Selbstmord

Selbstmord und Depressionen sind nach wie vor zwei Themen vor denen unsere Gesellschaft ziemlich machtlos steht. Im Nachfolgenden soll das Thema Selbstmord aus spiritueller Sicht betrachtet werden, um aufzuzeigen, dass es noch andere Sichtweisen, als die gängig verbreiteten gibt.

Grundsätzlich weiß die Seele des Menschen natürlich, dass sie unsterblich ist, dass sie also auch nach einem Selbstmord noch immer da sein wird. Die Frage, die darum zu allererst auftaucht ist, woher bei potentiell selbstmordgefährdeten Menschen dieser Drang zum Selbstmord überhaupt kommt. Es scheint ja zunächst, dass dies tief aus der Seele kommen würde. Jedoch diese Betrachtung ist zu undifferenziert. Aus der Seele kommt lediglich der Drang, das Problem zu lösen, an dem der Betreffende festhängt. Der Glaube, dass es keine andere akzeptable Lösung gäbe, kommt immer aus tief und fest sitzenden Egoprogrammen, denen der Mensch wie ausgeliefert scheint, weil er sie nicht kontrollieren kann. Nur wenn er Techniken und das Wissen hätte, um diese zu ändern, könnte er sich  aus seinen Selbstmordgedanken befreien. Da dieses Wissen jedoch als esoterisch gilt und darum an normalen Schulen nicht gelehrt wird, verfügen die Wenigsten darüber. Sie sind dann relativ hilflos ihren Überflutungen depressiver Gedanken ausgeliefert.

An sich ist das ja ein normaler Vorgang, dass der Mensch versucht, diejenigen inneren Anteile zu beseitigen, die ihm Probleme verursachen. Wir kennen dies alle, wenn wir zum Beispiel irgendwelche Ängste überwinden müssen, um etwas zu erreichen. Trotzdem ist dies den wenigsten Menschen bewusst, was dabei geschieht. Das Wissen, dass der Mensch aus verschiedenen Aspekten besteht, und vor allem, dass und wie er diese nach belieben ändern kann, ist in unserer Gesellschaft nicht sehr weit verbreitet, weil es als esoterisch gilt, wie schon oben angedeutet. So kommt es dann immer wieder dazu, dass Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich selbst umzubringen, wenn es doch genügen würde, denjenigen Egoanteil innerlich sterben zu lassen, der die Probleme verursacht.
Jedenfalls ist der Selbstmord darum im übertragenen Sinne eigentlich ein Versuch diesen inneren Teil, also diese Egoprogramme aus denen er nicht herauskommt, zu töten. Eigentlich will der Mensch nur diesen Teil, der ihm diese Probleme verursacht, loswerden. Zum Selbstmord kommt es nur, weil er keinen anderen Weg kennt, um diesen Anteil seiner selbst, der ihn ja in diese Verzweiflung gebracht hat in der er gerade steckt, aufzulösen.

Wie wir in unserer Gesellschaft auf diese Lösung programmiert werden, wird deutlich, wenn wir bedenken, dass alles was uns im Außen begegnet Spiegelungen von Aspekten unseres Selbstes sind. Dies gilt auch für Filme. Jeder Schauspieler ist die Spiegelung eines Aspektes unseres eigenen Seins. Zumindest nehmen wir auf einer tiefen unbewussten Ebene die Schauspieler entsprechend unseren eigenen inneren Aspekten wahr. Und nun kommt die große Quizfrage: Was ist die häufigste und markanteste Handlung in den allermeisten Filmen unserer Zeit ? Ja - richtig geraten, jemand wird erschossen, ermordet oder sonst wie getötet. So wird also in unserer Gesellschaft auf subtile Art und Weise mittels Film und Literatur dem Mensch wieder und wieder tiefenpsychologisch vermittelt, töten der eigenen inneren Aspekte (wie angedeutet stehen die Schauspieler in Filmen symbolisch für innere Aspekte) sei die "normale" Vorgehensweise um Probleme zu lösen. So wird es regelrecht eingeimpft, und man darf sich dann nicht wundern, wenn sich dann immer wieder Menschen umbringen, weil sie keine andere Lösung kennengelernt haben.

Selbstmord ist keine Lösung

Betrachtet man nun konkret den problemverursachenden Aspekt des Menschen, dann wird schnell klar, dass Selbstmord natürlich nicht differenziert genug ist, um ihn grundlegend zu ändern. Durch Selbstmord wird jener Aspekt, der für die konkreten Probleme des Menschen verantwortlich ist, nicht wirklich verändert, aufgelöst oder transformiert. Das heißt, dieser Aspekt ist spätestens im nächsten Leben der Person wieder vorhanden. Darum kommt der Mensch dann ziemlich zwangsläufig wieder in dieselbe oder eine ähnliche Situation.
Ganzheitlich betrachtet ist Selbstmord also ziemlich sinnlos. Es bringt der Person nichts. Es ist nur, wie das Ausknipsen des Lichtes, aber sobald das Licht wieder angeht (im nächsten Leben) ist alles wieder wie zuvor, allerdings mit der zusätzlichen karmischen Last des Selbstmordes, also der Zerstörungsschuld am eigenen Körper.
Dabei folgt dieses nächste Leben übrigens meist recht schnell, weil die Seele keine Zeit benötigt, um neue Lernziele oder Lernaufgaben zu entwickeln. Es wurde ja der letzte Entwicklungsschritt noch nicht abgeschlossen.

Häufige Ursachen für Selbstmord

Alle selbstmordverursachenden Glaubensmuster sind immer Egoprogramme die begrenzenden Glaubensmustern entspringen. Weil der Mensch glaubt diesen Egomustern entsprechen zu müssen, macht er die entsprechenden Wünsche, die dann wegen Widersprüchen zu anderen Wünschen, seine Handlungsfähigkeit blockieren, was ihn dann in Depressionen treibt. Solche Egoprogramme sitzen manchmal auch so tief, weil sie schon über mehrere Leben hinweg praktiziert wurden. Das heißt, die Person hat dann über mehrere Leben hinweg, immer wieder an dem entsprechenden Punkt angekommen, Selbstmord begangen. Wie schon oben bemerkt, kommt der Mensch immer wieder an denselben Entwicklungspunkt, solange bis das Muster aufgelöst ist, und die Seele in ihrer Entwicklung weiterschreiten kann.
Hier die häufigsten:

Heilung selbstmordgefährdeter Personen

Die Heilung besteht in der Auflösung der verursachenden Egoprogramme. Es gilt also die begrenzenden Egoprogramme zu finden und diese Glaubensmuster aufzulösen. Das kann natürlich heftig viel innere Arbeit sein. Einen anderen Weg zu innerem Frieden gibt es aber nicht. Wie kann das konkret aussehen ? Da gibt es viele Möglichkeiten. Praktisch jede Methode mit der am eigenen Geist gearbeitet wird ist gut, von Reiki über Familienaufstellungsarbeit bis hin zu Vergebungs- und anderen Bewusstseinsarbeiten sind angesagt.


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Kommentare

 
1. ulu schrieb am 20.9.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

vielen Dank - ein sehr guter Artikel!

wie heisst es auch so schön " Wir sind nicht Menschen, welche multidimensionale Erfahrungen machen, sondern Multidimensionale Wesen, die eine menschliche Erfahrung machen"
das Leben und die Aufgaben will uns nur helfen, zu uns zu kommen...und wir wiederholen, bis wir es begreifen :-)
 

 
2. ... schrieb am 07.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

schöner Artikel ...

aber 'ulu' wie oft und wie lange muss eine Seele das denn durch machen,...
angeblich entscheidet doch die Seele selbst auf welchen planeten sie kommt und wie so sollte man dann auf die Erde kommen wollen ?
... alles zu materiell hier, ...
 

 
3. Andreas schrieb am 08.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
>alles zu materiell hier..
ja - siehste, dann weißt auch schon, warum du hier bist. Weil, sich gegen etwas sträuben ist auch ein Energie-in-etwas -geben, also ein Verursachen.  Gegen etwas zu sein, ist wie, für etwas zu sein.

lg von Andreas

 

 
4. Engel schrieb am 12.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Läßt sich gut lesen und ist für meinen Geist verständlich. Überhaupt diese Thematik sprituell zu sehen finde ich sehr gut. Aber es hilft auch nicht weiter ! Ich gehöre zu den Menschen die sehr gern den Körper ablegen würden. Auch wenn das Leben der Seele helfen möchte ist irgendwan Schicht. Ich muß sagen, daß ich mich sehr auf den Tod freue um endlich die Warheit zu erfahren.Auch wenn ich mir immer wieder diesen Schwachsinn, dies ist auch keine Lösung, anhören muß; so glaube ich, daß gerade der spirituelle Geist einen Hilft dieses sogenannte Leben hinter sich zu bringen.
 

 
5. Andreas schrieb am 13.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

..um endlich die Warheit zu erfahren.



Du wirst da überhaupt keine Wahrheit erfahren, weil du nimmst ja unter anderem deinen Spiritualkörper mit ins Jenseits, bist also auch weiterhin all jenen Täuschungen und Bindungen unterlegen, denen du schon jetzt unterliegst.
Den Ausstieg aus Illusionen (also aus den Lügen, an die du glaubst), kann man darum durch den Tod nicht erreichen. Genau so wenig übrigens durch die Geburt. Auch ein Baby ist von Anfang an durch das geprägt, was es aus seinen früheren Leben mitbringt.

Merksatz 1: Durch davonlaufen / wegsehen / Selbstmord kann man die Wahrheit nicht erkennen.
Merksatz 2: Durch hinlaufen / hinsehen / Leben kann man die Wahrheit erkennen.


lg von Andreas

 

 
6. Engel schrieb am 19.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

O.K. Andreas ! Dies ist deine Warheit und soll es auch sein. Für dein Induvidium. Ansonsten muß ich sagen, daran glaube ich nicht. Oder mein Induvidium glaubt nicht daran. Die Warheit sieht man auch im Gedanken. Der Gedanke auch im Plural gesehen ist die Warheit. Wenn also ein Induvidium (Ein Körper und die Seele)der Meinung ist, dass es reicht und man möchte schluß machen, dann ist dies Realität und gehört mit zum Dasein und zur Gedankenwelt. Kein anderes Induvidium hat das Recht dies zu beschneiden durch andere Lebensphilosophien. Das Leben sowie der Tod ist induviduell. Somit hat jede Induvidualität seine eigene Warheit oder auch seinen eigenen Weg.
Zu deinen Merksatz 2: Hier gibt es keine Warheit. Hier gibt es nur Täuschungen !!!
 

 
7. Andreas schrieb am 19.1.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren


Zitat:

Meinung ist, dass es reicht und man möchte schluß machen,

ja, du hast das leider noch immer nicht verstanden: Durch den Tod ist eben nicht "schluß", sondern es geht auch nach dem Tod weiter.
und wie es weitergeht, hängt natürlich exakt von dem ab, was man mit hinüber nimmt, also was man hier schon hatte (=zb deine Glaubenssätze, die ja zu deiner Realität geführt haben).
lg
 

 
8. Realist schrieb am 20.5.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas

Woher willst du das alles Wissen? Du bist ja auch nur ein Mensch. Niemand auf dieser Welt weiss, wie es nach dem Tod weitergeht und warum wir überhaupt existieren. Es gibt nur irgendwelche wilden Theorien. Durch Bücher oder "hören sagen" werden wir nie die Warheit erfahren!
 

 
9. Andreas schrieb am 22.5.2014: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,

Zitat:

Niemand auf dieser Welt weiss, wie es nach dem Tod weitergeht


Na ja - das ist ein primitiver Glaubenssatz, der natürlich sehr einschränkend auf dich wirkt. Er raubt dir viel Energie, weil jedesmal, wenn dir dann doch jemand begegnet, der es weiß, dann musst du ja einen enormen Energieaufwand betreiben um deinen falschen Glauben dennoch aufrecht erhalten zu können. Du musst dann jedesmal einen Weg finden, die Wahrheit auszublenden.


Zitat:

Woher stammt alles Wissen?


Alles Wissen entsteht aus der Beobachtung und Wahrnehmung dessen, was ist. So wird Wissen erschaffen. Man nennt diesen Vorgang auch Wissenschaft.
Es gibt dafür allerdings ein paar Voraussetzungen ohne die du kein echtes Wissen schaffen kannst. So ist zum Beispiel notwendig:
- die Fähigkeit zu beobachten und wahrzunemhen
- Zeit zu beobachten
- eine Motivation oder Lust zu beobachten

und ganz wichtig:
- Du darfst unter keinem Beobachtungsverbot stehen
Beispielsweise bezüglich dem Tod stehen viele Menschen wie du mit evangelischer oder katholischer Erziehung unter dem Verbot, über das Leben vor der Geburt und das Leben nach dem Tod die Wahrheit zu sehen, wegen den entsprechenden Lehr- und Denkverboten der Päpste. Auch die evangelische Kirche hat ja bekanntlich diese Lehrverbote über die Wahrheit bezüglich der Wiedergeburt, also diese verhängten Lehrverbote von den Päpsten aus dem 3. und 7. Jahrhundert übernommen. Im Urchristentum war die Wiedergeburtslehre ja noch enthalten.
Diese Wahrnehmungsverbote wirken primär auf unbewusster Ebene und solage du dich nicht aus diesen Denkverboten befreit hast, ist dein Geist natürlich das Opfer, also der Gefangene dieser Verbote. Dazu existieren aber in der Kategorie Christentum bereits einige Artikel.

lg von Andreas
 

 
10. Inge Delz schrieb am 02.6.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas,

beschäftige mich seit über 20 Jahren mit der spirituellen Seite des Menschen. Die obigen Ausführungen sind gut und ich bestätige diese hiermit.

Gruß Inge
 

 
11. kopp schrieb am 21.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Andreas, ich setze mich mit dem spirituellen auch seit langem auseinander und möchte wissen ob du meinen Schilderungen glauben schenken kannst. Ich war bei einer Akasha Chronik Aufstellung 2014 und der Kollege vom Medium sagte wir dürfen die Aufstellung nur ausführen wenn keine Suizid Gedanken bestehen. Ich hatte gesagt akut nicht aber ich hatte schon welche der Kollege sagte das macht nichts. Ich hatte schon vor der Sitzung Angst und kein gutes Gefühl. Und als das Medium sich mit meiner Seele verbunden hat, indem ich meine Hand auf ihren Arm legte. Dann sagte das Medium es sei ein Wesen im Raum das nicht möchte dass ich man mir aus der Chronik vorließt. Eine Kartenlegerin meinte wenn ein Ego in Engelsenergien gerät kann dies dazu führen das es dies nicht verkraften kann und Drogen konsumiert.
Mir wurde erzählt ich hätte beide Seelenanteile abgespalten und an einen Perimeus abgegeben, da er mir versicherte wenn ich diesen Seelenvertrag eingehe muss ich keine Verantwortung übernehmen. Dies würden Lebensgefährten, Orden und Familie für mich tun.
Und Sie sprachen darüber wie ich z.b von meiner einstigen Mutter in einer früheren Inkarnation an einen Mönchsorden abgegeben wurde und
dort von dem Ordensleiter groß gezogen wurde, aber keine Rechte hatte und mir gesagt wurde du kannst froh sein das du einen Dach über dem Kopf hast. In meinem jetzigen Leben habe die Erfahrung gemacht das man mich in Entscheidung nicht mit einbezogen hatte und auch immer schon dieses Gefühl als Kind. Zudem 3 -5 Stunden Schlaf im Alter von 16 sowie Esstörungen und Zwangsrituale. Meine damalige sagte dies passt auf das Autismus Krankheitsbild Aspegersyndrom. Einiger dieser Symptome sind meines erachtens die Ursache dafür das meine damalige Freundin die auch bei dieser Sitzung war in einem vergangenen Leben vergewaltigt habe. Denn so ein Opfer fühlt sich hilflos und ohnmächtig und meiner Überzeugung nach bekomme ich dann durch so ein Vergehen eine Krankheit mit die diese Gefühle in mir auslöst sprich ich erfahre dann wie sich der damalige Mensch sein Leben lang gefühlt hat.
Das ergibt auch Sinn, weil ich als Kind in meinem eine schwarze Gestalt sah und immer Angst hatte Sie will etwas von mir und mich im Bett immer umgedreht habe und das Licht brennen lassen musste, oder auch immer mich fürchtete auf Toilette gehen zu dürfen aus Angst es nicht zu dürfen. Ich hörte auch immer wieder Schritte in Richtung meines Zimmers.
Jemand der längere Zeit in Indien lebte sagte wer im Leben Steine schmeißt bekommt Sie zurück und man erlebt durch seine Taten denn Traum im Traum anhand von Gefühlen die sich in bestimmten Krankheiten niederschlagen anhand dessen was man für Gefühle einem Menschen in einem vorherigen Leben zugefügt hat.
 

 
12. kopp schrieb am 21.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Nun bin überzeugt das meine Aufgabe darin besteht mich in dieses hineinfallen zu lassen und solange zu fühlen bis das Ego innerlich stirbt. Nur wie soll ich das aushalten können?
 

 
13. Andreas schrieb am 21.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Dieses Fühlen müssen dessen, was man anderen angetan hat, geht eigentlich nicht bis das Ego stirbt. Aber es kann sein, dass ein Teil vom Ego sozusagen sterben muss, damit man sich das überhaupt erlaubt zu fühlen.

Grundsätzlich hört dieser Zwang dies zu fühlen in dem Moment auf, wenn man es sich einmal erlaubt hat, es "total" zu fühlen. Also es bringt mehr, wenn man einmal voll und ganz in das Gefühl geht, als wenn man es hundert mal so ein bisschen fühlt. Dies ist der Grund, warum einem die Seele oft dann das Selbe oder Ähnliches kreiert, damit man so voll und total in das Gefühl reinkommt. - Wenn man sich allerdings erlaubt dieses Gefühl freiwillig total zu fühlen, dann entfällt für die Seele der Grund, warum sie die Situation zusätzlich real erschaffen sollte.

Ansonsten, du hast ja da einiges über deine früheren Leben erfahren, bei so etwas ist es immer sinnvoll zu schauen, was muss ich noch vergeben. Zb der früheren Mutter, dass sie dich in den Orden gegeben hat, usw. Auch hierzu muss man sich tief einfühlen um zu erkennen, ob da noch eine Vergebung gebraucht wird. Oder zb ob du dir selber vergeben musst, weil du nicht vom Orden geflüchtet bist usw - also genau schauen wo muss noch etwas vergeben werden.

lg von Andreas
 


 

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