Verlorene Gegenstände

Manchmal verlieren wir Gegenstände und suchen und suchen und finden den Gegenstand aber nicht mehr, obwohl wir ihn eigentlich leicht wiederfinden sollten.
In praktisch all diesen Fällen haben wir den Gegenstand darum verloren weil wir unbewusst mit ihm nichts mehr zu tun haben wollten. Beispielsweise weil wir unbewusst irgendwelche schlechten Erinnerungen oder Erfahrungen mit dem Gegenstand verknüpft haben, die wir verdrängen wollen. Unser Unterbewusstsein hilft uns bei der Verdrängung, indem es auch den betreffenden Gegenstand aus unserem Leben entfernt, damit er uns nicht mehr erinnert. Auf diese Art und Weise gehen Dinge "verloren".
Manchmal geht es sogar soweit, dass unserem Unterbewusstsein andere Menschen dabei helfen, damit ein Gegenstand verschwindet. Das wird dann Diebstahl genannt. Immer aber ist es unser Unterbewusstsein selbst, welches den Verlust verursacht. Wir haben dann unbewusst den Dieb herbeigerufen, damit er uns hilft, den Gegenstand loszuwerden.

Wie gesagt, eigentlich wollen wir nicht den Gegenstand, sondern die, mit dem Gegenstand verknüpften Erfahrungen, loswerden. Zumindest auf unbewusster Ebene. Dabei können diese negativen Erfahrungen direkt mit dem Gegenstand zu tun haben, oder aber auch nur indirekter Natur sein, also dass der Gegenstand ein Symbol für das betreffende Thema ist, welches man verdrängen will.

Wie findet man etwas Verlorenes wieder ?

Das ist ganz einfach. Wir müssen nur den mentalen Mechanismus auflösen, der zum Verlieren des Gegenstandes geführt hat. Wir lösen also die Ablehnung unseres Unterbewusstseins gegen den Gegenstand auf und ersetzen diese durch liebevolles Annehmen des Gegenstandes, beziehungsweise durch liebevolles Annehmen dessen was dieser Gegenstand für uns symbolisiert.
Sobald wir diese innere Arbeit getan haben, taucht der verlorene Gegenstand fast immer plötzlich wieder auf. Das mag zwar für manche verblüffend erscheinen, es beruht aber auf den Gesetzen, nach denen unser Geist funktioniert.
Die Vorgehensweise im Einzelnen, nimm am besten ein Blatt Papier:

  1. Persönliche Erinnerungen: Überlege Dir alle negativen Erinnerungen und Erfahrungen die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Gegenstand stehen.
    Finde mit jedem der gefundenen Themen deinen inneren Frieden, mache also eine innere Arbeit oder schreibe/spreche zumindest einen Lösungssatz mit dem Ziel des inneren Befriedens und Annehmens dessen was war.

    Falls du bei Punkt 1 nichts gefunden hast, oder der Gegenstand noch immer nicht wiedergefunden wurde, gehe weiter zu Punkt 2
  2. Persönliche Symbolik: Überlege Dir, was der Gegenstand für Dich persönlich bedeutet, was symbolisiert er für Dich persönlich ? Gibt es darunter Themen, die in irgend einer Weise für Dich problematisch sind ?
    Falls ja, finde wiederum mit jedem der gefundenen Themen deinen inneren Frieden, mache also wieder eine innere Arbeit oder schreibe/spreche zumindest einen Lösungssatz.

    Falls du bei Punkt 2 nichts gefunden hast, oder der Gegenstand noch immer nicht wiedergefunden wurde, gehe weiter zu Punkt 3
  3. Allgemeine Symbolik: Überlege Dir, was der Gegenstand allgemein symbolisiert ? Eventuell schaust du in Traumdeutungsbüchern nach, was er bedeutet. So findest du die Botschaft, die hinter dem verloren gegangenen Gegenstand steht, und das Thema an dem du zu arbeiten hast. Finde wiederum mit jeder der gefundenen Symboliken deinen inneren Frieden, mache also wieder eine innere Arbeit.

  4. Visualisieren: Sobald man alle inneren Widerstände gegen den verlorenen Gegenstand und alle inneren Widerstände gegenüber all dessen, was der Gegenstand symbolisiert, aufgelöst hat, genügt es, wenn man sich den Gegenstand innerlich visualisiert (am besten im Herz) und sich vorstellt, dass er wieder da ist, wo er hingehört. Am besten auch ihn regelrecht fühlen als sei er wieder da (also zb bei einem Schlüssel, es so fühlen als sei der Schlüssel wieder in der Hosentasche usw). Danach taucht der verlorene Gegenstand meist wie aus heiterem Himmel plötzlich wieder auf.
    Wer es nicht glaubt - einfach ausprobieren.

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Kommentare

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79. Andreas schrieb am 08.7.2019:

Hallo, ja, Cutting und Vergebung gehören im Prinzip zusammen.
lg von Andreas

80. (D)IO schrieb am 10.7.2019:

Lieber Andreas, Danke für Deine Rückmeldung. Einen letzten Hinweis würde ich mir von Dir noch wünschen. Wenn Du Dir meinen letzten Kommentar durchliest, stelle ich mir die Frage was mir im Aussen gespiegelt wird. Die Tatsache, dass sich in den letzten Jahren mein Arbeitsumfeld in einer "Frauendomäne" entwicklet hat (mit einem Frauenanteil von 95%) lässt mich noch grübeln. Im Aussen wird mir damit die Dominanz der weiblichen Energie gespiegelt.

Hier möchte ich noch erwähnt haben, dass im meinem Aussen die Frau (Mutter, Geschäftsführerin, Ehefrau) die "Handelnde" bzw. stärker "der aktive Part" in meiner Beziehung (darstellt) ist (also stärker die männliche Energie auslebt)

Ist diese weibliche Energie (die in meiner Welt durch eine "Yang" getriebene Frauenrolle gespiegelt wird) die Energie die ich im meinem innersten verdränge ? (also die weibliche zulassen sollte) oder
andersrum wird mir diese weibliche Energie gezeigt die ich im "Überschuss" habe und damit im Ungleichgewicht mit der männlichen Energie ist ?(also damit müsste ich die männliche zulassen)

und wenn die männliche: was heißt dann konkret männliche zulassen ? also mehr ins tun gehen ?

Danke Dir schon mal

81. Andreas schrieb am 11.7.2019:

Hallo, ja, die einfachste Sichtweise ist: Es gibt in dir einen Anteil der lernen will "seinen Mann zu stehen" - und so erschafft deine Seele dir im Außen das ideale Umfeld für diese Lern und Übungserfahrung.
Du kannst es auch aus dem Spiegelgesetz heraus betrachten:
In dir gibt es weibliche Anteile, die deinen männlichen Anteil ja, vielleicht sogar beherrschen wollen - und dies wird dir im Außen gespiegelt.

lg von Andreas

82. Susa schrieb am 21.7.2019:

Mir hilft es immer, wenn ich die geistige Welt um Hilfe bitte, mich zu führen. Das klappt super. Oft liegen die Dinge an einem Ort, wo ich anscheinend zuvor nur oberflächlich nachgesehen hatte, dann genau dort.

Mich würde folgendes interessieren bezüglich Diebstahl: Ich war mehrmals mit dem Fahrrad meiner Mutter unterwegs und habe das Rad bei Freunden vor der Haustür abgestellt, weil ich dort übernachtet habe. In den Straßen in dem Stadtteil stehen Haufen Fahrräder über Nacht draußen. Beim letzten Mal war es weg - gestohlen. Bezieht sich das jetzt auf mich oder bin ich diejenige durch die meine Mutter am Fahrrad fahren gehindert werden sollte?

Danke!

LG

83. Andreas schrieb am 21.7.2019:

Hallo Susa,
Das hat für jeden eine Botschaft. Fpr dich zb dass du nicht mehr das Fahrrad (=die Lebenmuster) deiner Mutter benutzen kannst um im Leben voran zu kommen.

lg von Andreas

84. Flick schrieb am 27.7.2019:

Hallo eine Frage, was könnte das bedeuten: meinem Mann und mir wurden gestern unsere 3 Velos aus der Garage gestohlen? Eines habe ich erst vor einem Monat gekauft.
Danke für deine Hilfe.
Lg

85. Andreas schrieb am 27.7.2019:

Hallo, ja überlege dir, wie im Artikel beschrieben, was es für Anteile in dir gibt, die diese Fahrräder gar nicht haben wollten ? oder die schlechte Erinnernungen mit Fahrrädern verbinden ?

lg von Andreas

86. Flick schrieb am 28.7.2019:

Hallo, vielen Dank für deine Antwort. Habe mich mit dem Thema auseinander gesetzt, leider habe ich die Lösung noch nicht gefunden. Hoffe sie kommt noch. Könnte auch eine andere Person neidisch auf die Velo sein? Lg

87. Andreas schrieb am 28.7.2019:

Hallo,
ja, dass es also einen Anteil in dir gibt, der diesen Neid der anderen Person nicht wollte und das Problem durch den Fahrrad Diebstahl elegant gelöst hat. Weil nun braucht niemand mehr neidisch sein, sondern im Gegenteil jetzt dürfen alle euch bemitleiden. (Das wäre ein typisches Opferprogramm. Es ist einfacher Mitleid als Neid und Eifersucht zu ertragen..)
Wenn das die Ursache ist, dann gilt es zu schauen wo in der Kindheit hat sich dieses Muster erstmals breitgemacht, dass man Neidgefühle anderer umgangen hat.

lg von Andreas

88. Vimea schrieb am 29.7.2019:

Hallo,

leider muss ich mich heute auch in den Reigen "verlorener Gegenstände" einfügen...

Mein goldener Armreif den mir mein Mann geschenkt hat, noch bevor
wir verheiratet waren, ist weg. Vermutlich habe ich ihn verloren, als ich vergangene Woche beim Einkaufen
unterwegs war. Ja, ich habe ihn aus seiner besonderen Schönheit heraus getragen, um mich
damit zu "zeigen", aber ist Eitelkeit denn so etwas verwerfliches? Ich habe mich jedes Mal
wenn ich ihn angelegt habe an seiner Wertigkeit erfreut. Und will ein schönes Schmuckstück nicht
auch um seiner selbst willen getragen werden? Ist es nicht genau dafür gemacht?

*Seufz* Ich wünsche mir wirklich, dass ich ihn wiederbekomme.

Liebe Grüße,
Vimea.

89. Andreas schrieb am 29.7.2019:

Hallo Vimea,
ja, trotz allem ist ein Armreif eben ein Symbol für eine Fessel. In dem Fall sozusagen für einen goldenen Käfig. Aus welchem Käfig willst du ausbrechen ? Vielleicht dem Käfig, dich geschmückt zeigen zu müssen ?

lg von Andreas

90. Vimea schrieb am 30.7.2019:

Danke dir, Andreas, für die persönliche Antwort.

Ja, der goldene Käfig ist eine Metapher mit der ich etwas anfangen kann. Doch gleichzeitig bin ich (und ich weiß das) auch ein sehr sicherheitsorientierter Mensch und ich frage mich ob ich mir die echte Freiheit überhaupt zutraue/anstrebe.
Würde der Vorfall des Verlierens dann bedeuten, dass mein Unterbewusstsein im Grunde anders tickt?

Dass ich davon ausbrechen will mich geschmückt zeigen zu müssen, ist eher nicht der Fall. Ganz im Gegenteil - mein Löwe-Aszendent mag das ;)
und ein schönes goldenes Schmuckstück "belebt" mich tatsächlich irgendwie...

LG zurück,
Vimea.

91. Andreas schrieb am 30.7.2019:

Hallo Vimea,
ja, der Löwe-Aszendent Anteil war es nicht - aber welcher Anteil wird vom Löwe-Aszendent Anteil unterdrückt ?

lg von Andreas

92. Vimea schrieb am 31.7.2019:

Hallo Andreas,

tut mir leid, wenn ich nochmal rückfragen muss - ich habe die Antwort leider nicht ganz verstanden.

Meinst du damit, ich unterdrücke im Grunde den "Löwen in mir" und er muss sich deshalb über den Schmuck Ausdruck verschaffen?
Doch warum hat er ihn dann abgeworfen?

Oder meintest du, ich unterdrücke/kompensiere etwas, dadurch dass ich Schmuck trage und sollte durch etwas "anderes" nach außen gehen und "sichtbar" werden?

Oder nochmal anders?

Hilfst du mir bitte nochmal auf die Sprünge?

Danke schon jetzt
LG
Vimea

93. Andreas schrieb am 31.7.2019:

Hallo Vimea,
nö, aber du bestehst ja aus mehr als nur dem Löweanteil, und es könnte sein du unterdrückst in dir einen solchen Anteil.
Dieser hat sich nun Respekt verschafft indem er dem Löwe Anteil den Schmuck weggenommen hat. Was ist das für ein Anteil ?

lg von Andreas

94. Vimea schrieb am 01.8.2019:

Danke dir, Andreas.

...vermutlich bin ich selbst einfach zu nah dran, als dass ich sehen/wahrnehmen
könnte, was hier "arbeitet".

Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg
für deine wertvolle Arbeit.

Liebe Grüße,
Vimea.

95. Eve schrieb am 17.8.2019:

Hallo,

nach einem Notfallaufenthalt im Krankenhaus kam ich nach Hause und stellte fest, dass mir ein großes Sofakissen fehlt, kurz darauf verschwand auch mein Lieblings-Kuscheltier, welches ich seit meiner Geburt besitze und immer bei mir in meinem Bett habe.

In der Zwischenzeit war auch niemand außer mir in meiner Wohnung.

Woran kann es nun also liegen, dass die Sachen spurlos verschwunden und unauffindbar sind? Mittlerweile habe ich meine ganze Wohnung aufgeräumt und jede Ecke geputzt, sodass es also nirgends versteckt sein kann.
Mit diesen Dingen habe ich auch weder ein Problem, noch möchte ich diese los werden oder sonst irgendetwas. Ganz in Gegenteil. Mein Sof habe ich erst vor kurzem neu gekauft und mein Kuscheltier ist mein absolutes Heiligtum.

Was soll ich tun?

Vielen lieben Dank schonmal im Voraus für alle Tipps.

Liebe Grüße
Eve

96. Andreas schrieb am 17.8.2019:

Hallo Eve,
Was war die Botschaft des Krankenhausaufenthaltes ? Ich vermute dass das Verschwinden dieser Sachen damit zusammenhängt.

lg von Andreas

97. Yuki schrieb am 16.10.2019:

Vielen lieben Dank, mein lange verschollener Fahrradschlüssel (den ich bereits zum zweiten Mal gesucht habe) ist nun wieder aufgetaucht-durch die Mithilfe meines kleinen Sohnes, der mir plötzlich doch zeigen konnte, wo er ihn beim Herumspielen hingetan hatte. Davor konnte er sich auf Nachfrage nie erinnern, doch nachdem ich die Punkte alle befolgt hatte und gespürt habe, dass der Schlüssel einfach irgendwo im Wohnzimmer sein muss, habe ich ihn am nächsten Tag gefragt und er zeigte in ein Loch im Sofagestell, wo er ihn hineintat. Da hätte ich ihn wohl sonst nie vermutet..

98. Linalu schrieb am 27.10.2019:

Hallo Andreas,

Erstmal ein Kompliment für diese Seite!
Nun auch gleich meine Frage:

Ist das "verlieren " von Gegenständen gleich zu setzten in der Bedeutung wenn sie kaputt gehen?
Habe derzeit das Phänomen, dass meine Kette(Geschenk meiner Mutter) vom Hals fällt, sie war gerissen, obwohl ich nicht daran hängen geblieben bin o.ä.
Das Glas der Armbanduhr meines, inzwischen Exfreundes, ist zersprungen. Über Nacht , sie lag am nächsten Morgen so auf dem Nachtisch. Und ein Ohrring ging mir kaputt. Diese hatte ich kurz zuvor noch zusammen mit meinem exfreund gekauft. Diese Dinnge passierten innerhalb einer Woche.
Nun ist es so, dass mir Schmuck vor die Füße fällt, mit welchem ich aber rein gar nichts verbinde.
Vielleicht kannst Du mir dabei helfen.

Viele Grüße

99. Andreas schrieb am 27.10.2019:

Hallo Linalu,
Wenn Dinge auf diese Art und Weise kaputt gehen, dann liegt das meist daran, dass man selber bestimmte negative Energien/Gedanken die man in sich hat darauf (unbewusst) projiziert. Dadurch können sich in einem Schmuck oder auch Heilstein so große Spannungen aufbauen, dass er sogar zerspringen kann. Eigentlich sind das dann Spannungen die du in dir tragst und die dann dadurch sichtbar werden. Bei manchen zerspringen sogar Glühlampen, die es ja heute kaum noch gibt, das ist derselbe Effekt.
Zb, wenn die Kette von der Mutter geschenkt war, dann kann das schon sein, dass die innere Spannung die sich auf die Kette übertragen hat, auch im Zusammenhang mit der Mutter steht, es kann aber auch von einem ganz anderen Spannungsthema entstammen. Schaue also welche Spannungen da in dir existieren, die du statt sie innerlich zu befrieden nach außen ausstrahlst.

lg von Andreas

100. Anouk schrieb am 04.11.2019:

Hallo Andreas,
Sehr spannend was du schreibst. Ich habe den Kita Schlüssel von meiner Tochter verloren und bin mir zimlich ratlos was mir das sagen soll. Ich hab alles abgesucht und kann ihn einfach nicht finden. Hast du einen Tip für mich?
Mfg Anouk

101. Andreas schrieb am 05.11.2019:

Hallo Anouk,
ja, mein Tip wäre, gehe so vor wie im Text beschrieben und suche denjenigen inneren Anteil der nichts mehr mit diesem Schlüssel zu tun haben will.

lg von Andreas

102. Lulu schrieb am 05.11.2019:

Ich habe meine Uhr vor den Ferien im Juni versteckt, nun mag ich mich nicht mehr erinnern wo dass ich sie versteckt habe. Ich habe sie seitdem nicht mehr gefunden. Bitte hilft mir sie wieder zu finden.
Lg
Lulu

103. Andreas schrieb am 05.11.2019:

Hallo Lulu,
Finde einfach heraus warum du sie wirklich versteckt hast. Da gibt es sicher einen tieferen unbewussten Grund - und dann befriede dieses gefundene Thema.

lg von Andreas

104. Lulu schrieb am 08.11.2019:

Lieber Andreas
Ich hatte sie versteckt, weil sie wertvoll war, bevor ich in die Ferien ging, weil bei mir schon mal eingebrochen wurde.
Jedoch habe ich sie so gut versteckt, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, wo dass ich sie gelegt habe.
Wie kann ich sie wieder finden?
Lg
Lulu

105. Andreas schrieb am 08.11.2019:

Hallo Lulu,
ja - daran dass du die nicht mehr wiederfindest siehst du dass du sie eigentlich vor dir selber versteckt hast ! Darum finde heraus warum du die vor dir selber versteckt hast.
- Vielleicht weil das Thema Zeit an sich ein Problemthema ist für dich ?
- oder symbolisiert die Uhr eine bestimmte Zeitphase ?
- oder vielleicht fühlst du dich eigentlich gar nicht wert so eine wertvolle Uhr zu besitzen ?
finde die Ursache und befriede allen Unfrieden der hinter diesem Thema steckt.

lg von Andreas

106. Mascha schrieb am 18.12.2019:

Hallo Andreas,

wirklich eine tolle Seite!! Ich verlege ganz oft Dinge, also das ist für mich schon fast normal geworden, ich benutze mehrere Handtaschen und oft fehlt mir dann mein Haarband, Schlüssel, Portemonnaie, Geldkarte, Perso, Lippenstift auch weil ich das teilweise in verschiedene Jackentaschen tue. Zurzeit weiß ich nicht wo meine Uhr ist, ein Ring ist inzwischen wieder aufgetaucht aber weil ich merke dass sich meine Hand gerade einfach leichter anfühlt ohne diesen Schmuck, sonst gibt es mir eher ein Gefühl von Sicherheit, kam mir der Gedanke dass ich das vielleicht einfach mal energetisch reinigen sollte, also mit Wasser und in die Sonne legen, wie bei Edelsteinen, hast du da zufällig eine Anleitung wie oder ob man Dinge wie Schmuck oder auch Kleidung regelmäßig energetisch reinigen sollte?
Das kam mir gerade so ..
Ganz liebe Grüße & vielen vielen Dank !
Mascha

107. Andreas schrieb am 19.12.2019:

Hallo Mascha,
Ich verlege ganz oft Dinge..
Du siehst daran, dass du ganz oft in dir Gedanken hast die etwas ganz anderes wollen. Das heißt, es wäre die Botschaft einmal nach innen zu gehen und dich auf das ausrichten, was du wirklich willst.
sonst gibt es mir eher ein Gefühl von Sicherheit
ja, das stimmt, man fühlt sich dann sicherer
ABER
ist das echte Sicherheit ?
Nein,
das ist trügerische Sicherheit weil sie nicht von innen kommt.

Wenn du hingegen in dir dieses Gefühl entwickelst "Ich fühle mich sicher, stabil und geborgen", dann hast du es in dir und bist unabhängig von Äußerlichkeiten, weil du das in dir zu jedem beliebigen Moment hervorholen kannst. Du bist dann so unabhängig dass du noch nicht einmal davon abhängig bist dass man dir deinen Schmuck mit ins Grab legt, weil dieses Gefühl, bzw die Fähigkeit dieses Gefühl zu erschaffen, die nimmst du sogar mit ins nächste Leben wenn du sie erst einmal entwickelt hast..

..energetisch reinigen sollte, also mit Wasser und in die Sonne legen, wie bei Edelsteinen
ja, genau, mach es wie bei Heilsteinen.

lg von Andreas

108. Nele schrieb am 11.1.2020:

Hallo lieber Andreas,ich würde auch gerne wissen was es für eine Bedeutung haben könnte wenn man A) sein teures geliebtes feuerzeug verloren hat ? B) Beim Einzug in die Eigentumswohnung das Immobilien Expose (papiere,Heft von der Wohnung) abhanden gekommen ist ( evt unbewusst mit Altpapier entsorgt oder so?,denn es ist seit 14 Jahren nicht auffindbar) und C) habe ich von meinen über alles geliebten verstorbenen Vogel seinen Ring verloren(Erkennungsring was die am Fuß haben).(An dem Tod bin sehr wahrscheinlich auch ich dran schuld,da ich ihn ausversehen mit falschen Futter wohl vergiftet haben könnte laut Obduktion.:( :( Ich hoffe,daß ist ok,daß ich soviel grade frage.Ich bin grade zufällig auf den Artikel gestoßen und diese Fragen beschäftigen mich seit Jahren.

109. Andreas schrieb am 11.1.2020:

Hallo Nele,
A) sein teures geliebtes feuerzeug verloren hat ?
das kann zum Beispiel eine Botschaft sein, dass man seine Fähigkeit in sich ein Feuer zu entzünden verloren hat, bis hin zur Fähigkeit Themen und Sichtweisen zu transformieren.

B) Beim Einzug in die Eigentumswohnung das Immobilien Expose (papiere,Heft von der Wohnung) abhanden gekommen ist
das kann zb sein, dass diese Papiere in einer Beziehung zu anderen Menschen standen mit denen man nichts mehr zu tun haben wollte.
Oder du kannst auch schauen, was du ohne diese Papiere nicht tun kannst um weitere Deutungen zu finden.

C) habe ich von meinen über alles geliebten verstorbenen Vogel seinen Ring verloren(Erkennungsring was die am Fuß haben).(An dem Tod bin sehr wahrscheinlich auch ich dran schuld,da ich ihn ausversehen mit falschen Futter wohl vergiftet haben könnte laut Obduktion.:(
da gibt es wohl einen inneren Anteil der das Thema welches dieser Vogel symbolisierte loswerden möchte. Gefangene Vögel symbolisieren meistens gefangene Gedanken, also dass man in Gedanknemustern gefangen ist. Zumal du ihn ja evt schon selbst getötest hast und da dieses Thema ja auch schon loswerden wolltest.

Weitere Deutungsmöglichkeiten findest du wenn du nach Traumdeutung und dem jeweiligen Objekt suchst welches du verloren hast.

lg von Andreas

110. Nele schrieb am 12.1.2020:

Vielen vielen dank lieber Andreas.Das sind ja geniale Gedankengänge. Jetzt wo ich das lese,passt das sogar alles.Da wäre ich so niemals drauf gekommen.Danke schön

111. Ruth schrieb am 19.1.2020:

Hallo Andreas
Wie gehe ich mit Verlustängsten um, oder was kann ich machen?
Danke für dein Feedback und ganz liebe Grüsse
Ruth

112. Andreas schrieb am 19.1.2020:

Hallo Ruth,
finde heraus was für ältere Ängste zum Beispiel aus der Kindheit dahinter stecken und finde deinen Frieden mit allem was du findest.

lg von Andreas

113. Astonky schrieb am 29.1.2020:

Hallo Andreas,

heute habe ich mein Portmonnaie verloren (ist mir vermutlich aus der Jackentasche gefallen), aber noch bevor ich überhaupt gemerkt habe, dass ich es verloren hatte, bekam ich schon per Mail die Info, dass man es mit allen Bank- und anderweitigen Karten sowie Bargeld gefunden hat, und es mir zur Abholung bereit liegt.

Ich bin sonst sehr sorgsam mit meinen Sachen, und verliere sehr selten etwas.

Was soll mir das sagen?

Lg astonky

PS: Ich assoziere mein Portemonnaie mehr mit Identität als mit Geld, und habe mit Geld eigentlich keine Probleme.

114. Andreas schrieb am 29.1.2020:

Hallo Astonky,
ja, welche Identität willst du (ein Anteil von dir) loswerden ?
Anscheined tobt da ein Konflickt in dir, aber die Anteile die daran festhalten wollen sind noch größer - und so ist das Portmonai sehr schnell zurück gekommen.

lg von Andreas

115. Astonky schrieb am 30.1.2020:

Hallo Andreas,

jetzt ist mir mein Portemonnaie schon wieder abhanden gekommen, aber noch nicht wieder aufgetaucht. So was ist für mich echt eher untypisch. Ich werde mal oben die Schritte durchgehen, und hoffe, dass es dann bald wieder auftaucht.

Viele Grüße,

astonky

116. Astonky schrieb am 31.1.2020:

Als Nachtrag zum vorherigen Kommentar: bin die Schritte oben durchgegangen, und heute morgen hat sich wer gemeldet, der meine Portemonnaie gefunden hat. Ich kann es jetzt abholen. Bin begeistert, dass es funktioniert hat :)

117. Anouk schrieb am 31.1.2020:

Ich war mir zu 100% sicher, dass ich mein Etui in mein Rucksack gepackt habe am nächsten Tag in der Schule war es aber doch nicht drin. Deshalb habe ich gedacht es ist wahrscheinlich Zuhause, dort war es jedoch auch nicht. Ich habe in allen Zimmern nachgeschaut, wo ich Schule hatte aber es war nirgends. Es muss also zuhause sein und es macht auch gar keinen Sinn, dass ich es nicht finde! Ich hoffe deine Theorie hilft mir.

118. Boubou schrieb am 07.2.2020:

Hallo Andreas,
ich hätte da eine Frage. Und zwar zu der Geschichte: ich wollte mit meinem Moped wohin fahren als ich bemerkte, dass mein geliebtes Armband weg war (ich habe die Angewohnheit immer wieder zu kontrollieren ob noch alles da ist) . Am Ort fand ich es nicht, also fahre ich alles ab wo ich den ganzen Tag über gewesen bin, suche an jedem Parkplatz, schaue auf der Straße nach aber nichts :-( Frustriert wende ich mich dann jener Arbeit zu die ich noch zu erledigen hatte. Und als ich zurück komme, da liegt mein Armband am Rande des Trittbretts von meinem Fahrzeug! Ich bin ganz sicher dass es dort vorher nicht war (sonst hätte ich es während des Fahrens verloren) noch kann jemand es dort hingelegt haben, völlig ausgeschlossen.
Ich wundere mich ob es möglich ist, dass Gegenstände räumlich von einem Ort zum anderen "wandern" wenn man die Dinge visualisiert und sich wünscht man hätte etwas wieder? Oder hat mir da meine Wahrnehmung einen seltsamen Streich gespielt?
LG , Boubou

119. Andreas schrieb am 07.2.2020:

Hallo Boubou,
ja, die Quantenphysik lehrt dass unsere Welt in jedem Moment aufs neue erschaffen wird, also braucht dein Geist nur die Welt so neu erschaffen, dass dein Armband in dem Fall auf dem Trittbrett liegt.

Wir können das nur deswegen so selten weil wir riesige Anteile in uns haben, die glauben wir könnten das nicht.

Ansonsten, egal wie schön ein Armband ist, es symbolisiert eine Fesselung, eine Bindung deines Armes. Welche Fesselung in deinem Leben willst du (unbewusst) loswerden (=mit Füssen treten = im Fussraum gefunden) ?

lg von Andreas

120. Boubou schrieb am 08.2.2020:

Hallo Andreas,

der Ort an dem ich das Armband wiederfand, lag an einer sogenannten 'Kraftlinie' - aber ich habe so meine Zweifel ob das funktionierte wenn ich bewusst etwas neu zu erschaffen versuchte?
Das mit der Fessel mag schon eine Entsprechung haben - im Moment fällt mir nur auf dass ich immer starke Halsschmerzen bekomme wenn ich mich mit meiner künstlerischen Arbeit befasse, wenn ich meine Arbeiten auf mich wirken lasse. Auch wenn ich schreibe geht's mir da ähnlich. Ich verstehe das nicht. Eigentlich sollte Selbstausdruck doch befreien und nicht einschnüren, oder?
LG, Boubou (das gehört zwar nicht zur Rubrik ,verlorene Gegenstände' hat aber wohl was mit ,Fesseln' zu tun)

121. Vimea schrieb am 08.2.2020:

Hallo Andreas,
... ich würde gerne an deine Antwort an Boubou anknüpfen. Würdest du sogar soweit gehen zu sagen, dass neben Armbändern auch Ringe, Ketten, Ohrringe "bindend/fesselnd" sind - egal ob man sie geschenkt bekommt odersie sich selbst kauft - und "immer bremsend" auf das eigene Leben einwirken?/
Danke und Grüße,
Vimea

122. Andreas schrieb am 09.2.2020:

Hallo Boubou,
Selbstausdruck kann dich nicht befreien, da bringst du etwas durcheinander. (Vielleicht irgend eine schwachsinnige Lehre aus der Mainstreampsychologie ??)

Befreiung kann nur durch innere Auflösungsarbeiten geschehen, auflösen, sich umentscheiden, neue freiere Sichtweisen wo man gefesselt, blockiert, unfrei ist.

lg von Andreas

123. Andreas schrieb am 09.2.2020:

Hallo Vimea,

Ringe, Ketten, Ohrringe - ja das sind immer Symbole für Fesselungen, Bindungen, Ketten, die wir uns auferlegt haben. Natürlich ist das alles unbewusst.

Ein einfaches Beispiel sind zb diese Nasenringe. Die gibts auch in der Landwirtschaft bei den Kühen. Darum können die der unbewusste Versuch sein, sich mit den geschundenen Kühen dieser Welt solidarisch zu zeigen. Trotzdem ist den wenigsten Nasenringträgern dies bewusst und gerade wegen dem unbewussten bleiben sie das Opfer dieser Aspekte, weil Befreiung könnten sie in dem Beispielfall nur erreichen, wenn sie aussteigen aus dieser Tierqual, also kein Fleisch und Milchkonsum mehr. Aber weil sie das nicht tun, stattdessen diesen Aspekt unterdrücken, so müssen sie halt wie die Kühe mit Nasenring herumlaufen (von dem unbewussten unterdrückten Anteil gezwungen).

und "immer bremsend" auf das eigene Leben einwirken?
es ist natürlich nicht der Schmuck, sondern der damit in Rosonaz schwingende innere Anteil, welcher die Bindung und Unfreiheit erschafft.

lg von Andreas

124. Alev schrieb am 18.2.2020:

Hallo!
Ich habe meine Halskette in einem Hotel in London liegen gelassen. Anscheinend hat weder die Putztruppe, noch sonst jemand sie gefunden. Es kann eigentlich nicht sein, dass die Kette übersehen wurde, dafür ist sie zu gross resp. hat zu viele Anhänger.
Wie gehe ich vor, damit ich sie wieder finde?

125. Andreas schrieb am 18.2.2020:

Hallo Alev, ja, einfach mal die obigen Schritte durchlaufen - lg

126. Lukas schrieb am 24.5.2020:

Hallo Andreas habe meine Schlüsselbund vor einem Monat verloren. Habe das Gefühl ich kann alle Ziele nicht mehr erreich wenn ich ihn nicht wiederfinde. Bitte helfe mir.
Lg Lukas

127. Andreas schrieb am 24.5.2020:

Schlüssel = Männlichkeitssymbol

Hallo Lukas,
Schlüssel sind auch ein direktes Männlichkeitssymbol (Penissymbol), weil man mit einem Schlüssel (Yang) aktiv etwas passives (Schloß, Yin, Schoß, weiblich) öffnet. Daraus ergeben sich viele mögliche Themen, zb:

- Vielleicht soll dir der Schlüsselverlust aufzeigen dass du deine männliche Kraft verloren hast (so klingt es ja wenn du sagst du fühlst als könntest du keine Ziele mehr erreichen) - und so wäre die eigentliche Frage, was ist der wahre Grund dafür ? (und bei dieser Frage musst du natürlich in die Tiefe gehen, zb hast du vielleicht dein Mann-Sein zu sehr vom Statussymbol für welches einer der Schlüssel steht abhängig gemacht, oder oder oder..)

- ein anderes Thema im Zusammenhang mit Schlüsseln ist Offenheit. Wo bist du selber nicht offen, bzw was möchtest du unbewusst nicht mehr öffnen ?

lg von Andreas

ps Nachtrag für alle Mitleserinnen:
Wenn du als Frau einen Schlüssel oder einen Schlüsselbund verlierst, dann wäre die Botschaft sich den eigenen Männerthemen zuzuwenden. Welche Männerthemen sind unfriedlich in dir selbst ruhend, so unfriedlich dass du nichts mehr damit zu tun haben willst und ersatzweise den Schlüssel aus deinem Leben weggezaubert hast ?


128. Lukas schrieb am 08.6.2020:

Ja das sind spannende Fragen. Jedoch wäre mein Ziel den Schlüssel wieder zu finden. Haben Sie diesbezüglich einen Tipp für mich...

129. Andreas schrieb am 08.6.2020:

Hallo Lukas,
Ja, die Antworten auf solche Fragen kann dich zu den Themen führen die es zu lösen gilt.

lg von Andreas

130. Kati schrieb am 24.6.2020:

Im grünen Gewölbe wurdeim November 2019 der sogenannte Staatsschatz des August des Starken auf brutale und sehr geschickte Vorgehensweise gestohlen.Es betrifft sozusagen Sachsen.Es gibt da einiges zum Nachdenken. Wer macht mit?

131. Andreas schrieb am 25.6.2020:

Hallo Kati,
Vielleicht wäre der Schatz nicht gestohlen worden, wenn die Sachsen ihn freiwillig den Polen zurück gegeben hätten.. weil von den Polen hat dieser August sich das Geld ja wohl hauptsächlich angeeignet (zu unrecht, weil die hatten sich ja einen anderen König gewählt) Dieser August war wohl ein ziemlich übler Geselle der sich durch Bestechung durchs Leben gewurstelt hatte. Da können die Sachsen ja jetzt froh sein dass seine Hinterlassenschaft von ihnen gegangen ist.

lg von Andreas

132. Kati schrieb am 27.6.2020:

Das sind auch meine Gedanken und Einsichten dazu.
Das"Brutale"und "Geschickte"ist dann sozusagen wieder zurückgekommen,da August ebenso gehandelt hat.
Vielen Dank,Andreas.
Eine Spende folgt.
Ich lerne und begreife sehr viel.

133. Andreas schrieb am 27.6.2020:

Hallo Kati - lieben Dank.

134. lara schrieb am 07.7.2020:

Lieber Andreas, mir wurde heute morgen mein 3 Monate altes Fahrrad gestohlen. Ich hatte es direkt vor meinem Arbeitsgebäude abgestellt. Das Geld für das Fahrrad habe ich von meiner Mutter bekommen. Ich rätsele nun ob die Ursache in der Beziehung zu meiner Mutter liegt oder etwas mit meiner Arbeitssituation zu tun hat oder etwas ganz anderes. Das Fahrrad mochte ich sehr.
Vielen Dank für Deine tolle Seite, Lara

135. Andreas schrieb am 08.7.2020:

Hallo Lara,
ja, das kann viele Gründe haben.
- vielleicht ist es sogar ein Muster dass dir Dinge weggenommen werden die du von deiner Mutter bekommen hast (gab es das in der Kindheit ?)
- was war die Agenda der Mutter hinter dem Fahrradgeschenk ?
- was hat dich davon abgehalten, dich einzufühlen (und zu erkennen dass das Fahrrad da nicht sicher ist) ?
- ein Fahrrad ist auch ein Symbol für Beweglichkeit - insofern kann es auch ein Hinweis sein dass diese Arbeitsstelle dir deine Beweglichkeit stiehlt ?

lg von Andreas

136. Lara schrieb am 09.7.2020:

Lieber Andreas,
danke für Deinen Kommentar und die inspirierenden Hinweise. Ein Muster (bzgl Geschenke meiner Mutter) kann ich nicht erkennen. Motiv meiner Mutter war es, dass ich "endlich mit einem sicheren Fahrrad" unterwegs bin (bis dahin fuhr ich immer mit einem klapprigen Fahrrad ohne funktionierende Gangschaltung und mit notdürftiger Beleuchtung).
Größte Resonanz spüre bei Deiner Frage, was mich abgehalten hat? Dazu fällt mir noch ein, dass ich in der Woche zuvor, genau an der gleichen Stelle mein Fahrrad mit einem anderen Fahrrad zusammen angeschlossen hatte, was natürlich zu einigen Verwicklungen führte und den Besitzer des anderen Fahrrades verärgert hat. Über diesen Zusammenhang muß ich noch etwas nachdenken. Vielleicht fällt Dir auch was dazu ein.
Nochmals l herzlichen Dank für Deine Antwort und Deine Seite hier und einen wundervollen Tag,
Lara

137. Andreas schrieb am 09.7.2020:

Hallo Lara,
mein Fahrrad mit einem anderen Fahrrad zusammen angeschlossen
ja, das kann unbewusst etwas angestossen haben, dass ein innerer Anteil keinen Bock mehr auf das Fahrrad hatte. Wo bist du selber in deiner Beweglichkeit (=Symbol Fahrrad) an andere angebunden ?
Motiv meiner Mutter war es, dass ich "endlich mit einem sicheren Fahrrad" unterwegs bin (bis dahin fuhr ich immer mit einem klapprigen Fahrrad ohne funktionierende Gangschaltung und mit notdürftiger Beleuchtung).
Die Frage ist vielleicht: Fühlst du dich überhaupt eines solchen Fahrrades wert ?
Welcher Anteil in dir wollte dieses perfekte Fahrrad gar nicht ?
Welcher Anteil fühlt sich so wertlos dass du mit einem solch minderwerten Fahrrad in Resonanz warst ?
Gewonnen hat nun offensichtlich erst einmal dieser besagte Anteil, den du offensichtlich unterdrückst und weigerst anzuerkennen und der darum die Oberhand über dein Leben hat.
Fühlst du dich überhaupt der Liebe der Mutter wert ?
Auch könnte die Botschaft enthalten sein, sich von der Mutter abzulösen, weil eigentlich wäre es deine eigene Aufgabe dich um dein Fahrrad gut zu kümmern.

lg von Andreas

138. Lara schrieb am 14.7.2020:

Lieber Andreas, herzlichen Dank für Deine wieder inspirierenden Antworten.
Ich habe wohl momentan ein Fahrradthema in meinem Leben. Heute bin ich mit meinem Fahhrad gestolpert und hingefallen (nicht beim Fahren) und habe mich ernsthaft verletzt. Keine Ahnung was das alles bedeutet....
Lieben Gruß,
Lara

139. Andreas schrieb am 15.7.2020:

Hallo Lara,
Das heißt grundsätzlich handelt es sich um ein Sturzthema, siehe hier. Dabei ist ein Fahrrad ein Symbol für Beweglichkeit (kann aber natürlich individuell für dich auch noch weitere Themen symbolisieren) -So kannst du dir zb  Fragen stellen wie diese:
Wo bin ich überheblich gegenüber meiner eigenen Mobilität/Beweglichkeit ?
Wo beachte ich meine Beweglichkeit oder Mobilität zu wenig ?

lg von Andreas

140. Heiko schrieb am 17.7.2020:

Danke für den tollen Artikel bzw. danke für die ganze Seite.
Ich habe mal eine Bitte: Kannst Du mal einen Artikel über das Schwitzen uns über Kälteempfindlichkeit schreiben?
Es gibt Phasen in meinem Leben da schwitze ich wie ein Schwein. Als meine Mutter an Krebs erkrankte schwitzte ich besonders intensiv und immer wenn ich irgendwo hinfuhr, also wenn ich im Aufbruch war. War ich dann unterwegs dann war alles wieder in Ordnung. Schlimm ist das Schwitzen auch wenn ich aus der Dusche komme. Ich trockne mich ab und bin nach wenigen Minuten wieder naß - furchtbar. Ich muß mich dann immer ca. 15 Minuten aklimatisieren.

Dann habe ich eine abnormale Kälteempfindlichkeit, das ist besonders schlimm. Ein Hellseher meinte einmal das ich nicht Angst vor der Kälte im physikalischen Sinne habe sondern vor zwischenmenschlicher Kälte. Was meinst Du, lieber Andreas?

141. Andreas schrieb am 18.7.2020:

Hallo Heiko,
ja, Schwitzen ist ja in der Tat für ganz viele Menschen ein großes Thema, wie man am Verbrauch von gesundheitsschädlichen Antitranspirants sehen kann. Mehr findest du in den nächsten Tagen hier.

Bei dir scheint es ja getriggert zu werden wenn du unter der Dusche bist und wenn du dich im Aufbruch befindest. Also kannst du mal überlegen ob es da ein noch nicht vollständig verarbeitetes Ereignis in deiner Kindheit gab zu solchen Zeitpunkten, das wäre das Naheliegendste..
Auch bei Kälteempfindlichkeit, schaue nach Ereignissen die bei Kälte stattfanden und dadurch jedesmal neu im Unbewussten bei Kälte aktiv erinnert werden.

lg von Andreas

142. Sabine schrieb am 30.7.2020:

Hallo Andreas,
Ich bin begeistert, mit wieviel Energie und Zuwendung du all die Fragen beantwortest. Gerne würde ich deine Hilfe auch in Anspruch nehmen.
Ich habe vor 4 Monaten meine Brille (kurzsichtig) verloren, die ich nur zum Autofahren brauche. Habe mir bis heute keine neue besorgt, weil ich denke, die kann nicht weg sein, weil ich sie immer nur im Auto benutzt und liegen habe.Also muss sie eigentlich noch im Auto sein.
Vor einigen Tagen habe ich meine Halskette verloren, die ich sehr mag, weil sie mir gut steht, und für die ich immer viele Komplimente bekommen habe,die aber mit keinerlei persönlicher oder emotionnaler Bedeutung verbunden ist.. Auch sie habe ich IM Auto verloren. Es ist auch hier unfassbar, dass ich sie nicht wiederfinde.ich überlege nun tatsächlich, mir exakt die gleiche Brille und exakt die gleiche Kette neu zu kaufen. Ist das sinnvoll?
Hast du eine Idee dazu? Freue mich über und auf deine Gedanken dazu.
Vielen Dank und liebe Grüße
Sabine

143. Andreas schrieb am 30.7.2020:

Hallo Sabine,
ja, einfach wiederkaufen löst die Ursache nicht auf und die Serie würde dann evt weitergehen. Was ist also die Botschaft ?

Bei der Brille kannst du dich direkt fragen, welche alte Sichtweise(n) will ich unbewusst loswerden ? Offensichtlich gehts hier um eine Sichtweise die du dir am liebesten gleich wieder neu zulegen würdest (=neu kaufen)..
Bei der Halskette gehts auch um Sichtweisen, aber mehr um Sichtweisen wie andere dich sehen oder wie du auf andere wirken willst.
Auch diese willst du nicht loslassen, willst sie dir neu zulegen, obwohl ein Anteil in dir diese alten Sichtweisen sehr wohl loswerden will. Und diesen Anteil unterbutterst du wohl, deswegen macht er sich bemerkbar durch das Verschwinden der Brille und Kette.
Brille = Sichtweise
Kette = eine Kette eben, eine Fesselung, ein Angekettet sein
Wo in deinem Leben bist du durch deine Sichtweise(n) angekettet ?
(und zwar evt speziell im Bezug auf Vorwärtskommen im Leben (=Auto) ?

lg von Andreas

144. Sabine schrieb am 31.7.2020:

Lieber Andreas,
Ich danke dir sehr für deine prompte Antwort. Sie geht sehr mit mir in Resonanz, Habe momentan aber noch einen absolut blinden Fleck bei der Frage, um welche Sichtweisen es gehen könnte... aber ich bleibe da dran.
Vielen Dank nochmal!
Sabine

145. Andreas schrieb am 31.7.2020:

Hallo Sabine,
zuerst kannst du einfach aktuelle Themen in deinem Leben betrachten auf die das zutreffen könnte.
lg von Andreas

146. Boubou schrieb am 13.8.2020:

Hallo Andreas!

Es sind mir neulich mehrere Vorfälle mit Gurten passiert. Ich bin von einer Reise zurückgekommen und bei der Gepäckausgabe fehlte auf meinem Koffer der Gurt. Zudem bemerke ich immer öfter, dass ich beim Autofahren (sowohl beim Lenken wie auch als Beifahrerin) einfach vergessen habe mich anzugurten! Das ist mir früher nie passiert.
Was möchten diese Vorkommnisse mir sagen? Gurt ging verloren - und ich vergesse mich anzugurten?
Lieben Dank für deine Antwort! LG, Boubou

147. Andreas schrieb am 14.8.2020:

Hallo, ja, die erste Frage wäre, Gibt es Erlebnisse im Zusammenhang mit einem Gurt, die du irgendwie verdrängst und dass deshalb dein Unterbewusstsein ein Problem mit Gurten hat ?
Wenn es kein direktes Erlebnis gibt, dann kann es ein Thema sein welches indirekt mit dem Symbol des Gurtes verknüpft ist: Also ein Gurt steht ja dafür dass etwas zusammengehalten wird, zusammengebunden, festgezurrt, zb: Was oder Wo fühlst du dich so festgebunden und willst aber eigentlich frei und ungebunden sein ?

lg von Andreas

148. Boubou schrieb am 20.8.2020:

Hallo Andreas,
danke für deine Sichtweise. So direkte Verbindungen fallen mir nicht ein. Möglich, dass das Ganze tiefer geht - ich gestalte gerade einiges in meinem Wohnbereich um. Da gibt es bestimmt Dinge, an denen ich sozusagen festgebunden bin (emotional oder aus Gewohnheit) auch wenn einiges sicher zu viel davon ist ...
LG, Boubou

149. Andreas schrieb am 20.8.2020:

Hallo Boubou, ja, wenn dir das schon selber bewusst ist, dann ist es sicher zuviel.
lg von Andreas

150. Torsten schrieb am 13.9.2020:

Hallo zusammen,

ich bin nach der Suche nach einem mir wertvollen Gegenstand. Genauer gesagt ist es ein altes Bild in der Größe eines Taschenbuches mit dem Abbild eines Engels mit Kugel. Es wurde mir von meiner Mutter geschenkt und sie hat es widerrum von ihrer Tante zur Kommunion geschenkt bekommen. Neben dem vielleicht realen Wert wiegt der persönliche Wert des Bildes um ein vielfaches höher. Ich weiß auch wo ich es zuletzt aufbebwahrt hatte, aber dort ist es nicht mehr. Ich habe alles abgesucht (gefühlt die ganze Wohnung) und ich finde es nicht. Auch meine Erinnerungen geben mir keine weiteren Informationen, nur dass ich eine gewisse Energie am ursprünglichen Aufbewahrungsort spüre. Das Bild ist mir auch klar vor Augen mit all seinen Fehlern und Eigenschaften - es löst bei mir viel Positives aus, nur komme ich meinen Ziel nicht näher und finde es nicht. Vermutlich habe ich es selbst von dem Ort entfernt und an einen sicheren "Aufbewahrungsort" gelegt. Nur wo? Ich habe schon viel versucht und meine Gedanken kreisen täglich was krankhaft um dieses Bild - der Verlust macht mich unsäglich taurig. Eine kleine Hoffnung habe ich noch: ich renoviere im nächsten Monat das Zimmer, in dem ich es aufbewahrt hatte vollständig - es kommt alles raus. Ich hoffe ich finde es dabei. Und in den neuen Räumlichkeiten hat es dann auch einen strahlenden Platz - ich sehe es schon vor mir - obwohl mir das Bild noch fehlt. Hat jemand noch eine Idee für mich? Ich bin für jeden Ansatz dankbar!

151. Andreas schrieb am 14.9.2020:

Hallo Torsten,
..Und in den neuen Räumlichkeiten hat es dann auch einen strahlenden Platz - ich sehe es schon vor mir
Vielleicht gibt es gerade diesbezüglich einen Anteil in dir das gar nicht so möchte (?)
also einen Anteil der nicht die Kommunion der Mutter (indirekt) im Mittelpunkt haben möchte (?)
vielleicht gibt es einen Anteil der glaubt es der Mutter schuldig zu sein - und die Seele möchte aber natürlich alle sich schuldig-fühlen Anteile auflösen..

lg von Andreas

152. Torsten schrieb am 23.9.2020:

Hallo Andreas,

vielen Dank für deine Antwort, welche ich erst einmal wirken lassen wollte. Das wäre sicherlich ein Ansatz, wenn ich jedoch in mich hinein fühle, trifft dies für mich nicht zu.
Ich muss dazu noch etwas ausholen bzw. ergänzen: Das Bild hing in meinem Elternhaus seit ich denken kann über meinem Bett. Es sollte mich symbolisch beschützen - die Symbolkraft des Engels ist hier für mich passend. Nach meinem Auszug durfte ich auch das Bild mitnehmen, was ich gerne tat. Ich nahm es also mit, weil ich es wollte und nicht weil ich es musste. Eine Verbindung zur Kommunion meiner Mutter habe ich nicht - außer dass ich weiß, dass es aus dieser Zeit stammt.
Es hatte bei mir nach dem Umzug immer einen bestimmten Platz im Bücherregal - war jedoch nicht sichtbar. Der Grund hierfür war primär nicht die fehlende Wertschätzung sondern vielmehr, dass ich für mich keinen geeigneten Platz finden konnte um es aufzuhängen - und somit legte ich das Stück sicher auf die Seite. Es war mir auch weiterhin ein wertvoller Gegenstand, der mir auch während meiner Krebserkrankung Hoffnung und Zuversicht bescherte. Die Symbolik des Engels und der Glaube an Gott spielte hierbei eine Rolle. Auf den zweiten Blick sehe ich für das Bild trotzdem eine fehlende Wertschätzung, da es nur im Regal lag - das Bild sollte gesehen werden.
Heute habe ich beim Durchstöbern alter Bilder eine Aufnahme von 12/2017 gefunden, auf dem ich tatsächlich das Gemälde erkennen kann. Es lag an dem Platz, an dem ich es vermutet hatte, nur leider jetzt nicht mehr. Komisch ist, dass ich unter dem Bild ein Buch erkenne, dass ich bewusst und wissentlich weggeworfen habe - trotzdem kommen bei meinem Gemälde keine weiteren Erinnerungen auf.
Bei meinen bisherigen Suchaktionen bin ich nicht fündig geworden. Ich weiß leider nicht mehr wo ich es hingelegt habe, habe aber drei Gedanken, die vielleicht eine Rolle spielen könnten beim Wiederfinden: 1. Ich wollte es an einen sicheren Platz bringen. 2. Ich habe das Gefühl (habe aber keine Erinnerung daran), dass ich es in ein Handtuch gepackt habe. 3. Ich habe das Gefühl, dass der Engel jetzt auf meine Kinder aufpasst. (Die Kinderzimmer habe ich auch schon durchgesehen, ohne Erfolg).

Deine gut strukturierte Arbeitsanleitung habe ich auf mich wirken lassen und durchgearbeitet, noch ohne Fund, jedoch mit folgenden Erkenntnissen:
1. Persönliche Erinnerungen: Meine negativen Erfahrungen mit dem Bild waren: ein Wassertropfen mit dem ich versehentlich einen Wasserfleck verursacht hatte und die Angst vor weiteren Beschädigungen oder die Zerstörung. Zudem könnte ich den Punkt der fehlenden Wertschätzung noch ergänzen, da es ja "nur“ ungesehen im Bücherregal lag. Meine Auflösung hieraus: Mit dem Wassertropfen war das Bild nicht mehr perfekt, doch der Umstand ist nicht mehr zu ändern. Es machte vielmehr ein besonderes Unikat daraus und verliert damit für mich nicht an seiner Strahlkraft. Weitere Angst vor Beschädigungen und Zerstörung muss ich nicht haben, denn ich trage das Bild tief in mir und sehe es klar in meinem Verstand. Es ist immer da für mich. Die Auflösung zur Wertschätzung habe ich oben bereits geliefert, ohne der Anleitung zu folgen: Das Bild will gesehen werden und ich möchte auf das Gemälde blicken mit all meinen positiven Gedanken, die ich damit verbinde.
2. Persönliche Symbolik: Ich finde hierzu nur positive Punkte: Das Bild bedeutet für mich primär Hoffnung, welche es mir spendete während meiner Krebserkrankung. Es strahlt außerdem Friede und Stärke aus - ich sehe eine Gleichgewichtsbeziehung.
3. Allgemeine Symbolik: Der Gegenstand symbolisiert für mich Glauben und Beschützerfunktion. Zeitweise bin ich vom Glauben abgekommen, jedoch habe ich den Glauben zu Jesus und unseren Herrn wiedergefunden. Er hat mich trotz des Niederschlags im Rahmen der Krebserkrankung geschützt und mich gut durch die Krise geführt. Ich bin Gott und dem Leben dankbar.
4. Visualisieren: Ich schließe die Augen und sehe den Gegenstand mit geschlossenen Augen. Das alte Bild erstrahlt wieder in neuer Bracht und hängt in meinem neuen Arbeitszimmer, direkt an dem Platz, wo es endlich zur Geltung kommen kann und für mich jeden Tag gesehen wird. Fern ab vom "versteckten“ Dasein, hin zum aufmerksamen Wahrnehmen. Einen jeden Tag.

Jetzt sind ein paar weitere Tage vergangen und es gibt zwei Neuigkeiten. Ich habe im Kellern beim Suchen nach dem Gemälde eine Video-Kassette meines längst verstorbenen Vaters gefunden, die ich dort unwissentlich deponiert hatte. Vielleicht war die Suche nach dem Bild gar nicht die Aufgabe, sondern die Videokassette? Ich bin auf jeden Fall unendlich dankbar über den Fund!
Das Zweite: Ich habe beim Telefonieren mit einem Freund konzentriert auf meinen Schreibtisch und den darunter stehenden Container geblickt. Der Blick schweifte immer wieder über diesen Container und plötzlich fragte ich mich, was wohl in der einen Schublade seien könnte. Ich zog die Schublade auf und sag ein Notizbuch, dass ich nicht brauche. Dahinter ein zweites Notizbuch und damit war ich fast am Ende der Schublade … doch im letzten Drittel sah ich einen Bilderrahmen: Es war das gesuchte Gemälde.

Fazit:
1. Auch wenn man glaubt, man hat wirklich alles durchgesehen, gibt es immer noch Plätze, an denen man eben noch nicht nachgesehen hat.
2. Die Suche macht etwas mit einem und wenn man sich mit der obigen Anleitung beschäftigt, kommen neue Themen auf, die einen bewegen. Damit werde ich mich die nächsten Wochen noch intensiv auseinandersetzen.
3. Bei der Suche können andere schon längst vergessene Dinge auftauchen, die vielleicht viel wichtiger sind als die eigentliche Suchsache.

Herzlichen Dank Andreas für Deine Seite - es war der Schlüssel, der mir bei der Öffnung des Schlosses fehlte! Alles Gute und bleib vor allem gesund!

153. Andreas schrieb am 24.9.2020:

Hallo Torsten,
das freut mich, dass du das Bild wieder gefunden hast. Der Wassertropfen kann übrigens eine ungeweinte Träne symbolisieren, bzw das Thema dieser ungeweinten Trauer. Vielleicht hast du unbewusst deswegen das Bild so weit hinten in die Schublade, weil du dieser Trauer aus dem Weg gehen wolltest. Interessant aber dass der Weg zum Bild über das Video vom Vater führte..

lg von Andreas

154. Torsten schrieb am 25.9.2020:

Hallo Andreas,
bei deinem letzten Satz bekomme ich Gänsehaut. Sicherlich steht alles im Zusammenhang: das Bild, der Wassertropfen, die Suche und das gefundene Video meines Vaters. Ich vermisse meinen Vater unwahrscheinlich und hätte ihn noch unendlich viel zu sagen / zu zeigen. Ich bin jetzt 44 Jahre alt - gestorben ist er mit 51 als ich 13 war. Jetzt werde ich das gefundene Video ersteinmal digitalisieren und dann meinen Kindern zeigen :)
Schönes Wochenende und alles Gute!

155. Laura schrieb am 06.12.2020:

Hallo Andreas,
Vielen Dank erst mal für deinen Hilfreichen Beitrag! Ich habe schon ein Mal meinen Geldbeutel verloren und dann (dank deinem Beitrag) wiedergefunden.
Nun bin ich wirklich am verzweifeln. Ich bin letztes Wochenende umgezogen und habe irgendwo im Endspurt meines Umzugs meinen Geldbeutel verloren. 500€, mein Ausweis, Studentenausweis, Bahnticket, Führerschein, Kredit und Bankkarte waren drinnen. Für mich sind 500€ extrem viel Geld und ich kann es mir nicht leisten diese zu verlieren. Am meisten tut mir also das Geld weh. Ich habe versucht mein Mangelbewusstsein anzunehmen und zu transformieren aber ich lebe immer noch im Mangel. Ich dachte mir auch, dass ich die Verantwortung vielleicht abgeben möchte und unbewusst nicht allein wohnen will oder den Umzug unbewusst nicht will, weil es mehr Distanz zu meinem Freund bedeutet. Aber nicht viel mehr. Ich bin innerhalb der selben Stadt umgezogen also ich wüsste nicht was mein Unterbewusstsein dagegen haben sollte.. Er ist einfach so vom Erdboden verschluckt. Ich weiß nicht mehr weiter :(
Liebe Grüße und alles gute!
Laura

156. Andreas schrieb am 06.12.2020:

Hallo Laura,
In dem Geldbeutel ist ja dann auf all den Ausweisen auch jeweils deine alte Adresse drin. Insofern wäre er auch ein Symbol für die alte Wohnung und die Botschaft wäre, dass es noch mehr loszulassen gibt als du bereits getan hast.
Das Neue kann nur kommen, wenn das Alte losgelassen wird. Und su wolltest mit dem Geld ja sicher einiges Neue für die Wohnung beschaffen - aber die Botschaft wäre dann: Richte deinen Fokus auf das Loslassen anstatt etwas neues zu kaufen.

Und zu dem Loslassen des alten gehört bei einem Wohnortwechsel immer ein Ritual wo man sich vom alten Wohnort verabschiedet und trennt (das kann sogar ein Cutting sein). Und auch was es für die Beziehung bedeutet, da scheinst du noch nicht im inneren Frieden zu sein, vielleicht ist sogar eine Art Selbstbestrafungsenergie am wirken.

lg von Andreas

157. Laura schrieb am 07.12.2020:

Lieber Andreas,

Vielen Dank für deine Antwort! Ich denke, du hast vollkommen recht. Da ich die Wohnung noch 2 weiter Wochen habe und auch doppelt Miete zahlen muss (was mir auch weh tut) und noch ein paar Kleinigkeiten dort liegen und ich mich noch nicht ummelden konnte und ich noch nicht geputzt habe, denke ich du hast hier vollkommen recht und ich werde deinem Rat folgen und nach dem putzen und ausräumen adé sagen!
Danke für die Antwort und für deine Seite, du hast mir schon oft geholfen!
Liebe Grüße
Laura

158. Roxana schrieb am 04.2.2021:

Hallo Andreas! Ich habe mir zum ersten mal eine Uhr gekauft die etwas mehr kostet. Ich hatte von Beginn an Angst sie zu verlieren, was dann auch beim zweiten Tragen direkt eintraf. An dem Tag war ich draußen und ich Frage mich ob diese Methode auch da helfen kann, da Passanten sie ja auch einfach hätten mitnehmen können.

159. Andreas schrieb am 04.2.2021:

Hallo Roxana,
Das kann hauptsächlich zwei Ursachengruppen haben, entweder es gibt einen inneren Anteil der mit dem Thema Zeit im Unfrieden ist, zum Beispiel der sich durch Zeit oder Termine unwohl oder gar gefesselt fühlt.
Oder das andere große Thema wäre der Status. Weil gerade in der heutigen Zeit wo doch an jeder Ecke eine Uhr zu finden ist, tragen viele Menschen Uhren nur noch aus Statusgründen. Vielleicht gibt es sogar einen inneren Anteil der dir diesen höheren Status durch diese Uhr gar nicht erlaubt ?
ob diese Methode auch da helfen kann, da Passanten sie ja auch einfach hätten mitnehmen können.
sobald du alles bearbeitet hast was "abstoßend" zwischen dir und der Uhr wirkt, da kann sie leicht wieder zurück kommen. So wie sie jemand mitgenommen haben könnte, so könnte sie ja auch jemand zurück bringen oder im Fundamt abgeben.

lg von Andreas

160. Kathip schrieb am 24.2.2021:

Unfassbar ich hab gerade so Gänsehaut. Ich habe seit Gestern morgen meinen wichtigen Schlüsselbund gesucht. Hab schon geschwitzt weil mein Arbeitsschlüssel daran ist.

Ich habe diesen Beitrag gelesen und dann mit der inneren Arbeit begonnen und Affirmationen gesagt.
Jetzt gerade hab ich ihn wieder gefunden.
Unfassbar ich bin so glücklich und dankbar.

161. Andreas schrieb am 24.2.2021:

Hallo, ja, in diesem Universum können Dinge nicht wirklich verloren gehen, sie können nur ausgeblendet werden..
lg von Andreas

162. Caruso schrieb am 04.5.2021:

Hallo Andreas!
Auch ich habe einen Gegenstand auf mysteriöse Weise "verlegt":

Heute trug ich einen Aquamarin bei mir in der Hosentasche, während ich Schränke und Schubladen ausgemistet habe und den Frühjahrsputz erledigte.

Ich hatte schon seit ein paar Tagen das Bedürfnis, mich von Altem und Überflüssigem zu trennen.

Irgendwann bemerkte ich, dass mein Stein verschwunden war. Da war aber leider schon der Müll entsorgt und die Kleidung im Spendencontainer und die 'zu verschenken' - Kiste vor der Haustür abgestellt...

Ich bin die kurzen Wege mehrmals abgelaufen und habe daheim alles abgesucht.

Gibt es da Teile in mir, die die Kraft des Steines nicht annehmen und sich den damit verbundenen Themen entziehen wollen?!

Welche Symbolik oder anderes Thema erkennst du hier??

Ich danke dir ganz herzlich.

163. Andreas schrieb am 04.5.2021:

Hallo Caruso,
Da hat der Aquamarin bei dieser Gelegenheit vielleicht eine negative oder schwere Energie aus der Vergangenheit aufgenommen, von der du dich unbewusst trennen wolltest und so ist der Heilstein mitsamt der aufgenommenen Energie verschwunden. Heilsteine nehmen oft solche negativen Energien auf, dadurch entsteht ja eine Schutzwirkung für den Träger.
Falls er wieder auftaucht, solltest du ihn also reinigen oder halt ihn seines Weges ziehen lassen, denn seine Aufgabe bei dir ist dannn wohl erfüllt..

lg von Andreas

164. Caruso schrieb am 05.5.2021:

Hallo,
Der verloren gegangene Stein war ein Amazonit und kein Aquamarin.

Beste Grüße

165. Andreas schrieb am 05.5.2021:

Hallo Caruso,
ja ein Amazonit ist noch mehr aufnahmefähiger als ein Aquamarin.
lg von Andreas

166. Isabel schrieb am 24.5.2021:

Hallo Andreas,
bin zufällig auf diese Seite gekommen und erstaunt und beeindruckt. Hatte etwas zu Schlüssel wiederfinden gesucht und mehr an diese Piepsdinger gedacht.

Seit gestern Abend ist mein Schlüsselbund weg. War noch mit meinem Sohn spazieren. Er ist sich sicher, dass ich die Haustür aufgeschlossen habe. Ich habe ehrlich gesagt keine Erinnerung mehr daran, ob mein anderer Sohn den Türöffner betätigt hat, oder ob ich wirklich aufgemacht habe.

Schlimm ist, dass da wirklich wichtige Schlüssel dran sind: Haustür/Wohnungstür (Schließanlage), Autoschlüssel und Büroschlüssel. Katastrophe! Habe schon die Wohnung auf den Kopf gestellt und bin den Spazierweg abgelaufen. Letzte Woche haben zwei Schlüssel von meinem Sohn gefehlt. Zum Glück sind die wieder da. Aber bei Schlüsseln ist der Wurm drin. Kannst du mir irgendetwas dazu sagen?

Lieben Dank
Isabel

167. Andreas schrieb am 25.5.2021:

Hallo Isabel,
ja, Schlüssel sind ein Männlichkeitssymbol (siehe Kommentar 127). Für dich als Frau gehts dabei also um ein Männerthema welches du unbewusst loswerden/verdrängen möchtest und darum verschwinden die Schlüssel weil du dich diesem Thema nicht stellen möchtest.
Da ja vor kurzem schon einmal das Schlüsselthema aktuell war kannst du dich ganz konkret fragen was das aktuell für ein unbefriedetes Männerthema ist welches es da zu erlösen gilt ?

lg von Andreas

168. Isabel schrieb am 30.5.2021:

Hallo Andreas,
Schlüsselbund ist wieder da! Habe ihn an einem ganz merkwürdigen Ort gefunden. Thema Männer ist tatsächlich schon immer unrund in meinem Leben gewesen.
Mal schauen, was ich damit mache.
Vielen Dank dir.

Isabel

169. Anna schrieb am 21.6.2021:

Hallo Andreas

Ich vermisse seit sicherlich einer Woche - jedoch evtl. schon seit Fronleichnam einen Schlüsselanhänger mit 2 Schlüssel dran von meinem Ferienhaus. Habe in und um mein Haus, Keller, in den Autos gesucht. Sogar meinen Mieter gefragt ob er auch noch in den Autos und auf dem Weg dazu schauen kann. Einfach nichts. Was kannst du mir dazu sagen?
Lg Anna

170. Andreas schrieb am 21.6.2021:

Hallo Anna,
ja, wenn Frauen Schlüssel verlieren handelt es sich meist um unbefriedete Männerthemen die auf den Schlüssel projiziert werden, mehr siehe Kommentar 127.

lg von Andreas

171. Otua schrieb am 20.7.2021:

Hallo Andreas
Und worüber sollte ich nachdenken, wenn ich den Schlüssel aus Versehen steckenlasse und ihn später zum Glück immer noch an der Autotür vorfinde? Vielen Dank an dich

172. Andreas schrieb am 21.7.2021:

Hallo Otua,
Das bedeutet ja, dass jeder dein Auto (=dein Selbst) öffnen kann. Das heißt es kann die unbewusste Botschaft sein, dass es einen Anteil in dir gibt der möchte dass jedermann einen Zugang zu dir haben kann. Jeder soll dich öffenen können.
zb wenn du an sich ein sehr verschlossener Mensch bist, dann würde sich hier ein Anteil melden der mehr offen sein will. Der die Kontrolle über die eigene Verschlossenheit abgeben möchte. Im Extrem bis hin zum unbewussten Wunsch dass da endlich der Märchenprinz kommt und mich öffnet..

lg von Andreas

173. Liane schrieb am 25.8.2021:

Hallo Andreas,
Seit 1,5 Wochen ist mein Portemonnaie verschwunden. Ich muss es verloren haben oder es wurde gestohlen. Leider wurde es nicht abgegeben oder gefunden. Ich lebe schon über 20 Jahre in den Niederlanden und habe einen deutschen Ausweis. Und einen niederländischen Führerschein.
Was ist deine Meinung? Habe keine schlechte Erfahrung zu meinem Portemonnaie.

174. Andreas schrieb am 26.8.2021:

Hallo Liane,
Trotzdem muss es einen Grund geben. Überlege was besonderes in der Zeit davor war und zb einen Bezug zum Ausweis oder Führerschein hatte. Finde heraus warum du sie loswerden wolltest, oder was für Spannungen es sind welche dein Unterbewusstsein durch den Verlust des Portemonnaies loswerden will.

lg von Andreas

175. Liane schrieb am 03.9.2021:

Hallo Andreas,

ich habe meine innere Arbeit gemacht und mir vorgestellt, dass ich mein Portemonnaie wieder in den Händen halte. Da es nun schon 3 Wochen verschwunden ist, wird es wohl nicht mehr auftauchen. Wünsche mir so sehr, dass ich es wieder bekomme.

176. Andreas schrieb am 03.9.2021:

Hallo Liane,
Wünsche mir so sehr, dass ich es wieder bekomme.
ja, solange du den anderen Anteil der es nicht mehr will/wollte unterdrückst wird dieser (gerade durch die Unterdrückung) mehr Kraft, mehr Macht, sozusagen mehr Auftrieb erhalten, und ist dadurch dann oft stärker als der Anteil der es wieder will.

lg von Andreas

177. Liane schrieb am 10.9.2021:

Ich bin SPRACHLOS… ich habe es tatsächlich unterdrückt und es dann verändert. Am Dienstag kam der Anruf, dass mein Portemonnaie abgegeben wurde. Lediglich Geld und Bankkarten fehlen. Was immer das auch zu bedeuten hat, Hauptsache die wichtigsten Ausweise sind wieder in meinem Besitz.

178. Andreas schrieb am 10.9.2021:

Hallo Liane,
ja, es ist wichtig solche Erfahrungen zu machen, weil sie lehren dass alles geistigen Gesetzmäßigkeiten folgt und es keine Zufälle gibt.

lg von Andreas


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