Die Unterdrückung des Yin und der weiblichen Energie

Die Idee über die weibliche Energie einen Artikel zu schreiben ist erschreckend weil das würde bedeuten über die halbe Welt einen Artikel zu schreiben. Da gibt es unendlich viel über was man schreiben kann. Die ganze Welt ist in Yang und Yin aufteilbar, da gibt es Trillionen von Blickwinkeln aus denen man diese weibliche Hälfte betrachten könnte. Und dabei ist jeder weibliche Aspekt wiederum in Yin und Yang aufteilbar, ins Unendliche fortsetzbar, weil in jedem Yin ist immer auch Yang bereits als Potential enthalten und so wird aus jedem Yin zwangsläufig irgendwann Yang und auch wieder umgekehrt.
Darum zunächst eine ganz und gar unvollständige Auflistung weiblicher Yin-Energien:

Gehen wir auf die Ebene der Gedanken: Ein aktiv gedachter Gedanke ist zunächst Yang, männlich, aktiv. Aber schon im Denken dieses Gedankens geht es gar nicht anders als dass sich dieser Gedanke mit unserem momentanen Seins- und Gefühlszustand verbindet weil dieser Gedanke trifft ja nicht ins Leere, er trifft auf das was wir bereits sind, was wir in unserer Vergangenheit bereits aus uns gemacht haben weil wir sind ja bereits ein Energiewesen mit energetischen Zuständen die wir Gefühle nennen. Diese Gefühle sind bereits in uns ruhend, sie sind da, wie das Wasser in einem See. Jeder Gedanke den wir denken fällt automatisch in diesen See, wird von ihm aufgenommen, weil dieser Gefühlssee ist passiv, aufnehmend, yin, also eine weibliche Energie.

So verbindet sich dieser neu gedachte Gedanke automatisch mit einem Gefühl in diesem See und dann geht die Wirkung aber weiter: Wegen dem Resonanzgesetz zieht dieser Gedanke mit dem verbundenen Gefühl nun automatisch gleichartig ältere Gefühle die sich bereits im See befinden an (natürlich auch mit deren damals verbundenen Gedanken). Wir nennen diesen Prozess Erinnerung. So erinnern wir uns (zumindest unbewusst) automatisch an alle anderen Gefühlsgedanken und Ereignisse, mit denen dieselben oder sehr ähnliche Gefühle verbunden sind. Dies ist also ein ganz natürlicher Prozess. Wir fühlen dann also durch diese Erinnerung die damals gefühlten Gefühle erneut. Und ja, diese damaligen Energien stehen uns dadurch sogar erneut zur Verfügung, weil ein Gefühl ist ja nichts weiter als eine passive gebundene (an einen Gedanken gebundene) Energie, die wir zb in eine aktive Handlung (Yang) wandeln könnten. Wenn wir aber diese alten Gefühle in uns weder nutzen und sogar noch unterdrücken, also uns noch nicht einmal erlauben zu fühlen, dann ist dies die tiefste Form der Unterdrückung des Weiblichen in uns. Wir haben dann ein Gefühl (=weiblich Yin) in uns unterdrückt. Und weil alles was in uns geschieht auch die Resonanz im außen erschafft zieht es uns dann zwangsläufig in äußere Situationen oder gar Welten wo ebenfalls Unterdrückungen des Weiblichen stattfinden. Hier ein paar Beispiele wie sich im Außen solche Spiegelungen der Unterdrückung des weiblichen in uns zeigen:

Da das eine immer bereits im Anderen enthalten ist kann das Yin gar nicht weniger als das Yang wert sein.

Im Prinzip ist ein absolut jedes Problem auf eine solche ungleiche Wertschätzung oder Verteilung zwischen Yin und Yang zurückführbar. Desto mehr das Yin und Yang im Einklang ist, desto mehr göttliche Energie ist vorhanden und kann sich in unserer Lebensebene ergießen.


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Kommentare

1. Lieselotte schrieb am 11.8.2021:

Hallo,

Ich habe auch bei mir erkannt, dass die Weiblichkeit leider verloren gegangen ist. Aber ich bin dabei es zu ändern. Ich habe einen Mann und zwei jungs im Alter von 18 und 20. wenn man da viel weibliche Energie einfließen lassen möchte, stößt man schon bisschen auf Widerstand :).. was auch gut ist… sollen ja ihre Männlichkeit leben. Aber wo findet man nur das richtige Maß. Ich bin gespannt auf deinen Rat😊.

2. Andreas schrieb am 12.8.2021:

Hallo Lieselotte,
ja, schaue wo du das Harte (zb hartes Denken) übernimmst, statt es ganz weich an dir abperlen zu lassen..

lg von Andreas

3. Martin schrieb am 13.8.2021:

Zu Liselotte.

Ich habe zwei ältere Brüder und eine Schwester. Aus der Sicht meiner Mutter einen Mann, drei kleine Männer (die unterschiedlicher nicht sein konnten).
Gerade in der Pubertät mussten die Söhne ja zeigen, wie unabhängig und männlich sie sind. Aber insgeheim kamen ihre Zärtlichkeiten, Fürsorge natürlich bei uns Söhnen an. Wir hätten es aber nie zugegeben.

Was ich sagen will: Auch wenn du denkst es perlt an deinen Söhnen ab und sie reagieren abweisend, sei gewiss, dass es ganz innen drin irgendwo ankommt 🙂.

Vorsicht mit ungefragt vermeintlich gut gemeinten Ratschlägen. Das wollen sie nich hören. Wenn sie wirklich ein Problem haben, sprechen Sie mit einem guten Freund, suchen Lösung im Internet oder kommen doch zu dir/euch 😉.

Auch da Einfühlen, was die Seele grad braucht.

Gutes Gelingen

4. Lieselotte schrieb am 15.8.2021:

… an Martin …und Andreas
das ist ja lieb von dir, dass du ein paar nette , aufmunternde Worte sn mich schreibst. Dankeschön.

Gott sei Dank weiß ich, wie du schreibst, dass es ankommt. Auch wenn nicht so wie sich dass eine Mutter eben wünscht 😉. Wenn ich dann traurig abtrete, wenn mal wieder ein scharfer Ton lief, wissen sie schon um die Verletzlichkeit ihrer Mutter. Ehrlich gesagt ist das doch auch nicht schlimm, oder?
Das meine ich dann eben, dieses Abperlen , was auch Andreas meinte, ist gar nicht so einfach umzusetzen. Wenn ich das erstmal hinbekomme, ohne das es mir dabei den Magen umdreht, dann ist alles gut. Vielleicht bin ich auch viel zu sensibel, aber auch das kann man nicht so einfach abstellen.
Auf alle Fälle ziehe ich den Hut vor deiner Mutter. Sie kann vieles richtig gemacht haben, wenn der Sohn solche netten, ermunternden Worte weitergibt. Stark!!!
Liebe Grüße an die Männer!

5. Katara schrieb am 12.10.2021:

Lieber Andreas,
was mir schon lange auffällt, ist, dass sehr viele weibliche Frauen träge, schwerfällig wirken. Je weiblicher (Yin) sie sind, desto mehr wirkt das mit. Mein Gefühl sagt, dass hier irgendetwas nicht richtig ist. Der Weiblichkeit wird Leichtigkeit, Elfenhaftes, Tanzen usw. zugeschrieben, solch eine Schwere ist das komplette Gegenteil, sie wirkt so eigenartig. Es heißt ja, dass Frauen mit der Erde verbunden sein sollen, also Richtung unten, kann es sein, dass diese Frauen innerlich vielleicht gar nicht in ihrer echten Yinkraft sind, dass diese Schwere deswegen so "weiblich" macht, weil es die Leute im physischen, also im äußeren Sinn nach unten zieht? Und Weiblichkeit heißt va. passiv sein, sich fallen lassen, entspannen, deswegen tippe ich darauf, dass diese Frauen deshalb so träge wirken. Solche Frauen erscheinen und sind wirklich sehr weiblich, es kommt mir dabei trotzdem irgendwie vor, als seien sie vielleicht im "negativen" Pol der Weiblichkeit oder so.
Ich verstehe es nicht ganz, hast du eine Erklärung?
Vielen Dank!

6. Andreas schrieb am 12.10.2021:

Hallo Katara,
ja, die Erde wird von uns als weiblich empfunden weil sie uns (auf der materiellen Ebene) nährt.
Der Aspekt der Schwere, also wenn wir unseren Fokus auf das Gewicht, die Masse der Erde richten, das wäre Yang, weil es Stabilität symbolisiert.
kann es sein, dass diese Frauen innerlich vielleicht gar nicht in ihrer echten Yinkraft sind
ja, dann ist das Yang überwiegend. Das ist temporär ja noch nichts negatives, weil auch eine Frau hat ja in sich Yang. Zum Problem wird es erst wenn das Stabile dann nicht die weiblichen Energien fördert, sondern das Yin unterdrückt oder stört wenn es gebraucht wird.

lg von Andreas

7. Lavendel schrieb am 06.8.2022:

Lieber Andreas
Auf meiner linken Körperseite bekomm ich so Pickel (inversa), auf der Brust am Bauch -höhe Eierstock- und Leistengegend, manchmal auch dicke Knötchen.
Ich weiß nicht was mir mein Körper damit sagen will, war schon bei 3 versch. Hautärzten, alles nichts geholfen.
Das hab ich vorher nie gehabt.

8. Andreas schrieb am 07.8.2022:

Hallo,
du siehst, dein Körper will dir zeigen dass da etwas unter deiner Haut ist was hervorbrechen will. Die linke Körperseite zeigt dir dass es eventuell etwas mit deinem Frau sein zu tun hat. Du kannst dich zb fragen: Welche Wut sitzt da noch in mir unter meiner Haut ?
Und: Welche Angst in mir verhindert dass ich dieses Thema (und die damit verbundene Wut) in meinem Leben auslebe / angehe / mich ihm stelle ?

lg von Andreas

9. Lavendel schrieb am 08.8.2022:

Hallo Andreas
Danke für die schnelle Antwort. Irgendwie wusste ich nicht, welche Wut es ist, die mit meiner Weiblichkeit zu tun hat. Dann hab ich eine Orakelkarte gezogen. Universalität - Auf diese Ganzheitlichkeit möchte Dich diese Orakelkarte hinweisen.
Dann kamen tränen.
Wo in meinem Leben, fehlt mir eine ganzheitliche, mit allem verbundene Sichtweise der Dinge ?
Ich kann mich selber schwer fühlen ich drifte immer ab. Annehmend sein, ich selbst sein. Mich selbst zu fühlen und diese Gefühle anderen zu zeigen fällt mir schwer. Werde rot, oder lächle .
Das macht mich innerlich einsam, meine Wirklichkeit nehme ich dadurch verzerrt wahr. Als Kind wurden meine Gefühle ignoriert und nicht ernst genommen oder verletzt, und irgendwann hatte ich keine Gefühle, nur die meiner Umgebung.  Ich durfte nicht trotzig wütend  frech..lustig ...glücklich sein, halt wie ein Kind sein. Das habe ich in Kinderbüchern gelesen und dort gestaunt, das es sowas gibt.  Dadurch war ich erst apathisch und abwesend fast wie ein ADS Kind. Entwicklungstrauma--- Dann  wurde ich ein liebes ruhiges braves Mädchen ohne Konturen, was alles für ihre unglückliche Mutter tut, damit sie glücklich wird, weil mein Bruder starb, als ich  7 Monate war. Bindungstrauma--- Wenn ich das so schreibe fließen Tränen und kochende Wut kommt gleichzeitig hoch, dass ich tief schlucken muss -reflux-. Aber was kann ich tun um mich davon zu befreien. Fragen:
Durch welches Denken/Denkmuster habe ich mir dies erschaffen ? Ich durfte nicht fühlen weil  meine Gefühle wurden nicht gesehen und nicht geachtet, daher konnte ich nicht wirklich wachsen, "Kindfrau "
Was kann ich tun, um mich wieder als Teil des Ganzen zu fühlen ?
Ich darf wieder mich ernst nehmen und bei mir sein mit meiner Aufmerksamkeit.  Aber dann kommt wieder Wut.

Welche Angst in mir verhindert , dass ich dieses Thema und die Wut auslebe und angehe und mich ihm Stelle.
Kann es heute die Angst sein, die Kontrolle zu verlieren wenn man sich fühlt, dass diese Wut einen völlig aus der Bahn wirft bzw überrannt. Die Angst mit der Wut  jemand anderes zu werden , den man nicht kennt, immerhin stecken hinter dieser gehaltenen Wut so viele Emotionen. Ein andere Identität, die ich nicht bin, noch nicht kenne.
Meine Mutter ist schon verstorben und ich habe mich nach längerer Arbeit mit ihr und ihrem Schicksal versöhnt.
Kannst du mir weiterhelfen, welche Angst das noch sein könnte und wie kann ich diese Wut bearbeiten.
Und Vertrauen fehlt mir, das Vertrauen in mir selber und meinen Gefühlen. Fühle ich richtig oder nicht.

Hab auch ein Nasenpolyp links.

10. Andreas schrieb am 09.8.2022:

Hallo,
ja, da kannst du zu allem möglichen eine Vergebungsarbeit machen damit du mit dieser Zeit ausgesöhnt wirst.

lg von Andreas


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