Schock

Was ist ein Schock ?

Der Schock ist meist die Folge einer großen psychischen Belastung, für die der betreffende Mensch keine brauchbare Handlungsstrategie, also mentale Programme besitzt. Er wird auch als Acute Stress Disorder (ASD) bezeichnet.

Dabei soll die Erstarrung des Körpers im Schockmoment dem Körper helfen alle unnötigen Funktionen abzuschalten um ein erhöhtes Energieniveau auf geistiger Ebene zu erreichen. Dieses höhere Energieniveau ist notwendig für eine neue Sicht der Dinge, also für eine Bewusstseinsanhebung. So kann der Mensch nun Dinge wahrnehmen, die ihm vorher verborgen waren. Hätte er diese Sichtweise/Bewusstseinsebene schon zuvor gehabt, so hätte er das schockauslösende Ereignis vermieden. Auf der unsichtbaren Ebene bauen sich solche Ereignisse ja langsam auf. Sie sind zumindest für unsere unbewussten Anteile immer schon im Voraus wahrnehmbar. Durch den Schock gelangt das Ereignis auch in den bewussten Teil unseres Bewusstseins. Darum ist ein Schock immer eine Bewusstseinserweiterung (wenngleich eben auf die harte Tour). Da ihm dieses neue Bewusstsein noch fremd ist hat der Schockerlebende manchmal sogar das Gefühl, nicht er selbst zu sein oder alles wie durch einen Schleier oder wie aus einer anderen Perspektive zu erleben.

Schockzustandsmoment überwinden

Weiteratmen ist das Wichtigste !
Das Wichtigste ist die Überwindung des Schockmomentes, der ja eine gewisse Körpererstarrung beinhaltet. Durch das bewusste Weiteratmen können wir diese Starre am besten auflösen. Durch das Weiteratmen bringen wir alles wieder in Bewegung.
Übung: Erinnern Sie sich an Momente, in denen Sie schwer oder leicht geschockt waren.

  1. Stellen Sie sich nun vor, sie hätten in diesen Momenten tief weitergeatmet (sich vorstellen und es regelrecht fühlen!)
  2. Treffen Sie tief innerlich die Entscheidung, in Zukunft in gleichen oder ähnlichen Situationen, tief durch- und weiterzuatmen.
  3. Stellen Sie sich dies wiederum innerlich vor, dass Sie in Zukunft in ahnlichen Situationen einfach weiteratmen werden. (visualisieren und fühlen !)

Positive "Schockmomente"

Interessanterweise geschieht das Aufhören zu atmen oft sogar wenn wir im positiven Sinne geschockt sind, beispielsweise wenn wir von einem besonders schönen Eindruck fasziniert sind. Auch wenn ein Mann eine besonders schöne Frau sieht (oder umgekehrt), geschieht es manchmal dass er unwillkürlich aufhört zu atmen.

Warum verfällt der Mensch in einen Schockzustand ?

Im Prinzip fällt der Mensch lediglich dann in einen Schockzustand weil er für diesen Moment noch kein vorgefertigtes Programm hat, welches reibungslos ablaufen könnte. Entweder sein Bewusstsein verfügt über gar kein passendes Programm, oder Programme, die in Frage kämen sind blockiert, oftmals durch traumatische Angstspeicherungen, oder auch einfach durch andere Programme, die auch auf ihrer Ausführung beharren (meist Gewohnheitsprogramme, manchmal auch Egoprogramme).

Die Chance des Schocks

Die Schockerstarrung (und wenn es auch nur für eine Mikrosekunde ist), zeigt ja, dass kein vorhandenes inneres Programm ablauffähig ist, und genau dies ist auch die Chance des Schocks. Auf der Ebene des persönlichen morphogenetischen Feldes ist sozusagen alles noch auf der Chaosebene und darum noch frei formbar. Solange der Schock andauert sind die beiden folgenden Ausformungen möglich:

  1. Man geht einen neuen Weg, der vorher noch nicht im persönlichen morphogenetischen Feld vorhanden war. Man benutzt also ein neues Programm. Oftmals sind diese Lebensveränderungen nach einem Schock enorm. (Auch wenn der Lebenswandel in vielen Fällen scheinbar erzwungen ist, so dürfen wir nicht vergessen, dass er trotzdem vom eigenen Bewusstsein verursacht wurde.)
  2. Man verbleibt in der Erstarrung. Man verändert nichts, keine neue Handlung, sondern bleibt im alten Denk- und Handlungsrahmen, welcher ja nicht besonders gut ist, denn sonst hätte es ja nicht zu dem Schockerlebnis geführt.

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Kommentare

 
1. pepe schrieb am 28.11.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

ich habe im Jahr 1998 einen Schock erlebt. Meine Frage:

Wo haben Sie die Erklärung bei ihrer Erläuterung was ist ein Schock gefunden? Ist die Erläuterung auch von Psychologen und Psychiatern anerkannt? Den Artikel kann ich voll und ganz auf mich beziehen, ich habe damals aber Ausformung A gewählt.
 


 

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