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Mutig sein

Wann führt mutig sein zu Erfolg ? und wann nicht ?

Mutig zu sein bedeutet etwas zu tun wovor man selber oder andere eigentlich Angst haben. Doch wann führt mutig zu sein überhaupt zu Erfolg ?
Nun ist es ja so dass unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen darüber entscheiden ob wir erfolgreich sind oder nicht. Da bei solchen mutigen Handlungen ja die Angst im Vordergrund steht, hängt der Erfolg unserer mutigen Handlung also davon ab wie stark die Energie unseres Angstgefühls auf unser Erfolgsziel einwirkt. Und genau darum geht's. Nämlich wenn wir das Wort Mut betrachten, dann kommt es von altdeutschen Wort "muten", was soviel bedeutet dass man um etwas nachfragt ob man es bekommt. Das heißt man fragt innerlich ab ob die eigene Angstenergie das Erfolgsziel zerstören wird oder nicht. Genau diesen inneren Abfrageprozess, der eigentlich ein inneres Fühlen ist, nennt man dann "muten". Und wenn das Ergebnis das Gefühl oder die innere Zuversicht ist dass die eigene Angst den Erfolg nicht gefährdet, dann weiß man ja bereits dass man erfolgreich sein wird, weil das äußere Ergebnis ist immer die Folge des eigenen Inneren. Dann kann man den Mut aufbringen es zu tun weil man (zumindest unbewusst) sicher ist dass man erfolgreich sein wird.

Wenn das Ergebnis dann trotzdem nicht erfolgreich war, obwohl man ja den Mut aufgebracht hat es zu tun, dann hatte man schlecht gemutet: Man hat dann den Angstanteil den man in sich hatte unterschätzt. Dieser Angstanteil hatte dann offensichtlich so viel Energie und damit Einfluss auf das Ergebnis dass es zum Misserfolg gekommen ist.

Erfolg ist niemals Zufall. Er gehorcht immer den kosmischen Gesetzen von Ursache und Wirkung. Darum ist es so wichtig dass wir in uns muten, also in uns reinfühlen ob da innere Anteile sind die so stark wirken dass sie unser gewünschtes Ziel zerstören würden. Wir müssen also konkret lernen insbesondere unsere Angstanteile, aber auch andere innere Anteile innerlich abzuschätzen wie groß und mächtig sie sind. Das ist Teil der Yin-Fähigkeit zu fühlen.


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Kommentare

1. Lischi schrieb am 03.2.2022:

Hallöchen
Dazu hätte ich jetzt eine Frage.
Ich bin mutig und mache spirituelle Abende in denen wir spirituelle Themen besprechen.Wir machen Meditationen und kleine Aufstellungsübungen.
Die ersten beiden Kursen liefen richtig gut. Dich dann kamm die zweite Coroa Phase. Oktober und November erhielte ich nur Absagen. Ich denke Corona bedingt.
Jetzt starte ich wieder und die ersten Absagen flattern wieder rein.
Innerlich spüre ich jetzt die Angst zu versagen .Mir ist bewusst das dies nur Versagensängste sind.
Derzeit manifestieren ich ein Bild das der Kurs belegt ist und ich ganz viel Freude dabei empfinde. Gehe auch in das Gefühl.
Ich hoffe das meine Angst dies nicht blockiert.
Was kann ich sonst noch tun?
Liebe Grüße
Lischi

2. Andreas schrieb am 04.2.2022:

Hallo Lischi,
es hört sich an als wärst du selber unter viel zu viel Druck dass es klappen muss, dass Menschen kommen müssen usw. Also dies erzeugt natürlich Spannungen die dann schnell ein blockierendes Feld bewirken können.
Gerade in Zeiten wie diesen sind spannungsfreie Angebote selten und daher sogar um so erfolgreicher. Aber diese Spannungsfreiheit in dir selber zu erzeugen, da kommst du nicht umhin, weil nur was du in dir erzeugt hast kannst du weitergeben.

lg von Andreas

3. Lischi schrieb am 09.2.2022:

Danke Andreas für Dein Kommentar.
Dahingehend werde ich reinfühlen und schauen was sich tut.
Ich Danke Dir 🙂
Das hört sich sehr stimmig für mich an.

4. Amar schrieb am 18.7.2022:

Lieber Andreas,
dieser Artikel ist mir besonders wichtig. Seit 2 jahren drehe ich mich mit einer Entscheidung im Kreis und ich habe sehr viel Energie darin gebunden….:
Ich hatte mich für ein Initiationsseminar angemeldet, bei dem es wirklich archaiisch verrückt zugeht. Den ersten Teil der 4-teiligen Reihe habe ich mitsamt Prüfung gemacht. dann jedoch aus Angst (physische Angst vor Verletzung) nicht weiter gemacht.

Ich habe aber zugleich immer wieder signale bekommen, dass
die initiationsreise das ist was
meine seele möchte. Ich möchte sie wirklich gerne tun aber ich misstraue dem
Konzept insofern dass da kein "ich passe bei dieser initiation“
geduldet wird.
entweder
alles mitmachen auch wenn es schlimm
wird oder lassen.

mich zieht vieles immer wieder dahin und freunde sagten mit auch, ich solle das ruhig durch ziehen. jedoch erkenne ich allmählich warim
meine seele
den umweg braucht: ich musste erst die erfahrung machen, meinem
bauchgefühl überhaupt zu zu hören und das was du hier beschreibst, zu lernen

Ich frage mich aber: ist initiation gut für mich oder ist das schwarze magie weil ja eben nicht gefragt wird,
ob es sich gerade stimmig
anfühlt, sondern ziel ist es sich da durch zu bringen um
den inneren krieger zu schulen.
ich bin da immer wieder verwirrt, denn:
wenn ich jetzt reinfühle möchte ich das gerne tun auch um
die
energie aus dem
thema wieder zu befreien.

zugleich weiss
ich vorher nicht was passiert sodass
ich gar nicht in die angstenergie
rein spüren kann.
also kann ich gefühlt keine gute entscheidung treffen

5. Andreas schrieb am 19.7.2022:

Hallo Amar,
ja, ich kann das gut nachvollziehen, da gibt es einen mächtigen Anteil in dir der das tun will - und ein anderer Anteil der sich dagegen wendet.
Ein wesentlicher Aspekt ist wohl auch dass wir nun seit Corona eine Grundenergie haben die ganz anders schwingt. Die Lockdowns sind zwar vorüber aber diese Grundenergie und Botschaft dass wir in uns selber ruhen sollen und aus uns selber unsere Kraft holen sollen (nicht mehr aus unseren Kontakten im Außen) die ist nach wie vor so präsent und wirksam wie nie zuvor ! Und das ist nun aber eventuell sehr gegensätzlich zu dem was in diesem Seminar gemacht wird. Etwas deutlicher ausgedrückt: Die Energie der aktuellen Zeit fordert von dir ein dich SELBER zu ermächtigen - und eben nicht mehr dich von anderen ermächtigen oder prüfen zu lassen. Darum kann das schon sein dass es dir damals leichter gefallen ist da mitzumachen als jetzt, wo das Zeitgeschehen dir dafür keine (oder auf jeden Fall deutlich weniger) Energie für solche Zwecke zur Verfügung stellt.
So kann also dieses hin und her gerissen sein welches du da in dir erfährst durchaus die Botschaft ist, NICHT mehr im Außen mithilfe anderer dich zu ermächtigen, sondern einen Weg in dir zur SELBSTERMÄCHTIGUNG zu finden und zu gehen:

Ich ermächtige mich selber diese männliche Kraft in wir zu haben. jetzt, sofort, punkt.
Ich ermächtige mich selber meine Angst abzulegen, usw..

lg von Andreas

6. Hanni schrieb am 27.1.2023:

Hallo Andreas,

dieses Thema mit dem Mutig sein und dem Erfolg haben beschäftigt mich schon länger. Danke für diesen Artikel darüber. Ich kämpfe immer wieder damit, dass ich über eine bestimmte Schwelle nicht komme. Und dann, sobald ich mal wirklich wage darüber zu gehen, dann fühlt es sich so an, als wäre ich sehr unverschämt und würde mir anmaßen, doch endlich Erfolg zu haben. Dann klappt es meist auch tatsächlich in der Realität nicht so richtig, und ich fühle mich in meiner Kleinheit bestätigt und ziehe mich kleinlaut wieder zurück. "Schuster bleib bei Deinen Leisten" kommt mir dann, ich tue mir selbst leid und denke mir "blos nicht mehr viel riskieren, Du kriegst dann ohnehin nur eine auf den Deckel oder machst Dich lächerlich". Es tut mir so leid für mich selber, aber ich kann so ein positives Selbstwertgefühl einfach nicht langfristig aufrechterhalten. Dafür hatte ich in der Vergangenheit zu viele Erlebnisse, die es irgendwie zerstört bzw. niedriggehalten haben.
Ist es dann vielleicht doch besser, wenn ich meine Ansprüche senke? So wie jetzt bin ich einfach zu oft enttäuscht, weil Anspruch und Realität so weit auseinander sind. Ich habe schon immer gehofft und gedacht, dass es auch möglich ist ein gutes Leben zu führen, das auch zu mir passt. Aber je älter ich werde, desto unrealistischer erscheint mir der Gedanke, denn zu vieles funktioniert einfach nicht. Oder ist es nur deshalb, weil sich so ein Muster immer mehr verfestigt, und es deshalb schlimmer wird? Gefühlt werde ich von Jahr zu Jahr unzufriedener mit der Gesamtsituation, mit mir selber, mit den Umständen. Und es wird dann sogar noch schlimmer wenn ich aktiv versuche etwas zu verändern. Denn gerade wenn ich ja aktiv werde, dann müsste es ja vorangehen, aber die Türen gehen leider nicht auf, sondern eher zu sobald ich dorthinkomme und anklopfe. Ist das ein Selbstboykott, oder einfach nur das Leben und ich muss lernen mit weniger zufrieden zu sein??
Ich hatte doch meine Träume und meinen Leitstern, der mich vorangetrieben hat, aber nun, wo ich dem Ganzen gefolgt bin, da ist es plötzlich nicht mehr da. War es die ganze Zeit nur eine Illusion? Oder habe ich mir etwas vorgemacht?

Danke und LG
Hanni

7. Andreas schrieb am 28.1.2023:

Hallo Hanni,
ja, wenn etwas nicht klappt, dann hast du schlecht gemutet (um das Wort aus dem Artikel zu verwenden). Du hast dich nicht gut eingefühlt in die Situation und in dich und damit in deine inneren Anteile, insbesondere in deine Glaubenssätze. Weil es hat ja darum nicht geklappt weil du es innerlich nicht geglaubt hast dass es klappen wird. Es ist natürlich dumm etwas zu tun wo man bewusst oder unbewusst glaubt dass es nicht klappen wird. Das führt immer zu Misserfolg.
Das heißt, du hast zwei Aufgaben in diesem Zusammenhang:
  1. Die Blockaden in dir auflösen die verhindern dass du dich vorher besser einfühlst in etwas um zu erfühlen ob es klappen wird
  2. Diejenigen Anteile und Glaubenssätze die den jeweiligen Erfolg verhindern auflösen und verändern.


lg von Andreas


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