Burnout

Oft haben wir innere Anteile, die wir unterdrücken. Dabei kostet uns diese Unterdrückung sehr viel Energie, denn ein jeder unterdrückter Anteil von dir wird immer wieder versuchen an die Oberfläche deines Bewusstseins aufzusteigen. Und jedes Mal kostet es dich geistige Energie (Chi) wenn du ihn wieder runterdrückst in den unbewussten Bereich deines Bewusstseins.
Da sich unterdrückte Anteile auch immer wieder im Außen, im realen Leben manifestieren, kostet er noch mehr Energie, denn man muss dann wiederum darauf reagieren, da es sich zumeist um störende und lästige Ereignisse handelt. Zudem ist es die eigene Energie, mithilfe der es sich manifestiert (Alles was dir im Außen begegnet hast du selbst erschaffen, aber wenn du Dinge erschaffst, die dir "nichts" zurückgeben, so ist dies natürlich insgesamt eine ziemlicher Energieverlust).

Nun ist es so, dass praktisch jeder Mensch immer wieder Dinge unterdrückt. ABER, wenn es Zuviel ist, dann raubt es so viel Energie, dass das Gesamtsystem zusammenbricht. Das ist exakt das, was man umgangssprachlich als einen Burnout bezeichnet, wenn also unser Unterbewusstsein all seine Energie verbraucht, sozusagen verbrannt hat (ohne dass Nützliches dabei entstanden ist).

Die Anteile, die dabei unterdrückt werden sind übriges bei Burnout meistens innere Wohlfühlanteile. Wenn wir uns nicht erlauben uns wohl zu fühlen, gesund, entspannt und freudevoll unser Leben zu genießen, so verbraucht die Unterdrückung dieser inneren Anteile enorm viel Energie, ganz einfach deshalb, weil dies so mächtige Teile unseres Seins sind. Sie dauerhaft zu unterdrücken führt ziemlich zwangsläufig zum Burnout. Der Grund, warum diese Wohlfühlanteile unterdrückt werden sind meist verdrängte Schuldgefühle, wegen derer wir uns unbewusst nicht erlauben, uns wohl zu fühlen. Stattdessen arbeiten wir wegen solcher Schuldgefühle evetuell sogar bis zum umfallen. Und das alles nur um unsere Schuld(gefühle) zu tilgen. Eine detaillirtere Betrachtung zum Burnout finden Sie im Artikel über Depressionen.


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Kommentare

1. Liz schrieb am 10.3.2021:

Hallo Andreas, wie kommt man ganz praktisch wieder aus so einem burnout heraus? Was kann ich selber tun oder nicht tun? Ausser auf dem sofa rumlungern geht grade nix. Mache ich das solange bis ich genug davon habe? Ich kann nix machen. Fast alles ist zuviel. Es ist beängstigend.
Liebe grüße!

2. Andreas schrieb am 10.3.2021:

Hallo Liz,
Um wieder raus zu kommen, kann man:
- verdrängte innere Anteile wieder anerkennen
- Schuldgefühle auflösen
- innere Anteile (Wünsche, Ziele) die sich gegenseitig blockieren finden und einen der beiden loslassen.

liebe Grüße von Andreas

3. Hanni schrieb am 18.8.2021:

Hallo Andreas,
habe eine Frage zu Überforderung. Habe in meinem Leben die seltsame Erfahrung gemacht, dass oft wenn ich mutig war und etwas Neues gewagt habe, Herausforderungen angegangen bin, dass sich dieser Mut im späteren Verlauf dann zum Teil als Fehler herausgestellt hat. Da einmal nach so einer Sache sehr viel schief gegangen ist und ich danach sehr lange gebraucht habe um mich davon zu erholen, wagte ich kaum noch etwas. Viele Jahre der Stagnation kamen. Irgendwann kam der Punkt wo ich doch nochmal das Ruder rumreißen wollte, wieder ins Leben gegangen bin, mich gestellt habe. Und was soll ich sagen, es war und ist äußerst anstrengend. Komme ständig an meine Grenzen, fühle mich überfordert und frage mich ob es nicht besser gewesen wäre in der Stagnation zu bleiben. Da konnte ich zwar nicht mehr viel gewinnen, aber auch nicht alles verlieren. Jetzt stecke ich fest, kann wiederum weder vor noch zurück, bzw. muss vor obwohl ich am Limit bin.
Was habe ich falsch gemacht? Irgendwo muss ein Fehler liegen, oder ist das Leben so?

4. Andreas schrieb am 19.8.2021:

Hallo Hanni,
ja, wenn etwas nicht gelungen ist, dann war dein Mut nicht berechtigt. Das heißt, dann gab es einen oder mehrere innere Anteile in dir, die dem Erfolg entgegengewirkt haben. Das sind oft Angst oder Zweifel-Anteile (mehr siehe auch hier).
In einem solchen Fall muss man dann immer diejenigen Anteile auflösen die dem Erfolg entgegenstehen. Diese Arbeit mit dem eigenen Inneren (also insbesondere mit inneren sabotierenden Anteilen) ist unumgänglich wenn man sicher gehen will dass man erfolgreich ist.

lg von Andreas

5. Rosa schrieb am 20.4.2022:

Hallo Andreas, ist Burnout denn immer Gefühlsverdrängung? Ich habe auch das Gefühl das ist das anstrengende und energieraubende..Dass man sich einfach nicht erlaubt das zu fühlen was man gerade fühlt…genau so wie du es beschreibst. Nun kenne ich einige, die alleinerziehend oder in anderen (aus ihrer Sicht) ‚schweren‘ Lebenssituationen sind und es dann auf die jeweilige Situation schieben. Ist das dann eine Ausrede? Oder aber sie sagen sie können jetzt keine schweren Themen bearbeiten weil sie dafür nicht stabil genug sind, dabei wären sie doch danach viel fitter und energiegeladener wenn sie die Themen bearbeiten und die Gefühle hochholen und transformieren würden oder nicht? Liebe Grüße und vielen Dank für deine Sichtweisen. Rosa

6. Andreas schrieb am 20.4.2022:

Hallo Rosa,
Dass man sich einfach nicht erlaubt das zu fühlen was man gerade fühlt
ja, auch das ist Verdrängung.
Man will das was ansteht nicht fühlen, und schiebt es zur Seite.
Man will das was ansteht zur Bearbeitung nicht betrachten und schiebt es zur Seite (in der Tat oft mit Ausreden, man könne nicht usw).
Das zur Seite schieben kostet Energie.
Und der Berg auf der Seite wird immer größer und mächtiger und angsteinflößender usw..

lg von Andreas

7. Andi schrieb am 07.5.2022:

Lieber Andreas. Kannst du etwas zum Chronischen Erschöpfungssyndrom ME/CFS sagen? Wurde ausgelöst durch Traumata des sex. Missbrauchs. Schon seit einigen Jahren tiefenpsychologische Trauma Therapien, Körpertherapien, Somatic Experiencing, Schulmedizin und auch alternative Heilmethoden konnte nicht helfen. Ist das mit diesem Thema des Burnouts zu benennen. Danke und viele Grüße

8. Andreas schrieb am 07.5.2022:

Hallo Andi,
Erschöpfung ist ein Energiemangel, und der wird in diesem Fall wohl dadurch zustande kommen weil zu viel innerer Kampf tobt zwischen verschiedenen inneren Anteilen. Kampf verbraucht sehr viel Energie, und das ist aber auch schon die Heilung, weil gerade wegen dem hohen Energieverbrauch kommt ein jeder Kampf irgendwann zum erliegen, wenn keine Energie zum Kämpfen mehr vorhanden ist. (selbst das Ende des zweiten Weltkrieges wurde ganz wesentlich auch dadurch bestimmt, dass nicht mehr genügend Treibstoff für Kampffahrzeuge und Flugzeuge zur Verfügung stand, also Energiemangel..) Das Erschöpfungssyndrom ist also meist die erzwungene Botschaft das Kämpfen endlich sein zu lassen. Die Lösung ist immer Frieden zu schließen mit diesen inneren Anteilen, die zb auf Rache sinnen, die verletzt wurden, usw, und Vergebungsarbeit zu machen. Das ist letztlich einfacher als man denkt, vorausgesetzt man ist innerlich dafür bereit. Ohne diese innere Bereitschaft kann man allerdings von Therapie zu Therapie rennen, das wird dann nichts nützen..

lg von Andreas

9. Andi schrieb am 08.5.2022:

Hallo Andreas. DANKE!
Ja .. dieser innere Kampf und die innere Bereitschaft ..
Super die bildliche Erklärung dazu! Lässt besser verstehen
VG Andi

10. Sandra schrieb am 16.9.2022:

Hallo Andreas,

mein Thema passt nicht so recht in eine Kategorie, aber das trifft es noch am ehesten. Es ist so, dass ich beruflich schon seit längerem eine Veränderung wollte. Und nun habe ich tatsächlich den Schritt getan, und den Job gewechselt. Allerdings stellte sich heraus, dass die neue Arbeit zwar auf dem Papier und beim Vorgespräch richtig gut klang (ich hatte auch im Vorfeld schon sehr positive Assoziationen und Bilder davon im Kopf), die Realität jedoch komplett anders aussieht. Das Ergebnis ist so - ziemlich schlechte Bezahlung, ganz andere Tägigkeiten als vorher vereinbart und zum Teil rel. seltsame Kollegen. (vor allem sowas wie Neid, Missgunst, kein Einbeziehen in die guten Projekte, stattdessen ein Zumüllen mit minderwertigen und anstrengenden Aufgaben etc.)
Meine bisherigen Versuche dagegen anzugehen sind mäßig erfolgreich. Was ich dabei nicht verstehe ist, dass ich von Anfang an versucht habe mich zu engagieren, freundlich bin, und im Prinzip schon auch offen für ungewöhnliche Tätigkeiten. Aber dieses Ausbeutungs-Prinzip stört mich enorm. Es entpricht auch nicht im geringsten meinen Qualifikationen. Was soll mir so etwas nun sagen? Ich habe gewechselt mit dem Ziel, dass genau das besser wird, auch wollte ich interessantere Inhalte. Aber es ist erschreckend - es ist alles noch wesentlich schlechter geworden als vorher. Momentan überlege ich, zu meinem alten Arbeitgeber zurückzugehen. Schauerlich, dass bei dem Versuch etwas zu verändern/ zu verbessern, so etwas dabei rauskommt. Was für eine Botschaft hat so etwas? Ich hatte in meinem Leben immer große Angst vor Veränderungen, und jetzt kommt es mir wie eine Bestrafung vor, dass ich gewagt habe unzufrieden zu sein, und so vermessen war, etwas ändern zu wollen. Aber jetzt ist es so fürchterlich, dass ich mich wie gelähmt fühle aus dieser Situatione heraus wieder etwas zu verändern. Also im Enddefekt habe ich den Eindruck, tiefer im Problem gelandet zu sein, statt umgekehrt.
Also künftig lieber keine Risiken mehr eingehen? Oder so lange wechseln bis es endlich passt? Also ich verstehe diese Welt machnmal so gar nicht...

Das einzige positive was mir dabei auffällt ist, dass ich andere Menschen die in unguten oder irgendwie traurigen Lebenssituationen gelandet sind oder feststecken, einfach so gut verstehen kann. Da kommt dann die ganze vermeintlich Ausweglosigkeit, Traufigkeit darüber und all das hoch. sind das alles alte Sachen, die da noch einmal aktiviert werden? Wie erlöst man denn so einen Mist? Ich habe wirklich keine Lust, das künftig weiter anzuziehen.

Lg, Sandra

11. Andreas schrieb am 17.9.2022:

Hallo Sandra,
ja, du siehst du hast die notwendige innere Arbeit an dir selbst gar nicht vollbracht. Weil wenn du eine Veränderung im Außen haben willst musst du ja zuerst etwas in dir, in deinem Denken, in deinem Fühlen verändern, weil ansonsten ziehst du natürlich immer nur das selbe wieder an, bzw als Botschaft sogar noch in einer verschlechterten Variante (damit die Botschaft besser verstanden werden kann).

Es geht also darum dich selber umzuprogrammieren.
Es geht auch darum all jenes Unerlöste in dir aufzulösen was dieses Schlechte angezogen hat.
Es geht um die Arbeit an dir selber, um deine Glaubenssätze usw..
Und wie du siehst geht es auch darum Fühlblockaden aufzulösen, weil du hättest es ja erfühlen können dass der neue Job nicht so ist wie dargestellt.

lg von Andreas

12. Sandra schrieb am 22.9.2022:

Hallo Andreas,

vielen Dank für die Hinweise! Wenn ich das im Außen so betrachte, dann muss ich wohl noch einiges an Arbeit leisten. Ist denn die Botschaft von Ausbeutung die, dass ich mich selber ausbeute, oder dass ich eventuell sogar selbst andere ausbeute? Es scheint auch etwas mit Fülle und Ausgleich zu tun zu haben.
Meine Angst ist die, dass je mehr ich gebe, desto mehr werde ich ausgebeutet. Da wird es dann irgendwie schwierig. Oder ist es so, dass großzügige und engagierte Menschen automatisch im Ausgleich landen, d.h. dass es immer ausgeglichen wird?

Und in der Tat ist es so, dass ich mir etwas vorgemacht hatte. Ich hatte eigentlich im Vorfeld schon ein paar Bedenken und immer wieder mal trotz wunderbar klingender Beschreibung auch eine negative Intuition. Aber es ist ja öfter mal so, dass Dinge nicht eindeutig sind.

Wäre eine Umprogrammierung in der Art zu verstehen, dass ich z.B. großzügiger zu mir selber bin, sowie auch zu anderen?
Weil der erste Impuls, den ich bei solchen Erlebnissen (also beim ausgebeutet werden) eigentlich verspüre ist der, dass ich selber künftig mich "egoistischer" verhalten möchte, und irgendwie durch List dann einen Ausgleich erschaffe. Eigentlich finde ich so ein Denken aber überhaupt nicht gut. Ich wünsche mir ein faires und angenehmes Miteinander. Wie kommt es dann blos, dass es derart abdriftet?

lG Sandra

13. Andreas schrieb am 23.9.2022:

Hallo Sandra,
verspüre ist der, dass ich selber künftig mich "egoistischer" verhalten möchte, und irgendwie durch List dann einen Ausgleich erschaffe
ja, das kann schon sein dass genau dieses Denkmuster dich in solche Situationen bringt. Dass du darum in Situationen landest wo du listig sein musst um zu überleben..
So kannst du dir überlegen wo in deiner Kindheit solche Muster zum ersten mal entstanden sind ? Wo du dich listig um dein Wohlergehen sorgen musstest ? Und dann befriede und vergebe alles was du in diesem Zusammenhang in dir findest an Ereignissen und Situationen aus deiner Kindheit. (Und dann beobachte was sich im Außen dadurch verändert, so merkst du ob du ob dies schon das Hauptmuster war was du zu verändern hattest.)

lg von Andreas


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