Positives Denken

Selbst Menschen, die an sich über keinerlei esoterisches Wissen verfügen benutzen gerne mal Sätze wie "Du musst positiv Denken, dann klappt es schon", oder so ähnlich. So ist Positives Denken ein Schlagwort, welches jeder schon einmal gehört hat.

Was ist Positives Denken ?

Die Hauptregel des positiven Denkens ist es, keine Negationen zu verwenden, also alles positiv zu formulieren, im inneren Denken genauso wie auch beim Aussprechen in Worten.
Mit Negationen sind in diesem Fall Formulierungen gemeint, die Worte enthalten, wie beispielsweise:
- nicht
- nie
- kein
- ohne
- gegen
Das Gesagte, soll also positiv (im Sinne von Negationsfrei) ausgedrückt werden. Hier ein paar Beispiele, damit klarer wird, was damit gemeint ist:

 Formulierung mit Negation

 Positives Denken

 Ich bin gegen Atomstrom.  Ich bin für Solarstrom.
 Ich will keine Aprikose.  Ich will einen Apfel.
 Ich will nie unglücklich sein.  Ich will glücklich sein.
 Meine Hausaufgaben sind ohne Fehler.  Meine Hausaufgaben sind richtig.
 Ich bin nicht schlecht.  Ich bin gut.

Warum sollen Negationen eigentlich vermieden werden ?

Unser Bewusstsein benutzt keine Worte, sondern symbolhafte Bilder als Sprache. Das Problem bei Worten, wie "kein, nicht, nie, ohne, gegen, usw.." ist, dass es dafür keine guten inneren Bilder gibt, welche das Bewusstsein verwenden könnte. Darum fallen diese Worte immer mehr heraus, desto tiefere Bewusstseinsschichten erreicht werden. Zur Verdeutlichung nochmals die obige Tabelle, mit der zusätzlichen Spalte für die Botschaft, wie sie in der Bildersprache tief im Unterbewusstsein ankommt:

 Formulierung mit Negation

Übersetzung in Bildersprache

 Positives Denken

 Ich bin gegen Atomstrom.  Ich bin für Atomstrom.  Ich bin für Solarstrom.
 Ich will keine Aprikose.  Ich will eine Aprikose.  Ich will einen Apfel.
 Ich will nie unglücklich sein.  Ich will unglücklich sein.  Ich will glücklich sein.
 Meine Hausaufgaben sind ohne Fehler.  Meine Hausaufgaben sind mit Fehler.  Meine Hausaufgaben sind richtig.
 Ich bin nicht schlecht.  Ich bin schlecht.  Ich bin gut.

Wo benutzen Sie selbst immer wieder Negationen ? Zum eigenen Üben, gibt es hier ein Positives Denken Arbeitsblatt.

Solange wir sagen, dass wir etwas nicht haben wollen, sind wir immer noch mit all unserem Sein in dem drin, was wir nicht wollen. Dies betrifft kleine private Äußerungen genauso wie große öffentliche Demonstrationen. Erst wenn wir mit unserem gesamten Sein, unserer Vorstellung und unserer Ausdrucksweise uns von dem entfernen, was wir nicht möchten, erst dann wendet sich unser innerer Schöpfergottanteil dem Neuen zu, dem, was wir wollen. Dieses, in der eigenen Vorstellung von dem, was du nicht haben willst, in Distanz zu gehen, gehört zu dem Prozess, den Dir niemand abnehmen kann, ob in Kleinem, oder in Großem, selbst wenn neben Dir noch hunderttausend Menschen mitlaufen (hier mehr zu positivem Denken und Demonstrationen).

Positives Denken umfasst auch, dass man dorthin schaut, wo man hin will, und nicht dahin wo man nicht hin will. Wir kennen das beispielsweise vom Autofahren, dass man unwillkürlich tendenziell in die Richtung lenkt, in die man schaut. Oder auch aus der Kommunikation mit Tieren, usw. Unsere Energie und Aufmerksamkeit folgt dem Blick und erschafft so unsere Realität.

Positiv Sprechen - Positiv Denken - Positiv Fühlen - Positiv Handeln

Das positive Denken beinhaltet, dass man nicht nur positiv formuliert oder ausspricht, was man will, sondern auch positiv darüber denkt, fühlt und handelt. Es geht also schon auch darum auf einer ganzheitlichen Ebene eine positive Haltung einzunehmen. Ein Beispiel soll dies verdeutlichen, der Satz: "Ich bin gesund". Wer das sagt und dabei gleichzeitig unbewusst an Krankheit oder an seine letzen oder momentanen Krankheiten denkt, praktiziert nicht wirklich positives Denken. Genauso wenig, wer gesund sagt, sich aber krank fühlt, oder wer sich vielleicht sogar versichert, dass er krank ist, Krankenversicherung genannt. Das Fühlen hat meist mehr Kraft als das Denken, darum, wer sich krank fühlt, sollte sich zunächst zu diesem seinem Krankheitsgefühl eine positive Einstellung erarbeiten. Wer sagt: "Ich bin krank", dabei aber ein gutes Gefühl hat im Sinne auch von einer positiven Einstellung zu seiner Krankheit, ist auf jeden Fall schon weiter mit dem positiven Denken, als jemand, der sagt "Ich bin gesund", sich dabei aber schlecht fühlt. Zusammenfassend ist also wichtig zu verstehen:
Das positive Denken beinhaltet das positive Sprechen, das positive Fühlen und das positive Handeln.


Warum positives Denken automatisch zu Erfolg im Leben führt

Negierungen können nur vom Verstand verstanden werden. Durch die Formulierung ohne Negation kann das Bewusstsein hingegen alles korrekt und gut in die bildhafte Symbolsprache (siehe Träume) übersetzen, welche von tieferen Schichten des Bewusstseins verwendet wird. Nur so kann das Unterbewusstsein den Menschen in seinen Zielen optimal unterstützen. Darum führt das Positive Denken zum Erfolg, denn mithilfe des positiven Denkens kann unser Unterbewusstsein verstehen, was wir wirklich wollen. Nur wenn unser Unterbewusstsein versteht, was wir wirklich wollen, kann es uns optimal unterstützen.

Was ist der geistige Background des positiven Denkens ?

Positives Denken beinhaltet zu wissen, dass alles, was existiert und geschieht, jemals geschehen ist oder geschehen wird, immer göttlich und darum positiv ist. Positiv zu denken beinhaltet auch, zu wissen, dass du selbst der uneingeschränkte Schöpfergott deines Universums bist. Es handelt sich beim positiven Denken eigentlich um urchristliches Wissen, welches aber von der katholischen Kirche jahrhunderte lang erfolgreich unterdrückt wurde. Wer den Zwangslehren der katholischen Kirche nicht folgte, wurde, wie ja bekannt, mit Acht und Bann, bis hin zum Tode bestraft. Trotzdem gab es immer christliche Gruppierungen und Kirchen, die wussten, dass jener Schöpfergott, von dem die katholische Kirche so viel redet, der Mensch selber ist. Die meisten dieser christlichen Gruppen sind vor Jahrhunderten nach Amerika ausgewandert um der Verfolgung zu entgehen. Dieses Wissen ist aber wieder zu uns zurückgekehrt. Gerade in der Neuzeit haben besonders die folgenden Autoren jenes urchristliche Wissen um das Positive Denken wieder einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht:

- Joseph Murphy (von der Church of Divine Science)
- Catherine Ponder (von der Unity Church)
- Luise Hay (von der Church of Religious Science)
- und noch viele andere, zum Beispiel auch Norman Vincent Peale (von der Reformed Church in America), von dem der jetzige Präsident der USA, Donald Trump in seiner Jugend viel gelernt hat. (Viele glauben immer es sei Zufall ob jemand im Leben so unglaublich erfolgreich sei wie zb Donald Trump - aber es gibt diesen Zufall nicht an den alle diese vielen unwissenden Menschen glauben. Erfolg basiert immer auch auf Wissen. Donald Trump hat über Norman Vincent Peale gesagt: "Ich erinnere mich noch heute an seine Predigten, man konnte ihm stundenlang zuhören, er war einer der größten Redner, die es je gab.") Wobei, ich denke es gibt heute bessere Bücher über das positive Denken, als von Peale, aber Donald Trump hat es einfach gezeigt, wie weit man es bringen kann, wenn man dieses Wissen konsequent anwendet.

 

Wege zu positivem Denken

Wenn wir alles Negative in uns, alle Blockaden, alle schlechten Erfahrungen und Erinnerungen aufgelöst haben, so werden wir automatisch zu Positivdenkern. Trotzdem beginnt auch diese lange Reise mit dem ersten Schritt. Wer noch ganz am Anfang steht und vielleicht auch noch nie meditiert hat, könnte beispielsweise mit Selbsthilfe Suggestions CDs beginnen einen tiefen inneren Umdenkenprozess in Gang zu setzen. Aber natürlich gibt es auch viele andere Möglichkeiten. Hauptsache du tust überhaupt etwas, denn nur wer etwas Gutes für sich (sein eigenes Bewusstsein) tut, wird das Gute in sich wachsen lassen können und so dann auch immer mehr Positives aussenden und ausstrahlen durch die eigenen Gedanken.

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Kommentare

 
1. sima schrieb am 06.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

..... bei : ,,warum Negation vermeiden?", ..... ist es das Bewusstsein, das als sprache die symbolbilder benutzt? bisher glaubte ich, dass es das Unterbewusstsein sei. ....
 

 
2. Andreas schrieb am 06.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Der Begriff Bewusstsein beinhaltet dein unbewusstes plus dein bewusstes Denken, also eben dein gesamten Denken. Meist wird mit Bewusstsein deine Gedanken und Gedankenmuster (bewusste + unbewusste) bezeichnet. Aber im erweiterten Sinne gehören zu deinem Bewusstsein auch die Gedanken deiner Körperzellen, deiner Organe, usw. Auch diese interne Steuerkommunikation deiner Körperfunktionen mit der sich deine Körperzellen verständigen, usw. ist ein riesiger unbewusster Teil deines Bewusst-Seins. Diese Kommunikation findet zum Teil über Licht statt, ist also um ein vielfaches schneller als heutige Computer, die noch mit el. Stromimpulsen kommunizieren.

lg von Andreas
 


 

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