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Kommentare zu:
Zähne

Sie finden hier die Kommentare Nummer 37 bis 42 von insgesamt 151 Kommentaren zu dem Artikel Zähne

37. Susa schrieb am 07.7.2019:

Lieber Andreas, ich habe mehrere Baustellen, die ich erst vor etwa 6 Jahren wahrgenommen bzw. erkannt habe. Eine davon betrifft auch meine Zähne: Ich bin als Kleinkind mit meinen Schneidezähnen auf den Nachtkasten gefallen, der neben dem Bett meiner Großeltern stand. Ich weiß nicht, ob es beim Herumspringen passiert ist oder ob ich geschlafen und geträumt habe. Ein Schneidezahn ist daraufhin schief nachgewachsen. Das hat mich mein ganzes Leben gehemmt zu lachen. Dann im Alter von ca. 20 Jahren ist mir ein Nachbarzahn halb weggebrochen, da dieser eine entzündete Wurzel hatte. Anstatt mich umfassend zu informieren, habe ich gedacht, dass die einzige Lösung in einer Krone besteht, um perfekte, gerade Zähne zu bekommen. Ich bin zu einem Zahnarzt, dieser hat mir dann eröffnet, dass er fünf (!) Zähne im Frontbereich beschleifen müsse, damit es mit dem verdrehten Zahn zusammen passt. Ich muss besessen gewesen sein, anders kann ich mir das nicht erklären, dass ich vier gesunde Zähne opfern wollte bzw. geopfert habe! Das ist zu meinem größten Lebenstrauma geworden. Ich könnte immer noch weinen, wenn ich darüber nachdenke, was ich mir selbst angetan habe. Ich hatte zwar noch mit meinen Eltern darüber gesprochen, ob ich das machen soll, aber denen war das offensichtlich auch nicht so klar, was das bedeutet. Manchmal kommt bei mir auch das Gefühl auf ,dass meine Eltern nicht gut genug auf mich aufgepasst haben.

Jedenfalls hat das Drama mit der Entscheidung zu dieser unglücklichen Zahnbehandlung erst begonnen - ich wünschte mir, ich hätte den schiefen Zahn behalten. Die Behandlung endete in einer Katastrophe: Die Zähne waren unnatürlich in der Gestaltung und auch Farbe und sie waren an einer Seite schief und die Ränder oben waren zusehen. Der Zahnarzt musste nachbessern, aber es änderte sich nicht wirklich. Ich hatte dann keine Kraft mehr und habe es so belassen. So bin ich 20 Jahre lang herum gelaufen und habe immer vermieden, beim Lachen und Sprechen meine Zähne zu zeigen. Ich denke, durch dieses permanente Kontrollieren habe ich eine Unnatürlichkeit bzw Befangenheit beim Sprechen und Lachen entwickelt. Vor diesem für mich traumatischen Erlebnis bin ich dann auch jahrelang nicht mehr zum Zahnarzt - bis ich 2008 einen Zahnarzt gefunden habe, zu dem ich wieder Vertrauen bekam und der mir die verunstalteten Zähne neu gemacht hat. ich war überglücklich endlich richtig lachen und meine Zähne zeigen zu können bzw. nicht mehr darüber nachzudenken wie ich aussehe.

Leider ist es nicht dabei geblieben: 2013, also nur fünf Jahre später hatte ich eine Wurzelentzündung an einem tragenden Pfeiler, so dass es hieß, dass dieser entfernt werden müsse. Der Zahnarzt ging mittlerweile in Rente, so dass ich mir einen neuen suchen musste. Aufgrund einer Empfehlung hatte ich bald meinen Zahnarzt, der mir als einzig akzeptable Lösung Implantate vorstellte. Die Implantate erschienen mir auch als eine gute Lösung, aber angeblich hätte ich einen Überbiss, der zu wenig Platz lassen würde für die Zahnimplantate im Oberkiefer. Die Empfehlung des Zahnarztes und des Kieferchirurgen war eine Zahnkorrektur im Unterkiefer. Ich wusste nicht, wie ich mich entscheiden sollte, einerseits hatte ich Angst, dass es Probleme geben könnte, wenn ich es nicht mache, andererseits waren da auch nicht unerhebliche Zusatzkosten. Damals hatte ich gedacht, dass es eine richtige Entscheidung ist, heute sehe ich die Entscheidung eher vor dem Hintergrund aus einer Angst heraus. Das Ende vom Lied ist jetzt, dass die Zähne als Korrektur leicht nach vorne gekippt wurden, um Platz zu schaffen. Da die Zähne im Oberkiefer aber zu unten angepasst werden müssen, stehen diese jetzt noch viel mehr im Überbiss. Obendrein sind Implantate dicker, so dass ich jetzt leicht abstehende Zähne im Oberkiefer habe und dies meine Erscheinung verändert hat. Wenn ich nur leicht lächeln möchte, verspannt der Kiefer, weil es unnatürlich ist. Hinzu kommt, dass der Zahnarzt nicht die richtige Farbe getroffen hat, viel zu hell und dadurch unnatürlich. Ich bin fix und fertig.

Sorry, wenn es sehr ausladend geworden ist, aber ich möchte verstehen, was alle diese Stationen für eine Bedeutung haben, angefangen vom Kleinkind bis heute. Was ist das, dass ich diese unglücklichen Erlebnisse hatte bzw. habe? Was habe ich aufzulösen? Und vor allen Dingen, wie kann ich heilen, wenn Zähne weg sind oder an deren Stelle Implantate sitzen? Wie kann man mit wurzelbehandelten Zähnen und deren Verbindung zu Organen umgehen? Man liest immer, dass wurzelbehandelte Zähne nicht gut seien, aber was macht man, wenn man das schon alles hat? Mein Zahnfleisch ist an manchen Stellen auch zurückgegangen. Kann man es eigentlich wieder wachsen lassen? Und wie? Ist mir das alles widerfahren, weil ich meine Zähne nicht geliebt habe? Woher kommt das? Wie kann ich dieses Trauma heilen?

Liebe Grüße
Susa

38. Andreas schrieb am 08.7.2019:

Hallo, ja, das mit den Zahnärtzen in Deutschland, das ist definitiv schlechtes Karma. Kaum ein Deutscher kann dem entrinnen, und wenn man es kapiert hat, dass das fast alles nur Abzocke ist, und fast eine jede Behandlung immer derart ist, dass irgendwann eine nächste, meist noch teurere Behandlung kommt, also bis man das verstanden hat, ist man meist schon über 40 und dann sind meist schon viele Zähne dem Zahnarzt zum Opfer gefallen. Das schlimmste ist, dass die Zahnärzte das selber glauben, was sie erzählen und tun und das kommt weil sie sich im Studium 5 Jahre lang Brainwashing unterzogen haben. Ich glaube nicht dass es in D einen Zahnarzt gibt, der mein Vertrauen verdient hätte, weil ein solcher würde ja in D gar nicht zugelassen, bzw ihm würde seine Zulassung entzogen werden. Auch daraus, ergibt sich eine Botschaft, nämlich selber nach den psychischen Ursachen zu forschen und diese aufzulösen. Es ist sozusagen schon der Gedanke krank, zu glauben, dass ein Zahnarzt Verantwortung für deine Zähne hätte. Das hast du selber, niemand sonst. Da es bei dir bereits als Kleinkind begonnen hat, wirst du in früheren Leben nach den Ursachen schauen müssen.

Zitat:

..habe immer vermieden, beim Lachen und Sprechen meine Zähne zu zeigen. Ich denke, durch dieses permanente Kontrollieren habe ich eine Unnatürlichkeit bzw Befangenheit beim Sprechen und Lachen entwickelt.


ja, da kann die Ursache ein Freude- oder Lachverbot sein, was du mit dir herumschleppst.
Nicht zu sich selber stehen zu dürfen (also auch zur eigenen Freude), ist ja grundsätzlich ein Wurzelchakrathema, also auch ein Thema der Zähne.

lg von Andreas

39. susa schrieb am 10.7.2019:

Lieber Andreas,
lieben Dank für deine Hinweise. Zu der Verantwortung, als zahnärztlicher Laie kann ich mich doch nur auf den Zahnarzt verlassen - habe ich eine andere Möglichkeit?
Wie kann ich einem möglichen Freude- und Lachverbot in früheren Leben auf die Spur kommen? Könnte ich das alleine auflösen?
LG

40. Andreas schrieb am 10.7.2019:

Hallo,
Bezüglich der wahren geistigen Ursachen ist der Zahnarzt doch genau so Laie wie du. Ein Zahnarzt wird da in keinster Weise geprüft. Deswegen betrachte ich die Ausbildung von Zahnärzten ja als so furchtbar mangelhaft, weil dies alles nicht enthalten ist. Wenn man die wahren Ursachen auf der geistigen Ebene nicht angeht ist das nicht immer nur ein Herumgefusche ? ganz egal wie gut der Zahnarzt handwerklich ist. Die deutsche Sprache hat dafür sogar einen Begriff, nämlich das sogenannte "herumdoktern"..

> ..Könnte ich das alleine auflösen?
Auch das obliegt deiner eigenen Verantwortung dies zu entscheiden. Es hängt ja davon ab, wie gut du gelernt hast mit deinem Geist umzugehen. Was für Methoden du gelernt hast, usw..

lg von Andreas

41. susa schrieb am 12.7.2019:

Ja, das Herumdoktern ist mir nur allzu gut bekannt. Aktuell aufgrund von aufgetretenen Kreuzschmerzen (mittlerweile wieder weg) und einem noch leicht tauben Oberschenkel (nur obendrauf, links). Kein Arzt weiß was los ist (Untersuchungen unauffällig), aber die Krankheitsindustrie versucht einen trotzdem zu beschäftigen - muss ja finanziert werden, das System.
Dieses Signal habe ich jetzt zum Anlass genommen, mich wieder mehr auf mich selbst zu konzentrieren bzw. mir zu vertrauen.
Ich stehe mit dem bewussten Umgang meines Geistes relativ am Anfang und Methoden habe ich für mich auch noch nicht weiter angewendet, außer Meditationen, aber ich bin noch relativ unkonzentriert , lasse mich leicht ablenken.
Ich übernehme gerne die Verantwortung für die Auflösung, bin aber immer noch besessen von einem Perfektheitsdenken, so dass ich schnell daran zweifele, ob ich das richtig mache.
Welche Methoden wären denn geeignet?

Danke für deine immer wieder zum Weiterdenken anregende Antwort!
LG

42. Andreas schrieb am 13.7.2019:

Hallo susa,
Welche Methoden für dich die passendsten sind, das kannst du selber viel besser herausfinden. Solche Fragen sollte man nicht anderen stellen, weil da fängt es ja an, dass man aus sich selber heraus die Verantwortung für sein Leben übernimmt.

Taube Oberschenken können eine Entsprechung darin haben, dass es einen tauben Anteil in einem selber gibt im Bezug auf Themen wo man große Schritte also große Veränderungen angehen sollte.

lg von Andreas


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