5 Gründe, warum Tiere wie Menschen sind

Sowohl von christlich-religiöser Seite, sowie auch von staatlicher Seite werden ganz und gar falsche Bilder von Tieren gelehrt, die in keinster Weise der Realität entsprechen. Tiere seien Gegenstände, Tiere könnten nicht fühlen, Tiere könnten nicht denken, für Tiere gelte das Karmagesetz nicht und ähnlicher Aberglaube ist weit verbreitet. Darum, hier ein paar spirituelle Wahrheiten im Bezug auf Tiere:

  1. Tiere sind keine Gegenstände, sondern Tiere sind lebendig. Der Beweis ist einfach zu sehen, man braucht Tiere nur beobachten, dann kann man leicht erkennen, dass sie sich bewegen können und selbst vermehren. Tiere sind also wie Menschen, nicht wie Dinge oder Sachen. Sogar die Körper vieler Tiere sind ähnlich wie Menschen aufgebaut, wenn man die Organe betrachtet. Selbst eine Schlange hat dieselben Organe wie ein Mensch !
  2. Tiere haben Gefühle. Auch dies ist leicht zu sehen. Beobachte zum Beispiel einen Hund, wie er sich freut, wie er traurig ist, wie er vor Schmerzen winselt oder gar aus Wut bellt. Gerade auch Gefühle wie Pflichtgefühl oder Anhänglichkeit kann man bei Hunden sehr gut beobachten.
  3. Dass Tiere denken können, ergibt sich bereits aus Punkt 2, weil Gefühle sind ja Gedanken, die in Bewegung sind. Wo immer ein Gefühl ist, da sind auch Gedanken. Natürlich sind sich Tiere vieler ihrer Gedanken nicht bewusst, dies ist aber beim Menschen auch nicht anders. Auch dem Mensch ist weit weniger als ein Prozent seiner Gedanken bewusst. Bei Tieren ist dieser Prozentsatz nochmals viel geringer. Auch beim Mensch gibt es Unterschiede. Manche Menschen haben einen höheren Anteil bewusster Gedanken und andere einen niedrigeren. Auch dieser Unterschied im Anteil der bewussten Gedanken eignet sich also nicht für eine Unterscheidung zwischen Tier und Mensch. (Darum agieren ja zb viele Außerirdische auch derart dass sie Menschen erst mal sicherheitshalber in einen betäubungsähnlichen Zustand versetzen wenn sie Menschen begegnen weil sie Menschen als unberechenbar wie wilde Tiere sehen.)
    Desto bewusster jemand ist, desto mehr eignet er sich um andere zu führen und um von ihm zu lernen. Es ergibt also Sinn aus dem Bewusstsheitsgrad eine Rangfolge abzuleiten, aber der prozentuale Anteil bewusster Gedanken genügt nicht um eine Unterscheidung zwischen Mensch und Tier zu erfinden.
    Oftmals wird behauptet, Tiere seien triebgesteuert. Jedoch, natürlich muss man dann erst mal schauen, was ein Trieb überhaupt ist: Ein Trieb ist ein Gedankengebilde (oder meinetwegen auch als Gedankenprogramm bezeichnet), welchem das Bewusstsein eine hohe Priorität zugeordnet hat, damit es in bestimmten Situationen primär (und oft sogar unbewusst) ablaufen kann. Sie sehen, wann immer ein Trieb vorhanden ist, dann ist zwangsläufig auch die Fähigkeit Gedanken zu haben da und damit Bewusstsein.
  4. Auch ein Tier setzt durch seine Handlungen, bewusste und unbewusste Gedanken und Gefühle, Kräfte in Bewegung und ist darum dem Karmagesetz unterworfen. Seit I.Newton ist bekannt, dass das Karmagesetz sogar für Gegenstände gilt, also es ist ein universelles Gesetz, es gilt für Lebewesen, Gegenstände, für alles, also auch für Tiere.
  5. In welches Leben ein Tier nach seinem Tod reinkarniert hängt genau so wie beim Menschen von seinen gesetzten Ursachen ab, zum Beispiel den Sehnsüchten usw. Genauso wie beim Mensch können diese natürlich auch unbewusst sein. Beispielsweise einer Kuh die in einem deutschen Kuhstall steht muss diese Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit nicht bewusst sein, um eine Reinkarnation in Indien als frei lebende Kuh zu erleben. Im Bild rechts ist eine Kuh zu sehen, die sich ein Leben auf einer deutschen Waldheide erschaffen hat. Oder es gibt ja auch Almkühe. Möglichkeiten gibt es also, aber diese Absicht muss sich eben entwickelt haben, sonst kann es nicht stattfinden. Solange es ihr genügt einfach nur lieblos durchgefüttert und gemolken zu werden, solange wird sich auch in ihren Inkanationen nichts wesentliches ändern, bis sich eine neue Absicht entwickelt.

Zusammenfassend kann man also feststellen, wenn man nüchtern die Fakten, die Realität betrachtet, kann man keinen wesentlichen Unterschied zwischen Mensch und Tier finden. Und das kommt daher, weil es diesen Unterschied nicht gibt. Genau wie der Charakter eines jeden Menschen unterschiedlich ist, geprägt von seinen Erfahrungen und Erlebnissen hat auch jedes Tier einen eigenständigen Charakter. Bei Haustieren wie Hunden ist uns dies vielleicht noch bewusst, aber dies gilt auch für ein jedes andere Tier in der Wildnis. Es hat seine eigene Lebensgeschichte aus der sich seine inneren Anteile ergeben von denen sein Charakter geprägt ist.


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Kommentare

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94. Elea schrieb am 19.7.2023:

Hallo Andreas,

Meine Silberfische machen mich total fertig. Die sind mittlerweile im ganzen Haus verstreut. Die kriechen aus allen Ecken, früher waren die nur am Abend zu sehen, mal im Badezimmer. Jetzt sind die auch tagsüber sichtbar und wandern auch den Wänden entlang. Echt eklig diese Tiere. Probiert habe ich auch diese mit speziellen Fallen zu ködern. Nichts hilft.

Wenn so gar nichts hilft, könnten die mir was mitteilen wollen? Was wäre das?

LG Elea

95. Andreas schrieb am 19.7.2023:

Hallo Andre,
Vögel können Gedanken symbolisieren (aber keine kleine Gedanken wie Mücken, sondern eben mächtige schwerere Gedanken die sozusagen in oder durch deinem Geist fliegen.
Ein solches Zusammenprallen mit einem Vogel das ist ja eine Konfrontation, ein Aufeinanderprallen, also es zeigt dir dass du nicht im Frieden mit diesem Gedanken (welchen diese Amsel symbolisierte) bist, sondern im Unfrieden, im Krieg. Um was für einen Gedanken es sich handelt ist ja offensichtlich: der Glaube dass du keine Hilfe bekommst.
Im Grunde ist die tote Amsel für dich die Botschaft dass du diesen Gedanken und den dazugehörigen Glaubenssatz sterben lassen solltest. (Und ja, vielleicht sogar auch den dazugehörigen Glauben Hilfe zu brauchen ?)

lg von Andreas

96. Andreas schrieb am 19.7.2023:

Hallo Elea,
Silberfischchen können eine Botschaft sein mehr Reinheit und Klarheit im eigenen Sein zuzulassen. Interessanterweise sind Silberfische ja sogar Nützlinge weil sie fressen Schimmel und Hausstaubmilben.
lg von Andreas

97. Goose schrieb am 02.8.2023:

Lieber Andreas,
erst einmal finde ich deine Seite super und schön, dass es dass gibt. Danke dafür.
Und nun zum "Problem":
die ältere Katze meines Freundes pinkelt seit einigen Wochen unters Bett, auf dem Teppich. Es liegt nichts drunter. Er hat schon mehrmals einen neuen Teppich gekauft, desinfiziert und ein "Antipinkelspray" benutzt. Hilft alles nichts.
Was könnte der Grund sein?
Ich hoffe sehr auf einen Ratschlag von dir.
Vielen Dank und einen lieben Gruß G.

98. Andreas schrieb am 03.8.2023:

Hallo Goose,
Ja, das wird ein Protestpinkeln sein, sie will gegen irgend etwas protestieren. Vielleicht ist sie wegen etwas eifersüchtig ? Katzen können sehr eifersüchtig sein.. (siehe auch Kommentar 48)

lg von Andreas

99. Lina schrieb am 10.9.2023:

Hallo Liebe Andreas. Vielen lieben Dank das es dich gibt. Meine Frage ist, wir haben zwei Kater die sind Geschwister sind Freigänger und natürlich immer wieder welche biss Wunden die sich infizieren Eintern oder Durchfall oder oder. Was hat es zu bedeuten kannst mir es bitte schreiben vielen lieben Dank

100. Andreas schrieb am 10.9.2023:

Hallo Lina,
Ja, da kannst du schauen was sie dir spiegeln: Wo glaubst du selber dich mit anderen messen zu müssen ? Anstatt einfach nur friedlich in dir selber zu ruhen, was ja eigentlich der Naturzustand gerade einer Katze wäre ?
Welche "Revierkonflikte" lebst du selber ?

lg von Andreas

101. Lina schrieb am 11.9.2023:

Danke. In meine Arbeit. Das ist aber eher so das bewor ich angefangen habe würde hier nicht richtig gearbeitet sonder geschumelt und das von Chef angefangen. Und jetzt Passt wieder nicht denn anderen Abteilung weil sie sich nicht mehr aufregen können was unsere Bereich betrifft. Weil einfach zu 90 perzent die Arbeit passt. Es ist Ehe eine Verteidigung. Und das habe ich bei meinem Kater auch einmal gesehen das er sein Revier verteidigte wenn Nachbar Katze in unsere Garten ihn angegriffen hat . Danke

102. Andreas schrieb am 11.9.2023:

Hallo Lina,
Ja, du siehst, das was dem Kater passiert ist nur der Spiegel für dich, dein eigenes "Revier" wird genau so angegriffen.

Und so wird es also Zeit für dich dein Revier besser zu schützen und alte Glaubenssätze zu verändern die diese Angriffe provozieren usw usw..

lg von Andreas

103. Lina schrieb am 12.9.2023:

Und wenn ich gekommen bin als neu Mitarbeiter haben sie mich gleich mit Vorurteilen überschüttet obwohl die nicht einmal gewusst haben wie ich bin als Mensch und wie ich Arbeite. Und das habe ich schon so satt mein Leben lang Sündenbock zu sein für wenn anderen. Nein auch da habe ich mich laut verteidigt mit mir nicht mehr in jeden Job passiert es oder in privat leben. Aber das ist Problem weil ich mich selbst nicht wertschätzte wenig Selbstsicherheit, selbstbewusst Selbstbewusstsein. Weil die oberste Chefs sind alle begeistert von mir. Ich lasse mir halt nichts mehr gefallen und schon gar nicht wenn es auf meinem Rücken ausgetragen wird.

104. Lina schrieb am 11.9.2023:

Leben und leben lassen. So schön wie man sagt. Aber da schließe sich der Kreis meine Kindheit meine Eltern haben mich nicht so akzeptiert wie ich bin .Die wollten das ich anders bin wie ich eigentlich bin und es ist verdamt anschtregend und kostet sehr viel Kraft das zu liefern was die anderen erwarten in meinem Fall die Eltern. Cutting hilft und an sich glauben eigenes Leben leben . Bitte und Danke das es dich gibt.

105. Andreas schrieb am 12.9.2023:

Hallo Lina,
Weil die oberste Chefs sind alle begeistert von mir
Was die denken ist nebensächlich, es kommt drauf an was du von dir denkst, weil entsprechend DEINEN Gedanken formt sich deine Realität.

lg von Andreas

106. Betty schrieb am 12.9.2023:

Hallo Andreas,

es ist etwas Trauriges im Urlaub in Kroatien passiert: Wir waren gerade beim Essen, dann war eine Babykatze, die die ganze Zeit geschrien hat auf der gegenüberliegenden Seite. Dann kam sie rüber. Wir hatten das Essen bestellt und ich dachte nur: Essen jetzt komm, damit ich die Katze füttern kann. Es war eine herrenlose, schmutzige wohl infizierte (an den Augen) Babykatze. Dann kam sie über die Straße. Ich dachte wieder. Wann kommt endlich das Essen, denn sie schrie ununterbrochen. Dann war sie auf einmal weg. Eine andere Familie ging zum Auto und fuhr los. Dann ist sie aus dem Kühlergrill auf die Straße gefallen und konnte sich nicht mehr bewegen. Ich bin hingerannt, hab sie auf den Schoß, aber sie konnte nicht mehr laufen und auch nicht mehr miauen. Ich denke, das Rückrat war gebrochen. Ich habe es dem Kellner gesagt, er fragte nur ob sie tot ist. Aber sie lebte noch. Ich habe sie dann in einen Blumentopf zum Sterben und etwas Essen hin, aber natürlich hat sie in dem Zustand nicht mehr gefressen. Sie lag also im Sterben. Irgendwann sind wir heimgegangen und ich habe gehofft, dass sie bald stirbt, weil sie hat nur noch schnell geatmet sonst keine Reaktion mehr gezeigt. Warum ist gerade mir diese schlimme Geschichte im Urlaub passiert? Es hängst jetzt noch nach.

107. Lina schrieb am 12.9.2023:

Vielen lieben Dank lieber Andreas. Mich haben sogar die geilsten Mücken in den letzten zwei Nächten voll gestochen. Danke liebe Grüße ich revanchiere mich

108. Andreas schrieb am 12.9.2023:

Hallo Lina,
Zu Mückenstichen findest du hier mehr.
lg von Andreas

109. Andreas schrieb am 12.9.2023:

Hallo Betty,
Offensichtlich hat sie dir einen inneren Anteil gespieglt dem es sehr schlecht geht. Der auf sich aufmerksam machen will und der jammert und der sich in einer Umgebung befindet die ihm gar nicht gut tut (Kühlergrill) und die ihn sogar verletzt. Welcher Anteil in dir ist so verletzt dass du ihm nicht mehr helfen kannst und der wohl nur noch sterben kann ?

lg von Andreas

110. Betty schrieb am 13.9.2023:

Hallo Andreas,

danke für deine Analyse. Es ist die Nachbarschaft, die mir nicht guttut. Sie mobben mich und ich lasse mich kaum mehr draußen sehen. Wegen denen bin ich verletzt. Ein Umzug ist aber schwer weil es ein geerbtes Haus ist, in das ich viel reingesteckt habe. Ist die Botschaft überhaupt umzuziehen?

111. Andreas schrieb am 14.9.2023:

Hallo Betty,
Ja, die Botschaft ist dann natürlich zuerst mal die Ursache zu ergründen warum du da gemobbt wirst, warum es also einen Anteil in dir gibt der dir hier das Leben schlecht machen will. Der vielleicht sogar meint dass du da am falschen Platz bist. Vielleicht geht es ja darum diesen Anteil in dir der den Kampf der Mutter fortführen will einfach sterben zu lassen ?

lg von Andreas

112. LOVE schrieb am 15.9.2023:

Liebe Betty, die Ursache, warum jemand Dich mobbt, liegt bei den Mobbern selbst - es ist ein Spiegel ihres Inneren. Werde stärker als deren Projektionen auf Dich - reinige Deine Aura, gehe viel in die Natur, höre in Dein Herz ... Du findest die richtigen Antworten. Alles Liebe Dir ... Danke schön.

113. Martin schrieb am 21.9.2023:

Hallo Anreas,

was bedeuten nochmal Silberfische in der Wohnung? Finde den Artikel nicht mehr..

Vielen Dank
Martin

114. Lina schrieb am 21.9.2023:

Hallo liebe Andreas. Danke für die Antwort. Ich habe noch eine Frage. Heute in Arbeit habe ich eine tote Maus zwischen den Lift Türe eingezwickt gefunden. Was hat es zu bedeuten. Die Maus ist so schnell und trotzdem hat es sie erwischt. Ich habe zwei Meinungen rausgefunden. Positiv und Negativ. Danke

115. Andreas schrieb am 21.9.2023:

Hallo Martin,
Du meinst vermutlich hier Kommentar 12.
lg von Andreas

116. Andreas schrieb am 22.9.2023:

Hallo Lina,
Ja, das kann einen Anteil von dir spiegeln der auf den letzten Drücker schnell noch nach oben oder nach unten will und sich nicht genügend Zeit nimmt für wichtige Dinge und so unter die Räder kommt..
lg von Andreas

117. Hanna schrieb am 30.9.2023:

Hallo Andreas,

ich habe seit kurzem auf einmal einen Mottenbefall in der Küche. Ich bin ganz entsetzt darüber. Leider bin ich sehr unordentlich, daher wundert es mich nicht wirklich, dass es irgendwann so kommen musste.
Du schreibst, dass es zum Teil mit dem Nähren zusammenhängt. Was ist hier fehlgeleitet?
Ich merke, dass ich tatsächlich mehr Reinheit und Klarheit benötige. War in der Vergangenheit immer wieder in Manipulationsgeschichten verwickelt. In meiner Kindheit waren oft die Rollen vertauscht, und ich habe mich oft für meine Eltern verantwortlich gefühlt. Später in der Schule war hauptsächlich Leistung wichtig, alles andere war Nebensache. Im Beruf fiel es mir dann schwer mich zu behaupten und eine angemessene Position anzutreten. Bin immer viel niedriger eingestiegen, als es möglich gewesen wäre. Es ärgert mich, dass ich bei vielen Dingen so unbeholfen bin, aber vieles konnte ich mir selber einfach nicht beibringen. Und auch heute noch fällt es mir schwer, mir ein gutes Umfeld zu gestalten, also eine schöne physische Umgebung und nährende Kontakte, die auf Gegenseitigkeit basieren. Kann dies der Grund für die Motten sein?

Ich bin in letzter Zeit auch so unglaublich müde. Ich habe das Gefühl, dass es vom vielen Alleinsein kommen könnte. Oder kann es auch meine Umgebung sein? Ich habe leider ein ziemliches Chaos.

LG und Danke, Hanna

118. Andreas schrieb am 01.10.2023:

Hallo Hanna,
Motten in der Küche symbolisieren Anteile in dir die dir deine Nahrung zerstören, die also all das Gute in deinem Leben von dem du dich eigentlich seelisch nähren solltest, zerstören.
Es geht also zb auch um Glaubenssätze in dir die dir das Schöne in deinem Leben nicht gönnen, Denk- und Handlungsmuster wo du das Gute in deinem Leben selber kaputtmachst usw.

lg von Andreas

119. Diana schrieb am 03.10.2023:

Lieber Andreas,
Ich habe auch viele Motten in der Küche. Ich habe ein schönes Leben aber auch immer Angst das es auch bald vorbei sein könnte.
Angst vor dem Tod, vor Verlusten an Menschen etc. ... ich gönne mir den inneren und äußeren Reichtum nicht.
Wie kann ich damit besser umgehen? und wie kann ich Todesängste um mich und v.a. um meinem älteren Partner heilen? Vielen lieben Dank

120. Andreas schrieb am 04.10.2023:

Hallo Diana,
Ja, diese Motten die die Lebensmittel zerstören könnten diese Ängste in dir spiegeln. Die zerfressenen Lebensmittel spiegeln dir deine Ängste die ja auch dein Leben nähren.
Wie kann ich damit besser umgehen?
Indem du diese Ängste bearbeitest, also zuerst mal schaust wie sie entstanden sind, usw..

lg von Andreas

121. Mia schrieb am 04.11.2023:

Hallo Andreas,
in meiner Wohnung sind seit 3 Jahren Küchenschaben in der Wohnung. Sie sind alle paar Monate zu sehen und verschwinden dann wieder. Der Kammerjäger war 2 x da. In den Klebefallen sind keine Schaben zu finden gewesen. Sie leben weiterhin hier. Erstaunlicherweise keine übermäßige Population. Ich möchte sie nicht mehr töten. Also bringe ich sie im Glas raus.
Welchen Rat hast du?
Liebe Grüße, Mia

122. Andreas schrieb am 05.11.2023:

Hallo Mia,
Küchenschaben können die Botschaft sein sich mehr auf das Überlebensnotwendige zu fokussieren. Zb einen trickreichen Ausweg zu finden um Probleme grundlegend zu lösen.

lg von Andreas

123. Susanne schrieb am 14.11.2023:

Hallo Andreas,

im Sommer fliegt nachts, durch meine geöffneten Fenster, ab und zu eine Fledermaus in meine Wohnung. Sie flattert dann im Zimmer im Kreis und irgendwann fliegt sie wieder raus. Das begann vor 6 Jahren plötzlich sehr massiv, vorher war es all die Jahre und Jahrzehnte nie, in derselben Wohnung. Ich erschrecke mich jedesmal sehr, wenn es passiert, weil man eben nicht damit rechnet, und finde es auch sehr unangenehm. Draußen schaue ich diesen Tieren gerne beim Fliegen in der Dämmerung zu, aber in meiner Wohnung möchte ich sie nicht haben. Ihre Art zu Fliegen, die ja anders ist als bei Vögeln, hat schon was Besonderes, aber ihr Gesicht finde ich sehr abschreckend, da kann ich gar nicht hinschauen.
Von einem Naturschützer wurde mir gesagt, das seien die jungen Fledermäuse, die einfach neugierig herumstromern, wie eben Kinder, und manchmal noch nicht richtig wissen, wo ihr Zuhause ist, und deshalb manchmal falsch irgendwo reinfliegen. Wenn sie nicht herausfinden, rufen sie ihre Mutter, die sie dann abholen kommt - ist auch schon bei mir passiert, dann hat man zwei Fledermäuse im Zimmer.

In der Konsequenz ziehe ich nun immer einen dünnen Gazevorhang vor das geöffnete Fenster, solange ich mich in dem Zimmer aufhalte, damit sie nicht reinfliegen. Das empfinde ich aber als ziemliche Einschränkung für mich, da ich die Atmosphäre der weit geöffneten Fenster an den lauen, stillen Sommerabenden und Nächten sehr liebe und, als Nachtmensch, der ich bin, gerade diese Energie sehr genieße. Ich wohne ganz oben und schaue gerne in den Nachthimmel. Das ist nun durch den Vorhang eingeschränkt.
Ich wohne übrigens nicht auf dem Land, sondern mitten in der Großstadt!

Ich frage mich, was mir das sagen soll, warum die immer zu mir kommen ... von anderen habe ich sowas noch nie gehört.
Was sagst du dazu?

124. Andreas schrieb am 14.11.2023:

Hallo Susanne,
Vielleicht ist es die Botschaft dass da in deiner Nähe eine Fledermauskolonie lebt und du mit ihnen einen inneren Frieden schließen solltest.
Oder du bist wegen einer Krafttier-Eigenschaft der Fledermaus mit ihnen in Resonanz ?

lg von Andreas

125. Diana schrieb am 10.2.2024:

Lieber Andreas
In warmen Jahreszeiten habe ich Lebensmittel Motten seit Jahren.
Im Winter seit Monaten Fruchtfliegen bzw. Fliegchen die in Blumentöpfen sind,weil anscheinend Blumen übergossen.
Ich habe es zu Hause, sogar im Schlafzimmer 🙈und im Büro. Und am Handy Display und sie kommen bis zu meiner Nase. Im Gespräch mit Kunden kommen sie nur zu mir.
Bitte was darf ich mir da anschauen? Ich finde es mittlerweile schon amüsant.
Danke für deine Hilfe!!!

126. Andreas schrieb am 12.2.2024:

Hallo Diana,
Vielleicht ist es einfach die Botschaft für dich, dich direkt mit diesen Fliegen zu unterhalten, sie direkt zu fragen bzw direkt mit ihnen zu kommunizieren.

lg von Andreas

127. Löwenzahn schrieb am 14.2.2024:

Der Artikel spricht mir sehr aus dem Herzen!
Viele dieser Scheinargumente, weshalb Tiere keine denkenden, beseelten Geschöpfe sein sollen, habe ich auch schon oft gehört.
Ein weiteres fadenscheiniges (Totschlag-)Argument, das gelegentlich kam: Ein Tier ist juristisch gesehen eine Sache! Es ist ja offensichtlich, dass ein Tier keine Sache ist! So steht es zwar auch nicht im Grundgesetz, dennoch wird dort dem Tier der Stellenwert einer Sache eingeräumt, was natürlich ein paradoxer Widerspruch in sich ist. Es heißt im GG in etwa: Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die Gesetze geschützt. Aber dann weiter unten: Solange kein bestimmter Grund vorliegt, gelten für Tiere dieselben Rechte wie für Sachen.
Widersprüchlicher geht es kaum. Einerseits wird klargestellt, dass ein Tier keine Sache und durch Gesetze geschützt sei, nur um es am Schluss doch wieder mit einer Sache gleichzusetzen. Warum steht im GG nicht, dass ein Tier ebenso ein Lebewesen ist wie ein Mensch? Warum heißt es, die Würde des Menschen sei unantastbar, aber ein Tier wird gleichzeitig zur Sache herabgewürdigt? Diese Frage beschäftigt mich schon lange.

P.S.: Ja, ich weiß, Menschenrechte existieren spätestens seit Corona auch nur noch auf dem Papier, aber das ist ein anderes Thema...

128. Andreas schrieb am 15.2.2024:

Hallo,
Ja, das Ganze ist ein Paradoxon, weil letztlich besteht auch ein jedes Ding und eine jede Sache aus Bewusstsein und ist dadurch eben eigentlich auch von einer lebendigen Natur.
Natürlich hat ein Mensch oder ein Tier ein anderes Bewusstsein als ein Gegenstand. Der wahre Unterschied besteht also lediglich in der Art des Bewusstseins.

Und wenn wir also nun versuchen zu bewerten dann können wir noch nicht einmal sicher sein ob der Mensch, der Delphin oder ein Bergkristall das höher entwickelte Bewusstsein besitzt, also darum am besten man versucht gar nicht erst die Bewusstseine gegeneinander zu bewerten, sondern einfach alles als etwas Heiliges zu sehen und auch mit Dingen achtvoll umzugehen.

lg von Andreas

129. Cora schrieb am 18.2.2024:

Hallo Andreas,

vielen Dank für den wertvollen Beitrag.

Wenn jede Sache Bewusstsein hat, was bedeutet das? Ich habe immer wieder die Erfahrung, dass wenn ich mich verändere ich auch Dinge "loswerden / weggeben möchte". Selbst Kleider oder Schuhe, die ich lange nicht getragen habe und die noch sehr neu und grundsätzlich auch sehr schön sind und sogar noch einigermaßen mein Stil und bei anderen sicher total schön aussehen. Sie stimmen einfach "ein paar Prozent" nicht mehr. Empfinde ich das, weil diese Dinge ein Bewusstsein haben, zu meinem früheren Bewusstsein gepasst haben und heute nicht mehr passen?

Ist es deswegen zu empfehlen, Dinge wegzugeben, die wir 1 Jahr nicht getragen haben (wenn man ein Mensch ist, der an seinem Bewusstsein arbeitet).

Bezüglich der Tiere: Kann ein Tier als Mensch reinkarnieren und ein Mensch als Tier?

Vielen Dank und liebe Grüße
Cora

130. Andreas schrieb am 18.2.2024:

Hallo Cora,
Möglich ist grundsätzlich so ziemlich alles. Aber in der Praxis wäre das ein enormer Aufwand sich das zu programmieren dass man als Tier wiedergeboren wird, das wird kaum einer schaffen. Also vielleicht ein Erleuchteter, der sich dann aber mit dem vielen Bewusstsein welches er entwickelt hat eher gleich zb als ganzer Vogelschwarm inkarnieren würde.

Auch umgekehrt muss ein Tier einen großen Aufwand betreiben um als Mensch zu inkarnieren. Wenn ein Hund als Mensch geboren werden will braucht er im Normalfall dazu viele Leben zuvor in denen er bereits sehr nah bei Menschen gelebt hat, weil es ist ja nicht nur der Körperwechsel, sonder auch damit einhergehend ein großer Bewusstseinswechsel der dabei stattfindet.
zu meinem früheren Bewusstsein gepasst haben und heute nicht mehr passen?
ja, bezüglich dem Loslassen alter Dinge, da gehts auch darum offen zu sein bzw offen zu werden für Neues (weil ansonsten Stillstand, also sozusagen Tod eintritt).
Das heißt du musst auch abschätzen ob genug Raum für neues vorhanden ist. (Und wenn genug freier Raum vorhanden ist, dann kann man natürlich Dinge die man noch brauchen könnte durchaus auch länger als ein Jahr aufbewahren.)

lg von Andreas

131. Ari schrieb am 21.5.2024:

Hallo Andreas,
Mir ist etwas ganz komisches passiert.
Gestern Nachmittag habe ich auf der Terrasse im Erdgeschoss einen toten Vogel gefunden (muss wohl gegen das Fenster geflogen sein und hat sich das Genick gebrochen… das kommt hier abundzu mal vor aber oft überleben sie und fliegen dann weiter. Mein Bruder und ich haben ihn dann vergraben.
Aber als ich heute Morgen aufgewacht bin, lag noch ein toter Vogel auf der Matratze der Sonnenliege auf meinem Balkon (erstes Geschoss. Den durfte ich direkt nach dem aufstehen sehen als ich die Rollläden hoch gefahren habe. Hier ist wirklich noch nie ein Vogel gestandet und erst recht nicht gestorben…
Hat das etwas zu bedeuten? Das ich 2 tote Vögel an zwei Tagen hintereinander finde? Als würden sie extra zu mir kommen? (der zweite auf meinem Balkon/ beide habe ich entdeckt).

Ich bin vor wenigen Tagen aus Dubai zurück gekommen wo ich leben möchte. Dort hatte ich mehrmals (obwohl es dort sehr heiß ist und ich im 12 Stock gewohnt habe) weiße Schmetterlinge fliegen sehen. Und ein Gebäude bei mir in der Nähe (was mir bei Spaziergängen immer wieder auffiel) hies Volante was fliegend/ Flug heißt und darüber waren symbolische Flügel (also bei dem Gebäudenamen).

Ich weis nicht ob da Zusammenhänge sind aber das mit dem zweiten Vogel heute hat mich wirklich mitgerissen.
Meinst du Sa steckt eine tiefere Botschaft dahinter die ich nicht erkenne?

Liebe Grüße,

Eine treuer und dankbare Leserin deiner Beiträge 🙏🏼

132. Andreas schrieb am 21.5.2024:

Hallo Ari,
ein toter Vogel = ein toter Gedanke
Vielleicht soll es dir zeigen dass du in dir einige Gedanken (oder gar alte Pläne, Wünsche) sterben lassen musst wenn du in Dubai leben willst ?
Oft müssen wir etwas Altes in uns sterben lassen damit etwas Neues kommen kann.

lg von Andreas

133. Soul schrieb am 08.6.2024:

Hallo Andreas

Seelen, die eine menschliche Erfahrung machen möchten = Menschen

Trifft das analog auf Tiere zu, ergo sind es Seelen, die eine Erfahrung als Tier machen möchten oder müsste nochmals zwischen Menschen-Seelen und Tier-Seelen differenziert werden? Falls dem so ist, worin unterscheiden sich die Menschen-und Tier-Seelen voneinander?

Danke für dein Sein!

134. Andreas schrieb am 08.6.2024:

Hallo Soul,
ich würde sagen wenn du die Seelen unterscheiden möchtest, dann unterscheide sie anhand der Erfahrungen die sich hier machen möchten. Der Mensch nimmt ja viel mehr Einfluss auf seine Umgebung als ein Tier, der Mensch benutzt viel mehr Technik um seine Umwelt zu gestalten, dem Tier ist eine solche Gestaltung offenbar nicht so wichtig. Es unterliegt ganz anderen Glaubenssätzen, die offenbar einfacher gestrickt sind, und die es vermutlich einfacher erlauben sich glücklich zu fühlen.

lg von Andreas

135. Nicki schrieb am 13.6.2024:

Hallo Andreas,

was bedeutet es, wenn die Katze einen beidseitigen Nickhautvorfall hat und nicht frisst?

136. Andreas schrieb am 14.6.2024:

Hallo Nicki,
Es wäre dieselbe Botschaft wie beim Menschen, nämlich es gibt einen inneren Anteil in ihr der etwas nicht sehen will, bzw der sich vor etwas was sie gesehen hat (oder evt immer wieder sehen muss) schützen will. Was könnte das bei deiner Katze sein ?
Dass sie auch nicht mehr frisst, zeigt dass es ihr sogar den Appetit raubt und also seelisch ziemlich mitnimmt..

lg von Andreas

137. Dominik schrieb am 04.7.2024:

Guten Abend,

ich hatte heute leider ein schreckliches Erlebnis. Ich war am Weg von der Arbeit nachhause habe eine Hörbuch gehört und dann passierte es eine Katze lief mir ins Auto und leider kostete sie es das Leben. Was hat das für eine Bedeutung?

Vielen Dank.
Lieben Gruß,
Dominik

138. Andreas schrieb am 05.7.2024:

Hallo Dominik,
Eine Katze kann ein Symbol für Sexualität sein, oder aber auch für Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.
So kannst du dich direkt fragen:
Welche Anteile im Zusammenhang mit Sexualität sind in mir am sterben, am vergehen ?
Oder alternativ: Welche Anteile im Zusammenhang mit Unabhängigkeit sind in mir am sterben, am vergehen ?
Und dann also mit dem Gefundenen in dir in einen inneren Frieden kommen.

lg von Andreas

139. Doodle schrieb am 05.7.2024:

Hallo Andreas,

Meine Hündin leckt sich seit mehreren Monaten an der Vagina, so sehr dass sie ganz wund und geschwollen ist. Es scheint sie zu jucken.
Ich hab schon einiges versucht, von natürlichen Cremes über Antibiotika, Zinksalbe, Cortison, Tierarzt (der meinte es ist psychsomatisch, hat ihr einen Trichter verpasst), usw usw.
Ich komm nicht dahinter wie ich ihr helfen kann.
Im Moment haben wir einen sehr unsteten Lebesstil, sind nomadisch unterwegs, aber das kennt sie eigentlich schon. Vagina könnte ja ein sexuelles Thema sein. Sie ist sterilisiert seit ich sie habe und hatte auch keinen irgendwie negativen Kontakt mit anderen Hunden.
Könnte sie ein Thema von mir spiegeln und wenn ja, was für eins?

LG von Doodle

140. Andreas schrieb am 06.7.2024:

Hallo Doodle,
Ja, sie spiegelt dir da wohl dein zuviel in Illusion sein (obere Chakren) und zu wenig im Wurzelchakra sein. Selbst eine einfache Nikotinzigarette wirkt ja schon so energieverschiebend, mehr siehe dazu bei deinem anderen Kommentar.

lg von Andreas

141. ccv schrieb am 09.7.2024:

Was passiert eigentlich mit Spinnen, wenn sie sterben? Und ist es moralisch in Ordnung, sie zu töten bzw. nur im Affekt, weil dann das instinktive Reaktionsmuster zum Überleben startet? Spinnen haben es echt nicht leicht, sie werden teilweise getötet, weil sie einfach nur existieren 😣

142. Andreas schrieb am 09.7.2024:

Hallo,
Auch Spinnen unterliegen dem Karmagesetz. So ist es nicht verwunderlich dass sie selbst auch Opfer werden wenn sie andere (zb Mücken) töten.

lg von Andreas

143. Diana schrieb am 10.7.2024:

Lieber Andreas
Welche Bedeutung haben die Eichhörnchen und Schmetterlinge? Das begegnet mir täglich.aber auch meine Motten in der Küche. Ich fange sie ein und erschlage sie selten.das ist mittlerweile alltag.was ist im Alltag so belastend, dass mir die Motten es symbolisieren? Ich komme nicht drauf? Mein Mann sagt, meine kleinlichkeit,weil ich so genau bin. Erbsenzähler quasi.wie kann ich mehr oberflächlicher werden und ungenau? Ich kann es irgendwie nicht lassen genau zu sein. Vielen Dank für deine Antwort. LG

144. Andreas schrieb am 11.7.2024:

Hallo Diana,
Motten stehen für unbewusste Gedanken (unbewusst weil es sich ja um ein Nachttier handelt), in der Küche währen es Gedanken im Zusammenhang mit Kreativität. So kannst du dich fragen welche Gedanken dich in deinem Kreativ sein stören ? oder welche Gedanken dich nicht nähren sondern stattdessen schwächen ?

Die Hauptbedeutung von Schmetterlingen sind die Wandlung, die Transformation weil ein Schmetterling ja aus einer Raupe kommt. Und ein Eichhörnchen steht symbolisch primär für das Ansammeln von Sicherheiten bis hin zum Ansammeln von Geld weil das Eichörnchen so bekannt dafür ist dass es sich Wintervorräte anlegt, dafür sogar Nüsse eingräbt usw..

lg von Andreas

145. Löwenzahn schrieb am 17.7.2024:

Zu dem Punkt mit dem Karmagesetz: Gerade weil Spinnen Mücken oder Fliegen fangen, gelten sie doch als nützlich (auch wenn ich es fragwürdig finde, Tiere in Nützlinge und Schädlinge zu unterteilen)! Marienkäfer z. B. fressen auch Blattläuse und gelten deshalb als nützlich! Sie werden auch eher selten absichtlich von Menschen getötet. Nach dem Karmagesetz dürften demnach nur vegetarisch lebende Tiere neutrales Karma haben. Nun werden aber auch pflanzenfressende Tiere wie Rehe oder Hasen gejagt - gerne mit der fadenscheinigen Begründung, sie würden sonst Überhand nehmen! Können Tiere denn nicht ihren Bestand selbst regulieren, wie viele Kinder sie bekommen usw.? Braucht man wirklich Jäger oder Förster dazu? Warum werden dann auch solche Tiere gejagt, wenn sie doch gar keine anderen Tiere fressen?
Eigentlich könnte man dann jegliche Tötung fleischfressender Tiere (Tiger, Löwen, Krokodile, Haie etc.) damit rechtfertigen, dass das halt deren Karma sei. Nun sind aber auch so hoch entwickelte Tiere wie Delfine oder Wale keine Vegetarier, auch sie fressen Fische bzw. Krill! Orcas wiederum fressen sogar Delfine oder Wale! Könnte man dann nicht auch sagen, es sei das Karma der Wale, dass auch sie gejagt werden, da sie winzige wehrlose Krillkrebse fressen?? Könnte man auf die Art dann nicht auch dem Walfang eine gewisse Legitimierung einräumen??? Mir erscheint das doch höchst fragwürdig...

146. Andreas schrieb am 17.7.2024:

Hallo,
Was soll das für einen Sinn ergeben wenn du DEINE Handlungen mit den Handlungen von anderen rechtfertigst. Wenn du Tiere jagst musst du das mit der Wirkung auf dich also auf DEIN Karma rechtfertigen, also wenn du willst dass du selber dich auch in irgend einer Form gejagt fühlst, dann ergibt es Sinn Tiere zu jagen. (Das Karma des Tieres kannst du nicht als Ziel deines Lebens benutzen weil es ja gar nicht deines ist, du ziehst halt durch deine Gedanken und Handlungen Tiere an mit dem entsprechenden Karma durch das Gesetz der Resonanz..)
..Rehe oder Hasen gejagt
Fühle dich ein in diese beiden Tierarten, und du wirst merken dass sie unglaublich voll mit Angst sind, unglaublich scheu, usw. Und so ist es also einerseits so dass sie durch ihre Angst davor dieses gejagt werden anziehen. Und du kannst dir aber natürlich auch überlegen oder innerlich zeigen lassen wie sie in früheren Leben dieses gejagt werden erzeugt, angezogen haben, also waren sie vielleicht in früheren Leben gar Raubtiere ??

lg von Andreas

147. Löwenzahn schrieb am 18.7.2024:

Hallo,
ich bin mir nicht sicher, ob mein obiger Text richtig verstanden wurde bzw. die Botschaft richtig angekommen ist? Ich selbst jage doch gar keine Tiere und sehe auch keinen Sinn darin, Tiere zu jagen oder gar zu töten. Somit käme es mir auch gar nicht in den Sinn, ein solches Verhalten zu rechtfertigen! Meines Wissens sollen Tiere z. B. ihren Bestand selbst regulieren können, d. h. bevor sie Überhand nehmen, pflanzen sie sich eben nicht weiter fort. Auch sollen sie die Anzahl ihrer Jungtiere regeln können. Weshalb sollte denn dann der Jäger eingreifen müssen und den Bestand "regulieren", indem er die Tiere abschießt?? Für mich sind solche fadenscheinigen Argumente nichts anderes als Jägerlatein!

148. Löwenzahn schrieb am 19.7.2024:

Ich wollte eigentlich auf Folgendes hinaus: Wenn man z. B. die Tatsache, dass Spinnen getötet werden, damit begründet, dass dies deren Karma sei, weil sie andere Tiere töten, könnten viele Menschen dies als Legitimierung auslegen z. B. Spinnen töten zu dürfen. So nach dem Motto: "Dann kann ich ja weiter Spinnen, Mücken, Fliegen usw. totschlagen - ist halt deren Karma!" (Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich mich mit einer Bekannten unterhalten, die in Bezug auf Mücken in ähnlicher Weise argumentiert hatte.) Was sollen Spinnen denn sonst mit den Insekten machen, die sich in den Netzen verfangen?? Die Spinne muss ja auch von etwas leben oder nicht?? Die Meinungen über diese Tiere sind ohnehin geteilt: Die einen ekeln sich vor ihnen, haben gar eine Phobie; andere betrachten sie als Nützlinge, weil sie (aus Sicht vieler Menschen) lästige Insekten fangen. Aus demselben Grund gelten ja auch die Marienkäfer als nützlich. Eigentlich müssten sie nach dem Karmagesetz ja dann auch bekämpft werden, weil auch sie Blattläuse fressen. Sie werden aber, wie gesagt, selten absichtlich getötet - im Gegensatz zu Spinnen! Viele ekeln sich auch vor Käfern und anderen Insekten, aber praktisch niemand vor Marienkäfern. Woher kommt das eigentlich?
Bunte Schmetterlinge werden auch von sehr vielen Menschen als schön angesehen. Und eben auch von solchen, die Insekten ansonsten hassen und achtlos zertreten oder totschlagen. Manche töten aber auch Schmetterlinge und hängen sie aufgespießt in Glaskästen an die Wand. Soll dies wiederum das Karma der Schmetterlinge sein?? Die meisten Tagfalter knabbern zwar als Raupen ein wenig die Pflanzen an, was sie aber später als Falter dadurch wieder wettmachen, dass sie dann die Blumen bestäuben! Ist es nicht vielmehr die Gier des Menschen, die Schönheit der Natur besitzen zu wollen?? Sie gar ins Haus zu bannen, damit man sie leblos im Glaskasten betrachten kann?? Wie bereits gesagt: Wenn man das alles mit dem Karma der Tiere begründet, klingt es so, als hätte der Mensch keine Schuld an seinem Verhalten. Vielleicht habe ich da aber auch etwas nicht ganz richtig verstanden, wer weiß??

149. Andreas schrieb am 19.7.2024:

Hallo Löwenzahn,
Weder du noch irgend jemand anderer kann das Karma eines anderen erschaffen, aber dein eigenes sehr wohl. Darum kümmere dich um dein eigenes Karma, nicht um das Karma der anderen. Deine Aufgabe ist es dein eigenes Leben zu leben, welches sich entsprechend dem Karma welches du erzeugst ausbreitet.

lg von Andreas

150. Vani schrieb am 26.7.2024:

Hallo Andreas

Ich habe seit Wochen Brotkäfer im Schlafzimmer. Egal was ich mache, ich werde sie nicht los.
Was haben diese für eine Bedeutung?
Normal wären sie ja in der Küche, doch sie sind im Schlafzimmer vorallem am Fenster und durch dies auch manche im Bett..
Ich verzweifle noch 😏.

Liebe Grüsse und danke für deine tolle Seite.
Vani

151. Andreas schrieb am 27.7.2024:

Hallo Vani,
Du kannst dir die Käfer Krafttier-Beschreibung durchlesen um eventuelle Botschaften zu finden die damit zusammenhängen können.
Wo siehst du dich als Käfer ?
Wo oder inwiefern bist du mit dem Käferbewusstsein in einem inneren Unfrieden ?

Bei dir sind es ja Brotkäfer die eigentlich zu weit weg vom "Brot" sind, und so kannst du dich fragen wo bin ich zu weit weg vom Brot, vom Mana meines Lebens ?

Vielleicht ist es auch die Botschaft grundsätzlich die Energien deines Schlafzimmers zu verändern. (Auch auf der praktischen Ebene zb durch Versprühen von ätherischem Lavendelöl.)

lg von Andreas

152. Martin schrieb am 28.8.2024:

Hallo Andreas,

habe in meiner wohnung eine Ameisenkönigin auf parungsflug gefunden. die ist ja sehr selten.
eine ist für die paarung eines ganzen stammes verantwortlich.

was möchte mir die "Schöpfung" damit mitteilen.

Gruß Martin

153. Andreas schrieb am 28.8.2024:

Hallo Martin,
Ameisen gelten als Symbol für Fleißigkeit.
Mit welcher Fleißaufgabe willst du dich im übertragenen Sinne vermählen ?

lg von Andreas

154. Martin schrieb am 08.9.2024:

Hallo Andreas,

mir ist vor 6 monaten was schlimmes bzgl. eines spatzes passiert.

ein junges wurde wohl aus dem Nest von der Mutter geschmissen, wahrscheinlich weil es 3 Tage zu spät zur Welt kam.

es landete auf der straße und brach sich einen Fuß, glaube es war der linke.

Ich fand den Vogel wollte ihn erst töten, da ich nicht wollte, dass er leidet.

habe mich dann dagegen entschieden und bei "Tierärzten" angerufen.
Sie meinten, dass sie diese kleinen tiere in der regeln nicht nehmen und dass es nicht bezahlt worden würde.

Einer wollte es aber irgenwie gegen bezahlung machen. Leider wollte ich zu meiner Schande
nicht bezahlen was wohl sehr egosistisch und aus karma sicht dumm war.
70€ wären ja wohl mehr als in Ordnung gewesen. Mal davon abgesehen tritt so ein Fall
selten ein und sie wären sicher gut "investiert" gewesen.

habe den Vogel mitgenommen und dann zu einer Frau gegeben die sich um solche verletzten Vögel kümmert. hatte dort angeboten bekommen mich selbst zuhause darum zu kümmern.
Sie hätte mir das nötige Wissen gegeben.

habe aber leider abgehlehnt. Habe mir ausreden verkauft.
wollte mich nicht verpflichten. Hatte ein Vertrauensproblem wie auch bei den Menschen.
bin immer nur vom schlimmsten ausgegangen nämlich, dass der Vogel mich nervt.
hatte/habe ein Vertrauensproblem eben auch beim Menschen. Kann/konnte nichts neues annehmen.

habe ihn dann 1 Woche später nochmal besucht. Die Frau wusste nicht ob der Vogel überlebt hatte oder nicht, da sie so viele bekam.

Ich denke, dass "Universum" wollte mich testen bzgl. meines Vertrauens bzw. mich diesbezüglich auf die nächste Stufe bringen. Habe versagt. Wenn ich es noch nicht mal in so einer "einfachen Situation" schaffe werde ich es wohl bei normalen Situtationen auch nicht schaffen.

Ich möchte wissen ob dir die Situation auch ein Vertrauensproblem aufzeigt oder nicht

Gruß Martin

155. Andreas schrieb am 09.9.2024:

Hallo Martin,
Ja, du hattest in keine der Möglichkeiten die sich dir aufgezeigt haben genügend Vertrauen (auch bei deinem anderen Kommentar mit dem Tisch schwingt ja irgendwie auch ein Vertrauensmangel dass es zb zu dem Umzug kommen wird mit usw).

Das Urvertrauen welches in einem Mensch steckt hat viel mit seinem Vaterbild zu tun. So könntest du zb öfters mal in eine meditative innere Vorstellung gehen, dass dein Vater schützend und segnend hinter dir steht, und sich diese Vatergestalt dann in deiner inneren Vorstellung in eine Gottesenergie, also zb in eine stabile Lichtsäule wandelt. (Das selbe kann man auch mit der Mutter machen, aber beim Thema Vertrauen gehts meist um die Vaterenergie..)

Dem Vogel kannst du ja nachträglich noch eine segnende Energie senden, völlig egal ob er noch lebt oder nicht..

lg von Andreas

156. Martin schrieb am 10.9.2024:

Hallo Andreas,

habe in der Wohnung ein Papierfischchen gefunden so glaube ich.
Was bedeutet das im gegensatz zum Silberfisch. Diese Tiere fressen ja Papier.

Findest du es besser wenn ich die Ursachen von denen ich denke, dass ich sie kenne gleich aufzähle oder sollte ich sie nicht nennen, damit du objektiv bist. Verfällscht es deine Wahrnehmung soll ich es erst am Ende des Textes schreiben?

Welche Methode bevorzugust du?

Gruß Martin

157. Andreas schrieb am 11.9.2024:

Hallo Martin,
Du kannst immer schreiben was du denkst. (Weil das ist ja sowieso das eigentliche Ziel, dass du es erkennst und durch das Schreiben dann plötzlich auch selbst die Lösung findest, weil alles was ich sagen weist du eigentlich ganz tief in dir sowieso bereits..)

Ich denke dass Papierfischchen einfach anzeigen dass es einen (vermutlich starken gefühlsmäßigen) Anteil von dir gibt der keinen Bock mehr auf Papier, also auf Bücher, auf Bücherlernen, oder auf alte eigene Aufschriebe hat, und dadurch unbewusst die papierfressenden Tierchen zu Hilfe gerufen hat. Du kannst vermutlich weitere Hinweise auf das Thema finden wenn du genau betrachtest wo, zb in welchem Buch du sie gefunden hast ?

lg von Andreas

158. Phantasie schrieb am 22.9.2024:

Hallo Andreas

Gestern bin ich von einem fremden Mann heim gefahren worden. Es lief ein Fuchs ins Auto und war auf der Stelle tot. Am Auto entstand kein Schaden.
LG

159. Andreas schrieb am 23.9.2024:

Hallo,
Ein Fuchs ist ein Symbol für so eine Mischung aus Klugheit und ein bisschen Falschheit oder Täuschung. Wenn man zb von einem Menschen sagt, der sei ein Fuchs, dann ist genau dies gemeint.
So kannst du dir überlegen was die Botschaft des Unfalls war, also ob ein solcher Anteil in dir gerade am vergehen, am sich auflösen, am sterben ist ?

lg von Andreas

160. Löwenzahn schrieb am 16.12.2024:

Im Grunde sind ja Metzger und auch Jäger nichts anderes als Massenmörder! Sie morden aus niederen Beweggründen: Der eine des Genusses wegen, der andere mit der "Begründung", man müsse die Bestände kontrollieren. Letzteres erscheint schon deshalb lächerlich, da die Tiere wohl sehr gut selbst ihren Bestand kontrollieren können. Gibt es zu viele ihrer Art, pflanzen sie sich einfach nicht weiter fort. So gesehen braucht man auch keine Raubtiere, um die Bestände zu dezimieren - was natürlich keine Rechtfertigung dafür sein soll, Füchse oder Wölfe abzuschießen!
Der einzige Unterschied zwischen dem Morden von Menschen und dem von Tieren ist der, dass Letzteres in unserem Rechtssystem nicht als Mord gewertet wird. Tiere, insbesondere sog. "Nutztiere" werden im juristischen System zu "Sachen" herabgewürdigt. Das Töten von Tieren ist somit ein in unserer Kultur legaler Mord. Metzger oder Jäger werden nicht eingesperrt, sondern sie dürfen weiter ihren Beruf ausführen und nach Belieben Tiere umbringen.
Aber was veranlasst einen Menschen dazu, offenbar Befriedigung dabei zu empfinden, aber Kreaturen zu ermorden - ansonsten hätten sie ja diesen Beruf nicht gewählt, oder??

161. Andreas schrieb am 16.12.2024:

Hallo,
Ja, wer Anteile in sich selbst so sehr im Unfrieden ist, dass er diese Anteile sozusagen ermorden möchte, der macht dies dann oft ersatzweise durch das Töten von Tieren. Das Tier ist dann der Spiegel dieses inneren Anteils oder gar des inneren Triebs den er abtöten will.
Ein Mensch der mit sich selbst im Frieden ist wird hingegen weder Tiere noch Menschen töten.
Wer in sich Frieden hat, der wird auch von Krieg verschont bleiben, selbst wenn um ihn Krieg tobt..

lg von Andreas

162. Miranda schrieb am 21.2.2025:

Hallo Andreas

Mir lief neulich eine Katze über die Straße beim Autofahren. Es war noch ein Auto vor mir, ich bin jedoch reflexartig auch auf die Bremse gestiegen. Wäre gar nicht nötig gewesen. Ich hatte noch jemanden dabei, den ich heimbrachte. Die Katze war rot weiß und kam von der linken Seite. Es ist aber nichts passiert.

Hg Miranda

163. Andreas schrieb am 21.2.2025:

Hallo Miranda,
Katzen können ein Symbol für Sexualität oder Zärtlichkeit sein, deswegen kann eine Ursache ein solcher unbewusster Gedanke (oder evt Erinnerung) gewesen sein, den du durch das abrupte Bremsen dann gestoppt hast.

lg von Andreas

164. Michi schrieb am 30.4.2025:

Hallo Andreas, ich stand gestern Abend nach einem heftigen Traum auf meinem Balkon. Unten Hörte ich Schreie. Eine Katze lief auf der Straße davon. Bei mir in Garten war ein Marder und er hüpfte auf ein kleines Buchsbäumchen. Er lief darauf einige Minuten im Kreis, wie verrückt. Ich dachte mir es hat was mit meinem Freund zu tun, Revier und so. VL sollte ich mein Revier verteidigen. Mein Freund erzählte mir vor einigen Wochen dass er einen Marder bei ihm im Entenstall hatte. Er hat ihn dann erschlagen. Er tat ihm sehr leid, aber er wusste nicht ob der Marder nicht krank war, da er unter Tags im Stall war. ( Untypisch für ein Nacht aktives Tier )Und er hatte Bedenken wegen seiner Tiere.
Was haben die beiden Marder jeweils für eine Bedeutung?

165. Andreas schrieb am 30.4.2025:

Hallo Michi,
Ja, das spiegelt dir wie unfriedlich es eigentlich in dir besonders in dem Moment nach dem Traum zuging, Panik und Angstenergien usw..

lg von Andreas

166. Anna36 schrieb am 13.7.2025:

Lieber Andreas ,
Erstmal danke für deine so tolle und bereichernde Arbeit .
Ich brauche deinen Rat bezüglich Wespen . Wir haben ein Wespennest im Rolladenkasten am Haus /Küche . Jetzt im Juli ist uns das aufgefallen . Das Haus ist ein Ferienhaus , dass wir in Etappen nutzen . Sollen wir das Nest entfernen lassen oder es dulden ? Wie ist das spirituell ? Es ist eine natürliche Angst da , dass die Wespen einen stechen und aggressiv werden können . Wir sind offen für beides . Wie siehst du die Rolle der Wespen bei uns ? Da wir auch kleine Kinder haben , möchten wir das richtige tun . Lieben Dank für deine Mühe !!!
Viele Grüße Anna

167. Andreas schrieb am 13.7.2025:

Hallo Anna,
Der Vorteil von Wespen ist dass sie viele Insekten wegfressen und insofern sogar sehr nützlich sind. Stechen tun sie ja nur wenn sie sich angegriffen fühlen, also könnt ihr euch frei entscheiden ob ihr mit den Wespen einen Vertrag abschließt und ihnen den Rolladenkasten untervermietet und sie euch im Gegenzug Insekten von der Küche fernhalten..

lg von Andreas

168. Anna36 schrieb am 14.7.2025:

Hallo Andreas , dein Vorschlag ist sehr schön . Wir möchten sie nicht töten . Das ist ein schöner Vorschlag . So werden wir es machen . Kann ich das auch so formulieren , dass sie uns auch in Ruhe lassen und uns und die Kinder nicht als Bedrohung sehen . Somit nicht stechen ? Wie sollte der Vertrag sozusagen aussehen ? Duldung auf beiden Seiten ohne Bedrohung . Die Gerüche in Küche sind ja verführerisch . Das Fenster bleibt geschlossen . Wir lüften an der Seite . Dann haben sie den Kasten bis Herbst und können in Ruhe mit uns sein . Wespen machen die Leute panisch . Mit Kindern und unseren zwei Hunden will ich halt vorsichtig sein . Das war meine Unsicherheit .
Vielen Dank für alles !!!! Anna

169. Andreas schrieb am 14.7.2025:

Hallo Anna,
Ob sie stechen, das hängt weniger vom Vertrag ab, sondern vom Verhalten. Weil natürlich nehmen sie jemand der sich panisch bewegt eher als Bedrohung wahr und stechen ihn dann auch, so erfüllt sich die Angst des Panikers von ganz alleine..

Im Grunde kann man mit Insekten, auch mit Wespen sehr gut geistig kommunizieren. Man legt zb seine Finger neben die Wespe und sendet ihr den klaren Gedanken sie soll auf den Finger klettern damit man sie raus tragen kann, das funktioniert fast immer.

lg von Andreas

170. Anna36 schrieb am 15.7.2025:

Hallo Andreas , das ist sehr spannend und werde ich umsetzen . Panisch sind wir nicht . Freuen uns das umzusetzen . Danke dir von Herzen . Liebe Grüße Anna

171. Lara schrieb am 18.7.2025:

Hallo Andreas,

ich habe seit Wochen eine Art kleine Falter in meiner Wohnung (eine Art kleine Nachtfalter, dunkelgrau). Den allerersten habe ich einfach da sein lassen. Jetzt sind es wirklich viele, jeden Tag sehe ich 2-4 - ich "entferne" / vernichte sie dann, weil sie teilweise im Schrank meiner Lebensmittel sitzen. Sie sind aber auch teilweise im Bad, auf der Couch 1er, etc.

Weißt du wofür sie stehen und wie ich sie loswerden kann?


Vielen Dank
Lara

172. Andreas schrieb am 18.7.2025:

Hallo Lara,
Solche Lebensmittelmotten sind ein Symbol für Wandlung und Transformation weil sie sich ja von einer Larve zum Falter entwickeln.
Solche Motten entwickeln sich wenn man Lebensmittel zu lange lagert und so geben sie dir die direkte Botschaft dass es deine Aufgabe ist deine Lebenmittel zu nutzen und zu verbrauchen um DICH selbst (bzw speziell deine dunklen Anteile) zu transformieren und auf eine höhere Stufe zu stellen. Der Falter kann Luftsprünge machen, die Larve kann sich nur durch ihr Leben wälzen. Du sollst also leben (nicht horten) und dich den Wandlungen des Lebens hingeben !

lg von Andreas

173. Georg schrieb am 23.7.2025:

Hallo Andreas

Mir begegnet immer wieder ein Dachs der Nachts um mein Haus schleicht. Was will er mir sagen?

LG Georg

174. Andreas schrieb am 23.7.2025:

Hallo Georg,
Da zeigt er dir im Prinzip dass dein Haus in seinem Territorium liegt. Vielleicht ist es die Botschaft für dich dich ebenso hartnäckig um dein Territorium zu kümmern wie es ein Dachs tut ?

lg von Andreas

175. Löwenzahn schrieb am 06.9.2025:

Hallo,
ja ich denke auch, dass Tiere im Grunde auch (wie) Menschen sind. Aber sind Menschen dann auch Tiere??
Immer mal wieder wird gesagt, Menschen seien ebenfalls Tiere. Schon als Kind hab ich diese Behauptung immer mal wieder gehört/ gelesen. Es wird so begründet, dass der Mensch ein Säugetier (weil menschliche Mütter ebenfalls ihre Babys säugen), ja gar ein sog. "Herrentier" (Primat) sei! Im zoologischen System wird der Mensch somit dem Tierreich untergeordnet. Aber gehören wir wirklich zu den Tieren? Ich würde die Frage verneinen, wir sind keine Tiere! Wir sind zwar den (Säuge-)Tieren durchaus ähnlich, aber wir sind Menschen, keine Tiere! Kein Tier trägt Kleider, fährt mit dem Auto oder isst mit Messer und Gabel. Wir sind auch keine Affen, wir haben kein Fell, keine Greiffinger an den Füßen und leben nicht auf Bäumen!
Dennoch wird immer wieder behauptet, wir Menschen seien nichts anderes als höher entwickelte Tiere. Fast schon lachhaft, wenn man mal recht drüber nachdenkt! So sagen z. B. manche Fleischesser aus scheinbar tiefster Überzeugung, der Mensch habe ein Raubtiergebiss. Und schneiden dann auch noch Grimassen wie die Affen, damit man auch ja die "Reißzähnchen" sieht! So weit ist es also schon gekommen, dass sich Menschen mit Tieren auf eine Stufe stellen, um ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen.
Gelegentlich hieß es auch mal, der Mensch sei ja ein Säugetier, also bräuchte er das Fleisch anderer (Säuge-)Tiere für seine Nahrung. Was soll man dazu noch sagen... Kein Kommentar!!

176. Andreas schrieb am 07.9.2025:

Hallo,
Wir sind zwar den (Säuge-)Tieren durchaus ähnlich..
na ja - warum sagst du ähnlich ? Es gibt körperlich betrachtet keinen echten Unterschied zwischen Mensch und Tier. Selbst eine Schlange hat dieselben Organe wie der Mensch. Der Unterschied besteht lediglich zwischen ihrem Verhalten und ihren Glaubenssätzen. Das betrifft aber nur die Software, also ihre Gedanken. Und zb den Glauben man müsse Kleidung tragen, das kannst du als Fortschritt oder aber auch als Degeneration sehen, das ist deine Entscheidung. Natürlich könnte auch ein Tier den Glauben entwickeln Kleider tragen zu müssen oder zu wollen. Es gibt auf Youtube bereits genug Videos wo man zb Katzenbesitzer sieht die ihre Katzen in Kleider stecken. Wie lange dauert es bis Katzen sich daran gewöhnt haben und glauben es müsse so sein ? Das kann innerhalb weniger Generationen geschehen. Auch Katzen haben und entwickeln Glaubenssätze. Da gibt es keinen Unterschied zum Menschen. Oder die Fähigkeit Werkzeuge zu bauen und zu benutzen, auch da findest du auf Youtube tonnenweise Beweisvideos dass Tiere das auch können, von Affen bis hin zu Raben, usw. Auch solche Entwicklungen sind möglich, also auch Tiere können ganze Städte bauen. Ameisen im Wald benutzen Tannennadeln als Baumaterial für ihre Städte, Biber benutzen ganze Baumstämme um sich ihre Umgebung gut zu gestalten. Natürlich ist das keine Entwicklung die von einem Moment auf den anderen geschieht, es ist eine Entwicklung die langsam beginnt, sehr langsam, sehr einfach und sehr primitiv, die aber dann im Laufe der Generationen Fahrt aufnehmen kann, es ist eine exponentielle Funktion, immer, auch beim Menschen. Jedes Tier könnte solche Entwicklungen durchlaufen wenn es sich dafür entschiedet oder dazu animiert wird. Wie Bewusstsein funktioniert, das ist beim Tier auch nicht anders als beim Menschen. Bewusstsein unterliegt immer den selben Gesetzen, egal ob es sich um das Bewusstsein eines Tieres oder eines Menschen oder einer Pflanze handelt.
Du hast ja selber auch keine Unterschiede nennen können.
Du glaubst dass du etwas Besseres oder Anderes bist weil du Kleidung trägst ? Mach dir klar wie lächerlich dieser Glaube ist. Es ist wie wenn jemand glaubt weil er eine Rollex am Arm trägt sei er was Besseres. Das sind alles nur Glaubensinhalte. Jedes Tier könnte solche Glaubensinhalte auch entwickeln wenn es dumm genug wäre dies zu wollen.
Grundsätzlich sind Tiere ganz genau wie der Mensch von Gefühlen durchdrungen und gesteuert. Ebenso wie beim Mensch sind dies primär meist Angstgefühle, aber wie beim Menschen können auch allerlei andere Gefühle vorherrschen, es gibt also auch im Gefühlsleben keine echten Unterschiede zwischen Mensch und Tier. 

lg von Andreas

177. Yogibär schrieb am 05.12.2025:

Hi Andreas,
ich habe gehört und gelesen u.a in einem Buch von Kat Sallomon und "Rudolf Steiner`s" anthrosophische Geisteswissenschaft und Axel Burkhart,das Tiere keinen freien Willen haben und somit kein Karma erzeugen können.
Stammen Deine Informationen aus eigener Erkenntnis?
Gruß

178. Andreas schrieb am 05.12.2025:

Hallo Yogibär,
So einen Schwachsinn dass Tiere keinen freien Willen haben, kann nur jemand erzählen der noch nie mit einem Hund oder einer Katze zusammengelebt hat. Das ist nicht schwierig zu erkennen dass auch eine Katze einen Willen hat, den sie durchsetzen kann wenn sie will, und zwar sehr hartnäckig.
Gerade Rudolf Steiner war noch sehr beeinflusst vom kirchlichen Glaubensbild dass der Mensch etwas besseres sei als Tiere oder Steine usw. Rudolf Steiner hat sein ganzes Leben lang verzweifelt versucht dieses kirchliche Glaubensbild dem er unterlag zu transformieren, bzw auf eine höhere Ebene zu bringen. Dazu hat er ganze Bücher geschrieben, dazu hat er sich gewunden wie eine Schlange, zb indem er Sätze geschrieben hat die so lang waren dass sie zwei ganze Buchseiten umfasst haben usw usw. Hätte er erkannt dass dieses gesamte kirchliche Weltbild letztlich eine einzige astreine Lüge ist, dann hätte er mit Sicherheit auch erkannt dass er es loslassen muss, weil eine Lüge kann nicht transformiert werden, sie muss ersetzt werden (durch die Wahrheit) !
Weil nur die Wahrheit macht frei. Nur die Wahrheit hätte Rudolf Steiner frei gemacht, die hat er aber nicht gefunden.

lg von Andreas

179. holiduli schrieb am 08.12.2025:

Hallo Andreas

Du führst hier Gesichtspunkte an, wo bei den Tieren einen freien Willen auszumachen ist, klammerst dabei aber die Begrenzungen aus.

Eine Tierart/Gattung ist ja jeweils sehr spezialisiert. Diese Spezialisierung schränkt aber auch ein, gibt einen Rahmen vor. Ein Löwe z.Bsp. kann und wird die Ernährung nicht aus eigenen Antrieb auf fleischlos umstellen, auch nicht ein Loch buddeln und versuchsweise mal darin leben wollen.

Es hilft, sich hinter jeder Tiergattung eine hoch entwickeltete Wesenheit vorzustellen, welche die Tiere in einer Art "Gruppenseele" übergeordnet lenkt. Im einzelnen Tier nur insofern anwesend, wie der Mensch in einem seiner Finger. Dieser Finger gehört wohl zum Mensch, weist auf ihn hin, ist aber eben nur ein Teil davon und nicht der ganze Mensch. So betrachtet ist eine Tiergattung individualisiert, jedoch nicht das einzelne Tier. Bei Herdentieren und dem Herdentrieb ist dies besonders ausgeprägt und gut zu beobachten.

Der Mensch hat die Anlagen sich immer mehr aus diesem Gruppenseelenverhalten zu lösen, was auch gut zu beobachten ist in der Menschheitsgeschichte. Der Lebensweg von Buddha illustriert die aus freiem Willen gewählte Absonderung von der Blutsverwandschaft ja pionierhaft und eindrücklich. Heute gibt es immer mehr unterschiedliche Formen von Gemeinschaften. Waren es früher vorherrschend auf Blutsverwandschaft basierende Familien/Sippen, sind es heute zunehmend Wahlverwandschaften/Gemeinschaften losgelöst von der Blutsverwandschaft und natürlich gibt es auch jedwelche parallel verlaufende Entwicklungen und Mischformen (z.Bsp. die Elternschaft).

Diese Anlage zur Vereinzelung ermöglichte, dass sich das Eigen- oder Selbstbewusstsein im Menschen entwickeln konnte, brachte aber in der Folge die Schattenseite - als logische Folge - mit sich, sich nun zunehmend getrennt von allem zu erleben. Losgelöster von Sippe/Gemeinschaft kann der Mensch freiere Entscheidungen treffen und sich individualisieren, in diesem Spannungsfeld droht aber auch die Vereinsamung.

Chance und Herausforderung ist also für den Menschen heute aus freien Stücken die Wiederanbindung an die geistig-göttliche Heimat zu finden und zu schaffen, sowie Wahlverwandschaften/Gemeinschaften welche die ehemalig tragenden Banden der Blutsverwandschaft zu ersetzen vermögen, nun aber aus eigenem freien Wollen geschaffene und gewählte, anstelle der durch das Inkarnieren in eine Ahnenreihe vorgegebenen.

Im Unterschied zu den Tieren, welche die Wirbelsäule in der Waagrechten haben, geht der Mensch aufrecht und hat dadurch die Hände frei, welche sehr universell eingesetzt werden können. Hat also damit auch eine Gestaltungsfreiheit errungen (oder andersrum betrachtet "geschenkt gekriegt"). Kombiniert mit dem Denken und dem Willen, hat die Menschheit doch schon einiges beachtliches hervorgebracht und "geschaffen" (anders betrachtet mehrheitlich nur aus eigenen Stücken nachgebildet und kopiert). Das Tierreich hat andere Aufgaben/Ziele/Absichten darum verändert sich dieses eher nur durch Veränderungen von Aussen, es passt sich an. Nur sehr schwer kann ein eigener Wille/Antrieb zu einer Veränderung darin ausgemacht werden, welcher über das Art- und Triebgemässe hinausgeht.

Das Denken und das Wollen vom Menschen muss jetzt noch mit Herzkräften durchfühlt und verbunden werden, damit die Taten und Absichten vom Menschen sich nicht gegen Erde, Pflanze, Tier und Mensch richten, sondern im Einklang mit ihnen geschehen. Dies kann nur erreicht werden, wenn auch die Wesenheiten dahinter gesehen und dadurch erlöst/befreit werden und damit ebenso wie der Mensch in ihrer Entwicklung weiterschreiten können.

Es lohnt sich meiner Meinung nach schon sehr, auch betreffend Mensch und Tier sich vertieft mit den Hinweisen von Rudolf Steiner auseinanderzusetzen, selbst wenn dazu lange verschachtelte Sätze zu lesen sind. Das Denken vom Leser/der Leserin anzuregen und so richtig geschmeidig zu machen war ja sein Ziel. Vor diesem Hintergrund betrachtet, ergibt sich ein differenzierterer Blick auf die Texte. Ich meine, wer sich auf die Texte einlassen kann und diese - sowie andere Herausforderungen meistert - wird eine Bereicherung in dem obgenannten Sinne erfahren.

Wie soll eine gewisse Geschmeidigkeit im Denken, bzw. nur schon die Offenheit mal was neu oder anders zu betrachten, für alle passend in Textform erreicht werden? Z.Bsp. sich die Erderstehung mit Mineral-, Pflanzen-, Tier- und Menschenreich mal nicht nur im darwinistischen Sinne von "unten nach oben" vorzustellen, sondern umgekehrt von "oben nach unten"? So besehen sind die Tiere zu einem früheren Zeitpunkt in eine Verkörperung gegangen, haben damit eine weitere Grundlage gelegt für das kommende Dasein des Menschen auf Erden (wie zuvor das Mineral- und Pflanzenreich die Grundlage für das Tierreich, usf.). Dahinter stehen Wesenheiten welche in ihrer Entwicklung weiter sind wie der heutige Mensch, denn sie haben sich in einem gewissen Sinn in die (frühe) Feststofflichkeit geopfert, um den Menschen die Entwicklung zu einem Eigenbewusstsein und somit zur Freiheit zu ermöglichen. Möglich wurde dies, weil der Mensch später "herunter gestiegen" ist, aus der geistigen Welt in die stoffliche. Diesem längeren Verbleiben verdanken wir die Möglichkeit zur Individualisierung, die Ich- Organisation ist dadurch als Keim im Menschen selber verortet worden, im Tierreich ist sie durch die früheren Verkörperungen übergeordnet anwesend.

Um mit den Wesenheiten hinter den einzelnen Tiergattungen in Kontakt zu treten, ist es fruchtbar sich auf die Tierstimmen einzulassen. Dieser Zugang kann wahrlich eine Ahnung von den Wesenheiten dahinter vermitteln, ich bin Rudolf Steiner dankbar für diesen Hinweis. Wer sich darauf einlässt, kann wirklich neue Welten/Ebenen/Wesenheiten erlauschen.


Liebe Grüsse und eine besinnliche Adventszeit

Eric

Auch wenn die Kirche ja offensichtlich in eine Dekadenz gefallen ist, sollte nicht vergessen werden was wir dem religiösen Streben alles verdanken: Bildung, Spitäler, Wohlfahrt etc. sind ebenda gegründet worden. Auch heute wird noch immer viel wertvolles in der sogenannten "Seelsorge" geleistet. Ein wenig ein differenzierterer Blick scheint mir nicht verkehrt. Schwarz/Weiss Denken und generelles Verunglimpfen ist weder zielführend noch zeitgemäss, lässt einzig andere Rückschlüsse zu. Die Entwicklung der Kirchen ist aber auch gut geeignet zu veranschaulichen was R. Steiner über das Böse gesagt hat: Das Böse sei das Gute, was sich im Zeitenlauf nicht gewandelt hat.

Auch kernig von ihm: Die Religionen hatten die Aufgabe die Menschheit auf das Christusereignis hinzuweisen, heute müsse jeder seine individuelle Religion gründen (lat. Religio=Wiederanbindung).
Daraus ergeben sich so viele verschiedene Zugänge wie es Menschen gibt und seine eigenen Wahrheiten als die einzig wahren anzusehen, als solche darzustellen und zu verbreiten, erübrigt sich.

180. Andreas schrieb am 08.12.2025:

Hallo holiduli,
Ein Löwe z.Bsp. kann und wird die Ernährung nicht aus eigenen Antrieb auf fleischlos umstellen
Doch das kann er - und es gibt auch genug Beispiele wo Löwen das getan haben !
Da gibts zb bereits Beispiele aus dem alten Rom wo Löwen absichtlich ganz hungrig gehalten wurden damit sie sich in den Arenen des alten Kolosseums dann auf Menschen gestürzt haben um diese zu fressen. Und da gabs aber Vorfälle wo Löwen Freunde unter den ihnen zum Fraß vorgeworfenen Menschen/Sklaven erkannt haben und diese dann nicht gefressen haben obwohl sie ganz und gar hungrig waren und wo Löwen dann diesen Freund sogar gegenüber anderen Löwen verteidigt haben !
Solche Beispiele beweisen das ganz eindeutig dass Löwen (genau so wie der Mensch) die freie Wahl haben ihren Fresstrieben zu folgen oder nicht. Wenn ein Löwe alle seine Mitgeschöpfe als Freunde sieht wird er automatisch aufhören Fleisch zu essen. Auch beim Menschen ist es so, deswegen gibt es ja so viele Vegetarier. Du siehst an solchen Beispielen dass da im christlichen Weltbild ein reiner Aberglaube über Tiere gelehrt wird.

Der Mensch hat die Anlagen sich immer mehr aus diesem Gruppenseelenverhalten zu lösen
Das kann ein Tier auch. Auch da ergibt sich kein echter Unterschied zwischen Mensch und Tier. Dass bei Tieren das oftmals kein vorrangiges Inkarnationsziel ist die eigene Individualität zu entwickeln steht auf einem völlig anderen Blatt, aber auch beim Menschen gibt es das, dass er in einer Inkarnation nicht diese Aufgabe hat.

sollte nicht vergessen werden was wir dem religiösen Streben alles verdanken: Bildung, Spitäler, Wohlfahrt etc. sind ebenda gegründet worden
Ja, auch da unterliegst du dem kirchlichen Weltbild dass es zuvor das alles nicht gegeben habe. Das ist ja eine der ganz großen Lügen der Kirchen dass sie so tun als wären das alles ihre Errungenschaften, so wie sie so tun als hätten sie zb all diese Kathedralen selbst gebaut die sie heute ihr eigen nennen, so wie sie so tun als hätte ihr Gott diese Welt erschaffen, so wie sie so tun als hätte ihr Jesus diese Welt erlöst usw - das sind alles primitiv, ja, im Grunde ekelerregende Lügen welche wie gesagt Rudolf Steiner nicht durchschaut hatte (ja, vielleicht auch in der damaligen Zeit nicht durchschauen konnte weil einfach viel zu wenig Wissen über die Geschichtsfälschung und den damit verbundenen Reset vorhanden war). Die Wahrheit ist hingegen ganz anders, es gab zuvor eine Welt die tausend mal edler war, ja, wo Spitäler noch nicht einmal nötig waren weil die Menschen gar nicht krank gemacht wurden usw, und gerade deswegen haben die Kirchen ja den Hauptteil der Geschichtsfälschung begangen um uns ihre Märchen von der eigenen Wohltätigkeit und Einzigartigkeit usw verkaufen zu können.

lg von Andreas

181. holiduli schrieb am 09.12.2025:

Hallo Andreas

Da gibts zb bereits Beispiele aus dem alten Rom wo Löwen absichtlich ganz hungrig gehalten wurden damit sie sich in den Arenen des alten Kolosseums dann auf Menschen gestürzt haben um diese zu fressen. Und da gabs aber Vorfälle wo Löwen Freunde unter den ihnen zum Fraß vorgeworfenen Menschen/Sklaven erkannt haben und diese dann nicht gefressen haben obwohl sie ganz und gar hungrig waren und wo Löwen dann diesen Freund sogar gegenüber anderen Löwen verteidigt haben !

Da musst du aber ganz schön weit zurückgreifen für ein solches Beispiel. Warum eine solche Überlieferung für dich verbürgt ist, andere aber beinahe generell für dich als erstunken und erlogen dargestellt werden, im speziellen wenn sie in einem Zusammenhang mit dem Christentum stehen?

Solche Einzelfälle mag es sicher geben und gegeben haben, bestätigen aber als Ausnahme doch eher die Regel. Ich kann ein Streben nach Individualisierung nirgends bei den Tieren ausmachen, selbst bei den domestizierten Haustieren eigentlich nicht. Wie geschrieben passt sich das Tier den äusseren Umständen an, zeigt also möglicherweise ein geringfüfig anderes Verhalten im menschlichen Umfeld wie in freier Natur, aber eben durch das andere Umfeld bedingt.

Der Mensch hat die Anlagen sich immer mehr aus diesem Gruppenseelenverhalten zu lösen

Das kann ein Tier auch. Auch da ergibt sich kein echter Unterschied zwischen Mensch und Tier. Dass bei Tieren das oftmals kein vorrangiges Inkarnationsziel ist die eigene Individualität zu entwickeln steht auf einem völlig anderen Blatt, aber auch beim Menschen gibt es das, dass er in einer Inkarnation nicht diese Aufgabe hat.

Dann stellt sich mir doch die Frage, warum über die langen Zeiträume nirgends ein Tier ein solches Inkarnationsziel auch mal ausgelebt hat? Zutreffender scheint mir das Bild einer Wesenheit hinter einer Tiergattung, welche übergeordnet lenkt. Also die dahinter liegenden lenkenden Wesenheiten könnten wohl all das was du dem einzelnen Tier zuschreibst in die Wege leiten, diese Wesenheiten haben aber andere Absichten und Entwicklungsziele wie der Mensch. Für dieses Gruppenseelenhafte im Tierreich gibt es ja schöne dokumentierte Beispiele auch in jüngerer Zeit, so haben z.Bsp. Meisen im Süden von England entdeckt, dass die Alufolie der damals vom Milchmann vor der Tür deponierten Milchflaschen aufgepickt werden kann und so der obenaufliegende wohlschmeckende Rahm zugänglich wurde. Dieses setzten innerhalb von kurzer Zeit auch die Meisen im Norden von England um.


Das ist ja eine der ganz großen Lügen der Kirchen dass sie so tun als wären das alles ihre Errungenschaften, so wie sie so tun als hätten sie zb all diese Kathedralen selbst gebaut die sie heute ihr eigen nennen, so wie sie so tun als hätte ihr Gott diese Welt erschaffen, so wie sie so tun als hätte ihr Jesus diese Welt erlöst usw - das sind alles primitiv, ja, im Grunde ekelerregende Lügen

Tatsache ist, die Kathedralen gab es zur damaligen Zeit in dieser Form nicht und wurden massgeblich durch diese Strömung ermöglicht. Auch viel Künstlerisches und Kunsthandwerkliches ist in diesen Zusammenhängen entstanden. Auch wenn die beteiligten Baumeister und Künstler bestimmt in unterschiedlichen Ausprägungen mit dem Christentum verbunden waren oder auch gar nicht, ändert dies nichts an diesen Kulturleistungen in christlichen Zusammenhängen.

Die Architektur der Kirchen bildet übrigens in schöner Weise ab, wie sich der Mensch wieder nach oben streckt, die Verbindung zur geistigen Heimat sucht. Zuerst trafen sich ja die Urchristen im Untergrund in den Katakomben (weil zu Beginn ja auch da ein heftiger Gegegenwind herrschte). Danach folgten die Bauten über dem Boden und die ersten romanischen Kirchen waren noch Rundbauten mit kleinen Öffnungen nach Aussen. Danach streckten sich die Kirchen mittels Längs- und Querschiffgrundriss zur Kreuzform. Mit der Gotik wurden die Bauten höher, strebten nach oben, ebenso wurden die Fenster wichtiger und grösser mit einer Verjüngung zu einem Spitz in der Spätgotik. Dies kann durchaus als Pendant zum Seelen-/Bewusstseinszustand der damaligen Menschheit angesehen werden (die Kunst hat ja in einem gewissen Sinne immer einen Bezug zur Seelenverfassung/dem Bewusstsein): Das abgeschiedene, dunkle unter der Erde steht für das noch keimhafte der Ich-Entwicklung (Pflanzenpendant: Samen), der Schritt auf die Erdoberfläche für eine Öffnung nach oben, aber noch gehalten im Rundbau (Keimling), mit der Gotik dann mächtig nach oben strebend mit viel Licht im Inneren (Wachstum), analog zum erwachenden Christuslicht in der Seele der Menschen (Blume/Frucht).

Das erwachende ICH im Menschen kann auch in der Malerei eindrücklich verfolgt werden: von der flächigen zweidimensionalen Freskenmalerei (vorwiegend in kirchlichen Zusammenhängen) mit Darstellungen von Heiligen, die Augen noch "durchscheinend" mit goldigem Hintergrund kaum individualisert, über die neu entdeckte perspektivischen Darstellungen im 14./15. Jahrhundert zu den drei grossen Impulsgebern Michelangelo (Bildhauerei, kann als Repräsentant für den Willensteil des Menschen besehen werden), DaVinci (techn. Erfindungen/Ingenieurleistungen, als Repräsentant für das Denken), Raffael (Malerei, als Repräsentant für das Fühlen) zu Rembrant etc. wo das individuelle und das Licht erstmals fein ausgearbeitet in den Vordergrund tritt. Dies zu studieren war ein echter Augenöffner für mich und legt ein kaum anzweifelbares Zeugnis ab. Wenn es interessiert studiert die kunstgeschichtlichen Vorträge/Bände von R. Steiner.

Das Wort ICH hat ja eine Sonderstellung, es kann nur auf sich selbst bezogen verwendet werden, im Unterschied zu allen anderen Wörtern und Begriffen. Es leitet sich von Jesus Christus ab, J-CH, ICH. Den eigenen (hellen) Seelengrund mit dem Christuslicht in Verbindung zu bringen, mich stört nichts an dieser Vorstellung oder diesem Bild. Warum bei dir wohl alles in christlichen Zusammenhängen soviel Widerwillen hervorruft?

Die Wahrheit ist hingegen ganz anders, es gab zuvor eine Welt die tausend mal edler war, ja, wo Spitäler noch nicht einmal nötig waren weil die Menschen gar nicht krank gemacht wurden usw, und gerade deswegen haben die Kirchen ja den Hauptteil der Geschichtsfälschung begangen um uns ihre Märchen von der eigenen Wohltätigkeit und Einzigartigkeit usw verkaufen zu können.

Die Krankheiten hängen ja aufs engste mit der Individualisierung vom Menschen zusammen. Wohl gab es schon hochentwickelte Kulturen, aber der Grossteil der Menschen verfügte noch nicht über vergleichbare Möglichkeiten wie der Mensch in der heutigen Zeit. Die damaligen Impulse zu diesen Hochkulturen kamen von wenigen einzelnen Menschheitsführern, welche in der Entwicklung schon vorangeschritten waren. Da sich ja das Lebendige durch Veränderung auszeichnet, darf und kann nicht einfach linear von heute auf die Vergangenheit geschlossen werden.

Alles unterliegt dem Wandel und wer sein Denken geschmeidiger machen oder erhalten will, studiert dazu z.Bsp. "Die Geheimwissenschaft im Umriss" von R. Steiner. Da geht es zurück, auch in vorplanetarische Zustände. Auch der Erdentwicklung gingen andere planetarische Zustände voraus, welche ebenfalls eindrücklich und nachvollziehbar geschildert werden. Ich kann die Lektüre und die Beschäftigung damit sehr empfehlen. Wer einen Schulungsweg durchlaufen will, um die höheren Welten selbst immer mehr zu erfassen findet Anregungen dazu in dem Werk "Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten".

Liebe Grüsse

Eric

182. Andreas schrieb am 10.12.2025:

Hallo Eric,
warum über die langen Zeiträume nirgends ein Tier ein solches Inkarnationsziel auch mal ausgelebt hat?
Die wenigsten Menschen können das erkennen wie sich auch Tiere über viele Inkarnationan aufwärts entwickeln. Die meisten Menschen können ja schon froh sein wenn sie ihre eigenen letzten Inkarnationen erkennen.
Da musst du aber ganz schön weit zurückgreifen für ein solches Beispiel.
Dieses Beispiel habe ich absichtlich gewählt um aufzuzeigen dass dieses Wissen gerade im alten Rom, der Brutstätte des Christentums durchaus vorhanden war. Viele glauben ja immer, diese Begründer des Christentums konnten das alles nicht wissen usw, ABER NEIN - sie haben das durchaus gewusst. Sie haben diese christlichen Glaubensinhalte eben nicht aus Dummheit, sondern aus Boshaftigkeit heraus erschaffen !
Wenn du neuere Beispiele willst, dann schaue dir einfach auf Youtube Katzenvideos an, da gibts tausende wo man ein friedliches Zusammenleben zwischen Katzen und Mäusen und Vögeln sehen kann.
..als erstunken und erlogen dargestellt werden, im speziellen wenn sie in einem Zusammenhang mit dem Christentum stehen?
Mach dir einfach klar dass die Brutstätten moderner Religionen, wie zb die Klimareligion letztlich energetisch betrachtet derselbe Sumpf ist dem auch das Christentum entsprungen ist. Das Christentum im römischen Reich ist erschaffen worden um die Menschen besser und einheitlicher kontrollieren und abzocken zu können, und mit der Klimareligion ist es ja das selbe - no difference at all..
Nur weil Rudolf Steiner das nicht erkannt hat, bedeutet ja nicht dass du es auch nicht erkennen kannst !

lg von Andreas

183. Elli schrieb am 11.12.2025:

Hallo Andreas, als ich eine junge Erwachsene war, war ich mit meinem damaligen Freund und meiner Mutter im Hof und habe Meisenküken sehr laut aus einem Vogelkasten rufen hören. Mir ist es aufgefallen, aber ich habe mir nichts weiter dabei gedacht. Im Frühjahr beim Saubermachen des Nistkastens habe ich die Meisen tot gefunden - sie hatten damals gerufen als sie am Verhungern waren, weil die Elternvögel nicht mehr kamen - und ich habe es nicht realisiert! Ich hätte sie retten können und habe nicht geschaltet!
Das tut mir bis heute so unendlich leid und verfolgt mich.
Dass ich es in der Situation nicht erkannt habe bzw nicht weiter nachgeforscht habe und dadurch den Tod der Vogelbabys nicht verhindert habe :-(
Kannst du mir etwas dazu sagen?
Danke!

184. holiduli schrieb am 11.12.2025:

Hallo Andreas

Wenn du neuere Beispiele willst, dann schaue dir einfach auf Youtube Katzenvideos an, da gibts tausende wo man ein friedliches Zusammenleben zwischen Katzen und Mäusen und Vögeln sehen kann.

Solches wird mit einer noch halbwildlebenden Katze zb von einem Bauernhof wohl nur sehr schwer zu erreichen sein und mit einer Wildkatze ist es unwahrscheinlich. Gelingt aber sicher eher mit Zuchtrassen, welche schon über hunderte von Generationen nicht mehr im natürlichen Umfeld leben.

Genügt für mich daher nicht als Nachweis zu einer Individualisierungsabsicht im Tierreich, die von dir angeführten Verhaltensweisen sind hauptsächlich durch die äusseren Umstände bedingt. Wenn so ein Verhalten mal anstelle mit einer gut gesättigten Katze von einer ausgehungerten wiederholt werden würde, könnte das friedliebende Miteinander auch mit Zuchtrassen anders ausgehen. Solche Ruckfälle in den triebhaften Jagdinstinkt gibt es auch immer wieder, gehen aber nicht viral, bzw. werden diese erst gar nicht veröffentlicht oder fallen der Zensur zum Opfer.

Mach dir einfach klar dass die Brutstätten moderner Religionen, wie zb die Klimareligion letztlich energetisch betrachtet derselbe Sumpf ist dem auch das Christentum entsprungen ist. Das Christentum im römischen Reich ist erschaffen worden um die Menschen besser und einheitlicher kontrollieren und abzocken zu können, und mit der Klimareligion ist es ja das selbe - no difference at all..
Nur weil Rudolf Steiner das nicht erkannt hat, bedeutet ja nicht dass du es auch nicht erkennen kannst !

Es ist aber auch klar, dass Gefährdungen zu solchen Verhaltensweisen in allen Gruppierungen/Strömungen auftreten. Wenn einzelne Menschen Unzulänglichkeiten haben oder auch die Gruppierung als ganzes sich von solchen verführen lässt, muss trotzdem nicht alles über einen Kamm geschoren schlecht sein. Gilt im Kleinen ja auch für den einzelnen Menschen. Wenn jemand in einem Bereich noch nicht dem höchsten entspricht, heisst das ja nicht, dass er nicht in einem anderen Zusammenhang brillieren kann. Oft birgt ja gerade eine ausgesprochen ausgeprägte bewundernswerte Fähigkeit bei einem Menschen eine Schattenseite in einem anderen Bereich in sich. Deshalb sollte/muss auch nicht der Mensch als ganzes verurteilt werden. Weit förderlicher ist es, differenzieren zu können, wo liegen die Gaben und wo die Hemmnisse. Schwarz/Weiss Denken/Verhalten führt vorallem in lebendigen Zusammenhängen schnell und oft in die Sackgasse.

Vermieden werden sollte von daher - auch in christlichen Zusammenhängen - vom Fehlverhalten einzelner auf das Ganze zu schliessen und dieses pauschal in Kollektivhaft zu nehmen. Der Weise kann von überall etwas mitnehmen, muss weder schimpfen noch pauschalisierend diskreditieren - was ja letztlich der Versuch/die Versuchung ist, sich selbst dadurch zu erhöhen - sondern kann ruhig und sachlich debattieren, ohne eine Gegenerschaft zu erschaffen, zu entzweien (was bekanntlich das Ziel der Widersachermächte ist).

Es lohnt sich auch immer zu prüfen, inwieweit das im Aussen erkannte und bemängelte eigenem Verhalten entspricht, letztlich also projiziert ist. Eine Perle aus dem Christentum ist ja zb der Ansatz "Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein". Daraus ergibt sich eine gewisse Milde im Umgang mit den Fehlleistungen der Mitmenschen. Wir sind alle "Werdende" auf diesem Erdenrund und ein weiterer geheimnissvoller Zusammenhang besteht ja zwischen demjenigen, was ich selber an und in mir zur Veredelung zu vollbringen vermag und demjenigen, was ich den Mitmenschen zutraue. Erlebe ich mich selber in der Wandlung, kann ich auch im Aussen darauf vertrauen. Stagniere ich selber, besteht die Gefahr die entsprechende Spiegelung im Aussen zu stark zu gewichten und da zu bekämpfen, anstelle sich zur Hauptsache wieder der eigenen Veredelung zu widmen. Das eine braucht das andere, der Königsweg liegt in der Austarierung der beiden polaren Kräfte. Da in dieser Mitte findet die Menschwerdung statt, die Tiere haben diese Möglichkeit nicht, sie haben die Spezialisierung und diese dafür in einer gewissen Perfektion. Das gesamte Tierreich als den ausgebreiteten Menschen anzusehen, ist ein weiterer fruchtbarer Blick (aus anthroposophischen Zusammenhängen).

Ja das Manipulieren zieht sich durch alle Schichten und Zusammenhänge, ich erlebe/empfinde auch bei deiner Argumentation hier etwas davon.

Liebe Grüsse
Eric

185. Andreas schrieb am 11.12.2025:

Hallo Elli,
Ja, da wäre also demnach eine Selbstvergebungsarbeit zu tun. Dir selber vergeben dass du nicht geholfen hast, dass du es nicht erkannt hast usw.

Und die Botschaft war dann aber wohl dass es einen inneren Anteil in dir gab/gibt, welcher ebenfalls am verhungern ist oder war und dem du dich ebenfalls nicht zugewendet hast. Was für ein Anteil könnte das sein ?

lg von Andreas

186. Andreas schrieb am 11.12.2025:

Hallo Eric,
und mit einer Wildkatze ist es unwahrscheinlich
Das Beispiel mit dem Löwen aus dem alten Rom war eine nicht domestiziertes Tier. Es waren Löwen die aus der Natur gefangen wurden. Sie wurden nicht dafür gezüchtet.
An sich ist es einfach solche Lügenreligionen zu erkennen weil sie ja immer zwangsweise zur Staatsreligion werden. Das Christentum wurde unter Mord und Totschlag zwangsweise eingeführt und die moderne Klimareligion wird auch zwangsweise umgesetzt, also die CO2 Abgaben werden zwangsweise erhoben. An sich genügen bereits solch einfach zu erkennende Dinge als Beweis dass mit einer Religion etwas überhaupt nicht stimmen kann. Schade dass Rudolf Steiner das nicht erkannt hat - ich habe ja in vorherigen Kommentaren bemerkt dass man dies eventuell mit der Zeit in der er gelebt hat entschuldigen könne - aber kann man das wirklich ??? Weil immerhin gab es zu allen Zeiten immer durchaus viele Menschen die erkannt hatten was für ein Lügensumpf da vorhanden ist. Alleine die vielen "Ketzer" die es im Mittelalter gab beweisen das ziemlich eindeutig !

An sich hat der Staat überhaupt kein Recht sich in Religiöses einzumischen, außer eine Religion schränkt die Freiheit der Andersdenkenden ein oder tötet sie sogar. Und da dies beim Christentum der Fall war wäre es also die Aufgabe des Staates gewesen das Christentum zu verbieten, weil wie soll eine Gesellschaft friedlich zusammenleben wenn die Anhänger einer Religion Andersgläubige töten ???

lg von Andreas

187. Elli schrieb am 12.12.2025:

Hallo Andreas, das passt sehr gut!!
Ich habe mich aus der "verhungernden" Situation damals befreit, aber nun kam mir dieses Meisen-Erlebnis, das eben schon viele Jahre zurückliegt, wieder in den Sinn als ich meinen Sohn vorgestern ins Bett gebracht habe. Plötzlich hat sich alles ganz dunkel und beklemmend angefühlt und ich hatte zudem Schreckensgedanken wie sehr Kinder den Erwachsenen ausgeliefert sind.
Mein Sohn war dann sehr anhänglich und hat mich beim Stillen nicht mehr losgelassen, so dass ich nicht raus und noch etwas essen oder meine Zähne putzen konnte.
Nach 45 min war ich darüber so wütend, dass ich richtig laut mit ihm gemeckert habe. Er hat sich so erschreckt, dass er furchtbar angefangen hat zu weinen und mein Partner und ich lange gebraucht haben, um ihn zu beruhigen. Das hat mir soo leid getan!!!
Wie können das Meisen-Erlebnis und die Situation mit meinem Sohn in Verbindung stehen?

188. holiduli schrieb am 12.12.2025:

Das Beispiel mit dem Löwen aus dem alten Rom war eine nicht domestiziertes Tier. Es waren Löwen die aus der Natur gefangen wurden. Sie wurden nicht dafür gezüchtet.

Stützt sich dabei deine diesbezügliche Sicherheit ebenfalls auf Youtube Beiträge?

Es steht ja ausser Frage, dass der Mensch Kraft seines Willens Einfluss auf das Verhalten von Tieren nehmen kann. Auch das Tiere in Einzelfällen aussergewöhnliches Verhalten dem Mensch gegenüber zeigen können. Daraus aber eine Individualisierungsabsicht vom Tier her abzuleiten? Stimmiger ist in diesen Fällen für mich, dass andere übergeordnete Kräfte/Wesenheiten hinter solchen punktuellen Ereignissen stehen.

Ein Beispiel aus der natürlichen Umgebung der Tiere ohne Anwesenheit/Beeinflussung vom Menschen wäre aussagekräftiger um eine Individualisierungsabsicht vom Tier daraus ableiten zu können. Muss aber wohl aus dem Grunde ausbleiben, weil eine solche auch über Jahrhunderte bei den wildlebenden Tieren nicht wirklich festzustellen ist. Für mich sind die Tiere gerade durch das Annehmen und sich Einlassen können mit dem Gegebenen meine diesbezüglichen Lehrmeister.

Es lohnt den Gedanken innerlich zu bewegen, dass die Tiere früher in eine Körperlichkeit hinabgestiegen sind. Von den Einzellern über Amphibien zu den Wechselblütlern, bis hin zu den Säugetieren mit eigenem Wärmeorganismus. Die Entwicklungsfortschritte dabei nicht aus dem Vorangegangen ableiten (obwohl natürlich eine verwandschaftliche Basis gegeben ist), sondern zb der Wärmeorganismus der Säugetiere als Folge des längeren Verweilens im noch nicht stofflichen zu Denken. Das der Wärmeorganismus verinnerlicht auftreten konnte, bedingte eine längere Verweildauer im schöpferischen noch nicht stofflichen Werdeprozess.

An sich hat der Staat überhaupt kein Recht sich in Religiöses einzumischen, außer eine Religion schränkt die Freiheit der Andersdenkenden ein oder tötet sie sogar.

Einverstanden. Ist ja aber eigentlich bereits seit längerem in der Gesetzgebung geregelt, dass ein Mörder für das Morden belangt werden kann.

Und da dies beim Christentum der Fall war wäre es also die Aufgabe des Staates gewesen das Christentum zu verbieten, weil wie soll eine Gesellschaft friedlich zusammenleben wenn die Anhänger einer Religion Andersgläubige töten ???

Wenn zb einzelne Menschen ihre Triebe nicht im Griff haben, trifft dies gleich pauschal auf alle in dieser Gruppierung zu? Solche Pauschalisierungen sind irgendwie nicht mehr zeitgemäss und müssen überwunden werden. Das von dir geforderte Vorgehen unterscheidet sich damit auch nicht gross in dem von dir im obigen Text beklagten Vorgehen im Zusammenhang mit dem Christentum, wird der fortschreitenden Individualisierung in keiner Weise gerecht.

Ein friedliebendes Miteinander braucht eine andere Basis. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Eine weitere Weisheit aus dem Christentum, bzw. von Jesus Christus: Die andere Backe hinhalten. Wenn auch grosse Hürden zu überwinden sind, letztlich der einzige fruchtbare Weg. Wie anders soll eine Gesellschaft friedlich zusammenleben? Wie sonst kann die Transformation vom "Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Prinzip" zur Liebe gelingen?

Was ist ein fruchtbarer im Umgang mit den eigenen Unzulänglichkeiten? Ein strafender, Vergeltung übender oder ein verständnisvoller, versöhnlicher? Letzterer macht den Raum für Weiterentwicklung auf, ersterer nicht. Das können allerdings nur diejenigen schenken, welche sich mit den eigenen Unzulänglichkeiten auseinandergesetzt haben, ihr Bewusstseinslicht ebenso kritisch nach Innen wie nach Aussen gerichtet haben. Zu erkennen, wie schnell das eigene Verhalten den Hoheitsraum des anderen tangiert oder gar verletzt, ist ein hilfreicher und segensreicher Ansatz.

Eine der vielen Früchte, welche das Christentum hervorgebracht hat ist für mich (in der Klammer die Übersetzung von R. Steiner):

Ex Deo nascimur. (Aus dem Göttlichen weset die Menschheit.)

In Christo morimur. (In dem Christus wird Leben der Tod.)

Per spriritum sanctum reviviscimus. (In des Geistes Weltgedanken erwachet die Seele.)

Liebe Grüsse
Eric

189. Andreas schrieb am 13.12.2025:

Hallo Elli,
Plötzlich hat sich alles ganz dunkel und beklemmend angefühlt und ich hatte zudem Schreckensgedanken wie sehr Kinder den Erwachsenen ausgeliefert sind.
Ja das ist ja die Energie der mütterlichen Umsorgung welche darum ein Grundprinzip in der Natur ist. Und so kannst du dir direkt überlegen inwiefern du im Unfrieden mit diesem Prinzip bist ? Was für andere Traumen (außer dem Meisen Vorfall) sind da noch in diesbezüglich ? (Und ja, das können durchaus auch familiensystemische Einflüsse, Traumen von Vorfahren sein die da in dir aktiv geworden sind und erlöst werden wollen.)
Das heißt du kannst ganz gezielt versuchen weitere Aspekte des "umsorgende Mutter Seins" suchen mit denen du noch nicht ausreichend im inneren Frieden bist.

lg von Andreas

190. Lissy schrieb am 13.12.2025:

Hallo Andreas,
ich bin Vegetarierin, auf dem Weg zur Veganerin, die Haltung und Ermordung von Tieren finde ich grausam.. aber das ist ja das Problem derer die das tun oder halt in Auftrag geben und nicht meins. Also wenn jemand Fleisch isst empfinde ich es schon als pervers aber es betrifft mich nicht im Sinne von dass es mich stört oder ich das Gefühl habe Moralapostel zu spielen, wenn du verstehst was ich meine... ich wollte auch als Kind schon veggie leben und habe es als Jugendliche ganz früh umgesetzt. Was ich aber ganz komisch finde und weshalb ich dir hier schreibe ist, dass irgendwie dieses Thema tote Tiere, Schlachtung, Jagd und Fleischverzehr relativ stark in meinem Umfeld ist, wo ich mich schon frage warum eigentlich ?! Beispielsweise ist mein Opa Jäger, mein Vater Bauer der selber schlachtet und mein Freund isst einfach unnormal viel Fleisch. Als Kind und Jugendliche bin ich ja noch dagegen vorgegangen wenn mein Vater wieder schlachten wollte. Mittlerweile habe ich mich davon genug abgegrenzt, ist halt deren Universum und irgendeinen Sinn wird es für Tier und Mensch wohl haben dass es ist wie es ist. Als Kind wollte mein Vater mich manchmal "abhärten" und hat mich zB nicht vorgewarnt wenn um die Ecke nen totes Tier hing oder irgendwo eins lag was gerade ausgenommen wurde. Heute ist es so dass ich oft genau in dem Moment an ner Metzgerei vorbei gehe, wo gerade tote Tiere draußen liegen. Aber was sagt mir dass denn ? Ich schaue den Tieren oft in die Augen und habe Mitgefühl, fasse mir ans Herz aber gehe dann auch meinen Weg weiter mit Verständnis für das Geschehen. Trotzdem einfach komisch..... auch dass mein Freund so viel Fleisch isst ist irgendwie nicht normal, obwohl er schon auch Mitgefühl mit Tieren hat und schon auch anerkennt dass es Lebewesen mit Gefühlen sind. Er dünstet dass dann auch aus und ich will dann keine Nähe, weil ich es ekelig finde. Wo ich mich auch frage, ist ne Beziehung zwischen Vegetarier und Fleischesser überhaupt so sinnvoll ? Und wenn ich doch scheinbar schon im letzten Leben veggie war, warum bin ich dann bei einer Familie gelandet, die seit Generationen jagt und schlachtet ? EInfach ein ganz anderes Bewusstsein als ich. Ich könnte nie ein Tier halten, nicht mal nen Hund oder ne Katze solange es mir nicht zuläuft und freiwillig bei mir bleibt. Ich gehe ja nicht mit nem Hund an der Leine spazieren und sage ich würde ihn lieben. Meine Familie halt schon..
Liebe Grüße von Lissy

191. Elli schrieb am 13.12.2025:

Ach klasse, Andreas, das trifft den Nagel auf den Kopf!
Mir ist wie Schuppen von den Augen gefallen, dass genau das die Parallele zwischen den verschiedenen "traumatischen" Erlebnissen ist, die ich mit Tieren noch auf dem Herzen trage - das (mangelnde) mütterlich Umsorgende.
Und tatsächlich ist das auch ein wiederkehrendes Muster im Familiensystem, sowohl mütterlicher- als auch väterlicherseits.
Danke danke für diesen Augenöffner!!

192. Andreas schrieb am 14.12.2025:

Hallo Lissy,
Als Kind wollte mein Vater mich manchmal "abhärten" und hat mich zB nicht vorgewarnt wenn um die Ecke nen totes Tier hing
Ja, vielleicht ist das der Grund warum du in diese Umgebung hineininkarniert bist, also weil es einen inneren Anteil in dir gibt der dich abhärten will. Vielleicht ein Anteil der lernen will dass Tod und Leben zusammen existieren darf ? Und der dich darum am Metzgereien vorbei schickt usw. Tod ist ja das ultimative Loslassen - und so gehts für dich vielleicht auch darum diese Fähigkeit zu töten (=loslassen) auf einer höheren Ebene zu lernen.
Also zu töten ohne Schuldgefühle (was wird dir gespiegelt wird).
Also auf einer höheren Ebene: Loszulassen ohne Schuldgefühle (was dann auch gleich deinen anderen Kommentar beantwortet).

Also die wesentliche Botschaft welche sie dir spiegeln ist dann gar nicht das Töten der Tiere, sondern dass sie es ohne Schuldgefühle tun !
Vielleicht solltest du also in dieser Umgebung in diesem Leben lernen ohne Schuldgefühle zu handeln ?
Weil Schuldgefühle können einen Mensch unglaublich fesseln und blockieren und klein machen..

lg von Andreas

193. Lissy schrieb am 14.12.2025:

Danke Andreas, das macht total Sinn..!! Ich wundere mir dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin, weil ich ja auch viel ergründen will was in mir so los ist und mich die Sachen aus den beiden Kommentaren schon ganz lange frage.. und jetzt habe ich was womit ich arbeiten kann. Hätte mir meine Seele ja auch beim meditieren oder journalen sagen können aber gut, sollte wohl so sein dass es auf diesem Weg kommt.. Schuldgefühle beim Loslassen ist wirklich ein großes Thema und ich werde es jetzt sofort in Angriff nehmen !! Es erklärt ganz viel anderes noch mit. Ich darf loslassen ohne Schuld! Fange mit kleinen Sachen beim üben an.
Liebe Grüße von Lissy


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