Verhütung

Wer keine Kinder bekommen möchte verhütet. Aber es gibt in jedem Mensch auch innere, zum Teil sogar sehr tief liegende triebhafte Programme, die Kinder bekommen möchten und genau dadurch entstehen Spannungsfelder. So stehen bei der Verhütung insbesondere diese zwei Spannungsfelder im Mittelpunkt:

Das sind auf der Ebene der Gedankenkräfte die beiden Spannungsbereiche im Menschen die im Hintergrund wirken, völlig egal welche Verhütungsmethode angewendet wird. Da die verbreiteten Verhütungsmethoden ja alle auf der materiellen Ebene funktionieren (Kondome, Hormonmethoden, Pille, Spirale) sind sie automatisch nur der Spielball dieser im Hintergrund wirkenden Spannungen, weil was wirklich geschieht (also in dem Fall ob man mit einer Verhütungsmethode gut zurecht kommt oder ob sie gut vertragen wird), das wird immer aus der geistigen Ebene heraus entschieden, ist also primär das Ergebnis der beiden erwähnten Spannungsbereiche, also ob der Mensch diesbezüglich in sich einen Frieden hat oder ob hier wirklich heftige ungelöste innere Konflikte im Bereich dieser beiden Spannungsthemen herrschen.

Noch eindeutiger wird es, wenn man die Verhütung aus dem Blickwinkel des positiven Denkens betrachtet. Die herkömmliche Verhütung beinhaltet das Denken in der Art "Ich will nicht schwanger werden" oder "ich will kein Kind bekommen". Da sind also jeweils Negierungen drin, man fokussiert sich darauf was man nicht haben will - und ja - das ist ja logisch dass dies innere Spannungen zu diesem Thema erst recht verstärkt, anstatt sie aufzulösen oder auf eine höhere Ebene zu transformieren. So ist es auch nicht verwunderlich dass die meisten herkömmlichen Verhütungsmethoden genau so funktionieren wie es diesem Denkmuster entspricht, welches ja (weil die Negierung rausfällt) dann lautet: "Ich will schwanger sein". Bei den meisten Verhütungsmethoden wird nämlich genau dies dem Körper vorgegaukelt, dass nämlich bereits eine Schwangerschaft bestünde (zb durch die Hormongaben in der Pille usw..). So geht's also aus geistiger Sicht primär um ein Aussteigen aus diesem negativen Denken, dass man also nicht als Ziel genau das hat, was man gar nicht möchte. Das ist natürlich nicht so einfach, weil da ja vieles unbewusst ist, weil über der Sexualität noch immer große Tabuenergien liegen und weil die allermeisten da praktisch bei null beginnen und weil im großen morphogenetischen Feld auch fast nur das alte Denken, dass Sexualität dem Kinder zeugen dienen würde.
Der Mensch steht mit seinen beiden Beinen (polar, yin und yang) in seinem Leben. Die Aufgabe des Menschen besteht nun darin diese, in ihm aufsteigende Energie zu vereinen und höher zu schrauben. Darum hat er genau da wo seine Beine, seine Oberschenkel oben zusammenkommen, wo also sein polares Denken aus seinem Leben in ihn aufströmt, genau an diesem Körperpunkt befinden sich seine Geschlechtsorgane. Dies zeigt uns dass die Aufgabe seiner Geschlechtsorgane auf der geistigen Ebene dieses Zusammenführen seines polaren Denkens ist. Ohne diese (im übertragenen Sinne sexuelle) Verschmelzung, kann er sein polares, duales und gegensätzliches Denken nicht vergöttlichen. Er bleibt dann mit seinen Ansichten und mit seinem Denken im Sumpfe seiner niederen Emotionen stecken. Die Sexualorgane dienen ihm also (energetisch betrachtet) seine niederen, in der polaren Welt gefangenen Anteile mit dem jeweils Gegensätzlichen zu vereinen und erst diese verschmolzene Energie kann durch seine Wirbelsäule und die sieben Chakren aufsteigen um sich so mit seinen höchsten Anteilen zu vereinen. Diese Vergöttlichung des eigenen Lebens ist der wahre energetische Sinn der Sexualität (auch Tantra genannt). Wer dieses Ziel nicht hat und wem dadurch die Ausrichtung auf dieses Ziel fehlt und für sich einfach nur (über Verhütung) definiert kein Kind bekommen zu wollen, der hinterlässt sein Unterbewusstsein ziellos (weil "kein" Kind ist kein Ziel) - und entsprechend chaotisch und negativ wird auch die benutzte Verhütungsmethode wirken (völlig egal welche Verhütungsmethode eingesetzt wird..). Wird die Sexualität nun allerdings für diese geistige Höherentwicklung des eigenen Lebens genutzt, und wenn also diese Ausrichtung der Sexualität zu diesem Zweck gut gelingt, dann baut sich durch diese Sexualität ein so hohes Energiefeld auf, dass die Nebenwirkungen der konkret benutzten Verhütungsmethode ziemlich leicht neutralisiert werden. Wenn alle Anteile deines Unterbewusstseins von deinem Ziel überzeugt sind, dann werden sie dir auch körperlich keine Probleme bereiten, das ist immer so.

Ich werde jetzt nicht weiter im Detail auf einzelne Verhütungsmethoden eingehen, aber ist es nicht interessant dass es da "Spiralen" gibt ? Da ist im Namen bereits der wahre Zweck der Sexualität enthalten, nämlich es geht um die Höherentwicklung des Menschen, und eine solche Höherentwicklung findet immer spiralförmig statt ! Es ist normal, dass gelöste Themen im Leben sich auf einer transformiertereren Ebene wiederholen. Sie sind dann den Weg nach oben gegangen, also transformiert worden und wir erleben sie dann in einer transformierten Form auf der nächst höheren Schleife der Spirale. Das Leben ist nie geradlinig, es entfaltet sich immer spiralförmig, es gibt im gesamten Universum keine einzige gerade Linie.

Theoretisch würde es also zur Verhütung ausreichen dass man für sich das Ziel der Sexualität umprogrammiert - aber in der Praxis wird kaum ein Mensch diese Umprogrammierung aller seiner unbewussten Anteile diesbezüglich schaffen, zu mächtig ist da das Triebhafte. Zur herkömmlichen Programmierung (Sexualität zum Kinder zeugen) gehört ja sogar dass die triebhaft sexuelle Lust gerade dann am Größten ist, wenn sich die Frau in einer empfängnisbereiten Phase befindet. Vom Hörensagen weiß ich dass es Geheimlehren in manchen buddhistischen Richtungen gibt, die es Frauen ermöglicht nur mit geistigen Kräften zu verhüten, beziehungsweise ihre Periode zu stoppen, aber diese Lehren werden nur an solche Frauen weitergegeben, die sich schon sehr nah an der Erleuchtung befinden, frau braucht dazu einfach einen sehr reinen Geist. Männer können (und sollten) den sogenannten Orgasmus ohne Samenverlust erlernen, aber zur Verhütung ist auch dieser nicht wirklich sicher weil vereinzelte Samenzellen können da trotzdem übertragen werden.

Um es also zusammenzufassen - es geht wie im positiven Denken auch bei der Verhütung darum sich klar darauf auszurichten was man haben will, anstatt darauf, was man nicht haben will. Und es geht darum zwischen allen inneren Anteile bezüglich Kinder bekommen oder nicht bekommen zu wollen einen harmonischen inneren Frieden zu haben. Weil wenn hier innere Spannungen existieren, dann werden diese auch auf die Verhütungsmethode übertragen und ihre Auswirkungen haben.


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Kommentare

1. Ingrid schrieb am 25.10.2020:

Hallo Andreas , schön das es diesen Artikel über Verhütung jetzt gibt. Ich habe seit einem dreiviertel Jahr einen Freund, mit dem ich mich 2 bis 3 mal im Monat unregelmäßig treffe, da er im Schichtdienst arbeitet und andere famililäre Verpflichtungen hat. Er ist sehr ängstlich und vorsichtig was Krankheiten und Keime betrifft und lässt sich mind. 1 x im Jahr komplett vom Arzt duchchecken u geht beim kleinsten Verdacht sofort zur Untersuchung. Wir hatten bisher auch nur sexuellen Kontakt in Form von Petting u wenn er mich an der Scheide berührt hat, desinfiziert er sich danach die Hände. Das fühlt sich für mich komisch an.Er verlangt es umgekehrt auch von mir. Ich bin völlig anders, gehe fast nie zum Arzt und hatte immer gern und oft Sex. Wir sind beide über 50 ( ich hab 3 Kinder, er kein Kind, er wollte nie welche, wegen der Überbevölkerung in der Welt ) und wollen beide keine Kinder ( mehr) und er will weil, wir nicht verhüten mit dem Geschlechtsverkehr warten. Er sagt bis wir im Geiste und Herz verschmolzen sind. Die Methode des Tantra für den Mann lehnt er aber ab. Er würde Kondome nehmen. Bis dato hatte ich relativ regelmäßig meine Mens.Ich habe mich kurz mal anstecken lassen von seinen Ängsten u bin im Juni nach 8 Jahren das erste Mal wieder zum Frauenarzt gegangen. Da kannte ich meinen Freund 6 Monate u hatte ca. 3 Monate sexuellen Kontakt. Promt stellt der Arzt 3 Zysten an meinem rechten Eierstock fest u eine in der Gebärmutter. Er meint das kommt vor und ich solle zur Untersuchung wieder kommen, wenn ich 2 mal die Menstruation hatte. Seitdem habe ich keine Blutung mehr gehabt, das ist jetzt 4 Monate her. Kann das sein, das mein Körper quasi eine Art Verhütung organisiert hat, indem ich keinen Eisprung mehr habe durch die Bereitstellung der Zysten ? ich hatte nach dem Arztbesuch 2 Monate lang immer wieder unregelmäßig aufsteigende Hitzewallungen, die sind aber wieder weg. War bisher auch nicht zur Nachkontrolle. Mache seit 3 Wochen die Wurzelchakra Atmung und hatte jetzt wieder eine leichte Monatsblutung.Vielen Dank schon mal für deine Antwort. Spende ist unterwegs.

2. Andreas schrieb am 26.10.2020:

Hallo Ingrid,
ja, ein solches Verhalten ist letztlich die Konsequenz dieser medizinischen Irrlehren denen sich die Schulmedizin hingibt. Mich wundert das nicht dass es jetzt immer mehr Menschen gibt die sich so verhalten, und dabei sind wir ja erst im Jahr 1 der neuen Coronareligion. Das Christentum hat über tausend Jahre angehalten und zu vielen religiösen Exzessen geführt. Würde man den religiösen medizinischen Aberglaube außen vor lassen und stattdessen wissenschaftlich exakt beobachten dann kann man schnell sehen, dass auch vermeintlich gefährliche "Krankheitserreger" in ganz vielen Fällen in gar keinster Weise eine Krankheit auslösen. Und man würde genau das feststellen, was ich lehre, nämlich dass es von den Resonanzen des Einzelnen abhängt ob eine Krankheit zu ihm kommt oder nicht. Es gibt sie also gar nicht diese ach so bösen Krankheitserreger, sondern diese können sich durchaus eben auch ganz und gar friedlich und lieb verhalten. Das ist übrigens beim Menschen genau so. Auch "böse" Menschen sind ganz oft ganz lieb. Und es hängt nicht vom Hände desinfizieren ab ob ein Mensch böse oder lieb zu dir ist, sondern von dem was du ausstrahlst. Und genau das selbe Prinzip gilt auch beim Kontakt mit Kleinstlebewesen wie Keimen und Erregern. Sie verhalten sich zu uns so wie wir uns zu ihnen verhalten. Letztlich verhalten sich alle Lebewesen gleich, völlig egal wie groß sie sind. Alles was uns begegnet ist immer der Spiegel dessen, was wir ausstrahlen.

Zysten spiegeln eine Gefühlsenergie die im Stocken ist, nicht frei weiterfließt, sondern sich da in der Zsyte ansammelt. Ich vermute, dass diese Partnerschaft dir dieses ins Stocken geratene spiegelt. Ängste blockieren immer das Fließen von Freudeenergie (auch sexuelle Energien sind Freudeenergien). Welche Ängste in dir spiegelt er dir da also ? wäre die Frage. Weil du hast ihn ja angezogen durch deine Resonanzen.
Welche Ängste stecken den bei ihm dahinter ? Weil die Angst vor Keimen, Viren oder ähnlichem ist ja IMMER nur die alleroberflächlichste Ebene. Darunter verbergen sich immer ganz andere verdrängte Lebensängste. Und diese sind in solchen Fällen immer so immens, dass der Betroffene nicht mehr rational logisch denken kann und sich dann deswegen an jeden noch so kleinen Strohhalm klammert, wie zb die absolut nutzlosen Masken oder Desinfektionsmittelchen, die ja bekanntlich mehr schaden als nützen.

lg von Andreas

3. Ingrid schrieb am 27.10.2020:

Hallo Andreas,
Vielen Dank für deine Antwort, ja ich denke da hast du recht mit den Lebensängsten, obwohl er behauptet vor nichts Angst zu haben, stecken da Ängste, die er sich nicht eingestehen kann , dahinter.Den starken Kerl spielen ist alles Fassade, um seine sehr sensilble, angreifbare und tief verborgene Gefühlsseite zu schützen. Und da er ein Kontrollfreak ist und Krankheiten nicht kontrollieren kann, nimmt er sich diese Desinfektionskrücke, die ihm zumindest suggeriert,damit alles im Griff zu haben.Das heißt,ich hab da auch einen Anteil, wieso ich das angezogen hab. Aber im Moment bin ich da noch betriebsblind. Da denke ich nochmal drüber nach.Viele Grüße Ingrid

4. Andreas schrieb am 29.10.2020:

Hallo Ingrid,
ja, Wenn einem Ängste gespiegelt werden kann man sich immer fragen: Wo trage ich selber Ängste in mir ? bzw Verletzungen, bzw Ängste dass Verletzungen sich wiederholen usw..

lg von Andreas

5. Ingrid schrieb am 30.10.2020:

Hallo Andreas
Ja das stimmt, ich hab tatsächlich Angst vor wiederholter Verletzung und werde aber jetzt ziemlich an mein altes Muster erinnert durch ihn. Und durch sein kontrolliertes Verhalten wird mein Überschwangs- Gefühl ziemlich ausgebremst und verursacht damit den Stau, der sich dann in den Zysten findet. Aber dadurch, dass ich abwarten muss und ihn annehmen mit diesen Macken, lerne ich wirkliche Hingabe und kann trotzdem bei mir bleiben.Ja und weil alles so lange dauert, erkenne ich auch noch weitere Resonanzen, huuu erschreckend, wenn man sich selber erkennt. Aber heilsam. Vielen Dank für den Denkanstoß.


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