Die Ursache von Alzheimer

Es gibt Menschen, die befinden sich ein Leben lang auf der Flucht vor den wahren Themen ihres Lebens.
Wie schaut so eine Flucht aus ?
Ganz einfach: Alle diese wahren und wirklich wichtigen Themen werden verdrängt in unbewusste Schichten. Anstatt sie zu bearbeiten, anstatt höhere Sichtweise einzunehmen, anstatt seinen Frieden mit ihnen zu finden, anstatt die Verantwortung dafür zu übernehmen, anstatt Dinge zu vergeben, werden sie einfach in das große Loch des eigenen Unterbewusstseins hineingeworfen. Im Grunde ist es eine Achtlosigkeit, ja, eine Missachtung des eigenen Lebens. Man behandelt das eigene Unterbewusstsein wie einen Müllbehälter. Man missachtet die Wichtigkeit des inneren Friedens, man ist es sich selber nicht wert sein Leben zu veredeln.

Der Mensch lebt dann sein Leben so vor sich hin. Und weil es ja viele gibt, die das so tun, fällt es auch seinen Mitmenschen nicht besonders auf. Er oder sie erscheint wie ein normaler Mensch. Aber seine Arbeit, seine wahre Lebensaufgabe, die erfüllt er nicht. Diese bestünde ja darin seinen Müll gerade eben nicht in sich selber hineinzuverdrängen und dadurch immer mehr davon anzusammeln. Er handelt dadurch auf der geistigen Ebene wie ein Messie. Das geht am Anfang viele Jahre lang gut - aber eben nur so lange wie da noch Platz für immer mehr ist. Irgendwann im Alter ist dann aber alles voll - und dann endet dieses Verdrängungsmuster zwangsläufig. Es kann ja dann nicht mehr ausgelebt werden, weil es ist nun in ihm alles voll.

Nun kann der Mensch natürlich zu jeder Zeit ein jedes solches Muster verändern, aber was, wenn er weiterhin in seiner Komfortzone verbleiben will ?
Dazu hier nochmals ganz klar dargestellt: Wie schaut dieses Muster seiner Komfortzone aus, die er jahrzehntelang ausgelebt und eingeübt hatte ?

Und wenn nun also der Bottich voll ist - und der Betreffende noch immer in diesem Muster verbleibt (weil es ja zu seiner Komfortzone geworden ist), dann muss sein Unterbewusstsein dafür sorgen, dass seine Wahrnehmungen sich immer mehr einschränken. Durch diese Wahrnehmungseinschränkungen (=Alzheimer) wird effektiv verhindert dass weiteres in diesen Bottich hineingelangt, was ja nicht mehr geschehen kann, weil der ist ja voll.

Darum nimmt der Alzheimerpatient nichts mehr oder nur noch ganz wenig von dem wahr, was um ihn herum stattfindet. Und dadurch hätte sein Unterbewusstsein dafür aber plötzlich nun doch sehr viel Zeit und Energie zur Verfügung dieses alte Angesammelte in seinem "Bottich" zu bearbeiten. So würde man zunächst denken, dass dies ein sich selbst regulierender Prozess sei, und der Alzheimererkrankte dann dadurch automatisch seinen Speicher des Verdrängten wieder leerer machen könnte und er wieder aufnahmebereit für seine Umwelt werden würde. Aber dies geht aus zweierlei Gründen nicht:

Hörgeräte und Demenz

Eine der ersten Formen dieser Wahrnehmungseinschränkung ist oftmals dass man schlechter hört. Auch dies ist bereits eine Botschaft, dass der Betreffende innerlich so angefüllt mit allem möglichen nicht Losgelassenem ist, dass seine Aufnahmefähigkeit rapide absinkt. Und wir sehen hier auch gleich wieder wie dümmlich die Behandlungsmethode ist, dem Betroffenen ein Hörgerät zu geben ! Was soll das denn helfen, wenn doch die Ursache ein innerer Müllberg ist und es eigentlich um ein entsorgen, ein Loslassen dieses innerlich Angesammelten geht. Ein Hörgerät führt logischerweise nur dazu dass der Betreffende noch mehr hört, dass er also noch mehr in sich aufnimmt und ansammelt. Durch das Hörgerät wächst der innere Müllberg nur noch schneller. Sein Problem ist ja nicht wirklich dass er schlecht hört, sondern sein Problem ist, dass er das Aufgenommene (also auch das Gehörte), nicht loslassen kann, weil er es innerlich nicht verarbeiten, vergeben, veredeln kann. So sollte also das schlechte Hören als körpersprachliche Alarmbotschaft verstanden werden, dass der Betroffene es endlich lernen muss das Aufgenommene zu bearbeiten und Loszulassen.

Wer innerlich im Frieden ist und darum alles loslassen kann, was ihm begegnet, der wird auch bis ins hohe Alter seine Wahrnehmungsfähigkeit und seine Hörfähigkeit erhalten. Er wird dann nicht dement sondern einen hellen Geist sein eigen nennen.


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Kommentare

1. Susa schrieb am 29.12.2019:

Lieber Andreas,
danke Dir ganz herzlich für diese ausführliche Darlegung.
Du schreibst zwar, dass Betroffene nur schwer diesen Weg verlassen können bzw., dass es eine enorme Veränderung bräuchte, trotzdem würde es mich interessieren, wie Betroffene vorgehen könnten, wenn sie noch bei Bewusstsein sind, aber z.B. immer häufiger Vergesslichkeit auftritt. Womit sollte man beginnen? Vergebungsritual? Oder zuerst Meditation, um mit Stress im Außen besser umgehen zu können? Wie können Betroffene lernen Erlebtes loszulassen und in den Frieden damit zu gehen?

Es gibt ja dieses berühmte Ärztepaar (Newport oder so ähnlich), bei denen der Mann an Alzheimer erkrankt war und seine Frau ihn mit hohen Gaben Kokosöl versorgt hatte und er wieder zurückgefunden hat und auch die Uhr wieder zeichnen konnte.
Wo und wie ist hier die geistige Ursache einzuordnen, wenn anscheinend ein Mangel von irgendwelchen Mineralstoffen oder Sonstigem vorliegt? Was besteht für ein Zusammenhang? Wenn die betroffene Person sich die Situation erschaffen hat so zu erkranken, was ist da spirituell passiert, dass sie durch Kokosöl mehr oder weniger zurückgefunden hat?

Danke!

LG
Susa

2. Andreas schrieb am 29.12.2019:

Hallo Susa,
Ob jemand ein Ziffernblatt malen kann, sagt doch gar nichts darüber aus, wie gut er seine Vergangenheit bearbeitet hat oder ob er mit seiner Vergangenheit in Frieden ist. Das ist typischer Schulmedizinschwachsinn mit dem Menschen verdummt werden, das geht völlig am Wesentlichen vorbei. (Das ist aber trotzdem ein geniales Beispiel weil es so gut aufzeigt wie der Schulmedizin der seelische Zustand eines Menschen am Arsch vorbei geht, sie beurteit ihn danach wie gut er ein Ziffernblatt malen kann - das sagt alles..)
Natürlich kannst du mit Kokosnussöl oder beliebigen anderen Substanzen einen Einfluss auf das Energiesystem eines Menschen nehmen und dadurch im übertragenen Sinne auch auf den Bottich in dem diese Menschen ihren unverarbeiteten Müll abgelagert haben, aber du kannst sie mit dem Kokosnussöl nicht zwingen irgend etwas zu vergeben usw. Die wahre Heilung kannst du niemals gegen den Willen des Betroffenen erzwingen.
wie Betroffene vorgehen könnten, wenn sie noch bei Bewusstsein sind, aber z.B. immer häufiger Vergesslichkeit auftritt.
Nun, sie könnten anfangen ihre Vergangenheit zu bearbeiten..

ABER, wie ich im Artikel schon schrieb, das wäre eine 180 Grad Wendung ihrer seitherigen Muster, das ist unrealistisch. Da müsste man heftige Botschaften ans eigene Unterbewusstsein senden, damit es einen verstehen und unterstützen würde, das könnte zb sein, dass man seinen gesamten Besitz losläßt und nach Indien in ein Ashram zieht (?) - eine einfache Affirmation, a la Jetzt bearbeite ich mal meine Vergangenheit reicht da sicherlich nicht mehr aus.
Die Alzheimer Erkrankung an sich ist ja bereits der Weg nach innen, der Weg zur Heilung, und dieser Weg nach innen, der wird sich sicherlich im nächsten Leben fortsetzen. Weil wenn man mal so viel angesammelt hat, da reicht das jetzige Leben meist sowieso nicht mehr aus das alles zu klären.

lg von Andreas

3. Leonie schrieb am 03.9.2020:

Hallo Andreas,
meine Oma hatte Alzheimer, konnte meine Mama und meinen Opa am Ende nicht mehr erkennen und ist dann in einem Pflegeheim mit 75 gestorben.
Mich hat das immer wieder in meinem Leben (ich bin 31) ziemlich beschäftigt. Als Kind hatte ich große Angst davor, dass meine Mutter mich irgendwann auch nicht mehr erkennen und so unglücklich werden würde. Sowieso hatte ich immer solche Angst davor, dass meine Eltern sterben würden. Ich glaube, meine Ablösung von meinen Eltern, obwohl ich schon früh "aus dem Haus war" usw., hat auch erst spät begonnen, in den letzten Jahren ist das alles deutlich besser geworden.
Meine Mutter war 30 Jahre lang Beratungslehrerin, hat in diesem Rahmen und als jüngere Frau auch in ihrer Freizeit viele Selbsterfahrungsseminare gemacht und sich mit sich beschäftigt. Jetzt hat sie seit einem halben Jahr ein Hörgerät, nachdem sie einige Jahre nicht mehr so perfekt gehört hat. Ich dachte, das wäre hauptsächlich, weil sie manchmal einfach keine Lust hat, meinen Vater zu hören :-D Aber jetzt mache ich mir nach dem Lesen deines Textes auch wieder Sorgen, dass es die ersten Zeichen sind, die noch viel schlimmer werden können... Hast du für dieses Stadium noch weitere Tipps, was Menschen da machen können?
Tausend Dank und liebe Grüße,
Leonie

4. Andreas schrieb am 03.9.2020:

Hallo Leonie,
ja, mit dem Hören da vermutest du richtig, mehr darüber findest du hier.

große Angst davor, dass meine Mutter mich irgendwann auch nicht mehr erkennen
ja, dann ist das deine Entwicklungs-, Lern und Übungsaufgabe dich nicht mehr von anderen abhängig zu machen, also ob sie dich erkennen oder nicht.
Du bist Du, ein wichtiger Vertreter des Göttlichen auf dieser Welt und ob deine Mutter dich erkennt oder nicht, das ist dem göttlichen Anteil in dir völlig wurscht.. das ist nur das erbärmliche Ego welches sich daran festklammert wie ein kleines Kind.
Darum sollte man sich auch immer von den Eltern ablösen durch ein Ritual, (zb Cutting) - und ja, natürlich kannst du zb innerhalb einer Familienaufstellung schauen, was da in deinem Familiensystem wirkt und durch die Demenz der Oma sichtbar wurde.
und so unglücklich werden würde
Für einen Alzheimerbetroffenen ist diese Krankheit immer noch das Beste was für ihn möglich ist, dass er nicht mehr vom Außen abgelenkt werden kann, damit zumindest sein Unterbewusstsein sich seinen wahren wichtigen Themen zuwenden kann. Was wäre denn die Alternative ? dass er oder sie sich weiterhin wie das ganzes Leben mit völlig nebensächlichen unwichtigen und unwesentlichen Dingen beschäftigt und seiner Seele dadurch überhaupt keinen Raum einräumt zu wachsen.

lg von Andreas

5. Kiki schrieb am 04.9.2020:

Hallo Andreas, ich habe beim Lesen langsam den Eindruck dass eigentlich die Seele das "erbärmliche Ego" ist, wenn ihr alles andere "Wurscht" ist.
Zwischenmenschliche Beziehungen sind egal, Liebe gibt es nicht, Kinder bekommt man, oder auch nicht, um Lebensaufgaben zu lösen. Einzig und allein die eigene Entwicklung ist wichtig. Klingt für mich egoistisch. Und eigentlich sind wir doch alle eins - alle Teil des Göttlichen.

6. Andreas schrieb am 05.9.2020:

Hallo Kiki,
Einzig und allein die eigene Entwicklung ist wichtig.
ja, aus Sicht der Seele hast du nur eine einzige Aufgabe, nämlich dich selber (=deine Entwicklung) lieben zu lernen.
Weil alles andere ergibt sich daraus dann von alleine. Weil, wer sich selber liebt, der trägt diese Liebe dann immer automatisch auch nach außen, usw..

(Eine Liebe hingegen die nicht aus dem eigenen selbst lieben heraus kommt, ist immer eine Falschheit, sie ist immer aufgesetzt, sie ist nicht echt, sie ist eine Lüge.)

lg von Andreas


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