Liebesverbote auflösen - Beziehungen der neuen Zeit

Um zu sehen, was sich in Punkto Partnerschaften in der neuen Zeit ändern wird und muss, sollten wir zunächst das einschränkendste Muster der alten Zeit betrachten. Welches ist dies ? Interessanterweise ist das am stärksten begrenzende Glaubensmuster bezüglich Partnerschaften kaum jemand bewusst. Wir haben es so tief in uns sitzen, dass wir schon gar nicht mehr auf die Idee kommen, es zu hinterfragen. In Worte gefasst lautet es etwa so:

Alle diese Lebensmuster sind enorm einschränkend. Man erkennt dies am Wort "nur", welches enthalten ist (siehe die Regeln des positiven Denkens). Diese Denkmuster entsprechen nicht dem positiven Denken, entsprechend negativ wirken sie auch.
Um in die neue Zeit hinüber zu wechseln, müssen diese Einschränkungen aufgegeben werden, denn solange die Menschen sich nicht selbst erlauben, aus diesen beschränkenden Liebesmustern auszusteigen, wird sich keine neue Zeit der Liebe und des Friedens entfalten können.
Krieg ist auf einer tiefen Ebene betrachtet immer ein Indiz für Liebesmangel. Und der Hauptgrund für mangelnde Liebe sind diese mentalen Einschränkungen der Menschen, derer sie sich selbst beim Lieben anderer Menschen unterwerfen.
Darum ist der Weltfriede untrennbar an die Auflösung der oben skizzierten Glaubensmuster gekoppelt.
Hierzu muss der Mensch lernen, Eifersucht und Besitzen-wollen des Partners, loszulassen. Eifersucht ist ein negatives Gefühl, welches letztlich aus dem einschränkenden Glauben resultiert, dass man nur einen Partner haben dürfe. Aus diesem Glauben entsteht dann die Angst, diesen einen Partner auch noch zu verlieren, und schwups ist die Eifersucht da. Wenn wir uns dem Glauben öffnen, dass wir so viele Partner haben und lieben dürfen, wie wir wollen, dann hat die Angst einen Partner zu verlieren keine Chance, weil wir dann immer noch im Füllebewusstsein wären, dann lieben wir halt den nächsten.

Wir müssen also lernen, die Verantwortung und Entscheidungen über unsere Lebensmuster selbst zu übernehmen, anstatt dies kirchlicher Willkür (Liebesverbot anderer Partner bis der Tod euch scheidet) und staatlicher Willkür (Heiratsverbot mehrerer Partner gleichzeitig) zu überlassen. Ebenso muss der Mensch begreifen, dass negative Gefühle von ihm selbst erzeugt werden, nicht von seiner Umwelt. Er selbst ist es, der mithilfe einschränkender Glaubensmuster in sich Gefühle wie Eifersucht erzeugt. Eifersucht gilt im Buddhismus als Störgefühl. Man sollte es nicht erzeugen, weil es stört einen daran sich glücklich zu fühlen.

Echte Liebe kennt keine Begrenzung

Wahre Liebe ist niemals Einschränkungen unterworfen. Wenn wir also unserem Partner/in keine anderen Liebespartner außer uns selbst erlauben wollen, dann ist dies niemals echte Liebe, die wir ihm oder ihr entgegen bringen. Es ist vielmehr ein besitzen wollen, eine Gier, die Kontrolle über das Leben eines anderen Menschen zu haben, und es löst in uns, wie schon erwähnt, Störgefühle wie Eifersucht aus.
Der Sinn einer Partnerschaft ist es, sich gegenseitig zu spiegeln um die Entwicklung der Seele voranzutreiben. Der Glaube, wir könnten dem Partner alle nötigen Seelenerfahrungen geben ist egoistischer  Aberglaube. Wenn wir ihm keine anderen Partner erlauben, so gönnen wir ihm diese Weiterentwicklung nicht.
Wahre Liebe belässt den anderen Menschen darum immer in seiner totalen Freiheit (Betonung auf "Total"). Erst wenn wir anerkennen, wie selten diese wahre echte Liebe auf diesem Planet gelebt wird, können wir verstehen, welcher enorme Liebesmangel hier eigentlich herrscht.
Das was in der alten Zeit als Liebe verstanden wurde (kirchlich, staatlich, bis hin zu den Inhalten von Liebesromanen), ist meist einfach nur eine Form von manipulierender Liebe, die den Begriff Liebe eigentlich überhaupt nicht verdient hat.

Wie unecht diese Liebe der alten Zeit ist, wird an einem anderen Aspekt noch deutlicher, dem sogenannten Treueschwur. Dabei schwört man dem anderen Partner nur noch ihn zu lieben. Es handelt sich also um eine Begrenzung (siehe das Wort "nur"). Warum machen Menschen dies ? Weil sie bereits in sich fühlen, dass ihre Liebe nicht echt ist und darum nicht ewig halten wird ? Die Gesellschaft (die Kirche) jedoch fordert, diese ewige Liebe (Treue) bis in den Tod hinein. Diese Angst, nicht wie von der Gesellschaft gewollt, zu funktionieren, bringt die Menschen dann dazu, sich Treue zu schwören. Jedoch, Begrenzungen und Angst entfernen den Mensch nur immer weiter von seiner Göttlichkeit. Eifersucht bis hin zu Besitzansprüche auf den Partner sind die Folge. Man glaubt, der Partner/in würde einem nun gehören. Das ist alles altes Denken und es nicht echte Liebe !

Liebe wird in der neuen Zeit ganz neu definiert werden - und dadurch wird sich ein völlig neues Bewusstsein ergeben, aus welchem sich dann die Beziehungen der neuen Zeit entfalten werden.

Um nochmals auf die oben erwähnten alten Glaubensmuster einzugehen. Für die neue Zeit umprogrammiert könnten sie etwa wie folgt lauten:

Neben den erwähnten häufigsten Liebesverboten gibt es noch viele weitere. Zum Beispiel Mönchsgelübde, deren Wirkung praktisch immer auch in nächste Leben hineinragt. Oder auch sehr häufig sind Selbstschwüre, nichts mehr mit Frauen haben zu wollen, was dann meist im nächsten Leben zur Homosexualität führt. All dies sind selbst auferlegte Liebesverbote, die es gilt aufzulösen, denn nur wenn du dir frei zu lieben erlaubst, kann die wahre Liebe in dir wachsen.

Jeder Mensch hat grundsätzlich die Fähigkeit sein Herzchakra unendlich vielen Partnern gegenüber zu öffnen. So wie wir (unser Bewusstsein) auch jedes andere Chakra kontrolliert, so können wir auch die wahre echte spirituelle Liebe verströmen, so viel wir wollen. Und die wichtigste Voraussetzung dafür ist es eben, dass man sich aus allen Liebesverboten befreit hat, denn die Liebe an sich ist nichts, von dem es zu wenig gäbe. Im Gegenteil, sie ist unendlich im Universum vorhanden und sie wird auch nicht verbraucht - sie wird sogar immer noch mehr und mehr, wenn wir sie fließen lassen.

Liebe ist also kein Mangelprodukt, wenn du es dir erlaubst und dein Denken änderst und deine Liebesverbote auflösst, dann kannst du Liebe in Hülle und Fülle haben, weil du kannst unendlich viel Liebe erzeugen.


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Kommentare

1. Andreas schrieb am 10.9.2012:

Jeder Mensch, der hier inkarniert, hat sich vorgenommen (auf Seelenebene), dass er sich weiterentwickeln will. Dazu passt dieses Programm, dass man nur einen EINZIGEN Menschen lieben will ein ganzes Leben lang überhaupt nicht.
Dies ist der Grund, warum es dann auch fast nie klappt in der Praxis. (Weil Weiterentwicklung schneller und besser geht mit unterschiedlichen Partnern. Ein einziger Partner kann DIR eben kaum alle Lernerfahrungen bieten, die deine Seele wünscht.)

Wer vernünftig ist, der macht deswegen schon von Anfang an keine solchen Versprechungen dem anderen Partner, oder gar Treueschwüre, weil man sich dadurch fast immer gegen die Absichten der eigenen Seele, die ja auch ein Teil von Dir ist, stellt.

Mit der Entscheidung/Absicht dass du nur einen Partner haben willst gibst du ganz viel Macht über dein Leben ab. Dadurch kommst du in eine totale Beschränkung.
Da kann es dann schon sein, dass deine Seele sagt, diese Scheißbeschränkung brech ich jetzt auf, und sie programmiert dir dann dass jemand dir diesen Partner wegnimmt, oder ähnliches. So kann der Mensch dann doch noch aus diesem beschränkten Leben herauskommen. ABER, wie gesagt, alles was geschieht hast du selbst/deine Seele verursacht. Die Seele korrigiert oftmals im Leben deine Entscheidungen, die du aus dem Ego heraus gefällt hast. Trotzdem bist das immer noch DU, denn du bist auch deine Seele.

2. zett schrieb am 15.1.2013:

Ich finde eine beständige Partnerschft kann eine sehr heilsame Erfahrung, ein Therpieersatz sein, wenn man versteht damit umzugehen. Man kann es schaffen, in einer liebevollen, vertrauensvollen Bindung sich selbst zu erkennen und zu transformieren. Eine Weiterentwicklung kann in einer solchen angstfreien Bindung sehr wohl gewährleistet sein. Es kommt immer darauf an, wie man selbst damit umgeht. Mir persönlich reicht mein Partner vollkommen. Ich bin ihm so dankbar, dass er mich ständig spiegelt, auch wenn es in dem Moment erschreckend ist, sich selbst zu erkennen. Aber nur so kann man alte Wunden heilen und sich entwickeln. Ich habe nicht den Wunsch nach mehreren Partnern. Ich finde auch die Erfahrung toll, wenn der Partner einen aushällt mit allen Eigenschaften, die von der Gesellschaft als schlecht gesehen werden. So kann man das Bild auf diese Eigenschaften verändern und integrieren.

3. Andreas schrieb am 08.3.2013:

Hallo,


Zitat:

Mir persönlich reicht mein Partner vollkommen.



ja - jetzt im Moment - aber was ist in 20 Jahren oder in 30 oder in 1000 Jahren, wenn dein Partner dir nicht mehr die Lernerfahrungen geben kann, die deine Seele sich wünscht ? Dann wirst du merken, dass es nicht so ist.

Es gibt nichts, was sich nicht ändert - darum ist ein Glaube, dass etwas (zum Beispiel eine Beziehung) für immer so bliebe, von vorneherein zum scheitern verdammt.

Grüße von Andreas


4. Mentari schrieb am 13.1.2014:

Hier stimme ich nicht ganz zu. Es gibt durchaus Seelen, mit denen wir von vorne herein bzw schon länger eine gewisse Bindung oder Frequenzähnlichkeit haben. Es gibt Aufgaben, die man zusammen lösen kann oder sogar soll. Dadurch kann es auch Partnerschaften geben, die sehr lange oder auch für immer halten, da die beiden Partner ihre Lektionen in gleicher Geschwindigkeit durchlaufen. Wir können ja wirklich nie genau wissen, was da alles (in seinem umfangreichen, unendlich riesigen Detail) dahinter steckt, deswegen sind sowohl der Artikel als auch meine Meinung (begründete) Vermutungen.
Ich stimme jedoch zu, dass viele Beziehungen wirklich nur zeitweise zustande kommen, v.a. wenn man die größten und schmerzvollsten Anfangslektionen lernen muss. Aber wenn zwei Seelen da durch sind und auf dem gleichen Entwicklungsstand sind, können sie sich durchaus freiwillig und trotzdem verpflichtend (aber aus freiem Willen und aus Freude, ohne Einengung) vereinigen und somit ihr positives Einflusspotential potenzieren. Teamarbeit ist nicht umsonst meist effektiver als Alleingang. Gewisse Reife und der Wille dazu muss halt vorhanden sein, sonst funktioniert das auch nicht. Und v.a. ist es entscheidend, mit Gott zusammenzuarbeiten und immer wieder sensibel nachzukorrigieren und offen zu bleiben. Aber freudige, willige, bewusste Verpflichtung (das deutsche Wort ist vielleicht etwas unglücklich, ich finde commitment schöner) ist etwas Gutes und Schönes und meiner Meinung nach auch wirklich Gottgewolltes. Denn ich kann alle Menschen bedingungslos lieben und trotzdem meinen Partner noch auf eine besondere Art und Weise.

5. Andreas schrieb am 14.1.2014:

Hallo,
..und trotzdem meinen Partner noch auf eine besondere Art und Weise.
gerade das geht ja nicht, wenn du unter einem Liebesverbot stehst..

Ich wiederhol es nochmal, weil es ist anscheinend schwierig zu verstehen: Solange ein Mensch unter dem Einflus solcher Liebesverbote steht, kann dies (wahre echte) Liebe verhindern. Und dies kann auch schon greifen, wenn du gerade nur einen Partner hast, je nach dem, unter welchen Verboten du stehst.

lg von Andreas

ach ja, ps: Und so ein Liebesverbot hat auch nichts mit Gott zu tun, weil DAS hat dir bestimmt nicht ein Gott auferlegt, weil das Göttliche ist immer bedingungslos und nicht wertend. Diese Liebesverbote sind darum immer direkt oder indirekt selbstauferlegt (aus dem Ego heraus). Es ist das Ego, welches dann glaubt, es sei ein besserer Mensch etc. Gerade in religiösen Gemeinschaften macht sich das Ego dann dick und fett, wenn es sich an solche Verbotsregeln hält. Schau dir zb die Zeugen Jehovas an, die sich dann verzweifelt an ihre Wachtum- und Bibeltexte klammern müssen, um nicht gleich von alleine umzufallen, wenn sie mal auf einen befreiten Menschen treffen.
Gerade in der heutigen Zeit gibt es eigentlich auch keine religiösen Zwangsliebesverbote mehr, die man nicht auflösen könnte, zumindest nicht in unserer Kultur.

6. Miriam schrieb am 21.12.2014:

Diesen Artikel finde ich sehr einleuchtend. Seit einiger Zeit mache ich mir sehr viele Gedanken zu diesem Thema und fühlte mich immer mehr eingeschränkt, weil dieses Bild der monogamen und einzig wahren Beziehung so stark in unserer Gesellschaft verankert ist.
Doch etwas was mir immer wieder zu schaffen macht ist die sexuelle Komponente. Ist es in Ordnung mehrere Liebespartner auch auf der sexuellen Ebene zu haben? Solange die Verbindung aus Zuneigung und nicht aus sag ich mach altmodisch: fleischlichen Gelüsten entsteht?

Lieben Gruss
Miriam

7. Andreas schrieb am 23.12.2014:

Hallo, ja - der Frage nach mehreren Sexualpartnern habe ich nun einen extra Artikel gewidmet.
lg von Andreas

8. Unsinn schrieb am 28.7.2017:

Meiner Seele fällt dazu ein das jedes Denken, welches ich festlege das es das absolute IST sein soll, eine Fessel an meinem Herzen ist!

Lege ich nun also fest das die Allgemeinheit eine Grenzüberschreitung nur durch das Ablegen dieses, von mir definierten, Musters schafft dann spricht aus mir DAS EGO.

Begreife ich meine Gefühle, mein Denken, mein Handeln, meine Bedürfnisse, meine Wünsche, meine Gaben dann wird mir ziemlich schnell klar das die Realität (definiert aus vorgefertigten Muster wie es jener beschriebene Denkansatz ebenfalls ist) deexeatent ist, denn ein jeder Mensch, jede Seele in einem jeden Leben hat seine ganz eigene Realität!

Spricht mein Herz in dieaem Moment der eine wahre Partner ist exestent, dann ist er das!
Sprichtes 10 Jahre später wir brauchen keine monogame Beziehung mehr, dann ist das richtig!
Jeder Moment, jeder Gedanke, jede Tat, jedes Gefühl, jede Einstellung, jeder Glaube, jede Liebe IST Richtig!

Für den Momen, für den Menschen, die Menschheit, die Seelen.

Seit frei in eurer Liebe egal wie ihr sie definiert!

In Liebe

9. Andreas schrieb am 29.7.2017:

ja, also zusammengefasst meinst du, jeder Glaube sei richtig. Und natürlich gibt es eine Ebene auf der dies stimmt.
ABER, es gibt auch eine Ebene auf der dies als Ausrede dient, sich nicht mehr weiterzuentwickeln, sich nicht mehr weiter zu befreien, sein Herz nicht mehr wachsen zu lassen. Wer mal so weit gekommen ist, eine Webseite wie diese gefunden zu haben, der sollte an einem Punkt im Leben sein, wo er nicht mehr sich von fremden Verboten sein Herz und seine Liebe diktieren lassen sollte. Und ab diesem Entwicklungspunkt gibt es dann definitiv falsche Glauben, in dem Fall dann Glauben, die Liebe verbieten, usw.

Spricht mein Herz in dieaem Moment der eine wahre Partner ist existent, dann ist er das!
Das ist niemals dein Herz was dies spricht, sondern das sind die Glaubensmuster, oder nennen wir sie besser Glaubensfesseln die du über dein Herz gelegt hast, die dir solches suggerieren ! (und aus diesem Glauben entsteht dann übrigens, nebenbei erwähnt vollkommen automatisch dann das Drama, wenn dieser angeblich eine einzig wahre Partner verschwindet. Dann entfaltet sich das Negative, also diese Lüge, die in diesem Glauben enthalten ist, denn natürlich ist das Schlimm, wenn der EINZIGE verschwindet. Solche TRennungsdramen sind weit verbreitet. Das ist aber wie gesagt eine Lüge, dass es diesen EINZIGEN gibt..)

Wenn du dies verstanden hast, dann hast du schon viel gelernt über den Unterschied zwischen der echten reinen Liebe und der bedingten Liebe, die niemals aus dem Herz kommt, sondern aus den Begrenzungen der jeweiligen Glaubensmustern, denen man unterworfen ist. Darum ist es wichtig, dass man die eigenen Glaubensmuster genau betrachtet, denn sie bestimmen dein Leben.

lg von Andreas

10. Ole schrieb am 28.6.2020:

Hallo Andreas,
wie sieht es mit 'unglücklich verliebt' aus, bsp wenn der Andere in einer Beziehung ist. Aus göttlicher Sicht glaube ich nicht, dass es unglücklich verliebt gibt. Welche Botschaft liegt hier für mich, die ich bearbeiten darf. Ich habe mir eigentlich immer gesagt; wenn man sich in einen vergebenen Menschen verliebt, dann soll es auch nicht sein, denn er ist bereits vergeben. Aber wenn ich deinen Artikel so lese, dann könnte es ja doch sein- was ja eigentlich auch logisch ist, dass dies passieren kann.
Ich habe eine Bekannte, bei uns herrscht eine sehr hohe Anziehungskraft, der ich kaum aus dem Weg gehen kann. Es fühlt sich so an, als seien wir füreinander gemacht. Allerdings ist sie in einer lang bestehenden Beziehung, weswegen ich auch nie näher getreten bin. Sie hat jetzt geheiratet (ich habe deinen Artikel über Treueschwüre und Liebesverbote gelesen.)
Ich habe diese Anziehung immer genossen, sie hat so etwas einheitliches, verbundenes. Inzwischen ist es eher anstrengend, da es nicht weitergeht. Wie schaffe ich es, dass diese magnetische Anziehung zwischen uns verschwindet? (diese besteht schon sehr lange..) Durch ein Cutting?
lg

11. Andreas schrieb am 29.6.2020:

Hallo Ole,
ja, der Begriff "unglücklich verliebt" ist im Prinzip bereits ein Widerspruch, weil wenn man in einer reinen Herzschwingung (der bedingungslosen Liebe) ist, dann fühlt man sich immer gut und glücklich und erfüllt, weil das Herz ja dann so erfüllt ist.
"Unglücklich verliebt" zeigt also dass es Programme, Muster, Gedanken oder Gefühle in dir gibt die dieses glückliche Verliebt sein nicht zulassen. Es gibt also mindestens einen Anteil in dir der dir dieses glückliche Verliebtsein nicht erlaubt. So wäre es also die Botschaft diese aufzuspüren und an diesen inneren Anteilen zu arbeiten welche dir ein solches Glück nicht gönnen. Weil es ist ja dein Bewusstsein welches entscheidet sich in diese oder jene Person zu verlieben, und es geschieht aufgrund deiner bewussten und unbewussten Programme die in dir laufen..
Durch ein Cutting?
ja, eventuell schon. Aber wenn du genauer herausfindest was da wirkt, dann kannst du wesentlich effektiver daran arbeiten. Oft klebt man noch an jemandem weil man in früheren Leben Treue geschworen hat und deswegen nicht loskommt, dann würde ein Cutting zb beinhalten dass man diesen alten Treueschwur auflöst.

lg von Andreas

12. wahre Liebe schrieb am 11.10.2020:

Mir fällt bei Männern sehr oft auf, dass sie von bedingungsloser wahrer Liebe sprechen und sie dann anschließend doch in Konzepte und Muster packen, mit denen sie dann andere Überzeugungen "aufdecken" oder richtig stellen wollen, oder "altes" in etwas "neues" wandeln wollen, was in die "Zeit" passt.
Wieso soll denn ein einziger Partner eine Begrenzung sein? Sind es dann andere Partner, viele verschiedene, dann auch? Ich kann mich in jede Richtung begrenzen, außer in der wahren Liebe, oder?
Warum sehnen wir uns denn so sehr nach unserer zweiten Hälfe? Wenn es doch egal ist, wen wir lieben? Wen suchen wir dann? Wirklich "nur" jemanden, der uns spiegelt? Ist die Wahrheit wirklich in Worte zu fassen?
Ich spüre vielmehr, dass mal etwas zersplittert ist, was vereint war. Dass jeder einen kosmischen Partner hat, der dich vollkommen macht. Das kann auch beinhalten, dass ich noch andere Partner habe, neben diesem. Wahre Liebe ist bedingungslos und baut auf Freiheit auf. Also lasse ich meinen Partner komplette Freiheit.
Das sagt meine Seele dazu. Und ich wünsche jedem, dass er wirklich mal auf seinen kosmischen Partner trifft und das spürt, fühlt und endlos weiß, dass das wahre Liebe ist auf einer unbeschreiblichen Ebene über alle Dimensionen und Welten reichend, die mich vollkommen macht.

13. Andreas schrieb am 12.10.2020:

Hallo,
Wieso soll denn ein einziger Partner eine Begrenzung sein?
sobald du erkennst dass du eine Million Leben hast und noch mehr, wirst du auch erkennen dass es unstimmig ist nur einen einzigen Partner zu haben, so langweilig kann ein Mensch gar nicht sein, das wirklich zu wollen..

Du begrenzt deine Erfahrungen und damit dich selbst.

lg von Andreas

14. Daria schrieb am 13.10.2020:

Hallo Andreas.

Hast du mir bitte Affirmationen oder Meditationsansätze, wie ich Liebesschwüre auflöse und somit energetisch, wieder offen bin für die (freie) liebe?

15. Andreas schrieb am 13.10.2020:

Hallo Daria,
ja, die Arbeit besteht darin, herauszufinden welche Glaubenssätze und alte Entscheidungen man in sich trägt - und diese dann umentscheiden.
Und ja, manche von diesen alten Entscheidungen können auch auf erlebten traumatischen Erlebnissen beruhen, dann gilt es auch mit diesen in einen inneren Frieden zu kommen.

lg von Andreas

16. Sonnen schrieb am 27.12.2020:

Hallo Andreas,
wie verhält es sich damit? Ich würde gern eine Liebens/Partnerbeziehung eingehen Da ich aber dennoch Single bin, treffe ich mich regelmäßig mit einem sehr viel jüngeren Mann und wir haben unglaublich viel Spaß, Sex und Verstehen uns prächtig. Eine Beziehung ist von beiden Seiten irgendwie nicht gewünscht. Blockiert diese Art der unverbindlichen Beziehung , eine wirkliche Beziehung? Also blockiert diese Energie? Ziehe ich nicht immer das an was ich bin , was ich tue/lebe ? In dem Fall lebe ich , das man mich treffen kann, nur für unverbindlichen Sex. Das wäre keine gute Energie.
So sagte man mir. Ich würde also nur noch solche Männer anziehen. Im Grunde habe ich das auch.

Ich wünsche mir jedoch jetzt einen Lebenspartner! . Ich bin inzwischen sehr durcheinander.

Ich danke für deine Rat.
Namsate. Sonnen

17. Andreas schrieb am 27.12.2020:

Hallo,
Blockiert diese Art der unverbindlichen Beziehung , eine wirkliche Beziehung?
Das hängt einzig von deinen individuellen Glaubenssätzen ab die du in dir trägst.
Gerade im Bezug auf Beziehungen sind wir von so vielfältigen, tief und unbewusst in uns sitzenden Glaubenssätzen geprägt - und diese entscheiden über alles was in unseren Beziehungen geschieht. Wenn du also (unbewusst) glaubst dass es möglich ist beides unter einen Hut zu bekommen, dann wird dir dies auch gelingen. Und wenn nicht, vielleicht ist es deine Aufgabe die du dir für dieses Leben vorgenomomen hast deinen Glauben so zu verändern dass es dir gelingt.
eine wirkliche Beziehung?
was ist denn eine wirkliche Beziehung ?
Die Gesellschaft sagt: Eine wirkliche Beziehung ist es nur wenn man sich aneinander fesselt, symbolisiert durch den Ring eines Kettengliedes. Das hat irgendwann einmal jemand erfunden dass es so sein müsse, genau so wie jemand das Maskentragen erfunden hat. Dabei ist das alles nur Glaube. Wenn du wolltest (und aus dem gesellschaftlich vorgegebenen aussteigen würdest) dann könntest du dieselbe tiefe Verbindung auch mit deinem jetzigen Sexpartner spüren. Der einzige Grund warum man sich mit einem Partner der ständig um einen herum ist tiefer verbunden fühlt ist weil man mit ihm mehr Energieaustausch hat. Wenn man aber nun statt Sex stattdessen Tantra praktiziert dann kann man in einer einzigen Nacht mehr Energieaustausch mit einem Partner/in haben als es die meisten Ehepaare ihr ganzes Leben lang nicht miteinander haben. Dies muss man aber lernen, mehr zb hier. (und ja, dazu müssen die meisten aber erst einmal den Glauben ablegen dass man über Sex nichts lernen müsse, weil die meisten glauben ja sie wüssten wie es geht..)

lg von Andreas

18. Anastasia schrieb am 11.2.2021:

Hallo Andreas,

mein Mann ist Moslem und glaubt, dass man zunächst einen äußeren Gott lieben und ehren solle, an zweiter Stelle die eigene Mutter und an dritter Stelle die eigene Frau. Laut Deiner Aussage zu Religionen, die monogame Liebe vorschreiben, kann/darf man ja gar nicht mehr als eine Person gleichzeitig lieben, d.h. der obere Glaubenssatz meines Mannes steht in Konflikt zu dem, was die Religion vorschreibt. Irgendwie habe ich ständig das Gefühl, dass mir in unserer Partnerschaft sehr wenig Aufmerksamkeit und Energie von meinem Mann zufließen (denk: die zweite oder dritte Geige). Natürlich kann ich mir positive Energien auch selber kreieren, aber eigentlich sollten der gegenseitige Energieaustausch und das Fliessen-Üben ja das Ziel in einer Partnerschaft sein. Leider ist mir diese Problematik bei der Heirat nicht vollständig bewusst gewesen (Liebe macht ja bekanntlich blind...) bzw. meine Glaubenssätze haben sich seitdem verändert. Rückblickend betrachtet, bedaure ich meine Entscheidung der jungen Heirat. Bin von meiner Mutter weg gleich in die nächste Unterordnung, ohne mich erst einmal alleine zu finden. Ich fühle mich inzwischen durch Obiges furchtbar eingeschränkt und unfrei in meinem (Ehe-)leben, was bei mir wiederum in Konflikt zu meiner Lebensvision steht. Hin- und hergerissen zwischen, dass ich meinen Mann nicht mehr so wie zuvor liebe und es mich woanders hinzieht und unserem Treueversprechen (= schlechtes Gewissen). In mir tobt ein Kampf, ob ich nun lieber bleiben oder gehen soll. Aber ein jede der beiden Wege kommt zu einem Preis und erfordert Opfer. Ein richtiges Dilemma! Eine Veränderung ist aufgrund der religiösen Glaubenssätze meines Mannes eher unwahrscheinlich. Was macht man nun mit so einer starren Partnerschaft, in der die Partner gegensätzliche Glaubenssätze haben und dadurch der gemeinsame Wachstum ausbleibt? Kann man so etwas überhaupt noch transformieren?

Liebe Grüße,
Anastasia

19. Andreas schrieb am 12.2.2021:

Hallo Anastasia,
Rückblickend betrachtet, bedaure ich meine Entscheidung der jungen Heirat.
das ist ja gar nicht positives Denken,
du bist ja gar nicht im Frieden mit dieser Vergangenheit.
Du verurteilst dich sogar selber dafür.
Du verurteilst deine Seele dafür dass sie dir (du dir) diese Lebenslektion erteilt hat.
In mir tobt ein Kampf, ob ich nun lieber bleiben oder gehen soll.
Ja, demnach gibts Anteile in dir die bleiben wollen und Anteile die gehen wollen, und es ist also ein Loslassproblem weil beide Anteile kannst du nicht gleichzeitig leben. So gehts also darum mit diesen Anteilen eine innere Arbeit zu tun, also zb mal innerlich schauen was nötig ist damit sie friedlicher werden.

Dabei ist es an sich völlig nebensächlich ob du bleibst oder gehst, weil entscheidend für den inneren Frieden ist ob du mit deiner Vergangenheit einen Frieden findest oder du dich weiterhin verurteilst usw..

lg von Andreas

20. Anastasia schrieb am 14.2.2021:

Hallo Andreas,

ich habe mich eingefühlt und erkannt, dass ich in meinen 32 Ehe-Jahren viel über mich lernen und wachsen durfte. Dafür bin ich dankbar und damit im Frieden. Trotzdem fühlt sich die Entscheidung, weiterhin in meiner Ehe zu bleiben, schon seit längerer Zeit nicht mehr stimmig an. Mein Partner hat ein tiefsitzendes Wut-Problem, die Beziehung ist beinahe toxisch. Ich spüre meinerseits keine Anziehungskraft/Liebe mehr, kann jedoch trotzdem nicht loslassen. Gerne würde ich meinem Bauchgefühl einfach folgen. Stattdessen ignoriere ich es. Allerdings, wie Du schon richtig erkannt hast, verurteile ich mich für meinen Wunsch nach Trennung. Mein Bauch sagt ja, aber der Kopf nein. Dadurch kommt es bei mir jedesmal erneut zu Ambivalenz, Zweifel und Angst-Starre, welche mich dann handlungsunfähig macht. Letztendlich ändert sich nichts und ich träume weiter, was alles sein könnte, wenn... Wie komme ich aus dieser Endlosschleife raus?

Herzliche Grüße,
Anastasia

21. Anastasia schrieb am 14.2.2021:

Hallo nochmals,

Der eigentliche Punkt, womit ich nicht im Frieden bin ist, dass sich mein Mann vergisst, sobald er wütend ist. Er ist sich dann oft nicht bewusst, was er in seiner Wut alles sagt oder tut, projiziert seinen Zorn einfach auf andere - mich, unsere erwachsenen Kinder, jemand an der Kasse beim Einkaufen, ein anderer Autofahrer etc. Das zerstört auf Dauer alles Positive und hat in meiner Liebe für ihn Spuren hinterlassen. Ich bin da einiges gewöhnt, aber habe seine Motive immer mit Alles im Leben ist verbunden, nichts passiert ohne Grund und nichts ist so, wie es scheint. in Schutz genommen und ihn versucht zu verstehen. Nun habe ich dazu aber keine Lust mehr, nachdem mein Mann dreimal so ausgeflippt ist und zwei unserer erwachsenen Kinder geschlagen und getreten hat. Es ist zum Glück nichts passiert, aber ich bin nicht damit einverstanden, dass sich ein erwachsener Mensch, ein Gott, über einen anderen Gott hinwegsetzt und dann erwartet, dass alles am nächsten Morgen vergessen und vergeben ist. Sein Vater hat jahrzehntelang dasselbe Spiel mit ihm und seiner Familie gespielt und alle haben schön brav mitgespielt.

Wie Du schon richtig sagst, habe ich ein Loslassproblem und kann mich einfach nicht entscheiden, einen Schlussstrich unter die Beziehung zu setzten, weil mir mein Mann dann leid tun würde, so ganz alleine, ohne Familie. Allerdings bin ich mit ihm in diesem Fall ja nicht aus Liebe, sondern Mitleid zusammen! Das ist ja gar nicht positiv. Nur eine Trennung wäre ja auch nicht aus positiven Denken heraus. Aber aus Selbstliebe und Liebe für eine bessere Zukunft, was wiederum positiv ist. Oder geht es hier vielleicht gar nicht um das Loslassen unserer alten, nicht mehr funktionierenden Partnerschaft? Einer unserer Söhne hat bereits den Kontakt zu seinem Vater abgebrochen. Lieber Andreas, kannst Du mir dazu bitte einmal etwas antworten? Sorry für den langen Paragraph, aber ich möchte die Zusammenhänge besser verstehen und vor allem klarer sehen.

Herzlichen Dank,
Anastasia

22. Andreas schrieb am 15.2.2021:

Hallo Anastasia,
ja, natürlich kannst du dich trennen, aber das was du wirklich zu tun hast ist ja deinen Frieden mit dir selber (also mit deiner Vergangenheit usw) zu finden. Und dazu ist es erst einmal unwichtig ob du dich in real trennst.
Du meintest weiter oben dein Mann liebt dich zu wenig, du bist nur an dritter Stelle. Durch dieses Denken gibst du deinem Mann die Schuld, und damit gibst du die Eigenverantwortung für dein Leben aus deiner Hand. Weil natürlich hast auch du in dir Blockaden gegen dieses geliebt werden, weil ansonsten hättest du ja diesen Mann gar nicht angezogen. Solche Programme/Schichten die verhindern dass mehr Liebe bei dir ankommt können zb in übergewichtigen "Schutz"schichten sichtbar werden die man sich zugelegt hat. Wenn du viele solche Programme hast, dann kann ja gar nicht mehr Liebe von anderen bei dir ankommen, das heißt es wäre völlig sinnlos einen besseren Partner zu haben. Wie gesagt wichtig ist es solche Liebesblockierenden Programme in dir aufzulösen und zu stoppen und loszulassen. Und ja, das kann viel Arbeit sein, weil solche Programme sind ja nicht über Nacht gewachsen, das ist das Ergebnis vieler Leben. Welche Minderwertigkeitsprogramme oder Minderwertigkeitsgefühle bewirken dass du dich nicht mehr geliebt sein lässt ?

lg von Andreas

23. Anastasia schrieb am 16.2.2021:

Hallo Andreas,

Herzlichen Dank für Deine Antwort. Das, was Du mir da schreibst, mach sehr viel Sinn für mich (-:

Wenn ich nun aber schon über Jahre in dieser Ehe an meinem Selbstwert, meinen Minderwertigkeitsprogrammen und meinem Frieden mit der Vergangenheit gearbeitet habe, weil mir bewusst geworden ist, dass wir beide negative Programme laufen haben, und ich feststelle, dass unser Beziehung von vornherein aufgrund der blockierenden Programme mit falschen Glaubenssätzen und Zielen geschlossen wurde, ist eine Trennung in diesem Fall sinnvoll? Ich möchte nicht länger in einer vom Mann alleine beherrschten Beziehung leben, wo man nur Kinder bekommt, ein Haus baut, dieses dann - sobald die Kinder aus dem Haus sind - jahrelang modernisiert und umbaut, sich aber nicht auf geistige Weiterentwicklung konzentriert. Ich suche Freiheit von solchen Glaubensmustern. Auch sind unsere Ziele inzwischen nicht mehr auf ein gemeinsames Ziel ausgerichtet: Mein Mann möchte weiterhin modernisieren und ausbauen, ich möchte mich geistig weiterentwickeln, entdecken und reisen. Wir haben 20 Jahre lang eine recht schmerzhafte On-Off-Beziehung geführt, bevor mir endlich der wirkliche Grund für diese Dynamik einleuchtete (beidseitige, negative Programme). Mit wachsendem Selbstwert und mehr Selbstliebe ziehen viele der alten Programme bei mir nicht mehr. Zum Beispiel brauche ich jetzt nicht mehr einen Partner, um mich vollkommen zu fühlen, sondern genüge mir selbst. Auch falle ich nicht länger in die Opferrolle vor engen Freunden. Ich erkenne allerdings auch, dass mein Partner noch in vielen seiner alten Programme drinsteckt und sich von mir nicht bei der Weiterentwicklung helfen lassen möchte. Er kann über seine Gefühle nicht offen reden, auch nicht seine Schuld eingestehen, sieht in gefühlsintensiven Situationen sofort schwarz und flippt dann vollkommen aus (droht nachts das Gas anzulassen, stellt das Internet ab, will unsere Katze nicht ins Haus lassen oder drohte einmal mit dem Feuerzeug die Vorhänge in Brand zu setzen). Solches instabile Verhalten manipuliert und macht Angst (auch wenn ich den Ursprung und seine Gedankenabläufe verstehe). Langsam - und mit neuen Glaubenssätzen - habe ich keine Lust mehr, ihn in den Arm zu nehmen, zu verzeihen und danach wieder in dieselbe, alte Komfortzone zurückzufallen, ganz ohne innere Arbeit. Tief in meinem Inneren wünsche ich mir eine friedliche Trennung, um in Frieden meine neuen Glaubenssätzen leben zu können. Vielleicht wäre das ja auch ein guter Test für mein neugefundenes Selbstvertrauen. Komischerweise habe ich mich lange Zeit nicht getraut, mich zu trennen. Vielleicht möchte meine Seele ja durch eine Trennung mehr Selbstvertrauen und Eigenverantwortung erfahren? Kannst Du mir hierzu bitte noch ein paar Worte sagen.

Herzlichen Dank,
Anastasia

24. Andreas schrieb am 17.2.2021:

Hallo Anastasia,
Du suchst noch immer im Außen nach Bestätigung dass du dich trennen sollst - und genau dies zeigt dir dass du im Innen noch keine "Mehrheit" dafür hast. Darum ist es offensichtlich dass du noch mehr im Innen an und mit deinen Anteilen arbeiten musst. Wenn dein Mann die Vorhänge anzünden will, dann spiegelt dir dies ja einen Anteil in dir. Fühle diesen Anteil in dir und löse ihn auf - so kommst du aus der Resonanz zu diesem Mann - und dann geht die Trennung sowieso automatisch (Vorausgesetzt du hast in dir auch Ehegelübde und andere Glaubenssätze aufgelöst die glauben du müsstest bei ihm bleiben).

lg von Andreas

25. Vaiana schrieb am 18.2.2021:

Lieber Andreas,
kannst du uns etwas zum Thema Abhängigkeit /Hörigkeit sagen? Also wenn man von einem Menschen, ob Partner oder auch nur Freund, so abhängig ist, dass man ihm sozusagen hörig ist und seinen eigenen Kopf völlig aufgibt? Wie gerät man in sowas hinein? Und wie kommt man wieder heraus - vermutlich durch ein Cutting? Herzlichsten Dank! Lg Vaiana

26. Andreas schrieb am 18.2.2021:

Hallo Vaiana,
Ja darüber findest du nun hier einen kurzen Text.
lg von Andreas

27. Anastasia schrieb am 18.2.2021:

Hallo Andreas,

wie komme ich nun im Innen zu dieser "Mehrheit“ (und falle aus der ständigen Ambivalenz raus), wenn man doch alle Ereignisse von unterschiedlichen Perspektiven aus betrachten kann und letztendlich ein jeder mit seiner Sichtweise Recht hat? Woher weiß ich, dass ich durch das Opfern eines Wunsches zum Wohle eines anderen den richtigen SEELENSweg für mich gewählt habe (und dies nicht aufgrund irgendwelcher EGO-Programme getan habe)? Die Seele möchte ja bei einer Entscheidung - im Gegensatz zum Ego - immer das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten erzielen. Aber selbst die Bedeutung von GUT ist relativ; was ein mancher als schlecht betrachtet, ist in der Tat sehr gut für ihn, da er dabei etwas lernen könnte. Also wenn ich nur danach entscheide, was sich für mich "stimmig“ und "in Frieden“ anfühlt, wäre da dann überhaupt geistiger Wachstum (weil der ereignet sich ja meistens eher in unbequemen Situationen)?

Wenn dein Mann die Vorhänge anzünden [das Gas anlassen, die Katze aussperren, das Internet ausschalten] will, dann spiegelt dir dies ja einen Anteil in dir.

Welche Anteile könnte mir dies denn Deiner Meinung nach spiegeln? Ich verstehe, dass ich diese Anteile in mir fühlen und auflösen muss, um aus der Resonanz zu fallen.

Herzlichen Dank,
Anastasia

PS: Habe Dir eine kleine Vergütung für Deine Mühe, Expertise und Zeit auf Dein Konto überwiesen. Nochmals vielen, lieben Dank!

28. Andreas schrieb am 19.2.2021:

Hallo Anastasia,
Welche Anteile könnte mir dies denn Deiner Meinung nach spiegeln?
Offensichtlich Anteile die sehr wütend sind und zerstörerisch.
wenn ich nur danach entscheide, was sich für mich "stimmig“ und "in Frieden“ anfühlt, wäre da dann überhaupt geistiger Wachstum (weil der ereignet sich ja meistens eher in unbequemen Situationen)?
Es gibt Menschen die kommen in der Tat nur durch Katastrophen weiter, aber man kann auch freiwillig, ohne vom Schicksal gezwungen, einen guten Weg gehen.

Wenn aber negative Gefühle da sind, dann hat sich die Seele meist bereits entschieden. Dann brauchst du gar nicht mehr entscheiden, sondern du brauchst nur noch den Entscheidungen der Seele folgen, dem Weg den dir die Seele vorschlägt folgen.

Darum soll man sich ja immer einfühlen, weil die Seele kommuniziert auf der Ebene der Gefühle mit dir, nicht durch das Verstandesdenken !

lg von Andreas

29. Luzie schrieb am 19.2.2021:

Hiiillffe,Anastasia...."Dein"Mann tut doch nun schon alles menschenmögliche,dass Du Deinen spirituellen Weg endlich GEHEN kannst.
Sei ihm dankbar und viel Freude in deinem neuen Lebensabschnitt.

30. Anastasia schrieb am 20.2.2021:

Wenn aber negative Gefühle da sind, dann hat sich die Seele meist bereits entschieden.
Dann brauchst du gar nicht mehr entscheiden, sondern du brauchst nur noch den Entscheidungen der Seele folgen, dem Weg den dir die Seele vorschlägt folgen.

Verstehe ich das nun richtig: Bei negativen Gefühlen (und einem inneren Widerstand)hat sich meine Seele bereits für einen anderen Weg entschieden und möchte mir damit sagen, ihr endlich auf diesen neuen Weg zu folgen. Raus aus dem Kopfdenken, rein ins Fühlen. Meinen Gefühlen vertrauen und danach handeln? Zur Zeit hindert mich mein Verstandsdenken noch daran, den Signalen/Gefühlen meiner Seele zu folgen. Wahrscheinlich muss ich wirklich noch Ehegelübde und andere Glaubenssätze auflösen.

Besten Dank,
Anastasia

31. Lars schrieb am 20.2.2021:

Hallo Andreas,

ich habe bei etwas nicht nur negative Gefühle, sondern auch schon psychopathische Beschwerden. Fällt das unter die Steigerungsstufen der seelischen Einflussnahme? Bei meiner letzten Akupunktur wies mich mein Arzt außerdem auf Synchronizität hin und meinte, es sei kein "Zufall“, dass ich genau ein Jahr später - am selben Datum - wieder zur Behandlung erschienen sei. Das passiere häufig.

Lg
Lars

32. Andreas schrieb am 20.2.2021:

Hallo Anastasia,
Meinen Gefühlen vertrauen und danach handeln?
Das wäre der zweite Schritt.
Der erste Schritt wäre überhaupt einmal zu fühlen.
Durch Versprechen, zb auch durch ein Ehegelübde hast du es dir ja verboten zu fühlen was richtig wäre, weil was wenn das Fühlen dem Gelübde widerspricht ? Ein Gelübde tötet durch diesen Mechanismus immer das Fühlen im Mensch. Weil man dann ja seinen Gefühlen nicht mehr folgen kann. Und dies breitet sich dann auch aus, man stoppt zu fühlen, lebt nur noch im Denken. Darum muss das Fühlen ganz neu eingeübt werden.

lg von Andreas

33. Andreas schrieb am 20.2.2021:

Hallo Lars,
ja, das kann schon sein dass die Seele nicht mit dem Fortschritt zufrieden ist und darum eine Steigerungsstufe erschafft um dich zu zwingen mehr an diesem Thema zu arbeiten. Zum Beispiel angenommen es wäre eine Vergebungsarbeit notwendig und du gehst aber nur zum Akkupunkteur, was ja bequemer ist als sich der Vergebung zu stellen, dann wird sie irgendwann den Druck erhöhen. Darum sollte man immer schauen was die körpersprachliche Botschaft ist usw..

lg von Andreas

34. Anastasia schrieb am 21.2.2021:

Hallo Andreas,

Ein Gelübde tötet durch diesen Mechanismus immer das Fühlen im Mensch. Weil man dann ja seinen Gefühlen nicht mehr folgen kann. Und dies breitet sich dann auch aus, man stoppt zu fühlen, lebt nur noch im Denken. Darum muss das Fühlen ganz neu eingeübt werden.

Wie stellt man das an? Hast Du dazu eine Übung, die Du mir empfehlen kannst?

Herzliche Grüße,
Anastasia

35. Hope schrieb am 22.2.2021:

Hallo Andreas,

Wenn aber negative Gefühle da sind, dann hat sich die Seele meist bereits entschieden.

Wofür entschieden? Verstehe ich nicht.

Dann brauchst du gar nicht mehr entscheiden, sondern du brauchst nur noch den Entscheidungen der Seele folgen, dem Weg den dir die Seele vorschlägt folgen.

Und wenn die negativen Gefühle das Resultat eines Ego-Programmes/blockierender Glaubensmuster waren? Dann würde ich ja den (falschen) Entscheidungen des Egos folgen! Wie differenziere ich da richtig?

Lg
Hope

36. Andreas schrieb am 22.2.2021:

Hallo Anastasia,
Du kannst einfach Energien bewusst in dir fließen lassen, zb wie hier beschrieben.
lg von Andreas

37. Andreas schrieb am 22.2.2021:

Hallo Hope,
Meist ist das negative Gefühl die Botschaft der Seele dass dies der falsche Weg ist. Aber in der Tat, eben nicht immer:
Wie differenziere ich da richtig?
Indem man nach innen erfühlt woher das Gefühl stammt.
Wir kommen also nicht ums Fühlen (YIN) drum herum..

lg von Andreas

38. Liz schrieb am 23.2.2021:

Ich habe das Gefuehl dass Anne und Anastasia sehr viel gemeinsam haben :) Vielleicht liege ich ja falsch.


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