Geld

In diesem Spiel des Lebens, welches der Mensch auf der Erde spielt, ist alles was ihn umgibt ein Spiegel seines Inneren. Und nehmen wir weiter an, der Mensch (oder der Gott, welcher der Mensch ist) hätte diese Spiegelung seines Inneren, also die materielle Welt erschaffen, um sich selbst besser erkennen zu können. Diese Sichtweise wird ja in vielen esoterischen Kreisen vertreten und soll hier nun auch nicht näher erörtert werden. Aber sie enthält einen interessanten Aspekt, ja, sie erzwingt in ihrer Folgerichtigkeit regelrecht ein Bewertungssystem, mit dem der Mensch seine Umwelt, also die Spielegungen seines Inneren bewerten kann. Und hier kommen wir zum Geld.

Geld ist ein Bewertungssystem

Mittels dem Geld, den Kosten, dem Preis einer Sache, ist der Mensch in der Lage die Dinge, die ihn umgeben zu bewerten, und zwar genauer gesagt, zu wertschätzen.
Wie von Außerirdischen berichtet, gibt es Planeten auf denen es kein Geldsystem gibt und auch nicht notwendig ist. Aber auf diesem Planet Erde ist Geld notwendig, weil auf diesem Planet viele Seelen sind, die Wertschätzung lernen wollen. Wertschätzung zu lernen geht offensichtlich am besten mit einem Geldsystem. Das Geld zwingt den Mensch genau hinzuschauen, wie viel ihm eine Sache wert ist. Ist es mir das bezahlte Geld wert ? muss er sich bei jeder Kaufentscheidung fragen. Durch das Geld welches jemandem für seine Leistung übergeben wird, drückt er ihm seine Wertschätzung aus.
Hier auf diesem Planeten leben viele Menschen, die den Wert des Lebens nicht zu schätzen wissen. Da werden sogar Tiere getötet nur wegen einem kurzen geschmacklichen Lustempfinden, usw. Ohne das Geld würden Menschen viel schwerer lernen können, dass ALLES eine Wertschätzung verdient hat. Darum ist das Geld ein fundamental wichtiges Lerninstrument auf diesem Planeten. Viele Menschen würden die Dinge nicht wertschätzen, wenn sie nichts dafür bezahlen müssten. Erst dadurch, dass sie für etwas bezahlen müssen lernen sie den Wert der Dinge zu achten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Mitmenschen, denn mithilfe des Geldes können wir erkennen, welchen Wert andere Menschen den Dingen geben. Geld ist also ein wichtiges Instrument um zu erkennen, was anderen Menschen wichtig ist, und wieviel Wert es ihnen ist, welchen Wert sie den Dingen beimessen. So können wir also mithilfe des Geldes lernen, optimal auf die Bedürfnisse unserer Mitmenschen einzugehen. Zumindest wenn wir reich werden wollen, müssen wir uns automatisch öffnen und schauen was die anderen möchten, wofür sie bereit sind uns Geld zu geben. So kann Geld also als Ersatz benutzt werden um sich in die Bedürfnisse anderer einzufühlen. Das Geld zwingt uns also dazu, unseren Egoismus aufzugeben.

Geldsysteme

Dieses "Lernen-mit-Geld" funktioniert natürlich nur wenn das Geld so knapp gehalten wird, dass der Mensch sich fühlbar eingeschränkt erlebt, wenn er es nicht beachtet, also nicht ausreichend wertschätzt. Wer knapp bei Kasse ist, muss zwangsläufig besonders gut die Dinge auf ihren Wert hin abschätzen, die er kaufen möchte.
Dies ist der höhere Sinn, warum wir ein sogenanntes Schuldgeldsystem haben. Mit einem solchen Schuldgeldsystem ist am besten sichergestellt, dass das Geld für die große Mehrheit der Bevölkerung knapp ist. Dies kommt daher, weil bei einem Schuldgeldsystem jeder Bürger mehr Geld zurückzahlen muss, als ursprünglich in Umlauf gebracht wurde. Dadurch entsteht automatisch Geldknappheit und Schulden. (In Deutschland beispielsweise trägt jeder Bürger momentan mehr als 25000 Euro Schuldenlast alleine des Staates.) Ein solches Schuldgeldsystem führt immer in eine Schuldenkrise und dann in einen Bankrott. So ist also sichergestellt, dass der Mensch viel lernen kann.
Beispielsweise am Ende eines solchen Schuldgeldzyklus im Moment des Währungscrashes (wenn die Nullen auf die Scheine gestempelt werden) kann er lernen, dass dieses Geld nichts wert ist. So können all diejenigen ihr sinnloses Tun erkennen, die immer nur des Geldes wegen zur Arbeit gefahren sind, usw.

Geldsysteme, die auf natürlichen Werten, wie beispielsweise auf Gold basieren (goldgedeckte Währungen) können nicht crashen. Solche Systeme sind viel stabiler. Die Geschichte lehrt, dass in Staaten mit solchen Währungen nahezu zwangsläufig Wohlstand für alle einkehrt weil Gold von dunklen Regierungsmächten nicht wie Papiergeld manipulierbar ist. Eine Form, wie Regierungen ihre Bürger bestehlen, ist indem einfach neues Papiergeld gedruckt wird. Dadurch sinkt der Wert des Geldes, welches sich im Besitz der Bürger befindet. Vertuscht wird das Ganze durch die Macht der Sprache. Ich nehme jetzt mal das Beispiel Benzinpreis, es ist aber bei allem anderen genau so, Brötchen, Lebensmittel usw. Man spricht davon, dass der Benzinpreis gestiegen sei, die Ölscheichs, die OPEC oder in neuerer Zeit seien meist ominöse Ölspekulanten dran schuld. Hauptsache, man vertuscht die Wahrheit, die darin besteht, dass der Benzinpreis eigentlich gar nicht gestiegen ist, sondern der Wert des Geldes ist gefallen. Durch die manipulative Darstellungen in den Medien wird es dem Bürger nur nicht bewusst, dass der Wert seines Geldes gefallen ist. Es ist ihm nicht bewusst, dass er für dieselbe Menge Geld vor 40 Jahren noch mehr als sechs mal so viel Benzin tanken konnte, wie heute. Und das kommt nicht davon weil der "Benzinpreis gestiegen sei" - das kommt daher, weil der Wert seines Geldes von den Politikern kaputt gemacht wurde. Ihm wurde nicht das Geld gestohlen, ihm wurde der Wert seines Geldes gestohlen.
Das geht mit einer Goldwährung nicht, weil Gold kann man nicht einfach drucken, wie Papiergeld. Darum sind alle Regierungen, die das Geld der Bürger stehlen wollen, gegen die Einführung von goldgedeckten Währungen und sind sogar bereit Regierungen nur darum zu stürzen, weil diese goldgedeckte Währungen einzuführen versuchten, jüngstes Beispiel: Gaddafi in Lybien und Syrien etc. Wer den Crashzyklus von Schuldgeldsystemen, wie dem unsrigen verstanden hat, der ahnt, dass es sich seinem Ende nähert. Jedoch durch das militante eingreifen der USA wird es künstlich am Leben gehalten. So gelangen wir mehr und mehr zu einem Geldsystem, welches aus wertlosem Geld besteht, aber durch polizeiliche und militärische Gewalt durchgesetzt wird, so wie früher der Rubel in der SU. Der Mensch wird dadurch gezwungen ein inneres Wertesystem zu entwickeln, denn das äußere Geld ist sein Geld nicht mehr wert.


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Kommentare

 
1. Andreas schrieb am 30.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danistakratie ist das sogenannte Wuchern mit Geld, auch als Geldwucher bezeichnet mittels Zinssystemen.
Einen Vortrag auf zwei Videos über Danistakratie und Geld welcher sehr gut den Artikel ergänzt und die aktuelle Sachlage darstellt finden Sie hier: http://www.wissensmanufaktur.net/danistakratie

 


 

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