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Sie finden hier die Kommentare Nummer 911 bis 912 von insgesamt 1128 Kommentaren zu dem Artikel Wunschthema einreichen

911. Julie schrieb am 04.7.2022:

Hallo Andreas!

Kannst du mir bitte bei folgendem Problem weiterhelfen? Es geht darum das ich in ziemlich allen Lebensbereichen die Erfahrung mache ausgeschlossen zu werden.
Auf Arbeit z.B. werde ich - obwohl meine Kolleginnen und ich uns gegenseitig vertreten und ich zudem die wichtigeren Aufgaben betreue - nie für "höhere Aufgaben" herangezogen oder als Vertreterin für unsere Chefin eingesetzt. Es werden immer die Anderen bevorzugt, ich komme meistens nicht mal in Frage. Als wäre ich unsichtbar. Wenn darüber diskutiert wird wer z.B. als Vertretung in die Dienstberatung gehen soll werde ich nicht mal in Erwägung gezogen, mein Name fällt nicht mal, obwohl ich im selben Raum sitze.
Dabei hatte ich die Stelle als Vorgesetzte vor Jahren selbst inne (danach gab es Strukturänderungen) - aber das scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Dadurch fühle ich mich nicht nur ausgeschlossen, sondern habe auch das Gefühl das ich in deren Augen nicht gut genug / schlau genug bin um die Tätigkeiten auszuführen.

Weiterhin erfahre ich dieses "ausgegrenzt sein" durch meine Schwiegermutter, welche mich seit Jahren aus kulturellen Gründen nicht mal kennenlernen will…

Weiterhin schließt mich der väterliche Teil meiner Familie komplett aus - ich werde nicht mal zu Familienfeiern eingeladen usw.

Und so zieht sich das auch durch Freundschaften- ich habe eh kaum welche, weil ich auch hier durch Freundesgruppen meist ausgeschlossen werde und meine Freundinnen mich nie zu Aktivitäten/ Festen mit ihrem Freundeskreis mitnehmen bzw. einladen. Auch hier bin ich immer Außen vor und lerne dadurch auch keine neuen Menschen kennen.

Langsam belastet es mich so sehr das ich nur noch weinen könnte. Dieses Erlebnis des ausgeschlossen werden erfahre ich so oft und in verschiedenen Formen, ich frage mich wirklich was mit mir falsch ist. Ich bin ein wirklich freundlicher Mensch, der gerne lacht und Spaß hat und sich immer um Andere kümmert und bekomme nur sowas Negatives zurück. Wieso erfahre ich immer wieder Ausgrenzung?

Viele Grüße
Julie

912. Andreas schrieb am 05.7.2022:

Hallo Julie,
mein Name fällt nicht mal, obwohl ich im selben Raum sitze.
ja, das ist die Fähigkeit sich unsichtbar zu machen.
Ich erinnere mich, das habe ich in der Schule vor 50 Jahren auch immer gemacht wenn ich keine Hausaufgaben gemacht hatte.. Nur der Unterschied ist, du scheinst noch keine Kontrolle über diese Fähigkeit zu haben. Weil du willst in diesen Momenten ja gar nicht unsichtbar sein:
Im Grunde ist es ein Status-Thema. Man kann seinen Status innerhalb einer Gruppe sozusagen auf Null herunter fahren, dann wird man regelrecht unsichtbar, aber es ist dann eben auch energetisch als gehöre man gar nicht mehr zur Gruppe. Das hat viele Vorteile, zb innerhalb einer Klasse kann der Klassenlehrer dann überhaupt nicht mehr auf die Idee kommen dessen Hausaufgaben zu prüfen weil er unbewusst die Person gar nicht mehr als Klassenmitglied sieht, oder andere Vorteile ergeben sich wenn die Gruppe bestraft wird so nach dem Motto: Mitgefangen-Mitgehangen usw..
das ich in deren Augen nicht gut genug / schlau genug bin um die Tätigkeiten auszuführen.
ja, wenn dein Status auf Null ist, dann sehen sie dich zwangsläufig so, das geht gar nicht anders..

Dann musst du also lernen einen höheren Status in der betreffenden Gruppe zu erreichen:
welche mich seit Jahren aus kulturellen Gründen nicht mal kennenlernen will…
ja, du siehst du hast in deren Augen so wenig Status, dass sie dich nicht als wertvoll erachten. Wenn du nun stattdessen einen ganz hohen Status hättest, dann würden sie dich darum anbetteln zu kommen. Das ist völlig normal, so funktionieren menschliche Gruppen und Gesellschaften.
ich werde nicht mal zu Familienfeiern eingeladen usw.
ja, da ist dein Status anscheinend wirklich auf Null..
Vielleicht bist du auch systemisch mit einem Vorfahren verstrickt der auch ausgeklammert wurde, dem also der Status der Gruppenzugehörigkeit sozusagen aberkannt wurde (meist weil er etwas Schlimmes oder Unmoralisches getan hatte). Dann kann es gut sein eine Familienaufstellung zu dem Thema zu machen.

lg von Andreas


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