Die 7 wichtigen Fragen nach einem Unfall

Hinter jedem Unfall steckt eine Botschaft der Seele. Durch den Unfall sollen wir spüren, dass etwas in unserem Leben nicht oder nicht mehr in der göttlichen Ordnung ist. Mit dem Unfall zeigt uns die Seele, dass etwas in unserem Leben nicht mehr Gut, also nicht mehr Gott ist. Sehr oft zwingt uns die Seele durch den Unfall sogar etwas radikal zu ändern. Unsere Seele, also ein wichtiger Teil von uns selbst, will dann nicht mehr so weitermachen wie zuvor.
Was ist nun also die Unfallbotschaft unserer Seele ? Wenn wir uns dieser Frage nach einem Unfall nicht stellen, so vertun wir eine wertvolle Chance, um zu erkennen, wie oder was wir bewusst ändern sollten um schnellstmöglich wieder diese göttliche Kraft in unser Leben zu holen, die unser Leben gut macht.

Göttliche Ordnung ⇒ erschafft Göttliche Kräfte ⇒ die wiederum ein göttlich gutes Leben gefüllt mit göttlichen Wundern am laufenden Band erzeugen.
Wenn alle Anteile in dir in voller Harmonie sind, dann kann ein Unfall gar nicht in dein Leben hineingezogen werden, weil für einen Unfall benötigt es immer Spannungen in dir (also zwischen den Anteilen in dir), die dir dann durch den Unfall im Außen sichtbar werden.

Eigentlich ist es ein natürlicher Prozess, dass wir durch den Unfall die Botschaft der Seele erkennen und uns nach einem Unfall neu ausrichten. Gerade dieses "Neu-Ausrichten" auf das Göttliche ist ein wichtiger Teil des Prozesses. Dies ist der Grund, warum nach Unfällen die Person oftmals erst mal "ruhiggestellt" ist zum Beispiel wenn durch Verletzungen die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt ist. Diese Ruhe, oft sogar in einem Krankenhaus, also aus unserem üblichen Trott herausgerissen, soll diese Neuausrichtung erleichtern und das tut sie auch. Am besten können wir diesen Neuausrichtungsprozess unseres Lebens durchlaufen, wenn wir die Unfallbotschaft der Seele verstehen. So können wir bewusst Dinge und Einstellungen ändern. Da es im gesamten Universum keinen einzigen Zufall gibt, kann selbst in kleinsten Details ihres Unfalls noch eine wertvolle Botschaft enthalten sein. Am besten sie erstellen sich ein Arbeitsblatt und notieren sich zunächst einfach mal alle nüchternen und sachlichen Fakten zum Unfallhergang und Ablauf. Um weitere eventuell wichtige Details für ihr Unfallarbeitsblatt zu finden können die folgenden 7 Unfallfragen nützlich sein.
(zur Druckversion kommen Sie direkt hier.)

Die Unfallfragenliste

  1. Letzter Gedanke: Was waren die letzten Gedanken kurz vor dem Unfall ?
    Beachte hierzu generell die Gedanken oder Themen der Zeit vor dem Unfall, aber auch insbesondere den allerletzten Gedanken, kurz bevor der Unfallverlauf begann. Weil dieser letzte Gedanke oft einen wertvollen Triggerhinweis liefert, bzw dieser letzte Gedanke sozusagen das Fass zum überlaufen brachte. Der letzte Gedanke hatte diese (jedem Unfall vorausgehende) Spannung endgültig über den Crashpunkt hinaus erhöht und daran kann man sehen, dass an diesem Gedanken (unbewusst) heftige Spannungen hängen, zb aus der Kindheit. Gleichzeitig hat dieser letzte Gedanke offensichtlich dein Energiesystem endgültig so weit geschwächt dass der Unfall geschehen konnte (Wenn du in voller Harmonie bist, kann wegen dem Resonanzgesetz nie ein Unfall in dein Leben treten).
  2. Ausrede: Für was dient der Unfall uns oder unserem Unterbewusstsein als Ausrede ? Was wollte man versäumen oder vermeiden ? Insbesondere wenn man bei Unfällen das eigentliche Ziel nicht mehr erreicht, weil, offensichtlich gibt es in uns dann Anteile, die das Betreffende nicht wirklich wollten und wir sollten mit diesen Teilen von uns eine Arbeit machen, meist zuerst mal Anerkennen, Würdigen, sie Befrieden usw. Darum frage dich also:
    - Was hast du durch den Unfall versäumt ?
    - Warum wolltest du an deinem Ziel nicht ankommen ?
    - Warum wolltest du etwas nicht tun, was du durch den Unfall nicht tun konntest ?
    - Was kannst du durch den Unfall tun/erleben was zuvor nicht möglich war ? (zb sich umsorgen lassen etc.)
    - Flucht: Wurde durch den Unfall eine Handlung gestoppt, welche du als Ausrede benutzt, um dich einem Thema nicht zu stellen ? Wurde durch den Unfall also sozusagen eine Flucht vor etwas gestoppt ?
    Sie sehen, es geht bei diesen Fragen schon ziemlich heftig darum, herauszufinden, warum unser Unterbewusstsein den Unfall verursacht hat. Hier sind wir oftmals auch gefordert ehrlich die Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, denn es geschieht eben nichts in unserem Leben, was wir nicht direkt oder indirekt verursacht haben (selbst wenn "offiziell" andere am Unfall schuld sind, so war es trotzdem dein Unterbewusstsein, welches dafür gesorgt hat dass DU zu diesem Zeitpunkt an diesem Ort warst).
    Für was dient der Unfall (oder dessen Folgen) als Ausrede ?
  3. Unfallursache: Was war die Unfallursache, Unfallgrund ? (zu schnell gefahren ? was wurde nicht beachtet ? was hat abgelenkt ? ..) Notiere dir die symbolische Entsprechung(en) zu deinem Leben.
  4. Unfallhergang: Was für eine Art Unfall war es ? Autounfall ?
    Deute dabei den Unfallhergang symbolisch. Du kannst für diese Frage eventuell ein extra Arbeitsblatt mit 2 Spalten verwenden: In der einen Spalte den Unfallablauf - in der anderen Spalte zu jedem Ablaufpunkt des Unfalls die mögliche Entsprechung zu deinem Leben.
  5. Gefühle: Gibt es Gefühle, die deiner Meinung nach ursächlich dafür waren, dass du in das Unfallgeschehen verwickelt wurdest ? (zb Ungeduld ? Stolz ? Gier ? Ängstlichkeit ? Wut ? etc.)
  6. Unfallinteraktionen: Was für Personen waren beteiligt ?
    Zum Beispiel je nach Geschlecht der Beteiligten kann man auf ein Männer- oder Frauenthema rückschließen (Yin / Yang). An welche Personen/Themen erinnern dich die Beteiligten ?
  7. Verletzungsbotschaften: Was für Verletzungen ? (oder was für Schäden sind durch den Unfall entstanden ?)
    Auch aus der Art der Verletzung wird die höhere Unfallbotschaft ersichtlich. Schmerzen und Verletzungen sind genau so wie Krankheiten sowieso immer Körperbotschaften.
    Zu diesem Punkt gehört auch wenn nicht du selber sondern zum Beispiel dein Auto eine Verletzung, also ein Schaden an deinem Auto entstanden ist (siehe auch Autoschäden).

Wahrscheinlich werden Sie bereits beim Erstellen des Arbeitsblattes so eine Art roten Faden finden, wie der Unfall sich als Seelendeutung auf ihr Leben bezieht. Markieren oder Fassen Sie die Fakten, die ihnen besonders wichtig erscheinen zusammen. Ihr Geist wird von den wichtigen Unfalldetails regelrecht angezogen sein, so dass ihnen die Deutung leicht fällt. Eine weitere Erleuterung der 7 Fragen finden Sie in diesem Video.

Und dann kommt natürlich der wichtigste Teil der Arbeit: Ziehen Sie die Konsequenzen aus der gefundenen Botschaft. Formulieren Sie sich neue positive Denkmuster, Affirmationen, Handlungsmuster oder gar neue positive Lebensziele. Das klingt jetzt vielleicht einfach, kann aber trotzdem viel innere Arbeit sein, aber bedenken Sie, auf dem absoluten Höhepunkt der Krise, also gerade dann, wenn das Chaos am Größten ist, gerade dann steht uns auch am allermeisten Veränderungsenergie zur Verfügung. So stellt das Leben uns auch in den schwierigsten Momenten gerade genau das zur Verfügung, was wir brauchen. Und wenn wir der Botschaft unserer Seele folgen wird sie unser Leben immer in eine Bahn lenken, die unser Leben mit einer göttlichen Kraft erfüllt.


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Kommentare

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275. Rebecca schrieb am 18.1.2020:

Lieber Andreas,
Danke für deine Antwort aus 2019/Dez.
Die Nachwirkungen des Unfalls und die "Rennerei“ zur Werkstatt dauern noch an, sind schon in den letzten Zügen.

Ich hatte heute Nacht 3 Träume zu meinem Auto.
Der erste Traum war, dass ich gefahren bin und plötzlich der Reifen (vorne links) platzte.
Kurz danach träumte ich, dass ich an der Shell Tanke stand um zu tanken, ich jedoch an der Kasse kurz warten musste, da die Tanke noch nicht freigegeben war. Dort war ich nicht alleine. Also wartete ich aufs tanken im Kassenraum und plötzlich ist mein Auto draußen geklaut worden. Das ganze hat sich in meinem Heimatort angespielt.
Der dritte Traum bevor ich aufwachte war, dass ich mit meinem Papa das geklaute Auto gesucht habe und wir plötzlich mit dem Auto über irgendwas drüber gefahren / geflogen sind und es einen riesigen Schlag getan hat. Danach war ich wach.

Das ist doch kein Zufall alles? Was möchte mir das alles sagen - der Unfall, die Träume, etc.?
Ich danke dir für deine Hilfe.

276. Andreas schrieb am 18.1.2020:

Hallo Rebecca,
dieser Traum den du hattest ist einer von den Träumen, wenn man auf einer tiefen sehr sehr unbewussten Ebene an etwas arbeitet (im Schlaf) und das Unterbewusstsein versucht es dir zu übersetzen, aber weil es aus einer so tiefen Ebene kommt ist es schwer dies zu übersetzen, darum wird das dann nur in ganz allgemeine Bilder verschlüsselt:

der Reifen (vorne links) platzte = ein Druck ist durch diese tiefe Arbeit entwichen von dir, bzw aus einem Yin-Thema von dir

Also wartete ich aufs tanken = du warst in dieser Phase kurz nach dieser Arbeit deines Unbewussten und warst also in dieser Phase wo du erwartest mit neuer Kraft (neuem Kraftsoff) erfüllt zu werden

ist mein Auto draußen geklaut worden = du hast dich plötzlich gefühlt als wäre dein altes Selbst (=dein Auto) gestohlen worden weil du dich so sehr an diesen Druck gewöhnt hast der bei dieser Arbeit aufgelöst worden war. Weil der Druck nicht mehr da ist, glaubt ein Teil in dir dir sei dein Auto geklaut worden !


Der dritte Traum bevor ich aufwachte war, dass ich mit meinem Papa das geklaute Auto gesucht habe und wir plötzlich mit dem Auto über irgendwas drüber gefahren / geflogen sind und es einen riesigen Schlag getan hat.
Dieser Knall zeigt dir wie groß dieses Thema war was dein Unterbewusstsein da aufgelöst hat.
Und dass ihr drüber gefahren seid ohne es zu sehen, zeigt dir dass dir dieses Thema sehr unbewusst ist. Trotzdem zeigt der Knall dass da was war !

Dass der Vater beim Suchen geholfen hat, kann ein Hinweis darauf sein, dass es von ihm übernommen ist oder von der Vaterlinie oder auch ein Hinweis darauf dass du dich noch vom Vater ablösen oder ein Cutting machen solltest. Weil dein Unterbewusstsein hat dieses Thema aufgelöst und da brauchst du keine Anteile mehr die am Thema weiterhin festhalten wollen oder es wieder suchen wollen.

lg von Andreas

277. Manuela schrieb am 20.1.2020:

Hallo lieber Andreas..
ich bin gestern 19.01.20 pünktlich um 11.30 Uhr mit meiner Kollegin aus dem Laden raus( hatte Dienst in der Bäckerei)
Eine Kollegin aus einer anderen Filiale hat kurz angehalten.Sie stieg aus und wir haben uns über den Dienst unterhalten..(sonst macht Sonntagsdienste immer mega Spaß) aber an diesem Tag waren fast alle nur am meckern...unzufrieden...schlecht gelaunt und mega nervig.
Wir waren trotzdem happy pünktlich raus zu kommen..habe mich total über die Kollegin gefreut...war ein tolles und lustiges Gespräch..ich drehe mich nochmal um Schaue ihren Mann im Auto an ..er lächelt..ich lächle und ich rufe locker ...machts gut und schönen Sonntag! Danach letzter Satz: unsere armen Männer müssen sich Zuhause immer Firma...unser Gejammer und unser Gelässter anhören...drehe mich um kämme mit dem linken Fuß auf dem hohen Bordstein zum umknicken..möchte ausgleichen falle auf beide Knie..stürze mich mit beiden Händen ab und dufffff ..Knalle voll mit der rechten Gesichtsseite auf.
Jochbein geprellt..blaues Auge..Bänder am linken Fuß überdehnt..beide Knie leicht offen..rechter Zeigefinger total an der Wand aufgerissen..Brille total zerstört und auf die Straße geflogen.
Die Stelle wo es passiert ist habe ich mir eben von der Kollegin zeigen lassen..weil ich die niemals hätte benennen können.
Sie sagt ..ich wäre ganz langsam gefallen und sie niemals gedacht..das ich mich dabei so sehr verletzen kann.
Das einzige was ich positives sehen kann ist...das ich nun weiß, dass mein Rücken wohl doch einiges aushält und er wohl doch wieder gesund ist( ich hatte vor 1,3 Jahren einen massiven Bandscheibenvorfall L4 L5 S1 ohne Op !!!..bis heute leider mit Missempfindungen im rechten Fuß Bein (Oberschenkel hinten)& im Gesäß .Das war für mich und meine Familie eine sehr harte Zeit..deshalb hatte ich davor gestern eigentlich am meisten Angst..aber mit meinem Rücken ist alles ok.
Auch die massiven Verspannungen im oberen Rücken,die ich 3 Wochen lang hatte und sehr schmerzhaft waren..sind seit dem Sturz gestern weg!
Ich danke dir schon jetzt für deine Zeit.

278. Träumende Feder schrieb am 20.1.2020:

Guten Abend Andreas,

Ich habe mich zunächst ein wenig durch diese Seite gelesen und bin sehr fasziniert von den vielen Ereignissen und deren Ursachen. Könntest du mir vielleicht auch einen Einblick in mein Innerstes verleihen?

Von meinem Betrieb wurde ich an einen Kurs geschickt welchen ich von Anfang an nicht gewollt habe. Es erschien mir als massive Zeit und Geldverschwendung einen eintägigen Kurs an einem weit entfernten Ort zu absolvieren. Ich plante mit dem Auto anzureisen da mir das am einfachsten erschien mit dem ganzen Gepäck. Vor der Grossen Fahrt tankte ich an einer abgelegenen Tankstelle und richtete mir vor der Weiterfahrt das Navi (Handy) ein. Leider schaffte ich es nicht und dachte ich müsste es während der Fahrt, bei Bewegung aktivieren. Gesagt getan. Ich fuhr los und schaffte es auch dann nicht, die Route zu starten. Nach einem lauten Knall schreckte ich hoch und bemerkte das ich mit dem halben Wagen auf dem Feld entlangfuhr und soeben einen Pfosten umgefahren hatte. Zuerst dachte ich es sei nichts weiter geschehen, stellte jedoch fest das der rechte Aussenspiegel fehlte. Leicht unter Schock parkierte ich den Wagen zu Hause und sah das der Aussenspiegel am Kabel hängte.

Ich weiss nicht was das zu bedeuten hat und bin gespannt deine Meinung :)

279. Andreas schrieb am 20.1.2020:

Hallo Manuela,
Demnach hattest du von deinem Körper bereits seit Wochen eine Botschaft erhalten (Verspannungen oberer Rücken), die du aber nicht ausreichend beachtet hast und so hast du nun die Steigerungsstufe erlebt, die nun nicht mehr ignorierbar ist. Verschwunden ist die Verspannung nun zumindest temporär deswegen weil durch den Sturz ja eine Erdung stattgefunden hat (wie im Sturz Artikel beschrieben).

So eine Verspannung im Schulter-Rückenbereich geht meist auf eine unsichtbare Last zurück die man trägt. Und um was für ein Thema ging es kurz vor den Sturz ? genau ! es ging um, Zitat: "unsere armen Männer müssen sich...unser Gejammer und unser Gelässter anhören". Zusätzlich waren schon den ganzen Tag alle nur am meckern usw.
Damit ist das Thema des Sturzes klar:
Es ist die Belastung die durch Meckern, schlechte Laune und genervt sein entsteht.
Wenn diese Last zu schwer wird dann fällt man um.
Und die Überheblichkeit sich selber gegenüber besteht darin dass man sich dies überhaupt antut ohne sie zu verändern.

Gerade zb Skorpiongeborene lieben es ja sich in andere einzufühlen und haben dabei auch ihre Freude egal wie schlecht die Gefühle auch sind (zb meckern), aber an diesem Punkt darf man nicht aufhören, weil sonst wird diese Last dann wirklich einmal zu viel und führt dann zu einem Sturz. So ist dieser Sturz für dich die Botschaft mit solchen Energien ganz anders umzugehen. Das alte Muster lautet ja dass du solche negativen Gefühle aufnimmst und dich zwar darauf einlässt, also sie durchaus beginnst durchzukneten, aber dann hörst du zu früh auf mit dem Kneten, und belässt die negativen Enbergien in dir (=verspannter Rücken). Hier gilt es einfach weiterzukneten, bis zum bitteren Ende, so lange bis die Energien bereinigt sind. Einen Brotteig kannst du auch nicht nur halbgeknetet verwenden.
Lerne und übe also in solchen Fällen zb wenn deine Kolleginnen schlecht drauf sind, sie bzw deren Energien, so lange durchzukneten bis die Energien wieder gut sind. Vorher aufhören tut dir nicht gut, das hast du jetzt erfahren.
Und bei dir selber ebenso, wenn du spürst da sind Verspannungen, dann wende dich ihnen zu, finde das Thema welches dich so verspannt macht und löse die Spannungen aus diesem Thema heraus !

Die schlimmste Form der Überheblichkeit ist es wenn man solche Spannungen also solchen Unfrieden in sich selbst ignoriert !

lg von Andreas

280. Andreas schrieb am 21.1.2020:

Hallo Träumende Feder,
ja, du siehst jener innere Anteil der da gar nicht hin wollte, hatte sich das wohl im Form deiner Navigationsprobleme sehr real manifestiert. So hast du es jetzt hautnah erlebt was geschieht wenn man solche innere Konflikte übergeht, inneren Anteilen quasi Gewalt antut. Das bedeutet nicht dass du nicht hättest fahren sollen, aber dass du eben zuvor in einer inneren Arbeit mit diesen Anteilen einen Frieden hättest schließen sollen. Es gab einen Anteil der hin wollte, sonst wärst du gar nicht dazu gezwungen worden. Und es gab einen inneren Anteil der nicht hin wollte. Und der rechte (=männlich) Aussenrückspiegel zeigt dir dass bei diesem inneren Konflikt auch noch etwas aus der Vergangenheit was du nicht mehr sehen willst, mitspielt/angetriggert wurde. hat vielleicht dein vater dir auch solche Befehle erteilt, bzw was ist da ähnliches in der Vergangenheit was noch nicht befriedet ist und sich deshalb noch einmischt ?

einen Pfosten umgefahren = ein Männlichkeitssymbol = Welchen Mann würdest du denn gerne (unbewusst) umfahren ??

lg von Andreas

281. Ella schrieb am 24.1.2020:

Hallo Andreas,
Ich wurde am 21.1.2020 von einem Kleinlkw als Fußgänger auf dem Firmengelände beim Rückwärts Fahren am Rücken angefahren und ca 10 Meter mitgeschleift.
Ich weiß, dass ich vorher sehr wütend auf meine Firma war und das Gefühl hatte, mein Freund erdrückt mich mit seiner Liebe und mir wird alles zu viel.
Ich erlitt sehr glimpfliche Verletzungen... Prellungen Hautabschürfungen Blutergüsse.
Meine Wut richtete sich dann auch etwas auf den Fahrer des LKWs.
Trotzdem komme ich nicht dahinter, was es mir sagen will.

282. Andreas schrieb am 24.1.2020:

Hallo Ella,

Prellungen, Hautabschürfungen, Blutergüsse = dies zeigt dir dass du in ziemliche Kämpfe verwickelt bist, unbewusste Kampfspielchen. Wie in einem Boxkampf, und dann schleift dich einer auch noch 10 Meter mit.. Warum sind so viele innere Anteile in dir im Kampf gegeneinander ?

Was sind die wahren Gründe warum du keinen Frieden in dir hast ?
Die Firma, der KleinLKW, der Freund sind alles nur Spiegel von inneren Anteilen, die dich beherrschen und die im Unfrieden sind.

Du warst ja gerade in einer Wut als der KleinLKW sich hinten (=Vergangenheit) erfasst hat. Da wurde dir im Prinzip gezeigt, dass deine Wut eigentlich von etwas aus deiner Vergangenheit genährt wurde. Finde dies und befriede es, weil es hat eine ziemliche Macht über dich, nämlich es hat eine Energie die dich 10 Meter weit "mitnimmt", dich von dir selbst 10 Meter weit entfernt !

Der Freund zb macht Druck.
Welche inneren Anteile glauben dass dieser Druck benötigt wird bei dir ?
Druck wird benötigt wenn man etwas umformen will, wenn etwas verändert werden soll. Was also gilt es in dir zu verändern, zu transformieren ?

Wenn deine Seele etwas in dir verändert haben wollte, was wäre dies ?

Wo stellst du dich so sehr gegen das Leben, gegen deine eigene göttliche Natur, dass deine Seele zu dem Schuss kommt dass es da so viel Druck braucht um etwas zu verändern ?

lg von Andreas

283. Maja schrieb am 25.1.2020:

Hallo Andreas!
Also erst einmal bin ich beeindruckt davon, dass du wirklich jeder Frage hier geantwortet hast. Danke auch für deinen Text!!
Ich hatte am Montag einen Unfall beim Bouldern und kann schon mal sagen, ich habe meine innere Stimme einige Male ignoriert, hätte ich auf die gehört, wäre der Unfall nicht passiert. Ich bin von einer viel zu hohen Höhe einfach abgesprungen, weil ich keine Kraft mehr hatte ein Stück runterzuklettern-oder das zumindest dachte.
Ich hatte eine schwierige Route geschafft (für mein Niveau) und hätte eigentlich richtig stolz auf mich sein können. War aber auch schon über meinem Limit, da ich generell selten Sport mache (außer Radfahren). Ich hatte mich dafür entschieden vor kurzem den Weg aus meiner Depression ohne Medikamente und aus eigener Kraft zu gehen, eben auch mit Sport...ich hatte vor in der nächsten Zeit meine Ernährung umzustellen, meine Wohnung zu ordnen, auszumisten. Ich war eigentlich motiviert und relativ zuversichtlich.

Beim Bouldern war eine Freundin dabei, sie hat für mein Empfinden wenig einfühlsam reagiert und generell habe ich mich nach dem Unfall gefühlt wie ein Störfaktor und hatte das Gefühl jeder denkt ich übertreibe mit meinem Geheule.. ich war zwar selbst schuld und dennoch, im umgedrehten Fall wäre ich in jedem Fall liebevoll gewesen und nicht genervt...auch von Seiten der Kletterhallenmitarbeiter habe ich mich im Nachhinein komplett alleingelassen gefühlt.
Ich dachte dann aber auch selbst, ich muss da jetzt durch, wollte es auch nicht wahrhaben und konnte dementsprechend auch nicht um die Hilfe bitten, die ich gebraucht hätte. So war es auch bei Klettern, ich hatte plötzlich so einen komisch falschen Ehrgeiz, was irgendwie auch mit meiner Begleitung zu tun hatte, da war sowieso etwas im Argen zwischen ihr und mir, aber ich kann es nicht ganz greifen...

Ach so, ich habe mir beim Aufkommen mein rechtes Knie verdreht und Verdacht auf Kreuzbandriss und vlt noch mehr. Habe noch keine endgültige Diagnose, da es schwierig ist einen MRT-Termin zu bekommen...
Ich bin also erstmal ruhiggestellt, habe Angst noch tiefer in die Depression zu rutschen, will das auf gar keinen Fall.

Ich habe ganz deutlich das Gefühl, dass meine Seele mir etwas sagen möchte mit diesem Unfall. Aber doch nicht, dass ich jetzt lieber weiter depressiv sein soll oder dass es das beste ist Medikamente zu nehmen, mit dem Kreuzbandriss werde ich auch für meinen Sohn erstmal nicht gut da sein können... ich kann sehen, ich soll mir Zeit nehmen mich um mich zu kümmern, ich kann es als Prüfung nehmen, wie ernst ist es mir mit dem leben wollen...

Aber es ist so schräg, weil ich echt vorhatte jetzt endlich meine Probleme anzugehen...und das wirft mich halt jetzt eher voll zurück, ich kann nicht arbeiten, nichts von den Dingen zutun, die mir Freude bringen wie tanzen, laufen, radfahren. Mir ist meine mobile Unabhängigkeit sehr wichtig und meine Fitness und jetzt bin ich so krass auf mich selbst zurückgeworfen und gleichzeitig so abhängig und unfrei...

Ach ja, vielleicht fällt dir ja ein bisschen was dazu ein, was mich das alles etwas klarer fassen lässt...


Vielen Dank jedenfalls im Voraus!

Und liebe Grüße

284. SuzyQ schrieb am 26.1.2020:

Lieber Andreas,

am Freitag, auf dem Weg zur Arbeit, fuhr ich mit meinem Rad an einem parkenden Auto vorbei. Der Abstand war eigentlich genügend groß, es war nicht zu erkennen, dass jemand darin saß.
Genau in dem Moment als ich auf Höhe der Fahrertür war, reisst der Fahrer (männlich) die Tür auf und ich werde mit Wucht nach links geschleudert, da mein Lenkrad an der Tür hängen blieb.
Das linke Bein hat schwere Prellungen, meine Wirbelsäule hat sich ruckartig verdreht, deshalb schmerzen meine Rippen und eine ältere Verletzung (1,5 Jahre) der rechten Schulter tut wieder stark weh, da das alte Trauma wieder erweckt wurde.
Mein Fahrrad ist komplett verzogen - Glück im Unglück - ich habe gleich ein neues von einem Freund geschenkt bekommen.
Der Fahrer wollte anfangs keine Verantwortung für das Mißgeschick übernehmen, gab dann aber klein bei, als die Polizei kam und ihn aufklärte, dass der Fehler bei ihm liegt und er für alle Schäden aufkommen muss.
Er wird nun den Schaden des Fahrrads übernehmen und fragte nachträglich besorgt nach, wie es mir ginge....

Ich bin selbstständig und mag meinen Beruf eigentlich sehr...mein Körper ist allerdings mein Kapital, wenn er beschädigt ist, kann ich nicht mehr arbeiten...ich kümmere mich im Alltag viel um die Beschädigungen und Probleme anderer Menschen.

Ich komme nicht ganz dahinter warum ich so ausgebremst wurde..vielleicht hast du etwas Input für mich?

Herzliche Grüße von Susanne

285. Andreas schrieb am 26.1.2020:

Hallo Maja,
ja, körpersprachlich ist das Knie verdreht worden. Das ist die Botschaft dass es um einen Richtungswechsel geht (siehe hier mehr über das Knie).

Es gibt als zwei gegensätzliche Anteile in dir. Der eine will eine ganz neue Richtung im Leben und der andere Anteil will so weiter leiden wie bisher.

Welcher Anteil ist größer ? Wie du nun siehst, der Letztgenannte.

Und wenn du einfach zum Bouldern gehst, das ist ja ein Ignorieren dieses Anteils, der ja offensichtlich keine Freude erlaubt, der dich ja depressiv sehen will, der dich unter Druck setzten will, so lange bis du ihn (diesen Anteil) in dir erlösen, auflösen tust.
Diesen Anteil hast du offensichtlich schon so lange ingnoriert, dass er schon so mächtig ist dass er dir keine glückliche Aktion im Außen mehr gestattet:
Bouldern ist ja der Versuch dich nach oben zu bewegen, also im übertragenen Sinne etwas nach oben zu transformieren. Es gibt also in dir etwas was dringend nach oben transformiert werden müsste. Zum Beispiel Sichtweisen. Zu Dingen der Vergangenheit eine höhere geistige göttliche Sichtweise einzunehmen. Themen zu transformieren. Bouldern war ein weiterer Versuch vor dieser Aufgabe zu flüchten, und deine Seele hat dies gestoppt.

Durch den Unfall hast du auch gleich gesehen warum dein Themen transformieren nicht klappt: Nämlich mit der Erdung (Sprung auf den Boden der Tatsachen) hat es nicht geklappt - und man kann eben nur so weit nach oben, wie man nach unten geerdet ist. Ein Baum kann nur so hoch wachsen wie seine Wurzeln geerdet sind.

Transformation bedeutet zum Beispiel dass man Frieden findet mit allem was man erlebt hat - aber bei dir ist der andere Anteil noch größer, der einfach weiter mit all dem inneren Unfrieden leben will. Das hat aber die Konsequenz dass du keine Freude leben kannst, weil das passt ja nicht zum Festhalten am alten Zorn und Wut und Unfrieden und vor allem am alten Kampf.

Zitat:

wenig einfühlsam reagiert


na ja - du hattest gerade ein ziemlich selbstzerstörerisches Muster ausgelebt - und da sollen sie dich auch noch dafür mit Anteilnahme belohnen ???
Mach dir das mal als allererstes klar, dass sie bestmöglich reagiert haben, nämlich sie haben dir ziemlich deutlich gezeigt was sie von diesem riesigen Anteil in dir halten der sich keine Freude erlaubt...
Im Grunde haben sie dich genau so ignoriert wie du selber diesen Anteil ignorierst und dich weigerst ihn zu bearbeiten und zu veredeln/transformieren.


lg von Andreas

286. Andreas schrieb am 26.1.2020:

Hallo Susanne,

Zitat:

und eine ältere Verletzung (1,5 Jahre) der rechten Schulter tut wieder stark weh


daran siehst du schon mal, dass die Ursache von damals noch immer nicht aufgelöst wurde und also noch immer wirkt.

Rechts hat jemand eine Türe geöffnet:
Rechts ist deine männliche Seite und es war ja auch ein Mann - das kann ein Hinweis sein, dass es um ein Männerthema handelt welches dich hier zu Fall gebracht hat. Darum wäre die erste Frage, ob es unbefriedete Männer- oder Vaterthemen gibt, die es zu lösen gilt.
zb, Welche Last des Vaters trägst du auf deiner rechten Schulter ?

Warum kreierst du dir einen Mann (einen männlichen Aspekt) am Straßenrand der dir so rücksichtslos seine Türe reinrammt ? Welcher innere Kampf steckt hinter diesem Muster ?

lg von Andreas

287. Maja schrieb am 27.1.2020:

Hallo Andreas!

Was könnte denn eine Form sein diesem Anteil in mir die gebührende Beachtung zu schenken, so dass er sich transformieren könnte?
Ich verstehe es so ein wenig...aber nicht ganz, dieser Anteil, der nicht leben will und weiter leiden will, was braucht der?
Mein Mitgefühl? Oder besondere Härte und Entschlusskraft? Liebevolle Zuwendung?

Ich danke dir jedenfalls.
Lg, Maja

288. Andreas schrieb am 28.1.2020:

Hallo Maja,
frage diesen Anteil selber wenn du ihn gefunden hast. Dass du mich dies fragst ist auch schon wieder Teil der Flucht vor diesem Anteil.

lg von Andreas

289. SuzyQ schrieb am 28.1.2020:

Lieber Andreas,

lieben herzlichen Dank für deine Antwort.
Damit kann ich einiges anfangen....

Grüße von Herzen,

Susanne

290. Carsten schrieb am 29.1.2020:

Hallo Andreas,

ich habe ein paar Deiner Antworten verfolgt.

Ich hatte heute einen selbstverursachten Autounfall wo ich auf einer Ortsstrasse an einem verengenten Stelle an einen Poller gefahren bin. Der Betonpoller steht auf einer Fahrbahnverengung zut Geschwindikeitsreduzierung.
Anstelle ich auf die Bremse bin drückte ich weiter das Gaspedal. Ich wurde im Auto schön durchgeschüttelt und landete auf der andern Seite der Fahrbahn im Gebüsch.

Ich frage mich den ganzen Tag bersit was mir dieser Unfall sagen möchte.

Jetzt wo ich Schreibe kommt mir zum einem das Thmene Anstoss in den Sinn. Ich sehe diesen Poller jedoch noch als Hinderniss resp. Warnung.

Vielleicht kannst Du mir einen Tip geben was der Unfall/Seele mir sgen wollte.

Grüsse Carsten

291. Andreas schrieb am 29.1.2020:

Hallo Carsten,

Die Ursache dieses Unfals war also dass du Gas gegeben hast anstatt zu bremsen.
Das heißt es gibt in dir einen Anteil der Gas gibt, wenn es eigentlich angebracht wäre zu bremsen und langsamer zu tun.
Und offensichtlich war deine Seele der Meinung: Der muss jetzt mal ordentlich durchgeschüttelt werden, damit er das kapiert !

Wo in deinem Leben gibst zu zum falschen Zeitpunkt Gas ?
Was hast du Angst anzuschauen ? (weil meist tut man zu schnell weil man Angst hat, man will schnell weg aus Angst vor etwas, man will schnell weg weil man etwas nicht anschauen möchte, was man aber sehen würde oder anschauen müsste, wenn man langsamer machen würde, wenn man in sich gehen würde - also du siehst da kann durchaus etwas größeres dahinter stecken)

Betonpoller = Yangsymbol, evt ein Männlichkeitssymbol (Phallus) - das unterstreicht das nochmals dass es bei dir hier um das Thema Yang (Aktivität, schnell) und Yin (Passivität, sich bremsen, ruhe) geht welches es für dich in einen Ausgleich gebracht werden muß.
Der Unfall hat diesen Ausgleich erstmal selbst hergestellt, nach dem Unfall war ja dann erstmal die Geschwindigkeit auf Null, aber wenn du das zugrunde liegende Thema nicht lösen tust, dann wird sich dieses unglaichgewicht wieder erneut aufbauen in deinem Leben.

Ausgehend vom Betonpoller als Yangsymbol wäre zb eine naheliegende Frage wie dein Verhältnis zu deinem Vater ist, gibt es da etwas zu befrieden ? also sprich wolltest du unbewusst am Betonpoller so schnell vorüber weil du ein Vaterthema nicht anschauen willst ?

lg von Andreas

292. Karina schrieb am 29.1.2020:

Hallo Andreas,

durch meinen gestrigen Sturz (auf dem Weg durch eine Schlingpflanze zu Fall gekommen, voll nach vorne gefallen, kaum was passiert) und der Suche nach dessen Bedeutung kam ich auf Deine Seite. Ich bin begeistert von Deinem Wissen, Deinen Artikeln und Deinen hilfreichen Antworten!

Gerne möchte ich Dir auch eine Frage stellen, denn ich bin ziemlich verzweifelt im Moment:
Meine 90jährige demenzkranke Mutter (Pflegestufe 2) ging im September 2018 freiwillig in ein Seniorenheim, da sie nach dem Tod meines Vaters alleine nicht mehr zurecht kam. Sie ist in dem Heim recht zufrieden, die Leute sind alle nett zu ihr. Sie hat ein sehr liebenswertes Wesen. Körperlich ist sie total gesund, geht so gerne spazieren, und rennt im Heim immer treppauf-treppab.

Seit 21.1.20 ist der Norovirus im Heim ausgebrochen und sie darf nicht mehr aus ihrem Zimmer! Sie muss also den ganzen langen Tag alleine drinnen sitzen, kann sich nicht bewegen (also halt die 18 qm nur) und ist sehr verzweifelt. Ich nenne es Einzelhaft (nur für mich). Die Pfleger*innen haben alle Hände voll zu tun, keine Zeit für einen Ratsch oder ein nettes Wort. Sie vergisst natürlich immer wieder, dass sie nicht raus darf und versucht immer wieder rauszukommen, wird dann böse angeschnauzt. Ich telefoniere täglich 2x mit ihr, damit sie wenigstens zum Sprechen und trinken animiert wird. Mir zerreißt es das Herz, ich fühle so mit ihr, und bin so ohnmächtig. Heute 29.1. hat sie mich zum 1.Mal gefragt, warum ich sie nicht hole! Aber zu mir kann sie nicht, da ich dem nicht gewachsen wäre und vollzeitberufstätig bin. Habe trotz bestem Wissen aber häufig ein schlechtes Gewissen, dass sie nicht bei mir sein kann.

Täglich kommen neue Erkrankungen hinzu, so dass die Einzelhaft nun schon bis 31.1.gilt, genau wie das Besuchsverbot. Ich darf dann seit 2 Wochen nicht zu ihr!

Mein Sturz zeigte mir, dass ich mich mehr mit ihrem als mit meinem Leben beschäftige und dass ich mich wieder auf mich besinnen soll. Aber - was könnte das Thema Norovirus, Stillstand, Eingesperrtsein, kein Ende in Sicht,... auf sich haben? Bei meiner Mutter - und natürlich auch bei mir?

Würde mich sehr über eine Antwort freuen, denn ich dreh mich gerade ständig im Kreis (.. und am Rad). Würde es so gerne auflösen, damit alles (der Schmerz) endlich aufhört und wieder normales Leben einkehrt. Und damit Mama ihre letzte Zeit noch frei & glücklich erleben kann und nicht eingesperrt.

Ganz herzlichen Dank und liebe Grüße
Karina

293. Andreas schrieb am 30.1.2020:

Hallo Karina,
Die Botschaft eingesperrt sein ist einfach:
Es gibt also einen Anteil in ihr, der zu sich selber kommen will - und den unterdrückt sie derart heftig, dass ihr die Seele von außen aufzwingt diesen unterdrückten Anteil zu leben.

Demnach hat sie einige Themen, mit denen sie innerlich im Unfrieden ist und wo sie sich viel zu lange geweigert hatte diese Themen anzugehen, dass es nun so heftig escaliert ist.

Merkst du was das für ein übles Verhalten von ihr ist ? Jetzt wo sie alleine nicht mehr gegen den Willen ihrer Seele ankommt, will sie dich als Hilfe im Kampf gegen ihre eigene Seele.

Das ist nicht gut wenn man anderen Menschen hilft zu kämpfen.
Schuldgefühle sind eine schwere Last, da kann man unter dem Gewicht schnell mal hinfallen.

lg von Andreas

294. Karina schrieb am 30.1.2020:

Hallo Andreas,

herzlichen Dank für deine Antwort!
Die Botschaft des Eingesperrtseins leuchtet mir sehr ein. Ich konnte mir nur nicht vorstellen, dass eine demente 90jährige noch Themen befrieden kann, auch wenn da viele sind, denn sie weiß das alles ja nicht mehr. Aber vermutlich würde die Seele in der Ruhe und im Frieden die Befreiung/Befriedung erreichen.

Ich sehe meine Mutter als schutz- und hilfsbedürftige Person, die darauf angewiesen ist, dass ich die richtigen Entscheidungen für sie treffe, und für die ich wie eine Löwin kämpfe. Daher bürde ich mir enorme Last/Verantwortung auf.... hat ´klick´ gemacht, danke.

Deine letzten zwei Absätze haben mich tief im Innersten berührt. Da gibt es viel zu tun für mich...

Hab ganz herzlichen Dank!

Alles Liebe für Dich,
Karina

295. Gerlinde schrieb am 31.1.2020:

Puh, das ist ja wieder mal eine aufschlussreiche Antwort, die du zwar an Karina gerichtet hast, doch zweifelsohne auch viel für mich enthält.
Posthum (bezogen auf meine Eltern) habe ich das Gefühl, dass grade eine Menge von mir abfällt.
Danke sehr und schon jetzt ein schönes Wochenende, Andreas.
Viele Grüße
Gerlinde.

296. Ann schrieb am 05.2.2020:

Hallo Andreas,
ich hatte innerhalb eines Jahres den nahezu identen Ablauf eines Unfalls: ich fahre mit dem Auto auf eine T-Straße zu; vor mir das Auto biegt rechts ab - fährt langsam - keine Stoppstraße; ich fahre hinterher - alles frei - schaue vorsichtshalber nach links, ob auch wirklich alles frei ist und biege rechts ab. Aus unerfindlichem Grund bremst mein Vordermann, ich ziehe leicht links rüber und erwische ihn mit einem ordentlich "Bums" hinten links; bei mir Schaden vorne rechts. Meine Aufmerksamkeit war nicht ausreichend bei meinem Vordermann; ich hatte nicht erwartet, dass er bremst; mein Blick war nach links gerichtet und dabei bin ich weitergerollt in der Annahme, das vordere Auto ist schon längst weg. Am Steuer saß ein Mann (jung, freundlich). Der Ablauf beim 1. Unfall war ident! Nur war der Mann boshaft und unsympathisch.
Jetzt frage ich mich nach der Botschaft, da ich ja wohl beim 1. Mal nicht das gelernt habe, was ich lernen darf. Beim ersten Mal war ich auf dem Weg nach Hause - kam aus dem Urlaub. Jetzt war ich morgens auf dem Weg zur Arbeit. Thematisch beschäftigt mich im Moment sehr, dass ich die Sehnsucht habe, meinem Herzen zu folgen und meinen SEelenplan zu leben - jedoch noch nicht weiß wie bzw. ich aus Angst mich nicht traue alte Konditionierungen und vermeintliche Sicherheiten aufzugeben.
Würde mich sehr freuen über einen Hinweis, was die Unfälle mir sagen; Personenschaden gab es jeweils keinen.
Herzlichen Dank
liebe Grüße
Ann

297. Andreas schrieb am 05.2.2020:

Hallo Ann,
ja, solange die Seele eine Botschaft noch nicht rüberbringen konnte sind die Unfälle oder Geschehenisse immer ähnlich. Die meisten merken das nur nicht weil sie nicht aufmerksam ihr Leben beobachten. Also das markanteste bei diesen Unfällen ist, dass du den Vorderman übersiehst, ja regelrecht missachtest und dann auf ihn drauf fährst also erst durch einen Bums auf ihn aufmerksam wirst. Daraus ergeben sich Fragen wie:

Wo in deinem Leben übersiehst du das naheliegendste ?
Wo willst du etwas was direkt vor dir liegt nicht wahrnehmen ? nicht wahrhaben ? nicht annehmen ?
Welche blockierende Energie hindert dich in deine Zukunft weiter zu gehen ?

Es kann durchaus sein dass es etwas ist, was sich auch auf der familiensystemischen Ebene manifestiert hat und darum am besten mit einer Familienaufstellung gelöst werden kann (da würde man evt damit beginnen indem man einen Vertreter für dich und einen für den Vordermannfahrer aufstellt).

lg von Andreas

298. Ann schrieb am 07.2.2020:

Lieben herzlichen Dank!Das gibt mir hilfreiche Denkanstöße! hat es eine Bedeutung, dass in beiden Fällen den Unfallgegner männlich ist? Hat es mit dem "männlichen Prinzip" in mir mehr zu tun oder im Außen (z.B. Familiensystemisch)?
liebe Grüße
Ann

299. Andreas schrieb am 07.2.2020:

Hallo Ann,
ja, es ist ein Yang-Thema was dir da im Weg steht, dich blockiert, bzw bei einer systemischen Aufstellung würde man einen Mann als Vertreter wählen um mehr zu sehen. Das was dich blockiert, was also durch die Vordermänner symbolisiert wird kann ein Thema sein oder aber auch übernommene (dich blockierende) Glaubenssätze von oder über Männer.

Es könnt natürlich auch sein, dass du einfach bei Männern auf dich aufmerksam machen wolltest - immerhin konnten diese Vordermänner dich danach nicht mehr ignorieren. Dann wäre das Thema zb von Männer nicht genug Aufmerksamkeit bekommen, aber auch dann gilt es zu schauen, wo in der Kindheit ist dieses Muster entstanden.

lg von Andreas

300. Käthe schrieb am 08.2.2020:

Hallo Andreas,
Ich hatte gestern eigentlich einen tollen Tag. Arbeiten im Home-Office,tolles Wetter & ich half noch einem Freund bei seiner Arbeit, dann schnell duschen & beim Verlassen aus dem Haus begrüßte mich herzlich unserer Nachbarskatzer. Nachdem ich ihn streichelte, kurz zum Postkasten eilte, Post ins Haus packte & abschloss & zackig zum Auto ging, attackierte der Kater mich von hinten rechts. Er haute mir seine Pranke kurz in die rechte Wade. Ich war nicht weiter verletzt, schimpfte etwas mit ihm & ging weiter zum Auto, da ich es etwas eilig hatte. Der Kater hat dieses kleine Angriffe (immer Wade rechts hinten) schon mehrfach gemacht. Meist, wenn ich in Eile war - vorher lieb, sich streicheln lassen, dann Angriff. Ist das sein Spieltrieb? Nachdem ich mit ihm schimpfte saß er meist baff da & guckte mich erschrocken an & düste dann ab.
Ich freute mich dennoch auf ein tolles Wochenende mit vielen Freunden & machte mich auf den Weg meinen Freund von seiner Arbeit abzuholen, mit ihm etwas für unsere anstehende Hochzeit einzukaufen, dann seinen Vater aufzusuchen (mit dem es zu einem Streitgespräch zwischen Vater-Sohn kommen sollte- Thema: vater nimmt sich nie Zeit für Sohn, schiebt die 1stündige Autofahrt & Arbeit vor. Thema wurde mehrfach angesprochen, wird von Seite des Vaters aber nicht geändert.vater erwartet, dass wir immer zu ihm kommen. Er ist nur in Ausnahmesituationen verlässlich da.), während ich mit der Stiefmutter (die ich sehr mag) einen Kaffee trinken wollte & abends waren wir mit ganz lieben Freunden verabredet & wollten nachts noch heim fahren.Auf dem Weg, um meinen Freund abzuholen, fuhr mir auf der linken Spur der Autobahn ein Auto mit ca 80-100 km/h hinten links auf, als die Autos plötzlich vor mir bremsten & ich dann ebenfalls leicht bremste & sicherheitshalber noch nach rechts in eine freie Lücke ausweichen wollte. Ich war jedoch scheinbar etwas zu langsam beim Spurwechsel, sodass er mich noch erwischte. Er hat wohl zu spät reagiert & nicht gesehen, dass wir alle bremsen. Beide Autos vermutlich Totalschaden- sichtbare Schäden sind Stoßstange & Kofferraumklappe defekt, Scheinwerfer hinten links defekt, Auspuff hängt auf dem Boden, Handschuhfach vorne lässt sich nicht mehr schließen, Auto springt nicht mehr an. Der Fahrer des anderen Fahrzeuges war nicht sonderlich gesprächig, wollte mir seine Versicherung erst nicht nennen & außer Anschrift keine Kontaktdaten nennen. Irgendwie ein Eigenbrötler, obwohl wirklich viele nette Menschen (3 Männer,2 Frauen) an der Unfallstelle waren & uns unterstützen. Neben einem Schleudertrauma & Stauchung der HWS/BWS habe ich mir mein rechtes Handgelenk & den Unterarm gestaucht. Die rechte Hand benötige ich jedoch dringend zum Arbeiten. Ansonsten geht es mir grundsätzlich ganz gut. Ich habe kaum Schmerzen. Ich ärgere mich, dass es zu diesem Unfall kam. Zudem wollten wir am kommenden Freitag in Urlaub fliegen, vorher noch einiges erledigen & wissen jetzt nicht, ob das alles so klappt.Zudem hänge ich sehr an dem beschädigten Fahrzeug- wir haben es ewig gesucht & es war wirklich toll! Ich hatte es erst 4 Monate in meinem Besitz. Echt ärgerlich, jedoch ist es gut, dass es keine Schwerverletzten gibt. Zudem hat das Auto-da großes Fahrzeug- mich vor weiteren Verletzungen geschützt.jedoch werde ich wohl einen Anwalt einschalten müssen, da mir das trotz klarer Schuldfrage von dem Polizisten geraten wurde. Ich habe so gar keine Lust auf dieses ganze Theater & entsprechenden Mehraufwand.
Irgendwie kann ich mir aus so vielen Details nichts passendes stricken.Danke schon mal für deine Einschätzung!

301. Andreas schrieb am 08.2.2020:

Hallo Käthe,
dein Unfall geschah ja wegen dem Spurwechsel - und du bist ja in deinem Leben mit der Hochzeit auch dabei einen Spurwechsel zu machen.
So zeigt dir der Unfall was dich bei deinem Lebens-Spurwechsel erwartet. Nämlich, du gerätst da in eine rücksichtslose Energie rein, die ganz offensichtlich nicht gut für dich ist. Glaubst du diese Streitenergie zwischen dem Vater und dem Sohn würde nach der Hochzeit aufhören ? Nein, nach der Hochzeit bist du da erst richtig drin !

So wäre also der Unfall die Botschaft für dich da aufzulösen, was dich in Resonanz mit einem solchen Vaterkonflikt Thema bringt. Was spiegelt es dir wirklich ? Das könntest du evt mit einer Familienaufstellung betrachten. Auf jeden Fall musst du bei dir selbst da etwas auflösen, dich um deine eigene Basis-Standfestigkeit kümmern, damit dir nicht noch mehr Autos in deine Waden hineinfahren. Ganz offensichtlich war das mit dem Kater schon eine Botschaft dass du dich um dein eigenes (eigener Fersenstand) kümmern sollst anstatt dich blind in fremde Spuren (zb durch Hochzeit) zu begeben.

lg von Andreas

302. Tobias schrieb am 08.2.2020:

Hallo Andreas,

erst einmal möchte ich deine tolle Seite loben. Sie gefällt mir wirklich sehr gut! Ich habe immer gedacht, dass ich in diesem Leben nie ein Tier überfahren werde. Leider war es gestern dann aber doch der Fall. Aber fangen wir von vorne an: Im Oktober 2019 war ich früh am Morgen im Alpenvorland unterwegs, um die gerade aufgehende Sonne zu fotografieren. Als ich mich umdrehte, saß dort ein Fuchs, der mich schon eine ganze Zeit lang beobachtet haben muss. Dies tat er auch noch eine Weile, dann lief er entspannt davon. Diese Begegnung war wirklich sehr mystisch für mich. Da ich nicht an Zufälle glaube, habe ich mich natürlich mit dem Krafttier Fuchs auseinander gesetzt.

Ein paar Monate später (Februar 2020) hatte ich eine erneute Begegnung mit einem Fuchs. Leider war es keine gute Begegnung, denn ich habe ihn mit meinem Auto überfahren. Es ging leider so schnell, dass ich nicht mehr reagieren konnte. Da auch das kein Zufall gewesen sein kann, frage ich mich jetzt natürlich, was mir das sagen soll. Ich werde weiterhin versuchen, in mich zu schauen, um die ganze Symbolik, die dahinter steckt, zu entschlüsseln.

Mach weiter so :)

Viele Grüße, Tobi

303. Anika schrieb am 08.2.2020:

Hallo Andreas
Dass ich diese Seit gefunden habe, vielen Dank der geistigen Welt und dir, dass du für uns da bist.

Ich hatte grad einen Fahrradunfall (e-Bike) und stiess mit einer jungen Dame in Ausbildung zusammen. Wir beide auf Nebenstrassen und sie kam von rechts und wollte geradeaus über eine Brücke fahren, ihre Bremsen funktionierten nicht und ich sah gar nicht, dass da ein Weg einmündete, da viele Sträucher am Weg entlang sind.
Ihr hat es gar nichts gemacht und mein Fahrrad war der Lenker total verbogen, rechte Bremse abgerissen und meine linke Wade ist blau und schmerzt.

Ich hab grad voll Ärger mit meinem Vermieter, weil das Haus total feucht ist und schimmelt und er nichts unternimmt.

Was seh und versteh ich nicht?

Liebe Grüsse Anika

304. Andreas schrieb am 09.2.2020:

Hallo Tobias,
ja, die Botschaft könnte zb sein, dass du den inneren Aasfresser Aspekt in dir sterben lassen sollst oder dass du mit diesem Aspekt im Unfrieden bist.

Ich vermute dass es irgend ein Thema in deinem Leben gibt wo du etwas zu befrieden hast im Zusammenhang mit Wiederverwertung, Müllaufbereitung, also etwas was der Fuchs als Aasfresser symbolisiert.

lg von Andreas

305. Andreas schrieb am 09.2.2020:

Hallo Anika,
ja, das kann durchaus sein, dass es sich dabei um das selbe Thema handelt, weil:

linke Wade = weibliche Seite, Yin Thema
Haus total feucht und schimmelt = Wasser, also auch Yin Thema

So zeigt dir der Unfall dass es durchaus auch dein Thema ist und sich deswegen gar nicht lohnt mit dem Vermieter rumzustreiten, weil solange du das Thema bei dir selber nicht gelöst hast wird deine Seele es sowieso nicht zulassen, dass der Vermieter es löst.

So gilt es also für dich dieses Yin Thema zu finden, und das hat evt mit dem Muster zu tun, dass eine Frau (Yin) ungebremst in dich reinfährt. Woher kennst du dieses Muster ? Was gibt es da aus der Kindheit zu befrieden ?

lg von Andreas

306. Käthe schrieb am 10.2.2020:

Hallo Andreas,
ich bin mir nicht sicher, ob wir uns richtig verstanden haben.
Wir fuhren alle im Konvoi hintereinander auf der linken Spur. Der Unfall entstand nicht, wegen des Spurwechsels. Vielmehr hat mir dieser angedachte, noch nicht ganz vollzogene Spurwechsel (ich habe schon leicht nach rechts gelenkt) wahrscheinlich das Leben gerettet. Sonst wäre mir der Hintermann ins Auto gedüst & hätte mich auf die Vorderfrau geschoben & ich wäre bei der Geschwindigkeit wohlmöglich eingeklemmt oder so. Durch das vorbereitende nach rechts lenken, wurde ich zwar nach vorne geschoben, kam aber rechts neben der dem vorderen Auto zum Stehen.

Sicherlich hast du Recht damit, dass der Konflikt zwischen Vater & Sohn sich evtl nie ändert, sondern sich evtl eher verschlimmert. Aber es ist doch kein Grund meinen Verlobten zu verlassen, schließlich liebe ich ihn & er kann nicht unbedingt etwas dafür, da er es schon mehrfach versucht hat es zu lösen/anzusprechen, der Vater anfangs motiviert ist, es aber nie lange durchhält etwas zu ändern.
Ich bin mir dieser Situation bewusst & gehe diesbezüglich auch nicht blind in die Ehe. Jeder Mensch bringt irgendwelche Päckchen mit in die Beziehung & wenn man sich denen nicht stellen würde, gäbe es keine tiefgründigere Verbindungen, denke ich.

Was meinst du mit der Aussage, dass ich etwas Auflösen soll, was in Resonanz zu einem solchen Vaterkonflikt steht? Ich verstehe mich sehr gut mit meinem Vater/Eltern. Jedoch stellt sich mein Vater auch häufiger als unselbständig bzw. hilflos (z.T. auch in Alltagssituationen) dar & versucht, seine Probleme von Dritten (meiner Mutter, Schwester, mir, aber auch unseren Männern) lösen zu lassen. Mein Freund ist hilflos seiner Familie gegenüber & erkennt häufig erst später, dass er in eine ungewollte Rolle gezwängt wurde, hat dann aber nicht gelernt, sich aus dieser zu befreien, da ihm als Kind dieses Recht nie zustand. Jeder einzelne Schritt diesbezüglich kostet ihn & damit uns sehr viel Energie & Mühe. Dieses ähnelt meinem Vater & meinen Verlobten evtl. Beide haben nicht gelernt, für sich & ihre eigenen Wünsche einzustehen. Beide wurden zum Funktionieren erzogen. Icg eher zur absoluten Selbstständigkeit.
Beide versuche ich zu unterstützen & auch mal Sachen, die sie nicht sehen, aufzuzeigen. Jedoch versuche ich sie nicht mehr für sie zu lösen. Das habe ich größtenteils vor ca 1 Jahr eingestellt.

Würde zur eigenen Fersenfestigkeit so etwas wie täglich Routinen mit Mediation beitragen?oder was könnte helfen? Irgendwie habe das Gefühl, dass bei mir nicht die Standfestigkeit (ich halte sehr an meinen Prinzipien fest & handele denen nur ganz selten zuwider), sondern eher die Flexibilität/Spontanitzät/ das Problem sind. Ich wurde zur Leistung erzogen & bin immer durchgetaktet, organisiert & etwas im Stress.

Danke noch einmal für den Austausch

307. Andreas schrieb am 10.2.2020:

Hallo Käthe,
ja, ich denke du hast das schon recht gut verstanden dass das was da bei ihm ist, dass es etwas ist was du auch in deinem bisherigen Feld hast. Und deswegen kennst du das auch sehr gut und deswegen konntest du wohl auch so perfekt lenken dass es noch so glimplich ausging. Aber trotzdem gilt dass ein solcher Unfall eine Warnung ist, die dir deine Seele nicht aus Spaß sendet.
Man muss heute nicht mehr heiraten, das ist ein altes Programm. In der heutigen Zeit sollte die Auflösung von Blockaden immer an erster Stelle stehen als Ziel.
Dein aktuelles Ziel, sprich deine aktuelle Lebensausrichtung führte zur Zerstörung deines Autos..

so etwas wie täglich Routinen mit Mediation beitragen?oder was könnte helfen?
Meditation ist immer eine gute Sache, aber wie schon gesagt, du könntest evt mit einer Familienaufstellung klarer sehen was da in deinem Leben wirklich los ist und wo da eine Ordnung geschaffen werden muss.

lg von Andreas

308. Mark schrieb am 18.2.2020:

Hey Andreas
Also ich bin von Beruf her Radportler und wurde beim Training in Spanien von einem Auto, was deutlich zu schnell war circa (90-95km/h) am linken Lenker touchiert, was mich dann in die Luft fliegen liess und ich hart auf mein linkes Becken (Sacrum ) flog, sodass ich frühzeitig nach Deutschland zurück reisen musste. Die Prellungen bzw. der Haarriss im Sacrum links schränkt mich 3-4 Wochen später immer noch ein, sodass ich noch nicht wieder voll belastungsfähig bin. Woran könnte es liegen, bzw. auf was deutet es hin, dass mein mir dieser Unfall passiert ist und auch wenn ich jetzt ein wenig mit der Situation hadere. Wäre der Autofahrer nur einen halben Meter weiter rechts gefahren, wäre ich wahrscheinlich Tod oder was auch immer. Mich würde wirklich interessieren, was mir dieser Unfall sagen möchte.

Liebe Grüße Mark

309. Andreas schrieb am 19.2.2020:

Hallo Mark,
Die körpersprachliche Botschaft vom Sacrum, dem Kreuzbein sind Basisthemen des Lebens, beziehungsweise also Unsicherheiten bezüglich solchen Basisthemen (zb Arbeit, Geld, Besitz, aber auch gefühlsmäßige Unsicherheiten).

Der Vorgang war ja ein Sturz, das heißt es geht auch um die Botschaften eines Sturzes, also zb auch ein Zurückholen auf den Boden der Tatsachen.

Versteh ich das richtig, dass dieses Auto von hinten kam ? Falls ja, dann wäre eine weitere enthaltene Botschaft dass es um ein Thema aus deiner Vergangenheit geht welches dich einholt und befriedet werden muss, damit es dich nicht "umwirft"..

lg von Andreas

310. Vanessa schrieb am 21.3.2020:

Hallo Andreas,

vielleicht kannst du mir weiterhelfen, worüber ich Dir sehr dankbar wäre. In den vergangenen 9 Monaten gab es einige großes Umbrüche in meinem Leben.
Ende Juni Hochzeit
Kündigung meines Arbeitgebers-in dem Job war ich erfolgreich und hatte gerne für das Unternehmen gearbeitet. Ich wurde befördert und sollte den Wohnort dafür wechseln wozu ich nicht bereit war und habe mich dann entschlossen meinen Businessplan weiter zu verfolgen.

Beginn aktive Gründungsphase ab Juli 19
Dann Mitte Juli ein Autounfall. Ich war auf der linken Stur fuhr auf ein Stauende zu, war selber ein wenig zu schnell, daher befand ich mich bereits im Bremsvorgang (wäre noch rechtzeitig zum Stehen gekommen) währenddessen rammte mich aber von hinten ein SUV (Männlich) und drückte mich mit meinem kleinen Mietwagen in das Stauende das auch ein SUV (männlich) war.
Resultat: Schwere Prellungen und ein kleiner Riss zwischen Nase und Auge.
Dann januar/Februar 20 Finanzierung/Investor/Objekt gesichert und kurz vor Mietvertragsunterzeichnung fand ein eigentümerwechsel statt und der Mietdeal platzte. Ich war sehr überrascht und entschied das Projekt erstmal auf Eis zu legen, da der Gewerbrimmobilienmarkt gerade stagnierte und mir einen Job zu suchen.

Dann am 01.03.20 war ich in einer Bar mit meinem Mann und einer Nachbarin hatten ein wenig was getrunken und während ich mich auf meinen Barhocker setzten möchte zieht mein Mann mir den Barhocker weg (nicht böswillig) ich stürze und musste notoperiert werden

Resultat: Trümmerbruch über dem Ellenbogen. Mit einem
3monatigen Fahrverbot (beruflich komme ich aus dem Vertrieb) darf 3 Monate nichts über einem kg heben und muss wieder neu lernen den Arm zu bewegen.

Nun ist der Corona Virus in Deutschland ausgebrochen und ich bin sehr dankbar, das der Mietdeal so überraschend geplatzt ist, weil die eröffnung war auf Anfang/Mitte April angedacht und das Projekt umfasste die Fitness- und Wellnessbranche -was nun vermutlich nicht mal hätte eröffnen dürfen und definitiv nicht die Zeit für diese Branche ist.

Gerade nach dem Autounfall der mich sehr schockierte bin ich in mich gegangen, habe mein gesamtes Fehlverhalten aufgearbeitet und bin noch achtsamer mit mir umgegangen. An dem Abend war eine der erste an dem ich wieder Alkohol trank, weil ich hier auch knapp 8 Wochen darauf verzichtet hatte.

Ich wäre Dir sehr für Anregungen dankbar, weil ich langsam nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht.

Herzlichen Dank
Vanessa

311. Andreas schrieb am 22.3.2020:

Hallo Vanessa,
da gibt es offensichtlich einen männlichen Anteil in dir mit dem du auf Kriegsfuß stehst und der sich im Außen nun so manifestiert hat dass zuerst ein Mann in dich hineingefahren ist und nun dir deinen Sitz weggenommen hat. So kannst du schauen mit welchen Männern du im Außen Themen hast die noch nicht befriedet sind, evt früherer Chef, Bruder, usw.. Irgendwas ist da was dich regelrecht zerreibt.
Warum brauchen Menschen in der heutigen Zeit überhaupt so viel Wellness ? Weil sie in sich Themen/Energien tragen die sie zerreiben. Das was du da in dir trägst musst du zuerst selbst auflösen, bevor du anderen mit Wellness helfen kannst. Sonst ist es im übertragenen Sinne, wie wenn ein Ertrinkender einem anderen seine Hilfe anbietet :-)
Vielleicht kannst du mit einer Familienaufstellung diese Konfliktenergie die da in dir wirkt besser sichtbar machen. Schon wo deine Vorgesetzten dich befördern und wohnortmäßig verschieben wollten, das war dieselbe Energie die dich beim Autobahnunfall nach vorne geschoben hat. Der Barhockerunfall enthält (unter anderem) auch die Botschaft nicht zurückzugehen, sondern vorne bleiben, sich dem Vorne zuwenden. Auch beim Autounfall wurdest du vorne in ein Problem (Stau) hineingeschoben, und deine Vorgesetzten wollten dich mit der Beförderung wohl genau so in ein Problem hineinschieben. Das ist die Botschaft langsamer zu tun aber auch dich diesem Problem was da vor dir liegt zuzuwenden. Was geschah in der Bar kurz bevor du dich wieder setzen wolltest ? Ich vermute da ist noch eine Botschaft für dich enthalten. Gab es da ein Thema vor dem du vielleicht sogar zurückgeschreckt bist ?

lg von Andreas

312. Florian schrieb am 22.3.2020:

Hallo Andreas,

Ich bin mal mit dem Auto Rückwärts gegen ein Schild gefahren. Ich dachte ich könnte so gut rückwärtsfahren. Hab mich wohl verschätzt.
Am Auto war die Heckstoßstange beschädigt und nicht richtig eingerastet. Ansonsten gab es keine Schäden.

Ich habe jemanden getroffen in einer Bank den ich gemocht habe. Sie hat mir eine Einladung für ein Klassentreffen gegeben. An diesem Tag hatte ich meinen ersten Arbeitstag, bin also nicht erschienen.
Ich hatte viele Gelegenheiten sie erneut zu besuchen jedoch hat mir mein erster Gedanke und meine innere Stimme dies verweigert.

Dann hab ich mich mal eine Zeit lang an Fingern geschnitten.

Ich hatte Ärger im Job. Mir kam der Gedanke zu kündigen aber mir kam nie der Gedanke eine Kündigung bei meinem Chef auch abzugeben, da ich mit meinem Job eigentlich sehr zufrieden war. (etwa vier Wochen vor dem Skateboardunfall passiert)

Ich habe mir beim Skateboarden dass Sprungelenk gebrochen. Bin von einer Sprungschanze gefallen. Das ist an Fasnacht am Sonntag diesen Jares passiert.
Zuvor dachte ich, dass ich mir niemals etwas brechen könnte. Habe ich es also schon vorhergesehen?

Als ich dann mit Krücken gegangen bim heute am 22.03.2020 hab ich mir eventuell das Sprungelenk verletzt. Ich weiß nicht ob ich es mir wirklich verletzt habe. Jedoch hatte wieder so eine Ahnung.

Ich weiß dass es bereits einen ähnlichen Beitrag mit dem Thema Sprungelenk gibt.
Falls du fragen hast frag. Ich hoffe du kannst mit den Informationen etaws anfangen. Habe bereits einen anderen Text verfasst, dieser wäre jedoch für das Forum viel zu lang und ich denke er würde am wesentlichen vorbeigehen.


Mit freundlichem Gruß
Florian

313. Andreas schrieb am 23.3.2020:

Hallo Florian,


Zitat:

Dann hab ich mich mal eine Zeit lang an Fingern geschnitten.

Ich hatte Ärger im Job. Mir kam der Gedanke zu kündigen aber mir kam nie der Gedanke eine Kündigung bei meinem Chef auch abzugeben, da ich mit meinem Job eigentlich sehr zufrieden war.


ja, das ist ein sehr gutes Beispiel wie dich das auf die Finger die ja für die Details deiner Handlungen stehen, auswirkt. Weil du die Kündigung nicht abgegeben hast (=aus deinen Fingern gelassen hast) ist diese Energie in deinen Fingern stecken geblieben und dein Unterbewusstsein hat dich durch das "in die FInger schneiden" darauf aufmerksam machen wollen.
Desweiteren gab es in dir einen Konflikt zwischen zwei gegensätzlichen Anteilen, weil ein Anteil war ja eigentlich zufrieden.


Zitat:

Zuvor dachte ich, dass ich mir niemals etwas brechen könnte. Habe ich es also schon vorhergesehen?


Das "niemals" fällt ja im Sinne des Positiven Denkens raus - und so hast du also letztlich darüber nachgedacht dass du dir etwas brechen könntest... und solche Gedanken schaffen Realität.

Zitat:

Jedoch hatte wieder so eine Ahnung.


ja, darum ist es wichtig dass man sich solche Gedanken genau anschaut, also die Botschaft sucht und anerkennt, welche darin enthalten ist und die Gedanken dann im Sinne des positiven Denkens umdenkt.

lg von Andreas

314. Evma schrieb am 24.3.2020:

Hallo, ich habe mich gestern an der Kofferraumklappe, den Kopf gestoßen, eine kleine Platzwunde/Beule waren dann da.Zuvor wollte ich Kolleginnen begrüssen und mit ihnen gemeinsam zum Eingang gehen.Hilfe hab ich auf Station angenommen, weol ich ja ein wenig blutete.Erst dachten die Kollegen ich scherze.
Im Moment ist das Virus ein belastendes Thema und mich nervt dieses überzogene Dauergequatsche.Kann es sein weil ich in vielen Dingen anderer Meinung bin und mir nicht gern was aufdrücken lasse, ist mir vorm Kopf gestoßen wurden, um anders an die Dinge heranzugehen?

315. Andreas schrieb am 25.3.2020:

Hallo Evma,
ja, das kann schon sein dass es die Botschaft war dich nicht von anderen, bzw deren Denken nerven zu lassen. Jeder, auch du erhält ja zur Zeit die Botschaft zu Hause, also in sich selbst zu bleiben - und dies beinhaltet ganz eindeutig dass man sich NICHT um andere scheren soll, weil nur dann kannst du in dir ruhen. Das ist eine große Lernaufgabe für jeden..

lg von Andreas

316. Sunja schrieb am 20.4.2020:

Hallo Andreas
Ich habe mir vor einem Jahr mit einem Homebleaching die Zähne gebleicht. Mein Zahnfleisch wurde dadurch wie wegrasiert. Meine Zähne haben sich verschoben. Ich bin nur noch traurig. Wieso ist das passiert? Wird es jemals wieder gut?

317. Andreas schrieb am 20.4.2020:

Hallo Sunja,
ja, das hört sich an, als gäbe es einen Anteil in dir der damit nicht einverstanden war was du durch das Bleaching erreichen wolltest.
Vielleicht ein Aspekt der lernen will zu dem zu stehen wie du bist, sich zu zeigen wie du bist ? Das Zahnfleich (=deine weichen inneren Anteile) wurden dadurch wie getötet.
Zähne haben sich verschoben
Zähne stehen für die harten Fakten auf denen dein Leben basiert - das wäre also die Botschaft sich diesen zuzuwenden, weil wenn sie sich verschieben, dann steht es da nicht gut um sie.

lg von Andreas

318. Carina schrieb am 20.4.2020:

Hallo Andreas
Ich hatte einen Fahrradunfall, wobei eine junge Dame ungebremst in mich reinfuhr. Ihr hat es gar nichts gemacht und ich bin seither am doktern. Vor allem die linke Körperseite von mir ist in Mitleidenschaft gezogen. Nun will ihre Versicherung nicht bezahlen, da sie es abstreitet, ungebremst in mich reingefahren zu sein.
Auch sonst kommen viele finanzielle Forderungen auf mich zu und überall muss ich ums Geld kämpfen.
Hat das einen Zusammenhang?
Was überseh ich?

Bin eigentlich ein sehr grosszügiger und hilfsbereiter Mensch, aber langsam nervt es mich schon, immer "ausgenützt" zu werden.

LG Carina

319. Andreas schrieb am 21.4.2020:

Hallo Carina,
Vor allem die linke Körperseite von mir ist in Mitleidenschaft gezogen.
Das heißt es geht also um Yin Themen, zb weibliche Fähigkeiten, Gefühle annehmen, Fühlen, sich einfühlen, vorausfühlen (auch wenn jemand verrücktes unterwegs ist, das kann man vorausfühlen und sich dann entsprechend verhalten! das sind alles Yin Fähigkeiten)

überall muss ich ums Geld kämpfen.
ja, wenn man die Yin Energien (weiblich aufnehmend) nicht ausreichend entwickelt oder diesbezüglich Blockaden hat, dann muss man Yang Strategien anwenden um zu Geld zu kommen, zb kämpfen..

hilfsbereiter Mensch
Helfen = Yang
für eine Gegenleistung empfänglich sein = Yin


Im Einklang mit Yin und Yang zu sein bedeutet auch im Einklang mit diesen beiden Prinzipien zu sein. Musste vielleicht jemand in deine linke Seite hineindonnern damit du da empfänglicher wirst ?? aufnahmefähiger wirst ?

Das sind Themen die viele Menschen, nicht nur du zur Zeit haben. Jeder muss jetzt aussteigen aus diesen alten Glaubensmustern man müsse um Geld kämpfen, bis hin zu man müsse belügen und betrügen um zu Geld zu kommen. Diese Muster passen nicht mehr in die neue Zeit ! Darum muss man sich von ihnen trennen (auch von Menschen die da noch drin hängen), damit sie einem nicht mehr gespiegelt werden.

lg von Andreas

320. Sunja schrieb am 21.4.2020:

Danke Andreas
Ja, diese Erkenntnis teil ich mit dir. Ich will mich nun schön finden. Nur, wie kommt man dazu, wenn es jetzt nicht mehr so ist? Ich möchte so viel verändern. Aber das ist schwierig zurzeit. Ist esmöglich, dass ich durch Veränderung zurück gehen kann? Danke von Herzen

321. Andreas schrieb am 22.4.2020:

Hallo Sunja,
Möglich ist alles. Das Ziel sollte aber nie ein Zurück gehen sein, sondern ein Hingehen zu einem geheilten Zustand.

lg von Andreas

322. Carina schrieb am 22.4.2020:

Hallo Andreas
Vielen Dank für die ausführlichen Erklärungen und Schilderungen. Es gibt viel zu tun und ich hoffe, dass ich da überirdische Hilfe und Wegweisung entgegen nehmen kann, um aus "meinem" Wirrwar rauszukommen. Seh grad den Weg nicht, vertrau aber drauf, dass es noch kommt.
Alles Gute und danke nochmals
Carina

323. Ishtar schrieb am 04.5.2020:

Hallo Andreas!

Meine Tochter (knapp 3 Jahre), stolpert häufig über ihre eigene Füße oder kleine Unebenheiten im Boden, oft stürzt sie auch auf ihre Knie und Handflächen. In wie weit ist es normal, dass Kinder stürzen? Sie wirkt manchmal einfach sehr ungeschickt und schusselig und übereilt!

Ich habe auch ein kleines Leiden, ich habe an der Unterseite meines rechten großen Zehs eine Blase und die hat sich entzündet, sodass ich nicht mehr richtig auftreten kann. Was könnte das bedeuten?

Herzlichen Dank!!

324. Andreas schrieb am 04.5.2020:

Hallo Ishtar,
ja, sie beachtet den Raum vor ihren Füßen zu wenig und wird es durch das Stürzen lernen, ihn mehr zu beachten.
an der Unterseite meines rechten großen Zehs eine Blase und die hat sich entzündet, sodass ich nicht mehr richtig auftreten kann
was schmerzt dich den Raum deines Lebens auszufüllen ?
Du kannst als Heilübung Energie in diesen großen Zeh hinunteratmen und diese Energie dann nach vorne hinaussenden.

lg von Andreas

325. Nora schrieb am 01.6.2020:

Hallo Andreas,
Ich hatte vor ein paar Tagen einen Autounfall mit meiner Freundin. Ich war Beifahrerin und sah das Auto schon auf uns zu kommen. Der Fahrer war unachtsam und lenkte auf unsere Fahrbahn zu. Er fuhr frontal auf uns drauf. Als es mir bewusst wurde das es ein Prall geben würde schloss ich die Augen. Ich weiß noch ganz genau was mein letzter Gedanke war. Den Wunsch eines Babys.
Meine Verletzungen beruhen sich alle auf der linken Seite.
Ich bin Nora,31 Jahre alt und Single

326. Andreas schrieb am 02.6.2020:

Hallo Nora,
ja, daran siehst du dass dieser Wunschgedanke in dem Moment in deinem Unterbewusstsein am präsentesten war. Es könnte aber sein, dass dieser Wunsch generell zur Zeit sehr stark in deinem Unterbewusstsein vorhanden ist, und deswegen also gar nicht wegen dem Unfall in dem Moment in dir war, sondern weil er sowieso ständig in dir ist.
Meine Verletzungen beruhen sich alle auf der linken Seite.
Das heißt es geht um Yin, die weibliche Seite.
Was ist es im übertragenen Sinne in deinem Leben was deine weibliche Seite (zb auch das Fühlen) verletzt hat. Welche traumatischen Erinnerungen aus der Kindheit trägst du in dir ? (welche in irgend einer Form deine Yin Eigenschaften, wie zb deine weibliche Kraft, deine Fühlkraft usw noch beeinträchtigen ?)
Für deinen Kinderwunsch musst du ja auch weiblich aufnehmend, yin sein. So gilt es evt ein Muster in dir zu heilen, dass etwas auf dich trifft und dich verletzt. Finde mit allem einen Frieden was du findest, zb auch mit Nachrichten in deiner Kindheit die so auf dich geprallt sind.

lg von Andreas

327. Anni schrieb am 03.6.2020:

Lieber Andreas,

ich habe vor kurzem einen sehr blöden Unfall verursacht. Ich war mit einem Freund auf einer Feier.. als wir gehen wollten, schlug ich vor ein Taxi zu nehmen. Als er sagte, er könne seinen Wagen auf keinen Fall stehen lassen, bekam ich dem Impuls zu sagen "Na dann fahre wenigstens ich!" Ich hatte zu dem Zeitpunkt weniger getrunken. Auf dem Weg zu ihm, wo wir noch einkehren wollten, um dort noch etwas zu trinken, habe ich mit seinem Auto (rechter Außenspiegel) während der Fahrt den Spiegel eines anderen Fahrzeugs angetitscht. Wir sind (zu unserer Schande) weitergefahren... Später klingelte es bei ihm und die Polizei stand vor der Tür. Ich übernehme gerade für alles die Verantwortung und weiß auch selbst, dass das eine völlig bescheuerte Angelegenheit war. Irgendwo drin habe ich trotzdem das Gefühl, ich habe uns beide vor etwas bewahrt oder für irgendwas war es gut. Allein schon für die Große Lehre, so etwas nie wieder zu tun.

Nun hab ich mich gefragt, ob du mir vielleicht noch ein paar Hinweise liefern kannst, was dort noch für Zeichen drin stecken..?

LG
Anni

328. Andreas schrieb am 03.6.2020:

Hallo Anni,
ja, du siehst daran dass du dir eine Last aufgeladen hast (die dich nun beLastet), weil eigentlich wäre es ja seine Aufgabe gewesen, nichts zu trinken wenn er sein Auto mitnimmt. Das führt zu der Frage:
Wo gibst du dich im übertragenen Sinne sonst noch so freimütig hin, fremde Lasten zu tragen ?

Ansonsten: Bei einer echten Feier trinkt man keinen Alkohol ! Alkohol wird in unserer Gesellschaft immer dann getrunken, wenn man mit etwas innerlich nicht fertig wird und wenn man also deswegen davor flüchten will. Dass man das dann in unserer Gesellschaft ein Fest nennt ist immer eine Ausrede und eine Selbstbelügung. Das sind keine echten Feste. Es gibt nur einen einzigen Weg der zu echtem Frohsein führt und das ist der Weg in Frieden zu sein mit allem was in einem ist, insbesondere mit allem aus der Vergangenheit, und dann bleibt man auch nicht an Spiegeln hängen die nach hinten (=in die Vergangenheit) schauen.

lg von Andreas

329. Tobias schrieb am 17.6.2020:

Hallo Andreas,

Was bedeutet dass, wenn man sich den rechten Zeh verstaucht bzw. gebrochen hat? (ich hab meinen nicht gebrochen)
Ich war damit beschäftigt etwas zu annoncieren. Den Gedanken in dem Moment weiß ich nicht mehr.

Mit freundlichem Gruß
Tobias

330. Andreas schrieb am 15.6.2020:

Hallo Tobias,
ja, es zeigt dir dass es da innere Spannungen in dir gibt beim Thema des Annoncierens. Damit trittst du ja in die Öffentlichkeit (siehe Großer Zeh Thema) - so kannst du dich fragen, mit was du da genau im Unfrieden bist.

lg von Andreas

331. Sven schrieb am 30.7.2020:

Hallo Andreas,

ich habe auf Arbeit meine Zange verloren. Was bedeutet dass?

Mir ist etwas auf den Fuß gefallen. Was bedeutet dass?

Außerdem wurde ein männlicher Autofahrer, welcher hinter mir fuhr in einem Silbernen Misubishi SuV von einem männlichen Polizisten herausgewunken. Ich war mir nicht sicher, ob der Polizist mich gemeint hatte deshalb bin ich stehen gebleiben. Der Polizist hat mich jedoch weiter geschickt. Weshalb passiert mir soetwas?

Liebe Grüße
Sven

332. Andreas schrieb am 31.7.2020:

Hallo Sven,
von einem männlichen Polizisten herausgewunken. Ich war mir nicht sicher, ob der Polizist mich gemeint hatte deshalb bin ich stehen gebleiben. Der Polizist hat mich jedoch weiter geschickt..
Ein Polizist steht meistens für ein Vaterthema, weil der Polizist ja "Vater Staat" repräsentiert. Dass dieser eine unklare Anweisung gegeben hatte, kann auf eine Unsicherheit in deinem eigenen Vaterbild hinweisen.

Deine anderen Fragen findest du hier.

lg von Andreas

333. Ishtar schrieb am 03.8.2020:

Hallo Andreas!

Ich bin gerade vorher am nassen Fliesenboden in einem Einkaufszentrum ausgerutscht. Ich hatte meine 3 Jährige Tochter am Arm (die dringend auf die Toilette musste) ich bin mit dem rechten Fuß umgeknickt und auf meine rechte Seite gefallen, genau wo meine Tochter war. Ihr ist Gott sei Dank gar nichts passiert sie hatte keine Schmerzen, ich konnte sie gut abfangen aber mein Fuß, mein Rist auf der rechten Seite nahe des Sprunggelenkes also eher oben, tat danach etwas weh.
Meine letzten Gedanken waren an einen Mann den ich vor einigen Wochen kennengelernt habe.... Bei dem ich mir nicht sicher bin ob ich mich darauf einlassen soll, weil ich eigentlich wieder ins Ausland möchte.
Danke für deine Hilfe ich komme nicht darauf.

Herzliche Grüße

334. Andreas schrieb am 04.8.2020:

Hallo Ishtar,
Ja, das ist ein Sturzthema, und entsprechend kannst du speziell zu dem Thema an welches du gedacht hattest (bezüglich dem Mann) schauen, ob du da ein überhebliches Denken in dir hast ? Das kann zb eine Überheblichkeit bezüglich eigenen Bedürfnissen sein (oder eben anderen Anteilen).

Ein Sturz ist immer auch eine Botschaft ins Hier und Jetzt mit seinen Gedanken zurück zu kommen, weil man stürzt immer auf den Boden, also in die Realität des eigenen Lebens zurück. Dass der Boden nass war (Wasser = Gefühle) ist ein Hinweis dass es besonders um Gefühle geht, die dich zu Fall gebracht haben. Das heißt da muss es in dir noch gefühlsmäßig Unbefriedetes geben..

lg von Andreas

335. Gerlinde schrieb am 30.8.2020:

Hallo Andreas!
Ich habe am 28.7. kurz vor 13.00 Uhr einen Unfall mit einem Reh gehabt. Ich wollte meine Tochter zum Freibad in der nächsten Stadt bringen und hatte mir dann schon für nachmittags mit einer Freundin ausgemacht, wenn ich wieder zuhause bin, mich dann mit ihr an einem Teich in der Nähe von zuhause zu treffen. Schon fast in der Nähe vom Ziel kam von rechts ein Reh (im Nachhinein glaubte ich zwei Rehe gesehen zu haben, meine Tochter glaubt aber nur an eines) aus Feldern, springt auf die Straße- ich sehe es/sie kommen, erschrecke, kann aber nicht stark genug bremsen /oder zögere beim Bremsen zuviel und das Reh springt mir auf die Motorhaube (mich wundert es noch dass der Aufprall nicht stärker ist) - wird auf die andere Seite aufs Bankett geschleudert und kommt dort schwer verletzt zum Liegen. Ein anderes Auto kann gerade noch früh genug bremsen um nicht von diesem Reh erwischt zu werden. Ich bleibe auf der Seite stehen und sage meiner Tochter sie darf auf der Hauptstrasse auf keinen Fall aussteigen- im Auto ist sie sicher..und eile zum Reh, das mir unendlich leid tut im Todeskampf- ich kann ihm aber nicht helfen..
Der andere Fahrer weist mich an die Polizei anzurufen und wir stellen Warndreiecke auf..Da die ich aber meine noch fahren zu können, räumen wir diese wieder weg und ich fahre zur Polizei, wo alles aufgenommen wird und verständige die Versicherung..
Ich fahre dann nachhause und treffe mich trotzdem nachmittags mit meiner Freundin..
Versuche den ganzen Tag meinen Mann in der Arbeit am Handy zu erreichen - erreiche ihn aber nicht und kann ihm erst spät am Abend alles berichten, was mich sehr ärgert..
Was ich zuletzt vor dem Unfall dachte, kann ich nicht genau sagen- ich weiß nur, dass ich mich für meine Tochter sehr freute, dass sie sich mit Freunden in Freibad treffen konnte und ich gleich nach dem Zusamenstoss schlechtes Gewissen hatte, da wohl jetzt nichts draus werden würde...hab sie aber dann doch vor der Polizei noch ins Freibad bringen können, da es auf der Srecke liegt..
Mit egal wem ich danach sprach, alle versicherten mir, an diesem Strassenstück noch nie Wild gesehen zu haben..
Was soll mir dieser Zusammenstoß/ Unfall sagen?
Eine Bekannte von mir (die mit Esoterik zu tun hat) meinte, dass Reh wollte mir mitteilen mehr Sanftmut mit meinem Körper zu haben, sprich mehr auf meinen Körper zu achten!? Ist das richtig?
Die Reparatur hat sich dann wochenlang hingezogen - konnten dann gerade noch verhindern, dass es ein Totalschaden war - vorne alles kaputt- ich hatte ein Ersatzauto. Als ich dann endlich mein Auto bekam, bemerkte ich bei meiner zweiten Ausfahrt, dass die Klima nicht funktioniert..also übernächsten Tag wieder zur Werkstatt, die das dann schnell beheben konnten..
Was hat das alles zu bedeuten? Bitte um ihre Meinung - ich glaube nicht, dass es Zufall war, dass gerade ich, gerade zu diesem Zeitpunkt bin..Bin dankbar für ihre Rückantwort!! Liebe Grüße!

336. Andreas schrieb am 31.8.2020:

Hallo Gerlinde,
ja das Reh symbolisiert einen sanften Anteil aber noch viel mehr einen scheuen Anteil. Das heißt, du kannst dich direkt fragen: Wo übergehe (im übertragenen Sinne überfahre) ich diesen Anteil in mir ? Wo ignoriere ich Ängste in mir ?
evt auch: Wo laufe ich sehendes Auges in mein Unheil weil ich zu schreckhaft bin ? Wo springe ich fort obwohl es besser wäre einfach stehen zu bleiben / inne zu halten ?

Das Verhalten von Rehen passt überhaupt nicht mehr in die heutige Zeit weil dieser Fluchtreflex des Rehes ergab bei Jagdtieren einen Sinn, aber diese natürlichen Feinde sind ausgestorben und so wäre ein besseres Verhalten von Rehen am Straßenrand einfach stehen zu bleiben. Wo in deinem Leben wäre also so ein Verhalten einfach abzuwarten besser ?

lg von Andreas

337. Andi schrieb am 01.9.2020:

Hallo Andreas,

ich bin auf einem Schrottplatz rückwärts gegen einen Stuhl gefahren der als Absperrung für Parkplätze dienen sollte. Habe Ihn übersehen. Hab dabei an meine Vergangenheit gedacht.

Ich könnte das Problem auf meine Art bereinigen. Was ich mehr oder weniger a uch vorhatte. Das bedeutet mit diesen Menschen Kontakt aufnehmen. Es handelte sich um einen Konflikt mit Menschen aus der Vergangenheit.

Die Heckstoßstange blieb unbeschädigt, zumindest war das mein Eindruck. Das Heck steht ja für die Vergangenheit oder? Soll ich nun die Vergangenheit ruhen lassen oder das Problem bereingen?

Mit freundlichem Gruß

338. Andreas schrieb am 01.9.2020:

Hallo Andi,
Der Stuhl war ja ein sogenannter Wächterstuhl. Er sollte ja über diese Absperrung wachen (klingt lustig aber nüchten betrachtet..) Das heißt die Botschaft wäre: Es gibt ein altes (war ja vermutlich ein alter Stuhl) Wächterprogramm in dir, mit welchem du in Konflikt stehst (=bist draufgefahren).
So kannst du überlegen, ob es da ein altes "Aufpassen müssen" Programm in dir gibt im Zusammenhang mit den von dir oben erwähnten Menschen ? Und also damit in Frieden kommen mit diesem alten Programm (und es evt umformen oder gar auflösen, je mach dem..)

lg von Andreas

339. Nicole schrieb am 22.9.2020:

Hallo Andreas, ich bin durch eine Bekannte auf deine Seite aufmerksam geworden und würde dir gern mein Erlebnis schildern, um zu erfahren was es damit auf sich hat. Vorgestern Nachmittag bin ich mit meinen 19. und 10. Jahre alten Söhnen und Hund mit dem Auto auf dem Weg Nachhause gewesen. Kurz vor unserem Zuhause, fuhr mir ein Auto mit voller Wucht und höchstwahrscheinlich mit Absicht von rechts (es war rechts vor links) in die hintere rechte Seite meines Autos rein. Beim Heranfahren an die Kreuzung schaute ich im Augenwinkel kurz in diese Gasse (Sackgasse ca 50m lang), aber ich sah kein Auto, auch mein großer Sohn sah nichts. Jedoch schnallte dann dieses Auto wie aus dem Nichts heraus und rammte mich Höhe hinteres Rad. Durch den Aufprall schob mich das Auto so über die Vorderachse, dass ich sodann mit meinem Auto über den hohen Bordstein auf den Gehweg "geschubst“ wurde. Da liefen gerade 2 junge Männer und mein erster Gedanke war, dass ich sie nicht umfahren darf und bremste mit aller Macht. Ich kam Gott sei Dank noch vor den Jungs zum stehen, mein Herz galoppierte. Es kam sofort ein Zeuge auf mich zu und sagte mir, dass der junge Mann, der am Steuer saß, das mit voller Absicht gemacht hat. Ich frage mich nun, was das bedeutet?

340. Andreas schrieb am 22.9.2020:

Hallo Nicole,
hinten rechts = Vergangenheit, männliches Thema
So ergibt sich eine erste Frage die du dir stellen kannst:
Welche Männer in meiner Vergangenheit haben mich mit Absicht verletzt ? (zb Vater ?)
So ein Thema könnte es sein, welches hier befriedet werden muss.

lg von Andreas

341. Nicole schrieb am 23.9.2020:

Vielen Dank Andreas für deine Antwort. Ich tippe hierbei auf meinen Exmann, da ich einen Tag zuvor eine für mich irritierende Nachricht von ihm bekommen habe. Aber was ist jetzt hierbei mein Auftrag?

342. Andreas schrieb am 23.9.2020:

Hallo Nicole,
Es geht immer darum in Frieden zu kommen mit dem was noch in einem selbst im Unfrieden ist. Vielleicht hat diese irritierende Nachricht die du bekommen hattest dich auf einer unbewusst verdrängten Ebene doch mehr aus der Bahn geworfen als du dir selber eingestanden hast - dann würde der Unfall zeigen dass da eine heftige (unbefriedete) Energie am Wirken ist, die es aufzulösen gilt.

lg von Andreas

343. Tami schrieb am 24.9.2020:

Hallo Andreas,
ich habe nun die vielen Fragen und Antworten zu diesem Thema durchforstet, habe aber zu meinem Thema nichts Genaueres finden können.
Ich habe mir mit dem Messer in den Daumen geschnitten und mir wird leider immer schlecht, wenn ich Blut sehe. Ich wollte mich dann noch hinlegen, mir ist aber dann plötzlich schwarz geworden vor Augen und bin zusammen gekippt. Mein Freund hat mich dann auf die Couch gebracht, wo ich auch erst wieder zu mir gekommen bin. Plötzlich hat mein rechtes Knie extrem zu schmerzen begonnen (vermutlich bin ich damit wo gegengekracht oder hab es mir verdreht - ich weiß es nicht) und tut seit dem weh. Kannst du mir hierzu vl weiterhelfen?
Lieben Dank und liebe Grüße..

344. Andreas schrieb am 24.9.2020:

Hallo Tami,
Das Knie beinhaltet immer die Botschaft dass es um eine Richtungsänderung im Leben geht, mehr hier.

Zum Thema Blut nicht sehen können, das hängt meist damit zusammen dass man ein früheres furchtbares Erlebnis im Zusammenhang mit Blut hatte, was man noch nicht ausreichend verarbeitet hat. Darum suche in dir nach solchen Erlebnissen und wenn du in diesem Leben nichts findest, dann kann es durchaus etwas aus einem früheren Leben sein, mit dem du noch in Frieden kommen musst.
Im Moment ist es für dich praktisch so, dass Blut dieses noch in dir unbefriedete Ereignis antriggert und diese heftige (natürlich unbewusste) Erinnerung ergibt dann einfach zu viele Impulse in dir und du wirst dadurch sogar ohnmächtig und gehst zu Boden. Siehe dazu auch den neuen Artikel über Schwindel.

lg von Andreas

345. Tami schrieb am 28.9.2020:

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort und deine tolle Seite lieber Andreas! Nachdem ich mich in diesem Leben an keinerlei furchtbaren Ereignisse erinnern kann, muss ich wohl in einem früheren Leben danach suchen.. Danke dir dafür!

346. Gerlinde schrieb am 15.10.2020:

Hallo Andreas!
Danke für deine Antwort Nr 336 vom 31.8. auf meine Frage (in Nr 335) in Bezug auf meinen Autounfall mit Reh.. ich hab zwar noch nicht genau herausgefunden, wie ich deine Auslegung auf mein Leben beziehen soll - aber denke laufend darüber nach..
Interessant ist ja folgendes: Ich hatte nach dem Unfall ja mein Auto wochenlang in der Wekstatt - also sicherlich genug Zeit um alles ordentlich reparieren zu können - bei meiner zweiten Ausfahrt musste ich feststellen, dass meine Klima nicht funktioniert - was mir 2 Tage später wieder gerichtet wurde..
Jetzt fast zwei Monate später habe ich wieder Probleme mit dem Auto, weil es mir reinregnet!! Habe damals eine neue Windschutzscheibe bekommen - die wahrscheinlich nicht ordentlich verklebt wurde (meint mein Mann) und jetzt wo es ein paar Tage durchgeregnet hat und draußengestanden ist, kommt dort wo die Inenbeleuchtung am Fahrzeughimmel ist, der Regen ins Fahrzeuginnere..
Ich glaube nicht an Zufälle..
Wieder muss ich mich fragen, was das alles zu bedeuten hat??
Weil bei allen Kommentaren keiner so Probleme beschrieben hat, bitte ich nochmals um Aufklärung/ Hilfe!
Danke für deine Zeit und Mühe
Liebe Grüße Gerlinde

347. Andreas schrieb am 16.10.2020:

Hallo Gerlinde,
ich hab zwar noch nicht genau herausgefunden, wie ich deine Auslegung auf mein Leben beziehen soll
ja, du erlaubst dir nicht diesen scheuen Anteil zu fühlen (und darum kannst du dessen Wirkung auch nicht erkennen). Dass Wasser durch die Scheibe kommt (Wasser=Gefühle) spiegelt dir das nochmals, dass du da Gefühle nicht zu fühlen dir erlaubst, bzw sie in irgendeiner Art und Weise blockierst, und so müssen sie durch die Scheibe hereinkommen als Botschaft in Form von Wasser.
Es geht also um deine Innenwelt und dass du Gefühle reinlässt und durch dich fließen lässt. (Diese Botschaft war übrigens auch bereits am Unfalltag vorhanden, weil dass du deinen Mann nicht erreichen konntest, war auch bereits ein Hinweis darauf dass du da etwas selber für dich fühlen solltest, anstatt es durch erzählen weiterzugeben. Dies ist übrigens, ganz nebenbei erwähnt auch eine der Coronamaskenbotschaften: Gehe in dich ins Fühlen, anstatt im Reden mit sozialen Kontakten zu verweilen, weil durch die Masken ist das Reden ja behindet.)

lg von Andreas

348. Gerlinde schrieb am 18.10.2020:

Hallo Andreas!
Vielen Dank für deine Erklärung!
Ich soll also meinen scheuen Anteil fühlen..
Soll ich mich bei manchen Sachen zurückhalten (wie zB meinen meine Kinder öfter, ich soll sie alles selber machen lassen (Schule) und manchmal, ich soll mich nicht "einmischen" - ich aber mache mir doch Sorgen um meine Kinder, möchte Bescheid wissen und ihnen das Gefühl geben, dass ich da bin - fürchte ob die Höhere Schule ihnen jeweils nicht zuviel wird und das richtige für sie ist..)
Wenn ich mich da zurückhalte, muss ich aber erst wieder meine Gefühle unterdrücken...
Bin insgesamt nicht gerade ein Mensch, der einfach so unbeschwert leben kann - denke viel nach, mir fällt es schwer alles einfach auf mich zukommen zu lassen..
Ich bemühe mich darum, darin besser zu werden, zu erkennen dass alles von alleine gut werden wird, bin aber erst am Weg dahin..lasse mich immer noch leicht aus der Ruhe bringen, wenn ich zB glaube zu spät zu kommen...
Arbeite seit einem Jahr 30 Stunden, statt vorher 20 - teilweise mache ich es wirklich sehr gerne und teilweise fürchte ich den Ansprüchen nicht gerecht zu werden - kann das Geld gut brauchen, teilweise bin ich gestresst, weil zuhause Wäsche und Haus genauso wartet - und ich auch Termine für die Kinder unter einen Gut bringen muss - mein Mann kann von der Arbeit nicht weg und kann da nur teilweise aushelfen..
Ich weiß jetzt nicht, ob ich wie ein Reh besser am Strassenrand stehenbleiben und abwarten soll und dann alles von alleine "gut" wird,oder ob ich irgendetwas unternehmen soll, damit ich meine Ängste und Gefühle nicht unterdrücke...
Was mir nich einfällt ist, dass eine Stelle an unserem Dach undicht ist, an der es bei Starkregrn reinregnet - ein Dachdecker konnte keinen Fehler finden und bis jetzt bekamen wir keinen weiteren Termin, weil die jetzt ratlos sind was sie machen sollen..
Bezieht sich das Problem mit den Gefühlen also nicht nur auf mich, sondern auf die ganze Familie? Oder geht das Problem von mir aus..
Ich bin in einer Familie aufgewachsen in der alles sehr steif zuging..also Gefühle nicht offen gezeigt wurden..
Als die Kinder noch klein waren, war es noch leichter die Zuwendung durch Kuscheln, Vorlesen und Drücken zu zeigen..Jetzt mit 15 und 16 weiß ich nicht, wie ich es zeigen soll, weil sie oft sehr verschlossen und manchmal auch zurückweisend sind (wie Teenager halt sind ) Ich weiß eben nicht, wann ich aktiv werden soll oder mich zurücknehmen soll..Es ist sicher auch ein Thema für mich, dass sie mich bald nicht mehr brauchen..
Danke lieber Andreas fürs Zuhören- ich finde deine Hilfen höchst interessant und hoffe, dass ich soweit bin, dass ich aus den Zeichen die ich bekomme lernen kann, sodass sich alles zum Besten wendet...
Entschuldige den langen Kommentar, aber dies musste ich nun alles schreiben, weil ich wirklich im Zweifel bin, was für mich/uns das beste ist...
Danke vielmals für deine Hilfe- vielleicht kannst du mir mit den Zusammenhängen einen Ratschlag geben..
Mit besten Dank für die Mühe und die Zeit!
Lg Gerlinde

349. Andreas schrieb am 19.10.2020:

Hallo Gerlinde,
Soll ich mich bei manchen Sachen zurückhalten
Ob das Zurückhalten besser ist, das ergibt sich automatisch aus dem Fühlen. Um beim Beispiel des Rehes zu bleiben: Würde das Reh sich einfühlen (anstatt blind seinem uralten Fluchtimpuls also seinem alten Muster nachzugeben) würde es spüren dass es sicherer ist wenn es am Straßenrand stehen bleibt.

Am Wasser welches durch das Dach rein kommt siehst du wie das Leben die Botschaften immer wieder und wieder wiederholt und steigert. Und wenn sehr viele Menschen mit einem solchen ähnlichen Thema zusammenwohnen (was ja wegen der Resonanzgesetze oft vorkommt) dann reicht die aufgestaute Gefühlsenergie auch zur Manifestation aus für Wassereinbrüche aus wie zb diesen hier.

lg von Andreas

350. Gerlinde schrieb am 20.10.2020:

Lieber Andreas!
Danke für deine "anschauliche" Antwort!
Niemand möchte dass es jemals soweit kommt..
Ich werd jetzt versuchen, mich besser hineinzufühlen - vielleicht kann mich da auch meine Energetikerin unterstützen...
Ich hoffe dass ich dann etwas bewirken kann... Wahrscheinlich bezieht sich das alles nicht nur auf mich - sondern auf meine ganze Familie..
Ich mache jetzt mal den Anfang - und hoffe auf positive Wirkung auch auf meine Lieben..
Danke nochmals und Lg Gerlinde

351. Anni schrieb am 21.10.2020:

Hallo, Andreas, ich bin in einen Hundehaufen getreten, welcher neben meiner Fahrertür etwas verdeckt unter Laub lag. Und am Schuh mit hinein ins Auto genommen. Nun ja.
Dankesehr für die Deutung des Hundehaufens. 🤔
LG Anni

352. Andreas schrieb am 22.10.2020:

Hallo Anni,
ja, das zeigt dir dass du dich mit etwas beschmutzt hast ? mit was ? da musst du schauen was zuvor geschehen ist, wo du dich benschmutzt gefühlt hast (und dies aber verdrängt hast).

lg von Andreas

353. Sonja schrieb am 27.11.2020:

lieber Andreas,

ich habe heute auf dem Weg zum Abholen meiner Tochter einen kleinen weissen Hund angefahren/ oder überfahren, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich hatte die Musik auf meinem Handy ausgemacht, weil es mir zu laut war und plötzlich erschien der Hund mitten auf der Strasse.
Ich hielt an und der Hund torckelte, er blutete aus dem Maulchen und an den Hinterpfoten, ich versuchte ih einzufangen und schrie wem der Hund gehörte, da kam die Besitzerin mit Kopfhörern uns hat nichts mitbekommen, sie fühlte sich schuldig und entschuldigte sich schockiert und fragte ob mein Auto und ich ok sind. Ich sagte sie solle sich nicht um mein Auto sorgen und wollte sie zum Veterinario fahren, sie sagte nein, sie wohne gleich ums Eck. Sie nam den Hund und rannte davon.
Ich habe in allen Vets der Ortschaft angerufen und konnte die junge Frau und den Terrier nicht ausmachen.
Ich mache mir grosse Vorwürfe und hoffe der Hund hat überlebt.
Ich habe mein Ziel rechtzeitig erreicht, bin selbst Hundebesitzerin und frage mich, wie der Hund und ich bei diesem Umfall zusammengekommen sind.
Danke im Vorraus

354. Andreas schrieb am 28.11.2020:

Hallo Sonja,
Weil Hunde so gerne bellen stehen sie symbolisch für unsere Aggressionen, die wir in uns tragen. So kannst du dich direkt fragen welche Aggression da als Thema zur Zeit aktuell ist und die du aber in dir übergehst/überfährst ?
(Musik ausmachen, bzw Kopfhörer der Besitzerin spiegeln das nochmals: ein Thema welches nicht gehört wird)

lg voon Andreas

355. Coco schrieb am 01.12.2020:

Lieber Andreas

Ich lebe in einem etwas erhöhten Dorf. Heute lag zum 1.mal Schnee.
Am Nachmittag ging ich mit meinen 3 Hunden spazieren. Da es bei uns eher hügelig ist,ging es erst bergauf(auf der Strasse) und danach natürlich wieder runter(Feldweg,der nicht freigeräumt war)
Ich beschloss mot den Hunden über die verschneiten Wiesen zu laufen,den Hang runter und rutschte dabei aus und fiel auf die rechte Seite,auf die Hüfte und Niere. Durch den Aufprall fab es auch einen Ruck in den Nacken und den Kopf. Kurz bevor es geschah,fühlte ich ein ziemliches Chaos in mir(gedanklich und gefühlsmässig) meine Hunde waren ausser Rand und Band wegen dem 1. Schnee und bellten viel. Beim Aufprall fühlte ich mich steif und sehr angespannt und auch unter Druck.
Seit da spüre ich nun Schmerzen in der Hüft-und Nackengegend,so als wäre ich zusammengestaucht worden.
Was bedeutet das?
Kann es sein,dass es Anteile in mir gibt,die Angst davor haben,"sichere"Wege zu verlassen und sich einfach fallen zu lassen?
Was bedeutet es,wenn man auf die Hüfte/Niere fällt?
Ich danke dir für deine Antwort.
Alles Liebe
Coco

356. Andreas schrieb am 01.12.2020:

Hallo Coco,
die Hüfte, das wären Themen wo man aus dem Gleichgewicht gekommen ist, und die Nieren das sind immer Loslassthemen. Schnee/Eis = gefrorene Gefühle. Und Nacken, das ist der Hinweis auf eine Last die du trägst, bzw dir aufgeladen hast. Da gibts also in der Tat anscheinend etwas was dich sogar stürzen lässt sobald du deinen gewohnten Weg verlässt, so sehr nimmt dich dieses mit, was immer da in dir wirkt..

lg von Andreas

357. Coco schrieb am 02.12.2020:

Lieber Andreas

Vielen Dank für deine spannende Antwort. Da ich auf die rechte Seite gefallen bin,kann das ein Hinweis auf männliche,bzw. alte Vaterthemen sein?
Alles Liebe

Coco

358. Andreas schrieb am 03.12.2020:

Hallo Coco,
ja, das kann sein, aber generell sind es wohl mehrere Themen oder Schichten die hier wirksam sind. Das siehst du auch daran dass da ja so viele Teile deines Körpers einbezogen sind. Trotzdem, in der Praxis geht man so vor dass man jemeils dasjenige Thema befriedet was sich gerade im eigenen Geist vorschiebt - und das Feedback hat man ja bei Körperschmerzen immer sehr direkt, weil da sieht man ja ob es besser wird und man auf dem richtigen Weg ist.

lg von Andreas

359. Luna schrieb am 07.12.2020:

Lieber Andreas,

ich würde gerne deine Meinung zu meinem Sturz hören, da ich mit den 7 Fragen nicht richtig weiterkomme.
Ich war mit meinem Partner bei Bekannten zu Besuch. Es war ein langer Abend/ eine lange Nacht, in der ich auch (zuviel) Alkohol getrunken habe. Wir haben in der Küche gestanden und uns unterhalten (3 Männer, 2 Frauen) Irgendwann war ich müde und habe mich auf eine Barhocker gesetzt und mir fielen die Augen zu. Ich wollte aber den Gesprächen noch weiterlauschen, insbesondere dessen meines Partner und seinem Bekannten. Ich meine noch zu wissen, dass es um die berufliche Veränderung meines Partners ging. Und plötzlich bin ich einfach nach vorne gekippt. Ich meine es auch "bewusst" mitbekommen zu haben, aber hatte dabei keine Angst verspürt und habe auch nicht reagiert um mich abzufangen. Dann kam die Frage, wie ist es mit der Aufmerksamkeit. Jemand den ich erst an dem Abend kennengelernt hatte, der auch eine unglaublich positive Aura hat war direkt da und kümmerte sich.

Auch ich hatte Glück im Unglück, denn ich habe eine Prellung der Nase mit einer kleinen Platzwunde und bin mit "einem blauen Auge" (links, rechts nur ganz ganz leicht) davon gekommen. Hinzu kam eine dezente GEhirnerschütterung. 1 Tag später kam das Gefühl, dass sich in der Nase etwas gelöst ist...wie eine Blockade. Ich hatte die letzten Jahre ziemlich langandauernde Nasennebenhöhlenentzüngungen und zwischendurch einfach eine "zue" Nase (habe ich oft auf meine Ernährung geschoben, weil mein Darm nicht immer alles gut verträgt).

Vielleicht kannst du mir helfen, was das ursprüngliche Thema des Sturzes ist und was meiner Aufmerksamkeit bedarf. Ich würde es gerne lösen.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

LG Luna

360. Andreas schrieb am 08.12.2020:

Hallo Luna,
und mir fielen die Augen zu. Ich wollte aber den Gesprächen noch weiterlauschen, insbesondere dessen meines Partner und seinem Bekannten..
ja, das hört sich so an als sei es eine Botschaft sich mehr um sich selber zu kümmern als um das was andere so reden. Die Verletzung der Nase kannst du sogar als Botschaft nehmen, deine Nase nicht in andere Angelegenheiten zu stecken.

Auf jeden Fall wäre es auch wichtig gewesen einen bequemen sicheren Platz zu finden für dich selber. So kannst du dich direkt fragen: Wo nimmst du sonst noch zu wenig Rücksicht auf deine eigenen Bedürfnisse ?
Ich könnte wetten wenn diese Freunde einen Barhocker hatten, dann haben sie auch einen Sessel. Warum hast du dich nicht getraut einen der 3 Männer zu fragen ob sie dir einen Sessel in die Küche holen ? das wäre wesentlich sicherer für dich gewesen und es führt dich direkt zu der Frage wo du dich sonst noch alles nicht traust um das zu fragen was du wirklich brauchst ? Bzw warum du dir gar nicht erlaubst darüber nachzudenken was du wirklich brauchst ?

..war direkt da und kümmerte sich.
ja, das bessere Lebensmuster wäre sich selber zu kümmern damit es gar nicht dazu kommt !

lg von Andreas

361. Luna schrieb am 09.12.2020:

Hallo Andreas,

vielen Dank für deine Antwort. Mehr auf mich zu achten und bei mir zu bleiben ist sicher ein Thema. Neige durchaus immer noch dazu helfen zu wollen, obwohl sich das schon deutlich gebessert habe. Ich glaube die Botschaft ist angekommen, dass ich nur noch auf Nachfrage mich einmische.

Einen Sessel gab es nicht, aber Stühle und die Couch wäre sicher die bessere Alternative gewesen. Und die Frage was ich wirklich brauche triggert mich sehr, so dass ich da mal in mich hinein hören werde.

Luna

362. Elly 1959 schrieb am 25.1.2021:

Hallo Andreas,
Letzte Woche fuhr ich ausnahmsweise mit der Bahn zur Arbeit (ich arbeite als Betreuerin für Geflüchtete mit psychischen Problemen). Ich bemerkte schon auf dem Bahnsteig, dass mein Herz raste und ich schwer Luft bekam. Im Zug verschlimmerte sich mein Zustand - auch durch das Tragen der vorgeschriebenen FFP2-Maske - und ich beschloss, an der nächsten Station den Zug zu verlassen, um an die frische Luft zu kommen. Ich befand mich im oberen Teil des Zuges und musste die Treppe runtergehen. Ich verfing mich mit dem Absatz meiner Schuhe auf der oberen Stufe - und fiel die gesamte Treppe von oben bis unten runter und landete auf beiden Knien, die Unterschenkel lagen nach hinten auf der Treppe... Ich habe Prellungen, Schwellungen und riesig große Hämatome auf dem rechten Schienbein, an der Innenseite des Knöchels sowie am linken Knie. Außerdem habe ich mir die linke Schulter verrenkt und die HWS gestaucht.
Aktuelle Situation im Leben: ich bin 61 Jahre alt, alleinstehend, ohne Familie, bin vor kurzem von Berlin auf's Land gezogen - und fühle mich SEHR einsam. Außerdem mache ich meinen Job nur noch äußerst widerwillig und eigentlich nur noch aus finanziellen Gründen. Täglich höre ich von den Geflüchteten schlimme Fluchtgeschichten - die mich inzwischen aber nicht mehr berühren...
Ich war früher im kreativen Bereich tätig - habe inzwischen aber aus Altersgründen Angst, mich aus einem Beschäftigungsverhältnis umzuorientieren...
War die Botschaft des Sturzes, die ungeliebte Arbeit hinter mir zu lassen und mich auf neue (unsichere) Wege zu begeben?

363. Andreas schrieb am 25.1.2021:

Hallo Elly,
Die erste Körperbotschaft war ja das Herzrasen: Dem liegt meist eine verdrängte Angst (oder gar innere Panik) zugrunde. Das heißt, dies könnte deine Hauptarbeit sein, welche Ängste sitzen da in deinem Herzbereich ?

Warum musstest du überhaupt mit der Bahn fahren ? Vermutlich war da bereits zuvor ein innerer Anteil aktiv der gar nicht zur Arbeit fahren wollte ?
Insofern beinhaltet das Ganze vermutlich tatsächlich für dich die Botschaft dass es einen mächtigen inneren Anteil gibt der nicht mehr zu dieser Arbeit will.

Ich verfing mich mit dem Absatz meiner Schuhe auf der oberen Stufe - und fiel die gesamte Treppe von oben bis unten runter
Das hört sich an, als wären es Schuhe mit höherem Absatz, die dich größer machen - und die Sturzbotschaft in diesem Zusammenhang wäre dann, dass es einen Anteil in dir gibt der aus diesem sich größer machen Muster heraus kommen will, nach dem Sturz warst du ja ziemlich "klein" und zusammengefaltet.. Wo und warum machst du dich also größer als du bist, und ja, das wird wohl einen Zusammenhang geben zu dem Angstthema des Herzrasens.
So kannst du also diese Urthemen finden und befrieden.

lg von Andreas

364. Elly 1959 schrieb am 28.1.2021:

Lieber Andreas,

vielen lieben Dank für Deine - sehr einleuchtende - Antwort.

Tatsächlich bin ich seit einiger Zeit von Panik geschüttelt, weil ich wirklich "mutterseelenallein" auf diesem Planeten bin - es gibt weder einen Partner, noch Verwandte und meine Mutter ist vor drei Jahren gestorben. Auch meine geliebten Hunde habe ich im Abstand von wenigen Monaten verloren.
Vor drei Monaten habe ich dann noch die letzten Wurzeln gekappt - und bin auf's Land in eine neue Umgebung und ein neues Leben gezogen.
Und genau seit diesem Umzug spielt alles verrückt: ich habe Ängste, Herzrasen, Atembeschwerden, Einschlafstörungen, Albträume - nun als "Krönung" der Sturz...
Alles im Leben lässt sich sicherlich ändern - diese unendliche innere Leere und Traurigkeit über das Alleine - und ohne Familie sein aber nur schwerlich...

365. Andreas schrieb am 29.1.2021:

Hallo Elly,
Vielleicht kannst du das ganze auch einmal familiensystemisch aufstellen. Weil so wie du es schreibst:
..habe ich dann noch die letzten Wurzeln gekappt - und bin auf's Land in eine neue Umgebung und ein neues Leben gezogen.
klingt es schon ein bisschen als würdest du die Flucht eines Vorfahren wiederholen, im übertragenen Sinne, und solche Fluchtgeschichten werden dir ja im Beruf auch gespiegelt. Vermutlich gibt es da eine fremdübernommene Flucht-Rolle aus der du aussteigen musst..

lg von Andreas

366. Lulu schrieb am 17.2.2021:

Hallo Andreas,

eine Bekannte war mit ihren vier Kindern bei ihren Eltern auf dem Lande zu Besuch. Auf dem Nachhauseweg zu sich (sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter) ist dem Mann ein LKW in die Seite reingefahren. Die 12-jährige Tochter war auf der Stelle tot. Der Mutter musste die Milz entnommen werden und ihr rechter Arm ist mehrfach gebrochen und musste geschraubt werden. Sie wurde für einige Tage in ein künstliches Koma versetzt. Der Mann und die anderen drei Kinder sind mit einem Schrecken davongekommen. Wie deutest Du das?

Lg,
Lulu

367. Andreas schrieb am 17.2.2021:

Hallo Lulu,
Ein solcher Unfall hat natürlich für jeden Beteiligten ganz individuelle Botschaften. Für die Frau zb ist es dass eine heftig massive Energie von der rechten Seite (Yang) auf sie eingewirkt hat. Da muss sie ganz schön viele Botschaften zuvor ignoriert haben, bis sich die Energie so heftig aufgebaut hatte dass es zu einem solchen Unfall kommen konnte. Um das herauszufinden um was es da geht, also was sie da so heftig ignoriert hatte, kann sie alle zuvor erhaltenen Botschaften in ihrem Leben mal genauer betrachten, weil der jetzige Unfall ist da natürlich nur die letzte Steigerungsstufe gewesen.

lg von Andreas

368. Joachim schrieb am 24.2.2021:

Hallo Andreas,
ich hatte gestern einen merkwürdigen "Unfall“.
Ich hatte meinen Wagen auf dem Supermarktparkplatz abgestellt und hatte die beiden hinteren Türen offen um die Sachen ins Auto zu laden Die beiden Türen ragten in den hinteren Parkplatz. Als ich da stand kam eine Frau und wollte auf den hinteren Parkplatz parken. Sie sagte zu mir ich solle die Türen schließen und ihren Parkplatz frei machen, ansonsten würde sie mich umfahren.
Ich habe ihr erwidert, dass es genügend freie Plätze gibt, auf die sie sich stellen kann. Das hat sie nicht interessiert, stattdessen ist sie mir von hinten an meine linke Wade gefahren.
Was hat das zu bedeuten?
Vielen Dank im Voraus.

369. Andreas schrieb am 23.2.2021:

Hallo Joachim,
Dir ist da eine aggressive Frau begegnet und so wäre die Frage: Welcher innere Anteil der auf Streit oder Aggression aus war hat sie angezogen ?
Da die hinteren (hinten=Vergangenheit) Türen so offen standen, kannst du dich evt sogar fragen, mit welcher Frau aus deiner Vergangenheit du noch gerne streiten würdest, sozusagen noch etwas offen ist ?

lg von Andreas

370. Martin schrieb am 02.3.2021:

Hallo Andreas,

ich habe eine Frage.

habe zurzeit Probleme mit meinen Vorderzähnen bzw. den Zähnen neben ihnen. Der vorderste Teil am weitesten entfernt von der Wurzel tut mir weh. Habe die Befürchtung, dass es möglich wäre, dass mir ein Teil vom Zahn abbricht, wie es schon mal passiert ist außerdem, habe ich so in etwa 3 Riefen auf den Vorderzähnen, hatte ich ebenfalls schon mal.

Was ist die Ursache dafür?

371. Andreas schrieb am 03.3.2021:

Hallo Martin,
Die Zähne stehen immer auch für die ganz grundlegenden Dinge in unserem Leben. Wenn also ein Zahnstück wegzubrechen droht, dann wäre dies die Botschaft dass es etwas in deinem Leben gibt was wegzubrechen droht. Finde also dieses Thema und deinen Frieden damit, so dass du diese wegbrechen Botschaft auf der körperlichen Ebene gar nicht brauchst.

lg von Andreas

372. MTK schrieb am 30.3.2021:

Habe einen Rippenbruch beim Boxkampf erlitten,... was meint ihr dazu? Ich hatte mich gesträubt, bin auch mit viel Angst da rein gegangen und zugleich Wut

373. Andreas schrieb am 30.3.2021:

Hallo MTK,
Die Rippen stehen körperlich für den Schutz des Herzens und der Lunge, also wichtiger Organe. So kannst du dich direkt fragen wo oder inwiefern du dich bezüglich wichtiger Lebensthemen schutzlos fühlst oder irgendwie unter so starkem Druck dass dein Schutzpanzer zusammenzubrechen droht ?

zb auch, wo erzeugst du Druck auf dich selber indem du dich vergleichst mit anderen ? usw.. (gemeint ist also nicht die Art von Druck die entsteht wenn man zb psychische Lasten von Vorfahren trägt, sondern Druck der real im eigenen Leben sich aufgebaut hat und so direkt auf das Eigene wirkt.)

lg von Andreas

374. Lola schrieb am 01.5.2021:

[Hallo Lola - Bitte nicht doppelt posten, siehe deinen Kommentar Nr 328 hier - Admin]


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