Ich bin immer wieder überrascht mit wie vielen philosophischen Büchern der Büchermarkt überschwemmt ist. Selbst das Fernsehen ist überschwemmt von Philosophen die sich in Talkshows und auf dem Bildschirm tummeln. Was ist nun aber der Unterschied zwischen einem Philosoph und einem echten spirituellen Lehrer ? Darüber sind sich die wenigsten Menschen bewusst. Der Unterschied ist das "sich einzulassen auf diese Welt".
Sich auf die Welt einlassen heißt in dem Fall, in die Welt eintauchen durch Meditation und dadurch die Veränderung des eigenen Geistes zuzulassen. Ein Philosoph ist nicht bereit das eigene Ich aufzugeben, was aber nötig ist, um die Welt so sehen zu können wie sie aussieht, wenn man mit ihr verschmolzen ist, wenn man ein Teil dieser Welt ist. Der Philosoph betrachtet die Welt nur von außen. Er kann den inneren Aufbau dieser Welt nicht begreifen, egal wie dicke Bücher er auch darüber schreibt. Er wird immer nur von außen an der Oberfläche kratzen können. Vereinfacht ausgedrückt versucht ein Philosoph die Welt zu begreifen, indem er handelt wie einer der sagt: "Wasch mich, aber mach mich nicht nass !". Wer in tiefsten Meditationen mit der Welt verschmilzt, der ist eben nicht mehr derselbe wie zuvor. Vor dieser Veränderung scheut sich der Philosoph. Er hat Angst, denn ohne das Ego aufzugeben kann der Mensch nicht aus seiner begrenzten Sichtweise ausbrechen und mit ALLEM verschmelzen. Jedoch ohne dieses Verschmelzen mit der Welt, kann er sie nur bruchstückhaft beschreiben und wahrnehmen. Ein Philosoph ist darum immer nur ein verängstigter Narr, der über Dinge philosophiert, die er sich nicht zu erleben getraut hat.
Wenn du also wirklich etwas über diese Welt erfahren willst, dann mache dich nicht selbst zum Narren indem Du dicke Bücher von Philosophen liest, sondern sei bereit selbst nass zu werden und betrachte diese Welt selbst. Es gibt in der heutigen Zeit weiß Gott genug spirituelle Lehrer, die dir helfen können, nass zu werden und zu schwimmen. Nur wenn du selbst zum Mittelpunkt dieser Welt schwimmst, wirst du erfahren können, wie diese Welt von innen aufgebaut ist und wie sie funktioniert.
Das oben gesagte gilt natürlich noch um so mehr für ganze Studienzweige wie Philosophie und Psychologie. Was da gelernt wird ist reine Zeitverschwendung, weil das wahre Wissen viel zu umfangreich ist, als dass es überhaupt in Bücher gepackt werden könnte. Ein echter spiritueller Lehrer (Guru) kann dir innerhalb einer Sekunde zu mehr Wissen auf geistigem Wege verhelfen, als in hundert Philosophenbüchern Platz hat. Aber dafür musst du dich auf eine Reise in den Mittelpunkt der Welt nach innen aufmachen..
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Kommentare
1. Sonnenschein schrieb am 26.1.2019: Mit dem Inhalt dieses Artikels kann ich nichts anfangen. Ich kenne studierte Philosophen, die diesem Vorurteil ganz und gar nicht entsprechen. Viele Philosophen beschäftig(t)en sich mit dem Sein und dem Metaphysischen, suchen im Innen (Psyche) und nicht im Außen (sinnloser Konsum von Materie - Selfie Manie- Smombie).
LG
2. Feensaat schrieb am 05.1.2026: Da muss ich Sonnenschein absolut Recht zusprechen. Einmal davon abgesehen, dass du damit allen Philosophen absprichst, sich "auf die Welt einlassen zu können" und damit zu "Wissen auf geistigem Wege" gelangen zu können, ist die Philosophie ja der Urgrund des sich Wunderns und damit überhaupt der Frage bzw. dem Interesse zugrundeliegend, welches einen Menschen erst die Reise in sein Innerstes antreten lässt, um die Welt dadurch zu verstehen. Außerdem warum überhaupt Gurus und Philosophen trennen? Bestenfalls geht doch beides Hand in Hand, oder hast du dich schon mal gefragt, warum es im Vergleich zu einer Hand voll namenhafter Philosophen so viele selbsternannte Gurus gibt, dass man sie nicht mehr zählen kann?
3. Andreas schrieb am 05.1.2026: Hallo Feensaat,
Selbsternannte Gurus sind keine Gurus, das sind immer nur Hochstapler. Da könntest du für dich deine Definition von Guru überdenken.
Gerade in den letzten Monaten wird das immer deutlicher welcher Sumpf eigentlich der Hintergrund von ganz viel "Philosophischem" ist, nämlich die ganz und gar gelogene und erfundene Geschichte über all die Philosophen aus dem angeblichen alten Griechenland. Da wird zb einiges in diesem Interview angesprochen zb bei Minute 23, aber das geht alles noch viel weiter, weit, ganz weit darüber hinaus. Schau dir einfach mal all die Bilder und Statuen aus dem (angeblich antiken) Griechenland an, das ist gar nicht so schwer zu sehen, dass die zb alle eine völlig andere Kopfform hatten als die heutige Menschenrasse. Die hatten alle eine gerade Stirn die direkt und in gerader Form in die Nase überging (ohne eingedrückte Nasenwurzel). Das waren völlig andere Menschen als wir, das was uns da als antikes Griechenland verkauft wird, das waren vermutlich Teile jener Menschenrasse welche sich aus Atlantis nach Griechenland gerettet hatten. Soviel zu dem jetzt bereits bekannten gelogenen Sumpf aus dem sich ja die Philosophie aufbaut. Und da soll niemand glauben da seien schon alle Lügen bekannt..
lg von Andreas
4. Frank schrieb am 06.1.2026: Hallo Andreas,
stimme dem Artikel zu. Allerdings hat mich dann doch ein philosophisches Buch ungemein "vorangebracht" und inspiriert. Es hat im Grunde genommen auch meinen Weg in die Spiritualität gefördert. Schopenhauers "Die Welt als Wille und Vorstellung". Schopenhauer zeigt auf, dass im Grunde genommen jeder in seiner eigenen Realität lebt. "Streiten" wäre somit "überflüssig"! (meine Anmerkung). Der "Drang zum Leben" ist nicht nur beim Menschen, sonder auch bei Tieren, Pflanzen und Steinen(!) gegeben. Was für ein Satz! Was für eine geistige Dimension steckt dahinter?! Wer noch nicht spirituell unterwegs ist, kann hier "abgeholt" werden... Ich habe dieses Buch in einer Woche in einer Jurte auf La Palma (Kanarische Inseln) gelesen. Der Urlaub war eine einzige Meditation. Nachts konnte ich durch die Kuppel die Sterne sehen und jeden zweiten Tag habe ich alleine eine lange Wanderung unternommen. Erst danach bin ich zu Büchern wie der Bhagavad-Gita und dem Tao Te King (Laotse) gekommen. Schopenhauer hat mir den Weg geebnet. Darüber hinaus hat sich Schopenhauer präzise zur Ursache und Wirkung geäußert und damit in Grunde genommen (auch wenn er das Wort meines Wissen in dem Buch nicht erwähnt) das Karma-Gesetz beschrieben. Die meisten Philosophen (z. B. Richard David Precht) und Gurus kommen mir wie lächerliche Hampelmänner*innen (kleiner Gender-Scherz!) vor. Das man keine Gurus braucht und ganz alleine mit Meditation (zur Ruhe kommen!) zu (inneren) Erkenntnissen kommen kann, hat Jiddu Krishnamurti in dem schönen Buch "Das Licht in dir" aufgezeigt.
LG, Frank
5. Andreas schrieb am 07.1.2026: Hallo Frank, ja, das was Schopenhauer gelehrt hat, das haben vor ihm aber schon zb im Buddhismus tausende andere gelehrt. Darum, die Lügenenergie entsteht erst dadurch dass dann geflissentlich übersehen wird dass es eigentlich uraltes Wissen ist. (Wahres Wissen ist immer uralt weil es ist zeitlos.)
lg von Andreas
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