Formen der Angst

Angst ist ein Gefühl, also eine Energieform oder besser gesagt ein energetisches Gebilde, welches natürlich sehr komplex und umfangreich sein kann. Es kann viele Körperbereiche und Auraschichten des Menschen durchdringen. Wie wir in Träumen sehen, in denen wir mit Ängsten konfrontiert werden, können diese Energiegebilde von unserem Unterbewusstsein wie externe, von uns getrennte Wesenheiten wahrgenommen werden. Trotzdem haben wir selbst, beziehungsweise unser Geist sie erschaffen, und so sind auch nur wir selbst verantwortlich was mit diesen energetischen Angstgebilden weiter geschieht. Wir können sie mit der Kraft unseres Geistes wieder auflösen, oder füttern und pflegen, bis sie die Größe von Monstern erreicht haben und uns zu Opfern von Panikattacken, Psychosen oder was auch immer machen.

Es gibt viele Formen Angst aufzulösen. Allen gemeinsam ist, dass diese Angstgebilde mit lichtvollen Gedanken soweit angereichert werden, dass sie mehr und mehr verglühen, sozusagen verbrennen und dadurch aufgelöst sind. Diesen Vorgang nennt man Transformation. Er kann zu jeder Zeit und in jeder der nachfolgend beschriebenen Phasen der Angstverdrängung durchgeführt werden. Es ist also nie zu spät um Ängste aufzulösen.

Die 3 Formen oder Phasen der Angst, wenn sie verdrängt wird:

Angst, die nicht bewusst oder unbewusst bearbeitet, also transformiert wird, durchläuft einen Verdrängungsweg, der immer die folgenden Stationen beinhaltet. Dabei kann die Geschwindigkeit völlig unterschiedlich sein. Die Phase der Lähmung kann innerhalb einer Mikrosekunde erreicht sein, oder auch erst nach Jahrzehnten oder gar nach mehreren Leben. Solange die Angst nicht transformiert wird durchläuft der Mensch in jedem Fall die folgenden Phasen:

Verdrängungsmechanismen ( 1. Angstphase )

Egal, warum eine Angst nicht sofort aufgelöst wird, vielleicht haben wir gerade wichtigeres zu tun, oder wir fühlen uns zu schwach uns der Angst zu stellen, oder wir sind einfach zu bequem, in all diesen Fällen wird die Angst zunächst verdrängt. Das heißt, sie wird in einen Teil unseres Bewusstseins verschoben, dem wir weniger Priorität einräumen, das heißt, dieser Bereich ist weniger mit Energie durchflutet, er ist also dunkler. Die Angst beziehungsweise das energetische Angstgebilde kühlt dadurch selbst auch ab, wird von der Schwingung niedriger, ja, kann sogar ziemlich zur Erstarrung kommen.
Wichtig zu verstehen ist, dass es bereits in dieser Phase auf der geistigen Ebene zu einer Trennung, ja zu einer Art Trennungslinie zwischen Uns selbst und dem Angstgebilde kommt. (Diese Trennungslinie zwischen uns und der Angst wächst in Phase 2 zu einer Art Wall heran, hinter dem wir sozusagen Schutz suchen.)
Wir versuchen die Angst aus unserem Sein hinauszudrängen, was natürlich nicht gelingen kann, da wir ja resonanztechnisch wie ein Magnet auf dieses Angstgebilde wirken, weil es die Folge unserer selbst erschaffenen Kreationen ist.
Praktisch versucht der Betreffende in dieser Phase alles zu vermieden, was ihn an die Angst erinnert:

Also kurzum alles, was man gemeinhin Verdrängung nennt.
Jedoch - es gelingt niemals perfekt, und zwar weil die Seele will natürlich nicht auf ewig einen solchen Angst-Energie-Klotz mit sich herum schleppen. Die Seele wird also immer die Verdrängungsmechanismen torpedieren. Falls der Weg der Transformation und Auflösung noch immer vermieden wird muss darum die Verdrängung immer wieder erneuert oder stabilisiert werden. Dadurch wird diese Trennungslinie die uns von der Angst trennt immer mehr zum Wall, weil er immer mehr mit Gedankenkraftenergie aufgeladen wird, und wir gehen unmerklich in Phase 2 über:

Schutzmechanismen ( 2. Angstphase )

Durch die Prozesse in Phase 1 manifestiert sich durch die Wirkungen unserer Gedanken ein immer größer und fester werdender Trennungswall zwischen uns und dem Angstgebilde. Wir benutzen diesen Wall nun um uns noch weiter vor der Angst und allem was dazugehört abzugrenzen. Wir verbarrikadieren uns sozusagen hinter diesem Schutzwall.
Dieser zunächst nur auf der geistigen Ebene vorhandene Schutzwall manifestiert sich dann aber auch im realen Leben auf die eine oder andere Weise, zum Beispiel in Form von:

Dauerhaft kann keine dieser Maßnahmen Schutz vor der Angst bieten, weil das Gefühl der Angst durchdringt letztlich alle Schutzmauern. Allerdings können sie uns aber helfen, Zeit zu gewinnen um überhaupt in Ruhe die Angst auflösen zu können. Wird der Weg der Transformation und Auflösung dann weiterhin vermieden so führt das Anwachsen der Schutzmechanismen zu immer mehr Blockierungen im Leben. Die Einschränkungen werden immer mehr, am besten am Bild des Messies sichtbar, der sich in der eigenen Wohnung kaum noch bewegen kann. Die Handlungsspielräume werden immer geringer, und so geht es unmerklich nahtlos in die nächste Phase, die Lähmungsphase über.

Lähmungsmechanismen ( 3. Angstphase )

Das ist das Endstadium, Gelähmt sein vor Angst. Dabei kann diese Lähmung sich auch als Krankheit zeigen. Eine Krankheit ist ja auch immer eine Art Lähmung oder Erstarrung, also ein Einschränkung. Auch Unfälle können diese Phase einleiten, jemand kann sich nur noch im Rollstuhl bewegen, ist vielleicht sogar im Gips und so weiter. Jedenfalls muss man sich in dieser Phase nun immer mehr der Angst stellen, weil man sich immer weniger bewegen kann.
Durch die Lähmung oder Einschränkung erzwingt der Körper dass man sich mit dem Angstgebilde auseinandersetzt. Auch wenn dies meist unbewusst geschieht so ist es doch eine Art erzwungene Transformation die nun stattfindet.
Durch eine Lähmung kann der Mensch gar nicht mehr anders, als im erstarrten Zustand der Angst ins Auge zu sehen. Er ist zu anderen Handlungen und anderen Gedanken nicht mehr fähig.
Wenn der Mensch in dieser Phase angekommen ist, dann hat die Auseinandersetzung mit der Angst aller oberste Priorität und er hat die Chance innerlich zum Anfang der Angst zurück zu kehren, um sie aufzulösen.
Der Kreis hat sich geschlossen.


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