Mundgeruch / Halitosis

Wo immer etwas faulig stinkt, da ist auch etwas was vor sich hin fault. Und so ist es bei Mundgeruch auch. Es gibt im Mensch ein Thema, welches innerlich verfault und dessen Geruch sogar nach außen wie eine Barriere zu anderen Menschen erschaffen kann.

Dazu müssen wir zunächst überlegen, wann verfault überhaupt etwas ?
Das ist ganz einfach: Ein Fäulnisprozess setzt immer dann ein wenn nicht genügend hochwertige (geordnete) Energie vorhanden ist. Dann kann die innere Ordnung vom Organismus nicht aufrecht erhalten werden, und es beginnt zu verfaulen. Bei Mundgeruch haben wir also ein Thema wo der Betreffende nicht genügend ordnende (=göttliche) Energie in das Thema fließen lässt.
Meist geschieht dies einfach dadurch dass er es total meidet.
Da es sich beim Thema meist um "tiefer" liegende Themen handelt, haben wir meist die Problematik dass der Betreffende zu viel im Kopf denkt zu wenig mit seinem Körper.

Was das nun konkret für ein Thema ist welches in ihm vor sich hin fault, kann sehr unterschiedlich sein. Das sieht man auch daran dass Mundgeruch bei manchen aus dem Magen, aus der Lunge oder von Madelsteinen (Tonsillensteine) oder auch aus dem Bereich der Zähne kommen kann. Oft liegt dem Thema eine Wut zugrunde. Aber es ist dann eine total erkaltete Wut, wie gesagt, ihr wird vom Betreffenden ja alle Energie, alle Aufmerksamkeit entzogen. Also konkret redet er nie mit anderen über dieses Thema, im Gegenteil er wird als verkopfter Mensch das Gespräch immer so steuern dass es auf GAR KEINEN FALL auch nur ansatzweise in die emotionale Nähe zu dem Thema, bzw der Wut kommt. Er erscheint dadurch unnachgiebig, beziehungsweise mit ganz starren Überzeugungen. Er benutzt seine starren Überzeugungen um sich selber (und andere) vom Thema fernzuhalten. (Die Barriere durch den schlechten Atem spiegelt die Barriere die er durch seine starren Überzeugungen erschafft.)

Es ist also dadurch eine Wut die nicht brennen kann, die wie gesagt verfaulen muss, weil sie wie ein zugewucherter Tümpel nie ein Tageslicht zu sehen bekommt, nie von seinem Bewusstsein gestreift wird. Das können Hassgedanken sein, verleumderische Gedanken, Rachegedanken, oft sogar gegen sich selber und für die er sich schämt. Er verbiergt sie. Sie produzieren ein Fäulnisgift, welches einen innerlich zersetzt, also konkret sogar die Leber angreifen kann. Der Mensch versucht sie also in sich zu behalten, wie gesagt, zb weil er sich schämt oder andere Muster in sich trägt die es ihm nicht erlauben dieses Schlechte in ihm heraus zu lassen - ABER natürlich, was so lange im Innen ruht und nicht transformiert wird, das verfault und gelangt dann halt irgendwann doch nach außen, für andere dann halt nicht sichtbar aber riechbar. Dass dieses Thema für andere nicht sichtbar, also ich meine bewusst wahrnehmbar wird, dafür verwendet er viel Energie, aber auf der Ebene der Gerüche, da entgleitet ihm diese Kontrolle. Da hat er keine Kontrolle weil dies eine tiefere unbewusstere Ebene ist, wo er ja keinen Zugang mehr hat, weil er diese immer vermeidet.

Der Atem eines Menschen kann nur dann frisch und rein sein, wenn Liebe und Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit und Reinheit die Grundlage seiner bewussten und unbewussten Gedanken sind.


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Kommentare

1. Lilly schrieb am 26.12.2019:

Lieber Andreas,

herzlichen Dank für deine tiefergehende Deutung der Ursache von Mundgeruch.
Ich leide jetzt seit einigen Jahren an Halitose, inzwischen kann ich es nicht mehr verbergen, weil es immer heftiger wird.

Ich habe als junger Mensch große Schwierigkeiten gehabt, mich so anzunehmen wie ich bin - war die Außenseiterin in Schulzeiten da meine Eltern und wir bei den Zeugen Jehovas waren und wir keinen Kontakt zu "Weltmenschen" pflegen durften. So bin ich teilweise isoliert aufgewachsen, durfte nie so richtig dazugehören.
Ich erinnere mich noch gut, dass mich meine Sitznachbarin in der Schule regelmäßig auf meinen schlechten Atem hinwies - vor versammelter Klasse! Das war so beschämend.
Ohne Pfefferminz bin ich seither nie aus dem Haus gegangen, ich wollte diese Scham unbedingt vermeiden und habe das Problem weggeschoben.

Nun ist der Geruch seit einiger Zeit (ca. 3 Jahre) permanent da, ich war bei Dutzenden von Zahnärzten, Fachärzten, Internisten, ernähre mich vegetarisch und möglichst basisch, habe alle Tipps der Ärzte umgesetzt.

Deshalb war ich mir dann irgendwann sicher, dass ich diese Erkrankung selbst geschaffen habe, dass ich die Ursache kreiere.
Seitdem der Mundgeruch chronisch ist, vermeide ich Nähe, Gespräche mit Fremden und verspanne mich sehr, sobald man mir näher kommt.
Wieso schaffe ich mir ein Leiden, das mich wieder einsam und als Verstoßene fühlen lässt (so wie in der Kindheit)?
Als ich nun deinen Artikel gelesen habe, bin ich ins Grübeln gekommen, denn WUT war ein niederes Gefühl, das durften wir bei den Zeugen Jehovas nicht spüren. Viele Emotionen wurden als schlecht bewertet und waren nicht erlaubt: Neid, Eifersucht, Habgier, Rache, Ärger, Hass, Misstrauen sowie Wut). So habe ich für mich als Kind Wut durch Trauer ersetzt. Das funktionierte, denn ich brauchte ein Ventil für meine unterdrückte Wut. Anstatt sie herauszulassen, habe ich das Gefühl bei mir behalten und die Trauer anstelle dessen fühlen dürfen. Wenn ich mich wütend fühlte, fühlte ich mich gleichzeitig auch schuldig, weil ich das für die Zeugen "böse Gefühl" in mir trug.

Ich würde gerne deine Perspektive dazu erfahren, danke dir

2. Andreas schrieb am 27.12.2019:

Hallo Lilly,

Zitat:

schaffe ich mir ein Leiden, das mich wieder einsam und als Verstoßene fühlen lässt (so wie in der Kindheit)?


ja, das wird ein Muster sein, welches du bereits in dieses Leben mit hineingebracht hast. Vielleicht bist du aus genau diesem Grund bei Zeugen Jehovas inkarniert damit du dieses Muster (=Komfortzone aus früheren Leben) wieder leben konntest undf der Mundgeruch hilft dir auch dieses Muster zu leben. So könntest du in Rückführungen schauen, wo und wie dieses Muster begonnen hat.

Das Muster eine Barriere zu anderen Menschen zu haben bringt ja auch viele Vorteile mit sich, ja, es kann sogar lebensrettend sein.
Das viel entscheidendere Muster ist, ob man innerlich im Frieden ist - oder ob man innerlich im Unfrieden ist (der Mundgeruch kommt vom inneren Unfrieden, nicht von der Barriere - die Barriere schützt einen lediglich davor dass andere den inneren Unfrieden wahrnehmen).
Und wenn man etwas innerlich Unfriedliches findet, zb eine Wut, dann soll man die natürlich auch hinausschreien dürfen, was dir in der Kindheit ja durch dieses manipulative Verhalten der Zeugen Jehovas verboten wurde. Ein fast identisches manipulatives Muster findet man im heutigen Mainstream übrigens auch, und zwar das ist die Art wie eine bestimmte Menschengruppe mundtot gemacht wird, die sogenannten "Wutbürger". Man tut so, als sei jemand nur deswegen im Unrecht weil er angeblich ein Wutbürger sei. Dabei sind das meist Menschen die lediglich den gerechten Zorn Gottes in sich tragen über das ungerechte Verhalten derer die indirekt von der Rothshieldpresse gesteuert werden. (ich erwähne dies deswegen, weil die Zeugen Jehovas ja früher von Rothschield finanziert und aufgebaut wurden.. und nun heute von der neuen Klimareligion ersetzt werden sollen).

Trotzdem, das Herauslassen von Wut entlastet einen nur kurzfristig von der Wut, weil sie sich dann irgendwann neu bildet. So gibt es keine Alternative zum Aufspüren der wahren, immer viel tiefer liegenden Ursache und dem Auflösen dieser.
Und das zweite wäre die Auflösung des Musters, dass man glaube die anderen dürften das Negative in einem selbst nicht sehen. Und da ist ja dann auch das Muster nicht weit dass man glaubt andere seien besser, usw..

lg von Andreas

3. Lilly schrieb am 27.12.2019:

Lieber Andreas,

dass es ein Muster sein könnte, habe ich so noch nie in Erwägung gezogen. Die Ursache meiner Wut ist sicher in der frühen Kindheit verankert und das möchte ich unbedingt entschlüsseln - ich habe viel verdrängt weil ich einfach nur froh war, als Jugendliche aus den Fängen dieser Religion zu entkommen und endlich frei sein zu können.
Minderwertigkeitsgefühle aus diesen Jahren sind definitiv zurückgeblieben. Diese Gehirnwäsche von Geburt an sitzt noch tief in mir, mitsamt der Glaubenssätze die sich nicht mit meinen eigenen vereinbaren.

Somit liegst du mit dem inneren Unfrieden ganz richtig.. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll "aufzuräumen" und verdränge diese Arbeit, weil ich mich emotional und mental überfordert fühle, das geht hin zu Panikattacken und grippeähnlichen Symptomen und chronischem Müdesein. Wie kann ich dieses Muster, das mir das mir-bewusst-werden verhindert, auflösen oder mir helfen lassen?

4. Andreas schrieb am 28.12.2019:

Hallo Lilly,
Diese Gehirnwäsche von Geburt an sitzt noch tief in mir
ja, darum werde dir klar, dass ein einfacher Austritt nicht ausreicht. Weil diese tieferen Bindungen (über die auch viel Energie fließt), diese sind dadurch noch lange nicht gecuttet. Das ist übrigens auch beim Austritt aus einer "normalen" Kirche so. Der Austritt ist zwar eine große Botschaft auch ans Unterbewusstsein, aber tiefere Energiebindungen müssen extra durchtrennt werden und Glaubenssätze extra aufgelöst werden. Da darf man sich nichts vormachen, ansonsten bleibt man weiterhin der Gefangene solcher Religionen.
und verdränge diese Arbeit, weil ich mich emotional und mental überfordert fühle
ja, das ist ein Trick des Kopfegos um nicht fühlen zu müssen.

Das ist eines der Hauptmuster der Zeugen Jehovas, nämlich der Trick dass man dauernd vom Kopf her alles durchdringen will und sich nur Verstandes- und Kopfmäßig mit den Bibelinhalten auseinandersetzt um ja nicht fühlen zu müssen.
Das Muster sich vom Fühlen überfordert zu fühlen findet sich bei allen Zeugen Jehovas. Und das ist aber natürlich auch aus einem früheren Leben mitgebracht worden, weil sonst wärst du in diesem Leben nicht von Anfang an in Resonanz mit ihnen gewesen.
Trotzdem natürlich sollte man zuerst das Unfriedliche aus diesem Leben auflösen, bevor man sich noch älterem zuwendet. Vergebung zb ist etwas was jeder tun kann.

lg von Andreas

5. Anja schrieb am 28.2.2021:

Hallo Andreas,
Danke für diesen Artikel! Ich bin froh deine Seite gefunden zu haben! Aber speziell dieser Artikel ist für mich sehr bestätigend!
Mein Mann hat unfassbar fiesen Mundgeruch. Selbst wenn wir uns beim Essen gegenüber sitzen, riech ich es. Dadurch wird jede körperliche Nähe extrem schwierig für mich. Was für ihn besonders schwer ist, da er jemand ist, der viel körperliche Nähe braucht. Wir hatten uns auseinandergelebt, ich bin ausgezogen, aber wir lieben uns und nach einiger Zeit bin ich wieder zurück. Anfangs, als ich zurück kam, war der Mundgeruch teilweise ganz weg oder wenn dann konkret auf das vorherige Essen zurück zu führen... dann kam er wieder, verstärkt durch Wasser mit Kohlensäure. Er ist auf Leitungswasser umgestiegen, aber seit einigen Wochen wird es wieder richtig schlimm. Ich halte es kaum aus in seiner Nähe. Schützt er sich vor mir? Ich arbeite selbst als Energie Heiler, ich helfe anderen Menschen, -Fremden- mit Leichtigkeit ihre Themen zu entschlüsseln und los zu lassen, zu heilen. Aber bei meinen eigenen Mann, komm ich nicht durch. Er lässt mich auch nicht, schützt sich...?

6. Andreas schrieb am 28.2.2021:

Hallo Anja,
er schützt sich nicht direkt vor dir, sondern davor dass du sein "Fäulnis" Thema erreichst.
verstärkt durch Wasser mit Kohlensäure. Er ist auf Leitungswasser umgestiegen
da könnte vermutlich Brottrunk am besten wirken, weil er am besten die Säure aus dem Fäulnisprozess neutralisiert.

lg von Andreas

7. Katara schrieb am 05.6.2021:

Hallo Andreas,
ich habe ein ähnliches Problem wie Anja aus Kommentar 5, nur nicht so schlimm. Was bedeutet es, wenn mich der Mundgeruch eines anderen dermaßen stört? Es muss mit mir auch etwas zu tun haben, sonst würde ich es nicht projizieren. Wenn ich nach dem Spiegelgesetz gehe "Er hat Mundgeruch", heißt das übersetzt "Ich habe Mundgeruch", dann wäre ich also beim gleichen verdrängten Thema, welches du im Artikel so wunderbar erklärst. Nur kann ich nicht glauben, dass ich solch ein riesiges verdrängtes Thema habe, welches ich keinesfalls ansehen will. Ich beschäftige mich sehr viel mit meinem Inneren u. sehe meine Themen ehrlich an, grabe regelrecht danach, auch wenn es schwierig ist, die Ursachen aufzuspüren. Ich traue mich nicht wirklich, die Person darauf anzusprechen,zudem kann ich nicht verlangen, dass sie sich mit ihrem Thema beschäftigt. Was kann bei mir selber dahinterstecken?
Herzliches Danke im Voraus!

8. Andreas schrieb am 06.6.2021:

Hallo Katara,
..kann ich nicht glauben, dass ich solch ein riesiges verdrängtes Thema habe
ja, das ist nicht so, dass das was einem gespiegelt wird immer genau so groß ist wie bei der Spiegelperson. So funktioniert das Resonanzgesetz nicht ! Zum besseren Verständnis ein Beispiel aus der Musik:

Wenn du ein C spielst, dann geht alles was auch auf diesem Grundton schwingt damit in Resonanz, auch auf anderen Oktaven, aber wie laut das C gespielt wird, das ist im Bezug darauf was alles in Resonanz geht völlig egal !

Praktisch betrachtet hast du selber ja auch keinen solchen Mundgeruch, daran siehst du auch dass bei dir dieses Thema offensichtlich in einer viel abgeschwächteren Form vorhanden ist. Trotzdem hast du Recht und kannst es als Botschaft nehmen zu schauen, wo du Themen hast die in dir vor sich hin faulen, wo die höhere Ordnung fehlt ?

lg von Andreas

9. Ali schrieb am 08.6.2021:

Hallo Andreas,

was ist geordnete Energie oder höhere Ordnung?

Seit ich ein kleiner Junge bin, komme ich mit meinem Vater nicht klar. Selbst wenn er normal redet, brüllt er mich an. Ich bin ungern in seiner Nähe, da er mich mit seiner negativen Einstellung traumatisiert hat.

Ich habe Mundgeruch, Körpergeruch und selbst beim gehen ist mein gesamter Körper ziemlich angespannt, worauf ich von einigen Leuten angesprochen werde. Ich bin mir sicher, dass ich das Vater/Kind Thema verarbeiten muss. Jedoch weiß ich nicht wie ich das anstellen soll.

10. Katara schrieb am 08.6.2021:

Hallo Andreas,
danke für deine Sichtweise, möglicherweise gibt es etwas, was mir nicht auffällt/ich nicht ansehen will. Ich werde darüber nachdenken. Weil du mir inzwischen schon einige Fragen beantwortet hast, habe ich dir eine Spende überwiesen. Mein richtiger Name ist anders, die Spende kommt von einem österreichischen Bankkonto.
LG

11. Andreas schrieb am 08.6.2021:

Hallo Katara,
Vielen lieben Dank

12. Andreas schrieb am 08.6.2021:

Hallo Ali,
Geordnete Energie wäre in deinem Fall mit dem Vater wenn in dir (beim Gedanken an den Vater) eine Harmonie, eine Ordnung herrschen würde. Stattdessen ist da dann ein inneres Chaos weil du bereits beim Gedanken an deinen Vater von allerlei negativen Erinnerungen überflutet wirst.
Der natürlichen Ordnung hingegen würden Gedanken und Gefühle wie zb "sich vom Vater beschützt fühlen" entsprechen.
..Vater/Kind Thema verarbeiten muss. Jedoch weiß ich nicht wie ich das anstellen soll.
lg von Andreas

13. Ali schrieb am 09.6.2021:

Hallo Andreas,

ersteinmal vielen Dank für deine schnelle Hilfe.

Warum habe ich einen Brüller zum Vater bekommen? Weil ich seit meiner Geburt an eine Resonanz habe?
In einem anderen Artikel hast du geschrieben, dass alles was man ausgestrahlt hat zu einem Selbst wieder zurückkehren wird. Bin ich somit für das Verhalten meines Vaters verantwortlich?
Ist mein Mundgeruch enstanden, weil ich immer nur schlecht über ihn denke?

14. Andreas schrieb am 09.6.2021:

Hallo Ali,
Warum habe ich einen Brüller zum Vater bekommen? Weil ich seit meiner Geburt an eine Resonanz habe?
ja, du hast aus einem früheren Leben eine Resonanz mitgebracht. Natürlich nicht zum "Brüller", sondern zu den Ursachen. Weil das Brüllen ist ja nur das Oberflächliche. Dahinter steckt ja eine Ursache.
Wenn du dich einfühlst in deinen Vater, bzw in seine Lebengeschichte, dann kannst du die Ursache vielleicht erfühlen. Brüllen kann zb folgende Ursachen haben:
Diese Punkte können sehr unbewusst sein und vielleicht sogar aus  einem früheren Leben stammen. Wenn du also jetzt zum Beispiel erkennst dass dein Vater aus einem tiefen Unverstandensein-Gefühl heraus brüllt, dann wäre die Resonanz zu dir, bzw die Frage die du dir stellen kannst: Wo fühle ich mich selber unverstanden ?

Ist mein Mundgeruch entstanden, weil ich immer nur schlecht über ihn denke?
Nein, weil eigentlich denkst du schlecht über dich, bzw einen Anteil von dir. Bleiben wir beim hypothetischen Beispiel es ginge um das Unverstandenheitsgefühl, dann könnte die Ursache für den Mundgeruch sein dass du schlecht über diesen Anteil in dir denkst der sich unverstanden fühlt, vielleicht glaubst du dieser Anteil hätte gar kein Recht dass andere ihn verstehen.
Weil du schlecht über einen Anteil in dir denkst, kannst du keinen inneren Frieden mit ihm finden und deswegen kannst du die entsprechenden Erlebnisse die mit diesem Anteil zusammenhängen nicht gut verdauen. Anstatt dass sie verdaut werden müssen sie in dir verfaulen, und so entsteht der Mundgeruch.

lg von Andreas

15. Sternenstaub schrieb am 09.12.2021:

Lieber Andreas,
ich bin gerade zufällig auf deine Seite gekommen und habe gespannt alles gelesen. Danke dafür!
Ich leide seit meiner Jugend unter Mundgeruch!
Meine Kindheit war sehr traumatisch, mein Vater war Alkoholiker und ist regelmäßig auf meine Mutter losgegangen. Meine Mutter hat immer versucht mich zu schützen und mich in der Situation z.B. zu meinen Großeltern gebracht. Das war auch schlimm für mich, da ich ja nun nicht mehr meine Mutter schützen konnte.
Meine Mutter hat sich von meinem Vater getrennt als ich
8 Jahre war und 1,5 Jahre später ist mein Vater gestorben. Ich bin im totalen Frieden mit meinem Vater und habe durch die geistige Welt täglich Kontakt, ich spüre seine Liebe wie nie zuvor.
Meine Mutter hat direkt einen anderen Mann kennengelernt und ich musste leider ein paar Mal sexuellen Missbrauch (wenn auch nicht bis zum letzten) durch ihn erleben! Ich habe mit niemanden dadrüber gesprochen! Ich habe immer gehofft nicht mit ihm allein sein zu müssen …. Als ich dann älter wurde und auszog war diese Bedrohung vorbei! Ich habe dann im Laufe meines Lebens mich mal dem ein oder anderen anvertraut… aber bis zum heutigen Tag niemals meiner Mutter! Es würde sie komplett brechen und das kann ich ihr nicht antun.
Ihr Mann, also was ja dann mein Stiefvater war, liegt mittlerweile mit schwere Demenz im Pflegeheim …. Ich habe ihm vergeben …. Aber wohl nicht aus dem Herzen!
Denkst du der Missbrauch ist die Ursache für meinen Mundgeruch? Und wie kann ich meine Ordnung herstellen, wie kann ich dieses faulige in mir endlich loslassen? Würde mich über eine Antwort sehr freuen

16. Andreas schrieb am 09.12.2021:

Hallo,
ja, das hört sich schon so an als würde Etwas von diesem Missbrauch noch immer in dir drin so vor sich hin faulen. Und natürlich ist es deine Aufgabe damit in Frieden zu kommen.
Es anderen oder der Mutter zu erzählen führt keineswegs zwangsläufig zu mehr innerem Frieden, darum sollte man immer direkt innerlich mit solchen Themen arbeiten, also zb Vergebungsarbeit. Da hast du ja schon gearbeitet, aber vielleicht gibt es noch mehr zu vergeben, zb dir selber (gerade Kinder fühlen sich immer sehr schnell selber schuldig, mitschuldig (was ja nebenbei erwähnt es Erwachsenen oft so leicht macht)).
Gerade auch für den Selbstvergebungspart ist es wichtig dass du dir erlaubst auch die positiven Seiten des damaligen Geschehens zu sehen. So kannst du dir ein Arbeitsblatt erstellen wo du alle positiven Punkte aufführst, damit es dir leichter fällt deine Sichtweise zu verändern, weil verfaulen muss ein Thema nur so lange bis man das Gute, das Positive, das Edle darin erkennt.
Der erste Punkt auf deinem Arbeitsblatt kann zb sein dass du dadurch negative Energien von deiner Mutter abgewendet hast (Vergebe dir also zb dass du dich für dein edles Verhalten geschämt hast - das klingt vielleicht sehr um die Ecke gedacht, aber das menschliche Denken ist selten geradlinig). Finde aber mindestens 10 Punkte, zb 10 Tage lang jeden Tag einen notieren.

lg von Andreas

17. Lelo schrieb am 03.4.2022:

Hallo :)

Ich leide leider öfter an Mandelsteinen, die total übel riechen und kann mir nicht erklären, woran das liegt und vor allem, was ich tun kann?

18. Andreas schrieb am 03.4.2022:

Hallo Lelo,
Bei übel riechenden Mandelsteinen/Tonsillensteine da kannst du dir überlegen ob es ein (aus deiner Sicht im übertragenen Sinne übel riechendes) Thema gibt was dir sozusagen im Halse stecken geblieben ist.
An sich geht es ja im Halschakra darum all das Positive und Göttliche in sich auszudrücken. Wenn es da aber etwas in dir gibt was du als übel und nicht ausdrückenswert empfindest, und du dies sozusagen immer im Hals zurück hältst (und es aber auch nicht "schluckst", also auch nicht verarbeitest), dann kann es diese Steine bilden. Was für ein Thema könnte dies bei dir sein ?

lg von Andreas

19. nina schrieb am 02.9.2022:

hi

ich habe ein problem. seit jahren habe ich den drang oder zwang einfach zu spucke, aus wut, und frust, ich meine ich kann ja nicht einfach so rum schreien und schimpfen über dinge die mich wütend machen und manchmal denke ich so negatives...dann muss ich wieder spucken und denke das etwas negtives in mir ist..das es sogar gegen mich selber ist. und bei negatives oder wut muss ich spucken...und nun..stinkt es sogar wenn ich durch die nase atme.. und ja mundgeruch. ich weis nicht ob das von zu vielen spucken ist weil es ist vielleicht nicht gut zu spucken ich versuche mir das abzugewönnen aber nach einer zeit fang ich wieder an zu spucken weil ich denke das ist was negatives in mir das ich aus mir rausleiten muss. immer wenn ich etwas negatives höre oder sehe und denke dann will ich mich sofort von der negtivität distanzieren. muss ich neatives und posivtives in balance bringen?
oder was kann i tun?

20. Andreas schrieb am 03.9.2022:

Hallo Nina,
ja, im Grunde hast du es schon selber erkannt - da ist etwas Negatives in dir und dein Spucken ist im Prinzip dein Muster damit umzugehen. ABER, das Spucken löst die Ursachen eben nicht auf, es entlastet dich immer nur kurzfristig, und nach einiger Zeit hat sich dann das Negative wieder erneut aufgebaut und wird wieder so stark dass du erneut etwas ausspucken musst.

Das heißt, um aus diesem Kreislauf auszusteigen müsstest du alle negativen ursächlichen Ereignisse die da unfriedlich in dir sind, bearbeiten und befrieden. Das können mehrere sein, die quasi wie Zwiebelschichten übereinander liegen.
Konkret kannst du besonders nach Erlebnissen suchen die etwas mit dem Gegensatz Überheblichkeit/Verachtung zu tun haben, weil Spucken kann eine Geste der Verachtung sein. Und dann eben alles befrieden/vergeben usw, was du findest..

lg von Andreas

21. nina schrieb am 04.9.2022:

hi andreas,


danke für deine antwort.
nun.. es sind themen von früher, wie z.b. immer sich mit anderen vergleichen ud versuchen besser zu sein, doch es klappt nicht oder im job endlich was dauerhaftes und gutes zu haben wo ich respektirt werde und meine ruhe habe und wertgeschätzt werde, aber ständig ist es nicht genug und kollegen nerven und tratschen, eltern genauso mobben kritisieren behandeln mich als ob ich die ärgste schlimme wäre,obwohl es nicht so ist. und das ging jahre so bis ich krank geworden bin.. nun, ich bin nicht arbeitsfähig, und immer wieder der kampf mit dem ams und krankenstand. das nervt einfach.. ich will nur endlich in ruhe gelassen werden von diesen leistungsdruck und stress denn ich eh nicht gerecht werde egal was und wie ich es tue... ich dreh mich im kreis und es erschöpft mich und macht keinen spass.
Was soll ich tun?

22. Andreas schrieb am 04.9.2022:

Hallo Nina,
ja, das was du aufzählst das sind die oberen Zwiebelschichten, die tieferen sind dann aus der Kindheit die es zu bearbeiten gilt.

lg von Andreas


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