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2355. Silvia schrieb am 01.9.2025:
Hallo Andreas,
letztes Jahr ist der Schlüssel von meinem Briefkasten abgebrochen und just gestern mein Schlüssel vom Fahrradschloss. Den Briefkasten kann ich trotzdem uneingeschränkt öffnen auch mit gebrochenem Schlüssel, aber das Fahrradschloss muss ich definitiv wechseln, bzw. jemand muss das Drahtseil schneiden, weil das ja noch am Fahrrad ist. Mir ist der Schlüssel gebrochen als ich das gestern aufschließen wollte. Das Schloss ging schon einige Zeit schwerfällig und ich wollte schon mit feinem Öl das wieder geschmeidig machen, aber zu spät. Aber ich bin schon happy, dass das nicht passiert ist im abgeschlossenen Zustand, sonst würde ich ja jetzt nicht mehr an mein Rad kommen. Was könnte das bedeuten ?
Ganz herzlichen Dank
Silvia
2356. Andreas schrieb am 01.9.2025:
Hallo Silvia,
Das Fahrradschloss hat ja etwas mit Diebstahl zu tun und so kann es im weitesten Sinne ein Hinweis auf etwas Unerlöstes in dir sein was mit Diebstahl zu tun hat. Ein Diebstahlthema welches du nicht mehr aus deinen unbewussten Gedanken heraus bekommst, welches dir sozusagen so anhaftet wie dieses Fahrradschloss nun an deinem Fahrrad dran hängt.
Da Schlüssel auch ein Männlichkeitssymbol sind kann es auch ein Hinweis sein dass du in irgend einer Form ein "gebrochenes" Männerbild in dir trägst.
lg von Andreas
ps: es gibt übrigens auf Youtube jede Menge Anleitungen wie man mit unterschiedlichsten Methoden solche gebrochenen Schlüssel aus den Schlössern holen kann..
2357. Nala schrieb am 02.9.2025:
Hallo lieber Andreas,
ich danke Dir sehr für Deine wunderbare Seite und dass Du uns allen immer mit Rat und Tat zur Seite stehst.
Ich hätte bitte eine Frage an Dich. Ich arbeite schon seit einiger Zeit an mir und transformiere meine Themen (meistens werde ich zum Transformieren gezwungen). Aber es geht eigentlich um meinen Sohn (6).
Er spiegelt mich und zeigt mir, welche Themen ich aus meiner Kindheit noch zu bearbeiten habe. Momentan ist seine Wackelzahnpubertät sehr anstrengend: weinerlich, anhänglich und dann wieder grantig und aufbrausend und dann will er wieder alles alleine machen. Seit ein paar Tagen hat er auch Schmerzen im linken Bein und schläft sehr schlecht ein.
Heute wäre der erste Tag vom Kindergarten gewesen und er wollte nicht hingehen, weil er Angst hat und nicht von mir weg möchte. Ich hatte das als Kind auch.
Heute Morgen hatte er geweint und ich bekam dadurch auch etwas Angst und wurde traurig, weil mich das getriggert hat. Ich hab dann versucht, ihn zu beruhigen und zu trösten und ich hab ihm gesagt, dass ich ihn verstehe. Was mir dann aufgefallen ist, war, dass für einen kurzen Moment sein Funkeln in den Augen weg war und sein Blick ganz starr war. Seine Augenfarbe war heller.
Das hat mir Angst gemacht. Hast Du eine Erklärung? Danach war er wieder normal. Aber ich war den ganzen Vormittag durcheinander und nervös. Liegt momentan auch an den hohen Frequenzen, da in mir einige Ahnenthemen hochkommen usw.
Ich bekam die Antwort, dass ich vertrauen soll.
Was könnte er mir damit sagen wollen?
Ich danke Dir im Voraus.
Ganz liebe Grüße
2358. Andreas schrieb am 03.9.2025:
Hallo Nala,
Schmerzen im linken Bein
Beinthemen haben zur Zeit viele Menschen. Es hat etwas zu tun mit der Forderung die sozusagen das Universum an uns stellt, nämlich dass wir mit unseren Beinen unseren eigenen Weg gehen sollen ! Und Schmerzen in diesem Zusammenhang sind dann meist ein Hinweis auf Angstspeicherungen bis hin zu Panik und Traumaspeicherungen die sich im Bein befinden und also dadurch verhindern seinen eigenen Weg gehen zu können, bzw im Extrem sogar verhindern überhaupt noch einen Weg gehen zu können.
Nun sind dir ja bereits ein paar dieser Ängste bewusst die er hat, zb Angst ohne dich zu sein. Aber sicherlich stecken dahinter noch andere Angst und Traumaerlebnisse
(zb aus früheren Leben) die also eben nun in ihm aktiv sind und denen er sich
(zumindest unbewusst) stellen muss. Und ja, das kann natürlich auch auf familiensystemischer Ebene Traumaereignisse betreffen.
und sein Blick ganz starr war
So eine Blickerstarrung kann körpersprachlich auch ein Hinweis sein auf eine alte Panikenergie sein die da aktiv ist (=aus Angst erstarren)
ich bekam dadurch auch etwas Angst..
das kann ja bereist die Botschaft für dich sein an solchen eventuellen eigenen Themen zu arbeiten um das Ganze aufzulösen.
lg von Andreas
2359. Nala schrieb am 03.9.2025:
Hallo lieber Andreas,
ich danke Dir für Deine Antwort. Du hast mir schon sehr geholfen.
Aber wie kann ich jetzt meinem Sohn dabei helfen, dass er z. B. die Angst und/oder das Trauma löst, das in seinem Bein sitzt? Und das aber von ihm verlangt, dass er seinen Weg geht?
Meinst Du damit, weil er jetzt in dieser Wackelzahnpubertät ist und somit auch größer und älter wird, sich also immer mehr und mehr von mir lösen soll, versteh ich das richtig? Immerhin sagt er einmal, dass er jetzt ausziehen will und dann ist er wieder anhänglich und will bei mir bleiben und wieder ganz viel kuscheln.
Wenn ich ihn frage, vor was er Angst hat, sagt er auch, dass er nicht geschimpft werden will oder er von einem anderen aus Versehen geschubst wird. Bis jetzt war alles in Ordnung mit ihm im Kindergarten. Er ist auch sehr sozial und wissbegierig.
Oder muss er da jetzt einfach durch?
Ich hatte im Kindergartenalter und die ersten beiden Schuljahre auch extreme Schwierigkeiten, mich von meiner Mutter zu trennen. Ich denke, dass ich das noch zu lösen habe. Ich leide mit meinem Sohn richtig mit, wenn er so schrecklich weint und Angst hat.
2360. Andreas schrieb am 04.9.2025:
Hallo Nala,
Wenn du dein eigenes löst, dann veränderst sich ja auch das Feld in dem dein Sohn lebt und so wird sein eigenes Angstfeld nicht mehr von deinem zusätzlich gestärkt und dadurch hilfst du ihm also am meisten weil er dann eben dann auch leichter aus seinem Angstfeld aussteigen kann wenn es nicht mehr durch deines gestützt ist.
lg von Andreas
2361. Silvia schrieb am 04.9.2025:
Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Zeilen dazu. Also ich habe mal einige Zeit geklaut und der Hausdetektiv hat mich enttarnt. Das war super peinlich, aber ich habe es abgeleistet durch Sozialstunden. Ich habe mich kürzlich erst gefragt, warum ich das eigentlich gemacht habe und es hat mich traurig gemacht. Könnte es damit zu tun haben ? Ich habe kein gebrochenes Männerbild , also ich mag Männer solange sie nichts von mir wollen, bzw. es nicht um das Thema Beziehung geht. Das lehne ich ab. Möchte ich nicht, weil das so klebt und unfrei ist. Dazu habe ich ja in früheren Beiträgen schon geschrieben. Wie finde ich heraus ob es dieses Thema ist oder der Diebstahl. Kann man das erfühlen oder sich mit dem kaputten Schlüssel verbinden damit man Info bekommt. Ich habe ja auch zum Thema Auto/ Fenster schließt nicht, geschrieben. Ich schätze da gibt es einen Zusammenhang, aber wie finde ich es heraus? bzw. ich nehme an ich arbeite und befriede einfach was auftaucht. Bin mir da aber immer unsicher , wie ich es machen soll.
Vielen Dank für alles was Du in diesem Forum bietest.
LG Silvia
2362. Freiheit schrieb am 04.9.2025:
Lieber Andreas,
Ich beschäftige mich zur Zeit mit dem Gefühl der Scham.
Ich glaube, sehr viel Scham in mir zu haben, ich die ich irgendwie nicht mit Schuld gleichsetzen kann.
Scham fühle ich noch nicht komplett, aber die Folgen davon, also mein Handeln scheint vollständig, in jeder Sekunde davon durchtränkt zu sein.
Die Scham hat es geschafft, dass ich ständig und immer allen von den Augen ablese, was ich für sie tun kann. Ich interpretiere im Vorfeld schon, was wem wie gut gefallen könnte. Darin bin ich richtig gut. Ich denke, allen gefällt es, aber nun bin ich bereit, dort genauer hinzuschauen.
Am Erkennen, Wahrnehmen und Akzeptieren arbeite ich gerade. Selbst das ist mir schon sehr peinlich, als immer freundlich und höflich etc. bezeichnet zu werden. Stichwort Gutmensch.
Und einen echten Kontakt zu mir habe ich auch noch nicht.
Mich interessiert der Hintergrund der Scham ( in der Kindheit: Verlustangst, Trennung der Eltern, überforderte Eltern) und auch, ob und wie ich das Schämen der Mutter übernommen habe.
Wie ist der familensystemische Weg?
Und der Bambi-Effekt durch das Schamgefühl interessiert mich auch .
Hast du ein paar Antworten für mich?
Ich danke dir Herzen!
Freiheit
2363. Andreas schrieb am 05.9.2025:
Hallo Silvia,
Ich habe mich kürzlich erst gefragt, warum ich das eigentlich gemacht habe und es hat mich traurig gemacht.
Daran dass es dich traurig gemacht hat siehst du dass es noch nicht ausreichend befriedet ist. Vermutlich fehlt noch allerlei Vergebung
(?) zb Vergebung gegenüber dem Hausdetektiv, gegenüber dem Richter, gegenüber den Anteilen in dir welche es erschaffen haben, zb auch Anerkennung des Anteils in dir der den Diebstahl als gerechtfertigt ansieht, also der glaubt du hättest das Recht das zu tun
(zb aus Rache, oder weil du selber in der Kindheit oder in früheren Leben bestohlen wurdest oder warum auch immer..)Und ja, auch das nicht mehr verschließbare Autofenster könnte solche Diebstahl Themen antriggern, selbst das kann also mit solchen Themen zusammenhängen. Also bis hin zu Glaubenssätzen wie "Ich darf mich nicht vor Diebstahl schützen weil ich schuldig bin". Ich denke es ist offensichtlich dass es da noch etwas in dir gibt was unbefriedet ist..
lg von Andreas
2364. Andreas schrieb am 05.9.2025:
Hallo Freiheit,
Die Scham hat es geschafft, dass ich ständig und immer allen von den Augen ablese, was ich für sie tun kann
Ja, normalerweise würde man das tun wegen Schuldgefühlen, man fühlt sich schuldig und will dadurch dann seine Schuld abarbeiten
(eventuelle Schuldgefühle für die Trennung der Eltern ?).
Aber bei dir kann es das Muster sein dass du dadurch versuchst dich (und andere) von deinem Schamgefühl abzulenken. Also wenn du dann für jemanden etwas tust, dann bist du ja durch das Tun von deinen Schamgefühlen abgelenkt
(wenngleich sie dich ja trotzdem durchdringen, also dieses Ablenkungsmuster gar nicht mehr funktioniert - es hatte aber vielleicht in der Kindheit mal funktioniert..).
Und ja, wie dir vermutlich bereits klar ist, da kommst du raus indem du genauer betrachtest wegen was du dich wirklich schämst und also alle diese Themen suchst und für dich befriedest. Das kann ja auf einer oberflächlichen Ebene sein dass du dich schämen würdest wenn du jemandes Wünsche nicht erfüllst. Das heißt, vor was hast du da wirklich Angst ? nicht geliebt zu werden ? aus der Familie verstoßen zu werden ? usw finde also alles wovor du Angst hast. Du erwähnst ja den Bambi-Reflex
(Fawn Response) und so kannst du dich in diesem Zusammenhang direkt fragen: Vor welchem Missbrauch habe ich Angst bzw will ich durch mein Verhalten vermeiden ? Also bis hin zur Frage welche Scham aus erlebtem Missbrauch oder anderen Traumen wie zb der Trennung der Eltern steckt in mir
(vielleicht sogar aus früheren Leben) und welchen Ängsten in dir solltest du dich stellen und sie in dir befrieden weil sie sind für dich als Erwachsene nicht mehr relevant weil du bist ja nicht mehr das kleine Bamibi-Reh welches hilflos ausgeliefert ist. Darum sind zb auch
Cuttings von den Eltern so wichtig damit man aus dem sich Klein und Hilflos Fühlen raus kommt, weil diese Gefühle passen nicht zu einem erwachsenem Menschen der ja stattdessen in seiner Gotteskraft stehen sollte.
in der Kindheit: Verlustangst, Trennung der Eltern, überforderte Eltern
ja, da kannst du direkt in das Gefühl gehen dich für die Trennung der Eltern zu schämen. Vielleicht geht es einfach darum dieses Gefühl anzuerkennen und also zumindest nachträglich bewusst zu spüren. Weil das kann natürlich gerade auch für ein Kind gegenüber Freunden ein enormer Statusverlust sein wenn ein Elternteil geht usw usw. Und wenn du eine solche Trennung als negativ erlebt hast, dann ist es natürlich deine Aufgabe da zumindest im Nachhinein umzudenken und das Gute an dieser Trennung anzuerkennen um in innere positive Sichtweisen dazu kommen zu können. Das wäre also eine wichtige Arbeit für dich das Gute an dieser Trennung anzuerkennen und zu würdigen.
ob und wie ich das Schämen der Mutter übernommen habe.
Ja den Teil der von der Mutter übernommenen Scham kannst du für dich genauer definieren und dann in einer meditativen inneren Arbeit zb in ein Päckchen packen und es ihr zurück geben, weil den hat ja sie aufzulösen, nicht du.
lg von Andreas
2365. Dennis schrieb am 07.9.2025:
Hallo Andreas,
Vielleicht eine merkwürdige Frage aber wie ist es zu erklären dass Menschen an Fußgängerampeln oder mit dem Fahrrad ungeduldig warten aber niemand den Knopf drückt?
Ist das die neue Dummheit oder so?
Grüße,
Dennis
2366. Andreas schrieb am 07.9.2025:
Hallo Dennis,
das liegt einfach an der Unfähigkeit der meisten städtischen Mitarbeitern die es noch immer nicht geschafft haben alle Ampeln umzurüsten auf Sensoren die erkennen ob jemand gerade rüber will. Alles was es da benötigen würde sind ein paar Sensoren die man für ein paar Cent bekommt. Im Grunde berührt deine Frage auch das allgemeine Verschwendungsbewusstsein im öffentlichen Dienst, weil eine Ampel mit Sensoren sollte ja sogar billiger sein als eine mit Knopf weil Sensoren viel verschleißfreier sind als drückbare Knöpfe.
lg von Andreas
2367. Frank schrieb am 08.9.2025:
Hallo!
Zu der Frage von Dennis: Ich "drücke" nie bei einer Ampel. Für mich sind das "Bettelampeln". Angeblich nehmen alle Verkehrsteilnehmer "gleichberechtigt am Straßenverkehr" teil (StVO). Aber Fußgänger und Radfahrer sollen extra darum "bitten". Autofahrer bekommen automatisch grün. Früher konnte ich in meiner Stadt automatisch als Radfahrer mit rüberfahren (wenn ich noch etwas entfernt von der Kreuzung war), wenn die Ampel grün geworden ist. Heute wird man dann sinnlos "ausgebremst", muss kurz anhalten, um grün bitten/ betteln - verliert eine Ampelphase - und kann dann weiterfahren. In meinen Augen eine absolute Frechheit und widerspricht der StVO!). Deshalb fahre ich dann - wie so viele andere - kurz auf die Fahrbahn und fahre dann auch noch über die Kreuzung. Als "dumm" würde ich mich nicht bezeichnen. Mir sind eher die Leute "suspekt", die sich auf dieses neue "Konzept" "abrichten" lassen... Ich kennen noch die alte Version, dass man mit den Autofahrern grün bekommt. Da war mehr Gleichberechtigung im Straßenverkehr. Ansonsten ist eine Ampel für mich ein "Hilfsmittel" eine Straße zu überqueren. Da habe ich im Ausland (habe da mal länger gelebt) ne Menge dazugelernt. Der Deutsche Normalo macht, was man ihm sagt/ vorschreibt. Leider...
LG, Frank
2368. Dennis schrieb am 08.9.2025:
Hallo Andreas,
Ich denke nicht dass die Menschen wissen wie eine Ampel mit Sensoren funktioniert. Auch ist es ja etwas hochmütig um davon auszugehen dass eine Behörde wegen irgend jemandem eine andere Ampel installieren sollte.
Nichts für ungut aber die Antwort ist etwas merkwürdig…
Grüße,
Dennis
2369. Sissi schrieb am 09.9.2025:
Hallo Andreas,
ich versuche es kurz zu machen:
Mobbing in der Schule mit 19, Partner der mich "dissed" auch mit 19, später Chef grenzüberschreitend-Job gekündigt-jetzt seit 7 Jahren in einer Ehe, mein Mann erniedrigt mich nahezu jedes Wochenende, wenn er Alkohol getrunken hat.
Ich habe es erkannt, ich muss an meinem Selbstwert und an der Anerkennung mir selbst gegenüber arbeiten. Ich habe schon viel daran gearbeitet, und fühle mich mit mir gut. Aber er reagiert jetzt natürlich noch mehr drauf.
Heißt das jetzt, ich sollte mich von ihm trennen? Weil es nachdem Resonanzgesetz nicht mehr zu mir passt? Ich möchte, dass er auch an sich arbeitet, sich lernt selbst zu regulieren, und nicht seinen ganzen Frust bei mir auszulassen. Aber entschuldigt sich wenn er mag und eine Woche später macht er dasselbe wieder und wieder, es sei denn er trinkt ein Wochenende nichts. Ihm ist es alles zuviel, aber er sorgt nicht für ausreichend Schlaf, er trinkt viel zu viel (gsd nur am WE), und raucht teilweise Ketten. Er ist Mitte 40, wir haben 2 Kinder, aber er kriegt sich einfach nicht ein, seit Jahren. Was kann ich tun?
2370. Andreas schrieb am 09.9.2025:
Hallo Dennis,
eine andere Ampel installieren sollte
na ja - seit viele Jahrzehnten gibt es schon solche Bewegungssensoren. Fast jeder Hausbesitzer hat solche für seine Außenbeleuchtung - aber diese Behörden haben trotzdem all die Jahrzehnte fast nur Druckknopfampeln installiert - das spiegelt im Prinzip die geistige Behinderung welche in diesen Habitaten weit verbreitet ist.. Wobei die Behinderung hauptsächlich in Glaubenssätzen besteht man müsse den Bürger gängeln und beherrschen anstatt die wahre Bedeutung seiner eigenen Aufgabe anzuerkennen, die da wäre dem Bürger zu dienen !
In Japan wo das Dienen-Bewusstsein auch in Behörden viel mehr ausgeprägt ist, da wird teilweise von Ampeln das Signal sogar auf Handys gesendet was sehbehinderten Menschen helfen soll, Deutschland ist da noch auf Entwicklungslandniveau..
lg von Andreas
2371. Dennis schrieb am 10.9.2025:
Hallo Andreas,
Na klar ist die Technik weit genug, so eine App für das Fahrrad haben wir hier auch.
Meine ursprüngliche Frage war ja vor allem auf Fußgänger bezogen und die Antwort von Frank lässt mich bestimmte Schlussfolgerungen ziehen.
Und nehmen wir mal die Fußgängerampel die schon immer mit Knopf war und nie verändert ist als Beispiel:
Wenn da 10 Menschen stehen und angeblich ja so wenig Zeit haben und fasst platzen vor Wut und nicht den Knopf drücken, sind die nicht in Ordnung!
Und, ja, ich drücke (man hört oder sieht ja ein Signal) und gehe bei grünem Signal sicher über die Kreuzung…
Viele Grüße,
Dennis
2372. Andreas schrieb am 10.9.2025:
Hallo Dennis,
Im Grunde spiegelt es die Angstgesellschaft, also in dem Fall die Angst sich zu exposen was man ja tun müsste wenn man aus der Gruppe der Nichtdrücker ausbricht und auf den Knopf drückt. Man bleibt lieber in der eigenen Wut stecken als aktiv zu handeln, also letztlich auch ein Effekt von Angststarre.
Solches aus Angst nicht aktiv werden ist in unserer Gesellschaft allegegenwärtig. Betrachte zb einfach mal den größten Unfall der deutschen Nachkriegstgeschichte (das ICE Unglück in Eschede), auch da hatten mehrere Personen mehrere Minuten lang die Möglichkeit einfach die Notbremse zu ziehen und alles zu verhindern, aber nein, niemand hat sich getraut sich zu exposen und so hat das Unglück seinen Lauf genommen.
Darum kannst du dir in solchen Momenten an der Ampel klar machen dass diese Personen sich auch nicht trauen würden in einem solchen Notfall die Notbremse zu ziehen. Lieber lassen sie sich wie Lemminge oder sogenannte Schlafschafe auf ihr Schicksal ein weil die Menge an unerlöstem Trauma in ihnen ist zu hoch für ein aktives Handeln und so verbleiben sie in unglaublich vielen Situationen im Leben in ihrer Angst oder Traumaerstarrung stecken.
lg von Andreas
2373. Andreas schrieb am 10.9.2025:
Hallo Sissi,
Aber entschuldigt sich wenn er mag und eine Woche später macht er dasselbe wieder und wieder..
Im Grunde zeigt dir dies dass dein Muster disrespektvoll behandelt werden zu wollen noch nicht ganz aufgelöst ist, weil ansonsten würde es dir nicht ständig wieder begegnen. Und ja, das kann durchaus sein dass hierzu auch eine Trennung von den Mann notwendig ist was ja in sich dann auch eine Symbolik enthält dass du dies nicht mehr mit dir machen lässt.
Aber es kann eben auch sein dass diese Ebene
(Trennung vom Mann) nicht tief genug geht und du zb stattdessen aus eventuellen
familiensytemischen Rollen welche eine solche Erniedrigung anziehen aussteigen müsstest.
lg von Andreas
2374. Loew schrieb am 10.9.2025:
Wie stehst du zu dem Thema "Casual Sex" - also miteinander zu schlafen ohne dass dabei mehr Tiefe entsteht?
Ist das etwas das völlig im Einklang sein kann, oder deutet es eher auf einen Mangel hin?
Eigentlich ist doch nichts falsch daran einfach nur Sex mit anderen Personen zu haben.
Aber die Gesellschaft ist oft dagegen.
2375. Dennis schrieb am 11.9.2025:
Hallo Andreas,
Danke für die Rückmeldung, und ja, was du schreibst erklärt in der Tat schön was mit den Menschen los ist.
Darum haben wahrscheinlich auch die Menschen keine Individualität mehr. Es fällt z.B. auf das es einen, wie ich es nenne, Einheitshaarschnitt mit dazugehöriger Kleidung gibt, sicher bei den jungen Leuten.
Und ja, einen jeden der nicht in den Einheitsbrei passt wissen ein paar Idioten laut zu kommentieren oder zu beleidigen. Auch Schadenfreude und Gehässigkeit scheinen Hochkonjunktur zu feiern…
Ich hatte befürchtet dass es schlimm ist, darum mein nachhaken.
Danke auf jeden Fall und ich denke doch mal eine etwas ländlichere Wohnumgebung zu suchen, große Städte scheinen mir etwas too much von alledem zu sein.
Wohnst du eigentlich eher auf dem Lande, wenn ich mir die Frage erlauben darf?
Grüße,
Dennis
2376. Frank schrieb am 11.9.2025:
Hallo Andreas,
die Menschen trauen sich v.a. keine eigenen Entscheidungen zu treffen - egal ob Knopf drücken oder selbstständig eine Straße zu überqueren. Sie verhalten sich wie NPCs. Zu dem Unglück von Eschede habe ich eine andere Ansicht. Für mich sieht es wie ein satanistisches Opferritual aus. Warum?
1. Der Unfall ereignete sich am 3. Juni 1998 / 3 mal 6 (Juni) = 666 / Quersumme des Datums = 36 = 3 mal 6 = 666
2. Der Unfall ereignete sich am Streckenkilometer 61 / 61 ist die 18. Primzahl / 18 = 666
3. 101 Menschen kamen ums Leben / die 101 ist ein Code für die Freimaurersäulen Jachin und Boas
4. 101 Tote und 105 Verletzte = 260 Opfer / die 0 wegnehmen und wir haben zweimal 13 = 26
5. Die Ankunftszeit in Hamburg-Altona war für 12:06 vorgesehen / 12 + 6 = 18 = 666 oder 12 reduzieren auf 3 mal 6 = 666
Fazit: Es stinkt gewaltig nach Absicht...
LG, Frank
2377. Frank schrieb am 11.9.2025:
Eine kleine Ergänzung zu meinem Kommentar:
Eschede hat den Wert 49 = 4 + 9 = 13 oder in der reduzierten Variante 31 = spiegeln auf 13
Es "passt" also alles zusammen...
2378. Andreas schrieb am 11.9.2025:
Hallo Loew,
Das ist natürlich eine Illusion zu glauben dabei entstünde nichts Tieferes. Das können die Beteiligten vielleicht nur darum nicht erkennen weil sie ihre Wahrnehmungen zu oberflächlich ausgerichtet haben. Es bringt im Idealfall sie beide, aber auch jeweils sie selbst einzeln in eine größere Harmonie. Und ja, die Gesellschaft ist dagegen weil es nicht den verbreiteten Konzepten von
Treue entspricht mit dem die Menschen sich gegenseitig fesseln und wo sie dann eifersüchtig sind wenn sie jemanden sehen der ungefesselt durch sein Leben läuft.
lg von Andreas
2379. Andreas schrieb am 11.9.2025:
Hallo Dennis,
ja, ich wohne hier durchaus sehr ländlich..
lg von Andreas
2380. Andreas schrieb am 11.9.2025:
Hallo Frank,
das ist bei dem Eschede Unglück nicht so eindeutig. zb die Ankunftszeit kannst du auch allegmein als Hinweis der Elite sehen für ihr ICE Presigeprojekt. Oder zb die 61, also diese ganzen zeitungslesenden Logenmitglieder die forschen nicht nach ob das die 18.Priemzahl ist, die wollen und brauchen eindeutige, leicht zu verstehende Signalzahlen. Wenn das Eschede Unglück tatsächlich absichtlich erzeugt worden wäre, dann wäre zb in der Bildzeitung nicht gestanden dass der Zug 200 Stundenkiloter schnell war, sondern er wäre dann zb 218 Stundenkilolter schnell gewesen. Da wär dann nicht gestanden dass 300 Personen im Zug waren sondern es wären dann zb Zahlen wie 313 oder 310 genannt worden.
Nimm zb den Breitscheid Anschlag als direkten Vergleich: Da waren es 12 (6+6) Tote, da war der angebliche Täter 23 Jahre alt usw. Da wusste gleich jeder Logeninsider was Sache ist, zumal der LKW ja sogar viel zu groß war um überhaupt durch die Einfahrt zu passen.
Oder zb der Haidermord damals, da stand direkt in der Bildzeitung dass er 1.8 Promille gehabt haben soll und dass man ihm einen unbehauenen Stein unter seinen Fahrersitz gelegt hat (Unbehauener Stein = ein Symbol für Freimaureranfänger, die noch sehr roh und unbehauen sind und so wusste gleich ein jeder Eingeweihte dass hier einer bestraft wurde weil er sich nicht an die Logenregeln gehalten hatte). Dabei hatte er natürlich keine 1,8 Promille im Blut und auch der Stein muss noch nicht einmal in echt vorhanden gewesen sein, es genügt ja die Behauptung..
Darum, wie gesagt, wenn die Zahlen allzu kompliziert verschlüsselt sind, dann ist es meist nix weil Zeitungslesen ist an sich ein einfacher Vorgang wenn man die Regeln versteht. Die Regeln müssen einfach sein weil ansonsten hätte dieses verdeckte Informationssystem nicht über Jahrhunderte funktioniert.
lg von Andreas
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