Warum die Natur besser als unser Geldsystem ist

Über unser Geldsystem sowie das reich werden habe ich bereits einen Grundlagenartikel geschrieben. Nun möchte ich hier ein paar Gedanken darstellen zum Gegensatz Geld verlangen und Geld geschenkt bekommen. In unserer Gesellschaft gilt es als selbstverständlich, dass man für eine Ware oder eine Dienstleistung einen Preis verlangt. Die Allermeisten können es sich gar nicht vorstellen dass es auch anders funktionieren könnte, und logischerweise funktioniert es bei denen dann deswegen natürlich auch nicht anders. Apropos natürlich, in der Natur gibt es das nicht. Noch nie hat ein Apfelbaum einen Preis für einen Apfel verlangt. In der Natur wird immer alles verschenkt. Zumindest ein Geld wird da nie verlangt. Auf dem Apfelbaum wachsen keine Preisschilder. Warum eigentlich nicht ? Vielleicht weil in der Natur, zum Beispiel bei den Bäumen ein Bewusstsein vorherrscht, dass alles mit allem verbunden ist ? Begreifen Tiere und Pflanzen sich alle als EINS ? (Was ja laut der Quantenphysik die Wahrheit darstellt.) In der Natur wird alles über das Karmagesetz geregelt, man bekommt dadurch automatisch immer exakt den genauen Gegenwert von dem zurück, was man ausgesendet hat. Dadurch braucht die Natur kein zusätzliches Geld. Welches System ist perfekter ? Das Energiesystem von Kulturen wie der Unsrigen wo Geld als Energieausgleich verlangt wird ? oder das Energiesystem der Natur ? Das System der Natur besteht schon seit Millionen von Jahren, man könnte sagen, es hat sich bewährt. Es gibt dir immer den ganz exakten energetischen Gegenwert zurück von dem was du gegeben hast. Es führt dadurch immer in einen Ausgleich. Künstliche Finanz-Hochkulturen bestehen immer nur wenige hundert Jahre, wenn überhaupt und gerade unser Geldsystem bricht sogar alle paar Jahrzehnte zusammen.

Interessanterweise haben wir in unserer Zivilisation noch immer einen wichtigen Bereich, vielleicht sogar den wichtigsten Bereich überhaupt wo wir dieses Geldsystem überhaupt nicht verwenden, nämlich bei der Kindererziehung. Kinder müssen für die Leistungen ihrer Eltern nichts bezahlen. Bei der "Aufzucht" der Kinder verhalten wir uns also genau so wie die Natur.

Nehmen Sie sich nun einen Moment Zeit um zu überlegen warum das im Bereich der Kindererziehung funktioniert und in anderen Teilen unserer Gesellschaft nicht ?
Die Antwort ist offensichtlich:
Weil wir unsere Kinder lieben.
Wir sind da also erfüllt (Fülle=Reichtum) von einem Gefühl der Liebe. In anderen Bereichen unseres Lebens fehlt dieses Gefühl und wir fühlen uns arm, im Mangel, im Glauben wir müssten etwas verlangen um unseren Mangel (an Liebe) ausgleichen zu können.

So agieren wir innerhalb unseres Geldsystems jedesmal wenn wir einen Preis verlangen aus einem Mangeldenken, ja, in einem größeren Zusammenhang betrachtet könnte man sagen:
Wir sind aus dem System der Natur herausgefallen, weil wir aus unserer Liebe und damit aus dem Fülledenken herausgefallen sind.

Reichtum und Füllebewusstsein:
Schon die Idee für eine Dienstleistung oder ein Produkt etwas zu verlangen entspringt also einem Mangelbewusstsein und verbindet sogar noch mehr mit Mangelbewusstsein und vermehrt das Mangelbewusstsein, weil auf was immer man seinen Fokus lenkt, verstärkt es. Wäre man hingegen im Füllebewusstsein käme man gar nicht auf die Idee, dass man etwas verlangen müsse, weil man wäre dann ja bereits im Bewusstsein, dass man in Fülle davon hätte. Deswegen, zum Füllebewusstsein passt es überhaupt nicht irgend etwas zu verlangen, deswegen funktioniert das System der Natur besser als unsere Systeme wie zb kapitalistische Systeme, wo durch dieses Geld aus Mangelbewusstsein heraus zu verlangen immer Mangel erzeugt wird. Mangeldenken erzeugt Mangel, das kann gar nicht anders sein. In der Natur gibt es keinen Baum, kein Grashalm, keine Pflanze die denkt sie sei arm, genau deswegen fühlen wir uns in der Natur so wohl. Hier können wir etwas fühlen, was uns verloren gegangen ist.


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Kommentare

1. Susa schrieb am 19.1.2020:

Lieber Andreas,
eine interessante und einleuchtende Perspektive.
Wenn man im Füllebewusstsein leben würde, wie würde man damit umgehen, wenn man z.B. bei einer Bewerbung gefragt wird, was man sich als Gehalt vorstellt? Gibt man in diesem System weniger an als man bekommen könnte, weil man gerne die Stelle hätte, wegen der interessanten Tätigkeit, bekommt man den Job nicht, weil einem unterstellt wird, dass man dann innerhalb kürzester Zeit unzufrieden würde - zwar total absurd, weil einem die Entscheidung abgenommen bzw. man nicht ernst genommen wird. Unterstellt wird damit auch gleichzeitig, dass man seine Qualifikation nicht richtig einschätzen kann.

Wenn man solchen Situationen begegnet, ist man dann nur an der falschen, für einen selbst nicht passenden Stelle oder kann man tatsächlich innerhalb dieses Systems anders damit umgehen oder würde man solche Situationen gar nicht erleben, wenn man in der Fülle ist?
Und dann ist da ja noch der Freiberufler, wenn der eine Leistung anbietet, die z.B. weit unter dem üblichen Stundensatz liegt, unabhängig davon, dass er seinen Lebensunterhalt dann möglicherweise nur schwer finanzieren kann, wird er in diesem System nicht auch Probleme bekommen, z.B., dass man ihm auch unterstellt, dass er seine Arbeit nicht richtig einschätzen kann?

Entstehen im Füllebewusstsein solche Situationen gar nicht erst, weil man dann etwas anderes anzieht oder könnten in den beschriebenen Situationen andere Ergebnisse möglich sein? Wie würde es konkret aussehen, wenn man für eine Dienstleistung (z.B. Softwareentwicklung) gar nichts verlangen würde, wie würde man seinen Lebensunterhalt davon finanzieren? Wird sich mit einem Füllebewusstsein alles fügen? Wie würden potentielle Auftraggeber reagieren? Mir fehlt noch die konkrete Umsetzung, da ich mich noch überwiegend im Mangeldenken befinde, weswegen sich meine Fragen auch noch auf dieser Ebene bewegen. Dennoch spüre ich, dass es auch für diese Veränderung Zeit wird.

Bin auf Deine Antwort gespannt.
Vielen Dank im Voraus.
LG
Susa

2. Andreas schrieb am 19.1.2020:

Hallo Susa,
Grundsätzlich: Wer in Füllebewusstsein denkt, der denkt schon mal gleich gar nicht in "Euro", weil dein Eurogehalt, das wird wegen der Inflation ja jedes Jahr zur Zeit mindestens 10% weniger. Wenn du jetzt einen Lohn verhandelst, dann ist der in bereits einem Jahr automatisch mindestens 10% weniger Wert. Deswegen, wenn man vernünftig ist, dann verlange ein Geld oder einen Wert ohne Inflation, zb Bitcoin (oder Aktien oder sonstwas) als Ausgleich für deine Arbeit. Ansonsten bist du (wie die breite Masse) automatisch Verlierer in diesem Geldspiel der (verheimlichten) Inflation.
Wenn das nicht geht, dann muss man sein Gehalt sofort wenn man es bekommen hat in einen stabilen Wert umwandeln und da sind wir dann auch schon näher am Füllebewusstsein. Weil wirklich reich wirst du nicht dadurch dass du Zeit (deine Arbeitszeit) gegen Geld umtauschen tust. Das funktioniert deswegen nicht, weil deine Zeit begrenzt ist.
Es ist also ziemlich egal wieviel Lohn du für deine Arbeit bekommst !
Viel entscheidender als die Höhe deines Gehaltes ist also ob du dein Geld gut investierst so dass sich der Wert vermehrt (oder ob du es verkonsumierst, Auto, usw für Dinge ausgibst wo nichts zurück kommt).


Zitat:

gefragt wird, was man sich als Gehalt vorstellt?


Du kannst dir innerlich die bestmögliche Zahl abfragen und diese nennen. Dafür ist ja die Fähigkeit der Intuition da.

lg von Andreas

3. Naturdesign schrieb am 31.3.2020:

Jedes Leben ist in seinen Werten unverhandelbar, unveräusserlich und unantastbar und unendlich liebenswert.
Es ist die Pflicht eines Jeden, für den Sinn am Leben alle unendlichen Werte, die unverhandelbar und unveräusserlich sind, zu lieben, zu achten und zu ehren, sowie in Würde zu halten.
Jeder der die Pflicht am Leben misachtet und in minderen Werten von energielosen Werkzeug GELD denkt und in energielosen, fiktiven RECHT handelt, ist ein Mittäter am Leben minimierender energetischer Prozesse.
Wie verträgt sich energetische Lebendigkeit von Lichtinformationen mit energielosen Regeln?


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