Mundgeruch / Halitosis

Wo immer etwas faulig stinkt, da ist auch etwas was vor sich hin fault. Und so ist es bei Mundgeruch auch. Es gibt im Mensch ein Thema, welches innerlich verfault und dessen Geruch sogar nach außen wie eine Barriere zu anderen Menschen erschaffen kann.

Dazu müssen wir zunächst überlegen, wann verfault überhaupt etwas ?
Das ist ganz einfach: Ein Fäulnisprozess setzt immer dann ein wenn nicht genügend hochwertige (geordnete) Energie vorhanden ist. Dann kann die innere Ordnung vom Organismus nicht aufrecht erhalten werden, und es beginnt zu verfaulen. Bei Mundgeruch haben wir also ein Thema wo der Betreffende nicht genügend ordnende (=göttliche) Energie in das Thema fließen lässt.
Meist geschieht dies einfach dadurch dass er es total meidet.
Da es sich beim Thema meist um "tiefer" liegende Themen handelt, haben wir meist die Problematik dass der Betreffende zu viel im Kopf denkt zu wenig mit seinem Körper.

Was das nun konkret für ein Thema ist welches in ihm vor sich hin fault, kann sehr unterschiedlich sein. Das sieht man auch daran dass Mundgeruch bei manchen aus dem Magen, aus der Lunge oder auch aus dem Bereich der Zähne kommen kann. Oft liegt dem Thema eine Wut zugrunde. Aber es ist dann eine total erkaltete Wut, wie gesagt, ihr wird vom Betreffenden ja alle Energie, alle Aufmerksamkeit entzogen. Also konkret redet er nie mit anderen über dieses Thema, im Gegenteil er wird als verkopfter Mensch das Gespräch immer so steuern dass es auf GAR KEINEN FALL auch nur ansatzweise in die emotionale Nähe zu dem Thema, bzw der Wut kommt. Er erscheint dadurch unnachgiebig, beziehungsweise mit ganz starren Überzeugungen. Er benutzt seine starren Überzeugungen um sich selber (und andere) vom Thema fernzuhalten. (Die Barriere durch den schlechten Atem spiegelt die Barriere die er durch seine starren Überzeugungen erschafft.)

Es ist also dadurch eine Wut die nicht brennen kann, die wie gesagt verfaulen muss, weil sie wie ein zugewucherter Tümpel nie ein Tageslicht zu sehen bekommt, nie von seinem Bewusstsein gestreift wird. Das können Hassgedanken sein, verleumderische Gedanken, Rachegedanken, oft sogar gegen sich selber und für die er sich schämt. Er verbiergt sie. Sie produzieren ein Fäulnisgift, welches einen innerlich zersetzt, also konkret sogar die Leber angreifen kann. Der Mensch versucht sie also in sich zu behalten, wie gesagt, zb weil er sich schämt oder andere Muster in sich trägt die es ihm nicht erlauben dieses Schlechte in ihm heraus zu lassen - ABER natürlich, was so lange im Innen ruht und nicht transformiert wird, das verfault und gelangt dann halt irgendwann doch nach außen, für andere dann halt nicht sichtbar aber riechbar. Dass dieses Thema für andere nicht sichtbar, also ich meine bewusst wahrnehmbar wird, dafür verwendet er viel Energie, aber auf der Ebene der Gerüche, da entgleitet ihm diese Kontrolle. Da hat er keine Kontrolle weil dies eine tiefere unbewusstere Ebene ist, wo er ja keinen Zugang mehr hat, weil er diese immer vermeidet.

Der Atem eines Menschen kann nur dann frisch und rein sein, wenn Liebe und Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit und Reinheit die Grundlage seiner bewussten und unbewussten Gedanken sind.


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Kommentare

1. Lilly schrieb am 26.12.2019:

Lieber Andreas,

herzlichen Dank für deine tiefergehende Deutung der Ursache von Mundgeruch.
Ich leide jetzt seit einigen Jahren an Halitose, inzwischen kann ich es nicht mehr verbergen, weil es immer heftiger wird.

Ich habe als junger Mensch große Schwierigkeiten gehabt, mich so anzunehmen wie ich bin - war die Außenseiterin in Schulzeiten da meine Eltern und wir bei den Zeugen Jehovas waren und wir keinen Kontakt zu "Weltmenschen" pflegen durften. So bin ich teilweise isoliert aufgewachsen, durfte nie so richtig dazugehören.
Ich erinnere mich noch gut, dass mich meine Sitznachbarin in der Schule regelmäßig auf meinen schlechten Atem hinwies - vor versammelter Klasse! Das war so beschämend.
Ohne Pfefferminz bin ich seither nie aus dem Haus gegangen, ich wollte diese Scham unbedingt vermeiden und habe das Problem weggeschoben.

Nun ist der Geruch seit einiger Zeit (ca. 3 Jahre) permanent da, ich war bei Dutzenden von Zahnärzten, Fachärzten, Internisten, ernähre mich vegetarisch und möglichst basisch, habe alle Tipps der Ärzte umgesetzt.

Deshalb war ich mir dann irgendwann sicher, dass ich diese Erkrankung selbst geschaffen habe, dass ich die Ursache kreiere.
Seitdem der Mundgeruch chronisch ist, vermeide ich Nähe, Gespräche mit Fremden und verspanne mich sehr, sobald man mir näher kommt.
Wieso schaffe ich mir ein Leiden, das mich wieder einsam und als Verstoßene fühlen lässt (so wie in der Kindheit)?
Als ich nun deinen Artikel gelesen habe, bin ich ins Grübeln gekommen, denn WUT war ein niederes Gefühl, das durften wir bei den Zeugen Jehovas nicht spüren. Viele Emotionen wurden als schlecht bewertet und waren nicht erlaubt: Neid, Eifersucht, Habgier, Rache, Ärger, Hass, Misstrauen sowie Wut). So habe ich für mich als Kind Wut durch Trauer ersetzt. Das funktionierte, denn ich brauchte ein Ventil für meine unterdrückte Wut. Anstatt sie herauszulassen, habe ich das Gefühl bei mir behalten und die Trauer anstelle dessen fühlen dürfen. Wenn ich mich wütend fühlte, fühlte ich mich gleichzeitig auch schuldig, weil ich das für die Zeugen "böse Gefühl" in mir trug.

Ich würde gerne deine Perspektive dazu erfahren, danke dir

2. Andreas schrieb am 27.12.2019:

Hallo Lilly,

Zitat:

schaffe ich mir ein Leiden, das mich wieder einsam und als Verstoßene fühlen lässt (so wie in der Kindheit)?


ja, das wird ein Muster sein, welches du bereits in dieses Leben mit hineingebracht hast. Vielleicht bist du aus genau diesem Grund bei Zeugen Jehovas inkarniert damit du dieses Muster (=Komfortzone aus früheren Leben) wieder leben konntest undf der Mundgeruch hilft dir auch dieses Muster zu leben. So könntest du in Rückführungen schauen, wo und wie dieses Muster begonnen hat.

Das Muster eine Barriere zu anderen Menschen zu haben bringt ja auch viele Vorteile mit sich, ja, es kann sogar lebensrettend sein.
Das viel entscheidendere Muster ist, ob man innerlich im Frieden ist - oder ob man innerlich im Unfrieden ist (der Mundgeruch kommt vom inneren Unfrieden, nicht von der Barriere - die Barriere schützt einen lediglich davor dass andere den inneren Unfrieden wahrnehmen).
Und wenn man etwas innerlich Unfriedliches findet, zb eine Wut, dann soll man die natürlich auch hinausschreien dürfen, was dir in der Kindheit ja durch dieses manipulative Verhalten der Zeugen Jehovas verboten wurde. Ein fast identisches manipulatives Muster findet man im heutigen Mainstream übrigens auch, und zwar das ist die Art wie eine bestimmte Menschengruppe mundtot gemacht wird, die sogenannten "Wutbürger". Man tut so, als sei jemand nur deswegen im Unrecht weil er angeblich ein Wutbürger sei. Dabei sind das meist Menschen die lediglich den gerechten Zorn Gottes in sich tragen über das ungerechte Verhalten derer die indirekt von der Rothshieldpresse gesteuert werden. (ich erwähne dies deswegen, weil die Zeugen Jehovas ja früher von Rothschield finanziert und aufgebaut wurden.. und nun heute von der neuen Klimareligion ersetzt werden sollen).

Trotzdem, das Herauslassen von Wut entlastet einen nur kurzfristig von der Wut, weil sie sich dann irgendwann neu bildet. So gibt es keine Alternative zum Aufspüren der wahren, immer viel tiefer liegenden Ursache und dem Auflösen dieser.
Und das zweite wäre die Auflösung des Musters, dass man glaube die anderen dürften das Negative in einem selbst nicht sehen. Und da ist ja dann auch das Muster nicht weit dass man glaubt andere seien besser, usw..

lg von Andreas

3. Lilly schrieb am 27.12.2019:

Lieber Andreas,

dass es ein Muster sein könnte, habe ich so noch nie in Erwägung gezogen. Die Ursache meiner Wut ist sicher in der frühen Kindheit verankert und das möchte ich unbedingt entschlüsseln - ich habe viel verdrängt weil ich einfach nur froh war, als Jugendliche aus den Fängen dieser Religion zu entkommen und endlich frei sein zu können.
Minderwertigkeitsgefühle aus diesen Jahren sind definitiv zurückgeblieben. Diese Gehirnwäsche von Geburt an sitzt noch tief in mir, mitsamt der Glaubenssätze die sich nicht mit meinen eigenen vereinbaren.

Somit liegst du mit dem inneren Unfrieden ganz richtig.. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll "aufzuräumen" und verdränge diese Arbeit, weil ich mich emotional und mental überfordert fühle, das geht hin zu Panikattacken und grippeähnlichen Symptomen und chronischem Müdesein. Wie kann ich dieses Muster, das mir das mir-bewusst-werden verhindert, auflösen oder mir helfen lassen?

4. Andreas schrieb am 28.12.2019:

Hallo Lilly,
Diese Gehirnwäsche von Geburt an sitzt noch tief in mir
ja, darum werde dir klar, dass ein einfacher Austritt nicht ausreicht. Weil diese tieferen Bindungen (über die auch viel Energie fließt), diese sind dadurch noch lange nicht gecuttet. Das ist übrigens auch beim Austritt aus einer "normalen" Kirche so. Der Austritt ist zwar eine große Botschaft auch ans Unterbewusstsein, aber tiefere Energiebindungen müssen extra durchtrennt werden und Glaubenssätze extra aufgelöst werden. Da darf man sich nichts vormachen, ansonsten bleibt man weiterhin der Gefangene solcher Religionen.
und verdränge diese Arbeit, weil ich mich emotional und mental überfordert fühle
ja, das ist ein Trick des Kopfegos um nicht fühlen zu müssen.

Das ist eines der Hauptmuster der Zeugen Jehovas, nämlich der Trick dass man dauernd vom Kopf her alles durchdringen will und sich nur Verstandes- und Kopfmäßig mit den Bibelinhalten auseinandersetzt um ja nicht fühlen zu müssen.
Das Muster sich vom Fühlen überfordert zu fühlen findet sich bei allen Zeugen Jehovas. Und das ist aber natürlich auch aus einem früheren Leben mitgebracht worden, weil sonst wärst du in diesem Leben nicht von Anfang an in Resonanz mit ihnen gewesen.
Trotzdem natürlich sollte man zuerst das Unfriedliche aus diesem Leben auflösen, bevor man sich noch älterem zuwendet. Vergebung zb ist etwas was jeder tun kann.

lg von Andreas


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