Die geistige Botschaft von einem Sturz

Energetisch am markantesten bei einem Sturz ist dass man dabei mit vielen Körperteilen den Boden berührt. Dadurch, können an all diesen Stellen Überspannungen abfließen, die man im eigenen Energiesystem an diesen Stellen hatte. Wenn die Seele wegen Blockaden im eigenen Energiesystem keinen anderen Weg gefunden hat um solche Spannungen abzuleiten kann sie dies mit einem Sturz versuchen. Es ist ja so, dass wir solche Spannungen meistens regelrecht festhalten, ja sie sind uns zur Komfortzone geworden, weil wir uns unser Leben schon gar nicht mehr ohne diese Spannungen vorstellen können. Darum würde der Betreffende diese Spannungen freiwillig niemals abgeben, zum Beispiel weigert er sich andere Verhalten zuzulegen oder andere Denkmuster die nicht zu solchen inneren Spannungen führen, usw. Und da ist dann der Seelentrick mit dem Sturz genial, weil während dem Sturz findet immer ein inneres Erschrecken statt, und wegen diesem Erschrecken lässt der Betreffende dann innerlich für einen ganz kurzen Moment (eine Millisekunde genügt da schon) diese Spannungen los - und genau darum können dann beim Sturz wenn diese betroffenen Körperteile den Boden berühren, diese Überspannungen besonders gut abfließen. Das ist der energetische Vorgang bei einem Sturz. Daraus ergibt sich die Hauptbotschaft, welche bei einem jeden Sturz die selbe ist:

Finde einen anderen Weg mit den Spannungen in deinem Leben umzugehen, beziehungsweise sorge für eine bessere Erdung in deinem Leben.

Fallen, hinfallen, stürzen = mit dir fällt ja da auch deine Energie mit nach unten
Es geht also energetisch betrachtet immer um den Energiefluss in dir nach unten, mit dem du ein Problem hast, weil ansonsten wärst du nicht gestürzt, bzw es täte dir nichts weh. Hättest du kein Problem mit dem Energiefluss in dir nach unten (zumindest im Bezug auf das ursächliche Thema), dann hätte sich gar keine Überspannung aufgebaut, ein Sturz ergäbe dann auch gar keinen Sinn.

Oftmals entstehen Spannungen zum Beispiel dadurch dass wir uns über Dinge oder andere Menschen stellen. Wir machen uns also größer als wir sind - und der Sturz bgingt uns hier körpersprachlich in den Ausgleich, weil beim stützen werden wir kleiner. Unsere Höhe nimmt rapide ab, ja, vielleicht liegen wir nach dem Sturz körpersprachlich nur noch wie ein Häufchen Elend am Boden. Da ist dann nichts mehr übrig von unserer Überheblichkeit, von unserem sich über andere stellen. Bei welchem Thema hast du es also nötig dich kleiner zu machen um in einen Ausgleich, sprich in einen inneren Frieden zu kommen ?

Oftmals ist die Botschaft eines Sturzes auch, dass wir aufhören sollen andere zu manipulieren, wo wir uns stattdessen uns selber zuwenden sollten. Wo immer wir zu sehr im Außen verhaftet sind, zb mit unserem Denken bei anderen Menschen, da sind wir immer gleichzeitig zu wenig bei uns selbst. Und ein solches zu wenig bei dich selber sein, dies wird immer durch einen Sturz geheilt. Weil ein Sturz führt deine Gedanken immer zu dir selber zurück. Durch einen Sturz kommst du immer zu dir selber. Ein Sturz wirft dich immer auf dich selber zurück. Je nach dem, wie schlimm die Verletzungen waren, kann dies sogar monatelang andauern. Die Schmerzen erinnern dich an dich selber, daran dass es deine Aufgabe ist dein eigenes Leben zu leben und nicht das Leben anderer Menschen, was man ja im übertragenen Sinne macht wenn man zu viel mit den eigenen Gedanken bei anderen ist. Oft ist das sogar so, dass man mit den eigenen Gedanken sogar andere versucht hat zu manipulieren, dann wäre stattdessen eine Verneigung vor der göttlichen Freiheit des anderen angebracht - und auch dies geschieht ganz oft durch einen Sturz. Körpersprachlich sind Stürze oft ein sich vor anderen Niederwerfen. Hier wird dann sichtbar dass man innere Aspekte, die Göttlichkeit des anderen anzuerkennen missachtet hat, man hat sich über andere gestellt und durch die Niederwerfung beim Sturz ist dies dann ausgeglichen, zumindest so lange, bis sich die Spannungen wieder erneut aufgebaut haben.
Wenn man sich nicht ausreichend einfühlt in die Dinge und Themen des eigenen Alltages, auch dies ist ein sich über etwas stellen, auch dies erfordert eine solche innere Verneigung als Ausgleich, ein inneres Umdenken, auch dies kann also ein Grund für einen solchen Niederwerfungssturz sein.

Überheblichkeit

Überheblichkeit bedeutet dass man mehr hebt als man kann, dass man symbolisch größere Lasten trägt, als gut für einen sind. Und desto mehr Lasten man trägt, desto instabiler wird der eigene Gang und desto leichter fällt man - darum ist das Thema Überheblichkeit oft bei Stürzen vorhanden, eigentlich fast immer.
Wenn man sich über andere Dinge/Themen oder Menschen stellt, dann ist dies auch immer ein sich über die eigene Göttlichkeit stellen, weil wer das Göttliche im anderen nicht achtet, der achtet dieses Göttliche auch in sich selbst nicht. Das heißt aus einer höheren Sicht ist ein solcher Sturz körpersprachlich immer ein sich Verneigen/Niederwerfen vor der eigenen Göttlichkeit.
Oft sind dies zum Beispiel Spannungen im eigenen Leben, also in sich selbst die man missachtet, also wo man sich nicht um die Auflösung oder Befriedung von Spannungen kümmert die im eigenen Leben oder in deiner Umgebung herrschen. Dadurch stellt man sich über die Göttlichkeit des eigenen Lebens, man behandelt sich selbst letztlich wie Scheiße, wenn man solche Spannungen in sich nicht auflöst, weil sie führen dich ja nicht in deine göttliche Kraft. Du bist dann immer überheblich gegenüber dem eigenen Göttlichen, welches ja nur in der Einheit also ohne Spannungen existieren kann.

Weil die Überheblichkeit gegenüber der eigenen Göttlichkeit eine der heftigsten Überheblichkeiten ist, die es gibt möchte ich hier noch auf ein weiteres Beispiel eingehen: Und zwar, immer dann wenn wir handeln ohne auf unsere innere göttliche Stimme zu hören ! Dabei ist der krasseste Fall, wenn man gar nicht mehr auf die innere Stimme hören kann, weil man Treu- oder sogar Gehorsamsgelübde geschworen hat. Durch ein solches Gelübde muss man anderen helfen, sie unterstützen oder gar blind gehorchen, völlig ohne auf die eigene innere göttliche Stimme zu hören, der man dann nicht mehr folgen kann. Das ist eine der stärksten Formen der Überheblichkeit. Das eigene Göttliche wird dann völlig unterdrückt und missachtet, die eigenen Handlungen können dann nicht mehr an der eigenen Göttlichkeit ausgerichtet werden. Natürlich führt das zu großen inneren Spannungen weil dein Lebensziel hier als eigenständiges göttliches Wesen auf der Erde zu wandeln ist dann nicht mehr möglich.

Spannungen

So wird bei einem Stürzen oder Hinfallen also immer deutlich, dass man im eigenen Energiesystem, in den verschiedenen inneren Anteilen große Spannungen hat, und man also einen anderen Umgang mit solchen Spannungen im Leben benötigt. Spannungen entstehen durch unser Denken und Fühlen, es werden also andere (friedlichere) Denk-, Handlungs- und Fühlmuster gebraucht. Wenn wir da also nichts verändern dann wird sich nach einem Sturz irgendwann wieder so viel Überspannung aufgebaut haben, dass es zum nächsten Sturz im eigenen Leben kommt. Es gibt Menschen die haben alle paar Jahre einen heftigen Sturz weil sie nicht umdenken..

Die Weigerung in die eigene Tiefe zu gehen

Ein weiterer Aspekt von Stürzen ist immer (manchmal mehr, manchmal weniger) dass man sich weigert in die eigene Tiefe zu gehen. Man begibt sich nicht freiwillig in die Untiefen des eigenen Seins. Die Seele will natürlich dass man sich mit den eigenen tiefen dunklen Seiten beschäftigt, sie anerkennt, sie bearbeitet, sie mit dem Licht des eigenen Geistes erhellt und sie in verwandelt, ja veredelt. Wann immer wir aber dunkle Teile in uns haben, die wir uns über lange Zeit hinweg weigern zu bearbeiten, dann wird unsere Seele uns irgendwann zwingen in unsere Tiefe zu gehen. Im realen Leben kann dies dann äußerlich zum Beispiel in einem Treppensturz sichtbar werden. Es gibt dann einen inneren Anteil der nach unten gehen will (meist der Seelenanteil) und es gibt aber auch jenen Anteil der sich weigert da auch nur hinzuschauen, geschweige sich energetisch auch nur das kleinste Zippfelchen nach unten zu bewegen. Ein solches inneres Ringen endet nicht selten in einem tiefen Sturz, oft ein Treppensturz oder eine anderer Höhensturz. Da wird's dann schon Zeit nach innen zu schauen, wo man sich weigert die eigene tiefste Realität anzuschauen und anzuerkennen.

Körpersprachlich ist es vor allem das Knie, welches eine Veränderung der eigenen Richtung die man im Leben geht, einschlagen will. Und gerade die Knie sind bei Stürzen meistens mit betroffen ! Beachte auch die 7 Unfallfragen um weitere wichtige Botschaften zu finden, die in deinem Sturz enthalten sind.


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Kommentare

 
1. Tom schrieb am 22.5.2019:

Ein sehr sehr interessanter und aussagekräftiger Text was mich betrifft, meinen ganz herzlichen Dank für die Zusammenfassung und Darstellung der möglichen Ursachen. Für mich passt da wirklich ausserordentlich viel zusammen. Herzliche Grüße!
 

 
2. freeluft schrieb am 16.6.2019:

Danke für diesen Artikel! Mir ist dabei klar geworden, welch riesige Wirkung die tibetischen Niederwerfungen haben - ausgeführt in der richtigen Geisteshaltung. Erfolgen sie freiwillig und mit innerer Wertschätzung der Buddhas und Boddhisattvas, werden wahrscheinlich riesige Mengen an Stolz und schlechtem Karma vor-beugend (im wahrsten Sinne) entfernt. Dein Artikel hat mich daran erinnert, dass diese Niederwerfungen auf jeden Fall eine Option sind angesichts hartnäckiger Probleme, die man aus alter Gewohnheit geneigt ist, der Außenwelt zuzuschreiben. Das hatte ich fast vergessen, danke und herzliche Grüße aus dem Osten!
 

 
3. Daysie schrieb am 19.9.2019:

Hallo Andreas, bei meinem Treppensturz - es war glatt, ich hatte keinen Halt mehr- bin ich u a auf die rechte Schulter/Oberarm gefallen. Was mir große Schmerzen bereitet. Linker Lendenwirbel ist auch blau. Tut aber nicht so weh. Rechter kleiner Finger am Gelenk Abgeschürft und Handgelenk rechts gestaucht. Kannst du mir dazu noch Hinweise geben, die mir helfen, die Aspekte der Botschaft besser zu verstehen? Die Unfallfragen habe ich schon beantwortet, komme damit nicht auf den Punkt, an dem es Klick macht. Herzlichen Dank
 

 
4. Andreas schrieb am 19.9.2019:

Hallo Daysie,
Was immer wir auf unseren Schultern tragen, ist immer etwas was wir nicht wirklich selber sind, denn ansonsten würden wir es ja nicht auf unseren Schultern tragen sondern es wäre etwas in uns was wir tragen. So kannst du aus der Botschaft des Schmerzes im Schulterbereich dir direkt die Frage stellen, welche Last du trägst, du dir aufgebürdet hast, die gar nicht die deinige ist ?
Welche Last möchte derjenige innere Anteil von dir, der dich hat stürzen lassen, also welche Last möchte dieser Anteil loswerden ?
Diese Last kann ein Schuldgefühl sein, oder eine Gewohnheit oder sonst etwas - fühle dich ein, in dein eigenes Sein - und du wirst es erkennen.

lg von Andreas
 

 
5. Andrea schrieb am 21.9.2019:

Vielen Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Ich hatte gestern einen sehr heftigen Sturz, ausgelöst durch einen plötzlichen Ruck meines Hundes beim Spaziergang, in dem es mich merkwürdigerweise richtig in die Höhe und dann mit voller Wucht auf den Boden warf. Am schlimmsten ist mein rechtes Knie mit einer sehr heftigen Prellung, die äußerst schmerzhaft ist, auch Schürfwunden am linken Knie. Aber das rechte Knie ist deutlich schlimmer. Die linke Hand hat auch einiges abbekommen - Nägel abgebrochen etc.
Ich meditiere seit langem, habe gerade vor einer Woche begonnen jeden Morgen eine halbe Stunde früher aufzustehen um eine spezielle Morgen Meditation nach Joe Dispenza zu machen, was mir gut tat, aber mein Gefüge buchstäblich ein bisschen ins Wackeln gebracht hat. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mich über andere Menschen stelle, eher versuche ich im Gleichgewicht mit meinen Gefühlen zu sein. Was also soll mir dieser Sturz nach eine intensiven Meditationswoche sagen? 😉🙈 Liebe Grüße Andrea
 

 
6. Andreas schrieb am 22.9.2019:

Hallo Andrea,

>..habe nicht das Gefühl, dass ich mich über andere Menschen stelle

ja, bei dir sind es nicht andere Menschen, sondern der Hund (ich gehe davon aus dass der Ruck über die Leine erfolgte ?).
Die Leine ist ja ein Symbol der Kontrolle. Und weil es über die Leine gestartet hat, wäre dann die Botschaft dass deine Form der Kontrolle deiner linken Hand (=deiner Yin Seite) nicht gut tut.
Kontrolle verhindert zum Beispiel feine Wahrnehmungen nach innen (Yin), weil man ja wegen der Kontrolle ständig abgelenkt ist, gerade ein Hund lenkt praktisch dauernd ab. Da macht man zwar einen Spaziergang kann aber wegen der Ablenkung gar nicht zu sich selber finden.

Die Knieschmerzen enthalten die Botschaft dass es in dir einen Anteil gibt der diesbezüglich (Thema Kontrolle) eine andere Richtung gehen will.
Nun hast du ja mit dem Beginn der Meditation schon eine andere Richtung eingeschlagen, dann könnte die Botschaft sein, dass dies Anteilen von dir entweder nicht passt oder vielleicht nicht ausreicht.


lg von Andreas
 

 
7. Daysie schrieb am 23.9.2019:

Lieber Andreas, ich danke dir für deine Zeilen. Ein Schuldgefühl, darüber kann ich einmal nachdenken, kann es auch ein Gefühl von n nicht gut genug zu sein? Etwas was mir durch meine Eltern, Mutter, aufgebürdetwurde? Das würde Moment zu meinem privaten Kontext passen. Was ich gar nicht erwähnt hatte ist, dass ich bei dem Sturz meiner linken unteren Lendenbereich gestürzt bin. Ich habe dort eine handtellergroße Prellung, Hämatom. Gerade bin ich mit der Bahn gefahren und haben beim anfahren der Bahn ins schwanken, mit dem Hämatom der unteren, linken LWS, genau auf eine Kante geknallt. Also ich denke, dass da auch noch eine Botschaft für mich liegt. Kannst du mir zufällig auch noch einen Tipp geben? Ganz lieben herzlichen Dank und liebe Grüße
 

 
8. Andreas schrieb am 23.9.2019:

Hallo Daysie,
ja, du kannst dich an dem nicht-gut-genug-sein Gefühl dann weiter zurück hangeln: Wie, Warum ist es entstanden. Warum hast du Menschen angezogen die dir im Außen dieses Gefühl vermittelt haben. Wie gesagt, meist ist es dass man glaubt man sei jemandem etwas schuldig..


Zitat:

LWS, genau auf eine Kante geknallt


ja, also noch immer die Botschaft mit deinen Energien nach unten (LWS ist unterer Teil der Wirbelsäule) zu gehen, zu dir selbst.

Dass du noch immer nicht bei dir bist das sehe ich zb aus deiner Formulierung:
"Etwas was mir durch meine Eltern, Mutter, aufgebürdet wurde?"

ein Mensch der bei sich selber ist würde zb formulieren:
"Etwas was ich mir durch meine Eltern, Mutter aufbürden lassen habe."

Weil, wenn du nicht zumindest unbewusst dich zur Verfügung stellst, dann kann niemand dir eine Last aufladen oder sonst irgend etwas antun.

lg von Andreas
 

 
9. Aristocats schrieb am 01.10.2019:

Hallo Andreas,
Lese hier schon seit Tagen immer wieder
Versuche auch die 7 Fragen zu beantworten, komme immer wieder ins Stocken und finde keine Antworten.
Bitte um Anregungen deinerseits.
Am 13.9. hatte ich einen Unfall im Bus
Er fuhr sehr ruckelig und gleichzeitig zügig an, bremste dann stark ab, es hatte ihm wohl eine Frau die Vorfahrt genommen.
Ich bin in diesem Kinderwagenbereich von der einen Seite auf die andere geschleudert worden, konnte mich nicht mehr halten.
Hatte wohl versucht mich zu drehen um halt zu finden und bin mit der linken Seite auf die Querstange geknallt, nach unten gerutscht und hatte zu tun, Luft zu bekommen, wahnsinnige schmerzen, kam ins Krankenhaus. Letztlich 5 Rippen gebrochen.
Habe den Eindruck, Ärzte sehen das Recht läppisch, Erster Entlassbrief total falsch, etc.
Durch die Schmerzen und die Medikamente bin ich sehr unkonzentriert und fühle mich wohl.
Vor einigen Wochen war ich beim Fensterputzen gestürzt, 2x gaaanz doof, hatte dann 2 Tage später soviel Übelkeit und Beschwerden im Unterleib, habe 4 Tage nur im Bett gelegen.
2014 hatte ich eine Borreliose, seit dem hatte ich lange den Eindruck überhaupt nicht auf die Beine zu kommen.hatte dann 2017 einen Autounfall ohne schlimme Folgen außer psychisch, war dann 6 Monate krank.
Seit ein paar Monaten ist es besser, nun aber die Unfälle.
Ich beschäftige mich häufiger mit hinterfragen von Dingen, komme bei mir aber nicht weiter.
Seit Jahren überlege ich eine Teilselbstständigkeit, Heilpraktikerin, traue mich aber immer weniger in diese Richtung.
Vielleicht kannst du mir ja einen Ansatzpunkt geben.
LG
 

 
10. Andreas schrieb am 02.10.2019:

Hallo,
Die Rippen sollen in erster Linie den eigenen Brustkob/Lunge schützen. Wenn sie brechen ergibt sich daraus die erste Frage:

Wo und warum bin ich so ungeschützt ?

Meistens verliert man seinen Schutz weil man zu sehr mit seinen Gedanken (und Energien) bei anderen ist, als bei sich selbst. Das kann zb sein weil man sich (unbewusst) ständig mit anderen Menschen aus seiner näheren Umgebung vergleicht, zb Geschwister, Eltern, Kinder usw. (so ein Thema kann man evt mit einer Familienaufstellung besser erkennen)
Man ruht also nicht in sich selbst, hat sozusagen ein Selbstsändigkeitsthema (welches du ja auch ansprichst).

Ein weiteres Thema ist wie bei allen Knochenbrüchen, dass man es versäumt den (psychischen) Druck rechtzeitig abzubauen, Spannungen loslassen, weil bis Knochen brechen da braucht es einen hohen psychischen Druck. Wer schlau ist geht solchem Druck rechtzeitig aus dem Wege..
Woher stammt dieser Druck ?

Und natürlich generell bei jedem Sturz: auch für dich gehts also darum, dich besser zu erden, damit du nicht ständig Stürze brauchst um diese Erdung zu erzwingen !

lg von Andreas
 

 
11. Astonky schrieb am 04.10.2019:

Hallo Andreas,

gestern nachmittag bin ich beim Indoor-Schlittschuhlaufen mit meinem linken Schlittschuh an einer Unebenheit im Eis hängen geblieben, habe dann das Gleichgewicht verloren und bin hingefallen (auf beide Knie). Jetzt habe ich eine recht heftige Prellung (rot/violett verärbt und leicht geschwollen) am linken Knie.

Ich habe mich bereits daran versucht, diesen Sturz nach den Unfallfragen zu deuten und bin bislang auf folgendes gekommen:

1. Letzter Gedanke: Ob ich einem anderen Mädchen beim Schlittschuhlaufen helfen soll, oder lieber selbst üben soll.

Hieraus deute ich ein hin- und hergerissen sein zwischen zwei Möglichkeiten: An mir selbst arbeiten oder anderen helfen

Das ist aktuell ein Thema für mich, da ich am Tag davor am überlegen war, ob ich meinem Vater helfen soll damit er weniger gestresst ist, oder ob ich noch mal ein Cutting von ihm versuchen soll (weil es die letzten Male nicht geklappt hat).

2. Ausrede: Durch den Unfall muss ich mich meinem Knie zuwenden, und somit verlagert sich meine Aufmerksamkeit von meinem Vater auf mich zurück. Andererseits kann ich durch die Verletzung zumindestens die Übungen die ich für mein eigenes Wohlbefinden mache, nicht so gut ausführen wie vorher (da die eine Kombination aus Visualisierung und Bewegung sind, und zumindestens der Bwegungsteil ist dadurch eingeschränkt). Soll mir das eventuell einen inneren Konflikt spiegeln, dass ein gewisser Anteil nicht will, dass ich mich weiterentwickele?

3. Unfallhergang: An einer Unebenheit hängen bleiben. Vielleicht, dass ich an der Vergangenheit hänge, und es mir nicht erlaube mit meinen Füßen in die Zukunft zu schreiten. Aber worauf deutet die Unebenheit?

4. Unfallursache: Unkonzentriert sein beim Schlittschuhlaufen? Unebenheiten nicht wahrnehmen? Erhlich gesagt habe ich keine Ahnung und würde mich freuen, wenn mir wer hilft, dies zu deuten.

5. Gefühle: Kurz bevor ich gestürzt bin, hatte ich das Gefühl, dass ich gleich Stürzen würde. Wie soll ich das deuten?

6. Unfallinteraktion: Ich war an dem Unfall selbst schuld, niemand außer mir war beteiligt. Da der Unfall haupsächlich die linke Seite betraf würde ich an ein weibliches Thema wie zB. Fühlen denken. Und durch den Sturz habe ich ja auch die Kälte des Eises gespürt. Wofür steht den symbolisch die Kälte und Eis?

7. Verletzungsbotschaft: Prellung des Knies. Ich habe versucht rauszufinden wofür Prellungen symbolisch stehen, habe aber nicht so recht was gefunden. Genauso wenig für Schwellungen. Ich würde mich über deine Einsichten diesbezüglich freuen.

Und falls du zwischen den einzelnen Punkten einen Zusammenhang siehst, natürlich auch :)

Vielen Dank im Voraus für deine Hilfe.

lg,
astonky
 

 
12. Andreas schrieb am 04.10.2019:

Hallo Astonky,
Du hast ja schon recht viel erkannt. Wenn sich eine Schwellung bildet ist das der Hinweis auf ein Gefühlsthema, weil sich da ja im Körper Flüssigkeit = Wasser = Gefühle dann angesammelt hat. Gefühle die nicht abfließen können, die sich ansammeln.
Du bist an einer Unebenheit des Eises hängen geblieben. Eis = Wasser = Gefühle. Da hast du also nochmals den Hinweis auf (gefrorene) Gefühle, die dich am weiterkommen gehindert haben. Du sagst auch dass du deine seitherigen Übungen nicht mehr so gut machen kannst. Anscheinend will deine Seele dich hier auf etwas wichtiges, hinweisen was es aus deiner Vergangenheit aufzutauen gilt, und sie meint demnach dass es wichtiger als deine Übungen sind. Vielleicht hätten die Übungen nicht ausgereicht um auf dieses Thema zu kommen (?) und wären dadurch vielleicht sogar wie eine Flucht davor. Genauso der Weg zum Vater, auch das eine Flucht vor dem eigentlichen Thema der gefrorenen Gefühle.
Gerade wenn wir zu unseren Eltern gehen, tauchen wir immer ein in unsere alten Muster aus der Kindheit - und wenn zu diesem Muster etwas gehört wo man etwas verdrängt, Gefühle in sich erfrieren lässt, dann wird auch dieses alte Muster der eisigen Verdrängung wieder verstärkt.
Stattdessen geht es aber darum an dieses alte vereiste Gefühl wieder ranzukommen um es auf- und erlösen zu können.


Zitat:

Kurz bevor ich gestürzt bin, hatte ich das Gefühl, dass ich gleich Stürzen würde. Wie soll ich das deuten?

es geht da mehr um eventuelle Gefühle noch kurz da davor.

Zitat:

Wofür steht den symbolisch die Kälte und Eis?


Für die Kälte (Unaufmerksamkeit) mit der dieses Gefühlsthema verdrängt ist. Ein (offensichtlich großer) Anteil von dir will dieses Thema angehen - und hat dich so schon mal versucht in die richtige Richtung zu lenken.

Das Schlittschuhlaufen wäre ja ein Symbol für das harmonische Gleiten durch das eigene Leben. Aber bei dir gibt es da noch ein Hinderniss, welches du finden und auflösen musst, damit dieses Dahingleiten klappt.

Warum gelingt die Trennung vom Vater nicht ? Gibt es vielleicht übermächtige Muster aus der Kindheit bei Problemen zum Vater zu flüchten und so sich dem Thema nicht stellen müssen ? Möglich ist vieles, schau einfach mal was du an gefrorenen Gefühlen findest welche ins Fließen gebracht werden wollen.

lg von Andreas
 

 
13. Posy schrieb am 10.10.2019:

Hallo Andreas

Ich bin am Sonntag auf der Treppe ausgerutscht und die letzten zwei Stufen auf den Boden gefallen. Hab mir den 4. Zeh gebrochen.
Seitdem liege ich viel auf der Couch und leg meinen Fuß hoch und gehe sehr langsam und achtsam durchs Leben.
Ich bin sehr dankbar dass es nur der Zeh ist und ehrlich bin ich sehr froh Zeit alleine zu verbringen.

Ich bin seit 17 Jahren mit meinem Sohn allein und hab mich sehr im Stich gelassen und überforderter gefühlt. Ständig hatte ich das Gefühl irgendwelchen hohen Maßstäben nicht gerecht zu werden und hab mich immer schlecht gefühlt.
Begleitend hatte ich Muttermundkrebs und einen Autounfall mit schwerem Schleudertrauma.

Zu Männern habe ich kein Vertrauen.. Wurde mit 13 zweimal von unterschiedlichen Erwachsenen sexuell missbraucht. Seitdem wurde ich immer verlassen oder anders verletzt.

Ich hatte viele Jahre schlimmste und ständige Blasenentzündungen. Wenn ich Single bin bin hab ich keine aber sobald ein Mann in meinem Leben habe fangen die Blasenentzündungen wieder an.

Jetzt lebe ich mit meinem Sohn bei meinen Eltern. Meine Schwester hatte mir vor einigen Jahren nach einer gescheiterten Beziehung dazu geraten und alles schön geredet so dass ich ihr glaubte.
Nun ist es so dass mein Vater ein Pflegefall ist und meine Geschwister in dem Glauben leben dass ich ja da ´bin und es für sie ausreichend ist wenn sie immer mal kurz vorbeikommen.
Ich fühle mich hintergangen und ausgenutzt. Kann aber nicht ausziehen da ich mich verpflichtet fühle. Und hier kann ich keinen neuen Mann einladen da ich keine eigene Wohnung habe. Also ist es auch eine Flucht für mich.

Ich mache seit 14 Jahren Yoga und meditiere regelmäßig. Ich versuche achtsam mit' meinen Gedanken und Taten zu sein habe aber irgendwie das Gefühl dass ich in Gedankenmustern gefangen bin die mich immer wieder in meinen alten Mustern festhalten. Es ist als würde ich einen Schritt nach vorne und zwei zurück gehen oder zumindest auf der Stelle stehen und mir nur vormachen dass ich mich bewege.

Kannst du mir mit deinem Rat behilflich sein?

Lg und Danke
 

 
14. Andreas schrieb am 10.10.2019:

Hallo Posy,
ja, der vierte Zeh hat immer etwas mit den nächsten Menschen, in deinem Fall dann wohl der zu pflegende Vater, zu tun.
Dass dieser Zeh gebrochen ist, zeigt dir an, dass da eine so heftige Spannung in diesem Thema drin ist, dass nun dein Zeh gebrochen ist ! Hinter dem direkten Thema mit deinem Vater stehen ja noch deine anderen Spannungsmuster, zb:

  • Flucht vor starken Männen, bzw dem Muster "Ich umgebe mich nur mit schwachen Männern, weil die kann ich besser kontrollieren, weil dann brauche ich keine Angst haben"
    pflegebedürftiger Vater = schwach
    männliches Kind = schwach, weil jünger
  • Opferbewusstsein, der Glaube immer Opfer gewesen zu sein.

Natürlich zieht man durch ein eigenes Opferbewusstsein dann auch immer andere Opferbewusstseine an. An sich wäre das bereits der natürliche Ansatz oder Prozess der Heilung, weil irgendwann geht es dann nicht mehr im Opferbewusstsein zu verbleiben, wenn man sich um ein anderes Opfer (Vater spielt ja auch ein Opferspiel) kümmern muss. Wenn man dann aber zwanghaft trotzdem im Opferbewusstsein verharrt, dann passiert natürlich etwas damit man selber noch mehr Opfer sein kann. Durch den Zehbruch hast du dir dies ja erschaffen. Nun liegst du im gemeinsamen Opferspiel sozusagen wieder gleich auf.
Wie lange geht dies weiter ? Wie viele Leben spielst du das so schon ?

Also das ist natürlich eine deutliche Botschaft, dass dein bisheriger Umgang mit dem Spannungsthema nicht ausreicht für ein gutes Leben für dich. (Das Hauptmuster der letzten Zeit lautete ja: "Ich flüchte vor dem Männerthema zu Mama und Papa zurück wo ich sicher bin.")
Bitte einmal darüber herzhaft lachen, weil dieses Muster hat noch nie dauerhaft jemandem geholfen, weil es wie du erkannt hast eine Bewegung zurück ist.
Und natürlich, wenn der Mensch sich in die falsche Richtung bewegt, dann wird die Seele immer etwas unternehmen, damit man diese falsche Richtung spürt ! So ist nicht deine Schwester schuld dass dein Leben durch den pflegebedürftigen Vater so unbequem wurde, sondern du selbst (deine Seele) hat dies verursacht, damit dir bewusst werden kann, dass dieser Weg eben doch nicht gut ist.

Es gibt nur einen Weg um aus Opferbewusstsein auszusteigen. Und dieser Weg bedeutet dass man umdenkt. Dass man sich erlaubt die Dinge wahrheitsgemäß zu sehen. Die Wahrheit ist, dass es einen Grund gegeben haben muss warum deine Seele dir diesen Missbrauch in der Kindheit erschaffen hat. Warum war deine Seele der Meinung du bräuchtest diese Erfahrung ? Vielleicht musst du hierzu viele Leben zurück betrachten, um das zu verstehen.
Durch deinen Glauben, Opfer gewesen zu sein, spaltest du das Positive, das Gelernte aus diesen Erfahrungen von dir ab, dadurch wirst du unvollständig. Dabei könnte das Gelernte zumindest sein, dass es dir aufzeigt dass du ein Muster in dir hast, schwache Männer anzuziehen. (Weil natürlich missbrauchen nur sehr schwache Männer kleine Kinder) Und woher kann ein solchen Muster kommen ? Meist resultiert es aus einer alten Entscheidung Männer kontrollieren zu wollen (was ja nun mal nur mit schwachen Männern funktioniert), usw..

So kannst du zb ein Arbeitsblatt anlegen mit allem aus deiner Vergangenheit wo du dich als Opfer siehst und dir für ein jedes dieser Ereignisse eine neue Sichtweise zulegen in welcher du dich nicht mehr als Opfer sondern als Verursacherin siehst. Weil dies ist die göttliche Wahrheit. Weil wir einen göttlichen (Schöpfer-) Anteil in uns haben, geht es gar nicht anders als dass wir alles erschaffen haben, was immer uns geschehen ist.


lg von Andreas

 


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