Zu einem Erleuchteten gehen

Von einem echten Guru (einem erleuchteten Lehrer) etwas lernen

Ohne Erwartungen

Erwartungen verengen dein Bewusstsein und verhindern dadurch, dass du das bekommst, was wirklich wertvoll ist. Gehe darum zu einem Erleuchteten immer ohne Erwartungen. Du bist nur in der Lage Dinge zu erwarten, die du kennst oder zu denen du Zugang hast (in deinen Gedanken). Ein Erleuchteter kann dir aber etwas geben zu dem du noch keinen Zugang hast, denn der Erleuchtete hat Zugang zu Ebenen, die für dich noch verschlossen sind. Diese Zugänge sind für dich noch blockiert, darum, was immer du erwartest, wenn du zu einem Erleuchteten gehst, es kann nie das sein, was er dir wirklich geben könnte. Darum ist es so wichtig, die Erwartungen loszulassen.

Gerade der Erleuchtete wird dir nie das geben, was du erwartest, weil was du erwartest, das hast du ja eigentlich schon. Zu dem hast du Zugang, sonst könntest du es ja nicht erwarten. Er könnte dir etwas geben, was du nicht erwartest, zu dem du noch keinen Zugang hast, etwas was du vielleicht auch gar nicht wahrnehmen kannst, gerade weil du keinen Zugang dazu hast.

Die reine Ausstrahlung, das Feld des Gurus nutzen

Eigene Themen und Probleme innerlich verarbeiten in den Gegenwart des Erleuchteten geht um ein vielfaches schneller als sonst, weil die Energien in der Umgebung des Erleuchteten einfach höher sind, als wenn man zuhause alleine meditiert oder zuhause an sich arbeitet. Wer dieses Geheimnis kennt nutzt eine Reise zu einem Erleuchteten aus, um die eigenen spirituellen und geistigen Themen zu bearbeiten und aufzulösen. Zu genau diesem Zweck haben viele indische Gurus sogenannte Ashrams gegründet. Dabei ist die Methode, mit der du an deinen inneren Problemen arbeitest zunächst egal. Viele dieser Gurus lehren dich dann sowieso ihre eigenen Methoden. Wichtig ist die Absicht, hinzugehen, um an sich selbst zu arbeiten. So hieß es zum Beispiel von Sai Baba, dass in seiner Gegenwart im Ashram eine solche innere Arbeit etwa 10 mal so schnell wie sonst gegangen sei. In Indien gibt es sogar Grabstätten von Erleuchteten, wo man deren Ausstrahlung noch immer nutzen kann. Auch solche Stellen kann man besuchen, um im deren verbliebenem reinen Bewusstseinsfeld zu meditieren und innerlich zu arbeiten.

Voraussetzung um einen Guru zu finden

Immer wieder begegnet man Menschen, die berichten, sie hätten diesen oder jenen Guru in Indien besucht, aber es hätte nichts gebracht, oder sonst wie enttäuscht über ihn sind. Das sind praktisch immer Menschen, die mit ihrem inneren Vateraspekt Probleme haben. Dazu muss man verstehen, dass ein Guru (dies betrifft auch erleuchtete Frauen) immer über die Lehrer Rolle wirkt, die im menschlichen Sein ein Teil des Vater Aspektes ist. Der Guru ist immer Yang, der Schüler oder Anhänger ist immer Yin. Wegen dem Energiegefälle vom Guru zum Schüler ist dies automatisch so.
Wer also innerlich mit seinem Vateraspekt im Unfrieden ist, also sich beispielsweise gegen das innere Abbild, was er vom eigenen Vater hat, sträubt, der überträgt dann nahezu automatisch dieses sich sträuben gegen den Vater auch auf den Guru. So jemand erschafft dadurch dann unbewusst immer (!) Umstände, die störend auf seine Beziehung zum Guru wirken. Alles was uns geschieht erschaffen wir ja durch unseren eigenen Geist und in einem solchen Fall erschafft sich die Person dann zum Beispiel, dass ihr negative Geschichten über den Guru erzählt werden oder ähnliches, damit sie dann ihren negativen Glauben über ihren Papa (Vateraspekt/Guru) weiterglauben kann.
In der Psychologie nennt man das eine Projektion. Dass man keine solche negative Projektion auf den Guru macht ist die alles entscheidende Voraussetzung um einen Guru für die eigene Weiterentwicklung zu finden. Im Buddhismus wird daher gelehrt, dass es in der Verantwortung des Schülers liegt, das innere Abbild welches der Schüler vom Guru hat, rein zu halten.
Wenn der Schüler geistig noch nicht sehr weit entwickelt ist, dann kann dies dazu führen, dass der Schüler den Guru als den Allertollsten, den Besten, den allein Seeligmachenden ansieht und verehrt. Da wäre dann das typisch kindliche Muster, welches ein kleines Kind vom eigenen Vater hat: Er ist der größte und so weiter.
Mittels einem solchen Programm, wenn das Vaterprogramm also gut funktioniert, kann am besten Energie vom Guru zum Schüler fließen. Dann profitiert der Schüler am meisten. Darum, wie gesagt, ist die wichtigste Voraussetzung, dass man in Harmonie mit dem inneren Vateraspekt ist. Nur dann ist man auch in der Lage, den Guru als Vorbild zu sehen, siehe nächster Abschnitt.

Der Guru als Vorbild

Nur wenn die oben genannte Voraussetzung erfüllt ist, kann sich im Schüler ein tiefes inneres Streben entwickeln, so zu werden, wie der Guru. Ansonsten bleibt er auf der Verstandesebene hängen. Der Verstand jedoch ist weniger als ein tausendstel des gesamten Bewusstseinsfeldes eines Menschen. Darum reicht eine Verbindung zum Guru über den Verstand niemals aus, um den Schüler zur Erleuchtung zu führen. Der Schüler muss sich auf tieferen unbewussten Ebenen den Energien des Gurus öffnen, um wirklich von der Begegnung zu profitieren.
Man muss also den Guru beziehungsweise dessen Sein als Vorbild sehen, fühlen, erleben können. Die Methode, sich mittels einem Vorbild weiter zu entwickeln ist übrigens eine völlig natürliche Methode. Schon jedes Kleinkind nutzt diese Methode ganz selbstverständlich um erwachsen zu werden. (Im Gegensatz zu künstlichen unnatürlichen Methoden, wie sie beispielsweise in deutschen Schulen benutzt werden, die nur unter Zwang funktionieren und auch noch äußerst uneffektiv sind.) Jugendliche benutzen als Vorbilder oft Musiker, Schauspieler oder Sportler. Dass diese Methode funktioniert, sieht man daran, dass diese Jugendliche sich dann ähnlich verhalten wie ihre Vorbilder, sich ähnlich anziehen, sie versuchen ähnlich zu agieren, ähnlich zu reden und ähnlich zu denken, wie ihre Vorbilder. Man sieht also, die Methode, sich mittels einem Vorbild weiterzuentwickeln funktioniert, und zwar völlig mühelos ohne große Anstrengung, und sie macht sogar noch Freude und Spaß. Die Frage ist also nur, zu was setze ich diese Methode ein, um zu werden wie ein, ich sags jetzt mal etwas bösartig, wie ein drogenabhängiger Musiker oder wie ein erleuchteter Guru. Die Methode, sich mittels einem Vorbild weiter zu entwickeln ist neutral, jeder entscheidet selbst wie er sie nutzt. Sie wirkt jedenfalls auch auf tiefen unbewussten Ebenen und ist darum so effektiv weil sie weit über das Verstandesbewusstsein hinaus geht.


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