Yin und Yang

Yin und Yang, diese beiden Prinzipen lösen sich in der Natur, im Leben ständig ab, fließen ineinander über, gleichen sich immer wieder aus. Dies ist wunderbar dargestellt im Yin/Yang Symbol.
Yin ist das empfangende, weiblich aufnehmende Prinzip.
Yang ist das männlich, aktiv handelnde Prinzip.
In einer polaren Welt, wie der Unsrigen, kann alles in diese beiden Prinzipen aufgeteilt werden, das wird der Einfachkeit halber immer so dargestellt, aber, wenn man lange genug wartet wird immer das Yang zu Yin und das Yin sich zu Yang wandeln. Lehre von Yin und Yang. Diese stetige Wandlung ist ein wichtiger Aspekt des stetigen dynamischen Ausgleichsstreben, welches immer und überall präsent ist. Wir sehen das sogar auch im Mensch selbst. Ein Mann wird nach einigen Leben irgendwann als Frau wiedergeboren und umgekehrt. Es dauert zwar viele Leben bis ein solcher Wechsel des Geschlechtes stattfindet, aber auch er entspricht diesem Naturgesetz.

Yin und Yang streben ständig nach Ausgleich

Eine jede polare Energie strebt immer nach Ausgleich. Das kann Jahrhunderte, Jahrtausende dauern, oder auch nur eine Mikrosekunde. Aber das Streben ist automatisch vorhanden, und wird erst enden, wenn die Wiedervereinigung im Ausgleich stattfindet. Desto stärker eine Kraft in die eine Richtung, zum Beispiel Yang, aufgebaut wird, desto stärker wird die Kraft die zum Ausgleich, in dem Fall zum Yin hin wirkt.
Wo immer der Mensch in seiner polaren Welt eine Aktion setzt, entsteht sofort diese Kraft, die zum Ausgleich drängt. Die Physik kennt dieses Naturgesetz als das 3.Newtonsche Gesetz (Kraft = Gegenkraft). Kaum ein physikalischer Vorgang ist ohne die Kenntnis dieses Gesetzes nachvollziehbar.

Dieses Gesetz gilt natürlich auch für Gedanken, denn auch ein Gedanke ist ein Kraftimpuls, der auf die quantenphysikalischen Schwingungsfelder einwirkt, aus denen unsere Welt besteht. Jedoch nicht nur Gedanken, auch Gefühle sind solche Impulsfelder, die diesem Gesetz des Ausgleiches unterworfen sind. So zieht den Mensch die Erfüllung dieses Ausgleichsgesetzes, wie von einer unsichtbaren höheren Macht gesteuert, zwangsläufig in solche Situationen, in denen dieser Ausgleich am besten stattfinden kann. Also praktisch betrachtet, ist er wüst und böse zu seinen Mitmenschen, so zieht er eine Umgebung an, in der ihm selbst solche bösartigen Mitmenschen begegnen. Er war also aktiv böse (=Yang), und erlebt sich dann wegen den Ausgleichsgesetz passiv in einer bösen Umgebung (=Yin). Dass dies zeitlich verzögert geschehen kann, vielleicht sogar erst im nächsten Leben sich ausgleicht, ist bedeutungslos, weil Zeit ist sowie so nur eine, von unserem Geist erschaffene Illusion.
Das gleiche funktioniert natürlich auch umgekehrt. Wer Gutes verbreitet, wird von einer guten Umgebung angezogen. ALLES, aber wirklich alles was ihm im Leben begegnet ist diesem Gesetz unterworfen. Der Mensch fühlt dieses "schicksalhafte", er spürt diese höhere Macht, und ist dann leicht verleitet all dies einem höheren Wesen, Gott zuzuschreiben. Dabei ist der Glaube, dass es einen solchen Gott im Außen gibt, der all dies steuert völlig falsch. Es ist der falscheste Glauben, den es gibt !
Diese gesamte Wirkung all der Einflüsse auf das Leben resultiert einzig und alleine aus dem Ausgleichsstreben einer jeden Kraft. Dass viele Menschen dies nicht erkennen liegt an ihrer Vergesslichkeit. Nur allzu schnell vergisst der Mensch seine Untaten, und kann dann, wenn sie sich wieder ausgleichen, also ihm selbst im Außen durch andere begegnen, nicht mehr erkennen, dass er sie selbst ursprünglich erschaffen hatte. Wenn er eine Opferrolle spielt, dann will er es ja auch gar nicht wissen - und das Opferrollenspiel ist auf diesem Planeten wahrlich weit verbreitet und zu großer Vollkommenheit perfektioniert worden. Die meisten Menschen können sich nicht einmal an ein einziges ihrer vorherigen Leben erinnern. Da ist es natürlich schwer, die eigenen Schöpfungen zu erkennen.

Der Mensch kann gar nicht anders, als Ursachen setzen, die sich aber immer ausgleichen müssen.
==>  Darum: Je mehr Ursachen ich setze, die auf Liebe und guten Gefühlen basieren (YANG),
==>  desto mehr wird sich mein Leben mit glücklichen Ereignissen auffüllen (YIN).

Eine Erkenntnisübung:

Überprüfe innerlich alle Ursachen, die du in den letzten Tagen gesetzt hast, ob sie auf Liebe, Mitmenschlichkeit und Güte basierten. Denn du erntest, was du gesät hast !

Weitere Themen, die auf dem Yin Yang Gesetz aufbauen:

- Das Säuren Basen Gleichgewicht im menschlichen Körper
- Frau (Yin) und Mann (Yang)
- Das Lehrer- und Schülerprinzip


    Diesen Artikel bewerten: 10 = super    
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10


Finden Sie diesen Artikel gut ?
Möchten Sie diesen Artikel an Freunde weiterempfehlen ?
Bitte einfach die Links im Actioncenter am rechten Rand unten benutzen. Es gibt auch eine Druckversion, falls Sie den Artikel ausdrucken möchten.
Hat Ihnen dieser Artikel die Augen geöffnet ? Sie können für das kostenlose Lesen dieses Artikels und den Betrieb von Spirituelle.info eine Spende überweisen oder direkt über Paypal:


Kommentare

1. Mone schrieb am 08.5.2021:

Hallo Andreas! Wie kann ich Untaten aus einem früheren Leben erkennen bzw "wiedergutmachen".
Kann man im jetzigen Leben aktiv was daran machen/ändern?
Wenn ich zb gerade eine schwere Phase mit meinem Exfreund durchmache (wir haben ein gemeinsames Kind) und ich nicht mehr weiß was ich machen kann. Woher weiß ich, dass das etwas mit dem Yin und Yang zu tun hat und was kann ich jetzt tun.
Kurze Beschreibung meiner Situation: Er will mir gegenüber immer die Macht haben und zeigt mir dies mit Unpünktlichkeit. Mir ist Pünktlichkeit sehr wichtig und kann mir aber nicht helfen wenn er die vereinbarte Zeit nicht einhält. Egal ob ich locker und gelassen reagiere oder ihm "Gas" gebe, ich habe das Gefühl ich renne gegen eine Mauer und er grinst nur ( was mich zur Weißglut bringt). Was kann ich da machen? Oder auch an mir ändern? Lg. und Danke für deine tolle Seite.

2. Andreas schrieb am 09.5.2021:

Hallo Mone,
Wie kann ich Untaten aus einem früheren Leben erkennen bzw "wiedergutmachen".
Zum Erkennen hab ich hier was geschrieben.
Ein Wieder-gut-machen bedeutet einen Frieden zu schaffen. Das ist also deine Aufgabe, damit einen Frieden zu finden was immer du getan hast.
wenn er die vereinbarte Zeit nicht einhält.
Wenn jemand einen warten lässt, das ist immer eine Botschaft mangelnder Wertschätzung. (Besonders in der heutigen Zeit wo man ja durch eine simple Nachricht mitteilen kann dass man sich verspätet.)
So kannst du also ganz gezielt an dir arbeiten wo du dich selber zu wenig wert schätzen tust, auch übernommenen Glaubenssätze und Muster von Vorfahren usw.. Gerade Frauen haben oft von den Vorfahren übernommen dass man den Mann über sich selber stellt, usw.., bis hin zu äußeren Göttern und Götzen die man über sich stellt..

lg von Andreas


Bitte vor dem Kommentieren prüfen ob ihre Frage bereits in einem anderen Kommentar beantwortet wurde - lieben Dank.

Hier können Sie einen Kommentar hinterlassen

Kommentar schreiben:


Phantasiename

Ihr Kommentar
Diese Webseite ist spendenbasiert. Mit dem Absenden/Speichern stimmen Sie der AGB zu. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.



home Seminare Esoterik Kleinanzeigen Übungen zum Glücklichsein Esoterik Wissensbase: Esoterik Gedankenkraft Geistheilung Gesundheit Psychologie Ängste Loslassen Christentum Symbole Meditation Partnerschaft Traumdeutung Astrologie Kartenlegen Sonstige Arbeitsblätter Bücher News News-Archiv Online-Orakel Schlank werden Suche Wunschthema DANKE

Home | Impressum | Texte | Seminare | Kleinanzeigen