Weise Hautflecken, Weißfleckenkrankheit, auch Vitiligo genannt

Wir können uns von den Worten oder den Gefühlen unserer Mitmenschen berühren lassen. Jedoch die intensivste Form der Berührung findet über die Haut statt. Darum spiegelt die Haut unsere Kontakte zu unseren Mitmenschen wieder, beziehungsweise den Stress oder Frieden, den wir in diesem Bereich fühlen oder uns nicht zu fühlen erlauben.

Wenn wir in unseren mitmenschlichen Kontakten im inneren Einklang sind, so ist auch unsere Haut in einer inneren Balance. Sie spiegelt uns dann die Harmonie unserer Beziehungen zu unserer Umwelt.
Die Farbe unserer Haut hängt von der Brauntönung ab, die durch die Sonne entsteht. Konkret wird dabei das Hautpigment Melanin verstärkt gebildet, desto mehr wir uns der Sonne hingeben.
Wenn wir nun in unseren mitmenschlichen Kontakten bestimmte Teile, Ausstrahlungen oder Eigenschaften des Anderen nicht annehmen, so spiegelt uns dies unsere Haut, sie nimmt dann die Bräune des Lebens (Sonne) nur teilweise an. So wie wir auch einen Teil des Lebens welches uns prägt ablehnen, so weigert sich unsere Haut (an den Weißfleckenstellen), sich prägen zu lassen.

Darum wären es also die folgenden Fragen, die du dir bei der Weißfleckenkrankheit stellen solltest. Notiere deine Antworten einfach mal auf ein leeres weises Arbeitsblatt, damit dein Bewusstsein über deine Muster wächst:
Was in deinem Leben lehnst du ab, kannst dich aber nicht dagegen abgrenzen ?
Welche Kontakte beziehungsweise welche Formen/Muster in deinen Kontakten zu anderen Menschen lehnst du ab ?
Oder konkreter formuliert:
Was in deinem Leben/Kontakten verursacht in Dir Stress (=Ablehnung) anstatt dass du es liebevoll annehmen kannst ?
Gegen welche Eindrücke, die deine engsten Mitmenschen auf dich machen wollen, kämpfst du an ?
Welche EinDrücke blockst du ab, anstatt sie einfach (gefühlsmäßig) innerlich anzunehmen ?

Aus den Antworten ergeben sich dann die nächsten Fragen nach dem Warum. Also, was sind die tieferen Gründe und Urerlebnisse, wegen der du dir den Stress durch Ablehnung machst, anstatt einfach anzunehmen ?
Warum kannst du nicht einfach tief innerlich JA sagen, anstatt Stress in dir aufkommen zu lassen ?

Konkret muss man das natürlich im Einzelfall genau untersuchen, was für Abgrenzungsthemen die betroffene Person hat. Das können vielerlei Themen sein, auch Überzeugungen und Glaubensmuster:

Medizinische Sichtweise zu Vitiligo

Die Schulmedizin kennt weder die Ursachen noch Heilmethoden für die Weißfleckenkrankheit/Vitiligo. Allerdings ist auch in der Schulmedizin mittlerweile die Theorie weit verbreitet, dass Stress als Ursache eine zentrale Rolle spielt. Auch vom Immunsystem ist die Rede, was die oben angesprochenen Abgrenzungsthemen symbolisieren würde. Allerdings zieht die Schulmedizin aus den Erkenntnissen dass Stress ursächlich beteiligt ist, nicht die notwendigen Konsequenzen und forscht in dieser Richtung nicht genügend, weil sich durch Stressauflösung eben keine Medikamente verkaufen lassen. Und die Pharmaindustrie indirekt eben noch immer bestimmt, was in der Medizin geschieht und gelehrt und geglaubt wird.

Ganzheitliche Sichtweise zu Vitiligo (Weißflecken)

Werde dir auch darüber bewusst, dass DU selbst unbewusst absichtlich diesen Stress jeweils herbei "zauberst". Du ziehst ihn magisch an. Der Teil in Dir, der diesen Stress haben will, ist dein Problem. Dieser innere Anteil muss transformiert werden, das ist deine Lebens- und Lernaufgabe.

Um Vitiligo zu heilen muss der Mensch diese Stressmuster erkennen, die er mit Mitmenschen hat. Wenn er dann aus diesen Mustern total ausgestiegen ist, sie transformiert hat, diese Themen überwunden hat, dann werden diese weißen Flecken auf seiner Haut verschwinden.
Zusätzlich zu dieser inneren Auflösungsarbeit kann man den Heilungsprozess auch mit folgenden Möglichkeiten unterstützen:

Vitiligo-Betroffenen empfehle ich ein Arbeitsblatt anzulegen. Drucken Sie sich diesen Artikel aus, und gehen sie die genannten Punkte im Artikel immer wieder mal durch. Die Weißfleckenkrankheit ist nichts was man so auf die Schnelle mal eben auflösen kann. Sie ist ein Hinweis auf die eigene Seelen- und Weiterentwicklungslernaufgabe.


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Kommentare

 
1. Jacky schrieb am 16.9.2015:

Hallo,
Seit gestern beschäftige ich mich mit vitiligo.
Seit meiner Kindheit habe ich vereinzelnd kleine weiße Flecken. An Hände und Füße. Auf meiner Brustwarze und unter meiner Achsel sind auch 2 Flecken.
Damit kann ich gut leben, aber seit ein paar Wochen ist mir aufgefallen, dass ich mehrere Flecken auf meiner hand dazu bekommen habe.
Nun habe ich Angst, dass es sich verbreitet und es schlimmer wird.
Ich bin dann auf diese Seite gestoßen!
Jetzt beschäftigt mich das mit den Fragen.
Und darauf habe ich keine Antworten.
Haben sie eine Idee was ich tun kann ?
Liegt es daran, dass ich so ein ungeduldiger Mensch bin und mich nie entscheiden kann.
Damit habe ich schon lange zu kämpfen, genauso wie mit dem loslassen.

Liebe Grüße
 

 
2. Andreas schrieb am 17.9.2015:

Hallo,

Zitat:

Liegt es daran, dass ich so ein ungeduldiger Mensch bin..


Ja, ich hab ja im Artikel es so formuliert:
Aus einer höheren Sicht lautet des Hauptmuster so:
Man erzeugt sich Stress, um durch den Stress die Abgrenzung gegenüber dem anderen aufrecht zu erhalten


Wenn du nun erwähnst, dass du ungeduldig bist, dann kannst du in der Tat durchaus diese Ungeduld auch als "Selbsterzeugten Stress" betrachten, um dich abzugrenzen. Denn die Ungeduld verhindert ja auch, dass du dich einfühlst. Ungeduld baut eine Spannung auf, die dann verhindert dass Einfühlung geschehen kann. Einfühlen geht ja nur in der Ruhe, in der Entspannung. Und Einfühlen ist das exakte Gegenzeil von Abgrenzung (auf der Gefühlsebene).
Also insofern würde ich deine Frage mit JA beantworten. Die Ungeduld erzeugt eine Abgrenzung - und die wird auf deiner Haut sichtbar dadurch dass sich die Hautareale abgrenzen.

Da dir das Thema mit der Ungeduld bereits bewusst ist, kannst du da auch bereits damit arbeiten: Sobald du das nächste Mal Ungeduld verspürst, kannst du ganz bewusst hineinspüren, vor welchem EINFÜHLEN du dich mit der Ungeduld abgrenzen willst.

(Sobald man sich in die Dinge einfühlt, wird einem auch nie mehr langweilig, weil man die spannende innere Welt der Dinge hinter den Dingen entdeckt, usw.)

lg von Andreas
 

 
3. Amrigen schrieb am 26.3.2016:

Lieber Andreas
Auch ich bin ein trauriges "Vitiligo-Opfer" und fühle, dass der Inhalt deines Artikels sehr wertvoll und hilfreich ist, aber kann leider schon die 1. Frage damit beantworten, dass ich das Leben per se ablehne. Ich habe jetzt zwar keine Suizidgedanken mehr (hatte ich früher), aber das Leben macht mir keine Freude und ich bin nicht froh darüber, hier leben zu müssen. Ich fühle mich auch extrem ausgeschlossen auf diesem Planeten. Eine ganz besondere seltene Lebensform. Ein Frosch unter Zebras... Ich lehne all die Programmierungen der Menschheit und die Manipulationen total ab. Das grenzt mich natürlich aus.

Und diese unästhetischen Flecken helfen mir gar nicht dabei, mich gut im Leben zu fühlen - im Gegenteil.

Hast du mir einen Rat?
Herzliche Grüsse
 

 
4. Andreas schrieb am 27.3.2016:

Hallo,
ja, ein Weg ist natürlich herauszufinden, warum und was man hier zu lernen, zu üben und zu erfahren sich vorgenommen hat. und dann diese Lernaufgabe anzunehmen, anstatt sich dagegen zu sträuben.
Und dann verschwindet schon einmal dieses Ausgeschlossengefühl, weil jeder andere Mensch, auch jeder Lemming, ist hier wegen genau dem selben Grund, weil auch er sich etwas vorgenommen hat zu lernen und zu erfahren. Da gibts also überhaupt keinen Unterschied zwischen dir uns anderen. (Außer bei denen, die es in der Esoterikszene ja auch gibt, die glauben, sie hätten nichts mehr zu lernen und seien schon erleuchtet. Solcher Glaube ist aber immer ein Trick des Egos..)


Zitat:

Ich fühle mich auch extrem ausgeschlossen auf diesem Planeten.


ja - das kann ja schon mal eine Lernaufgabe sein:
- zu lernen dieses Gefühl anzunehmen
- zu lernen dieses Gefühl als etwas positives zu sehen (Denn es hilft dir zb nicht in die Manipulation der Lemminge einzutauchen)
- überhaupt zu lernen, dass du dieses Gefühl ja jederzeit ändern kannst, bzw
- zu lernen dieses Gefühl zu ändern
- usw..
Du siehst schon alleine an diesem einen Punkt gibt es massig zu lernen, und dies könntest du woanders nicht lernen, also bist du hier exakt am richtigen Punkt im Universum.



Zitat:

Ich lehne all die Programmierungen der Menschheit und die Manipulationen total ab.


auch das ist so ein heftig großer Lernpunkt, den man kaum in einem einzigen Leben bewältigen kann, zu lernen, dass andere das Recht haben sich manipulieren zu lassen.
Bis so etwas in seiner ganzen Tiefe gelernt und diese Ablehnung in dir weg ist, dass kann ganz schön viel Arbeit sein, denn diese Ablehnungsmuster können in dir in vielen Leben gewachsen sein - aber solange du diese Arbeit nicht angehst, von alleine geht diese Ablehnung nicht weg.. (Auch solche Glauben, dass man nichts tun müsse weil es ja eine Schwingungserhöhung gäbe oder weil Jesus am Kreuz für einen gestorben sei oder ähnliches, auch dies sind alles nur Tricks des EGOs um weiterhin eine faule Kugel schieben zu können.)

Wenn du nicht dran arbeitest wird diese Ablehnung auch noch in 5000 Jahren in dir sein und dich unfrei sein lassen.
Freiheit entsteht nur dadurch, dass der Mensch sich die Option beider Pole (in dem Fall Annehmen und Ablehnen) erarbeitet. Das Ablehnen kannst du schon, aber das Annehmen musst du noch lernen.


lg von Andreas
 

 
5. Amrigen schrieb am 01.4.2016:

Herzlichen Dank für deine Antwort, Andreas!
Sie hat mir das Herz geöffnet, mich tief berührt und gibt mir grossen Ansporn!
Ganz herzlichen Dank!
Liebe Grüsse
 

 
6. Amrigen schrieb am 25.9.2016:

Hallo, nochmals ich... :-)

Bin immer und immer wieder mit dieser Webseite und deinen Antworten bei den Kommentaren beschäftigt.

Die Vitiligo bei mir verhält sich so: Während einige Flecken teilweise oder auch ganz repigmentieren, kommen anderswo wieder neue. Einerseits ist es beruhigend zu sehen, dass sich Flecken tatsächlich von selbst wieder pigmentieren, andererseits macht es Angst (ja geradezu Panik!) zu sehen, dass einfachso neue entstehen - quasi über Nacht. Ich merke, dass ich da vor meinem eigenen Körper Angst habe: Er macht einfach etwas, worauf ich irgenwie direkt keinen Einfluss habe. Ich muss einfach zusehen, wie das Pigment stelleweise ausgeht. (Ich weiss ja, dass ich schon Einfluss habe, aber ich empfinde trotzdem bei diesem Geschehen einfach eine grosse Hilflosigkeit). Ich möchte nicht diese Flecken haben! Ich möchte nicht hässlich aussehen! Ich möchte nicht zum Gespött werden! Ich habe Angst, dass wenn ich so hässliche Flecken habe, ich dann niemehr einen Partner finde! Und ich möchte mich auch selber nicht immer über diese fleckige Haut ärgern und mich hässlich finden!

Gerade hier in diesem Kommentar von mir, sowie auch in deinem Text ganz oben auf der Webseite und in deinen Antworten zu den Kommentaren kommt immer wieder die ANGST zum Vorschein. Angst ganz allgemein, jegliche Bereiche betreffend.
Eben vorhin habe ich dieses Angstgefühl vor der Hilflosigkeit gegenüber meinem Körper, der einfach weisse Flecken macht, in mir drin mal gefühlt (und angenommen?).

Ist es richtig, dass es grundsätzlich wirklich einfach um das FÜHLEN von Ängsten bzw. jeglichen (unangenehmen) Emotionen geht und dies "ANNEHMEN" bedeutet? ...und somit Heilung bringt?
Also auch wenn ich andere Menschen aufgrund ihres Verhaltens o.ä. ablehne, dann soll ich dieses Gefühl der Ablehung in mir fühlen und es annehmen? Und dann kann ich diesen Menschen dann annehmen, wie er ist? Bedeutet das ANNEHMEN, wie du es beschreibst?

Herzliche Grüsse
 

 
7. Andreas schrieb am 28.9.2016:

Hallo,
ja, weil jedes Gefühl verändert sich. Gefühle sind nichts Stabiles. Aber damit sie sich ändern muss man sie fühlen. Wenn man sie nicht fühlt, dann können sie sich auch nicht ändern, sondern sie bleiben dann im Verdrängten zunächst einfach so wie sie sind, jahrelang, oder sogar über viele Leben hinweg, unverändert.
Darum ist das tiefe hineinfühlen die schnellste Methode dass sie sich ändern können. Mehr hier.

Und natürlich du kannst um noch besser an diese Gefühle zu kommen, eine gezielte innere Arbeit machen und dich an all jene Ereignisse wo du aufgrund von Aussehen abgelehnt wurdest oder selber abgelehnt hast. In früheren Leben können das zb auch Pest-erkrankungen geswesen sein usw..

lg von Andreas
 

 
8. Amrigen schrieb am 02.10.2016:

Danke! :-) :-)
Spannende Sache das!
Na ich hoffe mal, dass ich das auf die Reihe krieg und sich mein Körper wieder vollständig normal pigmentiert!

Herzliche Grüsse
 

 
9. David schrieb am 12.10.2016:

Hallo,

Danke für den Artikel. Ich bin auch selber betroffen, allerdings nicht so schlimm wie es auf einigen Bildern im Internet aussieht, denn meine Haut ist generell eher hell. Den Part mit dem Stress kann ich bezüglich Vitiligo so nur unterschreiben. Über Ängste habe ich noch nie nachgedacht, vielleicht wird es jetzt mal Zeit...
Lieben Gruß!
 

 
10. Sunny schrieb am 23.6.2017:

Sunny 60+ Da es ja im Leben keine Zufälle gibt, wurde mir dieser so wunderbare Artikel über Vitiligo zugeführt. Ich werde ihn mir gleich ausdrücken und immer und immer wieder lesen, - denn ich bin auch betroffen, seit ca. einem 3/4 Jahr, a.d.Händen, Hals u.nun auch schon im Gesicht - es geht relativ schnell mit der Repigmentierung......direkt über Nacht sehe ich wieder neue weiße bzw.hellere Flecken. Hab mir auch schon im Internet die Salbe gekauft auf Einstein 24 - ist eine komische Seite ohne genaue Adresse, wollte es aber versuchen auf Grund d.positiven Meldungen, nun trau ich mich doch nicht, sie anzuwenden, - oder vielleicht doch noch?? Bin mir noch icht sicher. Aber eines ist mir sicher: Ich muß über mich nachdenken, was lebe ich und was möchte ich leben, was tu ich mir an Streß " aufhalsen", ich muss lernen, Dinge hinzunehmen, die nicht zu ändern sind, ebenso Menschen versuchen anzunehmen, wie sie sind.... das ist so wunderbar i.d.Artikel geschrieben, - wenn wir mit uns im Reinen sind, also in unserer Mitte, dann ist unsere Haut auch wieder ausgeglichen, somit werde ich den Aritkel lesen und wieder lesen, und nochmal lesen, und echt versuchen, Dinge in meinem Leben zu ändern, die ich ändern kann, und Dinge bzw. Menschen so zu nehmen, wie Sie eben sind, weil ich sie nicht ändern kann., und nicht mehr gekränkt sein wegen......Ich glaube heute werde ich mit dem Gedanken einschlafen: Alles wird gut, alles im Leben hat seinen Sinn, und alles ist zu schaffen wenn wir wieder eintauchen in das Urvertrauen, daß wir alle unsere geistigen Helfer bei uns haben, und sie uns den richtigen Weg führen. Ich werde wieder mal schreiben, und Euch berichten, sonnige Grüße Sunny
 

 
11. Hexlein schrieb am 08.5.2018:

Hallo Andreas,

erst einmal vielen Dank für deine tolle Webseite. Ich habe schon viel Erhellendes gelesen. Heute bekam ich eine Mail von einer Frau, die die MIR-Methode macht und da ging es um die Weißfleckenkrankheit und da kam ich dazu wieder einmal zu googlen und kam dann hier auf die Seite. Ich habe seit 2008 sichtbar die Virtiligo. Meine Quantenheilerin arbeitet schon länger mit mir daran und meinte letztens, dass der Konflikt hinter der Erkankung Weihnachten 1999 gewesen sein muss. Da war aber nichts sichtbar. Seit 2008 kommen jedes Jahr neue weißen Flecken hinzu. Es ging zuerst an den Augen los und dann kamen die Achselhöhlen dazu, später dann die Hände und seit zwei Jahren nun auch im Intimbereich und an den Beinen. Viele Jahre fand ich es unangenehm. Aber seit diesem Jahr stehe ich zu diesen Flecken. Sie gehören zu mir und haben etwas mit mir zu tun. Ich gehe normal in die Sonne und es mir egal, dass dadurch die weißen Flecken mehr sichtbar sind. Nun will ich aber den Konflikt dahinter lösen. Der Ausbruch 1999 war in dem Jahr, wo meine Eltern sich trennten und ich mich um meinen Vater nach einem Suizidversuch kümmerte. 2008 habe ich meinen Mann kennengelernt und als es zu dieser Zeit immer schlimmer wurde mit meinem Vater habe ich den Kontakt fast abgebrochen und habe auch gesagt, dass ich mich nicht mehr kümmern kann. Also ich vermute mal, dass die Erkrankung mit meinem Vater bzw. meiner Kindheit zusammenhängt. Äußerlich habe ich die weißen Flecken angenommen. Aber innerlich scheint da noch der Konflikt zu hängen und ich wünsche mir sehr, dass es sich bald löst.

Sonnige Grüße
 

 
12. Andreas schrieb am 09.5.2018:

Hallo, ja, besonders Frauen haben oft dieses Muster/Glauben, dass sie sich um ihre Eltern, in deinem Fall um den Vater kümmern müssten (und sich also diesen Stress antun müssten).
Das ist natürlich kein göttliches Muster, denn das göttliche Muster lautet genau anders herum: Die Eltern unterstützen das Kind, bis es erwachsen ist.
Wie krankhaft unnatürlich dein Muster ist, das siehst du in der Natur: Es gibt kein Tier, welches sich einmal von den Eltern getrennt hat, und welches dann zurück kehrt zu den Eltern. Das ist ganz und gar unnatürlich die Eltern zu pflegen, ja, in der Natur gibt es noch nicht einmal eine Rückkehr zu den Eltern anlässlich einer Geburtstagsfeier. Das ist ein ganz und gar unnatürliches Verhalten. Also damit mich hier niemand falsch versteht: Die Eltern haben schon das Recht ihre Krankheits- und Siechtumsspielchen zu spielen, wenn sie wollen. Aber das ist dann Ihrs. Du als Kind hast aber die alleroberste göttliche Pflicht dein eigenes Leben zu leben ! Alles andere, und damit meine ich wirklich absolut alles, hat sich dem unterzuordnen.

Wenn ich Zeit hab werd ich zu diesem Thema mal ein Youtubevideo machen. Es gibt so unglaublich viele Familien wo solche Spielchen über viele Generationen hinweg gespielt werden. Das ist dann IMMER dasselbe: Eltern machen einen auf krank, lassen sich dann von den Kindern pflegen. Sie ruinieren dadurch ihr eigenes Leben und das Leben der Kinder. Und in der nächsten Generation gehts dann ganz genau so weiter: Die Kinder welche die Eltern gepflegt hatten spielen nun selber das Spiel der Krankheit und lassen sich wiederrum von den eigenen Kindern pflegen. Das ergibt eine unendliche Kette von Pflegefällen die aufopferungsvoll gepflegt werden müssen. Jedesmal wird das Leben aller Beteiligten ruiniert. Und logischerweise geht es so lange weiter, bis mal eine Generation stopp sagt und das Spiel stoppt und eben nicht mehr aus Schuldgefühlen und anderen negativen emotionalen Antrieben heraus handelt und pflegt.
Dieser Stress, den die Kinder sich durch die Pflege der Eltern erzeugen ist haargenau ein solcher Stress, den ich oben im Artikel beschrieben habe. Du (und auch andere) erzeugen ihn um abgelenkt zu sein und eben nicht anschauen zu müssen, was dich wirklich von der Göttlichen Einheit mit allem abtrennt.

Du hast ja nun geschrieben, dass du 2008 das mit dem Vater gestoppt hast - aber das genügt nicht - was noch viel wichtiger ist: Man muss auch diese Muster auf der geistigen Ebene löschen !
Denn ansonsten gären dann Schuldgefühle in dir deswegen weil du diesem Muster nicht mehr folgst, und das ist dann natürlich auch verheerend.

lg von Andreas
 

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