Panikattacken

Wenn du Panikattacken hast, dann gibt es Anteile in dir die Angst haben.
Und weil du diese Anteile unterdrückst, verdrängst, missachtest, es nicht zulässt sie zu fühlen, dadurch werden sie dann immer mächtiger und mächtiger und müssen sich dann immer ab einem gewissen Punkt in einer Panikattacke entladen.
Das kann man sich so vorstellen, durch einen jeden Verdrängungsvorgang wird energetisch betrachtet eine weitere Minischicht über dieses verdrängte Urangstereignis gelegt. Dadurch wird das Spannungspotential jedesmal immer etwas größer und größer. Das ist ja der Grund warum Verdrängung nie dauerhaft funktioniert (nicht nur was Ängste betrifft), weil irgendwann ist dann die damit verbundene emotionale Spannung so groß, dass es nicht mehr im Unbewussten verbleiben kann und dann immer wieder durchbricht und dann also diese Ängste bewusst fühlbar, und man dann aber auch von ihnen überwältigt wird, weil sie ja dann bereits so übermächtig heftig mit emotionalen Spannungen aufgeladen sind, dass im Mensch quasi sozusagen die Sicherungen durchbrennen.

Würdest du dich nicht weigern diese Angst schon lange vor der Panikattacke zu fühlen, also jedes Mal wenn sie im Kleinen getriggert wird, bereits das würde ausreichen, weil sich durch das Fühlen, was ja gleichzeitig auch ein Annehmen ist, die Spannungsenergie aus dem Anteil entlädt und darum nicht weiter aufbauen kann. Dieses Fühlen muss also von der Art sein, dass man sich idealerweise erlaubt diese Angstenergie im ganzen Körper zu fühlen, so dass diese Energie auch mit allen Chakren in Berührung kommt und dadurch automatisch dieser Prozess der Transformation einsetzt (Nach der Transformation des Angstgefühls steht sie dir dann als positive Kraft zur Verfügung, ich habe dies hier am Beispiel von Wutgefühlen beschrieben).

Damit wäre der natürliche Umgang mit Angst auch schon beschrieben, weil natürlich ist es ja sogar der Sinn der Angst, dass man sie fühlt. Und natürlich entstehen Probleme im Leben des Betreffenden wenn er sich weigert sich diesem natürlichen Vorgang des Umgangs mit Angst hinzugeben, wenn die Angst also nicht gefühlt, sondern verdrängt wird, sozusagen so oft verdrängt wird bis sich so riesige Mengen an Angst angesammelt/aufgebaut haben, dass sie sich zwangsläufig wie ein Gewitter entladen müssen, Panikanfall genannt. Wenn von Angststörung die Rede ist, dann ist also eigentlich dieser Vorgang gemeint, der normale fühlende Umgang mit Angst ist gestört. Dieser Vorgang findet nicht mehr freiwillig statt, sondern erst wenn sich so viel Angst aufgestaut hat, dass der Betreffende handlungsunfähig vor sich hin schlottert.
Die Heilung besteht nun natürlich darin, aufzulösen was da blockiert, das kann ja vielerlei sein, bis hin zu Verboten die Angst zu fühlen, usw. (Fühlen ist ja weiblich, Yin und so sind wir hier sogar ganz nahe auch beim Thema Unterdrückung der Weiblichkeit, dem ja viele Menschen in unserer Gesellschaft frönen.)

Das Problem ist also nicht die Angst, sondern deren Missachtung und daraus ergibt sich bereits der nächste Heilungsimpuls dem es zu folgen gilt, nämlich diese Angstanteile zu finden, sie zu erkennen, sie anzuerkennen. Dazu weiter unten gleich mehr. Zuvor möchte ich noch ein weiteres Thema ansprechen: Wir haben also Angstanteile in uns, das ist normal. Es wird immer wieder vorkommen, dass sich Angstanteile in uns bilden, dies gehört zur Natur unseres Seins. Aber es wäre auch normal, dass wir Anteile in uns haben, die ruhig und besonnen sind, auf die wir gerade in solchen Paniksituationen zurück greifen können sollten. Ein solcher Anteil wäre zum Beispiel der innere Bär oder auch der innere schützende Vateraspekt. Gerade jener Aspekt ist aber in unserer Zeit bei vielen Menschen unentwickelt weil so viele Menschen der heutigen Generation ohne Vater aufgewachsen sind, und sehr viele alleinerziehenden Mütter diesen Aspekt ihren Kindern energetisch nicht zur Verfügung stellen konnten. So ist also zur Panikattacken Heilung die erste Hauptfrage, die man stellen sollte:
Wie sieht es eigentlich mit den Beziehung zum Vater aus ?
Wie schaut dieses Bild des inneren Vaters aus ? Was gilt es da zu heilen ?
Weil wo immer ein Angstanteil zu groß wird, das ist immer auch ein Hinweis darauf, dass der Anteil des schützenden Vaters zu klein oder beschädigt ist und Heilung bedarf.

Hier also jetzt ein paar Fragen mit deren Hilfe du solche inneren Angstanteile aufspüren kannst:

Durch diese Fragen findest du solche Angstanteile in dir, vielleicht nicht alle, aber das ist ja auch nicht schlimm, hauptsache es gelingt dir immer mehr dieser Anteile zu befrieden, damit diese Anteile nicht mehr ständig vor Angst schlottern und zittern (irgendwann so stark dass du sogar in deiner Gesamtheit mitzitterst).

Solche Angstanteile in dir aufzulösen ist vermutlich das wichtigste in deinem Leben. Diese Arbeit ist es wirklich wert getan zu werden, weil nichts blockiert einen Menschen mehr als Angst. Natürlich braucht man da eine gewisse innere Ruhe um so etwas heftiges wie Ängste anzuschauen, die bereits in Panikattacken ausarten. Insofern ist es oftmals gut wenn du ein Meditationssystem erlernst. Durch Meditation erfährst du dann auch um was es wirklich im Leben geht, nämlich nicht darum Fremdes zu leben, zb für andere zu arbeiten, sondern stattdessen das eigene Leben zu erleben - und dazu gehört es auch die eigenen Ängste zu fühlen.

Wer sein Leben nicht erfühlt, und dazu gehört auch dass man zu einhundert Prozent fühlend durch die eigenen Ängste hindurch geht und sich ihnen stellt und jedes Zipfelchen dieser Angst fühlend geniest, der hat sein Leben umsonst gelebt.


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Kommentare

 
1. Daniela schrieb am 19.2.2020:

Hallo, ich schätze Deine Seite sehr und wünsche mir eine Meinung. Bei mir besteht folgendes Problem. Oftmals, wenn ich in der Wanne liege und zum Haare waschen Wasser über meinen Kopf läuft , bekomme ich verschiedene Bilder, denen panikartige Gefühle folgen. Es geht darum jämmerlich zu ertrinken oder das in einer engen Höhle langsam Wasser ansteigt und ich nicht mehr rauskomme. Es geht quasi immer um Wasser , Enge und keine Macht sich zu befreien. Wenn ich ganz in dem Gefühl stecke, was über meiner Brust flattert, möchte ich am liebsten raus aus dem Körper (weil ich nicht so langsam und jämmerlich sterben will und dann kommt der Gedanke :“ Du must dann weiter im Rad der Inkarnationen drehen, wenn Du Dich umbringst“ was zusätzlich für noch mehr Panik sorgt). Ich habe mich sehr mit Spirituellen Themen beschäftigt, aber bei dem Thema habe ich keine Lösung. Bin auch bereits mit einer geschädigten Niere auf die Welt gekommen . Das muss dann scheinbar auch mit diesem Thema zu tuen haben. Die Panikattacken haben aber erst vor ca 1,5 Jahren begonnen. Irgendwas soll noch gelöst werden und ich wünsche mir so, diese Panik in Kraft umzuwandeln. LG sind herzlichen Dank
 

 
2. Andreas schrieb am 19.2.2020:

Hallo Daniela,
ja, so eine geschädigte Niere kann auf eine Angst die man aus einem Vorleben in dieses Leben mitgebracht hat hindeuten.

Es geht quasi immer um Wasser , Enge und keine Macht sich zu befreien

Das kann schon sein, dass du in einem früheren Leben auf eine solche Art und Weise umgekommen bist.
Um das zu befrieden gehe in diese Bilder zurück und mache eine Vergebungsarbeit:
- vergebe dem Wasser
- vergebe der Enge
- vergebe dir selber
dass du in eine solche Situation geraten bist oder dich da rein gebracht hast


dann kommt der Gedanke :“ Du must dann weiter im Rad der Inkarnationen drehen, wenn Du Dich umbringst“

vielleicht war das der Gedanke den du damals tatsächlich hattest (?) und weil das so ein dramatischer Moment war, hat sich der Gedanke ziemlich tief eingebrannt, und es geht nun in diesem Leben darum, damit einen Frieden zu finden.
Du kannst dir klar machen dass jeder der so etwas erlebt und so stirbt auf jeden Fall wiedergeboren wird, weil wenn man sich seinen Tod so kreiert, dann ist man noch weit entfernt von der Erleuchtung. Also kannst du dir auch deine Schreck- oder Schockgedanken von damals vergeben.

lg von Andreas
 

 
3. Daniela schrieb am 20.2.2020:

Lieben Dank für die Antwort. Das hat jetzt enorm in mir gearbeitet und die Worte von Dir haben geheilt. Das war eine Inkarnation, wo ich ganz tief festgesteckt habe. Jetzt war meine Seele bereit dafür, dass zu verarbeiten. Deine Worte haben etwas geöffnet. Dankeschön. So eine tolle Arbeit und Energie , die Du in die Seite investierst. Danke
 


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