Abgespeicherte Gefühle

Gefühle, die der Mensch irgendwo abgespeichert hat (im Körper oder in der Aura), sind immer auch so genannte "verdrängte Gefühle". Der Mensch hat mit diesen Gefühlen oder deren Ursachen noch keinen Frieden gefunden. Darum hat er ihnen nicht erlaubt den Weg durch den ganzen Körper zu gehen. Er hat ihnen den Transformationsprozess zb über die Wirbelsäule hinauf bis ins Scheitelchakra nicht zugestanden. Stattdessen sind diese Gefühlsenergien dann sozusagen im Körper stecken geblieben, haben sich festgesetzt.

Solcherart abgespeicherte oder erstarrte Gefühle können lange Zeit im Körper des Menschen verweilen. Jedoch auch wenn sie nicht mehr aktiv, im Sinne von bewusst wahrnehmbar, sind, so hinterlassen sie trotzdem eine Wirkung. Schließlich strahlen sie noch immer ihre spezifisch typischen Schwingungsmuster aus, mit denen sie Resonanzen erzeugen, die dann nachhaltigen Einfluss auf das Leben des Betreffenden haben und sogar zu Krankheiten führen.
Diese Wirkungsmechanismen sollen an einem Beispiel verdeutlicht werden: Nehmen wir mal das Gefühl der Trauer. Unsere Beispielperson hatte also ein extrem trauriges Erlebnis, bei welchem sie sich aber nicht erlaubt hatte, diese Trauer ganz auszuleben beziehungsweise anzunehmen. Sie hatte also kurz gesagt diese Trauer verdrängt. Dieses ungelebte und darum untransformierte Gefühl der Trauer verblieb also im Körper der Person. An dieser Körperstelle sitzend zieht es nun wie ein Magnet wiederum Situationen in das Leben der Person, welche wieder ein solches Gefühl der Traurigkeit verursachen. Dies geschieht aufgrund der Resonanzgesetze automatisch. Die Person braucht also gar nicht zusätzlich mithilfe ihrer Gedankenkräfte eine solche neuerlich traurige Situation erschaffen. Durch ihre Resonanzen landet sie automatisch in solchen Situationen.
Dadurch, dass sie die alten Trauergefühle nicht losgelassen (sondern stattdessen verdrängt) hat, hat sie praktisch betrachtet ihrem Unterbewusstsein die Botschaft übermittelt:
Ich will Trauergefühle erleben, ich halte an Trauer fest, ich will Trauer fühlen, etc..
Das Unterbewusstsein erfüllt natürlich diese Wünsche. So entsteht ein Mechanismus der die alten abgespeicherte Gefühle immer wieder auf neue erlebbar werden lässt. Die Situation mag zwar jedes Mal neu und anders sein, das Gefühl ist aber immer wieder dasselbe (weil über das Gefühl wird ja die Resonnanz erzeugt, welche das neuerliche Ereignis in das Leben der betreffenden Persoon zieht und manifestiert).

Heilung

Eine jede dieser Gefühlswiederholungen bildet in sich die Chance zur Heilung weil jedes Mal sich dem Menschen aufs neue die Möglichkeit bietet, das Gefühl ganz anzunehmen und den Transformationsprozess bis zum Ende zu durchlaufen, also bis das Gefühl im Scheitelchakra transformiert wurde. Erst dann ist es "verbrannt" und aufgelöst. Gelingt dies dem Menschen einmal, so ist dadurch der Weg geebnet, dass sein Unterbewusstsein diesen Weg auch mit den älteren abgelagerten Speicherungen durchlaufen kann. Man kann sich das so vorstellen: Wenn es dem Mensch energetisch auf Körperebene einmal gelingt die Energieblockaden zu durchbrechen, die dem Gefühl auf dem Transformationsweg ins Scheitelchakra im Wege standen, so können dadurch auch die anderen alten gestauten Gefühlsenergien leichter abfließen, die ja alle in ähnlichen Resonanzmustern schwingen. So ist dann also auch die bewusste Auflösungsarbeit alter abgespeicherter Gefühle sehr vereinfacht. Man muss also gar nicht immer bis in frühere Leben zurück gehen, meist genügt bereits die Arbeit am zuletzt erlebten Trauma, welches mit denen aus früheren Leben erlebten Traumata in Resonanz schwingt. Die älteren Gefühlsspeicherungen, die wie Zwiebelschichten angeordnet sind, lösen sich dann viel leichter (wenn nicht bewusst, so geschieht es unbewusst in Träumen). Diese verdrängten abgespeicherten Gefühlsablagerungenzwiebelschichten gehen oftmals bis in viele vorherige Leben zurück.
Das sind also große Veränderungen und große Heilung die der Mensch dann erleben kann.

 


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Kommentare

 
1. yas schrieb am 07.11.2011:

Sehr interessante Theorie... Kann da textlich noch weiter ins Detail gegangen werden? ich versuche es gerade auf verletzungen in der Partnerschaft umzumünzen, aber der groschen ist (noch) nicht ganz gefallen... (kann auch am späten Abend liegen)...
 

 
2. Andreas schrieb am 07.11.2011:

Hallo, ja es geht nicht so sehr um die Verletzungen, sondern um die Gefühle die dadurch jedesmal aufs Neue erzeugt werden. Man kann das ja gerade bei Partrnerschaft oft beobachten: Jemand wählt zwar einen neuen Partner, aber schon nach kurzer Zeit geschieht dasselbe Muster, sprich es werden dieselben Gefühle erzeugt. Darum gilt gerade auch bei Partnerschaft der oben geschrieben Satz:

Zitat:

..jedes Mal sich dem Menschen aufs neue die Möglichkeit bietet, das Gefühl ganz anzunehmen und den Transformationsprozess bis zum Ende zu durchlaufen..



Also ganz praktisch im Bezug auf Partnerschaft:
Nicht einen neuen Partner suchen, sondern stattdessen einen neuen Weg wählen, um mit dem erzeugten (schlechten) Gefühl umgehen. Anstatt dem alten Weg, das Gefühl abzulehnen (=Verdrängung), einen neuen Weg wählen, das Gefühl annehmen und transformieren.
(Dies war, ganz nebenbei bemerkt, der eigentliche ursprüngliche Sinn, wenn die katholische Kirche empfohlen hat für immer bei einem Partner zu bleiben.)

Grüße von Andreas

 

 
3. Ariane schrieb am 09.4.2013:

Hallo, dies würde bedeuten, dass ich alleinige schöpferin und nicht nur mit-schöpferin des verhaltens des partners wäre. ich glaube eher, dass es die resonanz ist, die zu solchen partneren führt.

was mir an der oben beschriebenen theorie nicht gefällt, ist dass sie aussagt, dass es im grunde nur mal ein urereignis für den schmerz gab, und alles andere im und in weiteren leben nur aufgrund der nicht gefühlten gefühle passiert.
Ich gehe mit der Theorie soweit mit, dass es richtig ist, alte nicht gelebte gefühle dadurch zu transformieren, dass man sie einfach fühlt, sie annimmt und fühlt. Dadurch lösen sie sich auf.
Schmerzliche Gefühle die in aktuellen Situationen entstehen, sind aber sowohl zu fühlen als auch als Botschaft und Handlungsaufforderung zu sehen, etwas zu ändern. Wenn einer den anderen mit einem messer in den arm schneidet, würde es auch nichts bringen, nur den schmerz zu fühlen. Nein, der Schmerz sagt, stop, schau hin und bring Dich aus dieser Situation heraus. Der neue Weg mit dem Gefühl umzugehen ist dann, es wahrzunehmen und ernstzunehmen, was bedeutet, die mich verletzende Menschen zu verlassen.

und wenn ich mir erlaube das gefühl zu fühlen und auch seine botschaft zu verstehen, dann kann die konsequenz aus der Selbstachtung und Selbstliebe heraus auch sein, dass ich den Partner wechsele, weil sich eben durch meine Heilung auch die Resonanz geändert hat und daraus erkenne,
dass der andere nicht nur mir was angetan hat, sondern auch dass ich etwas mit mir habe machen lassen.

was also bedeutet, geht der eine partner seine heilung an, dann zieht es ihn auch in heile situationen zu heilen menschen, und der andere wird auch wieder sein passenden gegenstück finden, jemand der das thema noch nicht geheilt hat.

Die Chance zur Heilung besteht immer für beide.
wenn beide zur heilung bereit sind und sie annehmen, kann und wird man zusammen bleiben, weil beide sich weiterentwickeln. Es kann aber auch sein, dass die Beziehung nur die Aufgabe der Heilung dieser Themen hatte und damit ihren Sinn erfüllt hat und sich doch auflöst.

was meint ihr dazu?
 

 
4. Andreas schrieb am 09.4.2013:

Hallo,
das Beispiel mit dem Messer zeigt das sehr gut, dass das Gefühl an sich danach strebt, ins Bewusstsein zu gelangen um transformiert zu werden. In dem Messer-Beispielfall hat die Seele das Gefühl (Messerstichschmerz) ja bereits so stark verstärkt, dass der Betroffene reagieren muss. Es ist also Verdrängung nicht mehr möglich, allerdings in besagtem Beispiel nur kurzfristig. Der Betroffene hätte durchaus die Möglichkeit den Schmerz kurz darauf gleich wieder zu verdrängen und von sich zu weisen. Die Seele erschafft dann oftmals noch einen zweiten und dritten Messerstich. Oder der Betreffende hat wochenlange Schmerzen und erhält dadurch die Möglichkeit den Schmerz anzunehmen. Allerdings raubt die moderne Schulmedizin uns oft die Möglichkeit unseren Schmerz zu fühlen indem sie uns hilft uns zu betäuben.


Zitat:

und alles andere im und in weiteren leben nur aufgrund der nicht gefühlten gefühle passiert.


Nö - durch die Kraft der Gedanken kannst alles andere beliebig erzeugen. Aber über die Kreationen durch den verdrängten Schmerz, welcher ja auch eine gedankenenergie ist, besteht keine Kontrolle (gerade weil diese Energien ja verdrängt sind).


Zitat:

dies würde bedeuten, dass ich alleinige schöpferin


JA, so ist es.
Alles, auch dein Partner, ist nur virtuell vorhanden, wie in einem Videospiel, von dir virtuell erzeugt, nach deinen individuellen Lernwünschen. Wie in einem Videospiel ist alles Illusion (Maya)

lg Andreas
 

 
5. NanaSoleil schrieb am 12.12.2014:

Hallo..

Ich hatte gestern einen wirklich heftigen Gefühlsmoment... Ich habe mich ganz auf die Liebe meines Partners eingelassen und ein tiefes Gefühl von Schmerz kam in mir hoch und tiefe Dankbarkeit.. Für mich fühlte es sich so an, als wäre mein Partner ein kleines verletztes Kind, dass unglaublich dankbar für die Liebe ist die es erfährt... Ich weiß dass das Gefühl Wahrheit ist aber erfahren habe ich diese Wahrheit als ein Teil meines Partners und nicht mir selbst.. War das eine Projektion von mir.. Das was ich in ihm sehe, was diesen Schmerz in mir auslöst.. Ist das wirklich meins?? Es wäre ein ziemlich großes Gefühl was ich da zulassen müsste...

Danke für den schönen Text
~Liebe~

Nana
 

 
6. Andreas schrieb am 13.12.2014:

Hallo,
Das ist ja letztlich egal, ob es nun deins war oder ist, wichtig ist, dass du es dir erlaubt hast zu fühlen. das ist ein gutes Beispiel, denn durch das Fühlen hast du angenommen, was da war, und dadurch ist es nicht verdrängt, kann also nicht störend wirken. Denn, alles, was wir liebend annehmen (auch Gefühle) kann ordnet sich an unserer Liebe aus und wirkt dann automatisch zu unserem besten.
(Der Verstand kann und braucht diese Dinge nicht immer verstehen.)


lg von Andreas
 

 
7. Aki schrieb am 12.4.2015:

Hallo Andreas,

das Thema mit der verdrängten Trauer trifft bei mir ziemlich den Kern, da ich immer wieder Männer anziehe, die ich und die mich lieben, die jedoch anderweitig gebunden sind und ich immer wieder 'leide'.

Heute ist der 35. Todestag meines Vaters. Meine Mutter hat damals für sich selbst und für uns keine Trauer zugelassen. Meine Geschwister und ich mussten stark und hart sein und weiter machen. Trost und Nähe oder in Arm genommen werden gab es nicht.. Wir haben bestimmt 20 Jahre nicht über unseren Vater gesprochen. Aus heutiger Sicht unvorstellbar wie unsere Mutter uns so kontrollieren konnte.

Ich bin Single, wünsche mir eine Beziehung, lerne jedoch immer wieder Männer kennen, die gebunden sind. Sprich ich verliebe mich in Männer (und sie sich in mich), die nicht bei mir bleiben und ich immer wieder diese tiefe Traurigkeit des Alleinseins, des Abschieds und auch des nicht wichtig genug Seins, auslösen. Das Gefühl ist sehr intensiv und macht mich schwach und ohnmächtig. Zu Anfang der Beziehung schützt mich noch meine Vorsicht und sobald ich tiefere Gefühle zulasse, geht er weg. Ich habe jedes Mal die Hoffnung, dass 'dieser Mann' nun bei mir bleibt. Wie gelähmt und kraftlos akzeptiere ich, dass er geht (es gibt ja gute Gründe dafür). Ich kann nicht mal wütend sein und auch nicht richtig weinen. Es fühlt sich einfach nur dumpf an.

Ich will da raus kommen. Ich habe so viele Fragen in meinem Kopf was mich blockiert und was ich tun muss, damit diese Wiederholungen aufhören und ich eine glückliche, beständige und liebevolle Beziehung leben kann.

Danke Dir für Deinen Ratschlag.

Liebe Grüße,

Aki
 

 
8. Andreas schrieb am 12.4.2015:

Hallo Aki,
da ergeben sich also mindestens zwei Ebenen, auf denen du arbeiten kannst:

1. Single sein aus unbewusster Solidarität mit dem Schicksal der Mutter (kann zb mit Familienaufstellungen bearbeitet werden).

2. Warum hat es dich in diesem Leben in eine solche Konstellation gezogen, bzw was gibt es aus früheren Leben aufzulösen (kann mit Rückführungen angeschaut, bearbeitet und aufgelöst werden).

Und solange es noch am Wirken ist, musst du dich halt erstmal damit abfinden dass deine Beziehungen erst mal nicht so lange halten (=annehmen wie es ist und evt dir selbst vergeben, denn du selbst (deine Seele) hat dich ja in diese Lernsituation hineingeführt).


lg von Andreas
 

 
9. Bärbel schrieb am 23.5.2016:

Hallo Andreas,
vielen lieben Dank für diesen Artikel.
Gibt es Empfehlungen, wie ich mich selbst bei diesem Prozess unterstützen kann. Ich habe mein Leben lang Gefühle verdrängt. Durch eine sehr schmerzhafte Situation kam es bei mir zu einer Krise. Nun habe ich das schmerzhafte Ereignis in der Therapie verarbeitet. Seither kommen angestaute Gefühle hoch. Scheinbar endlos. Es sind Situationen aus der frühen Kindheit, am Arbeitsplatz, mit Ex-Partnern.... Heißt das, das sind alles unverarbeitete Gefühle? Wenn ich tagsüber nicht zulasse, dass die Gefühle hoch kommen, passiert es nachts. Ich kann es weder kontrollieren noch dosieren. Es kommt an die Oberfläche und will verarbeitet werden. Was kann mir helfen? Ich schwanke noch immer zwischen Verdrängen und Annehmen, glaube ich. Ich glaube, ich habe das mit dem Annehmen noch nicht ganz verstanden :-(
Ich freue mich über eine Antwort!
Bärbel
 

 
10. Andreas schrieb am 23.5.2016:

Hallo Bärbel,
das ist doch wunderbar, dass sie hochkommen und dir bewusst werden. Da kannst du sie immer gleich sofort bearbeiten, also zum Beispiel eine Vergebung machen, oder was halt notwendig ist.

Annehmen bedeutet meistens, dass man eine Vergebung machen muss, also zb einen Vergebungssatz formulieren und denken (oder auch laut aussprechen) muss. Ohne einen solchen Vergebungsgedanken, ist es meist unverarbeitet, unverdaut (bis hin zu Stichwort Darmprobleme) und eben nicht angenommen.

Wenn es dir oft passiert kannst du auch viel üben, was eine gute Sache ist, denn irgendwann wird der Vorgang (was hochkommt sofort zu vergeben) zur Routine und er wird dann vom Unterbewusstsein übernommen, und dann bist du auf einer höheren Bewusstseinsstufe gelandet.

lg von Andreas
 

 
11. Bärbel schrieb am 24.5.2016:

Hallo Andreas,
danke für die schnelle Antwort.
Einerseits schön, dass nun alles hoch kommt. Andererseits ein Kraftakt, denn es scheint ALLES hoch zu kommen. Oder es kommt immer wieder hoch, weil ich es nicht verstehe, wie ich es verarbeiten kann!? Wie könnte denn eine Vergebung lauten? Ich sag mir immer: Es ist ok, dass die Gefühle da waren/ da sind.
Lg
 

 
12. Andreas schrieb am 24.5.2016:

Hallo Bärbel,
Es geht nicht darum den Gefühlen zu vergeben, sondern dem, was diese Gefühle erzeugt. (Bzw dem, was du glaubst, dass diese Gefühle erzeugt hat.)
Das heißt konkret, wenn ein Gefühl hochkommt, dann immer innerlich schauen, was für Bilder / Erinnerungen damit verbunden sind, und/oder was diese Gefühle aktuell getriggert, also ausgelöst hat.
Und diesbezüglich formuliert man dann einen oder mehrere Vergebungssätze.



lg von Andreas
ps: Vielleicht zum wissenschaftlichen Verständnis: Gefühle sind Energien und Energie kann ohne Information nicht existieren. Das heißt, dass in den Gefühlen IMMER auch die Information, also das Bild oder die Erinnerung enthalten ist und dass man deswegen immer herausfinden kann, um was es geht, wenn man sich innerlich fragt.
 

 
13. alois schrieb am 06.1.2019:

Hallo Andreas
Herzlichen Dank für die hilfreichen Lösungshilfen. Geht es bei der Annahme dieser Gefühle darum, sich dabei vorbehaltlos (anzunehmen ohne mit dem Einwand trotzdem, oder als Vergebung) zu lieben? Muss ich die Ursache ergründen?
Kannst du mir bitte dazu mehr sagen.
 

 
14. Andreas schrieb am 06.1.2019:

Hallo,
aus der göttlichen Ebene heraus annehmen geht sowieso nicht mit irgendwelchen Vorbehalten, Bewertungen, Urteilen, usw, weil auf dieser Ebene ist alles einfach nur so wie es ist. Gott wertet nicht, denkt nicht, verurteilt nicht usw, darum verhalten wir uns selbst im Idealfall ebenso um das Gefühl auf diese göttliche Ebene heraufzuziehen, wo es sich dann immer endgültig auflöst, bzw eigentlich nicht auflöst sondern einfach nur in eine göttliche (gute) Schwingung verwandelt (transformiert).
lg von Andreas
 

 
15. Maro schrieb am 26.5.2019:

Hallo Andreas,

ich habe seit einigen Monaten Katzenflöhe in unserer Wohnung, die leider auch mich und meine 2 Kinder beißen.
Hast Du damit Erfahrung, was das zu bedeuten hat?
Sie sind trotz aller Maßnahmen (Katze und Wohnung behandelt) wieder da.
Da steckt ja was dahinter...

Danke und herzliche Grüße
 

 
16. Andreas schrieb am 27.5.2019:

Hallo Maro,

Haut = ein Kontaktorgan = ein Kontaktthema, zb es juckt einen etwas zu tun, zb sprunghaft wie ein Floh zu sein. zb kontaktfreudig wie Sternzeichen Zwilling zu sein, also zb jeden Tag ein anderer sexueller Kontakt, weil:
Katze = auch ein Symbol für Sexualität

Das heißt, bei Flöhen kann man sich als erstes fragen, welche Muster/Verbote wirken in mir, dass ich Kontakte zu ernst nehme, anstatt so locker wie ein Floh in einer Sekunde zu jemand anderem zu hüpfen, wenn ich mich da wohler fühlen würde.

lg von Andreas
 

 
17. Gabi schrieb am 28.5.2019:

Hallo Andreas,


Zitat:

Nicht einen neuen Partner suchen, sondern stattdessen einen neuen Weg wählen, um mit dem erzeugten (schlechten) Gefühl umgehen. Anstatt dem alten Weg, das Gefühl abzulehnen (=Verdrängung), einen neuen Weg wählen, das Gefühl annehmen und transformieren.



Da gebe ich Dir voll und ganz Recht: Viele wählen zwar einen neuen Partner, aber schon nach kurzer Zeit geschieht dasselbe Muster, sprich es werden dieselben Gefühle erzeugt.


Zitat:

Wenn beide zur heilung bereit sind und sie annehmen, kann und wird man zusammen bleiben, weil beide sich weiterentwickeln. Es kann aber auch sein, dass die Beziehung nur die Aufgabe der Heilung dieser Themen hatte und damit ihren Sinn erfüllt hat und sich doch auflöst.



Was meinst Du dazu? Ich sehe das ähnlich wie Ariane: Wenn sich nur ein Partner erlaubt, das Gefühl zu fühlen und auch seine Botschaft zu verstehen, dann kann die Konsequenz für den anderen Partner aus Selbstachtung und Selbstliebe heraus sein, dass er den Partner wechselt, weil sich eben durch seine Heilung auch die Resonanz geändert hat.


Zitat:

Geht der eine partner seine heilung an, dann zieht es ihn auch in heile situationen zu heilen menschen, und der andere wird auch wieder sein passenden gegenstück finden, jemand der das thema noch nicht geheilt hat.



Der Partner, der seine schlechten Gefühle verstanden und befriedet hat, räsoniert nun verstärkt mit heilen Menschen oder mit Menschen, die ebenfalls versuchen, Gefühle anzunehmen und zu transformieren. Er ist mit sich im Reinen und möchte einen Partner, der mit ihm wächst. Wenn der andere Partner dies jedoch nicht erkennt, könnte der Stillstand (= Gegenteil von gemeinsamen Wachstum) in der Beziehung zur Trennung führen. Der verlassene Partner erhält durch die Trennung die Chance, obiges in einer Beziehung mit einem neuen Partner weiterhin zu üben.

Bin gespannt auf Deine Ansichtsweise!

Lieber Gruß,
Gabi
 

 
18. Andreas schrieb am 28.5.2019:

Hallo, ja, so ist es. Das Problem mit den Trennungen entsteht ja nur deswegen weil wir Trennung als etwas Negatives bewerten. So entsteht Angst, Panik und Gewalt und Festklammern.
Die Wahrheit ist natürlich anders:
Trennung ist genau so normal und natürlich wie das Zusammen kommen.

lg von Andreas
 

 
19. Gabi schrieb am 29.5.2019:

Hallo Andreas,

also wäre eine Trennung im unteren Fall eigentlich ganz normal, natürlich, gesund und die weitaus bessere Lernerfahrung für beide Partner. Korrekt?

Lieber Gruß,
Gabi
 

 
20. Andreas schrieb am 30.5.2019:

Hallo Gabi, ja, das wäre normal, aber das Problem ist dass jedermann und jederfrau (und auch du) aus Trennungen so ein großes Ding macht, dass da dann so extreme Spannungen damit verbunden sind, ja, das wirkt ja auch in jede Beziehung hinein, die meisten Spannungen in Beziehungen haben damit zu tun, dass die Partner sich nicht trennen können oder glauben sich nicht trennen zu können, also zb weil sie unter dem Einfluss von Gelübden oder Glaubenssätzen stehen.

zb Wenn du kein solches Problem mit einer Trennung hättest, dann hättest du dich ja auch schon längst getrennt - daran kannst du erkennen dass ein eigentliches (tiefer liegendes) Promlem gar nicht dein Partner sondern, die Einstellung zur Partnerschaft ist. Und das geht nicht nur dir so, das ist wo immer man hinschaut, überall ein vollkommen verkrampftes Denken über Beziehungen, überall nur Spannungen - wie soll mit solchen Spannungen als Grundenergie überhaupt etwas gutes entstehen können ? Das fällt nur nicht auf, weil man es als normal empfindet weil es in praktisch jeder Partnerschaft vorhanden ist.

Spannungen aus unbewussten Glaubenssätzen heraus werden immer irgendwann als Spannungen in der Partnerschaft sichtbar. Deswegen suchen sich Menschen ja unbewusst solche Partner die ähnliche unbewusste Glaubensmuster in sich tragen und verwechseln das darauf resultierende Gefühl der Nicht-Spannung dann mit Liebe.

Solche Spannungen aus tieferen Ebenen musst du auflösen, weil diese Spannungen strahlst du natürlich auch aus und verursachst damit Wirkungen auf das Verhalten des Partners. Dadurch dass du dich von einem Partner trennst löst du solche tiefen Spannungen die aus falschen Glaubenssätzen über Partnerschaft stammen keineswegs auf. Deswegen sage ich immer bei solchen Fragen, dass es ziemlich wurscht ist ob man sich trennt oder nicht. Das Leben verbessert sich NUR, wenn man die eigenen Glaubenssätze verbessert (und zwar eben jene die tief sitzen und Spannungen verursachen).

lg von Andreas
 

 
21. Gabi schrieb am 31.5.2019:

Sehr interessanter Kommentar, Andreas! Wenn ich es nun schaffe, meine falschen Glaubenssätze und Einstellungen zur Partnerschaft sowie die damit verbundenen Spannungen (die ich ausstrahle und die sich auf das Verhalten meines Partners auswirken) aufzulösen, mein Partner allerdings weiterhin an seinen falschene Glaubenssätzen und den damit verbundenen Spannungen (die er ausstrahlt und die sich auf mein Verhalten auswirken) festhält - wie soll ich Folgendes verstehen:

Zitat:

Das Leben verbessert sich NUR, wenn man die eigenen Glaubenssätze verbessert (und zwar eben jene die tief sitzen und Spannungen verursachen).


Das trifft durchaus auf das eigene Leben unabhängig von einer Partnerschaft zu. Befindet man sich jedoch innerhalb einer Beziehung, muss man ja logischerweise auch öfters Kompromisse eingehen, damit eine Beziehung überhaupt Bestand haben kann. Es bedeutet ja nicht, wenn man seine eigenen falschen Glaubenssätze und die damit verbundenen Spannungen auflöst, dass die falschen (eventuell von den eigenen Mustern komplett unabhängigen) Glaubenssätze des Partners und die damit verbundene Spannungen nun keine Auswirkung mehr auf das eigene Verhalten haben.

Und was passiert, wenn ein oder beide Partner in einer Beziehung z.B. aus Unwillen, Angst oder Resignation an ihren falschen Glaubenssätzen festhalten und sie einfach unadressiert nebeneinander stehenlassen?

Lieber Gruß,
Gabi
 

 
22. Andreas schrieb am 31.5.2019:

Hallo Gabi
Zitat:

Es bedeutet ja nicht, wenn man seine eigenen falschen Glaubenssätze und die damit verbundenen Spannungen auflöst, dass die falschen (eventuell von den eigenen Mustern komplett unabhängigen) Glaubenssätze des Partners und die damit verbundene Spannungen nun keine Auswirkung mehr auf das eigene Verhalten haben


doch, das hat dann keine Auswirkungen mehr.
Wenn du ein Muster in dir total aufgelöst hast, zu 100%, dann geht die entsprechende Welle des Partners (oder anderer Menschen) berührungslos durch dich hindurch. Das ist ganz einfach deswegen weil du keine Resonanz mehr dazu hast. Alles was dich diesbezüglich aufregt ist ja dann in dir befriedet.

Ob die Partnerschaft dann weiterhin besteht oder sich (nahezu automatisch) auflöst, das hängt dann von den anderen Resonanzthemen ab, die man miteinander hat. Kein Paar ist ja nur wegen einem einzigen Thema zusammen, bei welchem sie resonnieren.

Praktisch alle Partnerschaften beruhen ja auf der bedingten Liebe. Sie sind also sozusagen an die Bedingung geknüpft, dass man miteinander resonniert.
Eine Partnerschaft der bedingungslosen (selbstlosen) Liebe würde dadurch hingegen nicht erschüttert..
(ja - ich weiß - das ist jetzt wieder harter Tobak für viele, weil die meisten glauben ja weil sie in einer weisen Hochzeitskutsche geheiratet hätten, wäre es auch die wahre bedingungslose Liebe gewesen :-))


lg von Andreas
 

 
23. Gabi schrieb am 01.6.2019:

Das hast Du aber sehr schön erklärt, Andreas!


Zitat:

Ob die Partnerschaft dann weiterhin besteht oder sich (nahezu automatisch) auflöst, das hängt dann von den anderen Resonanzthemen ab, die man miteinander hat.



Resonanz bedeutet ja das Mitschwingen und -tönen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers bzw. Anklang ("die Resonanz auf diesen Vorschlag war schwach"). Resonanzthemen können also sowohl positiv als auch negativ sein, korrekt? Hast Du einige konkrete Beispiele für mich?

Lieber Gruß,
Gabi
 

 
24. Andreas schrieb am 02.6.2019:

Hallo Gabi,
> ..können also sowohl positiv als auch negativ sein
ja, das obliegt deiner eigenen Freiheit die Dinge zu bewerten wie du willst, positiv oder negativ. Da hindert dich niemand, außer deine eigenen Denkmuster denen du unterliegst.
Desto mehr Freiheit du dir erarbeitet hast, desto befreiter kannst du auch darüber entscheiden ob du etwas als positiv oder negativ betrachten/fühlen willst.

lg von Andreas
 

 
25. Gabi schrieb am 03.6.2019:

Hallo Andreas,

was ich wissen möchte ist, ob man bei einzelnen Resonanzthemen sowohl positiv als auch negativ miteinander resonieren kann?

Ich stelle mir das so vor:

1) Wenn beide Partner in einer Beziehung jeweils als Individuum ganz viele positive Betrachtungsweisen, Gedanken und Gefühle haben, dann resonieren beide auch positiv miteinander und erleben eine richtig gute Zeit zusammen.

2) Wenn beide Partner in einer Beziehung jeweils als Individuum vermehrt negative Betrachtungsweisen, Gedanken und Gefühle haben, dann resonieren beide auch negativ miteinander und es wird in der Beziehung unbequem, da man sich gegenseitig immer weiter runterzieht und die Seele dann den Druck erhöht und dadurch zur Weiterentwicklung drängt.

3) Was passiert nun aber, wenn beide Partner in einer Beziehung jeweils als Individuum total unterschiedliche Betrachtungsweisen, Gedanken und Gefühle haben - z.B. der eine positiv, der andere negativ? Dann wäre ja keine oder nur eine sehr geringe Resonanz vorhanden. Passt sich in diesem Fall ein Partner dem Energieniveau des anderen im Laufe der Beziehung an (damit man überhaupt miteinander resoniert) oder scheitert eine solche Partnerschaft meistens?

Herzliche Grüße,
Gabi
 

 
26. Ladida schrieb am 03.6.2019:

Moin Andreas,


Zitat:

dass es ziemlich wurscht ist ob man sich trennt oder nicht. Das Leben verbessert sich NUR, wenn man die eigenen Glaubenssätze verbessert (und zwar eben jene die tief sitzen und Spannungen verursachen)



Ich denke seit meiner Teenagerzeit, dass Mann und Frau eine liebevolle, harmonische, aktive und sich weiterentwickelnde Beziehung führen sollten. Meine Eltern haben sich in meiner frühen Kindheit getrennt und die Eltern meines Mannes leben seit ihrer arrangierten Hochzeit nur eine vorhersehbare Zweckbeziehung.

Bei mir sollte das natürlich alles ganz anders werden - auf keinen Fall wollte ich so einen Scheidungskrieg wie bei meinen Eltern oder so ein unerfülltes Miteinander wie bei meinen Schwiegereltern! Ich habe mir geschworen, stets an mir und meiner Ehe zu arbeiten und mich auf keinen Fall vorschnell scheiden zu lassen.

Jahrzehnte später haben wir nun genau denselben Schlamassel: Mein Mann hat sich immer mehr von mir zurückgezogen, lässt sich zu nichts mehr begeistern und möchte eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Gemeinsame Freundschaften und Hobbies pflegen wir schon lange nicht mehr. Auch privat geht mein Mann nur noch seiner Arbeit nach und hält sich ansonsten im Haus auf. Keinerlei eigene Interessen oder Hobbies. Mir macht diese Monotonie sehr zu schaffen, weil ich gerne mit meinen Lieben aktiv bin. Ich kann mich durch meinen Glaubenssatz mich keinesfalls scheiden zu lassen aber auch nicht von meinem Mann trennen, ohne furchtbare Zweifel und Schuldgefühle zu verspüren. Ich denke dann immer: "Eigentlich ist mein Mann ja ein guter, fleißiger Mensch und liebt unsere Kinder.“ Nur kommt es mir leider so vor, als wenn wir aufgehört haben, UNS zu lieben.

Trotz mehrfacher Versuche meinerseits gibt es zwischen uns keine einzige positive, liebevolle Interaktion am Tag - so als seien alle Gefühle füreinander komplett ausgeschaltet und es herrsche Egalität zwischen uns. Gegenüber seinen Verwandten und Freunden verhält sich mein Mann allerdings ganz anders. Daraus kann ich nur schließen, dass sich mein Mann in seinem Leben verstärkt nur noch auf das konzentriert, was er auch wirklich will und dadurch damit anders resoniert.

Meine Frage an Dich: Wer von uns beiden muss hier nun seine Glaubenssätze verbessern, damit unsere Beziehung überhaupt bestand hat? Oder fokussiere ich mich hier auf das falsche Ziel (den Erhalt der Beziehung)? Das höchste Ziel eines jeweiligen Menschen ist ja die persönliche Entwicklung - und nicht das krampfhafte Festhalten an einer Partnerschaft, die der persönlichen Entwicklung im Wege steht. Siehst Du das auch so?

Natürlich kann ich auch einfach alleine losziehen und meinen Mann in Frieden lassen (was ich bisher auch getan habe), allerdings hat das an der entfremdenden Situation zwischen uns nichts geändert, zumal mein Mann im Nachhinein nie etwas von meinem Eindrücken und Erlebnissen wissen oder teilen möchte. Ich fühle mich von ihm abgelehnt und weiß nicht, wie ich so meine eigenen Glaubenssätze innerhalb dieser entfremdeten und unbestimmten Atmosphäre verbessern soll. Vielleicht ist es ja auch gar nicht das Ziel, es unbedingt in dieser Ehe zu tun, wenn man es immer wieder versucht hat und es einfach nicht klappt? Letztendlich denken wir inzwischen schon beide, dass wir fast lieber allein wären, um nicht ständig das mit(er)leben zu müssen, was einem an den Denkmustern des anderen Partners missfällt.

Beiden wurden uns durch diese unliebsame Situation Themen aufgezeigt, die es individuell zu bearbeiten und zu verbessern gilt: Weiterentwicklung (im Gegensatz zur jetzigen Stagnation), mehr das tun, was man aus tiefsten Herzen auch wirklich möchte, mehr Selbstliebe und Selbstvertrauen, Vergebung... Allerdings wie soll das gehen, wenn ein jeder den Lebensstiel des anderen ablehnt, weil er ihn nicht ausstehen kann? Ist es möglich, dass sich ein oder beide Partner bezüglich diverser Themen weiterentwickelt haben und es nun keine weiteren Themen/Resonanzen zwischen uns gibt? D.h. diese Beziehung hat ihren Zweck erfüllt und kann hier enden, weil man ansonsten durch den Stillstand nichts mehr Neues lernen würde? Eine falsche Beziehung kann einen ja auch bei der persönlichen Weiterentwicklung behindern.

Ich finde, dass in den vergangenen Jahrzehnten nicht viel bewusste Weiterentwicklung in unserer Beziehung stattgefunden hat. Und wenn, dann hat dies ein jeder für sich individuell getan/entschieden, ohne den anderen später daran teilhaben zu lassen. Woher weiß ich nun, ob wir individuell an unseren schlechten Mustern arbeiten müssen oder die Beziehung beendet ist, weil sie beiden Partner nicht mehr zur Weiterentwicklung dient und man sich gegenseitig nur noch einschränkt? Wie finde ich das heraus? Ich wäre Dir für eine kleine Entscheidungshilfe sehr dankbar.

PS: Ich laufe schon seit Jahren mit einem komischen Bauchgefühl rum. Mein Bauch sagt gehen, mein Verstand bleiben. Leider bekomme ich keine Klarheit, ob das meine Seele, mein Ego bzw. Ängste sind.

Liebe Grüße,
Ladida
 

 
27. Andreas schrieb am 03.6.2019:

Hallo Gabi,
ja, auch Anpassung ist möglich. An sich ist ja jeder Mensch frei in seinen Entscheidungen (je nach Glaubensprogrammen usw.) - und so kann sich natürlich jeder dem anderen anpassen. Da gibt es kein Gesetz welches dies verbietet. Jeder ist frei mit der Kraft seiner Gedanken solche Entscheidungen zu treffen (entweder bewusst oder unbewusst).

lg von Andreas
 

 
28. Andreas schrieb am 03.6.2019:

Hallo Ladida,
ja, du hast das ja alles bereits erkannt, sogar dass du Opfer von Trennungsverboten bist und deswegen nun in Stagnation gefangen bist..

Sicher ist dir sogar klar dass du nicht die einzigste bist, du bist nur eine von Millionen, wo es ganz genau so ist.
In dieser Gesellschaft ist es "normal" dass man Gefühle unterdrückt und nicht auf sie hört. Man nennt dies die Unterdrückung des Weiblichen.

Ein solches gesellschaftliches Muster kann nur aufgelöst werden wenn jeder einzelne sich neu entscheidet, nur dadurch wird das Muster auch in seiner Gesamtheit schwächer und schwächer und löst sich dann mehr und mehr auf. Der Verstand ist immer dümmer als das Bauchgehirn, weil der Verstand nur mit einzelnen Gedanken denken kann. Gefühle jedoch sind viele Gedanken zusammen. Nur darum weil wir unsere Gefühle außen vor liesen, konnten wir uns beherrschbar machen - und da muss jeder wieder aussteigen, der in seine persönliche Freiheit zurück will.

lg von Andreas
 

 
29. Ladida schrieb am 04.6.2019:

Hallo Andreas,

woher weiß ich nun, ob wir individuell an unseren schlechten Mustern arbeiten müssen oder die Beziehung beendet ist, weil sie beiden Partner nicht mehr zur Weiterentwicklung dient und man sich gegenseitig nur noch einschränkt? Wie bekomme ich Gewissheit, ob das meine Seele, mein Ego bzw. Ängste sind?

Lg,
Ladida
 

 
30. Andreas schrieb am 05.6.2019:

Hallo Ladida,
an seinen schlechten Mustern sollte man immer arbeiten, egal ob man gerade in einer Beziehung ist oder nicht und egal wie gut die Beziehung gerade ist.
Sobald man ein schlechtes Muster in sich findet (zb dadurch dass es einem vom Partner gespiegelt wurde), sollte man es auflösen, weil ansonsten wird die eigene Seele einem ja noch mehr Druck machen, also ein noch ungemütlicheres Leben bescheren, damit man sich ihm zuwendet und es auflöst.

Wenn man eine schlechte Beziehung hat, dann hat man die ja deswegen weil man zu wenig an solchen Mustern gearbeitet hat. Begonnen hat ja jede Beziehung mit der großen Liebe und dass alles super toll war.

> Wie bekomme ich Gewissheit, ob das meine Seele, mein Ego bzw. Ängste sind?
Indem du nach innen in dich horchst, beziehungsweise dies lernst.
Je nach dem wie weit man sich von sich selbst entfernt hat, kann das jahrzehntelange Meditation erfordern, bis man wieder sich selbst wahrnehmen kann, wieder zu sich findet, also das wahrnehmen kann was wirklich in einem selbst ist..


lg von Andreas
 

 
31. Licinia schrieb am 20.6.2019:

Hallo..

ich habe im linken Unterleib ein relativ großes Myom..es bereitet mir bislang keine Probleme, aber wenn ich auf dem Rücken liege ist es gut erkennbar.

Ich nehme an, dass sich dort ungelöste bzw aufgestaute Emotionen befinden.. leider finde ich keinen rechten Zugang dazu..
Oft lege ich meine Hände darauf und versuche im Stillen herauszufinden WAS es mir sagen will und vor allem WIE ich es heilen kann.

Vllt kannst Du mir einen Tipp geben?

LG
Lici
 

 
32. Andreas schrieb am 20.6.2019:

Hallo Licinia,
ist es in der Gebärmutter ?
lg
 

 
33. Licinia schrieb am 23.6.2019:

Hallo..

das Myom befindet sich außerhalb der Gebärmutter und es ist recht groß.
Wenn ich auf dem Rücken liege, ist es gut erkennbar.. soweit bereitet es mir keine Probleme oder Beschwerden..es ist nur da..und drückt sich sichtbar gegen den Bauch..
Es bereitet mir so wenig Beschwerden, dass ich manchmal über die Größe erschrecke, wenn ich mit der Hand drüber gehe.
Ich habe schon oft versucht mit dem Myom in Kontakt zu kommen um heraus zu finden, warum es sich entwickelt hat und warum es sich so ausbreitet..aber irgendwie komme ich da nicht weiter.


LG
Lici
 

 
34. Andreas schrieb am 24.6.2019:

Hallo Licinia,
ich habe nun hier einen extra Artikel über Myome geschrieben, hoffe er hilft dir weiter.

lg von Andreas
 


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