Zufälle, Wunder und Unfälle

Einer der größten Aberglauben, die in unserer Gesellschaft verbreitet sind, ist der Glaube, es gäbe einen Zufall. Aber, weder die geistige Welt, noch die physische Welt funktioniert so. Auch die offizielle Lehre der Physik sagt ganz klar, dass alles Ursachen hat und berechnet werden kann. Darum, wenn wir uns dessen bewusst sind, müssen wir eingestehen, dass wann immer wir von Zufall reden, dass wir dann nur zu faul oder nicht in der Lage sind, die Ursachen zu erkennen.

Der Zufall ist offensichtlich lediglich als Konzept erfunden worden um unsere Faulheit und/oder Dummheit zu kaschieren. Eine Zufallsverteilung ist lediglich eine Erfindung aus der Mathematik (Gauß). Im realen Leben gibt es eine solche Zufallsverteilung nicht, auch wenn dies oft behauptet wird. Beispielsweise wird im Mathematikunterricht oft auf das Zahlenlotto als perfektes Beispiel für eine Zufallsverteilung hingewiesen. Aber wer sich nicht für dumm verkaufen lässt und es nachprüft stellt schnell fest, dass gerade beim Lottospielen keine solche Zufallsverteilung bei den Lottoziehungen stattfindet. Tja - der Aberglaube kann sich nur darum halten, weil 999 von 1000 Schülern nicht nachprüfen, was ihnen gelehrt wird. Und der eine, der es nachprüft, auf den hört ja niemand, weil das ist ein Sonderling, im Gegenteil er wird sogar noch aus der Gruppe ausgestoßen, weil er sich nicht wie der Rest der Gruppe gruppenkonform verhält, ok ich schweife jetzt zu weit ab.
Wie bereits gesagt, nach der Lehre der Physik kann es einen Zufall sowieso nicht geben, weil alles Gesetzmäßigkeiten folgt. Es ist sogar so, dass, wenn es auch nur einen einzigen Zufall gäbe, dass dann das gesamte Universum sofort implodieren würde, aber das soll jetzt hier nicht weiter vertieft werden. Den meisten Menschen ist schon die Erkenntnis zu viel, dass es gar keinen einzigen Beweis für die Existenz des Zufalls gibt. Noch nie wurde irgendwo ein Zufall nachgewiesen. Im Zusammenhang mit diesem Aberglaube an den Zufall gibt es aber noch ein weiteres weit verbreitetes Konzept, der Unfall.

Unfälle

Ab dem Moment wo wir etwas als beabsichtigte Auswirkung einer Ursache erkennen, sprechen wir nicht mehr von einem Unfall, sondern wir betrachten es dann als logische Auswirkung einer Handlung oder bestimmten Zusammenhängen. Wann immer also von einem Unfall die Rede ist, so verweigern wir auch hier wieder das genaue Hinschauen im Bezug auf die (zwar unbewusste) Absicht, also der Ursache, die dem Unfall zugrunde liegt. Aufgrund der Beschaffenheit der Realität kann nichts geschehen, was nicht zuvor beabsichtigt wurde, denn die materielle Welt formt sich entsprechend der geistig erzeugten Formen aus. Wer mit diesen esoterischen Konzepten nicht so vertraut ist kann sich das Model Film/Kino zu Hilfe nehmen. Alles, was in einem Film im Kino zu sehen ist, wurde zuvor absichtlich so erzeugt. Es ist nicht möglich, dass im Kino im Film ein zufälliges Bild erscheint, und selbst wenn es erschiene, so wäre es nur, weil es so verursacht war.
Ein Unfall wäre also ein Auswirkung ohne Ursache, also ein Zufall. Da es aber keinen Zufall gibt kann es auch keine Unfälle geben.

Wunder

Von einem Wunder wird gesprochen, wenn die Ursache unerkennbar ist. Also auch hier wieder, wenn wir zu faul oder zu dumm sind, die Ursache zu erkennen. Auch hier gilt wieder, dass wir lieber an einen Zufall glauben, als zuzugeben, dass wir einfach die Ursache des Wunders nicht kennen. Da es keinen Zufall gibt, muss es für jedes Wunder eine Ursache geben. Wenn es aber eine Ursache gibt, dann ist es wiederum kein Wunder mehr. Es gibt also auch keine Wunder.

Zufälle, Wunder und Unfälle sind lediglich Ausreden um nicht genauer hinzuschauen, was wirklich passiert. Es sind Ausreden um sich den wahren Ursachen nicht stellen zu müssen und vor allem, es sind Ausreden um sich der Verantwortung über die Ursachen nicht zu stellen. Denn, wenn es eine Ursache gibt, dann gibt es auch eine Verantwortung über die Ursache.

Darum, machen Sie sich bewusst, wann immer Sie Worte wie Zufall, Unfall oder Wunder benutzen - das sind nur Ausreden und Flucht vor der Verantwortung die sich aus der eigenen Göttlichkeit ergibt !

Die Göttlichkeit des Menschen ergibt sich in diesem Zusammenhang daraus, dass der Mensch Ursachen setzt. Es ist nicht möglich für einen Mensch keine Ursachen zu setzen. Die Quantenphysik lehr uns dass der Mensch sogar in einer bloßen Zuschauerrolle noch immer Ursachen setzt. Der Mensch kann also gar nicht anders, als Ursachen zu setzen. Und daraus ergibt sich seine Verantwortung gegenüber diesen Ursachen und daraus wiederum ergibt sich seine Göttlichkeit.


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Kommentare

 
1. Fallacy schrieb am 14.5.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Unabhängig von diesem Beitrag bin ich zu 100% davon überzeugt, dass die Ursachen der meisten "Zufälle" tatsächlich von uns Menschen nicht erkannt und verstanden werden können. Alles was wir nicht sehen, existiert für uns nicht. Wir arbeiten und denken nur mit dem, was wir beigebracht und vermittelt bekommen haben. Viele trauen sich ja garnicht einmal, neue Wege zu wagen um z.B. ein Problem zu lösen, da es in der heutigen Zeit viel zu viele bereits von anderen bestätigte Wege gibt.

Lediglich ein programmierter Zufallsgenerator ist für mich Zufall, aber auch nur weil dieser mithilfe eines (oder mehreren) Algorithmen so funktionieren soll.

Herr Berg, ich denke es ist nicht richtig eine öffentlich geteilte MEINUNG oder Selbsterkenntnis gleich als Blödsinn abzustempeln, nur weil Sie etwas anderes meinen, was bereits von vielen anderen Quellen und auch vor vielen Jahren bestätigt wurde.

Auf der einen Seite denke ich mir oft, dass eine Diskussion über solche Themen sehr schnell zur Philosophie oder sogar zu einer Fantasie wird. Auf der anderen Seite bin ich mir aber sicher, dass Philosophie und Fantasie essentiell für unseren bisherigen Wissensstand sind. Komplexe Gedanken werden vereinfacht und Lösungen erkannt. Daher LIEBE und SCHÄTZE ich genau solche Beiträge wie auf dieser veralteten und esotherisch veranlagten Webseite, die vermutlich die wenigsten Egoisten ernst nehmen.

Ich will damit nicht den Betreiber oder dessen Inhalt in Schutz nehmen, ich bin unparteiisch und teile meine Meinung und meine Gedanken - genauso wie der Autor dieses Beitrag - gerne mit anderen ;)

Wie auch immer, zurück zum Thema. Zufall, Wunder, Pech. Ich sage, es ist alles berechenbar. Uns fehlt nur die Fähigkeit, bestimmte Aspekte, die für einen Verlauf oder Ergebniss einer zu beurteilenden Handlung oder eines Ereignisses schnell genug zu erkennen und zu verstehen. Es liegt in unserer Natur, diese Fähigkeit nicht zu besitzen, denn wenn wir tatsächlich so ein mächtiges Wissen besitzen würden, hätte unser Egoismus das früher oder später ausgenutzt und zu einem sehr gefährlichen Ungleichgewicht der Existenz VON ALLEM geführt. Jeder Mensch lebt im Schnitt 80 Jahre lang. Diese Dauer ist so kurz und irrelevant, um etwas wie "Zufälle" erkennen und verstehen zu können, da hierfür Daten in Betracht gezogen werden müssten, die sich bereits vor milliarden von Jahren ereignet haben. Alles besteht aus Wellen, das kleinste Teil besteht aus irgendeiner Art von Energie, was wiederrum aus Wellen erschaffen wurde oder Wellen schafft. Betrachtet man visuell einen Kreis und verzerrt diesen um einem Faktor t (Zeit) erkennt man ab einem bestimmten Skalierungsgrad eine Spirale. Betrachtet man die Spirale nur aus einem Winkel, sieht man eine Welle. Markiert man in einem geschlossenem Kreis eine Stelle mit dem Ereignis U und folgt der Kreislinie unendlich, trifft man immer wieder auf dieses Ereignis. Verzerrt man jedoch den Kreis zu einer Welle ist die markierte Stelle zwar auf der Wellenlinie und man kann sagen, dass dieses irgendwann eintreffen wird. Jedoch kennen wir den Faktor nicht gut genug und können daher nie genau sagen, wie Zeit und Raum in dem wir uns alle befinden wirklich funktioniert. Unser Planet dreht sich um die Erde in einigermaßen gleichmäßigen Intervalen. Jedoch ist das nur die Nadel in einem unvorstellbar rießigem Heuhafen, wovon wir nicht aber auch wirklich garnichts gesehen haben oder kennen.

Ich könnte 40 Jahre am Stück so weiter schreiben und könnte trotzdem nicht einmal 1% davon zum Ausdruck bringen, was für eine Vorstellung ich von Glück, Zufall und Mathematik habe. Was ist sicher sagen kann, es hat nichts mit Göttern oder irgendwelchen heiligen Engel zu tun. Das ist viel komplexer, uns Menschen ist das einfach nicht möglich das zu verstehen. Theorien wie die Quantenphysik versuchen uns genau solche Sachen näher zu bringen. Aber das wars auch schon. Eine konkrete Definition darüber wird es leider nie geben. Die alten Hochkulturen waren viel weiter als wir es jetzt sind, und selbst die haben gemeint eine Antwort zu kennen. Falsch! Vertraut mir, es ist einfacher das Glück und den Zufall einfach Glück und Zufall sein zu lassen, so wie wie es bereits kennen ;) Alles andere führt nur zu einem "Selbst-Paradoxon"
 


 

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