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1393. Tessi schrieb am 15.4.2025:
Hallo Andres,
Ich habe seit Freitag eine interessante Beobachtung an meinem Auto gemacht. Ich stand an der Tanke und war zuvor ein paar Sachen kaufen (Schuhe und Kleidung). Ich wollte bezahlen und aus irgend einem Grund ging die Alarmanlage. Der Herr an der Tankstelle wies mich darauf hin und ich schloss es ab. Er sagte noch dass ich auf mich aufpassen soll. Als ich Freitag hoch ging zur Wohnung war es auch. Ich schloss den Wagen ab und nochmal. Ich habe den Wagen offen gelassen. Samstag habe ich abends das Auto bewegt, da war alles in Ordnung. Sonntag und Montag sowie Dienstag ebenso. Heute (Mittwoch) am Morgen alles war gut. Ich fuhr nach Hause nach der Arbeit und wollte noch was einkaufen. Ich schloss ab und der Wagen ging direkt wieder auf (das hatte ich auch schon öfter), ich habe den Wagen wieder offen gelassen, damit die Anlage nicht angeht. Ich fuhr nach Hause und der schloss ab. 10 Sekunden später ging die Alarmanlage los und der Wagen war auf. Das Licht ebenfalls an. Aber warum wieder heute und nicht am Wochenende ? Ich habe ebenfalls seit ca 8 Monaten das Problem, dass ich die Beifahrertür nur von innen auf und zu machen kann und nicht mit dem Schlüssel. Ich habe nachgedacht und mich gefragt, ob es mit meinen Emotionen zusammen hängt? Diese habe ich manchmal schwierig im Griff, sowie meine Angst. Ich habe manchmal Angst vor der Angst… könnte es damit zusammenhängen ? Oder vllt etwas mit meiner männlichen Seite in mir (geschlossene Beifahrertür)? Ich wäre echt dankbar, wenn du mir hier ein paar Denkanstöße geben könntest. Ich freue mich auf deine Antwort.
Lg Tessi
1394. Andreas schrieb am 20.2.2025:
Hallo Tessi, Ich denke du hast es bereits erkannt: Ich habe manchmal Angst vor der Angst… Das Auto drückt ja durch den Alarm aus dass es Angst hat dass etwas nicht stimmt. Es versetzt sich in einen Angst-Alarm-Panik Zustand. Zum Beispiel eine Angst vor einem Einbruch, einem fremden Eindringen. Und dadurch dass du nun um es zu vermeiden das Auto offen lassen musst, bist du auch wiederum gefordert dich solchen Ängsten zu stellen weil das Auto unabgeschlossen ist. und ja, die Beifahrertüre weist dich auch auf so ein Offen-Verschlossen Thema hin. Und so ist das Ganze für dich letztlich die Botschaft dich diesen Angst Themen zu stellen sie zu finden und zu erlösen, die da sich ausdrücken durch deine Tür-öffnen Probleme. Im Moment löst du das Problem ja dadurch dass du nichts tust (=nicht abschließen, dich nicht um die Beifahrertüre kümmern), das Nichtstun ist oft Ausdruck einer Angststarre, aus Angst erstarren, nichts tun. Dass es demnach ja hauptsächlich die Beifahrertüre betrifft kann ein Hinweis sein auf ein Partnerschaftsthema oder Ängste im Bezug auf Mitmenschen. lg von Andreas
1395. Lovely schrieb am 21.2.2025:
Hallo Andreas, Mir ist war interessantes passiert. Mein Mann und ich haben vor der Haustür jeweils ein paar Schlappen stehen, in die wir reinschlüpfen wenn wir raus gehen (zB Müll wegbringen oder uns im Garten Aufhalten). Vor ein paar Monaten waren dann plötzlich beide Paare über Nacht verschwunden. Wir haben uns gewundert dass sie gleichzeitig verloren gegangen sind. Einen von meinen Schlappen habe ich kurze Zeit später im Garten gefunden. Den anderen habe ich heute gefunden, und zwar im Motorraum meines Autos. Durch eine Wildkamera wissen wir dass sich ein Marder gerne mal bei uns rumtreibt. Ich glaube er hat ihn ins Auto gelegt als eine Art wärmedämmung an eine Stelle die sehr warm wird, damit er sich dort gemütlich hinlegen kann ohne sich zu verbrennen. Was hat das zu bedeuten ? Auch der Zeitpunkt, dass ich ihn ausgerechnet jetzt, Monate später, wieder finde. Ich war gerade in einer Meditation und habe etwas an meinem Eierstock (vermutlich Zyste) bearbeitet, als mein Mann sich meinen Motorraum angeschaut und auf den Schlappen gestoßen ist. Angefressen wurde nichts und da mache ich mir auch keine Sorgen.
Lg von Lovely.
1396. Andreas schrieb am 22.2.2025:
Hallo Lovely, Ja, offensichtlich betrachtet der Marder diese Schuhe als ihm gehörend - also ein Revierkonflikt Thema..
lg von Andreas
1397. Biene schrieb am 23.2.2025:
Hallo Andreas, vielleicht kannst Du mir auch was zu meinem Auto Problem sagen, oder was das bedeuten könnte. Ich bin letztens am Abend eine kurze Strecke, Landstraße nach Hause gefahren. Innerorts bemerkte ich hinter mir einen Bus der ziemlich dicht auffuhr. Dachte zuerst es wäre ein LKW, er kam mir so riesig vor. Dann musste ich abbiegen und auf die Landstraße, der Bus immer noch dicht hinter mir, mit grellen Licht und blendete auf. Ich hatte dann noch mehr Probleme zu fahren weil ich so geblendet war und verunsichert durch das dichte Auffahren und Aufblenden. Ich versuchte schneller zu fahren, da ich immer mehr Angst hatte dieser Bus fährt mir drauf. Der Bus hetzte mich regelrecht über die Landstraße. Ich war so voller Wut und wollte mich am nächsten Tag bei dem Inhaber der Buslinie beschweren. Doch dann kamen Zweifel, wahrscheinlich bin ich zu langsam gefahren deswegen kam es zu der Situation. Ich untergrub wieder mal meiner Wahrnehmung. Ich muss dazu sagen, dass es sehr häufig vorkommt, dass Autos bei mir sehr dicht auffahren, obwohl ich genau die zugelassene Geschwindigkeit fahre. Ich lasse schon absichtlich Autos vor nur das keiner hinter mir ist. Weil ich ja eh wieder ein Hindernis bin. Autofahren ist für mich fast immer Stress, auch als Beifahrer. Ich denke immer wir überleben es nicht, obwohl meine Freund ein sehr guter Fahrer ist. Ich hatte schon mal ein Erlebnis mit einem LKW, der mich durch einen kurvenreichen Wald gehetzt hat und ich vor lauter Panik in einem Waldweg abbog und grade noch zum stehen kam. Sonst wäre ich voll in Bäume gekracht. Also bin dem ganzen ausgewichen nur damit der LKW weiter rasen konnte und mich in endlich in Ruhe lässt. Dieses Thema drängeln und dicht auffahren beschäftigt mich schon sehr lange. Irgendwie fühle ich mich im Leben immer als Hindernis oder nicht berechtigt da zu sein, so würde ich es deuten. Ich hätte nun zum ersten Mal die Möglichkeit mich diesbezüglich zu wehren, da ich das Busunternehmen kenne. Doch schwanke ich sehr ob ich das tun soll, endlich mal was zu sagen, also mich mal zu wehren. Wie siehst Du das, hast Du vielleicht eine Erklärung? Danke schon mal und viele Grüße, Biene
1398. Andreas schrieb am 23.2.2025:
Hallo Biene, ja, das ist ja nicht die Schuld des Busfahrers wenn du keine gute Sichtweise deines Verhaltens hast. Dein Glaubensatz ist ja, dass du zu langsam fährst. Aber stimmt das denn ??? Nein, natürlich nicht, weil in dieser Welt rasen alle wie die Verrückten rum und glauben auch noch das sei gut so. Meist hat der Langsame den besseren Überblick und ist damit der Geborene Anführer. Also nehme die Rolle das Anführers an, zb in der von dir beschreibenen Situation kann sich ja im Idealfall noch eine viel längere Kolonne hinter dir bilden und so ist es natürlich wichtig dass du in deiner Anführerrolle des Konvois dann auch wie ein Anführer denkst und vor allem dich in der Rolle wohl fühlst (was ja demnach zur Zeit noch überhaupt nicht der Fall ist). Mach dir darum klar wie gut und edel das von dir ist den anderen beizubringen dass man auch langsam fahren kann und darf. Überlege dir alleine wieviele Rasertote es jedes Jahr gibt und wenn du nur einen solchen Rasertod verhinderst hast du doch schon großes geschafft. Zur Rolle des Anführers (Alphas) gehört immer die Ausstrahluung von Ruhe - Raserei gehört da nicht dazu - der Alpha rast nur dann wenn es um die Abwehr einer Gefahr geht, ansonsten nicht. Lehre also durch dein Verhalten deine Mitmenschen dass es scheißegal ist wenn sie ein paar Minuten später an ihr Ziel kommen, weil das in der eigenen Ruhe zu sein ist wichtiger. Sie haben sowieso nichts, aber auch gar nichts von ihrer Raserei weil sie für den Abbau des Stresses den sie sich durch ihr Schnellfahren erschaffen haben mehr Zeit verbrauchen als sie gewonnen haben.
Sei dir also deiner wichtigen Anführerrolle bewusst, weil zb konkret der Busfahrer war ja durch dich gezwungen langsamer zu fahren, das heißt er hat durch dich vom Universum die Botschaft erhalten: Fahre bewusster, ruhiger, gemütlicher usw durch dein Leben. Warum hat seine Seele ihm diese Botschaft kreiert ? das ist nicht deine Aufgabe das zu ergründen, vielleicht zb um ihn vor einem Unfall zu bewahren ?? das kann dir aber egal sein.
Für dich zählen ja die Botschaften die du dadurch erhältst, und das wäre wie gesagt einerseits die Erkenntnis dass du mit deiner Anführerrolle in deinem Leben nicht im Einklang bist, ja sie ablehnst, dich als angsterfüllt erlebst usw - also da gibts demnach einiges an innerer Arbeit zu tun für dich !!!
Die zweite Botschaft wenn man von Autos von hinten bedrängt wird wäre dass es etwas aus der eigenen Vergangenheit (=hinten) gibt was einen einholen will, was also noch nicht ausreichend befriedet ist und also darum noch deine Aufmerksamkeit erhaschen will. Da es sich ja um große Autos, Bus, LKW handelte geht es wohl um etwas Großes, zb Menschen die du in deiner Kindheit als übermächtig empfunden hast ? Finde also solche unerlösten Vergangenheitsthemen (zb wo du dich noch heute über jemand beschweren möchtest so wie jetzt über den Busfahrer) um an deren Befriedung zu arbeiten.
lg von Andreas
1399. Biene schrieb am 25.2.2025:
Hallo Andreas, vielen Dank für Deine Antwort, so hab ich es noch gar nicht gesehen. Die Anführerrolle positiv zu sehen und anzunehmen. Ich bewirke sogar was gutes, wow das macht gerade was mit mir. Ja, den Stress was manche mit ihrer Raserei mit sich selbst verursachen macht es nicht besser. Bei manchen Überholvorgängen trifft man sich dann auch wieder an der nächsten Ampel. Der Überholer hat nicht wirklich Zeit gewonnen. Da muss ich dann manchmal lachen, weil ich ja zur gleichen Zeit an der Ampel stehe nur ohne Stress und angenehmen Fahren. Manchmal würde ich es demjenigen auch gerne sagen, was er nun davon hat. Vielleicht hab ich ja mal die Gelegenheit. Das andere, dieses bedrängt fühlen, dass da was großes mächtiges aus der Vergangenheit ist, habe ich verinnerlicht und schaue was da noch geklärt, bzw. befriedet werden möchte. Danke nochmals für Deine Sichtweise, hilft mir momentan sehr. Lg Biene
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