Die geistige Botschaft von einem Sturz

Energetisch am markantesten bei einem Sturz ist dass man dabei mit vielen Körperteilen den Boden berührt. Dadurch, können an all diesen Stellen Überspannungen abfließen, die man im eigenen Energiesystem an diesen Stellen hatte. Wenn die Seele wegen Blockaden im eigenen Energiesystem keinen anderen Weg gefunden hat um solche Spannungen abzuleiten kann sie dies mit einem Sturz versuchen. Es ist ja so, dass wir solche Spannungen meistens regelrecht festhalten, ja sie sind uns zur Komfortzone geworden, weil wir uns unser Leben schon gar nicht mehr ohne diese Spannungen vorstellen können. Darum würde der Betreffende diese Spannungen freiwillig niemals abgeben, zum Beispiel weigert er sich andere Verhalten zuzulegen oder andere Denkmuster die nicht zu solchen inneren Spannungen führen, usw. Und da ist dann der Seelentrick mit dem Sturz genial, weil während dem Sturz findet immer ein inneres Erschrecken statt, und wegen diesem Erschrecken lässt der Betreffende dann innerlich für einen ganz kurzen Moment (eine Millisekunde genügt da schon) diese Spannungen los - und genau darum können dann beim Sturz wenn diese betroffenen Körperteile den Boden berühren, diese Überspannungen besonders gut abfließen. Das ist der energetische Vorgang bei einem Sturz. Daraus ergibt sich die Hauptbotschaft, welche bei einem jeden Sturz die selbe ist:

Finde einen anderen Weg mit den Spannungen in deinem Leben umzugehen, beziehungsweise sorge für eine bessere Erdung in deinem Leben.

Fallen, hinfallen, stürzen = mit dir fällt ja da auch deine Energie mit nach unten
Es geht also energetisch betrachtet immer um den Energiefluss in dir nach unten, mit dem du ein Problem hast, weil ansonsten wärst du nicht gestürzt, bzw es täte dir nichts weh. Hättest du kein Problem mit dem Energiefluss in dir nach unten (zumindest im Bezug auf das ursächliche Thema), dann hätte sich gar keine Überspannung aufgebaut, ein Sturz ergäbe dann auch gar keinen Sinn.

Oftmals entstehen Spannungen zum Beispiel dadurch dass wir uns über Dinge oder andere Menschen stellen. Wir machen uns also größer als wir sind - und der Sturz bringt uns hier körpersprachlich in den Ausgleich, weil beim stützen werden wir kleiner. Unsere Höhe nimmt rapide ab, ja, vielleicht liegen wir nach dem Sturz körpersprachlich nur noch wie ein Häufchen Elend am Boden. Da ist dann nichts mehr übrig von unserer Überheblichkeit, von unserem sich über andere stellen. Bei welchem Thema hast du es also nötig dich kleiner zu machen um in einen Ausgleich, sprich in einen inneren Frieden zu kommen ?

Oftmals ist die Botschaft eines Sturzes auch, dass wir aufhören sollen andere zu manipulieren, wo wir uns stattdessen uns selber zuwenden sollten. Wo immer wir zu sehr im Außen verhaftet sind, zb mit unserem Denken bei anderen Menschen, da sind wir immer gleichzeitig zu wenig bei uns selbst. Und ein solches zu wenig bei dich selber sein, dies wird immer durch einen Sturz geheilt. Weil ein Sturz führt deine Gedanken immer zu dir selber zurück. Durch einen Sturz kommst du immer zu dir selber. Ein Sturz wirft dich immer auf dich selber zurück. Je nach dem, wie schlimm die Verletzungen waren, kann dies sogar monatelang andauern. Die Schmerzen erinnern dich an dich selber, daran dass es deine Aufgabe ist dein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben anderer Menschen, was man ja im übertragenen Sinne macht wenn man zu viel mit den eigenen Gedanken bei anderen ist. Oft ist das sogar so, dass man mit den eigenen Gedanken sogar andere versucht hat zu manipulieren, dann wäre stattdessen eine Verneigung vor der göttlichen Freiheit des anderen angebracht - und auch dies geschieht ganz oft durch einen Sturz. Körpersprachlich sind Stürze oft ein sich vor anderen Niederwerfen. Hier wird dann sichtbar dass man innere Aspekte, die Göttlichkeit des anderen anzuerkennen missachtet hat, man hat sich über andere gestellt und durch die Niederwerfung beim Sturz ist dies dann ausgeglichen, zumindest so lange, bis sich die Spannungen wieder erneut aufgebaut haben.
Wenn man sich nicht ausreichend einfühlt in die Dinge und Themen des eigenen Alltages, auch dies ist ein sich über etwas stellen, auch dies erfordert eine solche innere Verneigung als Ausgleich, ein inneres Umdenken, auch dies kann also ein Grund für einen solchen Niederwerfungssturz sein.

Überheblichkeit

Überheblichkeit bedeutet dass man mehr hebt als man kann, dass man symbolisch größere Lasten trägt, als gut für einen sind. Und desto mehr Lasten man trägt, desto instabiler wird der eigene Gang und desto leichter fällt man - darum ist das Thema Überheblichkeit oft bei Stürzen vorhanden, eigentlich fast immer.
Wenn man sich über andere Dinge/Themen oder Menschen stellt, dann ist dies auch immer ein sich über die eigene Göttlichkeit stellen, weil wer das Göttliche im anderen nicht achtet, der achtet dieses Göttliche auch in sich selbst nicht. Das heißt aus einer höheren Sicht ist ein solcher Sturz körpersprachlich immer ein sich Verneigen/Niederwerfen vor der eigenen Göttlichkeit.
Oft sind dies zum Beispiel Spannungen im eigenen Leben, also in sich selbst die man missachtet, also wo man sich nicht um die Auflösung oder Befriedung von Spannungen kümmert die im eigenen Leben oder in deiner Umgebung herrschen. Dadurch stellt man sich über die Göttlichkeit des eigenen Lebens, man behandelt sich selbst letztlich wie Scheiße, wenn man solche Spannungen in sich nicht auflöst, weil sie führen dich ja nicht in deine göttliche Kraft. Du bist dann immer überheblich gegenüber dem eigenen Göttlichen, welches ja nur in der Einheit also ohne Spannungen existieren kann.

Weil die Überheblichkeit gegenüber der eigenen Göttlichkeit eine der heftigsten Überheblichkeiten ist, die es gibt möchte ich hier noch auf ein weiteres Beispiel eingehen: Und zwar, immer dann wenn wir handeln ohne auf unsere innere göttliche Stimme zu hören ! Dabei ist der krasseste Fall, wenn man gar nicht mehr auf die innere Stimme hören kann, weil man Treu- oder sogar Gehorsamsgelübde geschworen hat. Durch ein solches Gelübde muss man anderen helfen, sie unterstützen oder gar blind gehorchen, völlig ohne auf die eigene innere göttliche Stimme zu hören, der man dann nicht mehr folgen kann. Das ist eine der stärksten Formen der Überheblichkeit. Das eigene Göttliche wird dann völlig unterdrückt und missachtet, die eigenen Handlungen können dann nicht mehr an der eigenen Göttlichkeit ausgerichtet werden. Natürlich führt das zu großen inneren Spannungen weil dein Lebensziel hier als eigenständiges göttliches Wesen auf der Erde zu wandeln ist dann nicht mehr möglich.

Spannungen

So wird bei einem Stürzen oder Hinfallen also immer deutlich, dass man im eigenen Energiesystem, in den verschiedenen inneren Anteilen große Spannungen hat, und man also einen anderen Umgang mit solchen Spannungen im Leben benötigt. Spannungen entstehen durch unser Denken und Fühlen, es werden also andere (friedlichere) Denk-, Handlungs- und Fühlmuster gebraucht. Wenn wir da also nichts verändern dann wird sich nach einem Sturz irgendwann wieder so viel Überspannung aufgebaut haben, dass es zum nächsten Sturz im eigenen Leben kommt. Es gibt Menschen die haben alle paar Jahre einen heftigen Sturz weil sie nicht umdenken..

Die Weigerung in die eigene Tiefe zu gehen

Ein weiterer Aspekt von Stürzen ist immer (manchmal mehr, manchmal weniger) dass man sich weigert in die eigene Tiefe zu gehen. Man begibt sich nicht freiwillig in die Untiefen des eigenen Seins. Die Seele will natürlich dass man sich mit den eigenen tiefen dunklen Seiten beschäftigt, sie anerkennt, sie bearbeitet, sie mit dem Licht des eigenen Geistes erhellt und sie in verwandelt, ja veredelt. Wann immer wir aber dunkle Teile in uns haben, die wir uns über lange Zeit hinweg weigern zu bearbeiten, dann wird unsere Seele uns irgendwann zwingen in unsere Tiefe zu gehen. Im realen Leben kann dies dann äußerlich zum Beispiel in einem Treppensturz sichtbar werden. Es gibt dann einen inneren Anteil der nach unten gehen will (meist der Seelenanteil) und es gibt aber auch jenen Anteil der sich weigert da auch nur hinzuschauen, geschweige sich energetisch auch nur das kleinste Zippfelchen nach unten zu bewegen. Ein solches inneres Ringen endet nicht selten in einem tiefen Sturz, oft ein Treppensturz oder eine anderer Höhensturz. Da wird's dann schon Zeit nach innen zu schauen, wo man sich weigert die eigene tiefste Realität anzuschauen und anzuerkennen.

Körpersprachlich ist es vor allem das Knie, welches eine Veränderung der eigenen Richtung die man im Leben geht, einschlagen will. Und gerade die Knie sind bei Stürzen meistens mit betroffen ! Beachte auch die 7 Unfallfragen um weitere wichtige Botschaften zu finden, die in deinem Sturz enthalten sind.

Wer sich jedenfalls freiwillig in die eigenen Tiefen begiebt und sich freiwillig den notwendigen inneren Arbeiten im tiefen Keller seines eigenen Unterbewusstseins zuwendet, der wird nicht dazu gezwungen werden brauchen. Auf energetischer Ebene ist die Yin Yang Fußatmung wohl eine der besten Möglichkeiten um Stürzen vorzubeugen.


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Kommentare

Hier finden Sie die letzten 100 (von insgesamt 109) Kommentaren. Alle älteren Kommentare finden Sie auf diesen Seiten: 1 2 3 4

10. Andreas schrieb am 02.10.2019:

Hallo,
Die Rippen sollen in erster Linie den eigenen Brustkob/Lunge schützen. Wenn sie brechen ergibt sich daraus die erste Frage:

Wo und warum bin ich so ungeschützt ?

Meistens verliert man seinen Schutz weil man zu sehr mit seinen Gedanken (und Energien) bei anderen ist, als bei sich selbst. Das kann zb sein weil man sich (unbewusst) ständig mit anderen Menschen aus seiner näheren Umgebung vergleicht, zb Geschwister, Eltern, Kinder usw. (so ein Thema kann man evt mit einer Familienaufstellung besser erkennen)
Man ruht also nicht in sich selbst, hat sozusagen ein Selbstsändigkeitsthema (welches du ja auch ansprichst).

Ein weiteres Thema ist wie bei allen Knochenbrüchen, dass man es versäumt den (psychischen) Druck rechtzeitig abzubauen, Spannungen loslassen, weil bis Knochen brechen da braucht es einen hohen psychischen Druck. Wer schlau ist geht solchem Druck rechtzeitig aus dem Wege..
Woher stammt dieser Druck ?

Und natürlich generell bei jedem Sturz: auch für dich gehts also darum, dich besser zu erden, damit du nicht ständig Stürze brauchst um diese Erdung zu erzwingen !

lg von Andreas

11. Astonky schrieb am 04.10.2019:

Hallo Andreas,

gestern nachmittag bin ich beim Indoor-Schlittschuhlaufen mit meinem linken Schlittschuh an einer Unebenheit im Eis hängen geblieben, habe dann das Gleichgewicht verloren und bin hingefallen (auf beide Knie). Jetzt habe ich eine recht heftige Prellung (rot/violett verärbt und leicht geschwollen) am linken Knie.

Ich habe mich bereits daran versucht, diesen Sturz nach den Unfallfragen zu deuten und bin bislang auf folgendes gekommen:

1. Letzter Gedanke: Ob ich einem anderen Mädchen beim Schlittschuhlaufen helfen soll, oder lieber selbst üben soll.

Hieraus deute ich ein hin- und hergerissen sein zwischen zwei Möglichkeiten: An mir selbst arbeiten oder anderen helfen

Das ist aktuell ein Thema für mich, da ich am Tag davor am überlegen war, ob ich meinem Vater helfen soll damit er weniger gestresst ist, oder ob ich noch mal ein Cutting von ihm versuchen soll (weil es die letzten Male nicht geklappt hat).

2. Ausrede: Durch den Unfall muss ich mich meinem Knie zuwenden, und somit verlagert sich meine Aufmerksamkeit von meinem Vater auf mich zurück. Andererseits kann ich durch die Verletzung zumindestens die Übungen die ich für mein eigenes Wohlbefinden mache, nicht so gut ausführen wie vorher (da die eine Kombination aus Visualisierung und Bewegung sind, und zumindestens der Bwegungsteil ist dadurch eingeschränkt). Soll mir das eventuell einen inneren Konflikt spiegeln, dass ein gewisser Anteil nicht will, dass ich mich weiterentwickele?

3. Unfallhergang: An einer Unebenheit hängen bleiben. Vielleicht, dass ich an der Vergangenheit hänge, und es mir nicht erlaube mit meinen Füßen in die Zukunft zu schreiten. Aber worauf deutet die Unebenheit?

4. Unfallursache: Unkonzentriert sein beim Schlittschuhlaufen? Unebenheiten nicht wahrnehmen? Erhlich gesagt habe ich keine Ahnung und würde mich freuen, wenn mir wer hilft, dies zu deuten.

5. Gefühle: Kurz bevor ich gestürzt bin, hatte ich das Gefühl, dass ich gleich Stürzen würde. Wie soll ich das deuten?

6. Unfallinteraktion: Ich war an dem Unfall selbst schuld, niemand außer mir war beteiligt. Da der Unfall haupsächlich die linke Seite betraf würde ich an ein weibliches Thema wie zB. Fühlen denken. Und durch den Sturz habe ich ja auch die Kälte des Eises gespürt. Wofür steht den symbolisch die Kälte und Eis?

7. Verletzungsbotschaft: Prellung des Knies. Ich habe versucht rauszufinden wofür Prellungen symbolisch stehen, habe aber nicht so recht was gefunden. Genauso wenig für Schwellungen. Ich würde mich über deine Einsichten diesbezüglich freuen.

Und falls du zwischen den einzelnen Punkten einen Zusammenhang siehst, natürlich auch :)

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe.

lg,
astonky

12. Andreas schrieb am 04.10.2019:

Hallo Astonky,
Du hast ja schon recht viel erkannt. Wenn sich eine Schwellung bildet ist das der Hinweis auf ein Gefühlsthema, weil sich da ja im Körper Flüssigkeit = Wasser = Gefühle dann angesammelt hat. Gefühle die nicht abfließen können, die sich ansammeln.
Du bist an einer Unebenheit des Eises hängen geblieben. Eis = Wasser = Gefühle. Da hast du also nochmals den Hinweis auf (gefrorene) Gefühle, die dich am weiterkommen gehindert haben. Du sagst auch dass du deine seitherigen Übungen nicht mehr so gut machen kannst. Anscheinend will deine Seele dich hier auf etwas wichtiges, hinweisen was es aus deiner Vergangenheit aufzutauen gilt, und sie meint demnach dass es wichtiger als deine Übungen sind. Vielleicht hätten die Übungen nicht ausgereicht um auf dieses Thema zu kommen (?) und wären dadurch vielleicht sogar wie eine Flucht davor. Genauso der Weg zum Vater, auch das eine Flucht vor dem eigentlichen Thema der gefrorenen Gefühle.
Gerade wenn wir zu unseren Eltern gehen, tauchen wir immer ein in unsere alten Muster aus der Kindheit - und wenn zu diesem Muster etwas gehört wo man etwas verdrängt, Gefühle in sich erfrieren lässt, dann wird auch dieses alte Muster der eisigen Verdrängung wieder verstärkt.
Stattdessen geht es aber darum an dieses alte vereiste Gefühl wieder ranzukommen um es auf- und erlösen zu können.

Kurz bevor ich gestürzt bin, hatte ich das Gefühl, dass ich gleich Stürzen würde. Wie soll ich das deuten?
es geht da mehr um eventuelle Gefühle noch kurz da davor.
Wofür steht den symbolisch die Kälte und Eis?
Für die Kälte (Unaufmerksamkeit) mit der dieses Gefühlsthema verdrängt ist. Ein (offensichtlich großer) Anteil von dir will dieses Thema angehen - und hat dich so schon mal versucht in die richtige Richtung zu lenken.

Das Schlittschuhlaufen wäre ja ein Symbol für das harmonische Gleiten durch das eigene Leben. Aber bei dir gibt es da noch ein Hinderniss, welches du finden und auflösen musst, damit dieses Dahingleiten klappt.

Warum gelingt die Trennung vom Vater nicht ? Gibt es vielleicht übermächtige Muster aus der Kindheit bei Problemen zum Vater zu flüchten und so sich dem Thema nicht stellen müssen ? Möglich ist vieles, schau einfach mal was du an gefrorenen Gefühlen findest welche ins Fließen gebracht werden wollen.

lg von Andreas

13. Posy schrieb am 10.10.2019:

Hallo Andreas

Ich bin am Sonntag auf der Treppe ausgerutscht und die letzten zwei Stufen auf den Boden gefallen. Hab mir den 4. Zeh gebrochen.
Seitdem liege ich viel auf der Couch und leg meinen Fuß hoch und gehe sehr langsam und achtsam durchs Leben.
Ich bin sehr dankbar dass es nur der Zeh ist und ehrlich bin ich sehr froh Zeit alleine zu verbringen.

Ich bin seit 17 Jahren mit meinem Sohn allein und hab mich sehr im Stich gelassen und überforderter gefühlt. Ständig hatte ich das Gefühl irgendwelchen hohen Maßstäben nicht gerecht zu werden und hab mich immer schlecht gefühlt.
Begleitend hatte ich Muttermundkrebs und einen Autounfall mit schwerem Schleudertrauma.

Zu Männern habe ich kein Vertrauen.. Wurde mit 13 zweimal von unterschiedlichen Erwachsenen sexuell missbraucht. Seitdem wurde ich immer verlassen oder anders verletzt.

Ich hatte viele Jahre schlimmste und ständige Blasenentzündungen. Wenn ich Single bin bin hab ich keine aber sobald ein Mann in meinem Leben habe fangen die Blasenentzündungen wieder an.

Jetzt lebe ich mit meinem Sohn bei meinen Eltern. Meine Schwester hatte mir vor einigen Jahren nach einer gescheiterten Beziehung dazu geraten und alles schön geredet so dass ich ihr glaubte.
Nun ist es so dass mein Vater ein Pflegefall ist und meine Geschwister in dem Glauben leben dass ich ja da ´bin und es für sie ausreichend ist wenn sie immer mal kurz vorbeikommen.
Ich fühle mich hintergangen und ausgenutzt. Kann aber nicht ausziehen da ich mich verpflichtet fühle. Und hier kann ich keinen neuen Mann einladen da ich keine eigene Wohnung habe. Also ist es auch eine Flucht für mich.

Ich mache seit 14 Jahren Yoga und meditiere regelmäßig. Ich versuche achtsam mit' meinen Gedanken und Taten zu sein habe aber irgendwie das Gefühl dass ich in Gedankenmustern gefangen bin die mich immer wieder in meinen alten Mustern festhalten. Es ist als würde ich einen Schritt nach vorne und zwei zurück gehen oder zumindest auf der Stelle stehen und mir nur vormachen dass ich mich bewege.

Kannst du mir mit deinem Rat behilflich sein?

Lg und Danke

14. Andreas schrieb am 10.10.2019:

Hallo Posy,
ja, der vierte Zeh hat immer etwas mit den nächsten Menschen, in deinem Fall dann wohl der zu pflegende Vater, zu tun.
Dass dieser Zeh gebrochen ist, zeigt dir an, dass da eine so heftige Spannung in diesem Thema drin ist, dass nun dein Zeh gebrochen ist ! Hinter dem direkten Thema mit deinem Vater stehen ja noch deine anderen Spannungsmuster, zb:

Natürlich zieht man durch ein eigenes Opferbewusstsein dann auch immer andere Opferbewusstseine an. An sich wäre das bereits der natürliche Ansatz oder Prozess der Heilung, weil irgendwann geht es dann nicht mehr im Opferbewusstsein zu verbleiben, wenn man sich um ein anderes Opfer (Vater spielt ja auch ein Opferspiel) kümmern muss. Wenn man dann aber zwanghaft trotzdem im Opferbewusstsein verharrt, dann passiert natürlich etwas damit man selber noch mehr Opfer sein kann. Durch den Zehbruch hast du dir dies ja erschaffen. Nun liegst du im gemeinsamen Opferspiel sozusagen wieder gleich auf.
Wie lange geht dies weiter ? Wie viele Leben spielst du das so schon ?

Also das ist natürlich eine deutliche Botschaft, dass dein bisheriger Umgang mit dem Spannungsthema nicht ausreicht für ein gutes Leben für dich. (Das Hauptmuster der letzten Zeit lautete ja: "Ich flüchte vor dem Männerthema zu Mama und Papa zurück wo ich sicher bin.")
Bitte einmal darüber herzhaft lachen, weil dieses Muster hat noch nie dauerhaft jemandem geholfen, weil es wie du erkannt hast eine Bewegung zurück ist.
Und natürlich, wenn der Mensch sich in die falsche Richtung bewegt, dann wird die Seele immer etwas unternehmen, damit man diese falsche Richtung spürt ! So ist nicht deine Schwester schuld dass dein Leben durch den pflegebedürftigen Vater so unbequem wurde, sondern du selbst (deine Seele) hat dies verursacht, damit dir bewusst werden kann, dass dieser Weg eben doch nicht gut ist.

Es gibt nur einen Weg um aus Opferbewusstsein auszusteigen. Und dieser Weg bedeutet dass man umdenkt. Dass man sich erlaubt die Dinge wahrheitsgemäß zu sehen. Die Wahrheit ist, dass es einen Grund gegeben haben muss warum deine Seele dir diesen Missbrauch in der Kindheit erschaffen hat. Warum war deine Seele der Meinung du bräuchtest diese Erfahrung ? Vielleicht musst du hierzu viele Leben zurück betrachten, um das zu verstehen.
Durch deinen Glauben, Opfer gewesen zu sein, spaltest du das Positive, das Gelernte aus diesen Erfahrungen von dir ab, dadurch wirst du unvollständig. Dabei könnte das Gelernte zumindest sein, dass es dir aufzeigt dass du ein Muster in dir hast, schwache Männer anzuziehen. (Weil natürlich missbrauchen nur sehr schwache Männer kleine Kinder) Und woher kann ein solchen Muster kommen ? Meist resultiert es aus einer alten Entscheidung Männer kontrollieren zu wollen (was ja nun mal nur mit schwachen Männern funktioniert), usw..

So kannst du zb ein Arbeitsblatt anlegen mit allem aus deiner Vergangenheit wo du dich als Opfer siehst und dir für ein jedes dieser Ereignisse eine neue Sichtweise zulegen in welcher du dich nicht mehr als Opfer sondern als Verursacherin siehst. Weil dies ist die göttliche Wahrheit. Weil wir einen göttlichen (Schöpfer-) Anteil in uns haben, geht es gar nicht anders als dass wir alles erschaffen haben, was immer uns geschehen ist.


lg von Andreas


15. David schrieb am 24.10.2019:

Hi ,

spitze Artikel, selten so einen zutreffenden ARtikel gelesen. Ich hab dir im 7Unfallfragen-cheat was gepostet und erst später den Link zum Sturz Forum wahrgenommen. Nach meinen Sturz bin ich auch von meiner ARbeitgeber gekündigt worden und mir ist nach der Kündigung eine Last von meiner Schulter gefallen. Ich fühle mich seit dem voll erleichtert.

ERdung ist definitiv ein sehr grosses Thema, Überheblichkeit und Spannungen sicher auch. Alle drei sind und waren mir sehr lange bewußt.
Ich wusste u.a auch über die Spannungen im Schlüsselbein. z.B. hatte ich in der vorletzten Firma folgendes Erlebenis: Ich wurde von einen Kollegen gemobbt und ich hatte mich nie Gegenwehr gesetzt, aus Angst vor Kündigug und dergleichen . In dieser Zeit habe ich mich zufällig mit den Thema JinSinJiutsu auseinandergesetzt und ich strömte eine halbe NAcht lang das Energischloss 22 ( der Vermittler, Entwickler der Vernunft). Am nächsten Tag hatte ich mir von den Mobbing-Kollegen überhaupt nichts gefallen lassen und ich ging mit "breiter Brust" auf ihn zu und hatte mich voll zur Gegenwehr gesetzt. Ich war in dieser Situation selbst voll von mir verwundert, wusste dann aber - leicht zeitversetzt - warum das so war.

Ich kannte die Verspannungen, fehlende ERdungen und Verspannungen und trotzdem hatte ich den Schlüsselbein Unfall. Wenn irgendjemand von der Strasse mir das gesagt hätte, hätte ich das dankbar aufgenommen und darüber meditiert bzw. weitergearbeitet. Warum also der Unfall, wenn ich sowieso bereit war das bewußt einzusehen und zu bearbeiten? Gewußt hab ich das schon vorher, bearbeitet nur im Rahmen meiner Möglichkeiten. Nach dem Unfall haben sich die Möglichkeiten nicht verändert, die Jobänderung ist natürlich - Gott seidank - schneller vollendet worden aber sonst ist alles beim Alten geblieben.

Am Bewußstein kanns nich liegen, auch nicht an der Bereitschaft es zu berbeiten. An der Trägheit bzw. am "inneren SChweinehund" schon eher. Sicher hätte ich die ARbeit noch länger hinausgezögert, da ich ein Sicherheitsbestreben in mir spüre und eine Trägheit, obwohl ich die Arbeit schon längst hätte kündigen sollen und sie mich auch voll in meinen Träumen beschäftigt hatte. (seit 1.1. 2019 sind mind. ein viertel meiner Träume nur von meiner Firma und den verbundenen personellen Stress).

Auf jeden Fall befolge ich deinen Rat und hab mich schon bei einer Familienaufst. angemeldet. Bin mal gespannt, was da rauskommt. Meiner Meinung nach bin ich mit allem ausgesöht, aber es kann ja auch sein, dass ich einfach nur gut verdrängt habe und in Wirklichkeit doch noch nicht ausgesöhnt bin :-)

lg

16. Andreas schrieb am 24.10.2019:

Hallo David,
Warum also der Unfall, wenn ich sowieso bereit war das bewußt einzusehen und zu bearbeiten?
da gibts noch andere Muster die da am Wirken waren. Alles Geschehen ist ja immer die Summe von all deinen Glaubensmustern die in dir aktiv sind. So könnte zb das Muster Opfer zu sein (Mobbingopfer zu sein setzt ja schon voraus dass da in irgendeiner Form ein Opferbewusstsein vorhanden ist), ein ziemlicher Verhinderungsgrund gewesen sein, dass du in deinem Leben weiter zu einem anderen Job hättest gehen können. Leute mit Opferbewusstsein kündigen nicht selber, sondern lassen sich kündigen, weil Selber kündigen, das wäre dann ja schon gar kein Opferbewusstsein mehr. So kann es schon sein, dass deine Seele da keine andere Möglichkeit gesehen hat als die Kündigung so zu erzwingen. Immerhin kann der Opferbewusstseinsanteil sich ja nun (unbewusst) weiterhin denken, ja ich armes Opfer, ich bin ja gekündigt worden. So ist es diesem Oppferbewusstseinsanteil nun noch nicht an den Kragen gegangen.

Auch der Überheblichkeitsanteil wird da sichtbar, weil dass du nicht schon längst selber gekündigt hattest, das zeigt wie überheblich du da zu dir selber warst, du hast diesem Anteil von dir selber, der da gemobbt wurde nicht gegönnt, sich da raus zu lösen. Und du hast da ja auch erklannt dass es einen Teil in dir gab, der das Lernen/Üben wollte aus einer solchen Mobbingsituation raus zu gehen.
Und dieser Anteil der das üben wollte, der hat aber ja nun diesen Anteil der gemobbt wurde auch unterdrückt, weil sonst wär das üben ja auch nicht gegangen. So ist alles reduzierbar auf innere Anteile die gegenseitig nicht im Frieden sind..

lg von Andreas

17. Sternchen schrieb am 25.10.2019:

Hallo Andreas!

Ich hatte letzte Woche einen Fahrradunfall, bei dem ich in voller Fahrt abwärts gestürzt bin. Meine Kinder waren hinten im Fahrradanhänger und wollte ihre Mütze in mein Fahrradkörbchen werfen, dabei hat sich diese im Hinterrad verfangen. Zum Glück ist meinen Kindern nichts passiert. Ich lag allerdings auf dem Boden und konnte nicht mehr aufstehen, weil ich mich so unglücklich im Fahrrad verfangen habe. Musste eine Freundin anrufen die mir aufstehen half. Linker vorfuß ist dann gleich angeschwollen und im Krankenhaus wurden Brüche vom kleinen Zehen, 4 und 5 Mittelfußknochen und mehrfach Bruch vom Würfelbein diagnostiziert. 6 Wochen Krücken und nicht belasten.
Seit 2 Monaten überlege ich mir schon meine Stelle zu kündigen und schaffe es nicht habe immer wieder einen Grund für mich zu bleiben (fühle mich undankbar meinem Chef gegenüber wenn ich gehen würde und habe das Gefühl dass ich keine so gute Stelle mehr bekommen könnte, obwohl unser früher sehr gutes Arbeitsverhältnis seit 2 Monaten sehr stark angeknackst ist...).
Trotz Frakturen bin ich auch nicht im Krankenstand und arbeite mit Fuß in der Höhe so gut es möglich ist.
Außerdem passt die Beziehung mit meinem Mann schon seit ca 1 Jahr nicht mehr, kann aber nicht gehen wegen der Kinder, sollen mit Mama und Papa aufwachsen (meine ich zumindest)

Ich wäre dir sehr dankbar, wenn du mir einige Denkanstöße mitgeben könntest.
Herzlichen Dank dafür!

18. Andreas schrieb am 25.10.2019:

Hallo Sternchen,
ja, eine Mütze (=Kopfdenkenenergie) hat das alles ausgelöst. Ich kann nur wirklich jedem empfehlen wo sich zu viel Kopf-Energie aufgebaut hat, macht diese Yin Yang Fußatmung, weil das was früher noch funktioniert hat, geht in der heutigen Zeit nicht mehr. Die Zeitqualität hat sich gewandelt. Die Überheblichkeit kommt in der heutigen Zeit unglaublich schnell zu Fall. Dadurch dass du das Wohl deines Chefs (und wahrscheinlich nicht nur seines) über dich selber stellst bist du gegenüber, insbesondere deiner weiblichen Seite (=linker Fuß) so überheblich dass dir deine Seele dies nun anhand deinem Fuß zeigen musste, wohin das führt.

Natürlich ist es in Ordnung anderen Menschen zu helfen (so wie du deinem Chef und anderen und deinen Kindern), ABER es ist nur in Ordnung, wenn du dazu in der Lage bist. Das heißt, wenn du energetisch in der Lage bist diese Energien auch noch zu tagen und natürlich wenn notwendig abzuleiten. Wenn man (eventuellen negative) Energien dann doch nicht ableiten kann, dann ist es diese Überheblichkeit die zu Fall kommt. Dann braucht man einen Sturz, einen heftigen Kontakt mit dem Boden um abzuleiten.
Das ist die Überheblichkeit zu sich selber, man ist zu sich selber so starr und unnachgiebig, dass die innere Spannung so groß wird, dass sogar Knochen brechen.

Woher kommt diese unnachgebende Haltung ? Vielleicht willst du dir beweisen, dass du es besser als deine Mutter machst ? Dann wäre die Botschaft, dass du mit dir selber keineswegs besser umgehst, wie du nun an deinem linken Fuß siehst !

lg von Andreas

19. Tanja schrieb am 20.11.2019:

Guten Tag
Mit grossem Interesse habe ich den Beitrag und die vielen Kommentare gelesen. Ich selber bin immer wieder mal von kleineren Unfällen, die am Ende glimpflich abgehen, betroffen (Treppen, Messer, etc.). Die letzten beiden waren Treppenstürze, letztes Jahr abwärts gefallen linker Knöchel Band überdehnt, verstaucht, gestern die Treppe nach oben gestürzt ungebremst auf das Kinn. lang andauernde Blutung aus einem Loch, die ich als Druck ablassen empfand, danach Schwellung und blau, Schmerzen, ansonsten Glück, Zähne und Kiefer ganz.
Obwohl ich mich seit Jahren mit spirituellen Themen auseinandersetze, gerate ich immer wieder in Phasen, in denen ich mich wie im falschen Film fühle. Ich arbeite in einem grossen Spital mit ausgeprägten Hierarchien, ich unterstütze Mitarbeitende in Krankheitssituation und ich würde sagen recht erfolgreich. Man schätzt meine Arbeit und ich habe vielen Menschen auf ihrem Weg Unterstützung geben können. Ich habe eigentlich ein gespaltenes Verhältnis zu Ärzten, gehe praktisch nie zum Arzt, sondern suche die Ursachen meist selber oder mit alternativen Heilmethoden zu beheben. Ich befinde mich also immer wieder im Zwiespalt, nur durch den Ort an dem ich arbeite. Ich habe Mühe mit vielen Behandlungsmethoden im Spital, da sie nur Symptome bekämpfen und es oft einfach ums Geld geht. Gern würde ich mich selbständig machen, ich habe grosse Berufserfahrung, aber irgendwie komme ich nicht in die Gänge, obwohl ich konkrete Ideen hätte. Eine andere Stelle in meinem Bereich zu finden, auch nicht ganz einfach. Obwohl ich mich immer wieder "nerve" über die Unbewusstheit vieler Menschen, wie sie mit sich selbst umgehen oder mit der Umwelt, so zeigen mir die Unfälle doch auch auf, wie ungeduldig und auch unbewusst ich mit mir auch umgehe. Ich bin noch dabei meinen Frieden mit vielen Ungerechtigkeiten zu schliessen.
Mein Ziel ist es, mehr inneren Frieden in mein Leben zu bringen.

20. Andreas schrieb am 20.11.2019:

Hallo Tanja,
Treppe hat oft mit etwas im Unterbewusstsein zu tun, weil es auf einer Treppe nach unten geht. So hat dich beim ersten Sturz ein unerlöstes Thema sozusagen nach unten gezogen, und beim jetzigen Sturz war das vielleicht sogar das selbe Thema, welches deinen Aufstieg verhindert hat. Es scheint also noch etwas zu geben, was dich zwingt unten zu bleiben, bis es erlöst ist.
Treppe ist in der Tat auch ein Symbol für Aufstieg innerhalb einer Hirarchie. Mit dem hast du ja in der Tat logischerweise schon deswegen Probleme weil du nicht einverstanden bist mit vielem was da im Spital geschieht.
Vielleicht kann man es sogar so sehen: Noch zwingt dich etwas klein und unten zu bleiben. Das können sogar Gehorsamsgelübde sein aus früheren Leben..

lg von Andreas

21. Tanja schrieb am 28.11.2019:

Hallo Andreas

Herzlichen Dank für Deine Zeilen, deine Worte klingen für mich nachvollziehbar bezüglich der Themen. Nun weiss ich einfach nicht weiter, wie ich an dieses *etwas* herankomme. Offensichtlich mache ich mich selber klein, die Frage ist warum. Mit dem Thema frühere Leben habe ich mich noch nicht befasst, auch wenn ich mir das vorstellen kann.
Ich werde dem sicher nachgehen.

Viele Grüsse und auch alles Gute Dir
Tanja

22. Andreas schrieb am 28.11.2019:

Hallo Tanja,
Offensichtlich mache ich mich selber klein, die Frage ist warum.
Vielleicht es da noch etwas aus deiner Vergangenheit zu befrieden gilt in einem solchen Zusammenhang. Auch wenn du nicht an frühere Leben Themen harankommst kannst du zumindest alles aus der Kindheit befrieden. Oft ebenet die Befriedeung der Themen aus diesem Leben dann den Zugang zu früheren Leben.

lg von Andreas

23. Lotti schrieb am 05.1.2020:

Habe auch mit großem Interesse Ihren Artikel und die Kommentare gelesen!
Danke dafür!

Vorgestern rutschte ich beim Spazieren auf einer Eisplatte aus und brach mir den linken Arm/Handgelenk!
Hoffentlich werde ich keine Operation brauchen!
Fühlte mich auch in letzter Zeit überfordert und laborierte mit einem grippalen Infekt!
Habe das neue Jahr so positiv begonnen und arbeite an positiven Veränderungen! Selbstfürsorge ist mein Jahresmotto!
Werde meine Arbeitsstelle im Juli wechseln und mir eine neue Wohnung suchen!
Jetzt habe ich das Gefühl,dass mich der Sturz zurück wirft!
Hätten Sie eine Erklärung, warum mir das passierte?
Wie könnte ich beim Heilungsprozess mithelfen, damit ich keine Operation brauche?
Vielen Danke!

24. Lotti schrieb am 06.1.2020:

Lieber Andreas, möchte noch etwas ergänzen:
Brach mir vor vier Jahren, um die gleiche Zeit, das rechte Sprunggelenk, weil ich in der Wohnung beim Putzen über den Staubsauger fiel!

Vor dem jetzigen Sturz sprach ich gerade mit meiner Freundin, über die Schule, da ich Lehrerin bin! Wir sprachen über meine neue Stelle, auf die ich mich schon sehr freue, weil ich dort in einem tollen Team, mit sehr netter Direktorin arbeiten kann und meine kreativen Ansätze einbringen darf!
Bevor ich stürzte, wich ich einer Gruppe älterer Damen aus, die auf mich zukommen! Plötzlich lag ich am Boden, es war, als ob mir jemand den Boden unter den Füßen wegzog!
Danach kam ein netter Mann, der das Geschehen wahrnahm und brachte eine Binde, um mir den Arm ruhig zu stellen!
Wir waren gerade am Weg, um gemütlich bei Kaffee und Kuchen weiter zu plaudern!
Jetzt komme ich ins Grübeln:
Soll ich doch die Schule nicht wechseln?
Ist es jetzt schon ein "Bruch" mit der Klasse, damit ich leichter gehe?
Möchte mir eine Wohnung in der Nähe der neuen Schule kaufen?
Soll ich es doch nicht wagen? Möchte mich der Sturz vor einem größeren Unglück bewahren?
Vielleicht kannst du mir einen Hinweis in die richtige Richtung geben!
Vielen herzlichen Dank!
G-ttes Segen dir und allen hier im Forum! Besonders Heilenergie soll uns alle erreichen!

25. Andreas schrieb am 06.1.2020:

Hallo Lotti,
als ob mir jemand den Boden unter den Füßen wegzog!
Du hattest dich ja vor dem Sturz in der Tat über die neue Schule unterhalten. Und so wäre eine Botschaft, dass du diesen Anteil in dir, dass du dir damit den alten Boden deines Lebens wegziehst nicht ausreichend gewürdigt hast, ja ihn so sehr übergangen hast dass er sich melden musste. Und eine Frage wäre, woher du das aus deiner Kindheit kennst, dass dir der Boden unter den Füßen weggezogen wurde ?
Warum haben ältere Frauen das angetriggert ? Es geht wohl nicht so sehr darum ob:
Soll ich doch die Schule nicht wechseln?
sondern eher um die Motivation aus der es heraus geschieht. Wenn da ein großer innerer Anteil ist, der glaubt er könne sich durch den Wechsel vor der notwendigen inneren Arbeit drücken, dann hat nun genau dieser Anteil sofort diese Stoppbotschaft erhalten weil offensichtlich gibt es da ein wichtigeres Thema was es zu bearbeiten gilt und welches deine weibliche Handlungsfähigkeit beeinträchtigt:
linke Seite = Yin
Handgelenkbruch = zu wenig Biegsamkeit, zu starr
Inwieweit haben zb in deiner Kinheit ältere Frauen dich so sehr eingeschränkt, dass du noch heute glaubst du müsstest sie mit deinem Arm so heftig wegschieben dass er bricht ??

lg von Andreas

26. Lotti schrieb am 08.1.2020:

Vielen Dank für die Antwort! 🥰🥰🥰

Jetzt habe ich richtig viele Refexionsanstöße erhalten!
Aber Zeit ist jetzt ja in Fülle da, um auf allen Ebenen zu heilen!
Bruch = Break
Ältere Frauen, da spielt sicher meine Mutter eine große Rolle, mit der ich ein sehr distanziertes Verhältnis habe!
Werde den Krankenstand auch zum Ordnen meiner Zettelwirtschaft benützen, um dadurch auch innerlich Ordnung zu schaffen!
Eis = eingefrorene Gefühle! Auch darüber werde ich meditieren um zu heilen!

Es gibt richtig viel zu "tun"!

Du musst ein sehr besonderer Mensch sein, um so selbstlos Hilfe anzubieten! Danke❣

27. Berea schrieb am 08.1.2020:

Hallo Andreas,
Ich war mit 2 Freunden im dschungel in Indien unterwegs und war stolz wie Oskar dass ich mit 60 noch so körperlich fit war die ganzen Treppen (2500 Stufen) mit Rucksack super bewältigt zu haben. Leider bin ich dann bei der Hütte die ich gemietet hatte dann so blöd über einen eisenträger der unten rausagte gestürzt. Ich fiel dann erst aufs linke Knie dann auf den oberschenkel. Das passierte rasend schnell! 2 Tage konnte ich gar nicht laufen danach nur mit Stöcken. Das ist jetzt 20 Tage her. Der Heilungsprozess geht sehr langsam. Ich kann das linke Bein immer noch nicht voll belasten. Irgendwas blockiert meine Leiste, so dass ich Schwierigkeiten habe mir links den Socken anzuziehen. Wird es ausheilen wenn ich an mir arbeite? War ich vielleicht ZU stolz?

28. Andreas schrieb am 08.1.2020:

Hallo Lotti,
ja, evt wäre dann eine Ablösungsarbeit von der Mutter gut, damit solche Triggerungen aufhören.

lg von Andreas

29. Andreas schrieb am 08.1.2020:

Hallo Berea,
du merkst nun dass dein Tun, Denken und Handlen zu Lasten deines linkes Beines (=auch deine linke Seite) also auch deiner weiblichen Aspekte ging. Du hast der körperlichen Fitness (aktiv, Yang, männlich) gehuldigt und das ist ja auch ok, aber eben nur wenn es im Ausgleich mit Yin geschieht. Bei dir war das Yin anscheinend unterdrückt oder missachtet und das spiegelt dir nun der Zustand deines Beines. Deine Seele hat dich nun gestoppt, aus der Aktivität ins Yin, und wenn die Seele einen solchen Stopp setzt, dann hat dies sicherlich mehr Gründe als nur Stolz. Ich vermute dass es in dir viel wichtigere Dinge zu erledigen gäbe als 2500 Stufen zu steigen. Und da du bereits 60 Jahre alt bist, wirst du auch weise genug sein diese wirklich wichtigen Dinge zu erkennen :-))

lg von Andreas

30. Berea schrieb am 09.1.2020:

Danke für die Antwort.
Tja, da könnte was dran sein. Aber muss ich denn dann SO abrupt ausgebremst werden? So dass mein Schutzengel garkeine zeit hatte einzugreifen damit ich mich nicht so schlimm verletze? Ein paar Tage ausgebremst sein hätte doch gelangt.

31. Andreas schrieb am 09.1.2020:

Hallo Berea,
ja, das kannst du mal rückblickend genauer anschauen welche sanfteren Botschaften du zuvor ignoriert hast.

lg von Andreas

32. Berea schrieb am 12.1.2020:

Hallo Andreas,
Tja, da kann schon was dran sein. Allerdings meinte ich jetzt endlich in meiner Mitte angekommen zu sein. Nach einer Odyssee Ich hatte meine Mutter mit 5 durch Unfall verloren, (Eltern geschieden, Papa neu verheiratet) teilweise bei Grosseltern und im Heim aufgewachsen) war Drogenabhängig bin aber seit 25 Jahren clean. Trotzdem kein guter Kontakt zu Sohn und Enkeln.
Mit Yin habe ich wohl was am Hut; mit 20 beim Trampen in Italien in Unfall verwickelt: meine linke Gesichtshälfte zerschnitten,(kein Sicherheitsgurt im Auto, die Narbe sieht man noch) Mit 45 in Indien Bänderriss links. Und jetzt auch wieder links! Muss dazu sagen, mir passiert selten was, wenn, dann aber heftig. Dabei dachte ich, ich währe in meiner Mitte endlich angekommen! Meine letzten Gedanken vor dem Sturz waren: Super Hütte! Jetzt hol ich nur noch meinen Rucksack rein, dann auf zum Wasserfall.
Ich grüble und grüble, aber mir sind keine sanften Anzeichen eingefallen,die meinem Sturz vorraus gingen. Oder bin ich zu unsensibel?

33. Andreas schrieb am 12.1.2020:

Hallo Berea,
ja, selbst das zum Wasserfall (Wasser = YIN) ist ein Hinweis dass es darum geht in deine weibliche Yin Kraft zu kommen.
Wie viel deutlicher soll dir deine Seele das noch machen, dass dies für dich jetzt wichtiger ist als 2500 Stufen zu steigen. Du bist überheblich zum Ziel deiner Seele mit dem Yin Thema in Frieden zu kommen. Yin ist auch nach innen schauen. Vielleicht bist du mal als Frau verbrannt worden, dann lege in Gedanken diese Frau die du damals warst unter diesen Wasserfall um diese Vergangenheit zu heilen anstatt dein altes Muster dich zu zerstören weiter zu leben.

lg von Andreas

34. Liebchen schrieb am 12.1.2020:

Hallo lieber Andreas,
ich lese ganz neugierig was du so schreibst und konnte schon das ein oder andere auf meinen Sturz beziehen. Ich bin beim Sport mit je einer Hantel in den Händen über eine Bank gestiegen....immer im Wechsel hoch runter. Sodann stand ich auf der Bank und wollte mit dem rechten Fuß wieder runter...Dachte über meinen (Ex)Freund nach mit dem ich im Anschluss verabredet war....knickte um und fiel hin. Ich meine mich zu erinnern dass mein Fuß mit den Zehen den Boden berührte dann aber wegknickte...also nicht nur seitlich nach außen sondern irgendwie über den Fußspann hinweg nach außen. Ich weiß nicht ob etwas gerissen nur überdehnt oder gebrochen ist....habe nen Verband sowie eine Schiene und kann damit verlangsamt gehen...Zu meinem Gedanken vor dem Sturz ist noch zu sagen dass es mir angesichts des Themas eher schlecht geht weil er vor kurzer Zeit zum zweiten Mal die Beziehung beendet hat....von heute auf morgen....Grund: er wolle (zum 2ten Mal) doch keine Beziehung und wolle alleine sein....ich hatte ihm vertraut er würde dies nicht nochmal tun zumal er mich zuvor unbedingt "wieder haben" wollte. In den Änderungsprozess wie er es nennt hat er mich wieder nicht einbezogen...
Leider beschäftige ich mich immer damit was er wohl tut und wieso weshalb warum....statt der Seelenursache dieser Abhängigkeit auf den Grund zu gehen. Kannst du mir da vielleicht eine Zusatzhilfe nennen wie ich an die Tiefen des "fehlgesteuerten" männlichen Prinzips in mir herankomme?
Lieben Dank

35. Sket schrieb am 12.1.2020:

Hallo, bin zufälligerweise bei Ihnen gelandet, weil ich neulich einen Sturz erlitten habe. Nach Ihrem beschreiben ist die Seite links, eine weibliche Seite - begriffen. Was bedeutet wenn man auf die linke Po Seite gefallen ha? Merci sket

36. Andreas schrieb am 13.1.2020:

Hallo Liebchen,
ja, du siehst wie heftig schwach du innerlich wurdest bei dem Gedanken an den Freund (und damit indirekt an sein Trennungsverhalten). Auf diesen Boden der Tatsachen wollte dein Fuß nicht mehr aufsetzen, so sehr schmerzt dich dieses Verhalten.
Nun hast du natürlich richtig erkannt dass du mit diesem Verhalten einen Frieden finden musst, weil du kannst es/ihn ja nicht verändern. Das heißt als erstes ihm vergeben und dir vergeben, dass du es falsch eingeschätzt hast (du hast ja geglaubt es würde nicht mehr passieren und diese Selbsttäuschung musst du dir vergeben, weil sonst läuft ja in dir eine unbewusste Endlos-Selbst-Anklage-Schleife)
Und dann aber die eigentliche Frage, warum du dir das angezogen hast in deinem Leben ?
Kennst du das Muster aus deiner Kindheit ? (zb Verhalten vom Vater ?)
Oder wo beendest du selber so apprupt Dinge ?

und was immer du da findest, damit musst du einen so tiefen inneren Frieden finden, damit nichts ähnliches mehr in dir eine Schwäche antriggert kann.


Zitat:

Leider beschäftige ich mich immer damit was er wohl tut und wieso weshalb warum


ja, wenn du weise bist, dann denkst du nicht über die Dinge nach die du nicht ändern kannst, sondern über das was du verändern kannst, nämlich deine Einstellung dazu. Diese kannst du verändern. Im Sinne des positiven Denkens kannst dir zb denken:
"Ich bin oder bleibe innerlich stark und kraftvoll auch wenn er plötzlich die Beziehung beendet und ich danke ihm dass ich dies nun schon zweimal mit ihm trainieren durfte."

Kannst du spüren dass du mit einer solchen inneren Haltung ihm tausendmal kraftvoller begegnen wirst als in deiner alten Haltung eine Partnerschaft zu sehen ?

Das Wesentliche der Partnerschaften der neuen Zeit wird sein, dass man den Partner/in als so eine Art "personal-seelen-trainer" sehen wird.

lg von Andreas

37. Andreas schrieb am 13.1.2020:

Hallo Sket,
Po = Basis
also gehts in irgendeiner Form um etwas Grundlegedes im Zusammenhang mit deiner weiblichen Kraft, weiblichen Inuition, deinem weiblichen Fühlen oder auch Kreativität.
Ein Aspekt in dir möchte dich in deine weibliche Kraft setzen.

lg von Andreas

38. Berea schrieb am 14.1.2020:

Lieber Andreas,
Danke für den tip; da ich auch Angst vor Feuer habe, kann das durchaus sein. Ich werds beherzigen, danke für alles :-)

39. Liebchen schrieb am 15.1.2020:

Hallo Andreas,
lieben Dank für deine Antwort. Das hilft schonmal sehr. Zu deinen Fragen konnte ich schon kleine Dinge für mich herausfinden:

1.Und dann aber die eigentliche Frage, warum du dir das angezogen hast in deinem Leben ?
- vielleicht um mir meine Abhängigkeit zu spiegeln...oder ein inneres Ungleichgewicht ?

2.Kennst du das Muster aus deiner Kindheit ? (zb Verhalten vom Vater ?)
- Trennung war nicht lange nach meiner Geburt, er hat weder Verantwortung, Fürsorge oder Kümmern (also Dinge einer Vaterrolle entsprechend; war als Matrose oft wochenlang weg;oft aggressiv) übernommen....
Komisch hierbei ist dass mein ExFreund schon sagt es tue ihm Leid wenn's mir damit schlecht ginge....aber Mitleid ist ja ungleich Mitgefühl schätze ich mal oder ? Also er ist eher sanft nicht wie es mein Vater als Mensch ist.

3.Oder wo beendest du selber so apprupt Dinge ?
- zu dieser Frage finde ich keinerlei Antwort....ich weiß nicht ob ich da noch "blind" bin oder es nichts gibt ?

Herzliche Grüße

40. Andreas schrieb am 15.1.2020:

Hallo,
ja, das hört sich an als würdest du da das selbe Muster wie die Mutter leben, denn ihr Mann war ja dann als Matrose auch immer plötzlich weg. Um aus dem Muster aussteigen zu können, müsstest du also zumindest ein Cutting von der Mutter machen.

lg von Andreas

41. Dina schrieb am 20.1.2020:

Hallo Andreas, Es tat gut, hier zu lesen und ich spüre, das das was hier gesagt wird, uns alle weiter bringt! Ich bin heute auf der Arbeit mit leeren riesengroßen Kartons die Treppe herunter gefallen! Habe mich mit meiner rechten Seite abgefangen und das rechte Knie und unter der Brust die Wirbel stark geprellt. Ich weiß , das ich den Arbeitsplatz verlassen müsste. Es ist dort wie in meiner Herkunftsfamilie, wir werden als Mitarbeiter “ Gehirngewaschen” was heute richtig ist, ist morgen falsch. Gelernt habe ich, dadurch bei mir zu bleiben,
aber es bedeutet auch, die Handlungen genau zu hinterfragen, und mittlerweile schon denken, wie sie ( Geschäftsleitung) denken.....das ist völlig im Ungleichgewicht! Ich habe aber Angst ( bin jetzt 58) zu kündigen. Habe vor ein paar Jahren durch intuitiv den Emotionen Vertrauend, ( voll aus der Programmierung heraus) alles materielles verloren und der Arbeitsplatz steht für mich für Existenz . Bin sehr dem spirituellem " Weg“ gefolgt, habe Themen erkannt, die in mir laufen, aber: hier ist ein blinder Fleck ! Vielleicht kannst Du etwas dazu sagen! Lieben Dank

42. Andreas schrieb am 21.1.2020:

Hallo Dina,
Große leere Kartons sind dir zum Problem geworden. Sie könnten die inhaltliche Leere in dieser Firma symbolisieren, mit der du ein Problem hast.

Andrerseits scheint ja deine Vision deiner Zukunft auch leer zu sein !
Du trägst leere Kartons vor dir her = du trägst eine leere Vision deiner Zukunft vor dir.

Dass du keine Vision entwickelt hast, kein Ziel bringt dich zu Fall. (Einfach von der Firma wegzulaufen ist als Ziel zu schwach.

So kennt dein rechtes Knie die Richtung nicht und tut weh.

So zeigt eine Rippenprellung wie du dich eingeklemmt und von anderen verschluckt fühlst.

Du hast also jede Menge Gefühle mit denen du arbeiten kannst (zb schauen wo sie in der Kindheit entstanden sind und diese vergangenheiten befrieden und auflösen).

lg von Andreas

43. Regina schrieb am 13.3.2020:

Hallo Andreas!

Zuerst erst einmal herzlichen Glückwunsch zu dieser sehr informativen Seite.
Konnte schon einiges für mich herausfinden.
Trotzdem bin ich jetzt in einer Sackgasse gelandet, wo ich mich nicht wirklich finde.

Am 4. März dieses Jahres hatte ich einen Arbeitsunfall, bei dem ich von der dritten Stufe der Staffelei runterfiel,[(sechsstufig).
Bei dem Sturz verschob sich auch meine rechte Schulter ein wenig, der einen Stuhl unter die Arbeitsplatte schub, schlug auch noch mit dem Kopf auf die Lehne auf, hatte eine Beule, verlor ganz kurz das Bewusstsein.
Das schlimmste ist der Bruch meines Kreuzbeins.
Nach Aussage eines Kollegen hätte dies anders auch anders ausgehen können.

Da ich seit einigen Jahren solche "Zufälle" als Spiegel meiner Seele betrachte und auch bislang
erfolgreich deuten konnte, bin ich in diesem Falle auf deine Gedankenanstösse angewiesen.
Ich nehme bewusst keine Schmerzmittel, da ich da reingehe, um die Sprache des Schmerzes zu verstehen.
Gehen geht fast schon wieder schmerzfrei, wenn auch langsam.
Bücken tut sehr weh, wobei sich mir die Frage aufdrängt, vor wem oder was will ich mich nicht mehr bücken. Das kam eher intuitiv.
Ich freue mich auf Deine Antwort.

Herzliche Grüße
Regina

PS: Hatte zugleich eine Uranus-Saturn-Konjunktion im Stier, als Transit und zugleich eine Uranus-Aszendent-Konjunktion als Transit in meinem Radix....gibt es da einen Zusammenhang?

44. Andreas schrieb am 13.3.2020:

Hallo Regina,
ja, ein solcher Unfall der deinen ganzen Körper betrifft, das spiegelt dir eine große Unordnung in deinem Leben. Das was da nicht in Ordnung war ist ein Basisthema (Kreuzbein) und es ist demnach so ungeordnet, dass Veränderungen die der laufende Uranus erzwingen will nicht auf eine harmonische Art und Weise ablaufen konnten.
Du müsstest dich da mal in dein Leben einfühlen, welches Basisthema da so viele Spannungen in dir erzeugt, dass sogar das Kreuzbein bricht (?) Das kann zb auch eine familiäre Last sein unter der du dich wie verbogen hast.

lg von Andreas

45. Regina schrieb am 15.3.2020:

Hallo Andreas,
herzlichen Dank für deine Nachricht.
Ich muss zugeben, dass Deine Zeilen ein Schlag in die Magengrube waren. Doch es ist in Ordnung.
Ich vermute mal,dass ich bis weit in meine Kindheit reisen darf, oder sogar noch weiter.
In der Tat gibt es einige Parallelen von Oma und Mama,Mama und mir, mir und meiner Tochter, wo Handlungsbedarf bestünde.
Geht es u.a. auch um Vergebung?
Herzlichen Dank für deine Unterstützung.

Liebe Grüße
Regina

46. Andreas schrieb am 15.3.2020:

Hallo Regina,
Um Vergebung geht es fast immer in irgend einer Form. Welche Muster verhindern Vergebung. Oft sind es verdeckte Überheblichkeiten, manche Menschen sterben lieber als dass sie sich oder anderen etwas vergeben..
Du bist nun gezwungen deine Energien auf dein Kreuzbein, also der Basis deiner Wirbelsäule zuzuwenden. Diese Botschaft ist auch energetisch im deinem Sturz enthalten, nämlich da bist du auch hinunter auf die Basis des Raumes gefallen. Solche Botschaften bekommt man auch oft dann, wenn man etwas tut, obwohl die Basisvoraussetzungen noch gar nicht erfüllt oder reif sind. Ein Baum kann nur so hoch wachsen wie gut er verwurzelt ist ! Wenn ein Baum oder ein Mensch zu früh zu hoch hinaus will, dann fällt er immer um !
Vielleicht wäre auch eine familiensystemische Arbeit gut, damit die Hintergründe besser erkannt werden können.

lg von Andreas

47. Gerry schrieb am 29.3.2020:

Bin gestern von der Leiter beim Baumschneiden aus 1,5 m auf meine rechte Schulter gestürzt, daß schmerzt noch gewaltig - auch hatte ich vor 2 Monaten eine Achillessehnen-OP auf meinen rechten Fuß - und das rechte Knie schmerzt auch schon ..... was kann das bedeuten ????

48. Andreas schrieb am 30.3.2020:

Hallo Gerry,
da ist also ein innerer Anteil in dir der möchte dass du dich mehr der Erde zuwendest. Die erste Botschaft mit dem Fuß hat dich ja auch bereits gezwungen dich dem Fuß (mit dem du ja auf der Erde stehst) zuzuwenden. Und jetzt bei der zweiten heftigen Botschaft bist du im wahrsten Sinn des Wortes auf die Erde gefallen. Das heißt, du kannst dir Fragen stellen wie zb:
Wo bin ich im Unfrieden mit Erdungsthemen ? meine Basis ? meine Verbindung zur Erde und damit zur Realität meines Lebens ?
rechte Schulter schmerzt = Welche Last trage ich ? Auch diesbezüglich gilt es alles loszulassen und aufzulösen was dich belastet.
rechtes Knie = ein Hinweis aufeinen inneren Anteil der eine andere Richtung im Leben einschlagen will.

lg von Andreas

49. Lilo schrieb am 09.4.2020:

Hallo Andreas,

vielen Dank für deine tolle Arbeit und deine vielen Impulse.
Ich bin in den letzten 6 Monaten 3 Mal stark auf die Knie gefallen. Das erste Mal hatte ich die Botschaft ziemlich klar. Ich war mit meinem Freund im Urlaub und er hat die Planung gekonnt an mich abgegeben, obwohl er derjenige war, der den Urlaub so gerne machen wollte. Das war zu viel und ich bin gerutscht, habe das Gleichgewicht verloren und bin mit schwerem Backpackerrucksack auf meine Knie gefallen. Mein Freund sagt, es sah aus als sei ich auf die Knie gesprungen. Ich habe dadurch Verantwortung abgegeben und es wurde besser.
Aus dem Urlaub zurück, bin ich nachts auf der Straße Fahrrad gefahren. Ich war mit meinem Freund auf dem Geburtstag einer Freundin von mir. Ich wollte einem Bus Platz machen und auf den Bordstein wechseln. Dabei hatte ich auf einmal Angst, dass der abgeflachte Bordstein doch zu hoch sei und habe so stark gebremst, dass ich über den Lenker nach vorne geflogen bin. Vor allem auf mein rechtes Knie und mein rechtes Handgelenk. Die Busfahrerin ist ausgestiegen und fragte ob sie einen Krankenwagen rufen solle. Ich stand sofort auf, hatte Angst, dass ich etwas falsch gemacht hatte, weil ich auch etwas Alkohol getrunken hatte und sagte nein, mir geht es gut. Daraufhin fragte die Busfahrerin nochmal und ich sagte mehrmals, "es ist wirklich alles gut "und sie könne weiterfahren.
Mein Freund redete nur auf mich ein, fragte mich an, was ich denn für Sachen machen würde. Dass er nicht klar kommen würde. Ich sagte auch zu ihm mehrmals, dass wirklich alles gut sei. Ich wollte wieder aufs Fahrrad und nach Hause fahren. Erst dort merke ich, dass meine Hose kaputt und mein Knie blutig war. Letztendlich kam mit einem blauen Knie und Schmerzen in der Leiste und Schulter davon.

Jetzt ist fast die gleiche Situation wieder passiert und ich frage mich, was mir das sagen soll.
Ich dachte ich hätte die vorherige Situation mit viel Reflexion und auch einer Hypnose aufgelöst. Ich war mit meinem Freund bei Freunden von ihm. Auf dem Rückweg wollte ich auf den Bordstein und das hat nicht geklappt. Mein Reifen ist zu parallel an den Bordstein gekommen und ist weggerutscht. Ich bin zur rechten Seite, auf den Bordstein runtergefallen auf mein linkes inneres Knie und meine rechte Hüfte gefallen. Direkt wieder aufgestanden, Fahrrad gerichtet. Mein Freund hat seinen Freund angerufen und seinen Stress abgelassen, was ich für Sachen machen würde und, dass er nicht klar kommen würde. Er hat auch auf mich energisch eingeredet. So dass, die Polizei angehalten hat, mich gebeten mitzukommen und mich gefragt hat, ob sie irgendwas machen sollen. Ich habe wieder mehrmals gesagt, dass wirklich alles okay sei. Sie meinten es habe so ausgesehen, als ob mich der "Mann" vom Fahrrad geholt hätte. (Den Unfall haben sie nicht gesehen und war als solcher auch nicht erkennbar.). Ich musste innerlich die ganze Zeit grinsen, weil ich die ganze Sache so komisch fand. Wir haben unsere Fahrräder danach nach Hause geschoben.

Zwischen den beiden Unfällen war noch ein Skiunfall, bei dem ich einen anderen Skifahrer nicht gesehen habe (hinter einer Kuppel) und in ihn reingefahren bin. Dem anderen ist nichts passiert er ist weitergefahren und ich bin auf meinen unteren Rücken geflogen und mein rechter Arm tat unglaublich weh. Ich konnte als ich aufstand, links nicht belasten / auftreten. Beim Versuch habe ich viele helle Sternchen gesehen und konnte nicht mehr klar sehen vor Schmerzen.
Alle haben sich dabei rührend um mich gekümmert und ich hatte ein schlechtes Gewissen, dass die anderen wegen mir nicht unbeschwert weiterfahren konnten. Mein Bruder hat mich in den Arm genommen und meinte, dass alles gut werden würde, bis ich dann im Liegen transportiert und in's Krankenhaus gefahren bin.
Das Iliosakralgelenk war geprellt und blockiert und meine Niere war geprellt. Die Schmerzen begleiteten mich mehrere Wochen bis Monate. Die Physio hat mich gut unterstützt, gerade ist wieder alles gut und dann kam der gestrige Fahrradunfall.

Ich mache im Moment viel Yoga, Mediationen, gehe in der Natur laufen und setzt mich mit mir selbst und meinen Themen auseinander und habe immer mal wieder Zweifel bezogen auf meine Partnerschaft. Könnte es ein Spiegel dafür sein?

Herzlichen Dank
Lilo

50. Andreas schrieb am 09.4.2020:

Hallo Lilo,
ja, das klingt wie im Sturz-Artikel beschrieben, dass es da eine Energie gibt die da jeweils bei diesen Stürzen abfließen kann. Um dies zu stoppen könntest du eine tägliche Erdungsmeditation machen. Also wo du freiwillig deine Energien nach unten oder gar in die Erde fließen lässt, so dass die Erdung nicht durch solche Stürze erzwungen werden muss.
Der erste Sturz hat dir bereits gezeigt dass es da eine große Last (Backpackerrucksack) gibt. Und das Knie zeigt den Wunsch nach einem Richtungswechsel an. Dieser Wunsch die Spur zu wechseln, bzw eine Lebensbegrenzung (=Bordstein) zu überwinden wird auch bei den beiden anderen Stürzen sichtbar.
Oft sind solche Spuren fremdübernommen, zb von der Mutter der Mutter, und es ist dann eine Überheblichkeit gegenüber sich selbst wenn man das Alte übernimmt anstatt das eigene zu leben.Vielleicht ist dieses Erdungsproblem systemischer Natur und du kämst durch eine Familienaufstellung der Auflösung näher.

lg von Andreas

51. Franzi schrieb am 18.4.2020:

Hi Andreas,
Ich bin hier gelandet, weil ich derzeit versuche, Muster in meinem Leben zu erkennen. Ich habe in meinem
Leben 3 heftige Stürze - alle vom Fahrrad bzw Motor Roller erlebt.

1. 2008 mit meinem exfreund. Wir kamen angetrunken von einer Feier, ich bin mit dem Fahrrad nach links gekippt und er ist schnell weiter gefahren, damit ich nicht in ihn krache. Ich bin auf hüftknochen und Kiefer aufgeschlagen, Platzwunde am Kiefer und Kieferbruch im Gelenk rechts waren die Folge. Ich gab im Moment des Unfalls meinem Freund die Schuld, allerdings ist das nicht wahr. 3 wochen später war alles ok (mein Kiefer wurde fixiert und ich durfte nur trinken)

2. Fahrradsturz 2018 auf dem Weg zur Arbeit. Warum meine Räder blockierten weiß ich nicht. Auf jeden Fall fiel ich auf eine 2 spurige Straße nach links mitten auf die Fahrbahn und prellte mir meine rechten Rippen. Ich war allein, aber mein (neuer) Freund holte mich direkt ab und brachte mich ins Krankenhaus. War aber alles halb so schlimm und nach ein paar Wochen ok.

3. Sturz mit dem gleichen (und auch aktuellen) Freund in Thailand mit dem Roller. Er fuhr. Mein Kinn knallte auf seinen Kopf, als wir beide mit dem Roller ins schlingern gerieten. Es knackte in meinem Kopf. Gehirnerschütterung folgte, ebenso Genick Instabilität. Seitdem bin ich arbeitsunfähig, viele metabolische Symptome - chronische fatigue, Malaise, Schlafstörungen, Reiz Intoleranz, Nahrungsmittelintolleranz und starke Verdauungsstörungen- ich komme kaum durch den Tag. Ich habe alles versucht, jede Therapie, jeden Spezialisten, alles. Schließlich bin ich zur Meditation und Dr. Joe Dispenza gekommen. Nun habe ich ein Buch über Chakren gelesen. In meiner spirituellen Reise suche ich nun nach Mustern in meinem Leben - und ich denke, Stürze (gemeinsam mit Meinen Partnern) sind hier das auffälligste.
Kannst du mir bzgl. Der Bedeutung weiter helfen?

Liebe Grüße und allerbesten Dank

52. Andreas schrieb am 18.4.2020:

Hallo Franzi,
ja, schon 3 mal hast du dir die im Artikel oben angesprochene Zwangserdung kreiert.
Ein Mensch der sich selber liebt, würde sich freiwillig erden. Wo fehlt also bei dir die Selbstliebe ? Dein Körper macht dich ja jetzt darauf aufmerksam wo sie überall fehlt. Bei den Unfällen war zweimal das Kinn/Kiefer ganz wesentlich beteiligt.
Im Kinnbereich sitzen oft Wutspeicherungen. Aber natürlich gibt es bei Wutspeicherungen auch noch Unterschiede. Bei dir scheinen sie so heftig zu sein dass einmal sogar am Kiefer was gebrochen ist, das zeigt dass große innere Spannungen da waren oder sind.

So wäre also eine Übungsaufgabe für dich deine Selbstliebe in deine Kiefer-, Gesichts- und Halswirbelknochen einfließen zu lassen, auch in die Nebenhöhlenknochenbereiche. (Damit dies zur Heilung ausreicht musst du das da dann aber schon so intensiv machen, dass es für dich fühlbar wird wie sich da Energie ansammelt und aufbaut.)

Und natürlich das Zweite: Ein neue Form der Erdung einzuüben, weil offensichtlich dein altes Muster mit deinen Körperenergien umzugehen führte dich nun schon drei mal in solche Energiezustände wo nur noch eine Zwangserdung durch einen Sturz möglich war um Energien abzuleiten. Das ist ja deine aktuelle Hauptbotschaft dass dein altes Umgehen mit dir gestoppt ist und du also neue bessere Muster suchen musst.

lg von Andreas

53. Pipa schrieb am 02.5.2020:

Hallo Andreas. Leider ist es inzwischen allen Bezugspersonen passiert, dass das Baby auf den Boden gefallen ist. Ihm ist nichts passiert, es war nur kurz erschrocken und ganz schnell zu beruhigen. Was hat es zu bedeuten? Danke für deine Antwort.

54. Andreas schrieb am 02.5.2020:

Hallo Pipa,
demnach herrscht da eine Energie die geerdet werden will. Vielleicht ist zu viel künstliche Energie im Raum, oder zu viel Elektrosmog ? Oder zu viel Verstandesdenken ?

lg von Andreas

55. Annegret schrieb am 03.5.2020:

Hallo Andreas, es geht um meine Freundin/Lebensgefährtin. Fast jeden Tag fällt ihr etwas aus der Hand oder sie wirft irgendwas um. Stößt ein Glas um und die ganze Suppe fließt über den Tisch und Boden. Sie schafft es auch mit einem Gegenstand einen anderen umzuhauen. Es geht Glas zu Bruch, Wurstdosen etc.
Ist sie nicht achtsam mit sich und ihrer Umwelt? Oder soll mir das etwas spiegeln?unsere Beziehung läuft gut.
Danke schon mal für deine Antwort
Gruß Annegret

56. Andreas schrieb am 04.5.2020:

Hallo Annegret,
ja, das ist vermutlich ein Wurzelchakraproblem.
Um nicht in ihr Wurzelchakrathema gehen zu müssen (=ihre Energien zu erden) stößt sie zb etwas um und erreicht dadurch dass sie eine Energie doch noch erdet (das Umgestossenen fällt oder fließt ja immer Richtung Erde).
Es ist also wohl die Flucht sich einem Basisthema des eigenen Lebens zu stellen und es zu befrieden.

lg von Andreas

57. Astonky schrieb am 09.5.2020:

Hallo Andreas,

Ich arbeite schon seit ca 1 Jahr an einem Cutting von meinem Vater und der Auflösung aller negativen Erfahrungen die ich in der Kindheit mit meinem Vater hatte. Außerdem, versuche ich nach wie vor, den Grund hinter den Panikattacken aufzulösen, die entstanden sind, als vor 1.5 Jahren bei meinen Eltern ausgezogen und fürs Studium nach England gegangen bin.

Da mir deine Deutung beim letzten Mal geholfen hat, und ich jetzt zumindest besser in der Lage bin, mich mit meinen Gefühlen außeinanderzusetzen als noch vor einem halben Jahr, und teilweise auch meine eigenen Entscheidungen treffen kann, was meinen Lebensweg angeht, wäre ich dir sehr dankbar wenn du mir zu meinem heutigen Sturz wieder einen Rat geben könntest.

Irgendwie fehlt es mir noch an Klarheit, wie die einzelnen Elemente zusammenhängen könnten.

Ich bin heute abend über eine schmale Holzbrücke mit einseitigem Geländer gerannt, habe dabei das Gleichgewicht verloren, und bin in eine Art Regenrinne aus Blech neben der Brücke getreten, ehe ich mich entschlossen habe, selber ins Wasser (ca. 20 cm tief zu springen), damit ich mich beim Sturz/Sprung nicht verletze.

1. Letzter Gedanke: Ich will schnell auf die andere Seite des Flussufers, damit Alina (mein Hund) nicht mir über die Brücke hinterher grennt sondern durch's Wasser läuft.

Soll mir das etwa sagen, dass ich aufhören soll, andere zu manipulieren um meine eigenen Ziele zu erreichen? Oder etwas vollkommen anderes?

2. Ausrede Dadurch dass ich nass geworden bin, habe ich die Aufmerksamkeit von ca. 10 Leuten auf mich gezogen, was mir ziemlich peinlich und unangenehm war. Deshalb glaube ich nicht, dass es eine Ausrede war, um im Mittelpunkt zu stehen, vielleicht eher, damit ich mich mehr mit mir selber beschäftige.

Gleichzeitig hat die Tatsache, dass ich nass geworden bin, dazu geführt, dass meine Bekannte und ich (mit der ich unterwegs war) uns direkt auf den Heimweg gemacht haben. Somit konnte ich durch das unfreiwillige Bad vermeiden, zu spät zum Abendessen zu meinen Eltern nach Hause zu kommen, da meine Bekannte sonst immer sehr unpünktlich ist, und ich in der Vergangenheit oft ungeduldig auf sie gewartet habe. Was könnte denn hier die Botschaft sein? Dass ich zu ungeduldig/in Eile bin? Ein hohes Lebenstempo steht laut Traumdeutungsbuch dafür, Angst zu haben, nicht genug Wert zu sein, oder genug zu leisten.

3. Unfallhergang Eigentlich wie bereits oben beschrieben, bin ich beim Rennen über eine Brücke gestolpert und habe das Gelcihgewicht verloren, ehe ich mich entschloss lieber zu springen als zu stürzen und mich innerhalb weniger Sekunden im ca. 20cm tiefen, klaren Flusswasser wiederfand.

Laut Traumdeutungsbuch steht eine Brücke für einen Übergang in die nächste Lebensphase oder die emotionale Verbindung zwischen zwei Menschen. Könnte das heißen, dass sich die emotionale Verbindung zwischen meinem Vater und mir verändern muss, damit ich in die nächste Lebensphase (Erwachsensein) kommen kann? Vielleicht, dass ich mich selbst als wertvoll anerkenne und ihm nicht aus Angst vor seiner Reaktion meinen Sturz verheimliche? Oder dass ich aufhören muss, mich immer bei ihm beweisen zu wollen?

4. UnfallursacheIch war zu sehr in Eile und unkonzentriert. Ich war gedanklich bei Alina, statt bei mir und habe nicht darauf geachtet wo ich gelaufen bin.

5. GefühleIch fühlte mich sehr ungeduldig. Was hat das zu bedeuten?

6. Unfallinteraktion Ich war an dem Unfall ganz alleine schuld, außer mir war niemand beteiligt.

7. Verletzungsbotschaft Ich habe mir zwar nicht direkt verletzt, bin aber ziemlich nass geworden, vor allem die rechte Körperseite. Das Wasser war recht kalt, aber im Gegensatz zum letzten Sturz beim Schlittschuhlaufen nicht gefroren. Insofern habe ich warscheinlich durch meine Arbeit einen Teil der damaligen gefrorenen Gefühle aufgetaut, aber da ich heute noch mal gestürzt bin, sicherlich nicht alle.

Kleidung steht ja auch für die eigene Identität, und dient als Schutz vor Berührung. Vielleicht hat der Sturz also auch damit was zu tun, dass ich meine Kontakt- und Berührungsängste im Bezug auf andere Menschen endlich auflösen sollte. Diese sind entstanden als ich in die Pubertät kam, und mein Vater mich jedes Mal angeschrien hat, wenn ich versucht habe meine Meinung kundzutun und eigene Entscheidungen zu treffen, mit denen mein Vater nicht einverstanden war.


Vielleicht hast du ja einen Rat, wie das alles miteinander zusammenhängt und was es da für mich zu befrieden gilt.

Vielen Dank schon mal im Vorraus, und viele Grüße,

astonky

58. Andreas schrieb am 11.5.2020:

Hallo Astonky,
Ich will schnell auf die andere Seite des Flussufers, damit Alina (mein Hund) nicht mir über die Brücke hinterher grennt sondern durch's Wasser läuft.

Soll mir das etwa sagen, dass ich aufhören soll, andere zu manipulieren um meine eigenen Ziele zu erreichen?
ja, da hast du sicherlich schon eine wichtige Botschaft verstanden.
Der Vorgang über eine Brücke zu gehen ist ja das andere Ufer erreichen zu wollen. Es geht also auch um einen inneren Vorgang wo du eine Grenze überschreiten willst und ein anderes Ufer, eine neue Sichtweise (zur Vergangenheit) erlangen willst. Und dieser innere Vorgang der ansteht (oder in dem du mitten drin bist) beinhaltet aber meist dass man nochmals durch seine Gefühle (von damals) hindurchgehen muss damit es (also das Überqueren der Brücke) gut gelingt.
Du wolltest über eine Brücke damit der Hund durchs Wasser läuft. Du siehst du "wusstest" unbewusst dass das gut für den Hund wäre, aber hier hat dein Unterbewusstsein sich eingemischt und dir diese Projektion auf den Hund nicht weiter erlaubt, weil es wäre für DICH notwendig SELBST in deine Gefühle (=Wasser) zu gehen. Du hast es notwendig, nicht der Hund..
Du bist ja bereits an diesen Themen dran, aber der Vorfall zeigt dir, dass die Regenrinne (also nur ein bisschen in die Gefühle zu gehen) nicht ausreicht, du musst in deiner inneren Arbeit so tief in deine Gefühle gehen, dass es deine ganze linke Seite (=weibliche Seite) erfasst. Die Botschaft wäre also dass du noch tiefer ins Fühlen gehen musst, noch etwas suchen und fühlen musst was du bisher außer Acht gelassen hast, was du übergehen willst. Wasser = Gefühle, und du wolltest ja auf der Brücke zum anderen Lebenufer kommen ohne nass zu werden, ohne diese Gefühle fühlen zu müssen. Ein Hund steht in der Tat auch für das Thema manipulieren weil wir dem Hund ja immer Befehle geben, also ihn manipulieren, und so kann das noch gemiedene Gefühl durchaus etwas mit Manipulation zu tun haben, Eltern manipulieren ja kleine Kinder auch sehr gerne und das Kind muss dann irgendwann ans andere Ufer um sich daraus zu befreien.

Dein Beispiel zeigt das wieder einmal sehr gut, wie der letzte Gedanke vor einem Unfall oft einen wertvollen Impuls zum Verständnis gibt.

lg von Andreas

59. Sonja schrieb am 09.8.2020:

Hi Andreas,

zunächst danke für den Tollen Bericht.

Ich hoffe Du kannst mir beim Verstehen meinerselbst helfen.

Habe Mobbing/Opfer, Vaterverlust Themen alles bearbeitet und erfolgreich überwunden, viel an mir gearbeitet... Karma gelöst, seelische Wunden/Verbindungen mit meinem Pferd geheilt, Blockaden erkannt. Ich weiß es gibt bestimmt noch viel zu tun.

Mein Thema,

1. Vor etwa zwei Wochen konnte ich meiner Mutter endlich mal Grenzen aufzeigen. Sie kommt oft mit immer ungebeten bzw. unangekündigten Besuch zu mir nach Haus. Dann muss ich die halbe Familie (Kinder mit psychischen Problemen) auf meinem Pferd reiten lassen. Sie befiehlt es quasi!
Ich habe endlich mit deutlich Luft gesagt, dass ich nicht mehr zur Verfügung für Verfügungen über mich stehe.

2. (Ich weiß es passt hier nicht hin) knapp eine Woche später bekam ich Nesselsucht am ganzen Körper rote, juckende und aufegequollene Quaddeln die nach 2 Tagen verschwanden.

3.nun der Sturz:
An diesem Tag war ich sehr verärgert über die Nachbarn.
Ich reite aus und denke auf freier Wiese "los Justus lass uns galoppieren", Justus war anderer Meinung und rennt katapultiert mich in die Höhe (die Zügel hielt ich ganz locker, fast schlackernd, ich habe ein bisschen die Beine (sanft) angedrückt an seinen Bauch. Dann falle ich links hinab pralle auf dem linken Hinterkopf auf und heftig auf dem Steiß, bzw. gesamter unterer Rücken.

Es tut etwas weh aber sonst alles roger.
Nach 2 Tagen macht es knack und der Nerv im Nacken ist frei, davor hatte ich heftigste Frontalkopfschmerzen und Schwindel beim Laufen.

Ich muss betonen Pferd darf und soll immer seine Meinung äußern, eigentlich war der Boden für seine Arthrose zu hart und eigentlich weiß ich das auch.

Das dachte ich auch. Blöde warum man das denkt und anders handelt?

Ich hatte das Gefühl da löst sich was am Rücken. Habe immer schon ein Erdungsthema und versuche es immer zu meistern (habe direkt am Wurzelchakra Po eine fette OP Nath von 4 OPs aus der Kindheit).
Am nächsten Tag bin ich halt gelaufen mit ihm, was ich sehr oft tue.

4. Ich will hier gern umziehen und den Job wechseln... aber das braucht glaub ich Zeit war ich im Galopp voraus zu schnell, zu viel auf einmal?

Ups das ist ein Roman. Danke für Deine Zeit. Ich hoffe ich gewinne weitere Erkenntnisse über mich, nach Lektüre über Stürze, auch Thema Reiten und "über den Dingen schweben" etc., incl. Kommentaren.

60. Andreas schrieb am 10.8.2020:

Hallo Sonja,
ja, auf der Haut zeigen sich oft die Abgrenzungsthemen nach außen. Rote Stellen bei Nesselsucht wären da meistens eine Wut die sich auf der Haut zeigt, welche also einen Bezug zu einem Abgrenzungsthema hat. Natürlich wäre da ein Anfang von der Mutter ein Cutting zu machen. Aber es muss natürlich auch alles befriedet werden was da aus der Kindheit noch angetriggert werden kann weil es noch nicht befriedet ist. Finde also alles wo du in deiner Kindheit übergangen worden bist usw.
Vermutlich ist die Verärgerung über die Nachbarn letztlich das selbe Thema, das heißt es werden wohl die selben unbefriedeten Ereignisse aus der Kindheit angetriggert. Über den Unfall mit dem Pferd hast du ja nun die Botschaft bekommen, dass deine Seele dir jetzt dein altes Muster (wütend herumzugallopieren) nicht mehr erlaubt. Du sollst diese getriggerten Thema stattdessen nach oben bringen (=nach oben transformieren = eine höhere Sichtweise dazu einnehmen). Dass du dabei vom Pferd gefallen bist als es dir diese höhere Sicht geben wollte, zeigt dass dir diese höhere Sichtweise noch nicht gelingt.

lg von Andreas

61. Sonja schrieb am 11.8.2020:

Hi Andreas,

wow vielen Dank! Damit kann ich arbeiten und ich weiß auch schon wie. Ja das ergibt plötzlich alles einen tieferen Sinn!

DANKE

62. Floh schrieb am 13.9.2020:

Hallo Andreas,

bin vor ein paar Tagen mit dem E-Bike gestürzt. Mein Mann ist vor mir gefahren, wurde langsamer, hat sich umgedreht und sagte was zu mir. Ich hab gebremst um ihm nicht reinzufahren. obwohl er weit vor mir gefahren ist. Die Bremsung war aber am Vorderrad so stark das ich kopfüber über den Lenker zu Sturz kam. Am Boden liegend fiel auch noch das schwere E-Bike auf mich drauf. Alle Verletzungen rechts. Schürfwunde am Kopf. Ellbogen blutig und blau. Rippen geprellt. Oberschenkel mehrere Blutergüsse ... was soll mir das sagen ?? Glg

63. Andreas schrieb am 14.9.2020:

Hallo,
ja, die Verletzungen an der rechte Seite zeigen dir dass es ein Yang Thema ist, welches hier gewirkt hat. Offensichtlich war da zuvial Yang Wirkung, dein Mann, ja, selbst das Ebike hat sich total yang, hart apprupt verhalten. Wo in deinem Leben verhältst du dich so yang, also zb so aprupt bremsend auf deinem Lebensweg ?

Zuviel Yang heißt auch zu wenig Yin: Wo fehlt dir das weiche, das sich einfühlende ?
Bezüglich dem EBike fahren hätte das Einfühlende vielleicht bedeutet dass du zuerst mal alleine in Ruhe dich mit dem Ebike und wie es sich verhält vertraut gemacht hättest, bevor du eine Tour zu zweit fährst, weil natürlich ist es anspruchsvoller zu zweit fahrrad zu fahren weil man da immer noch zusätzlich auf den anderen achten muss.

Aber nochmal zum Yang: Dein Mann hatte ja etwas gesagt. Das war ja der Auslöser. Warum warst/bist du innerlich bereits so voll dass du da einen Sturz gebraucht hast um die Energien abzuleiten ?
Insofern ist eine Botschaft zu lernen und üben Energien abzuleiten ohne einen Sturz dafür zu brauchen.

lg von Andreas

64. Dodo schrieb am 12.10.2020:

Hallo Andreas, danke für all deine Antworten. die mir zeigen, wie sehr du die Hintergründe verstehst. Ich hoffe du kannst auch ein bisschen Licht in mein Leben bringen.
Ich bin 60, arbeite schon seit 40 spirituell bewusst an mir, aber es scheint nie fertig zu werden.
Ich bin heute morgen beim Spaziergang mit meinem Hund und ausnahmsweise meinem Mann, gestolpert. Mit dem linken Fuß umgeknickt, dann auf das rechte Knie gefallen, mit der äußeren Seite des Knies auf einen Stein geknallt. Der linke Knöchel ist dick und blau, das rechte Knie schmerzt auch sehr und ich kann kaum laufen. Glücklicherweise hatte ich heute halbe Handschuhe an ( zum ersten Mal dieses Jahr), so dass meine Hände nicht aufgeschürft sind.
Vor 5 Monaten geschah Ähnliches. Ich wollte meinen Mann an der Fähre abholen, hatte mich verfahren und am Fischereihafen angehalten, um ältere Fischer nach dem Weg zu fragen. Habe nicht auf den Boden geschaut und bin in ein Loch getreten, damals mit dem rechten Fuß umgeknickt und lag danach 3 Wochen mit Gips auf der Couch.
Mein rechtes Knie wurde vor 4 Jahren am Innenmeniskus operiert, danach hatte ich jahrelang Schmerzen im rechten Knie.
Immer wieder bin ich in den letzten Jahren auf die Knie gefallen und knicke auch immer wieder um, zum Glück nicht immer so schlimm wie jetzt.
Was könnte der nächste wichtigste Schritt sein, was kann ich tun, um nicht mehr fallen zu müssen?
Vielen Dank
Liebe Grüße Doris

Von meinem iPhone gesendet

65. Andreas schrieb am 13.10.2020:

Hallo Doris,
finde dieses Thema, wo du dich immer wieder allzusehr von der Erdung, von der Natur, von der Realität, also von der Wahrheit entfernst - und löse dieses Thema auf, damit du diese Stürze nicht mehr brauchst um zur Wahrheit in deinem Leben zurückzukehren.

Wie schon im Artikel beschrieben, ein Weg der uns immer weit von der Wahrheit wegführt sind zb unbewusste Überheblichkeiten (zb gegenüber deinem Mann) die dann dazu führen dass man sich kleiner machen muss (=hinfallen) damit der Ausgleich wieder stattfindet.

lg von Andreas

66. Dodo schrieb am 14.10.2020:

Vielen Dank Andreas, mit der Natur bin ich sehr verbunden, verbringe jeden Tag viel Zeit in der Natur.
Die Überheblichkeit schaue ich mir nochmal genau an. Will ich zwar nicht wahrhaben, aber vielleicht ist da etwas dran.
Und wie geht das Erden am Besten? Durch Atmen?
Liebe Grüße Doris

67. Andreas schrieb am 14.10.2020:

Hallo Dodo,
Die beste Erdung ist immer in der totalen Wahrheit zu leben. Und ja, Atmen ist eine gute Erdungsübung wenn man bis in die Erde durch den eigenen Körper atmet. (Man kann das auch wahrnehmen dass die Atmung nicht bis nach unten geht wenn man Lügen oder unwahre Muster denkt oder fühlt.)

lg von Andreas

68. Miriam schrieb am 17.11.2020:

Lieber Andreas,
Mein Sohn,19, hatte am Sonntag Morgen einen Unfall. Er kam höchstwahrscheinlich alkoholisiert in den frühen Morgenstunden mit dem Taxi nachhause und hatte seinen Hausschlüssel bei Freunden liegengelassen. Wir haben gerade keine Klingel. Er ist dann zu seiner Schwester gelaufen und hat dort geklingelt. Da hat er schon etwas an der Lippe geblutet. Er hat behauptet, er wäre gefallen, sie hat aber vermutet, er wäre geschlagen worden. Ihr Freund hat ihn dann nachhause gefahren. Später hat sie mir geschrieben und gefragt wie es ihm geht. Ich bin zu ihm gegangen und er hat gesagt, ich solle weggehen. Das habe ich aber nicht und er hat gesagt, etwas an seinen Zähnen wäre verschoben. Wir sind dann zum zahnärztlichen Notdienst gefahren, die haben gesagt, sie können nichts machen und wir müssten ins nächste Krankenhaus. Dort haben sie festgestellt, dass er einen total komplizierten mehrfachen Kieferbruch hat und haben ihn über sechs Stunden operiert.
Zu seiner Situation: er hat vor 11 Jahren seine andere Schwester verloren ( und ich meine geliebte Tochter). Er hat mit meiner Unterstützung die Schule bis zur 10. Klasse geschafft und hat dann eine Ausbildung zum Industriemechaniker gemacht, die er um ein halbes Jahr verkürzt hat. Zusätzlich und neben der Arbeit hat er auf eigenen Wunsch in der Abendschule sein Fachabitur nachgeholt. Er hat in dieser Zeit bei meinem Freund gewohnt und ist zusammen mit ihm immer am Wochenende nachhause gekommen. Seit Juni diesen Jahres ist er fertig und arbeitslos, weil er nicht mehr in seiner vorherigen Firma arbeiten wollte, aber auch nicht wusste und weiß, was er sonst machen will. Wenn ich ihn nicht auffordere, etwas für mich zu tun: Putzen, Gartenarbeit, etc. tut er gar nichts. Er sitzt oder liegt in seinem Zimmer, spielt am Handy, schläft bis sonstwann, steht am Abend auf und geht weg. In den frühen Morgenstunden kommt er heim. So geht das seit Juni. Wir hatten schon viele Gespräche darüber.
Das ist jetzt so ein harter und strenger Break für ihn, es tut mir in der Seele weh. Wie kann ich ihn jetzt unterstützen, dass er in seine Kraft kommt?

69. Andreas schrieb am 17.11.2020:

Hallo Miriam,
Da es sich ja um einen Knochenbruch handelt gilt auch das hier geschriebene, also eine unnachgiebige Energie die lieber bricht als nachzugeben. Speziell im Kiefer kann sich viel Wut ansammeln (Wut die man nicht geschluckt hat, und darum im Kiefer hängen geblieben ist), so kann zb viel Vergebungsarbeit angesagt sein.
Der Kiefer ist auch beim Sprechen, beim sich ausdrücken beteiligt, das heißt auch in dieser Richtung kann das ursächliche Thema zu finden sein, zb Welche Gefühle kann ich nicht ausdrücken ?.
Und aber auch beim Essen, beim Zerkauen der Nahrung, also dessen was man aufnimmt, was zb zu der Frage führt: Welche Realität meines Lebens will/kann ich nicht schlucken ?
Das ist jetzt so ein harter und strenger Break für ihn..
Du könntest dich auch freuen dass er einen solchen Break erlebt, weil offensichtlich war seine Seele der Meinung dass er einen solchen braucht.
..es tut mir in der Seele weh.
das kann ein Hinweis darauf sein dass da noch kein Cutting stattgefunden hat, mehr dazu hier.

lg von Andreas

70. Miriam schrieb am 20.11.2020:

Lieber Andreas,

Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe in den letzten Tagen alle empfohlenen Artikel gelesen und habe ein cutting durchgeführt. Mit dem Sohn und dem Exmann. Ich denke, ich werde es noch einmal durchführen. Und auch alles noch öfter lesen. Sprechen kann ich zur Zeit mit beiden nicht, da sie solche Ansichten zurückweisen. Mir aber hilft deine Antwort sehr, ich halte sie für absolut ehrlich und wahrhaftig. LG Miriam

71. Andreas schrieb am 21.11.2020:

Hallo Miriam,
ja, das kann man so soft machen bis man fühlt dass es gut ist.
lg von Andreas

72. Margarethe schrieb am 25.11.2020:

Einfach nur spannend, was du hier schreibst lieber Andreas. Und jetzt bin ich neugierig geworden.
Ich bin 53 Jahre und innerhalb von wenigen Wochen 3 mal gestürzt. Einmal beim Ende einer Wanderung, einmal beim bogenschiessen und einmal beim schnell noch was putzen bevor ich mir einen ruhigen Abend gönnen wollte. Immer aufs rechte Handgelenk gefallen. Beim dritten Mal ist es kompliziert am Kahnbein gebrochen. Erst konservativ behandelt...gefühlsstörungen...OP
Zu meiner Situation: 3 Kinder nach traumatisierendem Erlebnis und Scheidung zum grossteil alleine großgezogen, habe ich jetzt nach vielen Jahren mein Leben umgekrempelt. Neuer Partner, alleine neue Wohnung, neues Bankkonto, vor zwei Jahren neuer Job. Eigentlich läuft alles in die richtige Richtung. Hab nur Probleme, sogar jetzt noch, meine Zeit für mich einzufordern/einzuhalten. Und übernehme mich regelmäßig mit allfälligen arbeiten und Projekten. Was kann ich tun, dass ich zur Ruhe komme. Bzw. habe ich ständig das Gefühl mir läuft die Zeit davon...Und weils vom Zeitpunkt Zusammenspielt ...seit vor den Stürzen läuft auch mein linkes Auge fast unaufhörlich. Liebe Grüße

73. Andreas schrieb am 25.11.2020:

Hallo Margarethe,
Ein Knochenbruch am Handgelenk beinhaltet Botschaften in der Art dass man in seinen Handlungen zu unnachgiebig, zu starr oder zu festgefahren ist.
Du kannst auch mal in dich reinfühlen welcher Spannungsstress sich da vor deinen Stürzen jeweils in dir aufgebaut hatte ?
Welche Unnachgiebigkeit erzeugt unnötig Spannungen in deinem Leben ?

lg von Andreas

74. Herzbewegend schrieb am 17.1.2021:

Hallihallo lieber Andreas!

Auf der Suche nach Erklärung aus energetischer Sicht bin ich sofort auf dich gestoßen. Wie gut dich gefunden zu haben!
Ich bin viel in der Natur unterwegs und das bei jedem Wetter. Ja, auch ich habe eine Baustelle in mir, die ich mal mehr dann gar nicht betrachte und mitarbeite ;-( Hab seit Kindheit mit meiner Mutter ein sehr gespanntes Verhältnis: ich empfinde es als Erstgeborene von 3 Kindern als nicht wertschätzend und oberflächlich. Mein Vater sagte immer: sie kann nicht anders.
Nun ja, warum ich dich anschreibe: ich bin vor 4 Tagen wieder im Wald unterwegs gewesen, es ging bergab und mich hebelte es auf einer schneebedeckten Eisplatte aus. Gelandet auf Steißbein und Hinterkopf. So geschrieen vor lauter Schmerzen habe ich, vermute ich, noch nie. Durch ein Wunder ist mir nichts passiert. Es schmerzen wohl Nacken und Steißbein - der Schmerz wandert den Rü weiter nach unten und nach vorne, ggl hab ich einen Schmerz im Nacken beim Schlucken, seit 2 Tagen sitzt der Hauptschmerz im Raum HW 7. Beim Nackenkreisen gelingt es mir nicht, den Kopf nach hinten zu rollen (was ich sonst jeden Tag mache - bin da sehr gedehnt)

Mhm, wie darf ich das alles verstehen?
Steißbein - Wurzeln; okay
jedoch,
Hinterkopf- Vergangenheit?
Nackenschmerzen - ?
HW 7 - ?

Hinterkopf/Rücken ist die Vergangenheit, ja? HW 7 ist der Prominenz - das weiß ich.

Ich wäre dir sehr dankbar wenn du mir deine Gedanken dazu schreibst!!
Herzlichen Dank!!

75. Andreas schrieb am 19.1.2021:

Hallo,
In dieser Liste findest du bei HW7 zb den Punkt "Nichtannahme der Inkarnation". Dies kann durchaus dein Mutterthema betreffen, weil egal wie sie dich behandelt, natürlich gehört zur Annahme deiner Inkarmation in diesem Leben als allererstes hinzu dass du deine Mutter annimmst ohne über sie zu werten. Wie sie ist hat ja gar nichts damit zu tun dass sie deine Mutter ist. Vielleicht ist dieser Glaube sie bewerten zu müssen die Lüge in deinem System (?) weswegen die Energien dann in der Wirbelsäule stecken bleiben. So ist es vielleicht Zeit für dich ein Cutting von deiner alten Sichtweise wie du deine Mutter siehst zu machen.

Was du aber auf jeden Fall tun kannst ist, in dir Energien genau diesen Wirbelsäulen-Schmerz-Weg hinunter zu atmen, den du beim Sturz gefühlt hast, weil offensichtlich hat dein Körperbewusstsein diesen heftigen Schmerz gebraucht um diese Energiebahn zu benutzen. Durch das freiwillige Energieatmen dieser Bahn entlang unterstützt du dein Unterbewusstsein welches ja diese Themen die innerhalb dieser Bahn blockieren, aufzulösen möchte. (und ja, die Energien immer zum Schluss dann ganz nach unten in den Boden abfließen lassen)

lg von Andreas

76. Herzbewegend schrieb am 22.1.2021:

Vielen Dank, Andreas für deine ausführliche Erklärung und Sichtweise! Das Cutting werde ich bestimmt machen und mit dem Thema "Inkarnation" darf ich mich noch beschäftigen!! Die Übung des EnergieAtmens war sehr sehr hilfreich.
VIELEN LIEBEN DANK.
Gaby

77. Samferr schrieb am 15.2.2021:

Lieber Andreas

Vorhin bin ich aus dem nichts auf der Treppe gestürzt.
Meine Beine/Knie waren gerade, nicht auf die Seite genickst oder so. Meine beiden Knie sind dann einfach etwa 2-3 Stufen unten gelanden, meine Füsse blieben stehen. Habe mir natürlich die Knie dabei geprellt und in den nächsten Tagen werden die wahrscheinlich auch noch schön blau werden.

Hatte dies vor ca 1,5 Monaten ähnlich, nur bin ich dabei mit den Füssen auf der Seite eingeknickst.

Was kann dies bedeuten?


Danke und LG

78. Andreas schrieb am 16.2.2021:

Hallo,
ja, deine Füße wollten da also den Weg den du gehst gar nicht mitgehen. So kannst du dich direkt fragen welche inneren Anteile in dir den Lebensweg den du gehst nicht mehr mitgehen möchten ? Dass die Knie betroffen sind zeigt dir dass es Anteile gibt die in eine andere Richtung wollen, weil aus den Knienen heraus wird die Richtung gelenkt in die man läuft. Dass du diese Botschaft schon zum zweiten Mal erhältst zeigt dir dass es deine Seele ernst meint und dass du sie nicht weiter ignorieren solltest.

lg von Andreas

79. Rijani schrieb am 20.2.2021:

Hallo lieber Andreas,
ich habe deinen Beitrag heute erst gefunden (21.02.2021) , ich habe gestern die letzte Treppenstufe verfehlt und bin gestürzt, mal wieder habe ich mir dabei den rechten Knöchel und Fuß verletzt (das letzte Mal vor ca. 25Jahren, da aber dreimal in Folge).
Ich hatte gestern zwei Stunden so starke Schmerzen, dass ich nicht laufen konnte. Nach den zwei Stunden war ich fast schmerzfrei.
Ich würde gerne wissen, warum immer wieder nur das rechte Sprunggelenk.
Danke und liebe Grüße

80. Andreas schrieb am 20.2.2021:

Hallo Rijani,
Zum Sprunggelenk findest du hier mehr.
Wobei bei dir ist es ja bei einem Sturz passiert, also da hast du zusätzlich die Botschaft dass du etwas erden musst, etwas in der Tiefe deines Seins in Ordnung bringen musst, dich vor einem Thema in der Tiefe verneigen musst, bevor du mit deinem Sprunggelenk wieder nach oben ins Lichtvolle springen kannst.

lg von Andreas

81. Indigo252 schrieb am 05.6.2021:

Hallo
War letzte Woche gestürzt
Mein Pferd stolperte und stürzte selber und ich dann kopfüber auf Nacken und Gesicht
Ich rief um Hilfe über WhatsApp und es kamen welche vom Stall. Die riefen den Rettungsdienst. Anschließend wurde ein Hubschrauber gerufen.
Im Krankenhaus wurden ernste Verletzungen der hws und des Kiefers ausgeschlossen. Aber das rechte Handgelenk war gebrochen
Dies wurde drei Tage später operiert.
Wieder zuhause merke ich die Folgen noch an der hws, die in der Klinik dann eigentlich nicht mehr groß beachtet wurden. Dort lag die Aufmerksamkeit auf dem operierten Handgelenk bis zur Entlassung.

Aber ich mache mir doch Gedanken, in welche Richtung ich denken soll.
Dass das kein einfacher Unfall war, sondern ich über etwas nachdenken soll. Tu ich auch. Bin trotzdem etwas ratlos
Das Thema Überheblichkeit habe ich für mich selber schon erkannt und versucht daran zu arbeiten.
Jetzt das Fragezeichen?

82. Andreas schrieb am 05.6.2021:

Hallo,
ja, das rechte Handgelenk ist auf jeden Fall ein Hinweis auf aktive Handlungen um die es geht.
Also zb ein innerer Zwiespalt bezüglich einer Handlung, die so spannungsgeladen war/ist, das es zu einem Knochenbruch kam.
Wenn du auf das Gesicht/Nacken gefallen bist, dann zeigt dir dies dass da in diesem Körperbereich die Spannungen waren, die es zu erden galt.
Durch das Pferd/reiten waren dieser Körperbereich noch mehr ungeerdet/noch höher - und so kam es zu diesem Punkt wo es nicht mehr anders ging als durch den Pferdesturz.
Ich spekuliere mal ein bisschen (kann aber auch ganz anders sein):
Gesicht = es hat etwas mit Ansehen, Status zu tun
Nacken = es ist etwas (oder ein Mensch) der dir wie im Nacken sitzt

Fühle also in dich rein was für ein Thema das ein könnte ?

lg von Andreas

83. NEUSTART schrieb am 23.6.2021:

Lieber Andreas.
Ich habe mir das rechte Handgelenk bei einem Sturz auf nassem Boden gebrochen. Vor einem halben Jahr habe ich eine langjährige Beziehung, die während Jahen top war, nach Kündigung am Arb.pl. des Partners aber toxisch wurde, verbale Ernidrigungen etc., beenden können; kurz vor Zusammenbruch. Habe verarbeitet und dachte, ich wäre jetzt bereit, nach Vorne zu schauen, positiv im Leben zu stehen, neue Wohnsitustion angehen etc. Was stimmt nicht bei mir?

84. Andreas schrieb am 24.6.2021:

Hallo,
ja bei Handgelenkthemen, insbesondere beim rechten, betrachte deine aktiven Handlungen: Gibt es da innere Konflikte ? etwa vielleicht sogar Handlungen die du auf Biegen und Brechen durchziehst ? evt wo du zu wenig auf deine oder andere Gefühle Rücksicht nimmst ? weil:
nasser Boden = Wasser = Gefühle, die du nicht ausreichend berücksichtigt hast
Dabei wäre Wasser auf dem Boden sogar ganz grundlegende Gefühle (die dich durch deren Missachtung ins Rutschen gebracht haben).

Oder auf jeden Fall die allgemeine Frage: Welche Spannungen gibt es in deinem Leben/in dir aufgrund deiner Handlungen oder Tätigkleiten ? (Das müssen immerhin so große Spannungen sein dass es zu einem Knochenbruch kam..) Finde also das ursächliche Thema und befriede es, das heißt bearbeite es in dir so, dass da keine inneren Spannungen mehr drin sind.

lg von Andreas

85. Danielle schrieb am 26.6.2021:

Lieber Andreas,

wir sind gerade im Familienurlaub in den Bergen.
Meine Partnerschaft ist schwierig und ich setzte mich seit fast einem Jahr mit dem Gedanken eines auszugs auseinander- um meiner Tochter näher zu sein, da mein partner sehr dominierend und kontrollierend ist. (und seine bei uns wohnenden Eltern ebenfalls).

Heute machte ich mit meiner fast 4-jährigen Tochter einen Mutter-Tochter Ausflug (damit der Mann mal entspannen kann und Isi und ich auch mal Zeit haben, gemeinsam etwas besonders schönes miteinander zu erleben (statt nur funktionieren im Alltag).

Als wir oben auf dem Berg bei der Kugelbahn waren, die sie voll toll findet, merkte sie, dass sie pipi muss u fast schon was in der hose ist. ich fühlte mich gleich schuldig, warum ich nicht schon früher mal fragte- sie ist erst seit kurzem trocken- und war sogleich emotional u körperlich bei ihr: ja prima- ist doch kein Problem- schau: gehen wir gleich hier hinter der kugelbahn u dann kannst du noch mal eine runde kugelbahn spielen. also gar keine zeit für negative Äußerungen ihrerseits sondern direkt wieder ihres übernehmen u umwandeln. ich holte sie vom podest der kugelbahn ab, trug sie auf der linken seite, dachte noch: wie wunderbar- nur eine drehung, ein paar schritte und schon kann hier in der natur sein Geschäft erledigt werden. ich dachte an den waldkindergarten, in dem ich seit 2 Monaten arbeite (nachdem ich mich bewusst von der kath. kirche abgewandt habe) und in den Isi in 5 Tagen von ihrem jetzigen (kath.) Kindergarten wechselt. ich dachte, dass ich das abhalten bei kindern in der natur jetzt voll gut kann und es kein Problem ist, wenn wir das jetzt machen. im Gegenteil- richtig beschwingt widmete ich mich freudig diesem Ziel zu.

Doch: Während der Aufnahme zum Tragen von Isi auf meine linke Körperseite (kaum richtig zugewendet- weil schon nächstes Ziel in Sicht), und der gleichzeitigen Drehung zum Ziel (Pipi machen für sie - so wie im baldigen waldkindergarten) stand mein rechter Fuß auf einem Stein und ich drehte mich darauf, was mein Gleichgewicht ins wanken brachte. ich wollte mit dem linken Fuß ausgleichen und sicheren boden unter die Füße bekommen- dieser verhakte sich jedoch im rechten Fuß, da dieser wegen des Steins höher war als sonst und ein unüberwindbares Hindernis darstellte. Ich war schlussendlich durch mich selbst gefangen und konnte von den unteren Gliedmaßen her nicht mehr agieren- mir blieb nur noch der unaufhaltsame sturz zu boden!

da ich mein kind auf dem linken arm hatte, und das rechte Bein in der drehung hing, blieb mir auch hier nur noch das linke Knie zum drauf fallen sowie das rechte Handgelenk und den rechten Unterarm. so lange wie es ging versuchte ich ihren körper/ vor allem kopf vor dem fallen mit meiner linken hand und meinem linken arm zu schützen und drückte sie so fest es ging an mich um Normalität in dieser gefährlichen Lage für sie zu schaffen. zumindest so lange es irgendwie ging. doch der unaufhaltsame Aufprall war in vollem Gange u Isi knallte heftigst mit dem kopf auf die Holzregenrinne, die genau vor uns lag. Ich dachte: Das wars- das hat sie nicht überlebt.
vorweg genommen: Glücklicherweise hatte sie nur eine Beule und nicht mal geblutet.

ein englischsprachiges ehepaar kam sofort angerannt- sie sahen den sturz u hörten den knall.Ich entlud mich unmittelbar nach dem Sturz u der Erkenntnis, dass sie noch lebt heftigst- weinte u durchsuchte im schock ihren kopf nach blut. mein 1. Gedanke: wir brauchen mehr Hilfe - einen Rettungsdienst
Gleichzeitig versuchte ich mich immer wieder zu rechtfertigen, warum ich nicht besser auf mein kind aufgepasst habe und sie in meinen armen zum stürzen kam- ich sie mit runterriß.
Die Ausrede hier war ganz klar der stein, der im weg lag. Interessanterweise war es kein Problem, auf die andere Sprache zu wechseln, als ich wahrgenommen hab, dass sie nicht deutsch sprechen. vorher hab ich mich laufend auf deutsch gerechtfertigt, dass der stein schuld ist u ich eigentlich eine gute mama bin unauf mein kind aufpassen kann. ich hab meinen partner, der in einer amerikanischen firma arbeitet u sehr auf safety first bedacht ist mich schon erniedrigend betrachten gesehen, wie er bestätigt wird in seinem kontroll- u sicherheitswahn.

nach deinem artikel habe ich folgende Ansätze:

1. Ich habe meine weibliche Seite und mein weibliches Fortschreiten seit meinem kind (tragen auf der lineken seite) abgegeben- komme da nicht weiter vorwärts- blockiere mich selbst (habe in der tat 10 kg mehr u fühle mich null mehr attraktiv, keine zeit mehr für mich u sport- nur funktionieren- kann nicht mehr weiblich weitergehen - weil ich stets nur sie u ihre ziele im Blick habe (u das von ihrem vater u seinen Eltern, die mit uns wohnen auch so von beginn an von mir gefordert wird)
im grunde wollte ich immer 2 kinder - aber ungern noch mal unter diesen Voraussetzungen, denn die stille Vereinbarung/Forderung war: du kümmerst dich um haus u kindsversorgung- dafür freies wohnen in schönem haus.
Bin aktuell tatsächlich am überlegen- entweder jetzt (bis Herbst/winter) noch mal schwanger, oder nimmer.

Isi u ich haben nach dem Sturz verienbart, dass ich sie nimmer trage, einfach damit so was nimmer passiert. sie ist ja nun auch schon fast 4 u kann gut selber gehen. auf ihre befürchtung was ist, wenn sie /ihre beine müde sind antwortete ich: das schaffst du! die Strecken sind nicht zu lang u deine beine nun auch schon älter u stärker! - will heißen ich möchte nicht überheblich ihr gegenüber sein (im übertragenen sinn).


2. der Wechsel in den waldkindergarten könnte überheblich sein. ich hab sie wirklich VOLL mit einbezogen u jede Entscheidung von ihr akzeptiert. vor allem als ich mitbekam, dass der ruf des waldkindergartens ned ganz so gut ist - ich dennoch vom bauch her glaube, dass es eine einmalige Chance auf natur, entschleunigung u freispiel ist. sie durfte 3x hospitieren u machte einen glücklichen Eindruck. auf die frage, wo sie lieber hin mag, antwortet sie: du darfst entscheiden, Mama.
isi fühlt sich im grunde in ihrem Kindergarten (in dem ich auch sehr engagiert war und den vorsitz des elternbeirats hatte) und in den die Schwiegereltern sowie ihr vater sie haben wollten, da die Schwiegereltern SEHR eng mit der Gemeinde sind, ja auch eigentlich wohl. bis auf kleinigkeiten (1 kind mit der sie inmer streit hatte).

mein partner hätte sie da gern gelassen, weil
1.es logistisch einfacher wäre,
2.sie dort mittagessen bekam
3. er gegenüber der grundschule ist, und sie gut zusammenarbeiten
(aber ich sehe sie dort eh nicht, da ich eine freie schule bevorzuge.)

Die chance auf den wechsel sah ich als gottgegeben an und hatte auch ein gutes Gefühl- besonders das wir beide mehr echte zeit miteinander verbringen können, als nur im alltag nebeneinander her zu funktionieren- denn zu hause bin ich mehr ein Aschenputtel, dass alles erledigen muss, als echte zeit mit meinem kind zum genießen zu haben. vielleicht kann ich das aber auch nicht u stürze mich deswegen immer ins tun u funktionieren. fühle mich dort wo ich bin auch nicht sonderlich geliebt, was nicht daran liegt, das mein partner o seine eltern mich nicht mögen, sondern nicht wirklich in der lage sind zu lieben u emotionaler umgang kein raum hat in diesem pompösen Imperium. Vielleicht ist das auch die stelle, wo ich überheblich bin...??!! Zweifelsohne bin ich ständig mit der Veränderung der o.g. 3 Personen beschäftigt (partner plus Eltern) u habe für mich u mein kind die wenigste zeit- wenngleich ich schon ständig für sie da bin.

die Spannungsentladung hat unglaublich gut getan u bis zum abend angehalten. immer wieder musste ich aus tiefem herzen weinen, wenn ich an den sturz dachte und merkte wie sich immer mehr löste.

noch kurz: mein partner ist meinem vater sehr ähnlich, beides narzisten. die eltern meines partners auch.

ich mache viel. therapie u familienstellen u karmische auflösung.
der einzige punkt, der evtl. fehl war, war dass ich versucht habe, sie zu ändern.
wenn ich wählen dürfte, würde ich gerne in liebe gehen u erst mal aus der Ferne in echte Bindung gehen. das mag aber mein partner nicht- heiraten will er aber auch nicht.

so, das war jetzt lang, ich denke aber auch wichtig, um alle aspekte mit einzubeziehen und Klarheit zu bekommen.

Ursprung des sturzes war ja eine drehung mit dem rechten Fuß- denke daher mag es von allen seiten besehen werden.

als letztes fällrät mir noch ein, dass ich mich tatsächlich am drehen bin, mit meiner Einstellung zu mir, zu meiner aufgabe in dem haus, meiner stellung in der beziehung und der mutterrolle. bin auch gerade mit pflanzenextrakten in Behandlung, die gegen meine Harmoniesucht helfen und michvdie eigene Wahrheit erkennen u aussprechen lassen. es tut sich einiges bei mir- auch an selbstliebe u Widerstand zur ausbeutung.

Eigentlich würde ich lieber dort wohnen bleiben u stark sein u meinen weg gehen, als zu flüchten. auch in diesen widrigen Umständen- denn verkehrt ist keiner von denen! ganz im Gegenteil ♡

Ich danke dir sehr sehr sehr für deine Sicht auf meinen sturz!!!

Herzensgruß,
danielle

86. Andreas schrieb am 26.6.2021:

Hallo Danielle,
Die Hauptbotschaft des Sturzes ist ja die Beule der Tochter, wenn ich das richtig verstanden habe hast du selbst gar keine Verletzung ?

Beule am Kopf = zuviel Energie im Kopf, also zu wenig geerdet - diese Botschaft geht ganz eindeutig in Richtung mehr Natur, Waldkindergarten.

Und die Botschaft für dich das Kind nicht mehr zu tragen, die hast du sicher richtig verstanden und dann aber auch die Botschaft dass da doch sehr viele Spannungen in deinem Leben sind und dass du für dich einen anderen/neuen Umgang im Loslassen für diese Spannungen brauchst. Weil ums Loslassen (=Pippi) ging es ja bei dem Ganzen, das ist das übergeordnete Thema !!!

lg von Andreas

87. Danielle schrieb am 28.6.2021:

Herzlichen Dank, lieber Andreas, für deine Antwort!

Ich freue mich sehr über deine Einschätzung bzgl. des Waldkindergartens♡

Meine Blessuren sind am rechten Handgelenk und Unterarm sowie am linken Knie und an den Fußbändern eine Überdehnung. An der rechten Schulter hat sich eine Verspannung durch den Aufprall- eine Art muskelkater gebildet.

Interessante Sicht, dass es Isis Sturz war- da sie ohne mich ja gar nicht gefallen wäre...???
kannst du da noch was zu sagen?

Meinst du Sport / Laufen könnte ein guter Ansatz zum Loslassen / Spannungsabbau sein?

glg Danielle

88. Danielle schrieb am 28.6.2021:

...und eine Quetschung des linken Brustkorbs, weil ich beim fallen ihre Füße dort hatte (falls das noch wichtig ist).

wenn du mir bzgl. meiner Verletzungen noch was schreiben könntest, würde ich mich sehr freuen.

Alles Gute,
danielle

89. Andreas schrieb am 29.6.2021:

Hallo Danielle,

Waldkindergarten
ja, natürlich würde ich immer einen Waldkindergarten bevorzugen weil der Kontakt mit der Natur den Kindern sehr hilft sich zu erden und im Einklang mit der Natur zu sein, was eine wertvolle Basis für die Zukunft ist. Gerade in Kindergärten haben wir in unserer Gesellschaft eine furchtbare Entwicklung, da müssen Kindergärtnerinnen oft mehr Zeit mit dem Berichteschreiben über Kinder verbringen als mit den Kindern selber, da hat sich vielerorts so eine Art Stasi 2.0 entwickelt..
..dass es Isis Sturz war- da sie ohne mich ja gar nicht gefallen wäre...???
ja, sie hat die handfeste Botschaft erhalten dass es ab jetzt wohl besser ist wenn sie sich selber um ihr Pippi kümmert..

Meine Blessuren sind am rechten Handgelenk und Unterarm sowie am linken Knie und an den Fußbändern eine Überdehnung. An der rechten Schulter hat sich eine Verspannung durch den Aufprall- eine Art muskelkater gebildet.
...und eine Quetschung des linken Brustkorbs, weil ich beim fallen ihre Füße dort hatte (falls das noch wichtig ist).
Quetschung des linken Brustkorbs = zb übertriebene Bemutterung (die Botschaft die Bemutterung zu verringern, bzw auf eine entspanntere Ebene zu bringen)

am rechten Handgelenk und Unterarm = die entsprechenden Handlungen

eine Verspannung an rechten Schulter = eine Last (Gedanken, Absichten) die du trägst und dich belasten

Bänderüberdehnung = es gibt einen Anteil in dir der eine andere Richtung im Leben einschlagen will (und mit dem du, bzw Anteile in dir) nicht im Einklang ist.

Meinst du Sport / Laufen könnte ein guter Ansatz zum Loslassen / Spannungsabbau sein?
Dein Körper wird dir die entsprechenden Botschaften geben, wenn diese Veränderung nicht ausreicht !

lg von Andreas

90. Nemy schrieb am 20.7.2021:

Hallo lieber Andreas,

vorab schon mal vielen lieben Dank, wenn Du das liest und für Deine Antwort!
Anfang Juli waren mein Mann, unser Sohn, meine Schwiegereltern und meine Mama zusammen eine Woche in Kroatien. Meine Mama hat seit zwei Jahren Parkinson, Depressionen hat sie schon seit mehreren Jahren. Angstzustände ebenso. Geraucht hat sie auch. Meistens zittert ihre linke Hand mehr als die rechte. Gehen kann sie noch gut, braucht aber oft was zum Festhalten oder eine kleine Pause.
Wir waren alle am Strand. Meine Mama saß mit meiner Schwiegermama an einem Tisch und haben was getrunken. Als mein Mann, unser Sohn und ich sagten, dass wir gleich wieder kommen würden, weil wir unsere Sachen zusammen packen und gerade als wir alles ins Auto gepackt hatten - kam meine Mam und sagte, sie sei hingefallen. Niemand sah genau, wie sie hingefallen ist, mein Schwiegervater half ihr auf und sie ist unter Schock einfach weiter gelaufen.

Sie fiel auf einen Schirmständer, der neben ihr stand, und brach sich die Rippen und hatte sich die Lunge verletzt. Ich weiß nicht welche Rippe. Geschwollene Luft war erst in ihrer Brust, dann am Hals, Wange, Auge. Und die Stimme hatte sich auch anders angehört.
Sie musste ein paar Tage in Kroatien im Krankenhaus bleiben, wir blieben noch zwei Tage zusätzlich.

Als ich mit ihr geredet habe, meinte sie, den Urlaub hätte ihr keiner gegönnt, deshalb sei sie hingefallen. So ein tolles Verhältnis zu ihren Geschwistern hat sie jetzt auch nicht so und vor ihrem Bruder hat sie Angst (mit dem wohnt sie auch noch in einem Haus).
Vor meiner Geburt hatte sie zwei Abtreibungen und vor meiner Geburt hatte sie auch viel Alkohol getrunken, Pech mit Männern - nur meinen Dad hat sie über alles geliebt - mit ihm war sie am längsten zusammen. Sie wohnte mit ihren Eltern zusammen und pflegte sie - ihre Mama war oft gemein zu ihr. Kamen die anderen Schwestern, war es so, als würde sie die mehr lieben als meine Mama. Ich hab das so erlebt, weil ich damals noch im Haus war. Und ihre Schwestern versuchen heute noch, ihr alles Mögliche einzureden und sich einzumischen.
Mit ihr wohnt auch noch ein Bruder, die sich einen Haushalt teilen - die verstehen sich gut und helfen sich. Der andere wohnt oben mit seiner Frau.
Ich habe mit meiner Mama ein gutes Verhältnis. Wir können über alles reden und Lachen. Eine meiner Schwestern hat Schizophrenie. Die Älteste hatte mit 18 einen schweren Autounfall als Beifahrerin und mit der Dritten hat sie gelegentlich Kontakt. Alle, bis auf die Dritte haben wir regelmäßig Kontakt mit unserer Mama.
Oma und Opa sind schon verstorben.
Die dritte Schwester hatte früher Familieaufstellungen gemacht. Da kam raus,dass unsere Mama sterben möchte. Das wäre wegen ihrem Bruder, den ihre Mutter bei einer Fehlgeburt verloren hatte. Und die Schwester mit Schizophrenie hätte eine Zwillingsschwester gehabt.

Die Unfallfragen hab ich auch schon versucht, mit ihr durchzugehen. Die kann sich nicht mehr so wirklich an den Sturz erinnern. Es ging alles so schnell. Sie gibt sich selber die Schuld, weil sie mit gefahren ist.
Wie kann ich ihr helfen? Ich schicke ihr schon positive und heilende Energie. Sie ist noch im Krankenhaus (Aber Gott sei Dank wieder in Deutschland). Und Rauchen darf sie auch nicht mehr. Sie vermisst es auch nicht wirklich. Hauptsache der Kaffee bleibt ihr.

91. Andreas schrieb am 21.7.2021:

Hallo Nemy,
ja, du siehst, da ist so viel Spannung in ihr/ihrem Leben, dass es schon fast ein Wunder gewesen wäre wenn sie keinen Unfall gehabt hätte. Darum ist es auch so wichtig dass man sich vor einer solchen großen Aktion wie einem gemeinsamen Urlaub tief einfühlt ob alles stimmig ist. Weil durch das Einfühlen können wir das vorher wahrnehmen ob so etwas passiert oder nicht. Das Fühlen ist eine Yin Fähigkeit die in unserer Gesellschaft viel zu sehr unterdrückt wird und solche Unfälle sind dann die Folge. Auch sie selber muss sich in ihr Leben einfühlen um Spannungen zu erkennen die abgebaut werden sollten. Der Urlaub war für sie offenbar viel zu stressig in dem Sinne dass noch mehr Spannungen entstanden anstatt dass welche aufgelöst wurden. Wie im Artikel beschrieben kann man dann mittels einem Sturz all die überschüssigen Spannungen an die Erde ableiten. Und nun im Krankenhaus hat sie hoffentlich diese Ruhe die sie benötigt..
Darum überlege nicht wie du ihr helfen kannst, sondern wie du selber mehr in deine weibliche Fühlkraft kommst !
Du musst dich ermächtigen in deiner Fühlkraft zu sein und diese bedingungslos zu nutzen.
Weil nur durch das Fühlen können wir solche Spannungen wahrnehmen und dann richtige und gute und vor allem angemessene Entscheidungen fällen. Du kannst nicht andere zwingen zu fühlen, aber du kannst mit gutem Beispiel vorangehen - und mehr brauchst du auch nicht tun, weil dein Urlaub wurde versaut - nicht ihrer, sie hat ja nun die Entspannung im Krankenhaus, du nicht.

lg von Andreas

92. Nemy schrieb am 22.7.2021:

Hi Andreas,

vielen lieben Dank für Deine Antwort! Deine Aussage finde ich sehr interessant.
Aber erstmal vorweg: Mein ganzer Urlaub wurde nicht nur deswegen versaut, der Unfall war am letzten Tag. Die Tage davor waren ja ganz gut.
Es kann schon sein, dass es ihr zu stressig war. Aber sie sagt schon immer, wenn sie mal nicht wo mit will und bleibt dann in der Ferienwohnung.
Mehr Stress hatten mein Mann und ich mit unserem Kleinen (2), der ist halt sehr lebhaft und neugierig. Klar, er muss alles erkundigen und ihm darf nichts entgehen.

Ich denke, dass ich eigentlich schon gut in meiner Fühlkraft bin. Ich bin aber auch sehr mit meinem Sohn beschäftigt und versuche, meinen Gefühlen zu folgen. Wie soll/könnte ich besser in meiner Fühlkraft sein?

93. Andreas schrieb am 23.7.2021:

Hallo Nemy,
Wie soll/könnte ich besser in meiner Fühlkraft sein?
Durch üben und indem man es sich selber erlaubt. Jeder kann solche Unfälle vorausfühlen weil jeder kann das fühlen wenn etwas nicht stimmig ist. Dazu muss man sich aber Zeit nehmen - und damit man Zeit hat darf man sich nicht zu viel aufladen..

lg von Andreas

94. Air schrieb am 28.7.2021:

Hallo Andreas,
am Wochenende kippte die Leiter mit mir beim Weinrebenschneiden.Ein Fuss sackte in die Erde und wir kippten. Fiel mit dem Gesicht zu Boden. Die rechte Hand (bin linkshänderin, ist rechts dann yin oder yang?) verdreht, Handgelenksbruch mehrfragmentär 26 beteiligung radiokarpalgelenk, ggfs. Weitere fraktur.Am Boden begann es leicht zu regnen später mehr.Der Regen war wohltuend.Notarzt war da.Und mein vertrauter Freund. Am Abend zuvor sagte mein Freund /ehemaliger Partner (wir kennen uns 15 Jahre und fühle mich tief verbunden) dass er jetzt nicht in die neue Wohnung, er war kurz vor Mietvertrag sondern entschieden hat an die Ostsee (ca. 800 km entfernt) zu ziehen, noch ohne neue Wohnung, wie früher,schauen was kommt. Es ist seit langem sein Traum. Die letzten drei Tage ist die Entscheidung gereift. Ich war sehr durcheinander und traurig. Und freue mich dabei für ihn, dass es klar ist und er lebt.An dem Wochenende zuvor war alles noch anders und vielleicht auch nicht,ich war eine der wenigen male gelöst von ihm. Fühlte mich dabei nicht richtig gut.es war ein neues Gefühl für mich.
es ist wie die zweite Trennung und ich kann es mir nicht vorstellen. An dem gartentag wollte ich morgens nicht in den Garten,den Wein wollte ich auch nicht schneiden,lieber an den Fluss gehen und habe dennoch es getan und dann der Sturz.
In den letzten Monaten hat sich vieles angesammelt. Bin zum Glück und Dank in Begleitung. Paranoid Psych. Erkrankung meiner Schwester mit vielen Schuldzuweisungen an mich und meine Eltern, 2. Krebserkrankung meiner Mutter, ich versuche den kopf über wasser zu halten und meinen job weiterzumachen. Keine vertretung. Heute + morgen z.t. arbeit, es dosieren. Nächste Woche Op. Die Hand tut weh und ich versuche in meinem muster noch viel auf den weg zu bringen im job heute war ich wütend eher verzweifelt wie da rauskomme. kostet mich viel energie und mich dabei um mich zu kümmern und vielleicht auch hilfe ausser von meinem lieben freund anzunehmen.und vor allem die Gefühle die kommen da sein lassen, Raum geben.
Danke für Deine Worte,ich schätze sie sehr.

95. Andreas schrieb am 29.7.2021:

Hallo,
ja, der Sturz zeigt dir dass diese Spannungen in dir so groß waren dass du diese Erdung gebraucht hast. Dabei müssen diese Spannungen nicht nur auf den Wegzug des Freundes zurück gehen, das kann jetzt nur sozusagen dein inneres Spannungsfass so sehr erhöht haben dass Teile von dir dies nicht länger ausgehalten haben und den Spannungsabbau (durch die Erdung beim Sturz) erzwungen haben. So ist dieser Sturz also auch für dich die Botschaft zu einem anderen Umgang mit Spannungen, nämlich sie freiwilliger loslassen anstatt sie in dir festzuhalten und anzusammeln.
(zb um Spannungen aus beendeten Beziehungen herauszunehmen sollte man immer ein Cutting machen, weil im übertragenen Sinne kann natürlich aus einem durchgeschnittenen Gummiband keine Spannung mehr resultieren).
Die Verletzung der Hand ist eine weitere Botschaft das Loslassens weil mit ihr kannst du jetzt erst mal nur wenig tun und musst also loslassen üben (auch bei Linkshändern hat die rechte Hand Yangcharakter, allerdings nicht so stark).

Dass es einen Anteil in dir gab der gar keine Weitrauben schneiden wollte und du diesen Anteil übergangen hast hat natürlich innere Spannungen noch weiter erhöht. Es zeigt wohl auch ein Muster innerer Unentschlossenheit, bzw des nicht Loslassens, weil Spannungen können sich da nur dann entwickeln wenn der andere Plan zum Fluss zu gehen nicht losgelassen wurde, sondern stattdessen in deinem Geist weiterhin vorhanden war. Das sind dann gegensätzliche Ziele die Spannungen verursachen.
Der Freund scheint dieses Muster auch zu leben, wenn er sich so kurz vor der Mietvertragsunterzeichnung erst entscheidet. Solche Muster sind kein solides Lebensfundament - da ist es normal dass dann auch mal eine Leiter umkippt, und zwar gerade dann wenn man hoch hinaus will, wenn also ein solides Fundament gebraucht wird.
Stabilität ist etwas anderes. Jemand mit einer klaren inneren Ausrichtung der geht dann auch seinen Weg zum Fluss und nichts kann ihn stoppen, der steht dann auch sicher und stabil wie eine deutsche Eiche auf seiner Lebensleiter..

Eine klare Ausrichtung ist aber immer nur möglich durch das Loslassens aller anderen Richtungen/Ziele/Pläne.

lg von Andreas

96. Anni schrieb am 30.7.2021:

Deine Antwort Nr.95 an Air ist so klar und deutlich,hat mein Herz sehr berührt.
Danke Dir Andreas
Anni

97. Air schrieb am 30.7.2021:

Hallo Andreas,
vielen Dank für Deine klaren hilfreichen Worte. Es arbeitet in mir. Die Spannung im Körper und Unentschlossenheit ab und an sind vertraut. Wenn es gelingt in dem Moment die unentschlossenheit wahrzunehmen bin ich schon gelöst davon.Es gelingt nicht immer.Im Job konnte ich gestern einiges abgeben/loslassen,tut gut und gibt etwas Raum.Vom Baumbild ist mir der Bambus näher,verstehe das Bild. Bin auf dem Weg. Danke Dir+liebe Grüsse.

98. Andreas schrieb am 31.7.2021:

Hallo,
ja, der Bambus ist mehr biegsam, er ist passend für Menschen die unter gleichen sind. Eine Eiche ist (wenn sie älter ist) nahezu automatisch immer ein sogenannter Wächterbaum, sie nimmt also eine Führerrolle ein:
Erkrankung meiner Schwester, 2. Krebserkrankung meiner Mutter, usw
Das ist keine Umgebung wo du dich mitwiegen willst (=Bambus) - sondern da geht es darum in die Führerrolle zu gehen (sich selber führen) anstatt sich (von Kranken) führen zu lassen. Und dies geht nur mit der inneren Ruhe und Stabilität einer Eiche..

lg von Andreas

99. Air schrieb am 01.8.2021:

Hallo Andreas,
Danke Dir. Verstehe und um was es geht im Kern (innerhalb und ausserhalb der Familie).Hoffe,dass bald auch wieder Familienstellen live möglich ist in der Gruppe. Hat schon vieles gezeigt und geholfen manches loszulassen.
Liebe Grüsse.

100. Shakti schrieb am 05.9.2021:

Lieber Andereas,
sehr interessanter Beitag! Kannst Du mir auch etwas über die spirituelle Bedeutung sagen, von sich ständig stoßen ( Zehen, Hände, Hüfte, Kopf) Es wird vielleicht ähnlich sein, wie das Stürzen, aber es gibt bestimmt Unterschiede.
Würde mich riesig über eine Antwort freuen.
Liebe Grüße

101. Andreas schrieb am 06.9.2021:

Hallo,
Wenn man sich ständig stößt, dann wäre das die Botschaft dass es einen inneren Anteil gibt der dir im Wege steht. Das kann zb ein Anteil sein der eine Botschaft durchbringen will (darum achte in welchen Zusammenhängen dies geschieht) oder es kann ein Anteil sein der ein anderes Ziel hat, zb ein Anteil der meint es gäbe noch etwas wichtigeres zu beachten als das was du gerade tust und der dich deswegen stoppen oder gar einengen will. So kannst du dich auch ganz direkt fragen: Was engt mich ein ? Was engt mich so sehr ein dass ich nicht im freien Fluss des Lebens sein kann ? Aus welchem Netz versuche ich zu flüchten anstatt es aufzulösen bzw mich ihm zuzuwenden ?

lg von Andreas

102. Miriam schrieb am 11.9.2021:

Lieber Andreas,
ich hatte dir am 17.11.2o geschrieben, dass mein Sohn (damals 19) betrunken gestürzt ist und sich einen mehrfachen komplizierten Kiefernbruch zugezogen hat. Er hatte damals gerade seine Lehre abgeschlossen und das Fachabitur in der Abendschule gemacht und Monate rumgehangen, weil er nicht wusste, was er machen soll.

Nach seinem Unfall hat er begonnen, auf dem Bau zu arbeiten. Irgendwann hat er beschlossen, dass er Architekt werden will, hat sich beworben, Prüfungen bestanden und ist sofort angenommen worden.

Dann hat er beinahe den Immatrikulationstermin versäumt, es hat mit einer Verlängerung gerade noch so geklappt. Das hat er gestern erfahren.-----------
Noch in der Nacht hat er in einer aus dem Nichts entstandenen Schlägerei einen Faustschlag -wohin wohl? direkt auf den Kiefer bekommen. Nicht die Nase, nicht das Auge, nein wiederum der Kiefer.

Weißt du, was er gesagt hat? "Das hab ich jetzt gebraucht." Ich fragte noch: Wofür hast du das gebraucht? Da meinte er, dass das ironisch gewesen wäre. Für mich hat aber sein höheres Selbst das gesagt. Kann das wirklich sein? Ist das die "Bestrafung" für seine Nachlässigkeit? Wenn ja, wie kann man so ein Programm lösen?

LG Miriam

103. Andreas schrieb am 12.9.2021:

Hallo Miriam,
ja, das war wohl in der Tat ein (ihm unbewusster) Anteil von ihm der das gesagt hat. Vermutlich ist ein solcher beschädigter Kiefer eine Art Komfortzone für ihn (also auch schon in früheren Leben) und dann braucht er halt ab und zu einen Schlag dagegen..
Gleichzeitig ist ein Schlag ja auch eine Ableitung von Spannungsenergien weil auch ein solcher Schlag ist ja eine Berührung.

lg von Andreas

104. Miriam schrieb am 13.9.2021:

Lieber Andreas,

erst mal Danke für deine Antwort. Das mit der Komfortzone verstehe ich noch nicht ganz. Was bedeutet das? Er ist gewohnt, einen beschädigten Kiefer zu haben und beschafft sich den ab und zu? Wo ist da der Nutzen? Spannung abzuleiten und berührt zu werden? Es ist ja nun so, dass Schläge in heutiger Zeit nicht mehr an der Tagesordnung stehen und auch nicht sollten. Das muss doch auch anders gehen. Er sollte also in einer angemessenen Form (z.B.Sport?) Spannung ableiten und sich z.B. eine Freundin anschaffen? Kann man das so sehen? Ich verstehe bei anderen ziemlich viel, aber bei meinem Sohn habe ich wohl ein Brett vor dem Kopf. Vielen Dank für deine nächste Antwort. LG Miriam

105. Andreas schrieb am 13.9.2021:

Hallo Miriam,
der Nutzen besteht darin dass er dadurch diese Spannungen und Themen die da im Kieferbereich abgespeichert sind nicht bearbeiten muss. Die Komfortzone ist die Wut im Kiefer zu fühlen und der Nutzen dass er keine Vergebung machen muss, auch nicht unbewusst. (Eine dauerhafte Heilung hingegen würde ja bedeuten dass er zumindest unbewusst sich dieser Wut stellen müsste, zb in Träumen.)

lg von Andreas

106. Emilie schrieb am 21.9.2021:

Lieber Andreas,

Das Lesen deiner Seite und deine Sicht , die Dinge so klar beim Namen zu nennen, fasziniert mich und lässt mich still in mich hineinhorchen…
Ich habe in den letzten 10 Jahren Ausbildungen in Fengshui, TCM Ernährungsberatung , Access Conciousness und Emotions Code gemacht und mir ein Paket geschnürt für meine Selbstständigkeit .

Am Sa Abend bin ich nach dem Einkauf von Sekundenkleber für meinen Healy, ein Gerät, was ich mir für meine Selbstständigkeit auch zugelegt habe ,und das der Freund meiner Tochter, nach dem ich ihn( Profifussballer) behandelt habe, kaputt gemacht hat. Das hat mich innerlich so aus der Balance gebracht(Gerät sehr teuer und ich behandle damit schon).
Mich beschäftigte sehr , warum so häufig Menschen meine Dinge kaputt machen, die mir am Herzen liegen , also sie machen es nicht extra und bewusst, sondern es passiert immer wieder.
Auch mein neues Auto wird immer wieder am Lack mit Beulen und Schrammen von Unbekannten, die sich auch nie melden , ramponiert.
Jedenfalls hat mich das , weil es schon dunkel war und der Weg, wo ich gelaufen bin , ohne Licht , zu Fall gebracht und ich bin mit meiner rechten Gesichtshälfte mit voller Wucht auf eine Bordsteinkante geknalllt,ich hatte das Gefühl mein Kopf schwillt um das doppelte an.
Ich hatte zum Glück Arnika C 30 dabei und sofort eingenommen
Später entwickelten sich noch arge Brustschmerzen , ich vermute starke Zerrung und mein rechtes Bein hat einen Erguss am Oberschenkel.

Ich habe zuhause bestimmt über 1 Std nur geweint…
Ich fühle mich sehr wund an innerlich und äusserlich

In den letzten 2 Jahren habe ich meinen Job als Modeberaterin durch Corona verloren, dafür aber einen sehr viel Schöneren bei einer lieben Familie als Nanny gefunden, nebenbei versuche ich in die Selbstständigkeit zu kommen.
Fühle mich aber oft überfordert und setze mich unter Druck.
Dann hat mich mein Partner, der eigtl mit mir alt werden wollte und ich mich nach einiger Zeit auch eingelassen habe, verlassen. Das saß tief, allerdings bereut er heute seinen Schritt und versucht wieder eine Beziehung aufzubauen. Ich bin jedoch sehr reserviert und vorsichtig.
Familiär mache ich mir um meine mittlere Tochter viele Sorgen, die wiederum eine kleine 1 jährige Tochter hat und ihre Beziehung ist leider gar nicht stabil.
Dazu kommt noch meine Mutter, die ständig fällt und Lungenkrank ist und von mir erwartet, das ich sie pflege.
Ich habe schon viele Familienaufstellungen bzgl meiner Mutter und mir gemacht… heute kann ich damit umgehen.

Finanziell stehe ich zur Zeit nicht ganz auf eigenen Beinen, was mir Sorgen macht.. durch Corona wurde ich in eine neue Richtung geführt, was mir auch mehr Spass macht, aber nicht so viel Geld bringt, um meine Kosten zu decken…
Hat das was mit dem auf das Gesicht fallen zu tun?

Ich würde mich sehr freuen, wenn du Zeit hast, mein Anliegen zu lesen und mir einen Wink gibst, wo ich nochmal genauer schauen soll.
Mit großer Achtung vor deiner Arbeit und der Liebe zu uns bedanke ich mich recht herzlich bei dir

Emilie

107. Andreas schrieb am 22.9.2021:

Hallo Emilie,
ja, offensichtlich hattest du da eine Energie am/im Kopf/Gesicht welches deine Seele nicht anders erden konnte als durch diesen Sturz. Die direkteste Botschaft ist natürlich der Bordstein, also eine Begrenzung auf die du gestürzt bist. So kannst du dich direkt fragen: Welche Begrenzung(en) in mir (in meinem Kopf/in meinem Kopfdenken) verursachen so hohe Spannungen dass ich sogar einen Sturz brauchte um diese Spannungen abzuleiten ?
Und da der aktuelle Sturz ja die Folge dieses Musters war, dass deine Dinge zerstört oder verletzt werden (du hattest zuvor den Kleber gekauft) ergibt sich auch die Botschaft: Dieses Muster kannst du nicht durch ein schnelles Kleben heilen, sondern nur durch das Erden (=abstreifen) der Spannungsenergien die du in dir trägst (und zum Teil möglichreweise auch übernommen hast von der Mutter die ja wie du schreibst sehr ungeerdet ist (=so oft stürzt).
Das selbe spürst du ja mit dem ehemaligen Partner: Auch da funktioniert das schnelle Kleben nicht.. Die Lösung ist also dass du dich deinen Grenzen, deinen Begrenzungen (=Bordstein) zuwendest und mit diesen in einen Frieden kommst (=sich dem Bordstein liebevoll zuzuwenden anstatt auf ihn zu knallen).

Energetisch generell hast du also zuviel Energie (Spannungen) im Kopf und zu wenig im Wurzelchakra (=zb auch Geldthemen). Es gilt also auch zu lernen die Energien in dein Wurzelchakra zu atmen, weil das Wurzelchakra ist auch verbunden mit deinem Besitz, und wenn dein Besitz mit Energie harmonisch aufgeladen ist, dann verschwindet diese Anfälligkeit für solche Fremdzerstörungen automatisch weil sich dann ja die eigene Energie wie ein Schutz auch um deinen Besitz legt. Die Wurzelchakraenergie macht das automatisch !

lg von Andreas

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