Ohnmacht heilen

Ohnmacht ist ein Gefühl, wo man glaubt, man könne nichts tun, zum Beispiel nichts tun um aus einer Situation herauszukommen, in der man sich ohnmächtig fühlt.

Sie sehen schon, es hat ganz viel mit dem eigenen Glauben zu tun, also den Glaubenssätzen, denen man unterworfen ist. Denn ob wir in einer Situation glauben, wir könnten nichts tun um sie zu ändern, das hängt tatsächlich von unseren Glaubenssätzen ab. Weil wir glauben, wir könnten nichts tun oder verändern, deswegen können wir es dann auch nicht verändern und es legt sich dieses Gefühl der Ohnmacht über uns.

Ohnmacht heißt ohne Macht. Ohne Macht ist aber nur derjenige, der von seiner Gotteskraft getrennt ist, denn sobald wir in unserer göttlichen Allmacht stehen können wir alles verändern, das heißt wir können uns dann gar nicht ohnmächtig fühlen, weil wir ja mit der Gotteskraft unserer Gedanken alles, aber auch wirklich alles verändern können. Diese Kraft unserer Gedanken ist unendlich. Wir müssen uns nur erstens unserer Göttlichkeit erinnern, also der göttlichen Gedankenkräfte die uns innewohnen, und zweitens uns bewusst machen, welche Gedanken zu dem geführt haben, was da gerade ist, und diese Gedanken dann verändern.

Darum ist das Grundthema um Ohnmachtsgefühle zu heilen (auch solche die in der Vergangenheit erlebt wurden), dass man in seine volle Gotteskraft zurück kehrt, sie annimmt, und dadurch automatisch den Glauben, dass es Ohnmacht gäbe loswird. Dies heilt dann auch rückwirkend.

Das ist aus meiner Sicht die einzige wirklich ganzheitliche Methode um solche Ohnmachtstraumata zu heilen und überhaupt zu verhindern, dass man in solche Ohnmachtssituationen hinein gerät, denn wer nicht aus dem Opferdenken, dem Opferbewusstsein aussteigt wird logischerweise immer wieder und wieder zum Opfer. Man zieht es durch sein Denken an. Ich habe auch ein Video darüber gesprochen. Es ist in diesem Zusammenhang einfach wichtig zu verstehen, dass wir durch unseren Glauben, also unsere Glaubenssätze in unser Leben ziehen was wir erleben.


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Kommentare

1. Anne schrieb am 21.4.2019:

Darum ist das Grundthema um Ohnmachtsgefühle zu heilen (auch solche die in der Vergangenheit erlebt wurden), dass man in seine volle Gotteskraft zurück kehrt

Ist der Sinn des Lebens nun eigentlich eher, daß man lernt, sich durch den Einklang von seinen Gedanken & Handlungen genau das Leben zu erschaffen, welches einen erfüllt und glücklich macht, damit die Seele voller Liebe und Frieden ist? Das würde heißen, man nährt seine Seele durch gezielte, aktive Entscheidungen & Handlungen im Außen, wobei man immer in seiner eigenen Kraft, nie ohne Macht ist. Oder daß man durch Konflikte & Stör-/Fremdenergien lernt, an sich selbst zu arbeiten, seine innere Einstellung zu ändern, daran wiederum zu wachsen und dabei alte Traumas aufzulösen/zu heilen?

Bei 1) wächst man durch aktives Entscheiden, Handeln und Kreieren. Bei 2) wächst man durch innere Arbeit an seinen persönlichen Überzeugungen & Traumas

Wahrscheinlich kann man das gar nicht so schwarz & weiß sehen; beides bedingt Wachstum und Bereicherung im Leben.

Lg,
Anne

2. Andreas schrieb am 23.4.2019:

Hallo Anne,
der Sinn des Lebens ist es das (göttliche) zu sein, was man wirklich ist.

(und egal wie schwammig das klingt - in seinem tiefsten Herzen weiß jeder was damit gemeint ist)

lg von Andreas

3. Conny schrieb am 30.12.2021:

Hallo Andreas,
vorab herzlichen Dank für deine tolle Seite!
Dein Video finde ich sehr aufschlussreich und ich gehe in der Bearbeitung meiner eigenen Missbrauchserfahrung sehr konform mit deiner Darstellung, dass man das Opferbewusstsein ablegen muss. Ich hätte jetzt folgende Fragen an dich:
a) in meiner Therapie behandeln wir das Thema ja auch-aktuell ist es so, dass ich durch das Niederschreiben der Bilder/Situation mir das Ganze nochmals bewusst machen soll. Ich tue mich schwer damit, eben auch weil ich Angst vor den Starken Gefühlen habe, die da dann kommen und schiebe das Aufschreiben deshalb hinaus ... aber wie du ja in dem Video erklärst, muss ich es nochmals durchfühlen... wie schaffe ich es aber, mich dann nicht wieder ins Opfer "zurückzuwerfen" sondern es aus meiner Kraft und dem Wissen heraus, dass es mir zum Ausgleich so widerfahren ist, zu durchfühlen? Ich habe in letzter Zeit immer öfter das Gefühl, dass ich in der Therapie vielleicht ewig das Opfer bleiben werde.
b)ich habe mich auch schon mit dem Thema rituelle Gewalt&Missbrauch auseinandergesetzt, wo ja teilweise schon Babys ganz schlimm gequält werden, oft über Jahre hinweg, wenn man dem Glauben schenken darf. Aufgrund der Grausamkeit fällt es einem extrem schwer hier bei den Tätern noch menschliche Züge bzw. ein "beseelt" sein zu erkennen. Ist es aber dennoch so, dass auch hier ein Opfer/Täterausgleich auf Seelenebene stattfinden soll, weil das jetzige Opfer - also z.B. das Baby- in einem früheren Leben als Täter selbst solch ganz grausame Dinge jemandem angetan hat? Ich tue mich sehr schwer mit dieser Vorstellung...
lg, Conny

4. Andreas schrieb am 31.12.2021:

Hallo Conny,
ja, bei rituellem Missbrauch da ist wohl die häufigste Variante, dass die Opfer (die überleben) dann irgendwann selber zu Tätern werden. und in ihren nächsten Leben da durchlaufen sie dieses Muster (zuerst Opfer, dann Täter) gleich wieder aufs neue, weil sie ja jeweils als Täter wieder die Opferrolle verursachen - das kann ziemlich viele Leben so gehen, bis da eine Höherentwicklung stattfindet die ausreicht um diesem Muster zu entkommen.

Aber, wie auch im Video gesagt, auch dann wenn man innere Anteile gewaltsam übergeht, auch dadurch programmiert man sich allerlei Opferrollen. Weil ein jeder innerer Anteil der zum Opfer gemacht wird, also nicht liebevoll angenommen wird, sondern gewaltsam behandelt wird, der erzeugt die schöpferische Tendenz sich im Außen zu manifestieren und also eine Opferrollensituation zu erzeugen.
Das können vielerlei Anteile sein, aber in unserer Gesellschaft ist es eben seit Jahrhunderten insbesondere die Sexualität, also innere Anteile sexueller Empfindungen usw die eben zum Teil gnadenlos und gewaltsam unterdrückt wurden - und eben auch heute oft noch immer mithilfe von veralteten Glaubenssätzen oder inneren Verboten usw unterdrückt werden.
wie schaffe ich es aber, mich dann nicht wieder ins Opfer "zurückzuwerfen"
In dem du dir bewusst wirst über genau solche inneren Anteile die es erschaffen beziehungsweise angezogen haben. Sobald sie dir bewusst sind, also sobald du sie benennen kannst bist du nicht mehr ohnemacht über sie.
Diese inneren Anteile sind ja nur deswegen so mächtig über dich weil du sie nicht kennst, sie dir nicht bewusst sind. So wie Rumpelstielzchen auch nur so mächtig ist so lange niemand seinen Namen kennt. Finde also heraus welche inneren Anteile von dir es genau so wollten wie du es erlebt hast, und warum sie es wollten usw.
Niederschreiben der Bilder/Situation mir das Ganze nochmals bewusst machen
ja, das ist schon ein wichtiger Schritt, weil so lange du dich nicht traust anzuschauen was war, so lange hast du es natürlich auch sehr schwer herauszufinden welcher innere Anteil es erschaffen oder sozusagen herbeigesehnt hat.
Eine gute Methode ist es das Ganze gleich zweispaltig aufzuschreiben, weil dann kann man in der zweiten Spalte jeweils einen konkreten Vergebungssatz formulieren. Das sind Dinge die man konkret aktiv tun kann, aber das Erkennen, wie es erschaffen wurde, das ist naturgemäß nicht erzwingbar, das findet auf einer höheren Ebene statt. Wieso und warum, die Ursachen sind ja oftmals aus früheren Leben, das kommt durch das "Erkennende Anschauen" dessen was war und es kommt auch erst zu dir wenn du reif dafür bist.

lg von Andreas

5. Conny schrieb am 03.1.2022:

Hallo Andreas,
vielen Dank für deine Antwort und noch ein gutes neues Jahr für dich!
Jetzt nur nochmal zum Verständnis:
Könnte ich z.B. durch Meditation oder wenn ich die Seele bitte mir Bilder/Träume zu senden, an diese inneren Anteile ran kommen?
Denn vom Geist her würde ich sagen, bin ich soweit "offen" und ich glaube auch an Reinkarnation und dass Gewalttaten (also bei mir jetzt z.B. der sexuelle Missbrauch) immer etwas mit einem früheren Leben/Handlung zu tun haben müssen... und wenn ich dann diese Anteile in mir finde, sollte ich dann auch Vergebungsarbeit machen, richtig?
Und ich sollte mich also nicht unter Druck setzen, wenn ich nichts finde bzw. sich mir diese Anteile nicht (unmittelbar) zeigen, weil die Seele erst für die Erkenntnis sorgt, wenn ich es "verkraften" kann, also wie du ja schreibst "reif dafür bin" - sehe ich das richtig?
DAnke dir nochmal!
lg, Conny

6. Andreas schrieb am 04.1.2022:

Hallo Conny,
wenn ich nichts finde bzw. sich mir diese Anteile nicht (unmittelbar) zeigen,
Die oberste Schicht einer Zwiebel ist immer sichtbar, darum, wenn du offen dafür bist wird die Seele immer einen Weg finden um dir diese, jeweils oberste Schicht zu offenbaren. Ob das mithilfe von Meditation, Träumen oder Rückführungen oder plötzlicher Eingebung geschieht ist letztlich egal. Wenn jemand nicht offen genug dafür ist, dann ist er auch nicht reif dafür. Du brauchst dich in der Tat auch nicht unter Druck setzen (und zb die Zwiebel gewaltsam aufschneiden), weil du hast ja dein ganzes Leben dafür Zeit, weil genau wegen solcher großen Themen sind wir ja hier inkarniert
wenn ich dann diese Anteile in mir finde, sollte ich dann auch Vergebungsarbeit machen
ja, und zwar eben insbesondere diesen inneren Anteilen vergeben (=dir selbst)

Es kann in der äußeren Welt nichts geschehen was nicht zuvor als innerer Anteil in unserer inneren Welt ist.

lg von Andreas

7. Conny schrieb am 18.1.2022:

Hallo Andreas,
vielen Dank dass du mir nochmals geantwortet hast auf meine Frage!!
Alles Gute!
lg, Conny

8. Maike schrieb am 24.4.2022:

Hallo lieber Andreas,
vielen Dank für dein tolles Video! Darauf möchte ich etwas eingehen:
Wenn ich nun aus dem Christentum austrete, bin ich dann nicht immer noch im gleichen morphogenetischen Feld? :) Denn es gibt doch nur eins davon, oder?
Wie komme ich nun in das reine morphogenetische Feld?
Und v.a. : Wie trete ich aus dem Christentum aus?
Danke und LG Maike

9. Andreas schrieb am 26.4.2022:

Hallo Maike,
Das morphogenetische Feld ist in der Tat auch hinterher noch da, nur wenn du deine Resonanzen änderst, dann fällst du sozusagen aus der Resonanz mit diesen Anteilen der Feldes und es wirkt dann nicht mehr auf dich.
Wie trete ich aus dem Christentum aus?

lg von Andreas

10. Maike schrieb am 29.4.2022:

Hallo Andreas,
Vielen Dank für die Infos. :)
Wie lösche ich energetische Verbindungen zum Christentum?

LG von Maike

11. Andreas schrieb am 30.4.2022:

Hallo Maike,
Da gehst du in eine meditative innere Haltung und lässt dir zeigen was da an gesetzten Energien zb aus der Taufe noch in dir steckt, also meist im Stirnchakra, und nimmt mit deiner Vorstellungskraft diese Energien heraus und gibst sie zurück oder übergibst sie einem Feuer damit sie aufgelöst werden.
Auch alle Verbindungen cutten, wie bei einem Cutting.
Das geht auch bei anderen Sekten so, nicht nur bei der Kirche.

lg von Andreas

12. Martin schrieb am 01.5.2022:

Zu Maike

Ich hab mich auf verschiedenen Ebenen von der kath. Kirche gelöst.
Es war ein interessanter Personenkreis der da auch betroffen war.
Mich würde interessieren, wenn du dich gelöst hast, wer dir alles gezeigt wurde und ob es bei dir ähnliche Erfahrungen/ Erkenntnisse gibt,

Magst du das in einiger Zeit hier Schreiben?
(Ich meine nicht die Namen, sondern die Funktion/Amt der Betreffenden).

Danke

13. Senn schrieb am 03.5.2022:

Hallo Andreas, bezugnehmend auf die vorherigen Beiträge, stelle ich hier auch mal mein Anliegen ein: also ich habe nie eine bewusste Verbindung zum Christentum gehabt, nun aber erstmalig Freunde gefunden, die christlich sind. Das kann doch kein Zufall sein, warum ich jetzt mit dieser Religion konfrontiert werde? Habe ich da etwas zu beachten und zu bearbeiten?

14. Andreas schrieb am 04.5.2022:

Hallo Senn,
Da kannst du schauen was sie dir spiegeln. Bei Christen sind es oft unerlöste Vaterthemen, man betet einen Vater im Himmel an, einen Vater für den man leiden muss damit er einen erlöst usw..

lg von Andreas


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