Das Alte loslassen (Beispiel Wohnortswechsel/Umzug)

Damit wir etwas Neues starten können müssen wir immer etwas Altes loslassen. Dies ist ein universelles Gesetz. Weil ohne dass wir das Alte loslassen ist schlichtweg überhaupt kein Platz vorhanden für etwas Neues. Dabei betrifft dies nicht nur die Realität der Materie, auch in unserem Denken ist es genau so. Für ein neues Denken müssen wir immer alte Denkweisen aufgeben. Das Loslassen des Alten, es zu opfern, ist also immer notwendig. Und dabei gibt es aber ein Problem für unseren Geist, nämlich weil unser Geist ja aus so vielen unterschiedlichen Anteilen besteht, kann es immer mal vorkommen dass es innere Anteile gibt die es gar nicht mitbekommen haben, dass wir uns schon längst etwas Neuerem zugewendet haben, dass wir etwas Altes schon längst nicht mehr benötigen oder wollen.

Was kann man also tun um allen oder zumindest so vielen wie möglichen inneren Anteilen mitzuteilen, dass sich etwas verändert hat, dass man sich von etwas altem zu etwas neuem hinbewegt hat ?

Eine Möglichkeit hierzu sind Rituale !
Durch ein Ritual (zb ein Opferritual) kann man wunderbar auch unbewusstere Anteile erreichen. Eine andere gute Möglichkeit sind Visualisierungen, zum Beispiel ein Cutting um auch tieferen unbewussten Schichten mitzuteilen, dass man sich jetzt von etwas gelöst hat.
Dies kann (und sollte man sogar) bei allem Größeren im eigenen Leben machen. Weil wie gesagt, das ist ja ein universelles Muster, eine Veränderung läuft immer gleich ab, immer muss etwas Altes losgelassen werden damit etwas Neues kommen kann.

Ein Beispiel wo dies besonders deutlich sichtbar wird sind Wohnortwechsel. Wenn man umzieht und kein symbolisches Cutting oder Verabschiedungsritual vom alten Wohnort macht, dann sieht man das oftmals in Träumen, dass es dann fast immer noch innere Anteile gibt, die noch sozusagen im Glauben an den alten Wohnort weiter leben. Man träumt dann oft, dass man noch am alten Wohnort lebt. Wie soll denn aber dein Unterbewusstsein dich optimal bei deinen Zielen unterstützen, wenn Anteile von ihm noch nicht einmal deinen Wohnortwechsel mitbekommen haben ? Darum sollte man sich grundsätzlich bei Umzügen vom alten Wohnort ablösen (zb durch ein Ritual oder durch ein Cutting).
Weil alleine dadurch dass man irgendwo wohnt entstehen automatisch Bindungen an diesen Ort, an seine Umgebung, an die Naturwesen die da wohnen, und ja, auch ein Ort, eine Region oder eine Straße oder ein Haus/Häuserblock selbst formen als Ganzes eine Wesenheit von der es sich zu verabschieden gilt, bzw am neuen Wohnort natürlich auch darum geht all diese neuen Wesenheiten zu begrüßen. Auch all diese neuen Wesenheiten des Ortes, der Region, der Straße und des Hauses musst du begrüßen um von ihnen Unterstützung (bis hin zu Schutz) erwarten zu können. Auch dies mache in einer rituellen heiligen Atmosphäre. Und ja, auch dieses Begrüßen und damit Annehmen des Neuen wird besser gelingen wenn das Alte in Frieden losgelassen wurde.

Was also konkret zu tun ist

Erkenne und spreche all das was den alten Wohnort für dich ausgemacht hat als etwas Geistiges an und überlege dir vor allem was es noch an Spannungen aus jener Zeit in deinem Geist gibt und gehe dann zb die folgenden Punkte durch:


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Kommentare

1. Susa schrieb am 18.11.2019:

Lieber Andreas,
kann man dieses Cutting vom alten Wohnort auch noch nachträglich durchführen, z.B. Jahre oder auch Jahrzehnte später, und kann es dann noch wirken?
Was wäre denn z.B. ein Opferritual?
Wie ist das mit Sachen, die jemand anderer (z.B. meine Tante) bei sich aussortiert hat, z.B. eine schöne Teetasse, die ich dann zu mir nehme? Ist mit dem Stück etwas verbunden?

LG
Susa

2. Andreas schrieb am 18.11.2019:

Hallo Susa,
ja, das ist normal, dass man das nachträglich macht (theoretisch kann man das natürlich auch vorher machen - im Idealfallmacht man es in dem Moment wo man vom Alten zum Neuen wechselt).
Wie ist das mit Sachen, die jemand anderer (z.B. meine Tante) bei sich aussortiert hat, z.B. eine schöne Teetasse, die ich dann zu mir nehme? Ist mit dem Stück etwas verbunden?
Wenn die andere Person sie wirklich losgelassen hat, dann ist diese Tasse ja frei (von dem Alten). Falls nicht kann man zb eine Entstörung machen.

lg von Andreas

3. Susa schrieb am 19.11.2019:

Lieber Andreas,
nachträglich, weil ich den Wohnortwechsel ohne Ritual gemacht habe. Ich habe mich zwar von der letzten Wohnung verabschiedet, aber eben einfach nur so. Was wäre denn dabei oder überhaupt ein Opferritual?

Was könnte dahinter stecken, wenn man sich am neuen Wohnort nicht wohl fühlt, als wenn es nicht der richtige Ort ist und man regelrecht desorientiert ist, also lange Zeit sich nicht auskennt? Klingt vielleicht eigenartig, aber ich hatte vier oder fünf Jahre lang soetwas wie eine Desorientierung, so dass ich manchmal nicht so recht wusste, wo ich mich überhaupt befinde. Normalerweise erkunde ich in Kürze und mit Freude eine neue Umgebung. Und dann gibt es in der Nähe eine kleine Parkanlage mit Ententeich, die vom ersten Tag an eine ganz merkwürdige Ausstrahlung auf mich hat. Erst dachte ich, das liegt daran, dass es im Herbst bzw. Winter so grau und kahl ist, aber auch im Frühling und Sommer hat dieser Platz eine für mich negative Ausstrahlung. Insbesondere dieser Ententeich wirkt auf mich richtig leblos, wie tot. Das habe ich sonst noch nirgendwo so wahrgenommen.

LG
Susa

4. Andreas schrieb am 20.11.2019:

Hallo Susa,
wenn man sich am neuen Wohnort nicht wohl fühlt
das wäre ein anderes Thema, aber das Grundlegendste wäre natürlich den neuen Ort innerlich zu begrüßen und sich zu verbinden.
Und wenn man negatives wahrnimmt dann kann es die Aufgabe des Menschen sein dies aufzulösen.
Was wäre denn überhaupt ein Opferritual?
In dem man symbolisch etwas opfert was mit der alten Wohnung eng zusammengehört. zb Verbrennen einer alten Besitzurkunde oder der alten Wohnanschrift. Man braucht ja nicht gleich das ganze alte Haus als Opfer verbrennen (obwohl auch das gemacht wird, zb damals als die Twintowers gesprengt wurden, das war auch so ein Opferritual).

lg von Andreas

5. Susa schrieb am 12.12.2019:

Lieber Andreas,

was ist, wenn man sich an dem Ort, an dem man sich befindet nicht wohl fühlt und meint, dass der Ort davor der bessere war, obwohl man sich erinnern kann, dass man sich an dem Ort vielleicht auch nicht so wohl gefühlt hat. Hinkt man dem Leben irgendwie hinterher, weil man erst später erkennt, was man gehabt hat oder verklärt man nur? Erkennt man nicht, was man hat, lebt man hinterher, also ja eigentlich nicht in der Gegenwart oder schätzt man es nicht?

Ich weiß nicht, ob ich es bei Dir irgendwo gelesen hatte, dass man eigentlich immer am richtigen Ort sei.

Das hat jetzt weniger mit dem Thema loslassen zu tun, sondern eher mit Deinem Beispiel mit dem Wohnort.

LG
Susa

6. Andreas schrieb am 14.12.2019:

Hallo Susa,
ja, das bedeutet dass man ein ziemlich schlechtes Denken hat und dringend an sich arbeiten sollte, weil ob man sich wohl fühlt das sollte man NICHT von einem Ort abhängig machen.

Ein vernünftiger Mensch wird die Kraft seiner Gedanken benutzen um mit der Kraft seiner Gedanken zu bestimmen, dass er sich wohl fühlt.

Das ist eine Entscheidungssache.

Ich entscheide mich dass ich mich wohl fühle.
Ich müsste ja dumm sein, wenn ich diese Entscheidung von einem Ort abhängig mache !

lg von Andreas

7. Nadine schrieb am 14.12.2019:

Hallo Andreas,

gilt Selbes auch für eine Partnerschaft, die ihre Lern-/Wachstumsaufgabe erfüllt hat und nun stagniert?

Als ich meinen Partner vor 12 Jahren kennenlernte, war ich eine Ja-Sagerin und habe Teile von mir unterdrückt, um anderen zu gefallen. Jetzt bin ich immer öfter authentisch und spreche mein Wahrheit. Und mein Partner spricht seine. Das führt zu viel Konflikt zwischen uns, weil unsere Bedürfnisse in Sachen Nähe/Autonomie, Life-Work-Balance und Freizeitgestaltung meilenweit auseinanderliegen. Wenn ich mit meinem Partner etwas besprechen möchte, geht er zunächst einmal gar nicht auf mein Anliegen ein und reagiert entweder überhaupt nicht weiter oder tut genau das Gegenteil von dem, was ich mit ihm diskutieren wollte. Auf Dauer nervt mich dieses Verhalten, weil mein Partner stur sein eigenes Ding durchzieht, ohne Rücksicht auf Verluste oder jegliche Kompromisse. Ich habe dann ausschließlich die Wahl, mich darüber zu ärgern oder ebenfalls mein eigenes Ding zu machen.

Ein Beispiel: Wir haben nach längerer Zeit endlich einmal wieder eine Woche Urlaub zusammen gehabt, und ich freute mich auf 1-2 gemeinsame Unternehmungen. Mein Lebensgefährte ist Workaholic und findet es schwer, seine Freizeit daheim zu genießen, da er sich schnell langweilt. Er verbrachte Stunden auf der PlayStation und scherzte mit Familie und Freunden am Telefon rum. Danach sagte er, er sei beschäftigt und verließ das Haus, um sich mit Freunden und Arbeitskollegen zu treffen. Wenn er heimkam, war er vom vielen Reden müde und wollte nur noch seine Ruhe haben. Wir haben in den sieben Tagen Urlaub - wie so oft - nicht eine einzige Sache zusammen unternommen, weder gemeinsam gefrühstückt noch Zeit miteinander verbracht. Ich bin mit meinem Latein am Ende. Es ist schön, in einer Beziehung frei sein zu dürfen. Trotzdem benötigt eine Partnerschaft Interesse am anderen und klare Absprachen, damit sich der zweite im Bunde nicht vor den Kopf gestoßen oder gar zurückgewiesen fühlt. Mein Lebensgefährte sagt, ER fühle sich gut so und bezwecke auch nichts an seinem Verhalten zu ändern.

Was sind Deine Gedanken hierzu, Andreas?

Lg,
Nadine

8. Andreas schrieb am 14.12.2019:

Hallo Nadine,
ja, auch von alten Partnerschaften muss man sich symbolisch trennen, das ist in der Tat genau so wie bei einem Wohnortwechsel.
Auf Dauer nervt mich dieses Verhalten
ja, wo immer einen etwas nervt, da ist die Lernaufgaben offensichtlich nicht weit. Was also spiegelt er dir. Welche Glaubenssätze ? Deine Partnerschaft könnte ja nicht so sein, wenn es nicht innere Anteile in dir gäbe, die das so erschaffen (haben).
Wenn zb der Vater auch so war, dann ist es klar dass er dir mit seinem Verhalten Glaubenssätze die du im Bezug auf Vater noch in dir trägst spiegelt. Dann wäre sein Verhalten also die Botschaft dich, dich vom Vater abzulösen (zb durch Cutting) damit du das was eigentlich zum Vater gehört nicht auf andere Lebensbereiche überträgst.

lg von Andreas

9. Nadine schrieb am 17.12.2019:

Lieber Andreas,

ja, auch von alten Partnerschaften muss man sich symbolisch trennen, das ist in der Tat genau so wie bei einem Wohnortwechsel.

Aber woran erkennen wir eigentlich, ob eine Partnerschaft "alt" ist und wir uns vom Partner symbolisch trennen sollten (damit alle inneren Anteile mitbekommen, dass wir uns schon längst etwas Neuerem zugewendet haben, dass wir etwas Altes schon längst nicht mehr benötigen oder wollen) oder ob unsere Glaubenssätze alt sind und wir uns lieber von unseren alten Denkweisen symbolisch trennen sollten?

Für ein neues Denken müssen wir immer alte Denkweisen aufgeben. Das Loslassen des Alten, es zu opfern, ist also immer notwendig.


Neues Denken eines Partners allein bringt uns in einer "alten" Partnerschaft oft nicht weiter, insbesondere wenn sich der andere Partner vielleicht schon längst etwas Neuerem zugewendet hat und das Altes nicht mehr benötigt oder will, dies aber nicht klar kommuniziert. Und wie sieht das aus, wenn ein oder beide Partner nichts an ihren Denk- und Lebensweisen ändern möchten und dadurch kein harmonisches Miteinander möglich ist? Was "opfert" man in diesem Fall - die Partnerschaft (damit beide Partner ihr Leben authentisch gestalten können), den Wunsch nach Zweisamkeit innerhalb der Partnerschaft (zu Gunsten der eigenen Authentizität) oder den eigenen Seelenfrieden (zu Gunsten der Partnerschaft)? Ich sehe gerade selber, wie blöde es klingt, nur voll authentisch sein zu können, wenn man sich gegenseitig in Ruhe lässt... Was rätst Du hier?

Was also spiegelt er dir. Welche Glaubenssätze? Deine Partnerschaft könnte ja nicht so sein, wenn es nicht innere Anteile in dir gäbe, die das so erschaffen (haben). Wenn zb der Vater auch so war, dann...

Da gebe ich Dir Recht. Ich bin nach der Scheidung meiner Eltern ohne meinen Vater aufgewachsen; meine Mutter unterband jeglichen Kontakt zwischen uns in meiner gesamten Kindheit/Jugend. Kennengelernt habe ich meinen Vater erst mit 23. Er starb 15 Jahre später an einer Entzündung des zentralen Nervensystems. Ich habe mich oft nach einer Vaterfigur in meinem Leben gesehnt, war aber meiner Mutter gegenüber loyal, weil sie unter den Auswirkungen der Scheidung so sehr litt. Auch später konnte ich meinen Vater immer nur ohne ihr Wissen besuchen.

Was mich an meinem Partner beim Kennenlernen reizte waren seine Lebendigkeit, sein Humor und seine riesige Familie, die ich als Einzelkind ja nie hatte. Ich denke, meine Seele wollte das alles einmal erfahren, schauen, wie sich so etwas anfühlt. Allerdings sind wir beide über die Jahre von unseren Erwartungen aneinander enttäuscht worden. Ich symbolisiere nicht das, was sich mein Partner erträumt hatte; ähnle angeblich immer mehr meiner Mutter. Und er ist genau zu demselben Workaholic wie sein Vater geworden, der auch schon nichts mit Freizeit anfangen konnte und nie bei seiner Familie daheim war...

Ich denke, meine Seele möchte in diesem Leben lernen, meine Wahrheit zu sprechen, für Dinge einzustehen, die mir wichtig sind, mich anderen Menschen gegenüber selbstbewusster zu behaupten und mehr Frustrationstoleranz aufzubauen. Man kann schließ nicht von jedermann gemocht und anerkannt werden (auch wenn das beim eigenen Partner sehr schön wäre).

Lg von Nadine

10. Andreas schrieb am 17.12.2019:

Hallo Nadine,

Zitat:

Aber woran erkennen wir eigentlich, ob eine Partnerschaft "alt" ist und wir uns vom Partner symbolisch trennen sollten
..
ob unsere Glaubenssätze alt sind und wir uns lieber von unseren alten Denkweisen symbolisch trennen sollten?


indem wir nach innen hören, auf unsere innere Stimmen, zb auf die Stimme unseres höheren Selbstes.
und
imdem wir auf die Botschaften achten die uns das Leben schenkt.


Dass dein Vater auch so oft abwesend war, kann auch ein Indiz sein, dass du noch gar keine Ablösung vom Vater gemacht hast, und deswegen solche Muster des Vaters auf den Partner projizierst (und ihn dadurch entweder in diese Rolle zwingst oder dir deswegen jemand mit diesem Muster als Partner gewählt hast).


Zitat:

..dies aber nicht klar kommuniziert.


ja, das ist ein Vorwurf an ihn (der dich aber dadurch in die Opferrolle bringt, weil sein Verhalten kannst du ja nicht kontrollieren oder erzwingen).

Gehe stattdessen in die Eigenverantwortung ! und gestehe dir ein, dass es möglicherweise nicht an seiner Kommunikation liegt, sondern an deinen Wahrnehmungsfähigkeiten (oder deinem Wahrnehmungswillen). Kommunikation ist schließlich sehr, sehr, sehr viel mehr als nur Sprache. Mehr als 99% aller Kommunikation ist nonverbal. So ist zum Beispiel die Körpersprache viel wichtiger und aussagekräftiger als die Sprache.


Zitat:

..ähnle angeblich immer mehr meiner Mutter.


ja, auch von der Mutter muss man sich ablösen, zb damit man nicht unbewusst deren Ehe-Programme übernimmt.

Falls du das warst mit den schwachen Reifen hinten (im anderen Kommentar), das könnte durchaus zu Vater und Mutter passen, die du als schwach siehst:
Vater schwach wirkend, weil er gar nicht da war
Mutter schwach, weil sie nicht verkraftet dass du Vater besuchst

lg von Andreas

11. Felix schrieb am 30.7.2020:

Wow ich habe eben in meinem studentenzimmer, in dem ich fast ein Fünftel meines Lebens verbrachte meditiert und intuitiv hat sich als Verabschiedungsritual ergeben, dass ich nochmal unsere Gemeinsame Geschichte durchgegangen bin. Davon, wie ich es bekommen habe, wie ich umgebaut und renoviert habe, die Leute die zu Besuch kamen, alle bedeutenden aber auch traumatischen Ereignisse, die ich in der Zeit hatte und als ich am Ende war, da passierte es, dass ich wirklich spürte, dass energetisch was passierte. Ich habe dann noch drei Atemzüge lang visualisiert, wie ich alle meine Energien aus dem Zimmer einsammeln und dann in die Quelle schickte. Danke lieber Andreas für die guten Hinweise die du immer gibst. Das war sehr gut, dass ich das gemacht habe.

12. Sabrina schrieb am 30.7.2021:

[verschoben]
Lieber Andreas,
mein Mann, einjähriger Sohn und ich versuchen schon seit knapp 2 Jahren in ein größeres Haus mit Garten zu ziehen. Da uns die Wohnung als bald vierköpfige Familie zu eng wird .. leider bekommen wir nur Absagen obwohl wir über große finanzielle Mittel verfügen. Woran kann es liegen? Müssen wir an unserem jetzigen Wohnort noch etwas lernen? Sollen wir unsere Ansprüche zurückschrauben?
Ich verstehe langsam alles nicht mehr..
Mein Mann liebt unseren Wohnort ,weil er hier sehr gewachsen ist und viel erreicht hat (leben am Bodensee) .
Aber hier finden wir auch nichts ..
Wir leben auch weit weg von unserer Familie und unseren Freunden und diese vermissen uns auch sehr und möchten am liebsten das wir wieder zurückziehen , aber wir haben uns in dem jetzigen Wohnort fernab von allen so viel entwickelt , das wir uns das nicht mehr vorstellen können wieder dorthin zu ziehen ( leben 8 Stunden von allen entfernt) . Zudem haben wir dort auch nichts passendes gefunden und auch Absagen erhalten..
Ich /Wir wären dir sehr dankbar wenn du mir/ uns einen Rat geben könntest.
Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße.

13. Andreas schrieb am 01.8.2021:

Hallo Sabrina,
ja, du siehst, etwas blockiert euren Umzugswunsch. Und auch die äußerlichen Energien unserer Zeit unterstützen keinen Umzug, sondern eher ein in sich gehen (wie zb Lockdowns). Was ihr aber trotzdem tun könnt ist:
lg von Andreas

14. Martin schrieb am 06.8.2021:

Hallo Sabrina,

darf ich was ergänzen bzw. verdeutlichen ?
Du schreibst:

Mein Mann liebt unseren Wohnort, weil er hier sehr gewachsen ist und viel erreicht hat (leben am Bodensee). ...

Vielleicht ist es euch nicht bewusst, ggf. hält er am Alten fest.
Der Merkur ist ja stationär, d.h. es gibt kaum größere Änderungen. Eher in sich gehen, prüfen innerlich loslassen.

Schau mal auch das Horoskop deines Sohnes an, evtl. hat die Seele einen kritischen Aspekt mit Besitz/Eigentum oder muss/will hier am derzeitigen Wohnort etwas auflösen/Energien loslassen.

Das war nur so eine Eingebung.

LG
Martin

15. Jule schrieb am 09.11.2021:

Lieber Andreas,

mein Partner und ich suchen nun seit vier Jahren eine größere Wohnung oder Haus, wir können uns Beides vorstellen. An Besichtigungen mangelt es uns nicht, aber es war bisher noch nie das Richtige dabei. Wenn wir uns einen Umzug vorstellen konnten, erhielten wir plötzlich Absagen oder andere Stolpersteine - irgendwas war immer & mittlerweile bin ich richtig ausgelaugt vom Suchen und auch traurig das wir nichts finden, denn unsere aktuelle Wohnung ist sehr klein.
Ich habe schon verschiedene Dinge ausprobiert - Affirmationen, Visionboard, Schränke aussortieren (um den Umzugsprozess quasi vorzubereiten/vorzutäuschen), ich hab den Wunsch nach einer neuen Immobilie auch schon monatelang losgelassen, in der Hoffnung es klappt dann... aber es stagniert, seit Jahren.

Nun lese ich hier das Menschen die schlecht loslassen können, öfter umziehen "müssen" als Andere - ich denke ich bin auch schlecht im loslassen, z.B. ist mein Keller so voll, das er kaum noch zu öffnen geht, weil dort alles hinwandert von dem ich mich nicht trennen kann/will (auch wenn ich es nicht mehr brauche). Trotzdem findet kein Umzug statt.

Ich hätte so gerne eine Antwort darauf weshalb wir nicht umziehen können, obwohl wir es uns so sehnlichst wünschen. Vielleicht hast du eine Idee oder einen Lösungsansatz für uns?

Danke und LG von Jule

16. Andreas schrieb am 09.11.2021:

Hallo Jule,
Nun lese ich hier das Menschen die schlecht loslassen können, öfter umziehen "müssen" als Andere
ja, das betrifft aber nur solche Umzüge wo man in eine gleichgroße oder kleinere Wohnung umzieht.
Wenn man in eine größere Wohnung umzieht, dann ist ja dieser Zwang Loszulassen gar nicht vorhanden, das heißt es ergibt auch Sicht der Seele gar keinen Sinn überhaupt umzuziehen, weil für eine größere Wohnung müsstest du ja gar nichts loslassen, könntest also das Loslassen gar nicht üben.

In eurem Fall will die Seele dich wohl zwingen das Loslassen dadurch zu üben dass in der kleinen Wohnung der Platz immer enger wird.

verschiedene Dinge ausprobiert ... Schränke aussortieren
ja, die Seele kannst du so einfach nicht austricksen, im Gegenteil dadurch dass du das nur mit dem Schrank und nicht mit dem Keller gemacht hast, dadurch hast du ihr quasi gezeigt dass du vor dem Wesentlichen flüchtest anstatt es anzupacken..
(Für dich zum üben ist es natürlich ok, das mit dem Schrank anzufangen, aber der Seele genügt das offensichtlich noch nicht..)

lg von Andreas

17. Lu99_ schrieb am 06.6.2022:

Hallo Andreas :)

Ich hätte eine Alternative Frage zum Wohnortswechsel.(ich versuche es kurz zu fassen) Ich habe dir schon öfters mal eine Frage gestellt und du hast mir immer weitergeholfen. Vielen dank dafür!
Ich habe vergangenen Monat meine "Ausbildung" abgeschlossen, die ich mir lange Zeit gewünscht habe. Dabei handelte es sich um den Beruf Kosmetiker. Ich bin aktuell 22 Jahre jung. Dafür bin ich in eine neue Stadt gezogen und habe viel dazulernen können, was selbstständiges Leben betrifft.
Leider finde ich keinen geeigneten Arbeitsplatz, da in meinem aktuellen Wohnort keine freien Arbeitsplätze sind. Dies belastet mich, da ich seitdem Zuhause bin und auf der Suche nach neuen Möglichkeiten bin. (ich fahre sehr oft auf einen Berg und rede dort mit mir selbst, um u.a neue Impulse zu bekommen)
Nun bin ich am überlegen ob ich einen Umzug anstreben soll, meine Intuition lässt sich aber nicht bemerkbar machen, da ich glaube unbewusste Anteile habe, die gewisse Themen blockieren.(aktuell sehe ich noch auffällig oft jegliche Numerologische Doppelzahlen, was ich zuvor nie so extrem hatte. 5555,666,777,888,1212 etc) Ich spiele mit dem Gedanken nach Köln oder eine ähnliche Stadt zu ziehen, worauf ich komplett auf mich alleine gestellt wäre(habe mir in anderen Städten Jobangebote angeschaut und zB in Köln gibt es jede Menge Angebote, die nach meinem Wunscharbeitsplatz streben) Ich müsste alles loslassen, da diese Entfernung zu weit wäre um jedes Wochenende "heimzufahren" um Freunde/Familie zu sehen. Weshalb ich aktuell in einer Sackgasse bin, in der ich nicht weiß was mein nächster Step sein soll. Ich habe ehrlichgesagt einwenig Angst, eine falsche Entscheidung zu machen(salopp ausgedrückt, ich weiß es gibt keine Falschen Entscheidung. Alles sind Erfahrungen:-) )
Ich würde mich sehr Freuen wenn du einen Impuls für meinen weiteren/nächsten Lebensabschnitt hättest!

Herzliche Grüße
Luca

18. Andreas schrieb am 06.6.2022:

Hallo Luca,
ja, grundsätzlich sollte man seinen Wohnort der eigenen Berufung unterordnen. Das heißt den Traumjob finden und dann den dazu passenden Wohnort finden.
Doppelzahlen
Solche gleichen Zahlen können auch einfach die Botschaft sein nach etwas zu suchen (oder zu erschaffen) wo alles zusammenpasst. Dadurch strahlen solche Zahlen ja eine höhere geordnetere Schwingung aus.

lg von Andreas

19. Lu99_ schrieb am 09.6.2022:

Hallo Andreas,

Danke für deinen Rat!
Wie kann ich denn in die Umsetzung kommen? Bzweise was kann mir dabei helfen, den passenden Wohnort herauszufinden?(Ich visualisiere mir tagsüber des öfteren meinen Traumjob mit tollen KollegInnen, netten Kunden, passende Wohnung,..) leider stehe ich gerade so, dass ich meinen nächsten Weg noch nicht gefunden habe. Sollte ich vllt ein Wochenende, in einer dieser Städten verbringen?(Stichwort: suchen/erschaffen) Wie kann ich meine Manifestation/neuen Lebensabschnitt beschleunigen?

Das mit den Zahlen finde ich sehr interessant! Haben Sie dazu einen Beitrag verfasst? Im Internet gibt es leider so viel unterschiedliches Wissen darüber.

Herzliche Grüße
Luca

20. Andreas schrieb am 09.6.2022:

Hallo,
Wie kann ich meine Manifestation/neuen Lebensabschnitt beschleunigen?
Indem du deinen inneren Eingebungen folgst. Wenn diese Idee von innen kommt ein Wochenende in einer dieser Städte zu verbringen, dann folge ihm einfach. Du zeigst dadurch deinem Unterbewustsein dass du es wirklich willst.
Ich visualisiere mir tagsüber des öfteren meinen Traumjob mit tollen KollegInnen, netten Kunden, passende Wohnung,..
ja, das ist wirklich wichtig weil wer weiß was in den nächsten Jahren noch alles geschieht, da wird es einen enormen Unterschied ob jemand sein Leben auf einer energetisch guten Basis verankert hat oder ob jemand dann ganz leicht zum Blatt im Winde wird welches von den globalen Ereignissen hin und her geweht wird.

Zahlen .. dazu einen Beitrag
Fühl dich einfach in die Zahl 1 ein. Fühle die Einheit, das Einssein.

Fühle dich in die 2 ein, in die Dualiät. zb wie es ist wenn 2 Menschen zusammen sind, also die Zweiheit.

Fühle dich in die 3 ein, also wie es ist wenn 3 Menschen zusammen kommen. Erspüre die Möglichkeiten die sich aus dieser Dreiheit ergeben.

Wenn du dies getan hast, dann hast du schon mal ein gutes Fundament um auch weitere Zahlen zu verstehen.

lg von Andreas

21. Martin schrieb am 18.6.2022:

Hallo Andreas,

wann sollte man seinen Job kündigen? Ich hoffe das ist die richtige Rubrik dafür.

Gruß
Martin

22. Andreas schrieb am 18.6.2022:

Hallo Martin,
Das merkt man innerlich wenn das Neue was man stattdessen haben will mit genügend Energie aufgeladen ist.
Man wechselt ja in etwas Neues und dieses Neue ist irgendwann mit so viel Energie aufgeladen (zb durch innere Vorstellungsarbeit), dass es einen wie von selber in das Neue hineinzieht und das Alte, also in dem Fall der alte Job dann sozusagen verblasst und irgendwann wegfällt oder gekündigt werden kann.

lg von Andreas

23. Lu99_ schrieb am 09.7.2022:

Hallo nochmals lieber Andreas,


Ich wollte mich aus meiner vergangenen Frage erneut melden und hoffe eventuell noch einen weiteren Impuls zu bekommen.
Ich bin dem Impuls gefolgt, einen Ausflug mit einer sehr guten Freundin zu unternehmen.
Wir haben uns ein Hotel gemietet und zwei verschiedene Städte in dieser Nähe angeschaut.
Es waren 2 Zeichen vorhanden, auf die ich eingehen möchte.

1. ich kommuniziere mit dem Universum oft über Nummernschilder(wie vermehrt die ganzen Engelszahlen, die an diesem Tag auch sehr stark vorhanden waren) oft stelle ich eine Frage und sage: bitte eine Antwort mit 2x JA, oder 2x Ne auf dem Nummernschild. Das funktioniert auch immer sehr gut. Eine Stadt die wir uns angeschaut haben hat als vorderste auf den Nummernschildern NE:..:111 stehen. Was mich sehr stark irritiert hat & ich nicht weiß ob ich dies positiv oder negativ deuten soll. Sonst sind die Antworten auf dem 2 Abschnitt der Schilder. Würde rein objektiv dann "Nein“ bedeuten. Gerade da der erste Abschnitt für das Jeweilige Viertel/Stadt steht. Vom Gefühl her, macht dies aber nicht ganz so viel Sinn für mich.

2. Am zweiten Tag wollten wir von dem Parkhaus zurückfahren. Allerdings mussten wir an der Ausfahrt über eine halbe h warten, da es einen Elektronischen defekt gab. Hätten Sie da eventuell einen Impuls was das zu bedeuten hat?
Einmal Parkhaus ansich & im Parkhaus sozusagen Festsitzend.
Wir haben dies trotzdem sehr locker genommen, also ohne negative Gedanken/Stress.
Die 2. Stadt wäre auch definitiv mein Favorit gewesen, wir fanden beide die Atmosphäre/Schwingungen der Stadt sehr harmonisch. Ich fand alles sehr "gross“ & gleichzeitig heimig. Mein Körper war wie vollundganz entspannt. Fast schon meditativ, über eine Stunde als wir uns dort auf die Treppen saßen und die Aussicht genossen hatten. Fand ich ein schönes Zeichen. Es kam mir absolut nicht vor, dass wir in einer Grossstadt waren. Die Menschen waren auch sehr ruhig dort.
Witzigerweise sind uns beiden auch die Möwen sehr stark ins Auge gefallen, könnte evtl. auch ein angenehmes Zeichen in Bezug auf Krafttiere sein. Im grossen&ganzen hatten wir 2 sehr schöne Tage, mit rein Positiven Erfahrungen.

Dennoch wäre es für mich so ein Grosser Schritt, dass ich kein klaren Gedanken fassen kann, ob es für mich in Frage kommt.

Vielen Dank im Voraus!
Herzliche Grüße
Luca

24. Andreas schrieb am 10.7.2022:

Hallo Luca,
oft stelle ich eine Frage und sage: bitte eine Antwort mit 2x JA, oder 2x Ne auf dem Nummernschild.
Ist dir klar wie stark du dich dadurch eingrenzen tust ?
Du lässt tausende anderer möglicher Antwortwege weg, das heißt du begrenzt dich und das Universum. Du zwingst das Universum dadurch quasi jedesmal dir ein Auto mit dem passenden Nummernschild vorbeizuschicken, auch dann wenn es vielleicht gerade viel einfachere Wege für eine Botschaft gäbe. Jedesmal ein Auto mit speziellem Nummernschild zu erschaffen das verbraucht Manifestierungsenergie, und zwar deine Manifestierungsenergie, weil von dir, von deiner Energie wird das ja erschaffen. Das ist Manifestierungsenergie die dann wo anders fehlt, also bei dem was du wirklich willst.
Da stecken also Muster dahinter die dich viel zu sehr verschließen, die deine Offenheit gegenüber dem Universum und gegenüber dem Göttlichen eingrenzen.

Einmal Parkhaus ansich & im Parkhaus sozusagen Festsitzend
im Parkhaus - außerhalb dem Parkhaus
=
in sich ruhend, in sich suchend - im Außen suchen

Das kann also die Botschaft gewesen sein mehr in sich zu schauen als im Außen. Also zb auf innere Gefühle achten anstatt auf äußerliche Nummernschilder usw.

zb durch diese Nummernschilderprogrammierung bist du ja darauf angewiesen zum richtigen Zeitpunkt an bestimmten Orten zu sein um bestimmten Nummernschildern begegnen zu können. Da darfst du dich nicht wundern wenn du mal eine halbe Stunde warten musst bis es passt. Dein Bewerten (der Nummern) verursacht Verzögerungen. Das Universum hingegen wertet nicht und erlebt darum auch keine Verzögerungen. Die Sonne, die Erde, Mond und Planeten, sie bewegen sich ständig, sie kennen kein Warten. Und das ist deswegen weil diese Wesenheiten nicht mehr bewerten.

Vielleicht benötigt also die Klarheit ein noch weiteres sich öffnen um noch mehr mit dieser guten Möglichkeit zu verschmelzen die du suchst.


lg von Andreas


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