Schwindelgefühle

Schwindel zeigt an, dass man zu viele Impulse im Kopf hat, und diese aber nicht an die Erde abfließen können, dann können Schwindelgefühle auftreten. Man hat zu viel erlebt oder es strömte zu viel auf einen ein, so dass das eigene Gehirn mit der Verarbeitung überfordert ist. Das Schwindelgefühl ist sozusagen die Botschaft, du musst dich mal neu positionieren, wieder zu dir selber kommen, dein eigenes wieder finden und leben. Es ist also auch immer ein Erdungsthema enthalten. Der Schwindelanfall führt dazu dass man auf den Boden fällt, umfällt, mit dem Boden da wo man steht wieder in Kontakt kommt. Wir haben da also auch die Botschaft dass wir uns um unsere Verbindung vom Kopf zum Wurzelchakra kümmern sollten. Etwas steckt im Kopf fest, macht unseren Kopf schwindelig, weil es nicht abfließen kann, weil es also ein Blockade gibt.
Dieses Zuviele was da auf einen eingeströmt ist, das kann natürlich auch etwas Unbewusstes gewesen sein. Also es wurde einfach durch einen aktuellen äußeren Vorfall oder Trigger, etwas sehr Großes (zb aus der Kindheit verdrängtes) in einem selbst angeschwungen und dies war dann einfach für unser Gehirn zu viel, was wir am Schwindelgefühl erkennen können. Das kann bis hin zu Bewusstlosigkeit führen.

Finde also heraus welche verdrängten Themen dir da zuviel waren (oder sind) und befriede sie so dass sie dir nicht mehr zu viel werden können wenn du durch aktuelle Vorkommnisse (zb wenn dir etwas zu schnell geht) so wieso schon an der Grenze deiner Aufnahmefähigkeit bist.
Praktisch immer enthält das Thema auch eine Lüge (=Rücken/Wirbelsäulenthema) weil ansonsten wäre der Energiefluss im Rücken nicht blockiert und die Energien könnten abfließen OHNE dass der Betreffende umfällt und "zu Boden geht". Eine solche Lüge kann zb sein, dass man nicht zu sich selber steht, also etwas getan hat was man eigentlich nicht tun wollte. Vom Kopf her (Verstand/Vernunft) hat man es getan, aber das eigene Wurzelchakrabewusstsein hat es einem gar nicht erlaubt - und dieser Widerspruch blockiert dann in der Wirbelsäule, der Verbindung zwischen deinem Kopf und deinen Wurzeln. Man hat sich selbst dann also angeschwindelt dass es gut wäre, und man musste sich dabei so sehr verdrehen (die Wirbelsäule) dass man dieses Drehen schon innerlich als Drehschwindel erlebt hat.

Lügen oder Gedanken die nicht der Wahrheit entsprechen erzeugen immer Spannungsenergien. Spannungen können aber wiederum sogar so stark sein dass Kristalle zerspringen, und zwar beim Schwindel wären dies sogenannte Otolithe, die sich dann als kleinste Trümmerstückchen in den Bogengängen des Innenohrs befinden und dort bei bestimmten Bewegungen dann physikalisch diese Schwindelgefühle erzeugen können. Diese Theorie ist anscheinend in der Schulmedizin als eine mögliche Ursache von Schwindel anerkannt und die Therapie ist als Epley-Manöver bekannt wobei bestimmte Drehbewegungen mit dem Kopf gemacht werden - und ja wir haben also auch hier wieder die körpersprachliche Botschaft: Du must deinen Kopf drehen = dein Denken umdrehen, deine Sichtrichtung, also Sichtweise ändern, um wieder in Harmonie mit der Wahrheit zu kommen !


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Kommentare

1. Anni schrieb am 29.9.2020:

Hallo, Andreas, es gibt immer wieder Symptome in meinem Umfeld, auch gehäuft, wie Zb.
Kristalle im Ohr-also, Drehschwindel soll das sein. Da kenne ich 3,die wurden sogar ins KH gebracht. Was hat das mit den Kristallen auf sich?Klingt spannend. LG Anni
Danke.

2. Andreas schrieb am 30.9.2020:

Hallo Anni,
ja, das sind kristalline Strukturen im Gleichgewichtsorgan im Ohr (die man vermutlich auch als Verkalkung bezeichnen könnte). Wo immer, wie im Artikel beschrieben der Energiefluß blockiert ist, da kann sich das dann auch auf der materiellen Ebene zeigen. Wobei zu Schwindel kommt es dann meist nur wenn solche kristallinen Strukturen abbrechen und so für eine Unordnung im Gleichgewichtsorgan sorgen. Es geht also auch um das innere Gleichgewicht, primär wie schon beschrieben zwischen den Impulsen die auf den Mensch (in dem Fall seinem Gehirn) einwirken und dem Gegenpol (Wurzelchakra) wo es wieder abfließt.

lg von Andreas

3. Sajlan schrieb am 19.11.2020:

So eine spannende Erläuterung von Schwindel, finde ich äußerst authentisch.
Zudem eine Frage interessiert mich seit Langem:
Stammt Rückenschmerzen in jedem einzelnen Fall aufgrund des vorliegenden Widerspruchs zwischen dem Gehirn und dem Wurzelchakra oder gibt es andere Anlässe, die dafür sorgen?
LG,
Sajlan
Danke im Voraus!

4. Andreas schrieb am 19.11.2020:

Hallo Sajlan,
Jeder Wirbel hat seine eigenen Resonanzthemen aber grundsätzlich gilt tatsächlich immer dass etwas im eigenen Denken (Gehirn) nicht übereinstimmt mit der Realität (=Wurzelchakra) - und das ist dann im erweiterten Sinne immer eine Lüge (also etwas was darum nicht abfließen kann und also zwangsläufig im Rückenbereich irgendwo stecken bleiben muss)..

Wenn das Denken (Gehirn) und die Realität, also die Wahrheit (=Wurzelchakra) übereinstimmt dann ist das Denken und unser Wurzelchakra gut verbunden und also bleibt dann auch in der Wirbelsäule, die ja energetisch die Hauptverbindung dazwischen ist, nichts hängen, also keine Rückenprobleme.

lg von Andreas

5. Lila schrieb am 02.2.2021:

Lieber Andreas,

Deine Antworten sind so hilfreich.
Vielen Dank dafür🙏🏻
Mich interessieren die körperlichen Themen und was dahinter steckt.
Ein Buch mit Fallbeispielen wäre der Hammer;)))
DANKE Andreas

6. Andreas schrieb am 02.2.2021:

Hallo Lila,
Hier ist ein Buch in dem viele Fallbeispiele erwähnt sind.
lg von Andreas

7. Sonnenschein schrieb am 01.3.2021:

Hallo Andreas,
Ich habe Schwindel mit Sehstoerungen seit 9 Jahren ( schwindelanfall mit schwitzen, Angst vor Kontrollverlust, danach sehr erschöpft und Bedürfnis mich zu entleeren und hinzulegen). Mit tcm kräutern und Physio und sehr viel Arbeit an mir selbst habe ich schon sehr gute Fortschritte erlebt. Aber ganz gut ist es noch nicht.
Hast du eine Idee für mich was ich noch tun könnte? Vielen vielen Dank für deine Hilfe

8. Andreas schrieb am 01.3.2021:

Hallo,
Vielleicht wäre es gut wenn du mal eine Familienaufstellung zu dem Schwindelthema machst. Weil dieses Zuviel an Impulsen im Kopf kann auch von einem Ereignis kommen welches im familiensystemischen Feld ist und gesehen und angenommen werden will.

lg von Andreas

9. H Z schrieb am 19.3.2021:

Hallo Andreas,

wie kann man sich erden?
Einfach mit Körperbewusstsein, Sport und Ruhe?

Gibt es eine Verbindung zwischen Selbstlüge und positivem Denken (Gesetz der Anziehung)?

10. Andreas schrieb am 20.3.2021:

Hallo,
Sich erden heißt sich über das Wurzelchakra mit der Erde verbinden, siehe zum Beispiel hier.
Gibt es eine Verbindung zwischen Selbstlüge und positivem Denken (Gesetz der Anziehung)?
Das positive Denken lässt bewusst eine jede Verneinung und damit auch eine jede Lüge, die ja immer eine Verneinung der Wahrheit ist, weg, mehr hier.

lg von Andreas

11. Mia Lotta schrieb am 12.5.2021:

Hallo Andreas,
Seit meinem Architektur Bachelor (durch den ich mit hilfe meiner Psychologin - trotz meines mittlerweile großen Widerstands gegen Architektur - überraschend positiv und angenehm gekommen bin) spüre ich leichte Schwindel. Es sind aber eher so ein Überforderungs-Schwindel oder energie überschuss in meinem Kopf, dass ich nicht weiss wohin mit mir selbst oder es so viele Möglichkeiten gibt und ich doch oft nicht richtig im Zeitplan liege. Eigentlich nehme ich mir auch viel Zeit für mich (fast zu viel schon und manchmal auch an Schlaf). Vielleicht liegt es aber auch an meiner neuen Mitbewohnerin die selbst viel unternimmt und rummwuselt.

Welche Ursachen könnten es noch sein oder was kann ich da noch machen?

Vielen Lieben Dank und Liebe Grüße

12. Andreas schrieb am 12.5.2021:

Hallo, ja, ganz praktisch, mache etwas was dich erdet. Zb die verlinkte Übung aus Kommentar 10 kannst du jederzeit praktizieren.

lg von Andreas

13. Matze schrieb am 18.5.2021:

Hallo Andreas,

sehr interessanter Artikel.
Ich habe vor einigen Jahren gemerkt, wie stark ich somatisiere, wenn ich bestimmte Gedanken (Dilemmas, Konflikte) lange in mir trage. Schwindel ist immer eines der Begleitsymptome gewesen. Manchmal auch Herzstolpern, Nachtschweiss, Taubheitsempfindungen, steifer Nacken, unterer Rücken, Wehwehchen beim Bewegen (bin Leistungssportler)... alles bekannt aus meiner eigenen Erfahrung. Früher habe ich mich voll auf die Symptome gestürzt mit meiner Aufmerksamkeit, Angst entwickelt, mir Sorgen über eventuelle zugrundeliegende Krankheiten oder schwere Verletzungen gemacht und bin damit immer erst mal für ein paar Wochen in einen Teufelskreis eingetaucht. Arztbesuche, nie was gefunden, etc.

Seit ich meditiere, habe ich die Angstreaktion im Griff und interpretiere das, was vorgeht, immer als einen Warnruf, als eine Botschaft, als eine Erinnerung des Körpers: "so geht es nicht weiter", wie Du auch schreibst. Angst keimt noch auf, aber ich kann sie mit Abstand betrachten, akzeptieren, ohne mich von ihr forttragen zu lassen, Panik entsteht so nicht mehr.

Was sehr kompliziert für mich bleibt, ist die genaue Interpretation. Dank Achtsamkeitspraxis ist mir zum Zeitpunkt des Auftretens einer Symptomatik (dieser Tage wieder Schwindel) längst bewusst, dass es ein zu gross gewordenes Thema in meinem Kopf (und Körper) gibt. Aktuell ist das z.B. berufliche Unzufriedenheit, gepaart mit Unklarheit über die möglichen Alternativen.
Dass sich was ändern muss, ist also längst klar. Die Frage ist dann, muss sich (1) der Job ändern, (2) die Art der Suche nach Alternativen ändern oder (3) der Umgang mit der Situation selbst?

Natürlich kannst Du das für den Einzelfall nicht wissen und ich hab ja hier auch keine grossen Details preis gegeben. Aber die Frage ist dann schon, braucht es MEHR Konfrontation (endlich genau auf die Suche nach der inneren Berufung / "Stimme des Herzens" gehen) oder genau WENIGER Konfrontation (also erst mal wieder Abstand gewinnen, zurück zu etwas mehr Dankbarkeit für das Hier und Jetzt (das längst nicht so schlecht ist, wie es mein Ego macht), und dann mit weniger Druck und mehr Entspannung neu auf die Suche gehen).
Mit anderen Worten: ist Schwindel ein Aufruf zu mehr oder zu weniger Auseinandersetzung mit dem Problem des Augenblicks?

Deine Reaktion würde mich interessieren. Sofern angesichts der wenigen Infos möglich. Vielen Dank vorab.

14. Andreas schrieb am 19.5.2021:

Hallo Matze,
Der Schwindel erzwingt ja meist sogar ein "sich hinlegen", also ein sich erden. Also die Erdung nicht nur über die Füße sondern des ganzen Körpers. Die Erde symbolisiert immer die harten Fakten des Lebens, da gibt es in der deutschen Sprache den Begriff der nackten Wahrheit. Also es geht darum alles wegzulassen was oder wie wir unsere Lebenswahrheiten uns schönreden oder schönfärben. So geht es also beim Schwindel um ein in Einklang bringen unseres Denkens mit der nackten Wahrheit.

Nichts kann so schmerzhaft sein wie die nackte Wahrheit anzuerkennen weil sie erfordert von uns dann ja ein Aufgeben der schöngefärbten Denkweise die zu unserer Komfortzone geworden ist. Das kann also ein langer Prozess sein, der auch gerade im Unbewussten viel Veränderung erfordert. Darum ist es nicht unlogisch wenn man sich bei Schwindel einfach hinlegt und schläft um alles dem Unterbewusstsein zu überlassen..
Auch Ängste und Angstmuster können zur Komfortzone geworden sein, die nicht mit der nackten Wahrheit des Lebens übereinstimmen weil eigentlich nichts wovor der Mensch Angst hat ist aus einer höheren Sicht berechtigt.

lg von Andreas


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