Meditationsrichtungen

Es gibt tausende von verschiedenen Meditationswegen und Richtungen und jede von Ihnen hat wieder viele Untervarianten. Wer für sich eine geeignete Meditationsmethode sucht findet hier eine erste Übersicht.
Im Nachfolgenden sind also nun die bekanntesten und verbreitetsten Meditationswege aufgezählt. Ich beginne mit den Buddhistische Meditationsrichtungen. Der Buddhismus ist übrigens keine Religion, sondern eigentlich nur ein Weg um den geistigen Zustand der Erleuchtung mithilfe von Meditation zu erlernen und einzuüben. Die buddhistischen Meditationsrichtungen sind darum sehr gut durchstrukturiert. Sie gehen praktisch alle auf jeweils erleuchtete buddhistische Mönche zurück, welche diese Meditationen ihren Schülern gelehrt hatten, und so über viele Jahrhunderte überliefert wurden und auch heute noch meist fast unverändert so gelehrt und praktiziert werden.


Persönliche Betrachtung

In einigen der oben aufgeführten Meditationsrichtungen habe ich persönliche Erfahrungen. So habe ich ein paar Jahre Meditationen des Diamantweg Buddhismus praktiziert. (Mich hatte übrigens Mutter Meera durch eine geistige Botschaft zu Lama Ole geschickt.) Ich finde diese Meditationen unglaublich kraftvoll, besonders natürlich wenn man bei den Kursen direkt unter Anleitung von Lama Ole mit zum Teil tausend Teilnehmern gleichzeitig meditiert. Ich habe da auch mehrere wirklich erleuchtete Lehrer erlebt, zum Beispiel Karmapa, aber auch Lopön Tsechu Rinpoche hat mich tief beeindruckt. Von ihm heißt es, jedesmal wenn er nach Deutschland kam, in Frankfurt landend, habe sich ein kreisrunder Regenbogen um die Sonne gebildet. Ich habe dies selber jedenfalls zweimal miterlebt. Einmal habe ich eine Kraftwelle erlebt, die von ihm als Mittelpunkt während einer Einweihung ausging. Obwohl ich etwa 7 Meter entfernt stand hat sie mich voll erfasst, das war beeindruckend. Aber natürlich jagt man im Buddhismus solchen äußerlichen Effekten nicht nach, denn man weiß, dass alles Äußere nur vom Geist erschaffene Illusionen sind. Heute stehe ich etwas distanzierter zum Buddhismus, insbesondere zu den Bodhisattva Gelübden, denn wenn man erst einmal erkannt hat, dass alles illusionärer Natur ist, warum sollte man sich selbst dann durch ein Gelübde von der Lebendigkeit des jetzigen Momentes aussperren ? Solche Gelübde sind zwar gut als Unterstützung um einem einmal eingeschlagenen Weg zu folgen, aber dieser Weg ist ja nicht der Einzigste, welcher zur Erleuchtung führt. (Auch Lama Ole lehrt dies so, dass sein Weg, den er lehrt, einer von vielen ist.)

Zur Vipassana Meditation möchte ich anmerken, dass der 10-Tage Kurs natürlich eine wertvolle Erfahrung ist - aber wirklich wichtig wäre das stetige Praktizieren. Stetiges Voranschreiten bringt dich viel weiter als ein kurzfristiger Sprint. Dies gilt aber für alle Meditationsmethoden.

Die asketische Zen-Meditation kann natürlich auch eine Flucht aus Angst vor dem Leben sein. Angst als motivierende Triebkraft ist nicht gut und der Betreffende würde dann vielleicht schneller vorankommen, wenn er sich dem Leben stellt mithilfe der von Lama Ole gelehrten Meditationen, denn diese Richtung ist dem freudvollen Leben gegenüber offener eingestellt. (Lama Ole's Schüler gelten im Buddhismus als der wildeste Haufen, das ist da, wo nachts die Zelte wackeln..)

Sehr viel persönliche Erfahrung habe ich mit Reiki, seit 2001 besitze ich den Reiki Lehrer Grad. Wer Reiki nur für gelegentliches Handauflegen bei anderen einsetzt, verkennt das wahre Potential dieser Methode. Rei Ki heißt auf deutsch übersetzt Kosmische Energie und wir sollten sie täglich in unser eigenes Leben und in unsere aktuellen Lebensthemen einfließen lassen. Nur so wird Reiki zum wahren Entwicklungsbeschleuniger. Reiki gehört zu den Lichtarbeitermethoden der neuen Zeit.

Zu Tao-Yoga möchte ich auch noch etwas anmerken: Auch Tao-Yoga wirkt immer sehr individuell auf deine aktuelle Themen, denn was immer sich gerade in einem Chakra festgesessen hat, es wird durch die Himmelskreis Meditation weiterbewegt. Tao-Yoga ist zwar uralt, wurde aber erst vor wenigen Jahrzehnten für die Öffentlichkeit publik gemacht durch Mantak Chia. Für mich war Tao-Yoga die erste Meditationsmethode, die ich erlernt habe. Sie hatte mir damals geholfen von meiner Schachsucht wegzukommen (Ich hatte 10 Jahre lang fast nur Schach trainiert und gespielt, von Turnier zu Turnier gereist). Nach nur 3 Monaten Tao-Yoga war ich vom Schach geheilt. An sich hatte ich aber damals noch keinerlei esoterisches Wissen, so wie halt fast alle Abiturienten. Im Tao-Yoga lernt man dann auch, wie man Energie durch die Arme und Hände nach außen leiten kann und ich erinnere mich an ein kleines Experiment, welches ich damals machte: Es gab an unserer Hauswand zwei kleine Graspflänzchen, die da wuchsen, es war im Frühjahr, und ich habe mit meiner Hand in das eine Pflänzchen Energie geleitet, wie im Tao-Yoga gelernt. Nach ein paar Wochen war ich dann doch überrascht, dass das eine Pflänzchen tatsächlich doppelt so groß war, wie das andere.
Ich denke, jeder der zu meditieren beginnt, sollte seine eigenen Erfahrungen machen, denn die Motivation sollte aus dem eigenen Inneren und den eigenen Erfahrungen gespeist sein. Wer einfach nur meditiert, weil es ihm empfohlen wurde, der wird eher nicht genügend Motivation aufbringen um über Jahre hinweg regelmäßig zu meditieren und dann große Veränderungen zu erschaffen.


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Kommentare

1. Kamill schrieb am 12.12.2017:

Danke für diesen tollen Beitrag über Meditationsrichtungen! Dadurch wird einem so einiges viel deutlicher und klarer, was man bisher noch nicht wusste. Vielen Menschen ist dies nicht klar, weshalb diese sich auch nochmal darüber belesen sollten.

2. Dafa-Hao schrieb am 23.10.2019:

Danke für diese nette Sammlung.

Falun Dafa ist noch eine besondere Meditationsrichtung, die ich seit einer ganzen Weile, mit unerklärlich schönen Begleiterscheinungen inklusiver stark gestiegener Gesundheit, praktiziere, in der ganz besonders auf Werte wie Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht geachtet wird. Es geht darum dass das Herz der Mittelpunkt der menschlichen Kultivierung ist. Und je leerer (reiner) das Herz ist, je weniger Eigensinne, schlechte Gedanken und Streben man hat, desto ruhiger ist das Herz und desto tiefer kann man in die Meditation steigen. Desto höher steigt die geistige Ebene und desto klarer wird man, auf allen Ebenen. Das kann ich nur bestätigen. Dazu kommt dass körpereigene, eigentlich instinktive Fähigkeiten, wiedererweckt werden, durch die Energie, die sich beim Kultivieren des Herzens, manifestiert.


Ein Weg für Körper, Geist und Seele gleichzeitig. Mit den 5 Übungen (die sehr starke energetische Auswirkung haben) kombiniert, wahrlich ein Weg des Herzens, und sehr effektiv. Die Veränderungen sind groß und aufrichtig, zudem wird viel über die Welt und den Kosmos ansich gelehrt. Zudem gibt es keine Kosten und keine Mitgliedschaften, kann also frei praktiziert werden ohne jegliche Einschränkung oder Aufnahmebedingung. Man lernt mit der Zeit alles von selbst zu verstehen. Durch lernen des "Zhuan Falun" erhöht man sich Ebene um Ebene. Das lässt sich deutlich spüren.


de(punkt)falundafa.org/home.html

3. Liz schrieb am 02.2.2021:

Hallo Andreas,
ich bin seit 2 Jahren Vipassana meditator und es hilft mir auch sehr in meinem Leben. Leider gibt es ausschlusskriterien um an weiteren 10 tage kursen teilzunehmen, die da waeren: keine anderen methoden/meditationen, visualisierungen, reiki, tai chi etc., also alles das, wo man bewusst energie steuert.
Das finde ich sehr schade da ich von beiden Methoden sehr ueberzeugt bin. Allerdings bemerke ich auch dass meine Meditation nicht mehr so stark ist seit ich viele deiner uebungen regelmaessig praktiziere und auch manchmal anfange an vipassana mit seinen regeln/ disziplin zu zweifeln.
Ausserdem habe ich das gefuehl dass deine atemuebungen schneller zum ziel fuehren wenn ich etwas transformieren will, also schneller ergebnisse liefern. Vipassana aber, da komme ich an meine ganzen unbewussten gedanken und programme ran wie sonst mit keiner anderen methode und es hilft mir auf lange sicht vieles zu transformieren. Am ende findet ja immer metta statt, was ja auch irgendwie einer visualisierung gleichkommt.
Muss ich mich jetzt etwa zwischen den beiden methoden entscheiden? Goenkaji sagt ja in einem seiner diskurse, dass man sich zwischen verschiedenen Meditationstechniken entscheiden soll damit man weiter kommt. Das waere aber total schade. Geht auch beides? Also zum beispiel energieatmungen und vipassana?
Lieben Gruss
Liz

4. Andreas schrieb am 02.2.2021:

Hallo Liz,
Es gibt hauptsächlich zwei Gründe aus denen man die Meditationsrichtung ändern kann, und zwar einerseits weil unterschiedliche Themen können eben manchmal mit anderen Methoden besser bearbeitet werden, weil jede Meditationsmethode hat ihre Stärken und Schwächen. Von daher ist es in Ordnung wenn man jeweils individuell schaut was ist wohl gerade am passendsten.

Es gibt aber noch eine zweite Variante warum oft die Methode gewechselt wird, und zwar das ist wenn man wechselt um zu flüchten vor dem was als nächstes eigentlich anstehen würde. Man flüchtet dann wenn man gerade an einem kritischen Punkt ist wo man eigentlich durch müsste. Um das zu vermeiden lehren viele Meditationsrichtungen (nicht nur Vipassana) dass man, wenn man einmal begonnen hat, dabei bleiben soll.
Eine Extremform dieser Variante ist das sogenannte Seminar-Hopping..

Ich persönlich denke dass ab einer bestimmten Stufe sowieso jeder seine eigene Methode entwickelt, weil wenn du deinem Ziel sehr nahe kommst, dann brauchst du keine Landkarte mehr.

Und noch etwas: Was zeichnet unsere Zeit aus ?
Noch nie waren Menschen so derart krank wie heutige Menschen. Noch nie war die Medizin an einem solchen Tiefpunkt wie die heutige Schulmedizin, die praktisch für fast gar keine der verbreiteten Krankheiten mehr eine Heilung anbieten kann. Vielleicht ist gerade deswegen dieser Weg zu schauen was sagt mir mein Körper genau der richtige Weg für diese Zeit ?..

lg von Andreas

5. Milly schrieb am 03.2.2021:

an Liz,ich bin doch sehr überrascht, dass Du als Meditator nicht in der Lage bist, selbständig eine Entscheidung zu treffen. Es geht in dieser Zeit und auch schon davor, darum, Selbstverantwortung zu übernehmen.
Du brauchst keinen Guru, niemanden, der Dir sagt, was Du zu tun hast.
Meditation, welche Methode auch immer, bedeutet doch, mit seinem Selbst verbunden zu sein, oder?
Frag doch einfach Dein höheres Selbst, ich mache das ständig und dafür brauche ich keine Meditationsausbildung, ich mache das während meines täglichen Hundespazierganges. Es ist ganz einfach, wenn man lernt zuzuhören.
Wirklich nicht böse gemeint, aber wenn ich Fragen, wie die Deine lese, sträuben sich mir die Haare. Ausschlusskriterien für weitere Kurse, wo gibt es denn so etwas? Lass Dir doch nicht vorschreiben, wie Du zu leben hast.
Lieber Andreas, wenn mein Kommentar von Dir nicht erwünscht sein sollte, lösch ihn bitte einfach, aber ich mußte das jetzt einfach mal schreiben. Alles Liebe

6. Liz schrieb am 05.2.2021:

Hallo Milly, das ist schoen dass du schon so weit entwickelt bist in deinem Urteilsvermoegen und deiner anbindung zum hoeheren selbst. Glueckwunsch.
Offensichtlich gibt es aber menschen wie mich die noch ein bisschen mehr Selbstvertrauen zu lernen haben in diesem Leben. Diesem bin ich mir sehr bewusst und kommentare wie deiner zeigen dass du dir nicht vorstellen kannst wie sich das anfuehlt. Darum wuerde ich jemanden wie dich auch nicht um ihre meinung fragen weil ich diese "kopf schuetteln" foermlich lesen kann.
Und du kannst vielleicht versuchen weniger zu verurteilen. Konzentriere dich doch einfach auf dich selber und lass die anderen da wo sie sich gerade befinden und freue dich darueber dass du schon ueber den dingen stehst.
Lieben Gruss

7. Milly schrieb am 07.2.2021:

Liebe Liz,
vielen Dank für Deine Antwort.
Ja, ich freue mich sehr darüber, dass ich mit 50 Jahren endlich, wirkliches Selbstbewusstsein erlangt habe.
Es kam nicht einfach vom Himmel auf mich herab, ich habe sehr viel dafür getan, weil ich aufgrund einer schweren Erkrankung in 2014, gar keine andere Wahl hatte.
Heute bin ich dankbar für diesen Weg und wenn ich eines ganz klar aus meinem herzen sagen kann, dann ist dies, dass ich sehr wohl weiß, wie sich das anfühlt. Wie gesagt, ich habe 50 Jahre meines derzeitigen Lebens dafür benötigt.
Was mir aber extrem auffällt ist, dass sehr viele Menschen die Wahrheit nicht hören möchten, sie verlangen Hilfe, sind aber nicht bereit, sich selbst zu reflektieren. So auch Du.
Für mich persönlich spielt es keine Rolle, ich empfinde Kommentare, wie Deine schon lange nicht mehr als Kritik, verurteilen tue ich niemanden. Vielleicht schaust Du da auch mal bei Dir selbst?!
Ich finde es toll, dass Du auf Deinem Weg bist, dass Du lernen möchtest, Dich selbst wert zu schätzen. Es ist auch dringend notwendig, dass Du Dich selbst geheilt hast, bevor Du andere Menschen auf ihrem Weg begleiten möchtest. In Deinem jetzigen Zustand, wäre dies wirklich fatal.
Alles Liebe für Dich

8. Liz schrieb am 09.2.2021:

Es ist auch dringend notwendig, dass Du Dich selbst geheilt hast, bevor Du andere Menschen auf ihrem Weg begleiten möchtes
Begleiten? Wo habe ich das erwaehnt?
Was mir aber extrem auffällt ist, dass sehr viele Menschen die Wahrheit nicht hören möchten, sie verlangen Hilfe, sind aber nicht bereit, sich selbst zu reflektieren. So auch Du.
Aber gefragt hatte ich dich ja soweiso nicht, verstehst du das? Aber gut. Dein Beitrag wird bestimmt jemandem helfen weil du ja so reflektiert bist.
In Deinem jetzigen Zustand, wäre dies wirklich fatal.
Aber solange es dir gut geht. Halte dich doch einfach raus. Dann gehts dir auch besser. Niemand hat nach deiner Meinung gefragt. Geh und diskutiere mit deinem hoeheren selbst.


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