Das Muster (oder Glaubenssatz) dass man sich von negativen Menschen abgrenzen müsse

Also, damit mich niemand falsch versteht, das Muster sich von negativen Menschen abzugrenzen ist absolut ok und es ist auch vollkommen natürlich, dass man negative Menschen meidet oder einfach aufhört negativen Menschen hinterherzulaufen (Wie dies gelingt kannst du in diesem Artikel lesen oder in diesem Video sehen). Aber zur Erweiterung unserer Optionen sollten wir noch eine weitere gute Möglichkeit kennen und beherrschen, wie man Situationen mit solchen Menschen meistern kann, denn es ist eben ein beschränkender, also unsere Optionen einschränkender Glaube, wenn wir glauben, dass nur Abgrenzung oder einen Stopp setzen die einzige gute Möglichkeit wäre. Denn, es gibt sogar noch etwas viel Besseres, dazu gleich mehr.

Zunächst noch mal zur Abgrenzung: Wenn man sich von einer negativen Person abgrenzt, dann setzt man energetisch eine Grenze, also einen Energiefluss-Stopp. Wir stellen uns also eine (am besten sogar fühlbare) Grenze vor, über die keine Energie von der Person zu uns kommt und auch umgekehrt, keine Energie von uns zur Person fließt. Wir cutten alle unsichtbaren Energieverbindungen zwischen und und der anderen Person, so entsteht diese Abgrenzung (siehe zb die Phylis Krystall Methode oder auch die Methode des Aussteigens aus dem hypnotischen Folgens der anderen Person wäre eine Form der Abgrenzung).

Nun gibt es aber noch eine andere Methode, nämlich diese andere Person wird von uns ja negativ wahrgenommen, weil sie etwas Negatives ausstrahlt, was von uns wahrgenommen wird, also was bei uns ankommt. Bei der Abgrenzungsmethode würden wir uns nun von dem, was bei uns ankommt abblocken, also da eine Grenze setzen, damit dies gar nicht bei uns ankommt. Und dies funktioniert ja auch wunderbar, weil was nicht bei uns ankommt, kann uns auch nicht nach unten ziehen. Wir haben aber noch eine andere Option, nämlich wir können auch bewusst annehmen, was von der anderen Person kommt und es in unserem eigenen Körper/Energiesystem transformieren, und dann wieder in der transformierten Form nach außen fließen lassen oder für unsere eigenen Zwecke nutzen. Eine Energie die wir aufgenommen haben, also in unser System eigelassen haben, ist natürlich für uns nutzbar, wenn wir sie transformiert also in eine für uns nutzbare Form gebracht haben. Allerdings gibt es eine Voraussetzung damit dies gelingen kann:

Wir müssen den Glauben loslassen, dass die Energie negativ ist.

Vom Verstand her betrachtet, können wir das leicht verstehen weil natürlich, das sagt ja bereits die einfache Physik, dass Energie an sich weder positiv noch negativ ist. Es ist nur der bewertende Teil unseres Geistes der auch mit unserer fühlenden Ebene verbunden ist, welcher uns glauben und fühlen macht, als sei es negative Energie. Wir müssen uns also über diesen bewertenden Anteil in uns erheben, um die Energie einfach annehmen und in uns umwandeln zu können. Danach haben wir aber im Vergleich zur abgrenzen Handlungsweise ein deutlich erhöhteres Energieniveau. Und genau dies macht dieses Handlungsmuster so interessant. Es ist eigentlich die bessere Variante, die wir aber nicht nutzen können, so lange in uns noch der Glaubenssatz vorhanden ist, dass wir uns abgrenzen müssten und dass dies eben die einzigste Möglichkeit wäre. Und so lange wir noch glauben, wir seien zu einem solchen Transformieren also umwandeln der Energien nicht fähig. Auch diesen Glauben müssen wir verändern. Und zwar am besten dadurch dass wir es üben und praktizieren, weil genau dadurch erleben wir dann, dass wir es eben doch können.

Wie geht das eigentlich, Energie transformieren ?

Im Idealfall so, dass die Energie alle unsere sieben Chakren durchläuft, mindestens aber ein Chakra, und dabei nicht stecken bleibt, also nicht von uns festgehalten wird und also von uns oder unserem Energiesystem dann dorthin gesteuert wird wo sie gebraucht werden kann oder wo wir sie haben wollen. Damit dies gut funktioniert sollte unser Scheitelchakra gut mit dem Göttlichen verbunden sein und dann sind wir ja automatisch auch in einer nicht-wertenden inneren Haltung, so dass wir auch gar nicht mit dem Negativen eine Resonanz in uns entstehen lassen und dann eben tatsächlich auch alles gut fließen kann.
Als negativ wird eine Energie ja immer nur dann wahrgenommen, wenn sie nicht fließt, wenn sie in uns stecken bleibt, und dies ist wiederum meist aufgrund einer eigenen (negativen) Bewertung der Fall. Bewertungen entstehen wiederum weil wir uns an frühere Erfahrungen erinnern oder triggern die wir selbst noch immer als negativ betrachten weil wir noch keinen Frieden damit gefunden haben. Gerade weil wir noch eine solche negative (unbefriedete) Erfahrung in uns sitzen haben, haben wir ja die negative Person im Außen angezogen. Sie spiegelt uns immer das Betreffende.
Wenn wir nun aufhören diesen Spiegel im Außen zu verteufen, sondern ihn stattdessen in uns transformieren, dann nähern wir uns dem Göttlichen.


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Kommentare

 
1. Sophie schrieb am 19.4.2019:

Bei mir funktioniert das Abgrenzen nicht wirklich, ich will es zwar aber es geht mir im Nachinein trotzdem schlecht. Wenn ich hingegen mein Gegenüber wahrnehme so wie es ist, und die Zeit begrenze bzw. verkürze, dann fühle ich mich im Nachhinein nicht so ausgelaugt.
 

 
2. Andreas schrieb am 20.4.2019:

Hallo, ja, das zeigt das auch auf, dass man weniger ausgelaugt ist, wenn man nicht bewertet sonden annimmt, weil wahrnehmen ist ja bereist ein annehmen.

lg
 

 
3. Anne schrieb am 16.5.2019:

Hallo Andreas,

mein Mann grenzt sich seit mehreren heftigen Streitigkeiten (es ging darum, dass ich eine gegensätzliche Meinung zu der meines Partners hatte, die er nicht akzeptieren konnte) von mir ab, ignoriert und meidet mich im Haus, spricht nur noch mit unseren Kindern. Jeder Versuch sich auszusprechen, zu vertragen und die Gedanken & Gefühle des anderen zu verstehen wurde abgeblockt. Mein Mann sagt, er suche nur noch Frieden und wolle deshalb alleine nach seinen Vorstellungen leben, nichts mehr mit mir besprechen oder unternehmen müssen - und setzt das auch perfekt in die Tat um. Das geht jetzt schon über Monate so! Ich komme einfach nicht mehr an meinen Mann ran!

Trotz der ständigen Ankündigung von Trennung und Auszug kocht er jedoch weiterhin, sucht nach neuen Stühlen und säubert den Garten. Ich bin verwirrt und komme mit der ständigen Zurückweisung und dem auf-Distanz-halten nicht gut klar. Mal soll ich nicht die Küche betreten, wenn mein Mann beim Kochen ist, ihn nicht ansprechen und seinen Frieden stören, dann beklagt er sich wiederum bei den Kindern, dass Mama nicht kocht ‘wie andere Frauen’ und redet von Scheidung. Meine Frage: Wenn mein Partner nach angemessener Zeit nicht bereit ist, seine Wunden zu heilen, mir zu vergeben und sich mir gegenüber wieder zu öffnen, hat dann eine Beziehung in dieser Form (Zweckbeziehung ohne Gefühle, um nicht verletzt werden zu können) überhaupt noch einen Sinn?

Lg,
Anne
 

 
4. Andreas schrieb am 17.5.2019:

Hallo Anne,
Daran zeigt sich die Qualität einer Partnerschaft, nämlich ob man es schafft schlechte Energien (also Probleme) gemeinsam gut zu transformieren oder ob es nicht möglich ist.

Grundsätzlich ist es so, dass sich schlechte Energien nicht über Nacht aufbauen. Sie sind immer schon lange da, bevor sie sich auf eine lästige Art und Weise fühlbar manifestieren. Man hat also immer schon lange zuvor viel Zeit sie aufzulösen, bevor man von der eigenen Seele gezwungen wird sich ihnen zu stellen.

lg von Andreas
 

 
5. Anne schrieb am 18.5.2019:

Hallo Andreas,

Spitze, Deine Antwort hat etwas in mir bewirkt! Ich habe erkannt: In meiner Partnerschaft geht es um die Verbesserung an Qualität durch die gemeinsame Transformation schlechter Energien (-: Jetzt fehlt mir nur noch das ‚Wie‘ in folgender Situation:

Mein Mann und ich haben recht unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen im Leben, was in unserer Partnerschaft sehr häufig Widersprüche und Spannungen hervorruft. Leider können wir unsere oft gegensätzlichen Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen nicht effektiv kommunizieren und in die Partnerschaft integrieren, ohne dass sich einer von uns frustriert, vernachlässigt oder verpflichtet fühlt. Ein fast jedes Gespräch hat in der Vergangenheit entweder im Streit oder mit einer für beide nicht zufriedenstellenden (= keiner) Lösung geendet bzw. den Absprachen sind letztendlich keine Taten gefolgt, was dann wiederum zu noch mehr Frustation führte. Folglich glaubt nun ein jeder, sein ideales Leben nur leben zu können, wenn er die ‚Störfaktoren‘ des anderen ignoriert und abblockt. Seit Monaten herrscht jetzt zwischen uns diese erdrückende Sprachlosigkeit. Ich vermute, dies unterliegt dem Glauben meines Mannes, dass sich gewisse Dinge einfach nie ändern werden.

Was macht man nun, wenn ein Partner nicht mehr zum Gespräch bereit ist, um diese negativen Energien zu transformieren und bei jedem Gesprächsversuch meinerseits einfach nichts antwortet oder jedesmal den Raum verlässt? Wenn er von Trennung spricht sobald etwas nicht mit seinen Glaubenssätzen und Mustern übereinstimmt, aber diese Trennung nie durch eine aktive Tat im Jetzt vollzieht und dann jedesmal lieber ohne Klärung so weiterlebt wie er denkt, die Probleme durch Arbeit und Ablenkung zur Seite schiebt? Ich wünsche mir noch Gespräche, Gemeinsamkeiten und die Verbesserung der Qualität in unserer Ehe und hoffe darauf auch noch stets.

Lg,
Anne
 

 
6. Andreas schrieb am 18.5.2019:

Hallo Anne,
Was für einen Anteil spiegelt dir dein Mann ?
Einen Anteil der nicht mehr kommuniziert, sondern bei sich selber bleibt.
Nun hast du natürlich auch einen solchen Anteil in dir.
Aber die Frage lautet ob du mit diesem Anteil in dir in Frieden bist ?

Nein, bist du nicht.

Also arbeite daran und komme in Frieden damit.

Damit du gut an diesem inneren Anteil arbeiten kannst, wird er dir ja im Außen gespiegelt.

lg von Andreas
 

 
7. Anne schrieb am 19.5.2019:

Hallo Andreas,

verstehe ich das richtig: es gibt einen Teil von mir - so wie bei meinem Mann - der nicht mehr kommuniziert, sondern bei sich selbst bleibt. Damit bin ich nicht in Frieden.

Unsere Kommunikation war über Jahre sehr schwierig und von vielen Missverständnissen sowie falschen Interpretationen und Bewertungen geprägt. Nachrichten kamen anders an, als sie vom Sender gemeint waren oder der Empfänger hat auf eine Seite reagiert, die der Sender gar nicht in die Nachricht hineinstecken wollte. Ich glaube, wir sind nach 18 Ehejahren an einem Punkt angelangt, wo mindestens einer von uns resigniert hat oder meint, es sei besser, nach seinen eigenen Vorstellungen zu leben. Du hast vollkommen Recht, Andreas: Mit letzterem stehe nicht in Frieden, weil für mich Kommunikation der Schlüssel zu einer glücklichen, entspannten Partnerschaft ist!
 

 
8. Anne schrieb am 19.5.2019:

Momentan kämpfe ich noch um meinen Mann, indem ich versuche, uns beiden diese Erkenntnis bewusst zu machen, damit wir falsche Verhaltensmuster aus der Vergangenheit erkennen, verstehen und zukünftig transformieren können. Hoffentlich ist es dafür nicht bereits zu spät, denn mein Mann mauert und wird richtig aggressiv, wenn ich ein klärendes Gespräch suche. Er beharrt darauf, dass er mich (und die Kinder) nicht mehr braucht. Ich denke, ein Neuanfang ist nur dann sinnvoll und richtig, wenn wir beide genau verstehen, wo wir in der Vergangenheit falsch lagen und diese Dinge bewusst verändern.
 

 
9. Andreas schrieb am 19.5.2019:

Hallo Anne,

>uns beiden diese Erkenntnis bewusst zu machen

ja - das ist falsch.
Weil er ist ja nur dein Spiegel.
Es würde genügen, wenn du den Anteil in dir heilst.


Da stand eine Frau vor dem Spiegel und wollte sich schön machen. Sie hat versucht den Spiegel zu schminken.


lg von Andreas
 

 
10. Anne schrieb am 19.5.2019:


Zitat:

Einen Anteil der nicht mehr kommuniziert, sondern bei sich selber bleibt.



Könnte das auch eine indirekte Aufforderung meiner Seele sein, mehr bei mir selber zu bleiben und damit aufzuhören, ständig in Gedanken mit meinem Mann durch zu viel Grübeln über ihn/unsere Partnerschaft zu kommunizieren?

Bei meiner Oma (Sternzeichen Krebs wie ich) und meinem Opa (Sternzeichen Fische wie mein Mann) war es ähnlich: Ein harmonisches Zusammenleben schien schier unmöglich. Meine Oma verfing sich dadurch immer tiefer in endlosen Grübeleien bis hin zur Depression. Komisch ist: Auch unsere eigenen drei Kinder sind alle wieder Sternzeichen Krebs und Sternzeichen Fische.

Lg,
Anne
 

 
11. Andreas schrieb am 20.5.2019:

Hallo Anne,
ja, das ist normal, dass in Familien sich oftmals Menschen zusammenfinden, die ähnliche Lernaufgaben haben. Die Lernaufgabe vom Sternzeichen Krebs wäre ja das Fühlen. Fühlen geht nur im eigenen Körper. Und das Grübeln ist ja nun mal das Gegenteil vom Fühlen. Der Grübler ist meist jemand der sich weigert (das Problem) zu erfühlen (und bei Sternzeichen Krebs dadurch sogar seine Lebenslernaufgabe ablehnt).

So bist du also in einer Familie wo es andere auch schon nicht gekonnt haben.

Wenn man nicht gut fühlen kann (weil man sich weigert die Dinge zu erfühlen oder gar unter Fühlverboten steht), dann klappt natürlich auch die Kommunikation nicht mehr gut. Man ist dann zb abhängig von der verbalen Kommunikation, welche ja eine sehr eingeschränkte Kommunikation ist, weil sie auf Worte beschränkt ist. Deswegen macht die verbale Kommunikation ja auch weniger als 1% unserer gesamten Kommunikation aus.
Körpersprachliche Kommunikation funktioniert zum größten Teil über das Fühlen.


lg von Andreas
 

 
12. Anne schrieb am 20.5.2019:

Woah, der Spruch mit dem Spiegel ist wirklich gut! Man kann halt nie erfolgreich an anderen herumdoktern, wenn dieser dafür nicht empfänglich ist, sondern Anteile immer nur in sich selber heilen, dann durch die Befriedung ent-spannen und aufgrund der nun besseren Energien eine andere Reaktion des Partners erhalten (-:

Was genau soll ich denn befrieden, wenn mir mein Mann einen Anteil spiegelt, der nicht mehr kommuniziert, sondern bei sich selber bleibt? - Mehr bei mir selber zu bleiben und nicht auf ihn zu zählen? Besser mit dem Alleinsein klarzukommen? Mehr Selbstvertrauen und Selbstachtung aufzubauen? Mich verstärkt auf mich als auf ihn zu konzentrieren?
 

 
13. Anne schrieb am 21.5.2019:

Hallo Andreas,

Volltreffer! Das war mir überhaupt nicht bewusst Wie löse ich nun eine Weigerung zu Fühlen oder ein Fühlverbot auf? Es wurde ja wahrscheinlich aufgrund von schmerzhaften Erlebnissen in der Kindheit/Vergangenheit erschaffen, aus dem schützenden Glaubenssatz heraus ‚Lieber nicht fühlen, dann kann mich auch keiner mehr verletzten‘. Reicht da die alleinige Befriedung/Heilung und Vergebung aller schmerzhafter Ereignisse und damit verbundenen Personen aus? Meine Freundin ist Energie Heilerin und könnte mich dabei unterstützen.

Lg
Anne
 

 
14. Anne schrieb am 21.5.2019:

Mein Mann ist ein sehr lebensfroher, lauter und extrovertierter Algerier, ich gehöre eher zu den ruhigeren, introvertierten und hochsensiblen Menschen. Er hat neun Geschwister und liebt viel Halli Galli, ich bin Einzelkind und damit oft überfordert und genervt.

Bei der Bewältigung seiner eigenen Lebensaufgabe triggert und kränkt mich mein Partner sehr häufig mit seinen Stimmungsschwankungen und die damit verbundene Instabilität. Es wird anschließend nicht über böse Worte reflektiert oder sich ausgetauscht, einfach weitergelebt als sei nichts gewesen, so dass die Probleme letztendlich umadressiert im Raum stehen. Kann man sich bewusst dazu entscheiden, ab jetzt alle Gefühle zuzulassen und Liebe bewusst zu geben und anzunehmen, auch wenn ich jeden Moment den nächste Paukenschlag befürchten muss?

Es fällt mir schwer, unter diesen Umständen loszulassen und mich für die bedingungslose Liebe zu öffnen. Aus diesem Grund haben wir seit Jahren auch keine körperliche Beziehung mehr. Und mein Mann verbietet sich wiederum aufgrund seiner Erziehung und Religion das Geben und Annehmen von Zärtlichkeiten und kleine Gesten, ohne sofort körperlich zu werden. Wie kann ich in dieser Situation das Fühlen lernen? Ich habe gelesen, dass Berührung die wichtigste Sinneswahrnehmungen ist.
 

 
15. Andreas schrieb am 23.5.2019:

Hallo Anne,

Zitat:

..so dass die Probleme letztendlich umadressiert im Raum stehen. Kann man sich bewusst dazu entscheiden, ab jetzt alle Gefühle zuzulassen


Worte (oder Gefühle oder Energien) die im Raum stehen bleiben, können da nur deswegen weiterhin im Raum stehen, weil sie nicht angenommen wurden.

Weil alles was angenommen wurde, das wird in dir verwandelt und ist dann nicht mehr dasselbe, sondern in eine nützliche göttliche Energie verwandelt.
Ohne annehmen ist kein guter Energieaustausch zwischen euch.

Du erwartest es von deinem Mann, obwohl du selber überhaupt nicht das annimmst, was von ihm kommt.
Das ist ein furchtbares Muster, wenn jeder dem anderen die Schuld zuschiebt. Wie soll denn da eine Harmonie entstehen ??? Wie soll da Weiterentwicklung stattfinden. In einem anderen Beitrag fragst du ob du diese Ehe beenden sollst weil es mit diesem Mann nicht geht. Nur, es liegt ja an dir, DU musst es ja lernen, anzunehmen und in dir wandeln. Mit welchem Mann du dies lernst ist doch vollkommen wurscht.

Du glaubst du würdest annehmen was von ihm kommt (?)
Wenn das so wäre, dann könnte es gar nicht vorkommen dass seine Worte im Raum stehen bleiben.


Deine Lernaufgabe als Sternzeichen Krebs besteht darin, Fühlen zu lernen.
Fühlen bedeutet dass man das Gefühl (Worte, Energie) in sich so sehr annimmt, dass es sich wandelt.
Wenn du erkennst dass du dies nicht machst, dass du in dir diese Gefühle nicht sich wandeln lässt, dann bist du schon einen großen Schritt weiter.
Du haust die Gefühle unverwandelt deinen Mitmenschen wieder um die Ohren.
Anstatt sie in dir auf die göttliche Ebene zu bringen und erst dann wieder nach außen weiter zu geben.


lg von Andreas
 

 
16. Anne schrieb am 26.5.2019:

Hallo Andreas,

wie bist Du Dir so sicher, dass ICH selber überhaupt nicht annehme, was von meinem Mann kommt? Dass ICH es lernen muss, anzunehmen und Gefühle in mir zu wandeln? Schließlich sind es MEINE Worte (oder Gefühle oder Energien), die weiterhin im Raum stehen, weil sie von meinem Mann nicht angenommen wurden. Er hat mir seine Gefühle ständig unverwandelt um die Ohren gehauen, bis ich schließlich Grenzen gesetzt habe. Vielleicht spiegele ich ja auch MEINEM MANN, was dieser zu lernen hat!

Das soll nun kein Schuldzuweisung sein! Ich habe über die vergangenen Monate immer wieder versucht, ins Gespräch zu kommen und wurde nur ignoriert, abgewiesen oder angeschwiegen, solange ich meine Meinung nicht änderte. Ich möchte meine wahre Meinung frei äußern dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden, und etwas nicht nur des Frieden Willens akzeptieren!

Mein Mann belächelt mein Ziel, sich weiter und höher und näher an die eigene Göttlichkeit hin zu bewegen. Für ihn gibt es nur einen wahren Gott, Allah. Mit anderen Menschen habe ich die o.g. Dynamik nicht. Wenn jeder dem anderen die Schuld zuschiebt, dann IST das tatsächlich ein furchtbares Muster.

Lg,
Anne
 

 
17. Andreas schrieb am 27.5.2019:

Hallo Anne,
Es ist dein Leben, was du zu leben hast, nicht seines.

lg von Andreas
 

 
18. Anne schrieb am 28.5.2019:

Klar. Nur wie kann ich mit meinem Mann unter diesen Umständen eine erfüllte Beziehung führen? Mein Mann scheint mich überhaupt nicht mehr zu verstehen oder es wenigstens zu versuchen. Ich habe das Gefühl, dass ich mich spirituell in eine andere, für mich richtige Richtung entwickelt habe, die mein Mann ablehnt (durch Mauern, Schweigen und Ignorieren). Er möchte sich darüber nicht austauschen und demonstriert mir täglich, dass wir noch gemeinsam wohnen können, aber ansonsten nichts mehr Gemeinsames außer unserer drei Kinder teilen. Gefühle annehmen, transformieren und wieder loslassen oder gar gemeinsamer Wachstum kommen bei uns gar nicht mehr vor. Ich kann nun mein Leben so frei wie möglich leben (und diese sprachlose Situation dulden) oder mich trennen.
 

 
19. Andreas schrieb am 28.5.2019:

Hallo, ja, du musst lernen zu dir selber zu kommen, dich selber zu fühlen, dein eigenes Leben zu sein, weil ohne diese Fähigkeiten kannst du keine erfüllte Beziehung leben. Solange du nicht dich selber bist, sondern mit deinem Denken immer bei anderen bist ist keine dauerhafte gute Beziehung möglich. Vielleicht wäre Qi Gong eine Hilfe für dich, aber da müsstest du dich zuerst überhaupt einmal entscheiden überhaupt zu dir finden zu wollen.

lg von Andreas
 

 
20. Anne schrieb am 29.5.2019:

Hallo Andreas,

danke für die Anregung. Ich denke, ich bin endlich bei mir angekommen. All die Jahre zuvor war ich ein People Pleaser und Ja-Sager (also nicht ich selbst). Damit ist nun Schluss! Leider stößt mein neues Ich-Bewusstsein bei manchem auf Ablehnung, da ja nun die ‚gewöhnlichen‘ Erwartungen des anderen nicht mehr erfüllt werden. Es wird gemauert und ignoriert. Und diese Ablehnung fühlt sich nicht gut an lässt mich an mir zweifeln. Je mehr ich zu mir finde und tue, was ich wirklich will, desto schwieriger und kommunikationsloser wird meine Beziehung, und ich frage mich, warum wir überhaupt noch in dieser Beziehung verweilen, wenn es uns alleine besser gefällt als zusammen. Eine Beziehung soll ja für beide Partner eine Bereicherung sein, nicht eine Haftstrafe.

Lg,
Anne
 

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