo kann ich mit der Heilung in Gedanken ansetzen? Hilfeleistung würde mich sehr freuen!
 

 
188. Andreas schrieb am 30.10.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Claudin,
am billigsten ist, wenn man sich das Teufelskralle Pulver direkt bei ebay bestellt.
solche Kniethemen sind wie im Artikel geschrieben fast immer Botschaften, dass die Seele eine Veränderung möchte, eine Richtungsänderung. Und solche Änderungen können natürlich auch direkt die Psyche betreffen. Das kann zb ein tiefer, vielleicht sogar unbewusster Selbsthass sein, wie er oft in Lendenwirbel L3 sitzt. Die Seele möchte dass man an diesen Themen arbeitet und sie verändert. Solcher Selbsthass kann noch aus früheren Leben stammen und er bewirkt, dass man sich dann auch in diesem Leben das ganze Glück nicht erlaubt.
Darum kann dann so ein Knieschmerz auftreten obwohl alles gut im Leben ist, aber eben gerade weil man glücklich sein könnte, es sich aber wegen dem (evt unbewussten) Selbsthass nicht erlaubt..

lg von Andreas
 

 
189. Cornelia schrieb am 07.11.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ich bin mit dem Fahrrad gestürzt. Habe eine kleine Kante übersehen. Hielt mich krampfhaft am Lenker fest um mein Gleichgewicht zu halten, mit dem Rad vorne rutschte ich an der Kante entlang. Gefühlt wie in Zeitlupe stürzte ich auf den linken Ellenbogen, habe es knacken gehört als wäre es ein truemmer Bruch. Am gleichen Abend noch OP, Diagnose: dislozierte Olecranonfraktur. Bin seit Mitte Oktober arbeitslos und weiß gerade nicht in welche Richtung ich gehen möchte. Das Arbeitsamt und mein Mann das war schon ein ganz großer Druck für mich, jetzt habe ich Zwangspause. Hast du vielleicht noch ein paar Gedanken was dieser Sturz mir noch sagen möchte? Lg Cornelia
 

 
190. Andreas schrieb am 07.11.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Den Druck den du dir selber machst, damit du was veränderst, diesen Druck macht deine Seele für dich sicht- und fühlbar durch deine Umgebnung, also durch deinen Mann und dein Arbeitsamt. Das sind Botschaften der Seele. Und wenn man die Botschaften der Seele mißachtet, dann wird die Seele diese Botschaften verstätrken, bis man es kapiert.
Wenn man Botschaften des Druckes bekommt und dann nicht schaut was für Botschaften da dahinter stecken, also wenn man einfach unnachgiebig ist, anstatt Ursachen zu beseitigen und etwas zu ändern, durch das Unnachgiebige bricht dann der Knochen, so wie bei dir.
Dass es so weit gekommen ist, daran siehst du dass etwas Grundsätzliches in deinem Leben nicht stimmig ist !

Das Fahrrad symbolisiert Beweglichkeit und die Kante symbolisiert dein Denken, welches über diese Kante nicht hinaus kommt. es gilt also alte Denkmuster bis hin zu vielleicht Denkverboten aufzulösen.

lg von Andreas
 

 
191. Cornelia schrieb am 09.11.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

lieber Andreas, vielen dank für deine Antwort.Heist Ursachen beseitigen aktiv zu werden(Arbeit suchen, meinen Weg gehen) um frei und unabhängig vom Ehemann und Arbeitsamt zu sein? Und wie löse ich Denkverbote und alte Denkmuster auf? Ich habe leider noch nicht verstanden,wo war ich denn unnachgiebig?Und welche Ursachen beseitigen.Ich merke ich sitze auch in meinem Denken fest.LG Cornelia
 

 
192. Andreas schrieb am 10.11.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja, wenn man ständig Druck bekommt (zb im übertragenen Sinne auf den linken Ellbogen) dann könnt man ja zb mal auf die Idee kommen den Platz zu wechseln. Das Unnachgiebeige wäre dann, dass du das nicht gemacht hast.
Und wenn dein Mann ständig Druck auf dich macht, dann kannst du dich auf seine andere Seite stellen, dann geht sein Druck ins Leere.. es gehören immer zwei dazu, nämlich auch der der den Druck zulässt und ihn nicht beseitigt, ausweicht oder schlecht damit umgeht, usw.
lg von Andreas
 


 

Kommentar schreiben:

Ihr Name (oder Nickname)


Ihre Email
(wird nicht angezeigt, und auch nicht an Dritte weitergegeben)



Ihre Homepage (*optional)


Ihr Kommentar
    Mit dem Absenden/Speichern stimmen Sie der AGB zu - Vielen Dank.
 

 

Facebook Kommentare

 


home Der spirituelle Seminarkalender Aktuelle Seminare Neue Seminare Esoterik Kleinanzeigen: Beratungen Gesundheit Kontakte Jobs usw. Übungen zum Glücklichsein Esoterik Wissensbase: Esoterik Gedankenkraft Geistheilung Christentum Symbole Meditation Partnerschaft Traumdeutung Astrologie Kartenlegen Sonstige Arbeitsblätter Bücher Newsletter News-Archiv Verzeichnis Esoterikforum Esoterik Top 99 Online-Orakel Schlank werden Suche Spendenmöglichkeit

Home | Impressum | Texte | Seminare | Kleinanzeigen