Was sind Gefühle ?

Gefühle sind vereinfacht ausgedrückt eine Ansammlung von Gedanken.
Nun muss aber zunächst definiert werden, was ein Gedanke ist:
Ein Gedanke in seiner einfachsten Form ist eine Information plus Energie. Sammeln sich nun sehr viele Gedanken zusammen, so wird der Energieanteil so groß, die Energien summieren sich, so dass Gedanken für uns plötzlich fühlbar werden. Genau dies ist es dann was wir als Gefühl bezeichnen.
Aufgrund der Resonanzgesetze sammeln sich natürlich immer ähnliche Gedanken zusammen, so kommt es dann dass zum Beispiel Gedanken von Wut irgendwann als Wutgefühle fühlbar werden, wenn sich genügend viele zusammengefunden haben.

Wir sehen hier auch wieder die Weisheit unserer Sprache. Fühlen kommt von Fülle - wenn sich eine Fülle von Gedanken zusammengeballt haben, dann können wir sie plötzlich Fühlen, und wir nennen das dann eine Gefühl. Gefühl bedeutet also Gedankenfülle.

Nun ist es natürlich so, dass Energie ja neutral ist, also es gibt keine gute oder schlechte Energie. Darum ist also auch kein Gefühl schlecht oder gut. Es ist zwar üblich, dass wir zb Wutgefühle als etwas negatives betrachten, aber eigentlich ist das unkorrekt. Eine Energie führt erst durch unser Tun zu etwas negativem oder positivem. Es kommt also darauf an, was wir mit unserem Gefühl tun, was wir aus unserem Gefühl tun, zu was wir die Energie welche in unserem Gefühl enthalten ist, benutzen.

Bleiben wir beim Beispiel mit der Wut:
Wenn du eine große Wut in dir hast, dann kannst du sie herauslassen und im Außen eine Schreierei, Streit, eine Zerstörung, eine Schlägerei oder sonst was tun.
Oder du kannst diese innere Wut in dir belassen und sie nutzen um etwas positives zu erschaffen. Ich bring hier mal absichtlich das bekannteste Beispiel, welches es für ein solches Verhalten gab, nämlich den Facebook Gründer Mark Zuckerberg, welcher aus Wut über seine damalige Freundin die allererste Facebook Version schrieb. So hat er diesen Wutimpuls verwandelt und für sich genutzt. Wir sehen hier dass eine Energie oder auch ein Gefühl nie gut oder schlecht ist, lediglich das was wir aus der Energie heraus erschaffen oder tun, das können wir als gut oder schlecht bewerten.

Jede Energie ist also zunächst einfach nur Energie die uns zu etwas antreiben kann, aber wir haben zu jedem Zeitpunkt die freie Wahl zu was wir sie als Antrieb benutzen.

Wir brauchen hierfür allerdings eine Fähigkeit:
Nämlich die Fähigkeit Energien (also auch Gefühle) zu steuern. Diese Fähigkeit können wir nur entwickeln wenn wir nicht dem Glauben anhängen, dass man Gefühle nicht steuern könne oder dass man gar Opfer seiner Gefühle sei. Mit einem solchen Opferbewusstsein geht es also schon mal auf gar keinen Fall ! Wir sind hier also beim Thema wie man Energien (und Gefühle) im eigenen Körper steuert, bewegt und gezielt fließen lässt. Dies ist natürlich nichts was man auf die Schnelle erlernen kann, das dauert normalerweise Jahrzehnte bis man das perfekt beherrscht. Es gibt viele Meditationssysteme wo man dies lernt (ich selbst beispielsweise habe es durch Tao Yoga gelernt).
Wenn man dies dann beherrscht wie man Energien im eigenen Körper steuern und bewegen kann, dann kann man dies mit jedem beliebigen Gefühl auch tun weil Gefühle sind ja auch Energien. Und natürlich jedesmal wenn diese Gefühle dann eines der Chakren passieren, verändert (transformiert) sich ja deren Energie, und durch eine solche Veränderung der Energie, also des Gefühls wird es dann sehr einfach. Unser Körperbewusstsein kann dann die Energie des Gefühls viel einfacher in einer positiven Art und Weise nutzen.
Wenn wir es nicht schaffen das Gefühl, bzw die Energie innerhalb unserem Energiesystem dorthin fließen zu lassen, wo sie benötigt wird, dann können wir das Gefühl auch nicht für unsere Zwecke nutzen. Das Gefühl bleibt dann stecken und wir werden stattdessen zum Opfer unseres Gefühls.

Wie gesagt, das bewusste fließen lassen von Gefühlen/Energien im eigenen Körperenergiesystem ist nicht so einfach auf die Schnelle erlernbar, falls man es nicht bereits aus einem früheren Leben beherrscht, aber das Grundprinzip ist auf jeden Fall, dass man (um beim Wutbeispiel zu bleiben) die Wut nicht einfach so herauslässt, sondern sie in sich im Idealfall sogar durch alle 7 Chakren kreisen lässt damit unser Bewusstsein sie optimal und passend für eigene Zwecke, also für unsere Ziele, Wünsche und Absichten wandeln und nutzen kann. Mehr darüber auch im Artikel Wutgefühle rauslassen - JA oder NEIN ?


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Kommentare

1. Gaby schrieb am 01.7.2022:

Hallo Andreas, was macht man mit Gefühlen, die man als Kind auf vielfältige Art erzeugt hat und irgendwann so fest verschlossen hat, um sie nicht spüren zu müssen weil sie nicht erwünscht waren und als Erwachener sich schwer tut überhaupt sagen zu können, was ich z. B. Jetzt gerade fühle. Z, B. Ich fühle mich ohnmächtig und brauche Hilfe. Gefühle sollte man doch auch zeigen dürfen Trauer, Freude, verärgert sein. Oder bringe ich da was durcheinander?
Lieben Dank.

2. Andreas schrieb am 01.7.2022:

Hallo Gaby,
Du kannst diese Gefühle trotzdem im Nachhinein fühlen. Und durch dieses ganzheitliche Fühlen, also mit deinem ganzen Sein, mit deinem ganzen Körper, werden sie sich dann automatisch irgendwann verwandeln. (Weil Gefühle sind eigentlich leicht wandelbar, sie sind nicht stabil wie Steine, sie sind wandelhaft wie Wasser..)

lg von Andreas

3. Gaby schrieb am 02.7.2022:

Lieben Dank Andreas, dann bin ich guter Dinge und werde darauf achten und mich üben im Fühlen.
Ich bin einigen Menschen neidisch nicht um materielle Dinge, sondern um gute Gefühle, die sie haben zb wenn sie gute Freunde, Liebesbeziehung oder beliebt sind. Ich fühle dann Missgunst, verschwindet aber nicht, sondern kommt immer wieder wenn ich diese Menschen sehe. Was klappt nicht?
Lieben Dank

4. Andreas schrieb am 03.7.2022:

Hallo Gaby,
- gute Freunde
- Liebesbeziehung
- beliebt
Rein nüchtern betrachtet könnte dir dies ja egal sein weil dass du neidisch darauf bist, das bringt dir ja (zumindest oberflächlich betrachtet) nichts. Aber das sind alles auch Statussymbole. Das heißt der Neid kann ein Spiegel deines Inneren sein dass du an sich auch in einer solchen Situation sein möchtest, aber dass du innere Blockaden hast oder gar innere Verbote (zb aus Selbstgelübden usw..) solche Positionen zu erreichen. So entsteht also Neid in dir um dich zu motivieren deine inneren Begrenzungen zu überwinden und solche Ziele ebenso zu erreichen.

lg von Andreas


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