Autoimmunerkrankungen

Autoimmunerkrankungen wie beispielsweise die Schilddrüsenerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis treten ja anscheinend immer häufiger auf. Vielleicht werden sie aber auch nur deswegen häufiger diagnostiziert, weil die Menschheit allmählich reif ist, zu erkennen, dass wir selbst es sind, die auch in unserem Körper bestimmen, was dort geschieht. Die Schulmedizin sagt bei den Autoimmunerkrankungen jedenfalls ganz offiziell, dass sich hier der Körper sozusagen gegen sich selbst wendet. Wir sind es also selbst, die uns krank machen. Irrtümlicherweise erkenne das Immunsystem körpereigenes Gewebe als zu bekämpfenden Fremdkörper.
Nun, bis auf das Wort "Irrtümlicherweise" hat die Schulmedizin hier sogar recht. Natürlich ist es kein Irrtum, was der Körper hier macht. Im Irrtum sind lediglich diejenigen Mediziner, die glauben, es gehen dem Körper hier um die Bekämpfung körpereigenen Gewebes. Sie glauben dies deswegen, weil sie in ihren Forschungen nicht die abgespeicherten Fremdenergien in dem jeweils betroffenen Gewebe untersucht haben. In Wirklichkeit versucht der Körper ja nur diese Fremdbesetzung des Gewebes loszuwerden. Der Körper macht dies nur, wenn alle anderen Möglichkeiten gescheitert sind, wenn also der Mensch sich jahrzehntelang geweigert hatte, die entsprechenden Fremdprogrammierungen oder Fremdenergien loszulassen.
Einer jeden Autoimmunerkrankungen geht immer ein jahrelanger Prozess voraus, in dem das Bewusstsein des Menschen beispielsweise in Träumen versucht hat das jeweilige Thema zu bearbeiten und aufzulösen. Nur wenn der Mensch diese inneren Prozesse nicht ausreichend unterstützt hat, und das Körperbewusstsein keinen anderen Ausweg mehr sieht, greift es zu dem, was die Medizin dann als Autoimmunerkrankungen benennt. Der Körper greift das befallene Gewebe direkt an, um sich durch dessen Beseitigung auch von den Speicherungen in dem betroffenen Gewebe zu befreien. Autoimmunerkrankungen sind also eine Art körpereigene Reinigungsfunktion von extrem negativen Energiespeicherungen. Durch die Fremdspeicherung im Gewebe, glaubt der Körper sozusagen, dies sei fremdes Gewebe. Was das für Speicherungen im Einzelfall sind, muss natürlich immer individuell betrachtet werden:

Das können traumatische Wut, Angst oder Schockspeicherungen sein, oft auch Selbstzerstörungsprogramme, die ja oft fremdübernommen sind. Gerade Selbstzerstörungsprogramme werden ja gerne von Generation zu Generation weitergetragen. Man glaubt man trage eine Schuld, man müsse eine Schuld abtragen, für etwas sühnen und also sich selber bestrafen oder gar zerstören um zu sühnen. Aus unbewusster Solidarität mit unseren Vorfahren wollen wir genau so leiden. Auch heute noch gibt es besonders viele Frauen die in solchen unbewusst wirkenden Mustern drinhängen und unbewusst glauben, solche Selbstzerstörungen leben zu müssen. Sie glauben, das sei ihre Pflicht. So ist es auch nicht verwunderlich dass beispielsweise 10 mal mehr Frauen am Hashimotosyndrom erkranken als Männer.

Wie man nun leicht erkennt, kann einer solchen Autoimmunerkrankung nur durch die Heilung des Geistes, also durch die energetische Reinigung des betroffenen Gewebes, die Ursache entzogen werden. Da wird es Zeit, dass die Medizin sich endlich den Methoden aus der Geistheilung öffnet.


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Kommentare

1. Andrea schrieb am 07.6.2017:

das hört sich für mich echt stimmig und interessant an ... hab gleich bei mir selber getestet und wichtige Info bekommen ... danke! lg

2. Lena schrieb am 13.11.2017:

Aber wie?
Dachte immer ich bin auf dem richtigen Weg, bete, liebe...
Kann mir auch keinen Heiler oder so leisten.

3. Andreas schrieb am 14.11.2017:

Hallo, ja, darum sendet die Seele dann ja Botschaften über den Körper, damit man mehr über sich selber fühlt.
lg

4. Herzchen schrieb am 03.2.2019:

Am besten mit eft Übungen machen:) klopf Übungen um alte Energien zu klären und zu heilen. Istzwar aufwendig kann aber jeder ein Stückweit lernen.

5. Pünktchen schrieb am 09.3.2019:

Toll geschrieben! Danke! Ich empfehle die grundlegenden Techniken SEA-BALANCE und Baby-Healing nach ulriqe.de. Es gibt auch Seminare dafür. LG

6. Laura schrieb am 06.5.2019:

Hallo, ich habe seit Jahren Polymyositis, eine sehr seltene Erkrankung, die meine Muskulatur "angreift". Besonders schlimm in den Oberarmen, Oberschenkeln, und in der Rückenmuskulatur. Die Ärzte wollen mich weiter mit Chemie behandeln, aber in mir sträubt sich alles dagegen. Mir ist noch nicht ganz bewusst, weshalb ich so eine seltene Erkrankung bekam und was sie mir genau sagen möchte. Sind die Körperstellen auf etwas zurückzuführen? Ich möchte mich gerne selbst heilen, brauche noch etwas Input, wie man so schön sagt. Diese Seiten hier, sind sehr informativ. Lieben Gruß. Laura

7. Andreas schrieb am 06.5.2019:

Hallo Laura,
Muskeln in Oberarmen/Oberschenkeln sind Muskeln die für größere Bewegungen zuständig sind. Zb größere Reisen. So könntest du zb mal Rückführungen in frühere Leben machen und schauen ob es da etwas im Zusammenhang mit Reisen gab, was noch nicht befriedet ist.
Und generell natürlich der Frage nachgehen, welche Bewegungen du aufgrund dessen nicht tun kannst. Polymyositis ist ja ein entzündliches Geschehen, also zb eine Wut welche diese Muskeln angreift - warum ?
Bevor du in frühere Leben gehst, befriede natürlich alle möglichen Ursachen aus der eigenen Kindheit - wo könnte da eine Wut im Zusammenhang mit Bewegung entstanden sein, evt eine Selbstbestrafung für Bewegungen, usw..

lg von Andreas

8. Laura schrieb am 07.5.2019:

Hallo Andreas, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Ich hatte vor ein paar Jahren mal bei einem Heiler eine Rückführung. Er sah, wie ich einen Gasthof betrieben habe (Küche betreiben, Gäste bewirten, alles habe ich dort gemacht) und vom frühen Morgen bis zum späten Abend körperlich hart gearbeitet. Nach meinem Feierabend habe ich, laut seiner Aussage, noch das Grab von Jesus gepflegt. Ist da vielleicht ein Zusammenhang? Auffällig ist, das ich noch nie gerne gekocht habe oder mich gerne in Küchen aufhalte. In meiner Kindheit gibt es schon einiges. Einen kleinen Teil habe ich bereits befriedet. Seitdem habe ich keine Schmerzen mehr in den Oberarmen. Eine wichtige Frage habe ich noch: Sollte ich immer das Gefühl dazu hochholen oder geht es auch mental mit Licht? Ich habe den ersten Grad in Reiki. Das sollte mir doch dabei helfen, oder? Ich bin fest entschlossen mich zu heilen! Für deine Antwort bedanke ich schon mal, lieben Gruß Laura

9. Andreas schrieb am 08.5.2019:

Hallo Laura,
Ein Grab zu pflegen kann schon ein Hinweis sein dass es um einen Toten geht. Ein Toter hat ja mit seinen Muskeln auch so gewisse Probleme. Aber wie gesagt da muss man schon genauer hinschauen was da im Detail los war. (bis hin zu Vergiftungen mit muskellähmenden Substanzen gabs in früheren Jahrhunderten auch..)
Aber solange du nichts genaueres weißt, kannst du auf jeden Fall bearbeiten was du aus deiner Kindheit kennst und damit im Zusammenhang stehen könnte.
Sollte ich immer das Gefühl dazu hochholen oder geht es auch mental mit Licht?
Ja. In Gefühlen stecken immer mehr Energien als in einzelnen Gedanken, also im Mentalen. Es gibt zwar Heilungen wo es scheint als wäre die Gefühlsebene nicht berührt worden, aber das erscheint dann nur deswegen weil die Energien so hoch waren, dass die Gefühle auf einer unbewussten Ebene verändert wurden.
Ohne Veränderung der Gefühle ist eine Heilung nie möglich.

lg von Andreas

10. Laura schrieb am 09.5.2019:

Hallo Andreas, danke für deine Antwort. Habe ich meine Oberarme nicht auf der bewussten Ebene geheilt? Denn seitdem bin ich schmerzfrei in der Region. Was für mich ein enormer Fortschritt ist. Allerdings kann ich sie immer noch nicht richtig heben oder alleine einen Pullover anziehen usw. Sie sind lediglich schmerzfrei. Als ich 4 oder 5 Jahre alt war, trank ich flüssigen Kalk aus einer Flasche, da ich dachte es wäre Milch drin. Kann das mit den Vergiftungserscheinungen gemeint sein?
Vor 6 Jahren verstarb meine Mutter. Ich hing sehr an ihr und vermiss sie immer noch. Meine Polymyositis wurde kurze Zeit darauf schlimmer. Ich weiß gar nicht, was ich zuerst bearbeiten soll. Aus meiner Kindheit gibt es eine Menge Wut. (Meine Eltern stritten viel, meine Vater hat uns emotional fertig gemacht) Ein bisschen habe ich Angst, die Wut von damals hochzuholen. Kann ich darauf "hängen" bleiben? Mental bin ich ein Ass in meiner Vorstellungskraft, im Licht sehen usw. Ich komme nicht an dieses Urgefühl. Vergeben kann ich auch. Mit viel Licht und ich wandle die schlimmen Bilder von damals in Frieden um. Ich spüre den Frieden und sehe ihn auch. Und das ist dann nur "die halbe Arbeit" ?? :-( Ich bin so stolz auf mich bisher :-)
Lieben Gruß von Laura

11. Andreas schrieb am 13.5.2019:

Hallo Laura,
..immer noch nicht richtig heben oder alleine einen Pullover anziehen usw.
ja, also finde heraus, was für innere Anteile das so wollen.
Und wann diese Anteile entstanden sind.
Durch welche Entscheidungen ?
Als ich 4 oder 5 Jahre alt war, trank ich flüssigen Kalk aus einer Flasche
...
Kann das mit den Vergiftungserscheinungen gemeint sein?
Auch da gilt es für dich herauszufinden warum du das getan hast.
zb kann es eine Selbstbestrafung (Selbstbestrafungsanteil) für frühere Vergiftung sein. das sind aber nur Vermutungen, das ist ja deine Lebensaufgabe dies zu finden und zu befrieden, was immer da die Ursache ist.

Vor 6 Jahren verstarb meine Mutter. Ich hing sehr an ihr und vermiss sie immer noch. Meine Polymyositis wurde kurze Zeit darauf schlimmer.
ja, das ist klar dass es da schlimmer wurde, weil durch ihren Tod musstest du dich ja wieder intensiver mit ihr, also indirekt auch mit deiner Kindheit auseinandersetzen. Da wurde dann also natürlich auch die immer noch nicht befriedete Ursache getriggert. Und dann verschlimmert sich das natürlich.
Ich weiß gar nicht, was ich zuerst bearbeiten soll.
Das ist ja auch egal, mit was du anfängst.

Ein bisschen habe ich Angst, die Wut von damals hochzuholen. Kann ich darauf "hängen" bleiben?
ja natürlich.
Wenn man mit zu wenig Liebe zu sich selber an sich arbeitet, kann es sein dass man mittendrin aufhört und stecken bleibt.


lg von Andreas

12. Laura schrieb am 15.5.2019:

Hallo Andreas, erst einmal danke für deine Antworten :-)
Bei meiner "Arbeit" an mir, kribbelt es immer wieder stark in meinen Oberschenkelmuskeln. Ich nehme Wärme wahr. Nach dem befrieden wird es etwas weniger, von Mal zu Mal. Bin ich auf dem richtigen Weg dann?
Von meinem rechten Oberschenkelmuskel wurde eine Biopsie gemacht. Rechts ist stärkere "Aktivität" zu spüren. Männliches Thema? Links hatte ich vor 15 Jahren eine Knie Operation. Weibliches Thema?
Letztens, kurz bevor ich wach wurde, hörte ich meine eigene Stimme, die sagte: ICH BIN ICH!
Seitdem fühle ich mich besser. Bisher, wenn ich in den Spiegel schaute, sah ich irgendwie meine Mutter. Das ist jetzt fast weg. ( ich muss dazu sagen, das wir sehr ähnlich aussehen).
Was soll mir das wohl sagen?
Als ich ein Kind war, stellte ich mir vor, wenn meine Eltern heftig stritten, das ich mich in einem Film befand. War das eine Schutzreaktion?
Ich bedanke mich schon vorab für deine Antworten.
Liebe Grüße Laura :-)

13. Andreas schrieb am 15.5.2019:

Hallo Laura,
ja, ich denke diese Botschaft der Oberschenkelmuskeln wäre ein Weglaufenthema. Welches du dir in der Kindheit nicht erlaubt hast. da hast du dir ja das Gegenteil vorgestellt, nämlich dass du im Film deiner Eltern drin wärst.
Es wäre also nun höchste Zeit aus diesem Film auszusteigen. Das kannst du einerseits erreichen indem du dir vorstellst aus diesem Film tatsächlich auszusteigen, und zwar direkt in dein EIGENES Leben hinein.
Also in das Leben in dem du über deine Muskeln selber bestimmst und benutzt. Das kann schon eine größere Arbeit sein, weil da gibt es sicher frühere Leben wo du auch schon in "fremden Filmen" gespielt hast, anstatt dein eigenes Leben zu bestimmen.
Beginnen kannst du diese Arbeit mit einer Ablösungsarbeit von der Mutter.

lg von Andreas

14. Laura schrieb am 16.5.2019:

Hallo Andreas,
Ja, wow. Das passt ja. Ich wollte sooft weglaufen. Die Phyllis Methode habe ich bei dir schon gelesen. Hm, Zufälle gibt's ja nicht. Das war schon das Hinführen meiner Seele im Spiel.
Gestern habe ich nochmal bei meinen Oberarmen "geschaut".
Ich bekam die Antwort: Steine
Dann ging ich in den Arm rein und tatsächlich. Ein dicker Stein und einige mittlere bis kleine "steckten" tief im Muskel. Mit Licht habe ich sie durch mein Herzchakra durchtransportiert ins Außen. Da sind sie dann in einer Lichtexplosion zersprungen. Leider hatte ich kein Gefühl dazu. Was für ein Erlebnis. Bin auf deine Antwort gespannt und bedanke mich an dieser Stelle für alle AHA Effekte die ich durch deine Antworten bisher hatte.
Ganz lieben Gruß Laura

15. Andreas schrieb am 17.5.2019:

Hallo Laura, ja solche Lichtarbeit ist sehr gut und wichtig für die Heilung. Dadurch verstehen auch viele unbewussten Anteile dass du eine Heilung willst und können dann dabei helfen.

lg von Andreas

16. Helene schrieb am 20.5.2019:

Wir wandeln uns vom grobstofflichen zum Lichtkörper. Das ist ein starker alchemistischer Prozess.Das gleiche geschieht auch mit der Erde selbst. Jetzt fordert die Seele das absolute Heil, damit für das bereite Individuum das angegangen werden kann, für das es auf die Erde kam.
So wie beschrieben in meinem Buch
"Bevor wir auf die Erde kamen"
In höchster Liebe
Helene

17. Sternenstaub schrieb am 27.5.2019:

Hallo,

ich bin auf diesen Artikel gestoßen, weil ich seit drei Jahren an Lichen Simplex Chronicus, einer Autoimmunkrankheit, leide. Sie ist sehr schmerzhaft und selten, die Scham ist hoch. War schon bei einigeb Hautärzten, die mit ihren verschriebenen Kortisonsalben allerdings nicht weit kamen. Auch psychisch macht mir die Krankheit zu schaffen, ich denke jeden Tag daran und man kann sie mir ansehen. Habt ihr irgendwelche Tipps für mich?

18. Andreas schrieb am 27.5.2019:

Hallo, ja das ist etwas was tief unter der Haut steckt und giftige Gedanken aussendet (in Schüben, je nachdem wie es getriggert wurde) - siehe den Artikel über Neurodermitis. (Der Unterschied zur Neurodermitis ist im Prinzip nur, dass bei Lichen simplex chronicus das ursächliches Thema örtlich etwas tiefer unter der Haut im Körper sitzt, bzw abgespeichert ist.)
Also die Frage lautet, welche Speicherung steckt da in dir ?

lg von Andreas

19. Laura schrieb am 07.6.2019:

Hallöle Andreas, ich mal wieder. So, mittlerweile bin ich schon ein gutes Stück weiter mit meiner "Arbeit" an, bzw. in mir. Dank deiner Hilfe und den Büchern von Louise Hay. Ich habe viele Dinge aus meiner Kindheit bearbeitet, vergeben usw. Aktuell mache ich gerade die Phyllis Krystal Methode. Im anderen Kreis sitzt mein Vater. Das funktioniert ganz gut, wenn ich seinen Kreis anbinde am Boden mit Ketten und dann Pflöcke in den Boden ramme. Er will mit seinem Kreis immer in meinen Kreis. Dann klappt es.
Ich dachte bisher, das Wut aus meiner Kindheit die zentrale Rolle spielen würde, habe bisher fast nur Traurigkeit gefunden. Die Scheidung meiner Eltern zb. Ich hatte die Erinnerung (die völlig verdrängt war bisher!!) das ich nicht eine einzige Träne mit 10 Jahren weinte, obwohl ich so traurig darüber war damals. Aus Rücksicht auf meine Mutter, da sie voller Wut auf ihn war. Das war ein heftiges Nach-Erleben in der Meditation. Danach ging es mir besser. Das verdrängte Gefühl saß in meinem rechten Oberschenkel, seitdem ist er schmerzfrei. Ich habe vieles gefunden, habe aber habe das Gefühl, das ich es nicht in diesem einen Leben schaffe, mich zu heilen. (meine Ungeduld steht da wohl im Weg und ich weiß nicht wo sie herkommt!) Ich bekomme keine Wut zu sehen, viel Traurigkeit und Ablehnung. Kann die Wut "versteckt" dahinter sein? Ich steh auf dem Schlauch. Ich weiß, da ist Wut und komme nicht an sie heran. Ich schaffe es irgendwie nicht, sie hochzuholen. Jau, Angst spielt bestimmt auch eine Rolle. Merk ich gerade beim schreiben.
Wir sind schon länger auf der Suche nach einer für mich passenden, behindertengerechten Wohnung. Ist da die Blockade? Weil irgendwie klappt das nicht. Die passenden sind entweder zu teuer oder jemand anderes bekommt sie.
Bei der letzten Absage bekam ich wieder Schmerzen im linken Oberarm, besonders im Ellenbogen. Rechts ist alles gut. Dabei war der Arm doch schon schmerzfrei, seit ich begann mit dem Verarbeiten.
Ich bin auf deine Antwort, wie immer, in freudiger Erwartung gespannt.
Ganz liebe Grüße, Laura

20. Andreas schrieb am 07.6.2019:

Hallo Laura,
Wenn man an eigene Wut nicht ran kommt, kann es sein, dass man zuerst übernommene Wut auflösen muss. Vielleicht hast du noch von der Mutter übernommene Wutspeicherungen in dir.

>Bei der letzten Absage bekam ich wieder Schmerzen im linken Oberarm
ja, das sind ja alles Botschaften, eine Absage triggert einen Schmerz, triggert also noch eine schmerzhafte Erfahrung, die also noch gespeichert ist, also noch nicht befriedet.

lg von Andreas

21. Laura schrieb am 10.6.2019:

Hallo Andreas, ich erzähle dir von meiner heutigen Meditation und bin auf deine Antwort jetzt schon gespannt. Ich sah mich auf einer langen Treppe stehen. Oben am Anfang war Licht, der Eingang. Auf der Hälfte der Treppe sah ich dichten Nebel. Ich bekam den Impuls hinunterzusteigen. Stufe für Stufe ging ich runter. Als mein Körper zur Hälfte im Nebel versunken war, zögerte ich. Wieder ein Impuls, eher meine innere Stimme, die sagte: Trau dich! Geh runter! Ich ging hinunter, bis mein Kopf unter dem Nebel war. Ich sah nichts. Nur dicken Nebel. Plötzlich hatte ich ein dickes Rohr in meiner Hand und blies den Nebel langsam fort. Das klappte nur bedingt. Ich stellte es auf saugen um. Vor meinen Augen wurde die Umgebung Rot, tiefes dickes Rot. Ich fragte, was das hier sei? Die Antwort und das passende Bild, plus das Gefühl dazu erschien sofort. Es waren Wutfelder, ziemlich viele! Viele flache mittelgroße Felder. Direkt vor mir leuchtete eines besonders Rot auf. Ich fasste es an und es klebte an meinen Fingern wie flüssiges Gummi. Meinen rechten Oberarm durchfuhr ein Wahnsinnsschmerz. Der Oberarmknochen bewegte sich hin und her, das tat furchtbar weh. (Ich las von dir, das mit dem Lichtsamen pflanzen)!! Ich nahm einen Samen aus meiner Hosentasche und warf ihn auf das Feld, wo er sofort versank. Dann nahm ich meine Lichtgießkanne und begoss ihn damit. Das Wutfeld wurde sofort hell an den Stellen und ich goss noch mehr dazu. Bis die gesamte Fläche hell erstrahlte. Wie aus dem Nichts stand rechts am Feld plötzlich mein Vater und schaute auf das Feld. Auch ihn übergoss ich mit der Lichtgießkanne. Er fing an zu lächeln. Ich segnete ihn und vergab ihm. Ebenso segnete ich mich und vergab auch mir. Ich schaute mich nochmals um, aber die anderen Felder waren dunkel und kaum zu erkennen. Ich bekam wieder den Impuls, dass es für heute gut ist. Ich stellte die Gießkanne ab, lächelte meinem Vater zu und ging die Treppe wieder hinauf ins Licht. Der Nebel war verschwunden.
Ein Hammer Erlebnis würde ich sagen.
Meine Fragen sind nun:
War das meine Wut oder seine?
Bin ich auf dem richtigen Weg zu meiner Heilung?
War ich in meinem Unterbewusstsein?
Kann deine Antwort kaum abwarten. :-)
(Mein Oberarm fühlt sich "freier" an, besser und irgendwie erlöster)
Ganz lieben Gruß
Laura

22. Andreas schrieb am 11.6.2019:

Hallo Laura,

>War das meine Wut oder seine?
Das ist bei einer solchen Arbeit egal, weil wenn es eine übernommene Wutfeld war, dann hat auch die übernommene Wut immer eine Resonanz zu einer eigenen (meist noch älteren) Wut. (Aufgrund der Resonanzgesetze kann es keine Fremdanhaftung ohne Eigenanteil geben.) Du arbeitest wegen der Resonanz automatisch immer an beiden.

>Bin ich auf dem richtigen Weg zu meiner Heilung?
Ja, weil du deine INnenwelt heilst und lichtvoller machst.

>War ich in meinem Unterbewusstsein?
Das kommt drauf an, wie man Unterbewusstsein definiert. Der tiefere Teil deines Unterbewusstseins liegt unter diesen Feldern. Den kannst du sozusagen erst erreichen wenn diese Felder aufgelöst sind und der Weg dann freier nach unten ist.

lg von Andreas

23. Laura schrieb am 11.6.2019:

Nochmals Hallo an dich Andreas. Ich danke dir, für deine wieder einmal schnelle Antwort.

Dann schaue ich mir meine anderen Wutfelder auch mal an und was da noch so "versteckt" ist.

Mittlerweile habe ich schon sehr viel hier auf deinen Seiten gelesen. Auch die Kommentare in anderen Artikeln. Der eine oder andere Aha Effekt war schon dabei. Ich denke das du dies alles in deiner Freizeit schreibst und beantwortest. Das verdient echt Respekt und sollte belohnt werden. Ich habe dir deswegen vorhin über PayPal eine kleine Spende zukommen lassen (allerdings unter meinem richtigen Namen), denn auch ich bin hier nicht zufällig gelandet. Und du hast mir bisher echt geholfen, wo ich kaum durchkam bei meinem ganzen Chaos. Danke und einen lieben Gruß von Laura ;-)

24. Andreas schrieb am 12.6.2019:

Hallo Laura, ja, ganz lieben Dank.

25. Federchen schrieb am 16.6.2019:

Hallo,
Selbstbestrafung, den alten Familienmustern folgen aus Liebe, damit es ihnen "gut" geht und sie sich nicht mit der Wahrheit beschäftigen müssen, weil diese zu weh tun würde und sie innerlich daran zerbrechen,zersplittern in viele kleine Funken und fast keiner ist echt, alles zerfällt nur noch mehr und mehr. ....Dunkelheit, Depressionen, ein Leben lang gearbeitet, geopfert....und dann das ?

26. Laura schrieb am 16.6.2019:

Huhu Andreas, ich habe mittlerweile einige meiner Wutfelder oder besser gesagt, allgemeine Felder bearbeitet. Ein Feld war zB mit hohen, spitzen Metallstacheln versehen. Aber ohne ein passendes Gefühl dazu. Habe auch den Lichtsamen draufgeworfen und gegossen, es wurde sehr hell und die Metallspitzen wurden weich und verschwanden. Danach war es friedlich. Ich habe vergeben und es gesegnet.
Die anderen Felder leuchten noch immer hell und sind ebenfalls friedlich. Sehr schön, wie ich finde. Nun zu meinen Fragen:
Meine Träume sind derzeit sehr intensiv ( ich deute seit Jahren meine Träume selbst), kommen diese Botschaften von "ganz unten"?
Ist es ok, dass meine Gefühlswelt mehr empfindet, als vorher? (ich fühle manchmal mehr als ich denke)
Wie kann ich damit umgehen, dass meine Lieben um mich herum, nicht genauso eine "Reise ins Innere" machen wollen, wie ich? (Meine Frau erkennt an, was ich tue und stimmt mir zu. Leider ist sie, bei sich selbst komplett verschlossen, was das angeht. Bei anderen nicht. Je mehr ich heile, desto mehr sehe, spüre ich ihren Zustand, der ebenfalls Heilung bräuchte)!
Du schriebst in einem Artikel, das Freunde oder Partner oft gehen müssen, weil sie sich nicht weiterentwickeln mit einem selbst.
Ich habe etwas Sorgen diesbezüglich mit meiner Partnerschaft. Was wäre hier der beste Ansatz, da ich sie ja nicht zwingen kann? Reicht Liebe aus? (wir lieben uns sehr!!)
Bin auf deine Sichtweise gespannt und wünsche dir einen schönen Sonntag.

Herzliche Grüße Laura

27. Andreas schrieb am 16.6.2019:

Hallo Laura,
Es gibt keinen Grund dich zu sorgen, weil du kannst auch Liebe empfinden wenn sie nicht mehr bei dir wäre..
Du brauchst deine Liebe nicht begrenzen. Es gibt niemand der sie dir verbieten könnte - außer DU SELBST.
Eine Begrenzung wäre wenn du selbst dir nur eine Liebe erlaubst in deinem Leben. Dann entsünde automatisch diese Angst, dass diese Liebe verschwindet, usw, usw, usw..

lg von Andreas

28. Laura schrieb am 20.6.2019:

Hallo Andreas, ok, das mit der Liebe und den Begrenzungen habe ich von dir in einem Artikel schon gelesen :-)
Ich komme gut voran mit meiner inneren Arbeit. Allerdings ist mir heute etwas schwindelig während der Entspannung geworden. Ich hatte vor der Entspannung etwas gegessen und auch getrunken. Daran kann es wohl nicht gelegen haben. Es passierte bei einem meiner Felder, von denen ich dir erzählte. Es war diesmal eine dicke Eisschicht drauf. Habe wieder den Lichtsamen aufgelegt und gegossen. Es schmolz auf und lief als Wasser am Rand herunter.
Gibt es hier einen Zusammenhang?
Ganz liebe Grüße an dich
Laura

29. Andreas schrieb am 21.6.2019:

Hallo Laura,
Schwindelig = bedeutet dass innere Anteile aktiv sind die sich sozusagen gegenseitig versuchen ko zu schlagen - das ist ja normal dass innere Anteile wieder lebendig werden wenn die Eisschicht über ihnen schmilzt - aber das wirst du schon wahrnehmen wenn da innerliche Anteile aktiv werden die befriedet werden müssen, weil auf Dauer ist das ja nicht gut wenn die sich gegenseitig KO prügeln würden bis zum umfallen..

Weil natürlich hat das ja Ursachen wenn man einen inneren Anteil einfriert, so sehr einfriert dass sogar Bewegungseinschränkungen aufkommen. Eine gte Lösung ist das ja nicht, aber mit dem Eisschmelzen bist du auf jeden Fall auf einem guten Weg weil so der Anteil (bzw das Thema was dahinter steckt) aktiv und für dich dadurch leichter bewusst werden kann.

lg von Andreas

30. Laura schrieb am 24.6.2019:

Hallo Andreas, wie immer danke ich dir herzlich für deine Antwort.
Ich bin jetzt mit dem Cutting bei meinem Vater fertig. Wir hatten dicke, helle Lichtseile zwischen unseren Augen als Verbindungen, mehr nicht. (ich habe als Kind viele Wutausbrüche und Prügeleien, nicht innerhalb der Familie, von ihm mit ansehen müssen, nicht verwunderlich das wir mit den Augen verbunden waren, oder?)
Ich habe sie gekappt mit einer Säge. Danach hatten wir beide schwarze Löcher, wo eigentlich die Augen sein sollten, fast schon etwas gruselig. Ich hab meine Hände heilend aufgelegt. Nach kurzer Zeit kamen aus meinen Augen helle Strahlen raus und ich fühlte Frieden und Befreiung. Auch aus meinem Herzchakra floss helles Licht hinaus und heilte Vaters Augen. Die strahlten ebenso danach. Dann trennte ich den Kreis nach Vergebung und Segnung. Er winkte mir zu, lächelte und driftete davon in seinem Kreis. Ich zog meine Sachen aus, ging ins Meer und sah wie ich die ganze schwarze "Suppe" abwusch von mir, die um mich herum am Körper hing. Ich sollte meine Anziehsachen verbrennen, was ich tat. Schwarzer Rauch stieg auf, sodaß ich zur Seite treten musste. Ein Häuflein Asche blieb übrig, welches ich tief am Strand verbuddeln sollte. Darauf sollte ich noch eine Mauer bauen und eine Abdeckung drauflegen. Nackig tanzte ich da am Strand rum und fühlte zum ersten Mal Freiheit in mir. Nun steht an meinem Lieblingsstrand zwar dieses Gebilde, aber es stört mich nicht. Wenn ich an meinen Vater denke, dann ist das Gefühl jetzt neutral, friedlich. Mein ganzer Körper war zum Schluss hell erleuchtet. ( das kann man auch nicht jedem erzählen, der das nicht versteht "schmunzel" )

Ich habe das ganze Cutting jetzt drei Wochen gemacht, kann ich jetzt mit meiner Mutter anfangen, oder wartet ich noch etwas?

Darf das Mauerding am Strand stehen bleiben?
Ich wünsche dir einen schönen Tag. Herzlich Laura

31. Andreas schrieb am 24.6.2019:

Hallo Laura,
entscheide das innerlich wann der richtige Zeitpunkt ist um weiter zu machen.

Die Mauer steht vermutlich symbolisch für deine neue Fähigkeit dich resonatorisch anzugrenzen gegenüber ähnlichen Schlägereien-Energien, die du nun hast dadurch dass du damit im Frieden bist.

lg von Andreas

32. Laura schrieb am 11.7.2019:

Hallo Andreas, ich mal wieder. Ich bin noch mitten im Cutting mit meiner Mama. Puh, ganz schöne Arbeit. Die ersten Tage stand sie groß wie ein Riese im Kreis gegenüber. Fast schon beängstigend groß. Mittlerweile hat sie "Normalgröße". Sie möchte immer zu mir und fragt mich ständig, was ich denn hier tue. (ich habe ihr Fußfesseln angelegt, damit geht's). Sie schaut aus wie damals, als ich eingeschult wurde. Was soll das heißen? Ich habe sie ja anders in Erinnerung aus den letzten Jahren. Oder zeigt mir das, das es eher um meine Kindheit geht. Da arbeite ich ja mächtig viel ab in mir.
Bei mir sind ja die Muskeln das Hauptthema, ich möchte noch erwähnen, das ich mit 14 Jahren meinen geliebten Opa leider tot in seiner Wohnung vorfand. Auch da bin ich nicht weggelaufen, sondern verblieb im Schock. Wäre das evt auch eine Erklärung für die Oberschenkelmuskeln? Ich habe mittlerweile soviel auf meinen "Feldern" gefunden, da war ich schon selbst erstaunt. Ziemlich viele nicht geweinte Tränen, Ablehnung und Wut. Ich sah blubbernde Lava, hohe Hecken, ein riesen Loch, Harte Stacheln, um nur ein paar zu nennen. Ich träume auch krass im Moment. Vor allem von meinem ELternhaus, von Mama und Wohnungen, die ich ständig aufräume. Bin morgens davon schon voll gerädert. Gehört das dazu? Also der Nebeneffekt meiner Arbeit? Sehr anstrengend für mich das Ganze, aber ich gebe nicht auf! Ich bin auf Heilung ausgerichtet, nach wie vor. Mir ist schon aufgefallen, das ich in einigen Situationen anders reagiere, sprich gewisse Gefühle nicht mehr habe, wo ich früher wütend wurde oder mich im Gespräch abgelehnt fühlte. Ich bin entspannter in mir drin. Kann ich das als Erfolg meiner Arbeit betrachten? Dann bin ich nämlich mächtig stolz auf mich :-)
Wie immer freue ich mich auf deine baldige Antwort und schicke dir liebe Grüße
Laura :-)

33. Andreas schrieb am 11.7.2019:

Hallo Laura,

Sie schaut aus wie damals, als ich eingeschult wurde. Was soll das heißen?
das kann eine Bedeutung haben, dass sich in diesem Alter eine entsprechende Speicherung gebildet hat, die evt noch eine Befriedung braucht, je nach dem was du noch in deiner Erinnerung findest.

..das ich mit 14 Jahren meinen geliebten Opa leider tot in seiner Wohnung vorfand. Auch da bin ich nicht weggelaufen, sondern verblieb im Schock. Wäre das evt auch eine Erklärung für die Oberschenkelmuskeln?
ja, natürlich, zumal du ja deine Oberschenkemuskeln benutzt hast um zu der Wohnung zu laufen (evt sogar noch die Oberschenkenmuskeln besonders wenn es eine Treppe dazu gab) - da kannst du schon einmal ein tiefes ernsthaftes Gespräch mit deinen Muskeln führen was deine Muskeln noch heute über das damalige denken usw.. vielleicht fühlen sie sich sogar noch schuldig dass sie dich dahin gebracht haben (?)..

Kann ich das als Erfolg meiner Arbeit betrachten?
alles was geschieht ist die Folge dessen was man verursacht hat.


lg von Andreas

34. Laura schrieb am 16.7.2019:

Hallo Andreas, jo, ich habe tatsächlich mal mit meinen Oberschenkeln ein ernstes Gespräch geführt und bekam auch Antworten. Ich habe sie gefühlt,befriedet und gesegnet. Mir ging es gut danach :-)
Auch habe ich mein inneres Kind befragt, wie es ihm geht. War etwas Arbeit, auch ihm geht es jetzt gut.
Ich arbeite mittlerweile täglich an mir. Habe so einiges bei mir gefunden und befriedet, vergeben und doch habe ich das Gefühl, das ich recht schwach bin. Das alles nimmt mich sehr in Anspruch. Ich hatte viele Aha-Erlebnisse bisher, dachte aber das meine Heilung irgendwie schneller voran geht. Bin wohl noch immer zu ungeduldig, da finde ich nicht genau den Grund. Gibt es da etwas, wo ich mal schauen könnte?
Zwischendurch habe ich immer noch sehr kalte Füße und auch Knie. Das mit dem "runteratmen" der Energie habe ich versucht. Das gelingt mir irgendwie nicht (alles andere klappt sehr gut). Meine rechte sowie meine linke Leistengegend ist taub und wenn ich im Bett liege kribbelt das sehr unangenehm. Ist es normal, das ich gerade etwas zweifle? Und das ich mir überhaupt diese Fragen gerade alle stelle? Ich hoffe du kannst mir mal wieder mit deiner Sicht der Dinge weiterhelfen.

Ganz liebe Grüße von Laura

35. Andreas schrieb am 17.7.2019:

Hallo Laura,
natürlich dauert das, weil es hat sich ja auch über mehrere Leben aufgebaut, bis es sich so manifestiert hatte. Das heißt nicht dass du alles aus diesen früheren Leben bearbeiten musst, aber das Unterbewusstsein bracht auch seine zeit bis alles wieder umgestellt ist. Dass dir das Runteratmen der Energienicht gelingt, das zeigt dir, dass auf dieser Energieebene noch immer Blockaden sitzen..
Also einfach weiterarbeiten - das Universum stellt dir genügend Zeit zur Verfügung, also einen Grund für Ungeduld gibt es da überhaupt nicht.

lg von Andreas

36. Bine schrieb am 17.7.2019:

Ich frage mich nur, wie kann ich das geistige Heilen bei mir anwenden? Bei mir hat sich die Autoimmunerkrankungen schon weit voran geschritten. Nicht nur das ich Hashimoto mit vielen Knotenbildung habe, jetzt vor ein paar Jahren gesellte sich noch Rheuma dazu. Welches mich vorrangig in den Füßen und Händen betrifft. Ich möchte die Therapie nicht machen, wo ich das böse MTX nehmen soll. Was aber bereits hier bei mir auf dem Wohnzimmertisch liegt.... Also hat hier jemand eine Lösung oder eine Idee ? Ich könnte sowas gebrauchen. Ich möchte Geistheilung bei mir anwenden, aber wie ?

Herzliche Grüße
Bine

37. Andreas schrieb am 18.7.2019:

Hallo Bine,
ja, da unterliegst du einer Illusion, wenn du glaubt du könntest Geistheilung lernen aus einem Kommentar hier von mir..
Das geht nicht in ein paar Minuten, das geht auch nicht in ein paar Tagen, das dauert Jahre der Ausbildung. Und wenn du schon so krank bist ist es schon empfehlenswert einen Ansprechpartner vor Ort zu suchen.

Weil ansonsten ist da dann immer unterschwellig das Programm am wirken, ich such so ein bisschen nach Heilung aber wirklich an mich ran, da lass ich die Heilung nicht. Du hast ja deine Energie auch bereits für das MTX investiert.

lg von Andreas

38. Laura schrieb am 19.7.2019:

Nochmal Hallo Andreas,
Du erwähnst frühere Leben, hm..soweit bin ich noch gar nicht gekommen, ich bin noch immer mit dem Mist aus meiner Kindheit beschäftigt. Da findet sich ne Menge. Mit dem aktuellen Cutting mit meiner Mama läuft es ganz gut. Ihr Kreis liegt ruhig da. Nur meiner wehrt sich heftig, er dreht sich und an der Schnittstelle geht er hoch. Sehr anstrengend ihn ruhig zu visualisieren. Was bedeutet das?
Ich danke dir wieder einmal für deine Antworten und werde weiter machen. Ich freue mich über jeden noch so kleinen Heilungsschritt.
Herzliche Grüße Laura

39. Andreas schrieb am 19.7.2019:

Hallo Laura,
ja, lass es dir einfach innerlich zeigen was es bedeutet.
lg von Andreas

40. Paddy schrieb am 03.8.2019:

Guten Tag,

Ich habe die Autoimmunerkrankung Lupus Erythematodes auf der Ebene der Haut. Seitdem es ausgebrochen ist, spüre ich mich selber gar nicht mehr, geschweige denn, mich überhaupt wiederzuerkennen. Das geht bis heute, auch mit chronischem Tinnitus, arthritischen Fingern, Tinnitus, somatoforme Störungen (konstante innere Spannung) und tiefen Ängsten.

Meine Seele sagt, dass es um das Thema Schuld geht und ich dem ganzen den Rücken kehre. Für mich hört sich das so an, als würde das gar nichts Gutes heißen.

Was meine Seele belastet, ist, dass ich mich von meiner Mutter habe allein gelassen gefühlt. Dass Ich emotionale Distanz und Gefühllosigkeit wahrgenommen habe und das meiner Meinung nach schlimmste: Ich fühle mich schuldig, dass ich überhaupt da bin.
Ich kann das nicht verstehen, weil ich eigentlich eine sehr schöne Kindheit hatte.

Mit 14 hatte ich großes Übergewicht, dann habe ich diese Symptomatik entwickelt.

Ich kann mich nicht mehr beherrschen und habe mittlerweile das Gefühl, dass ich mich weigere, mich zu ändern. Ich glaube, eine Person zu sein, die nicht normal ist.

Können Sie mir weiterhelfen?


MfG

41. Andreas schrieb am 04.8.2019:

Hallo,
ja, bei Lupus Erythematodes ist in der Tat oft eine Schuld die Ursache.
Und zwar eine Schuld wegen der man sich nicht erlaubt Energie im Gesicht an den betroffenen Stellen auszustrahlen. (man glaubt sozusagen man dürfe diese Gesichtsteile nicht zeigen, zb wie eine Scham)

Zitat:

..das meiner Meinung nach schlimmste: Ich fühle mich schuldig, dass ich überhaupt da bin.
Ich kann das nicht verstehen, weil ich eigentlich eine sehr schöne Kindheit hatte.

ja, ein Anteil kommt dann immer aus einem früheren Leben und ein anderer Anteil dieser Schuld ist fremdübernommen, zum Beispiel aus dem Familiensystem von Vorfahren.

Aber natürlich ist es nicht nur die Schuld, sondern da entwickelt sich (unbewusst) dann auch eine Wut (darüber dass man vermeitlich nichts tun kann), welche sich dann in der Hautfarbe Rot äußert, evt bis hin zu unbewussten Schamanteilen, dass man sich über die Schuld schämt, usw..
Oft ist es auch unbewusste Wut darüber dass das seitherige Muster mit der Schuld umzugehen nichts bringt, im Gegenteil dich nur noch minderwertiger fühlen lässt. Angenommen du trägst eine fremdübernommene Schuld (von einem Vorfahren) am Tode von Kriegsgegnern die im eigenen Familiensystem verschwiegen, vertuscht und verheimlicht werden, dann muss man diese anerkennen, zb indem man sich in Gedanken eine Zeit lang neben diese Toten legt - anders kommt man kaum aus dieser Schuld raus - und weil es anders kaum geht, funktioniert dann halt auch kaum anderes - und dann braucht man sich nicht wundern wenn man innerlich wütend und an manchen Stellen im Gesicht rot vor Wut wird - und sich diese Wut dann gegen einen selbst richtet (=Autoimmunerkrankung).

Wenn du nicht alleine mit dem Schuldthema weiterkommst, dann kannst du zb mit Familienaufstellungen nach Hellinger an solchen Themen arbeiten.

lg von Andreas

42. Paddy schrieb am 04.8.2019:

Guten Abend, Andreas,

vielen Dank für die Informationen. Das klingt sehr plausibel und hilft mir weiter. Ich bin froh, deine Seite entdeckt zu haben.

MfG

43. Daddu schrieb am 25.8.2019:

Hallo;
auch ich habe auch eine Autoimmunerkrankung, nämlich Morbus Wegener. Das ist eine Entzündung der kleinen Blutgefäße. Ich versuche die Krankheit zu verstehen. Was sie mir dadurch sagen will und wie ich mich heilen kann. Bis jetzt erfolglos. bin dankbar für eure Tipps.
MfG

44. Andreas schrieb am 25.8.2019:

Hallo,
ja, bei Morbus Wegener (Granulomatose Polyangiitis) sind also die Blutgefäße entzündet, das heißt das Blut muss durch Gefäße fließen die vor Wut an den Wänden bereits brennen.
Chr. Beerlandt weist in ihrem Buch bei der Wegenererkrankung auf Fühlmuster hin wie:
Solche Muster gilt es aufzuspüren, schauen wo sie erstmals entstanden sind und sie aufzulösen.

lg von Andreas

45. Daddu schrieb am 29.8.2019:

Lieber Andreas;
danke für deine Antwort. Es trifft zu. Ich bin mir dies Muster bewusst geworden (Wut, Groll, Enttäuschungen, Opfer zu sein, für alle zu sorgen,...). Ich versuche Sie aufzulösen, habe mich auch verändert, habe Frieden mit vielen Situationen der Vergangenheit schließen können, auch auf neuen Situationen reagiere ich anders. Ich habe gemerkt, dass ich z. B. nicht über negative Situationen lange grüble und dass auch die Gefühle, die daraus entstehen (z. B. Wut oder Enttäuschung) nicht mehr lange in mein inneres walten. Ich weiß nicht, ob ich so auf dem richtigen Weg bin?, denn die Krankheit ist noch da.
Du hast mir geschrieben: "Fühl dich da mal rein, wie dein Blut sich fühlen muss, wenn es durch einen solchen Bereich fließen tut.
und dann frage dich, woher du dieses Gefühl kennst ?"
Das kenne ich z. B. von viele Situationen in meinem Leben, wo ich trotz vieler Bemühungen, nicht weiter komme. Ist das vielleicht gemeint?
Ich bin dir vom Herzen sehr dankbar
LG Nadia

46. Andreas schrieb am 29.8.2019:

Hallo Daddu,
ja, du kannst diese Situationen aus denen du das kennst auf einem Arbeitsblatt aufschreiben und dann versuchen das (oder zumindest ein) Urereignis zu finden in der Kindheit und insbesondere daran dann arbeiten, befrieden, vergeben usw..
Solange die Krankheit noch da ist, so lange ist auch diese (zum größten Teil unbewusste) Wut oder Unfrieden darüber noch da.

Wie immer bei solchen Geschichten, es ist nicht das Opfer sein oder sich als Opfer fühlen das Problem, sondern dass man damit nicht im inneren Frieden ist.
Darum genügt es nicht aus dem Opfer spielen auszusteigen..

lg von Andreas

47. Hannelore schrieb am 29.8.2019:

Hallo, ich leide seit 7 Jahren an CIDP(
Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie), auch eine Autoimmunerkrankung.
Ich arbeite schon seit Beginn der Symptome an meiner Heilung, habe schon sehr sehr viel ausprobiert aber irgendwie scheitere ich immer wieder. Es kommen noch immer Schübe und das erschöpft mich sehr. Ich wünsche mir endlich vollständige Heilung.
Freue mich auf eine Antwort von dir, danke

LG

48. Andreas schrieb am 30.8.2019:

Hallo Hannelore,
Du kannst dem Thema auch näherkommen, wenn du die Trigger findest, welche bei dir jeweils diese Schübe auslösen oder ausgelöst haben. Einen Artikel findest du nun hier über Chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie.

lg von Andreas

49. Daddu schrieb am 30.8.2019:

Hallo Andreas;
danke für die Antwort. Kannst du mir bestimmte Techniken empfehlen, wie ich es selbst hin bekomme. Ich habe keine Erfahrung damit, bin aber bereit mich rein zu arbeiten.
LG

50. Andreas schrieb am 30.8.2019:

Hallo Daddu,
ja, du kannst zb eine Meditationsmethode erlernen, dadurch lernt man am besten mit dem eigenen Geist zu arbeiten !

lg von Andreas

51. Gaia schrieb am 02.11.2019:

Hallo allerseits.

Ich weiss noch eine ganz einfache Technik, wie man eine Verbindung zu der eigenen Krankheit aufbauen kann und ihr Liebe geben kann und auch was von ihr bekommt. Und zwar geht das so: Man nimmt ein grosses Kissen oder etwas ähnliches und legt sich damit ins Bett. Dort umarmt man das Kissen und stellt sich vor, dass dieses Kissen die Krankheit ist. Man umarmt quasi die eigene Krankheit. Und fühlt sich durch sie dann nicht mehr allein. Und kommt somit in die Resonanz, wieder mit Menschen zusammensein zu können. Ich glaube, dort liegen einige Hunde begraben. Oder wer von euch hat noch ein funktionierendes soziales Netz?

52. Lanuit schrieb am 24.11.2019:

Hallo Andreas

Ich habe Morbus Crohn bereits seit ich 18 bin. Ich hatte eine teilweise sehr schwierige Kindheit und überhaupt vieles erlebt. Ich war temperamentvoll, laut, direkt, lebensfroh, lustig und selbstbewusst. Trotz all der Schwierigkeit. Mit ca. 14 begann ich zu rebellieren und wirde dann auch der Schule verwiesen - was meine Mutter sehr enttäuschte. Meine Mutter mein Stiefvater sowie meine Lehrer meinten ich müsse mich drastisch ändern sonst würde ich es niemals zu etwas bringen. Ich nahm mir vor, mich sofort zu ändern und das zu tun was von mir erwartet wurde. Mit Erfolg- erst heute 16 jahre später und dank der Krankheit erkannte ich, dass ich nicht weiss wer ich bin und was ICH will.
Bevor ich krank wurde starb meine kleine Halbschwester an einer seltenen Krankheit - was genau es war ist nach wie vor nicht bekannt... sie war etwas ganz besonderes. Ich hatte damals eine schlimme Beziehung, nach etlichen jahren Sport damit aufgehört und auch noch andere Probleme. Doch ich war bus dahin stets kerngesund und wirklich topfit. Von einem Tag auf den anderen litt ich an unerträglichen Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. 1 Jahr darauf die Diagnose Morbus Crohn.

Ich glaube jedoch das all diese Ereignisse mich bloss auf etwas aufmerksam machen wollten was bereits viel früher geschah und da ich es nicht verstand reagierte mein Körper wohl mit drastischenren Massnahmen wie dieser Krankheit.

Ich habe fast alles ausprobiert Schulmedizin und sämtliches aus der Alternativmedizin. Nichts half - weil meine Seele wohl krank ist und nicht mein Körper.
Aber ich weiss nicht was genau mein Problem verursacht hat.

Ich schreibe weil ich diese Jahr bei nahe gestorben wäre - mehr als ein Mal! Ich wog am Ende gerade mal 35 kg und hatte 2 Wochen darauf im Spital eine Darmperforation woran ich schier starb. abgesehen davon habe ich eine vielzahl von Fisteln und abszesse um den After. Spezialisten sagten:”sowas hätten sie vorher gesehen”. Ich habe zudem oft candida im darm und der vagina sowie Mundsoor, Fieberbläschen im Frühjahr...
ich war 10 Wochen im Spital mir wurde zudem ein Stück Dickdarm entfernt (angeblich komplwtt unbrauchbar wegen der Entzündungen) und ich habe einen Stoma bekommen.
Ich kann nicht mehr, ich will leben ynd ich habe genug vom krank sein. Ich will dases mir endlich gut geht.

Sorry für den Roman hier, aber ich brauche Heilung dringend.

Liebe Grüße

53. Andreas schrieb am 25.11.2019:

Hallo,
ja, eine Entzündung im Darm bedeutet meist dass man eine Wut geschluckt hat, und dies nicht verdauen kann. Die Wut hat sich dann im Darm entzündet.
Bei Morbus Cohn sind es auch oft Schuldgefühle. Das was du schreibst, das klingt auch ein bisschen nach Schuldgefühlen:

Zitat:

Ich nahm mir vor, mich sofort zu ändern und das zu tun was von mir erwartet wurde.

Trotzdem können auch noch zusätzlich aus früheren Leben Schuldgefühle vorhanden sein.

Zitat:

..weil meine Seele wohl krank ist und nicht mein Körper.
Aber ich weiss nicht was genau mein Problem verursacht hat.


Es gibt da höchstwahrscheinlich mehrere Ursachen, eines davon ist wohl tatsächlich diese Geschichte mit 14. Es könnte aber sein dass es noch wesentlich mehr für dich zu bearbeiten und zu befrieden gibt, vielleichtt etwas mit 6, mit 10, mit 14, mit 16. Nachdem du nun erkannt hast, dass es aus der Psyche, aus deinem Geist, kommt, kannst ja nun gezielt dich deiner eigentlichen Aufgabe zuwenden, nämlich Frieden in dir (und damit indirekt auch in deinem Darm) zu schaffen.

Die Botschaften deines Körpers sind eindringlich, ich zähl mal ein paar auf:
Dabei gilt es übrigens nicht nur negatives aus deiner Psyche loszulassen (wie eben vermutlich Schuldgefühle und andere Themen), sondern der komische Tod der Halbschwester zeigt dir dass auch in deinem Familiensystem etwas nicht gut ist.

lg von Andreas

54. Sein schrieb am 16.12.2019:

Was ist mit Kindern? Die tragen keine Fremdenergien jahrelang mit sich mit, sie sind zwar abhängig, aber das ist so von Mutter Natur gewollt. Aus früheren Leben nehmen wir auch nichts "gutes oder nicht gutes" mit, nur Erfahrungen. <- Meine Meinung. Ich habe Kreisrundenhaarausfall, womit stehen sie im Zusammenhang? Ich war schon immer unzufrieden mit meinen Haaren und hatte Angst vor starken Haarausfall, jetzt habe ich eine kahle Stelle die immer größer wird, habe ich mir das vielleicht so manifestiert? Ich weiß nicht mehr was ich glauben soll...

55. Andreas schrieb am 17.12.2019:

Hallo, das kann durchaus sein, dass du deine Unzufriedenheit bereits aus einem früheren Leben mitgebracht hast. Nun hast du mit deinem Haarwuchs ja die optimalen Voraussetzungen dich mit deiner Unzufriedenheit auseinanderzusetzen. Das kann durchaus sein, dass dein Bewusstsein diese kreisrunde Stelle nur deswegen hat entstehen lassen, damit du etwas hast worauf du deine Unzufriedenheit projizieren kannst. Ansonsten, zu dem Haaren gibts einen extra Artikel.

lg von Andreas

56. Menschenrechtler schrieb am 30.12.2019:

Die Politik macht uns weis, dass die Ursache von Autoimmunkrankheiten unbekannt ist und dass z.B. Zahnersatz bzw. Implantate mit Quecksilber, Kobalt, Titan usw. unschädlich sind. Petitionen zwecks Amalgamverbot werden abgewimmelt. In der UdSSR war Amalgam bereits 1975 verboten.
Dass implantierte Metalle Autoimmunkrankheiten auslösen, ist z.B. von einem im Internet zu findenden Autoimmunfax bekannt. Ausführliches mit Links dazu im Internet.

57. Laura schrieb am 23.3.2020:

×mein letzter Kommentar war 38, deiner 39×
Hallo Andreas, ich habe in den letzten Monaten sehr viel an mir gearbeitet. Das Cutting meiner Mutter war mittlerweile erfolgreich. Ich habe noch andere Menschen gecuttet.
Ich habe sehr viel aus meiner Kindheit gefunden, befriedet und vergeben. Auch mir selbst. Leider geht es mir gesundheitlich nicht besser. Meine Polymyositis schreitet weiter voran. Ich kann es mir nicht erklären. Ich meditiere fast täglich, immer mit dem Ziel Heilung in mein Leben zu bringen. Ich hole meine Gefühle dazu. Ich visualisiere. Alles nach deinen guten Vorgaben die du schriebst.
Ich habe teilweise wieder Schmerzen. Ich geh in den Schmerz, bearbeite ihn. Er bleibt. Das macht mich langsam fertig. Oder bin ich zu ungeduldig? Das habe ich dich glaub ich schon mal gefragt. Sitzen meine Beschwerden so tief in mir, dass ich nicht wirklich ans Eingemachte komme?
Und das mit der Familienaufstellung habe ich noch immer nicht ganz verstanden. In meiner Nähe hier macht das niemand. Ich bin auch nicht gut mobil um irgendwo hin zu jockeln. Und langsam auch etwas verzweifelt.
Über einen erneuten Schubser in die richtige Richtung wäre ich dir sehr dankbar. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht.
Herzlichst
Laura

58. Andreas schrieb am 24.3.2020:

Hallo Laura,
Sitzen meine Beschwerden so tief in mir, dass ich nicht wirklich ans Eingemachte komme?
Desto mehr du auflöst, desto leichter wirst du an das tiefer sitzende kommen.
Und das Prinzip ist einfach, nämlich du spürst es ja an deinem Körper ob du fertig mit deiner Arbeit bist oder ob es noch mehr gibt was dich schmerzt.
Oder bin ich zu ungeduldig?
Es gibt keinen Grund ungeduldig zu sein, weil deine Seele wird dich nicht sterben lassen so lange es noch etwas für dich hier zu tun und zu lernen und aufzulösen gibt. Du hast also genug Zeit.

lg von Andreas

59. Laura schrieb am 25.3.2020:

Hallo Andreas, danke für deine schnelle Antwort. Ich weiß mittlerweile wofür meine Beine stehen. Das hast du mir zb in Kommentar 33 gut erklärt. Dort sind die Schmerzen verschwunden. Aber die Muskeln wollen nicht zurück zu ihrem Ursprung. Es kommt kaum Kraft zurück. Meine Oberschenkelmuskeln "sprechen" auch nicht zu mir. Egal was ich sie frage. In meinem Oberarm links, der aktuell ja schmerzt, dasselbe. Kein Feetback. Auch hier weiß ich schon wofür sie stehen. Ich habe sehr viel befriedet, vergeben. Dank deiner Sichtweise dazu. Ich habe meine Eltern gecuttet und ihnen für alles vergeben. Auch mir selbst.
Es gelingt mir nicht immer das passende Gefühl dazu zu fühlen. Zb Wut, Ablehnung usw. Was viel hochkommt ist Trauer/Traurigkeit. Ich weine in der Meditation sehr oft. Und in der letzten Zeit bin ich inkontienenter geworden. Nachts wie tagsüber. Hat das mit den traurigen Gefühlen zu tun? Das belastet mich schon sehr. Ich bin erst Mitte 40.
Ich danke dir schon mal für deine genommene Zeit und deine Antwort
Lieben Gruß Laura

60. Andreas schrieb am 27.3.2020:

Hallo Laura,
in der letzten Zeit bin ich inkontienenter geworden
Das wäre noch immer das Thema der Kontrolle.
Noch immer gibt es etwas loszulassen (negative Gefühle).

Um an dieses Kontroll-Angst Thema zu kommen, kannst du alles durchgehen und befrieden wo du jemals dich ohne Kontrolle gefühlt hast, ja, vielleicht auch von anderen deine Grenzen verletzt wurden, jemand in dein Revier eingedrungen ist, weil Wasser zu lassen ist ja auch der unbewusste Versuch das eigene Revier zu markieren..

Das heißt, zumindest diesen Reviermarkierungsteil kannst du heilen indem du dir zb einen Lichtschutz um dich herum visualisierst - dadurch wird dein Bereich/Revier auf der geistigen Ebene markiert.

lg von Andreas

61. Laura schrieb am 28.3.2020:

Hallo Andreas, da wäre ich so nicht drauf gekommen, dass es ein Angstkontrollthema ist. Ich habe schon so vieles aus frühester Kindheit bearbeitet, was mit dem Thema Angst zu tun hat. Aber nicht mit Kontrolle. Da muss ich wohl weiter schauen.
Grenzen verletzt und in mein Revier eingedrungen? Muss das ausschließlich in der Kindheit liegen oder auch später? Jugendzeit zb? Wie sieht eine Grenzverletzung in der Kindheit aus? Zb zur Kindergartenzeit? Seitens der Eltern?
Viele Fragen, ich weiß. Aber es ist so, dass ich mir darüber bisher noch keine Gedanken gemacht hatte. Bis du mir dies schriebst. Vielen Dank
Lieben Gruß Laura

62. Andreas schrieb am 29.3.2020:

Hallo Laura,
Muss das ausschließlich in der Kindheit liegen oder auch später?

Wenn es in der Kindheit war, dann war es meistens später auch (natürlich in anderer Form).
Wie sieht eine Grenzverletzung in der Kindheit aus?
Das ist egal wie die ausgesehen hat, entscheidend ist ob du etwas UNBEWUSST als Grenzverletzung wahrgenommen hast und gleichzeitig verdrängt hast. Das kann zb auch eine Ungeduld der Eltern sein (dann wären deine Zeitgrenzen verletzt worden).

lg von Andreas

63. Laura II. schrieb am 29.3.2020:

Hallo Andreas,
ich finde deine Internetseite echt klasse und auch, dass du so ausführlich auf die Kommentare antwortest.
Ich habe eine angeborene Schilddrüsenunterfunktion. Sie macht mir aber erst seit drei Jahren Probleme. Hauptsächlich machen mir die Symptomen Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen (wobei ich nebenbei auch ADS habe), Ödeme und ein gestörter Menstruationszyklus zu schaffen.
In einer Rückführung habe ich mich zum Thema Schilddrüse in einem Leben wiedergefunden, in dem ich im antiken römischen Reich als junge Frau mit einer Handelskarawane als Straßenhändlerin durch das Land gezogen bin. Dort habe ich auf - heute würde man Wochenmarkt sagen - Märkten meine Ware verkauft habe. ICh hatte jedoch nicht die beste Verkaufsstrategie, um meine Ware anzupreisen. Oder könnte man vielleicht sagen, ich habe mich bzw. meine Ware "unter Wert verkauft"? Meine Eltern waren wohl auch nicht so ganz mit meinem Lebensstil einverstanden, vermutlich weil ich nicht heiraten und Kinder großziehen wollte, wie es sich in ihrer Gesellschaft gehörte.

Es heißt wohl, dass mit meinen Schilddrüsenproblemen die Themen Selbstliebe und Selbstausdruck bearbeitet werden wollen. Bzgl. Selbstliebe kamen tatsächlich Dinge aus meiner Vergangenheit bzw. aus meinem tiefen Unterbewusstsein wieder hoch und ich konnte dieses Thema in den letzten Wochen schon mal gut angehen.

Aber das Thema Selbstausdruck verstehe ich irgendwie noch nicht so ganz. Geht es dabei, mir meiner Stärken und Talente bewusst zu werden und diese auch auszuleben sowie meine Meinung nach außen klar zu vertreten, selbst wenn sie von Mehrheitsmeinungen abweicht?
Oder geht es eher um meine mündliche Ausdrucksfähigkeit, mit der ich tatsächlich Probleme habe. Ich habe zum Beispiel Probleme, mich kurz zu fassen und rede häufig "um den heißen Brei". Andererseits wird mir auch oft gesagt, ich solle doch mal lauter (und deutlicher) sprechen.
Seltsamer Weise kann ich aber gut Präsentationen / Referate halten. Zumindest wird mir das meistens so gespiegelt.


Gruß
Laura II.

64. Andreas schrieb am 30.3.2020:

Hallo Laura,
Selbstausdruck
Jeder Mensch hat ja vielerlei Kreativität in sich. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion drückt der Betreffende diese Kreativität zu wenig aus, sie verbleibt in ihm, macht ihn oft sogar dick und aufgebläht, mehr darüber hier.
Das heißt die Heilarbeit besteht zu einem großen Teil darin Verbote und Ängste aufzuspüren die in dir sitzen und verhindern dass du deine Kreativität ausdrücken und ausleben kannst.

Dass du eine Flachwarze am Hals hast kann ein Hinweis darauf sein dass es sich um eine zwischenmenschliche Form der Kreativität handelt die da sogar durch die Haut nach außen will, aber nicht darf..
Ich hatte jedoch nicht die beste Verkaufsstrategie, um meine Ware anzupreisen
ja, vielleicht war schon damals deine Kreativität blockiert, weil auch ein Verkäufer braucht Kreativität um gute Wege und gute Ideen zu finden.

lg von Andreas

65. Laura schrieb am 30.3.2020:

Hallo Andreas, ich danke dir von Herzen für deine Antwort Nr 62, es gibt ja gerade 2x Laura hier :-)
Beim Lesen kam mir ganz plötzlich etwas ins Bewusstsein. Und zwar war mein Vater immer sehr ungeduldig. Mit allem und jedem. Daran werde ich nun arbeiten.
Ich habe auch den Lichtschutz ( deine Antwort aus Kommentar 60 ) um mich herum visualisiert und fühle ihn.
In derselben Nacht habe ich seit einer gefühlten Ewigkeit wieder mal durchgeschlafen. Auch muss ich tagsüber nicht mehr so viel pinkeln. Ich bin begeistert und danke dir für alles, was du hier für mich getan hast bisher.
Herzlichst Laura

66. Laura II. schrieb am 31.3.2020:

Hallo Andreas,
wie habe ich die "zwischenmenschliche Kreativität" zu verstehen?
Ansonsten danke ich schon mal sehr für die Beantwortung der (anderen) Fragen! :-)


Gruß
Laura II.

67. Andreas schrieb am 31.3.2020:

Hallo Laura II,
Mit zwischenmenschliche Kreativität ist alles gemeint was sich auf zwischenmenschliche Kontakte bezieht. Du kannst ja dein Umfeld kreativ gestalten und du kannst aber auch deine zwischenmenschlichen Kontakte kreativ gestalten, also zb nicht immer nur im selben Trott verharren, sondern jedesmal was neues anderes kreatives miteinander tun. (Also Ideen, die du in dir traägst auch tatsächlich ausleben, und sich nicht in dir anstauen lassen.)

lg von Andreas

68. Laura II. schrieb am 02.4.2020:

Hallo Andreas,
danke auch für diese Antwort! :-)

Eine Frage hätte ich noch: Wenn ich tatsächlich anfange, all die neuen Verhaltens- und Denkmuster in die Tat umzusetzen, wann kann ich ungefähr mit einer Besserung der Symptome rechnen?
Nach ein paar Tagen, nach wenigen Wochen oder gar erst nach einigen Monaten?


Gruß
Laura II.

69. Andreas schrieb am 03.4.2020:

Hallo Laura II,
Das kann ganz schnell gehen, das kann aber auch sehr lange dauern, das hängt auch davon ab, wie viele Angst oder Verbotsschichten sich da auflösen müssen, das kann ja über viele Leben zurück reichen. Das ist ja aber auch egal, weil deine Seele hat unendlich viel Zeit dafür !

lg von Andreas

70. Laura II. schrieb am 07.4.2020:

Hallo Andreas,
in Ordnung!
Also ein Leben so weiter machen mit meinen Schilddrüsenproblemen: Darauf habe ich ganz sicher keine Lust!
Zumal ich damit u.a. auch unfruchtbar bin.
Und bis vor drei Jahren hatte ich ja eigentlich auch nie Probleme mit meiner Schilddrüse (also dank der gleichen Medikamente). Also müsste ich mir die selbstschädigenden Denk- und Verhaltensmuster in den letzten Jahren erst angewöhnt haben.

Gruß
Laura II.

71. Andreas schrieb am 07.4.2020:

Hallo Laura II,
Nein, das kann auch schon ältere Muster betreffen, weil der Mensch hat immer einen gewissen Puffer bis das was er aussendet (also verursacht) wieder zu ihm zurück kehrt. Was aber sicher ist, du hast es in den letzten 3 Jahren nicht aufgelöst, weil sonst wäre es nicht mehr da..

lg von Andreas

72. Laura schrieb am 07.4.2020:

Hallo Andreas, ich nochmal. Dank deinem Tipp mit dem Lichtschutz (Kommentar 60)
ist die Inkontinenz verschwunden. Auch nachts. Bis jetzt visualisiere ich täglich den Lichtschutz. Ich bin noch immer begeistert. Danke nochmal.
Mich plagt ein anderes Problem. Ich kann nur auf meiner rechten Seite schlafen, durch die Polymyositis. Mittlerweile habe ich an meiner rechten Ohrmuschel einen Dekubitus entwickelt. Sehr schmerzhaft und unangenehm. Ich möchte es gerne heilen, doch mir ist die Botschaft nicht klar.
Für einen erneuten Tipp deinerseits wäre ich sehr froh.
Liebste Grüße Laura

73. Andreas schrieb am 09.4.2020:

Hallo Laura,
ja, bei der Ohrmuschel da gehts natürlich um das Thema Hören.
Also alles jemals Gehörte 1. Annehmen 2. seinen Frieden damit finden 3. Loslassen
Am besten du startest ein Arbeitsblatt dazu. Speziell gehts natürlich um Dinge die du gehört hast und die einen Druck auf dich oder in dir hinterlassen haben.

lg von Andreas

74. Laura schrieb am 14.4.2020:

Hallo Andreas, ich habe es jetzt versucht umzusetzen mit dem Gehörten. Habe ein paar Sachen aufgeschrieben und bearbeitet. Geht es bei dem Gehörten einzig um Stress, den Druck, den du meinst? Oder auch um Gemeinheiten, die man mir quasi an den Kopf warf?
Weil du schriebst, alles jemals Gehörte. Uff..mir ist nicht so recht bewusst, wann was, in mir etwas zurückließ.
Ich habe noch ein Anliegen. Mein linker Arm war inzwischen schmerzfrei. Leider im Moment nicht mehr. (Das Cutting von meiner Mutter war erfolgreich). Ganz schlimm schmerzt der Ellbogen außen, sowie innen. In der Nacht am meisten, sodass ich oft aufwache. Du schriebst mir, glaube ich damals, es hat etwas mit Bewegung zu tun.
Ich habe versucht den Schmerz anzunehmen, zu fühlen. Habe mit meinem Arm ernsthaft geredet. Keine Antwort. Nur Schmerz. Ein Schubs in die richtige Richtung wäre ganz toll. Danke schon mal vorab und herzliche Grüße von Laura

75. Andreas schrieb am 15.4.2020:

Hallo Laura,
Oder auch um Gemeinheiten, die man mir quasi an den Kopf warf?
ja, alles was noch nicht befriedet ist !
Ganz schlimm schmerzt der Ellbogen außen, sowie innen.
ja - das kann sogar das selbe Muster sein: Du versuchst dich mit dem Ellbogen im körpersprachlichen Sinne zu wehren gegen das was da gegen dich geworfen wurde. Oder wo du bedrängt wurdest..

lg von Andreas

76. Laura schrieb am 21.4.2020:

Hallo Andreas, ich habe mich nun eine gute Woche mit mir auseinandergesetzt. Ich habe einiges gefunden. Ich bin noch nicht fertig, denke ich. Ich bin begeistert. Mein Ellbogen schmerzt kaum noch. Ich wäre da so nie drauf gekommen. Danke!
Meinen Lichtschutz visualisiere ich weiterhin täglich und meine Inkontinenz bleibt verschwunden. Ich bin dir sehr dankbar. Mein Dekubitus am Ohr heilt auch langsam ab. Mir wird immer mehr bewusst, das ich es in der Hand habe, mich zu heilen. Wobei meine Muskeln noch nicht so wollen. Aber vermutlich sind die anderen Themen auch wichtig bei mir.
Ich komme nicht so recht auf die Botschaft meiner Oberschenkel. Du sagtest was mit Reisen damals? Oder große Schritte tun? Ich fand ja meinen Opa tot in seiner Wohnung vor, als ich 14 war. Geht es nur darum? Oder auch die Scheidung meiner Eltern? Da war ich 10. Ich bin als Kind nie weggelaufen, immer in so einer Angststarre geblieben, wenn was war.
Danke schon mal für deine erleuchtenden Antworten und einen lieben Gruß
Laura

77. Andreas schrieb am 22.4.2020:

Hallo Laura,
ja, das Thema der Angststarre kann generell auch eine starke Wirkung auf die Oberschenkelmuskeln haben. Angst verhindert dass man große Schritte im Leben tun kann. Insofern kann da die Botschaft enthalten sein, noch mehr an der Auflösung verdrängter Angstprogrammen zu arbeiten.

Generell gehören die Oberschenkel auch zu den Beinen die ja die Aufgabe haben dich mit der Erde zu verbinden. So kannst du versuchen Energien (auch Angstenergien) aus den Oberschenkeln durch die Beine bis in die Erde abfließen zu lassen, damit sich Blockaden in den Oberschenkeln auflösen können.

Ich fand ja meinen Opa tot in seiner Wohnung vor
Gleichzeitig mit dem Abfließen der Energien aus den Oberschenkeln in die Erde geht es also auch darum diesbezüglich eine höhere Sichtweise zu entwickeln. Der Tod ist ja nichts wovor man Angst brauchen würde. Stattdessen sollte man sich freuen wenn jemand diesen großen Schritt geschafft hat. Also freu dich doch dass du ihn finden durftest !

lg von Andreas

78. Laura schrieb am 23.4.2020:

Hallo Andreas, vielen Dank für deine schnelle Antwort. Opa's Tod damals hat mich zum ersten Mal in diese Angststarre versetzt. Als mein Sohn mit 4 Jahren von einem Baum fiel und ich gerade hinsah, passierte es wieder. Ich konnte mich sekundenlang nicht bewegen. Konnte nicht atmen. Schlimm war das. Mir wird das gerade klar, was bei mir los ist. Ich habe seit Opa's Tod wahnsinnig Angst vor dem Tod. Meine Mutter starb im Krankenhaus. Ich war bis zum letzten Atemzug an ihrer Seite. Das nächste tote Familienmitglied, das ich sah. Ich habe Angst, dass meinem Kind etwas zustößt usw.
Könnte dies meine Lernaufgabe sein?
Angst in Mut verwandeln?
Tod in Freude?
Ich glaube, das sitzt ziemlich tief bei mir.
Wenn ich aufrecht stehe ( was ich noch ganz gut kann ) dann reicht es mich mit dem kleinen Finger, als Beispiel, anzustupsen und ich würde sofort umfallen.
Welche Botschaft wäre hier drin zu deuten?
Unsicherheit? Oder wieder die Beine?
Ab meinen Knien abwärts bin ich stark. Da staunen sogar die Ärzte drüber.
Es betrifft bei mir eher die Rumpfnahen Muskeln.
Ein herzliches Dankeschön vorab schon mal und ganz liebe Grüße
Laura

79. Andreas schrieb am 23.4.2020:

Hallo Laura,
Ich habe seit Opa's Tod wahnsinnig Angst vor dem Tod.
ja, das musst du natürlich auflösen. So könntest du mal mit einem Arbeitsblatt starten und alles notieren was dir da Angst gemacht hat. Damit du dann jeden Punkt bearbeiten und befrieden kannst. Kinder hätten normalerweise gar keine Angst vor dem Tode, wenn da nicht die Eltern und das Umfeld immer so ein riesen Tamtam drum herum machen. Was ist dir über den Tod erzählt worden, dass du da Angst davor bekommen hast ? usw..

Gerade über das Sterben ist in unserer Gesellschaft ganz wenig Wissen vorhanden - und das hat direkt zur Folge dass fast alles was über den Tod kleinen Kindern erzählt wird falsch und gelogen ist. Und natürlich muss jeder Mensch aus diesem Glaubensmist aussteigen.
Der Tod ist der Übergang in eine andere Ebene, genau so wie es auch die Geburt ist. Weder eine Geburt noch ein Tod ist etwas Schlechtes oder wovor man gar Angst haben müsste. Finde also heraus warum du da Angst hast, zb Welche Menschen haben dir diese Angst eingeredet ? von welchen übernommen ?

Wenn ich aufrecht stehe dann reicht es mich mit dem kleinen Finger, anzustupsen und ich würde sofort umfallen.
Das ist unter anderem eine sehr schlechte Erdung.
Und wo bei dir die Erdung, also der Energiefluss von und zur Erde unterbrochen ist, das weißt du bereits:
Ab meinen Knien abwärts bin ich stark.
Die Blockaden beginnen also ab den Knien aufwärts.
Da kannst du also zb mit Energie-Atem-Übungen daran arbeiten dass die Energie immer weiter aufwärts wieder in Fluss kommt.

Vermutlich hattest du auch in einem früheren Leben einmal einen heftigen Unfall der deinen Körper ab den Knien aufwärts schwer betroffen hat - aber auch diese, von damals zurückgebliebene Traumaspeicherung kannst du aus deinem Körper herauslöschen. Dies kannst du tun indem du dir diesen Körper von gleißendem Licht durchflutet und geheilt vorstellst und fühlst.

lg von Andreas

80. Laura schrieb am 24.4.2020:

Lieber Andreas, ich danke dir von Herzen für deine Antworten. Beim Lesen zog ein gewaltiger Schauer mit starkem Kribbeln durch meinen gesamten Körper. Ich werde weiter nach Innen schauen und deine Hilfen umsetzen. Bisher haben sie sehr gut geholfen. Mein Bewusstsein öffnet sich mehr und mehr. Es ist ein Segen deine Seite letztes Jahr "gefunden" zu haben. Vielen, vielen Dank. Bis zum nächsten Mal
Herzlichst Laura

81. Laura schrieb am 17.5.2020:

Hallo Andreas, so, ich habe die letzten Wochen weitergearbeitet an mir. (Deine Antworten aus Kommentar 79).
Ich schaffe es mittlerweile die Energie bis zu meinen Leisten von den Knien hochzuatmen. Weiter komm ich noch nicht. Ich stelle mir täglich meinen Körper mit gleißendem Licht durchflutet vor. Dabei passiert was, was ich als eher unangenehm empfinde. Es fühlt sich an, als würde ich in einem Wasserbett liegen. Es schlingert und meine Beine bewegen sich von ganz alleine. Eigenartiges Gefühl. Dazu kommt ein ganz intensiver "Gänseschauer".
Seit ein paar Tagen fühle ich mich eher schwach als fit. Bin ich trotzdem auf dem richtigen Weg?
Das Gute ist, das ich komplett schmerzfrei bin. :-)
Vielen Dank schon mal im voraus
Herzlichst Laura

82. Andreas schrieb am 18.5.2020:

Hallo Laura,
ja, du siehst dass da ganz schön viel Energien fließen. "Gänseschauer" sind immer ein Hinweis darauf dass Ausgleichsenergien im Körper fließen, was natürlich gut ist wenn Energien in Fluß kommen - und ja, das kann schon Ermüdungserscheinenen nach sich ziehen, bis hin zu Muskelkater. Wenn solche Dinge geschehen einfach tief und gleichmäßig weiter atmen, der Körper hat eine große Eigenintelligenz und die kann man in solchen Momenten am besten durch tiefes atmen unterstützen, also den ganzen Körper beatmen..

lg von Andreas

83. Laura schrieb am 19.5.2020:

Vielen lieben Dank Andreas für deine Antwort. Ja, das hört sich stimmig an für mich. Muskelkater habe ich auch leicht in den Beinen gehabt. Ich wunderte mich schon woher die kamen. Vor ein paar Tagen träumte ich von einem Bären. Er stieg vor mir auf seine Beine hoch und reckte seine Arme in die Luft und riss sein Maul auf. Es kam aber kein Ton raus. Ich schrie ihn an: jetzt hör auf! Dann war die Szene zu Ende. Ich denke er ist mein Krafttier. Jedenfalls rufe ich ihn täglich seitdem. Wie deutest du diese Traumszene? Es war ein recht dunkler Bär übrigens.
Nebenbei verspüre ich ein großes Durstbedürfnis. Hängt dies ebenfalls mit meiner Energiearbeit zusammen?
Ich mache mutig weiter. Mein Bewusstsein öffnet sich immer weiter.
❤ liche Grüße Laura und ein dickes Dankeschön

84. Andreas schrieb am 19.5.2020:

Hallo Laura,
egal was der Bär bedeutet, dass du ihn angeschrien hast, zeigt dass hinter diesem Thema ein Konflikt steht, den es auch zu lösen gilt. Du kannst dir also innerlich diese Szene visualisieren, aber eben mit friedlichem Verständnis anstatt dem Schreien.

sich in der Art aufrichten wie der Bär es getan hat, ist ja ein sich größer machen. Wo wäre es für dich nötig dich grüßer zu machen ?

Wasser trinken ist immer gut..

lg von Andreas

85. Laura schrieb am 20.5.2020:

Hallo Andreas, jetzt wo du das mit dem Konflikt schreibst, fällt mir was ein. Mein Vater hat sich immer so groß gemacht und viel rumgeschrien. Ich hätte ihn gerne als Kind mal in seine Schranken gewiesen und ihm genau das an den Kopf geworfen. Ich habe mich dies aber aus Angst nie getraut. Jegliche Konflikte hatte ich schon bearbeitet und befriedet. Auch Cuttings beider Eltern. Dann ist da wohl noch was. Ich wüsste gerade echt nicht, wo ich mich größer machen müsste. Was bedeutet das genau? Selbstbewusstsein? An meinen Ängsten habe ich auch schon viel gearbeitet. Puh..manchmal ist es nicht so klar erkennbar.
Gestern Abend habe ich das mit dem ruhig weiteratmen gemacht und es wurde ruhiger in meinen Beinen. Ausgeglichener.
❤liche Grüße Laura

86. Andreas schrieb am 21.5.2020:

Hallo Laura,
Mein Vater hat sich immer so groß gemacht und viel rumgeschrien.
Das heißt er hatte in sich ein Muster dass er sich klein und hilflos gefühlt hat (weil ansonsten braucht man sich ja nicht größer machen). - Vermutlich gehts da noch um übernommene Energien oder Muster, die können ja vom Vater selber auch schon übernommen gewesen sein. Vielleicht kannst da mal erspüren was da in der Vaterlinie weitergereicht wurde. Und was du da übernommen hast und an die Ahnen eigentlich zurück gereicht werden müsste.

Das Muster sich größer zu machen als man ist, das mag zwar kurzfristig durchaus sinnvoll sein um jemandem Angst einzujagen, aber als dauerhaftes Muster ist es eine Lebenslüge.

Vermutlich hast du dieses Muster gezeigt bekommen müssen um dich mit deinen Ängsten auseinandersetzen zu können.

lg von Andreas

87. Laura schrieb am 07.6.2020:

Hallo Andreas, ich bin es nochmal. Es geht um deine Antwort aus Kommentar 82.
Die Atmung durch meinem ganzen Körper funktioniert sehr gut. Es sind ziemlich viele Schauer, überall. Es geht sogar so weit, dass ich anfange zu frieren, obwohl es ja draußen nicht kalt ist und mir auch nicht kalt ist. Ich stelle mir meinen Körper auch nach wie vor mit gleißendem Licht durchflutet vor und stelle mir vor geheilt zu sein. Das mache ich jetzt schon eine ganze Weile lang so. Täglich! In mir drin spüre ich die Heilung, seh mich Rad fahren, frei laufen usw. Auf der anderen Seite bin ich sehr schwach geworden, meine Muskeln zucken. Was passiert hier gerade? Fühlt sich so Heilung an? Muss ich erst noch schwächer werden, um einen Schritt weiterzukommen? Schön ist, dass ich schmerzfrei bin. Aber diese Schwäche fühlt sich nicht gut an.
Allerherzlichste Grüße
Laura

88. Andreas schrieb am 09.6.2020:

Hallo Laura,
Auf der anderen Seite bin ich sehr schwach geworden, meine Muskeln zucken. Was passiert hier gerade?
Auch während einem Heilungsprozess enthält alles eine Botschaft die dir deine Seele sendet und so kannst du immer in dir selbst abfragen welche Ursache hier gerade noch wirkt und zb welche Angst/Schock hier noch aus dir herausfließen möchte, weil ein Muskelzittern oder Zucken ist körpersprachlich natürlich primär ein Angstschock, jemand zittert vor Angst.

lg von Andreas

89. Magda schrieb am 09.6.2020:

Lieber Andreas, ich bin so überwältigt von diesem Gedankengut. Ich leide seit 10 Jahren an massivem Bluthochdruck. Eine Ursache im Körperlichen ist nicht zu finden. Jetzt besteht die Verdachtsdiagnose auf Hashimoto. Klar, dass ich erst mal bei dir nachgeschaut habe. Mir fiel es wie Schuppen von den Augen. Denn ich habe bereits eine andere AutoImmumErkrankung, Lichen Sclerosus. Jahrzehntelanger Missbrauch in der Kindheit sind da die Ursache, mein Weiser Körper wollte diese "Fremdenergie“ loswerden. Und ich dachte, ich hätte das Trauma befriedet. Jetzt ist es so, dass ich seit Corona so viel Wut in mir habe, abgrundtiefe Wut, und mein Blutdruck ist bei 212. Gestern im Krankenhaus wurde viel Diagnostik gemacht. Die Ärztin sagte:“ Sie müssen die Ursache für den Bluthochdruck finden“. Im Bericht steht die Empfehlung, die Schilddrüse untersuchen zu lassen. Meine behinderte Tochter hat eine Unterfunktion...
Beim Lesen dieses Berichtes und all der Kommentare hat es irgendwie plopp gemacht. Alles fügt sich zu einem Bild zusammen.
Meine Mutter ist letztes Jahr gestorben, und ich bin jetzt gerade dabei, meinen Vater in seinen letzten Lebensjahren zu unterstützen. Er war damals für den Missbrauch zuständig. Meine Wut auf Corona ist nur stellvertretend, nicht wahr? Ich möchte ausdrücklich sagen, dass ich wirklich ganz große VergebungsArbeit geleistet habe. Ich bin mit meinen Eltern im Reinen, mehr noch, es ist eine gute Nähe entstanden. Meine Frage ist jetzt, ob die Wut ein Zeichen ist, dass ich NICHT ALLES vergeben habe? Oder ist es denkbar, dass noch ein anderer Aspekt befreit werden muss? Da ja meine Tochter bereits diagnostiziert ist, ist meine Geschichte offensichtlich Generationsübergreifend. Die Eltern meiner Eltern hatten auch missbraucht ect...Und ich war froh, eine behinderte Tochter zu haben, bin nie eine nähere Beziehung eingegangen. Der Versuch, den Kreislauf zu unterbrechen? Ein Cut, sozusagen?! Kann es sein, dass ich mit meinen Eltern im Frieden bin, aber dass ich noch tiefer schürfen sollte? Kannst du mir irgendetwas raten, was ich tun kann?! Ich bin überzeugt davon, dass ich in meiner "Sippe“ der Mensch bin, der ein uraltes Trauma auflösen kann. Ich will nicht auf halber Strecke aufhören. Aber mein Körper streikt derzeit ganz schön, nicht wirklich auf körperlicher Ebene, wie gesagt, man findet ja kaum was.

Viel Text, entschuldige 🙏 bitte. Aber mir ist, als spulen sich vor mir gerade Fäden ab, die ich bald greifen kann...ich hoffe so sehr auf einen Impuls. Von dir.

90. Andreas schrieb am 09.6.2020:

Hallo Magda,
Kann es sein, dass ich mit meinen Eltern im Frieden bin, aber dass ich noch tiefer schürfen sollte?
ja, solange der Bluthochdruck noch da ist, solange ist auch noch eine Wut da die aufgelöst werden muss. Und ja, das kann eine ganz andere tiefere Schicht sein. Die Coronawut wäre sozusagen die oberste Schicht, die Wut im Zusammenhang mit dem Missbrauch wäre eine tiefere Zwiebelschicht, und wenn die oberen Schichten befreit sind, dann wirst du diese eventuellen noch tieferen Schichten jetzt viel leichter finden können.

Bei Autoimmunerkrankungen sieht man es besonders deutlich wie eine Wut sich immer irgendwann auch gegen einen selber richtet. Darum ist es auch so wichtig dass man für alles (auch für erlebten Missbrauch) die volle Selbstverantwortung übernimmt, damit man sich selber vergeben kann.

lg von Andreas

91. Laura schrieb am 25.6.2020:

Hallo Andreas, ich bins nochmal. Ich schrieb dir das ich doch so schwach bin.
Zuletzt in Kommentar 87. Ich hatte vergessen zu erwähnen das ich ein Cutting von Kontrolle gemacht hatte. Da ich ja das Inkontinenzproblem habe/hatte. Du schriebst mal was von Kontrolle dazu.
Ich bemerke nicht soviel von dem Cutting, außer Schwäche. Gut, bei der Wärme kommt einiges zusammen bei mir, aber im Alltag kann ich so nichts spüren vom Cuttingresultat. Oder muss ich das auch nich? Das ist jetzt ein paar Wochen her. Ich komm nicht klar auf diese Schwäche. Mir fällt eh schon vieles nicht leicht. Bei all meiner Arbeit an mir, habe ich das Gefühl um Monate zurückzufallen.
❤ liche Grüße Laura

92. Andreas schrieb am 26.6.2020:

Hallo Laura,
ein Cutting von Kontrolle gemacht
Das ist wohl zu allgemein da musst du vermutlich tiefer gehen und jene Ereignisse heraussuchen und bearbeiten die da einen ursächlichen Einfluss hatten (siehe Kommentar 60).
Oder hast du spezielle Verhaltenweisen wo du dich kontrollsüchtig verhalten hast gecuttet ?

lg von Andreas

93. Laura schrieb am 27.6.2020:

Hallo Andreas, ja, das muss wohl dann zu allgemein gewesen sein. Das mit dem Lichtschutz mache ich schon wochenlang. Und trotzdem habe ich manchmal Tage, wo ich wieder inkontinenter bin. Meistens wenn tagsüber starke Gefühle im Spiel waren, die mich aufwühlen zb.
Ich habe keine speziellen Verhaltensweisen gecuttet.
Meine Mutter hat mich, als ich Kind und Jugendlich war, oft kontrolliert. Ich musste ihr immer ein Kuss geben, als ich ging, obwohl ich das nicht wollte. Als Teenager. Hab ich nein gesagt, hat sie gemeckert.
Meinst du so ein Beispiel mit Grenzen? Vergebungsarbeit hatte ich dazu schon gemacht.
Mir fällt noch eine markante Erinnerung ein. Als ich klein war, wollte mich ein Nachbar immer auf seine Schultern nehmen. Er packte mich immer lachend und ich schrie wie am Spieß. Hatte Panik. Er hat es nie gemacht, aber alle Erwachsenen haben immer gelacht. Ich fand das nie lustig, ich hatte das Gefühl, dass ich runterfallen und hart aufschlagen würde.
Da hatte ich auch keine Kontrolle über meinen Körper. Wie jetzt mit der Polymyositis.
Liebste Grüße Laura

94. Andreas schrieb am 28.6.2020:

Hallo Laura,
ja, das mit dem Nachbarn ist natürlich eine Erinnerung wo du dran arbeiten kannst. Dass du da (im Gegensatz zu anderen Kindern) Angst hattest herunterzufallen, das ist ein heftiges Indiz dass du in einem früheren Leben einen Sturz hattest, und diese Erinnerung dann in diesen Momenten vom Nachbar angetriggert wurde. Vielleicht findest du jemand der dir hilft da eine Rückführung zu machen um das eventuell aufzulösen, weil nach einem heftigen Sturz kann man auch ziemlich bewegungsunfähig sein. Vielleicht kannst du aber auch alleine alle eventuellen Speicherungen aus dem früheren Leben auflösen.

..Nachbar immer auf seine Schultern nehmen. Er packte mich immer lachend und ich schrie wie am Spieß. Hatte Panik. Er hat es nie gemacht, aber alle Erwachsenen haben immer gelacht
Ein Grund warum Menschen fröhlich sind ist wenn sie unbewusst wahrnehmen dass dem höheren Sinn des Lebens gehuldigt wird (was wahrlich selten ist in dieser Welt).
Das heißt unbewusst haben sie evt gespürt dass in diesen Momenten du gezwungen wurdest dich deinen Ängsten aus dem früheren Leben zu stellen. Dies ist ja der Sinn des Lebens um sich weiter zu entwickeln.

Ich musste ihr immer ein Kuss geben, als ich ging
Fühle dich ein: Welche unbewusste Angst oder Erinnerung in ihr hat dies bewirkt ?


lg von Andreas

95. Laura schrieb am 29.6.2020:

Hallo Andreas, du schriebst in Kommentar 79 schon einmal was von einem heftigen Unfall. Durch deinen letzten Text glaube ich das immer mehr und spüre das da was ist. Mit dem Nachbar damals war ich ein Kindergartenkind. In meiner Teenagerzeit wollte mich mein Freund auf seine Schultern nehmen und ich hab genauso panisch reagiert und fast geheult. Und wieder haben damals alle um mich rum gelacht. Mich hat nie jemand auf seine Schultern nehmen können. Immer dieselbe Reaktion von mir.
Ich bekomme diese Panikgefühle heute noch, wenn ich schlechte Tage habe und nicht richtig aufstehen kann. Oder leicht wegrutsche, weil meine Oberarme nicht so wollen zb. Kann es denn sein, das ich tatsächlich so gefallen bin damals oder steht das Ganze für einen Sturz/Unfall im Allgemeinen? Auf jeden Fall war eine Menge Panik dabei. Ich schwitze, mein Herz klopft wie verrückt und meine Arme und Beine zittern. Das ist sehr unangenehm.
Was bei meiner Mutter das Problem war, weiß ich noch nicht genau. Ich vermute das sie sich das von meinem Vater gewünscht hätte. Nach der Scheidung hat sie das wohl auf mich projiziert.
Du machst hier eine richtig tolle Arbeit und ich bin dir sehr dankbar, das du mir bisher so gut weitergeholfen hast.
❤lichst Laura

96. Andreas schrieb am 29.6.2020:

Hallo Laura,
ja, alles was jetzt ist, ist die Folge von Früherem. Deswegen ist es ja so wichtig mit allen Vergangenheiten in Frieden zu sein. Und natürlich auch panikartige Gefühle kommen von etwas Früherem. Deswegen wirst du dich da wohl auf den Weg machen müssen dieses Frühere anzuschauen um dann mit allen Aspekten davon in Frieden zu kommen.

lg von Andreas

97. Laura schrieb am 30.6.2020:

Hallo Andreas, danke für deine Antwort.
Ich habe so viele Bilder, Gedanken, die in mir hochkommen. Bei meiner heutigen Arbeit, war ich wieder tief in meinem "Keller". Am Ende des Ganges war es dunkel. Bisher traute ich mich nie dahin. Ich hab es heute gewagt. Es war stockfinster. Nach ein paar Schritten sah ich am Boden eine Klappe durch die am Rand helles Licht schien. Ich öffnete sie und es strömte gleißend hell heraus. Es umhüllte mich und alles um mich herum. Es gab eine Leiter und ich stieg runter. Unten sah ich einen Brunnen aus Stein. Daraus strömte das Licht. Ich fragte, was das hier ist und die Antwort war: Das ist dein göttliches Licht! Ich fragte, wieso es vorher nicht nach oben floss? Antwort: weil du es verschlossen hast!
Ich habe die Klappe im Boden jetzt auf gelassen.
Nach dieser Meditation geht es mir etwas besser. Ich bin auf die nächsten Tage gespannt.
Mir ist noch nicht klar, wie ich an mein früheres Leben, an diesen Unfall komme. Ich habe die passenden Fragen gestellt. Für den Bruchteil einer Sekunde kam das Wort Auto. Vielleicht war es ein Autounfall? Aber das passt doch nicht zu meiner Panik mit den Schultern. Da ging es um Höhe und fallen. Und seit wann gibt es Autos? Das hieße ja, mein früheres Leben ist noch gar nicht so lange her. Oder denke ich verkehrt?
❤lich Laura

98. Andreas schrieb am 01.7.2020:

Hallo Laura,
ja, das musst du selber herausfinden wie du am besten den Zugang zu dem frühere Leben bekommst. Ob eine eigene Reise in das frühere Leben, oder eine herkömmliche Rückführung, oder es wird dir in einem Traum gezeigt.

lg von Andreas

99. Laura schrieb am 22.7.2020:

Hallo Andreas, ich brauche bitte noch einmal deine Sichtweise.
In Kommentar 72-74 ging es um meinen Dekubitus an der rechten Ohrmuschel. Ich habe mittlerweile sehr viel gefunden und befriedet. Es wurde besser, dann wieder schlechter. Nun ist es so, dass ich kaum noch schmerzfrei auf dem Ohr schlafen kann
Je mehr ich bearbeite, desto mehr schmerzt es. Sogar wenn es tagsüber nur leicht berührt wird. Ich sende jeden Tag Heilende Energien ins Ohr. Ich meditiere auch jeden Tag. Was übersehe ich? Oder habe ich noch nicht alles befriedet/gefunden?
Und noch etwas: an meinem Rücken hat sich ( ebenfalls rechts ) unterhalb des Schulterblatts eine Schwellung gebildet. Die habe ich aber schon länger. Ich schlafe ja nur auf dieser Seite, daher dachte ich es kommt vom schlafen. Innerlich bekomme ich keine Antwort. Sind das gestaute Gefühle?
Wie komm ich da ran? Denn so einen BH zu tragen ist kaum möglich, da es sehr drückt.
Schon mal ein ❤lichen Dank
Liebe Grüße Laura

100. Andreas schrieb am 23.7.2020:

Hallo Laura,
da ist offensichtlich noch immer der Kampf gegen sich selbst (Autoimmunerkrankung) wirksamm. Das Selbstzerstörerische verhindert den dauerhaften Erfolg..

lg von Andreas

101. Laura schrieb am 18.8.2020:

Hallo Andreas, ich hoffe sehr ,das du Licht in meine Angelegenheit bringen kannst. Ich habe weitere innere Arbeiten zum Thema Selbstzerstörung gemacht und aufgearbeitet. (Aus deiner Antwort aus Kommentar 100 ).
Nun ist folgendes passiert:
Ich bin letzte Woche gestürzt, also eher auf den Boden gerutscht. Passiert beim Toilettengang mit Hilfe meiner Partnerin. Meine Oberschenkelmuskeln haben nachgegeben. (Durch die anhaltende Hitze war ich eh schon geschwächt). Meine Frau wollte mich auffangen und hat sich ihr rechtes Knie doll verletzt. Sie kann kaum laufen und ich habe mir die Quadrizepssehne im rechten Knie gezerrt.
Ich musste im Krankenhaus bleiben, da sie sich leider so nicht um mich kümmern kann. Jetzt kommt ein Pflegedienst und unterstützt mich Zuhause. Das was ich nie wollte, ist nun eingetreten.
Als ich im Bad auf dem Boden saß, bekam sie mich natürlich nicht hoch. Die Feuerwehr kam mit zwei starken Männern und half mir. Im Moment kann ich nicht alleine stehen oder ein paar Schritte laufen. Zum ersten Mal bin ich komplett abhängig von anderen und das ist nicht schön für mich. Ich habe soviel an mir gearbeitet und hatte einige Erfolge bei meiner Polymyositis. Ich wüsste auch nicht wo ich überheblich bin oder mich selbst belüge (deine Erklärung zu Stürzen ).
Was kann ich tun, oder was übersehe ich in mir?
Was spiegelt meine Frau mir? Beide rechtes Knie? Ich bin sehr verzweifelt und möchte das ändern, was gerade passiert hier.
Das sind Botschaften, die ich kaum noch verstehe. Außer das ich alles selbst kreiert habe.
Danke Andreas für deine Zeit und Antworten.
❤lichst Laura

102. Andreas schrieb am 20.8.2020:

Hallo Laura,
wo ich überheblich bin oder mich selbst belüge
Deine überheblichen Anteile sind jene Anteile die gegen dich arbeiten, die glauben das Recht zu haben dich kaputt, krank und schwach zu machen. Sie überheben sich über dich selber. Das sind zerstörerische Anteile, die offensichtlich immer noch übermächtig in dir wirken.

Eine rechte Knie Verletzung ist immer Ausdruck dass es Anteile in dir gibt die eine Richtungsänderung im Leben wollen und dass es Anteile gibt die dem entgegenstehen. Also du siehst, da tobt noch immer viel Kampf in dir.

Dieser Anteil der eine Richtungsveränderung im Leben will hat wohl bewirkt dass du nun im Krankenhaus bist, weil eine fremde Umgebung macht auch im Denken eine Richtungsänderung leichter.

lg von Andreas

103. Laura schrieb am 22.8.2020:

Hallo Andreas, ohje, das muss ich erst mal schlucken. Ich habe schon überlegt wie ich das auflöse und befrieden kann. Mir ist eingefallen, dass ich früher, wenn ich wütend war, mir immer voll feste auf meine Oberschenkel geboxt habe. In jungen Jahren schon. Ich habe mir dabei ganz schöne Schmerzen zugefügt. Danach gings mir immer besser. Irgendwann habe ich damit aufgehört, als ich älter wurde. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich aufgehört habe damit. Das wäre doch auch so ein Selbstbestrafungsprogramm, oder?
Das mit der Richtungsänderung kommt hin. Ich möchte mich heilen und habe schon einiges aufgearbeitet. Wie kann ich diesen anderen "Dämon" in mir besiegen?
Welche sinnvollen Fragen müsste ich mir stellen?
Ich danke dir wie immer von ❤
Liebe Grüße Laura

104. Andreas schrieb am 23.8.2020:

Hallo Laura,
..wenn ich wütend war, mir immer voll feste auf meine Oberschenkel geboxt habe.
ja, da wurde dieser Anteil der sich selber verletzten will (AutoimmunKrankheit) sehr gut sichtbar. Da kannst du direkt mit diesem Anteil fühlend arbeiten.

lg von Andreas

105. Laura schrieb am 03.9.2020:

Hallo Andreas, ich bin es nochmal. Ich komme zur Zeit nicht so richtig weiter. Als ob ich feststecke. Nach deinem vorherigen Kommentar (104 ) ist mir vieles klar geworden. Ich komme aber nur schwer dran. Zudem muss ich, nach all meiner getanen Arbeit, mein inneres in Frieden bringen.
Es kommt viel Botschaft gerade zu mir/uns nach Hause, die ich nicht ganz verstehe. Unser Einbaubackofen mit Ceranfeld wurde abgeklemmt, da die Kabel in der Steckdose durchgeschmort sind. Laut Elektriker Brandgefahr. Wir können uns eh kaum versorgen gerade, weil ich 24 Stunden gepflegt werden muss, meine Frau nicht richtig laufen kann und können jetzt noch nicht mal kochen, bis das behoben ist. Es ist der Wurm drin zur Zeit.
Und die Ursache ist dieser zerstörerische Anteil in mir? Hat meine Partnerin nicht auch Anteile an dieser Situation?
In mir schreit weiterhin alles nach Heilung. Wie mächtig kann der negative Anteil sein, das er so die Oberhand gewinnt nach all meiner Arbeit an mir?
Vielen Dank für deine Antwort schon mal wieder vorweg. Hab einen schönen Tag.
❤lichst Laura

106. Andreas schrieb am 03.9.2020:

Hallo Laura,
..wurde abgeklemmt, da die Kabel in der Steckdose durchgeschmort sind
ja, warum hast du dich von der Lebenskraft abgetrennt ?
vermutlich aus dem selben Grund, wegen Brandgefahr, also weil auch du Angst hast dass ein Brand in dir ausbricht wenn viel Strom fließt (=wenn viel Wut aufkommt).

Die Botschaft ist also noch immer dass die Urwut noch immer in dir droht auszubrechen - und dein Leben so wie du es dir eingerichtet hast, also so dass du dich diesem Thema nicht stellen musst (indem du das Thema und die große Lebensenergie meidest die das Thema akut werden lassen könnte).
Nun führst du ein Leben ohne Lebensenergie in den Muskeln also ohne Bewegungsenergie und in deiner Küche ist es das selbe, ein Leben ohne Backen und Kochen.

lg von Andreas


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