Berufswahl

Gerade in Zeiten der Arbeitslosigkeit fragen sich viele Menschen ob sie überhaupt den richtigen Beruf gewählt haben. Aus spiritueller Sicht hat nur derjenige den richtigen Beruf, der seine höhere Bestimmung mit seinem Beruf verbinden kann. Nur wer seine Berufung auslebt kann sein gesamtes Potential, welches er in dieses Leben mitgebracht hat, entfalten und in seine volle Kraft gelangen. Alle andern dümpeln zwangsläufig nur als die Schatten ihrer Selbst vor sich hin, vegetieren von Harz IV oder ähnlichen Abhängigkeiten. Nur wer seine Bestimmung lebt, kann sein volles Potential abrufen und ausspielen.

Was ist die eigene Bestimmung ?

Die eigene Bestimmung ist, wie der Name schon sagt, das was der Mensch auf der Ebene seiner Seele sich vor der Inkarnation vorgenommen hat, also was er bestimmt hat, was in seinem Leben geschehen soll, damit er bestmöglichst lernen und sich weiterentwickeln kann. Da diese Wahl der eigenen Bestimmung auf der Ebene seiner Seele stattfand ist diese Bestimmung immer frei von Egospielchen oder anderen niederen Trieben. Die Bestimmung hebt den Mensch darum immer in seine volle göttliche Kraft hinein. Hier kann er seine ureigenste Gabe einbringen.
Auch die Unterstützung aus der Engelswelt bekommt der Mensch nur, wenn er seine Bestimmung lebt, denn die Seelenverträge mit den geistigen Helfern beinhalten, dass diese nur helfen, wenn der Mensch sein Leben in die Richtung seiner Bestimmung ausgerichtet hat. Kein Engel darf dem Mensch helfen, vom rechten Weg abzukommen.
Mit der eigenen Bestimmung hat der Mensch indirekt auch festgelegt, welche besonderen Begabungen und Fähigkeiten er in diesem Leben ausleben oder entwickeln will. Darum sind die besonderen Fähigkeiten die ein Mensch besitzt meist auch ein Hinweis auf seine Bestimmung.

Wie finde ich meine Bestimmung ?

Indem du in DIR selber suchst, denn du selbst hast diese Bestimmung erschaffen. Kein anderer Mensch kann deine Bestimmung besser kennen, als du selbst ! Und da fängt nun auch das Problem an, denn in unserer Gesellschaft lernen wir nicht auf uns selbst zu hören. Im Gegenteil, die meisten Menschen sind programmiert auf andere zu hören. Wir sind gewohnt zu tun, was der Vorgesetzte verlangt, was die Eltern / Lehrer / Berater sagen, was der Papst will, und so gehts grad weiter. Alle die bei der Berufswahl Probleme haben, sind Menschen, die nicht gelernt haben die eigene Göttlichkeit an die erste Stelle zu setzen. Natürlich ist es bequemer einfach zu tun, was andere sagen, aber es führt langfristig zu Energiearmut und Burnout. Lob von Vorgesetzten kann die Kraft nicht ersetzen, die uns automatisch zuströmt, wenn wir aus der eigenen Göttlichkeit heraus handeln und leben.
Es ist kein Zufall, dass so viele der Supermilliardäre die Schule früh geschmissen haben. Sie haben aufgehört nach der Pfeife von anderen zu tanzen (bzw bezüglich der Schule: zu lernen was andere befehlen). Aber Achtung, wenn die Verbindung zur eigenen Göttlichkeit nicht steht, dann nützt ein solcher Ausstieg natürlich nichts ! Dann wird man nur zum Opfer des eigenen Egos.
Nun aber genug des Theoretisierens. Klar ist jedenfalls dass es ein langer Weg sein kann sich selber zu finden, also den Gott zu finden, der man selber ist. Praktisch für die Berufswahl sind es zwei Schritte die man gehen sollte:

  1. Überlege Dir eine Tätigkeit, die Dir soviel Spaß, Freude und vor allem innere Erfüllung bringen würde, dass Du sie auch umsonst tun würdest. Was würdest du auch tun, wenn du keinen Lohn dafür bekommst ?
    Diese Fragestellung ist deswegen so wichtig, weil deiner Seele ist Geld an sich ziemlich wurst. Als du (auf Seelenebene) deine Bestimmung bestimmt hast, hast du keine einzige Entscheidung des Geldes wegen getan.
    Manchmal sind auch Fragen hilfreich, wie:
    Was würdest du tun, wenn du eine Million Euro hättest ?
    Was tust du gerne ?
    Ich vergesse die Zeit, wenn ich ...
    Das kann ich praktisch im Schlaf  (Was ?)
  2. Überlege Dir nun Wege oder Möglichkeiten, wie du die im vorigen Schritt gefundene Tätigkeit so ausüben kannst, dass sie anderen nützlich ist und du Geld oder einen Lohn dafür bekommst.
    Und schon hast du den, für dich optimalen Beruf oder Tätigkeit gefunden - so einfach ist das.

Nebeneffekte der richtigen Berufswahl

Wer den richtigen Beruf hat, der braucht dann auch weniger Geld für anderes, wie Urlaub, Entspannung, Freizeit, Hobbys, weil er seine Erfüllung im Beruf findet. So wie andere in Urlaub fahren, so geht er zur Arbeit. Da braucht man keinen zusätzlichen Urlaub mehr, da braucht man keinen zusätzlichen Feierabend mehr wo man sich entspannt oder ausruht, weil man ja schon von der Tätigkeit her innerlich so erfüllt ist. Das ist natürlich auch der Grund, warum viele Selbständige, die ihren Traum leben, 10, 14, 16 Stunden bis spät in die Nacht arbeiten können. Diese Fähigkeit kommt einfach daher, weil sie von ihrer Tätigkeit erfüllt werden, anstatt ausgelaugt. Ein normaler durchschnittlicher Berufstätiger mit einem durchschnittlich miesen Job, wo er sich durchschnittlich mies fühlt, der schafft es noch nicht mal 8 Stunden zu arbeiten, der ist ständig krank - man braucht ja nur mal die Krankenstatistiken in Deutschland anschauen, da sieht man, dass Menschen, die ihre Erfüllung im Beruf gefunden haben ein tausend mal gesünder als andere sind.

Zusammenfassung

Ich bin nicht der erste, der die Berufswahl so darstellt. Es gab im alten China von 2500 Jahren einen weisen Mann, der es genau so sah. Sein Name war Konfuzius. Ihm wird folgendes Zitat zugeschrieben:

Wenn du liebst, was du tust, wirst du nie wieder arbeiten !

Links:
- Tu was Du liebst
- Wie offen bist du, neue Wege zur Berufung zu finden ?


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Kommentare

 
1. Reinhard schrieb am 03.6.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Freut mich eine spirituelle Sichtweise von der Berufswahl zu bekommen. Es ist eigentlich alles sehr einleuchtend, doch bedarf die Verwirklichung wohl auch eines langjährigen Reifeprozesses.
 

 
2. Kim schrieb am 06.7.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hey, das ist genau der Artikel, den ich gerade gebaucht habe.
Setze mich schon länger mit der Frage meiner Berufung auseinander. Es gibt zwei Sachen, die ich gerne machen würde, auch ohne Geld - und holla, es tauchen Möglichkeiten auf... Jobangebote, kommt langsam.
Der Artikel war nur eine Bestätigung.
Danke!
 

 
3. Andreas schrieb am 06.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Was ich oben im Artikel geschrieben habe ist wirklich ein Erfolgsgeheimnis der ganz Großen. Hier finden Sie bei Youtube beispielsweise eine Rede von Steve Jobs: http://www.youtube.com/watch?v=UF8uR6Z6KLc Etwa bei 8:30 im Video sagt er wortwörtlich:

Du musst lieben, was du tust!

 

 
4. Claudia schrieb am 07.10.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Wenn ich den Nützlichkeitsgedanken auf den Verkauf von Waffen, Drogen und Prostitution anwende - wissend um das viele Geld, was dort verdient wird - dann weiß ich allerdings um den Zustand der Welt, die dies als nützlich ansieht und "benötigt". Und das Ego verdient daran sehr viel (am Verkauf!) Wer also nach Berufung sucht, siehe sich auch seine Werte an.
 

 
5. Andreas schrieb am 07.10.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

ja - wie im Artikel schon dargestellt - der Mensch wird nur glücklich, wenn er etwas nützliches, statt etwas schädliches für andere tut.
 

 
6. Ariane schrieb am 03.2.2013: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke Claudia, dieser Gedanke kam mir auch.

Andreas, wenn ich Deine genannten Beispiele nutze, dann denke ich an Lehrer, die in einem Schulsystem arbeiten, welches es fördert, dass die menschen nicht auf sich selbst hören.
Klar ist dies nützlich, denen, die dieses System befürworten.
und solche lehrer können auch glücklich sein, da sie soziale anerkennung geniessen. Ich freue mich, dass es immer mehr dieser Lehrer aufwachen und ihre wahre Bestimmung entdecken und leben.

mein fazit also: an dem nützlichkeitsgedanken in bezug auf den geldfluss ist schon was dran, doch ist auch der aspekt, welche werte der mainstream der gesellschaft hat, ein einflussfaktor.
ich freue mich sehr am wertewandel, der bereits in Gange ist.

also wissenschaftler verdientest Du bisher viel geld, wenn Du den Wirtschaftsinteressen dientest. Es gibt jedoch auch Wissenschaftler, die sehr wohl ihrer eigenen Bestimmung folgen, und gerade deswegen verpönt wurden. Doch auch dies ändert sich durch den Wertewandel.

der mensch hat nicht nur den spiegel seiner umwelt, er ist auch selbst ein spiegel der umwelt. wenn also ein wissenschaftler, der im göttlichen interesse arbeitet und dafür derzeit noch von hartz 4 leben muss, der spiegelt die Werte und das daraus resultierende Nützlichkeitsdenken der Gesellschaft.

Wir sind nicht Schöpfer in einer Blackbox. wir sind alle miteinander verbunden und daher Mit-schöpfer in einer gemeinsamen Welt. Gott und Göttin sei Dank.
 

 
7. Andreas schrieb am 08.3.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
ja - also diese Beispiel, wo Menschen viel Geld mit Dingen verdienen, obwohl sie diese Dinge nicht lieben, also es nicht aus ihnen selbst heraus kommt, das ist wichtig zu verstehen, die haben dann zwar viel Geld - aber es nützt ihnen nichts. Sie sind dann trotzdem nicht glücklich. Das kannst du in der Waffenindustrie so sehen oder auch sonst. Du hast zum Beispiel die Lehrer in unserem Schulsystem angesprochen. Dass es ihnen so schlecht geht, hängt auch damit zusammen, denn was sie tun, kommt nicht aus ihnen selbst heraus (zumindest bei den allermeisten) - im Gegenteil: Sie lehren Dinge die die sie Fremdübernommen haben, sind also schon von daher nicht in der Kraft eines kosmischen Lehrers, usw.

lg von Andreas
 

 
8. Benni Schmidt schrieb am 29.9.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich danke dir von ganzem herzen für diesen artikel, er hat mir in einer dunklen zeit viel nutzen gebracht ! :-)
Vielen lieben dank
 


 

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