Die Menschheit braucht den Geldcrash

Der Geldcrash muss kommen, weil viele Menschen kommen nur in ihre wahre Natur, wenn sie alles verlieren.
Dies ist eine provokante These, die aber aus spiritueller Sicht leider stimmt. Durch Besitz bauen wir Verantwortungen, Ängste und Bindungen an den Besitz auf. Alles Dinge, die uns hindern im Hier und Jetzt zu leben, einfach zu sein. Sogar unser Selbstbewusstsein machen wir davon abhängig, was wir besitzen. Wir sehen uns selbst dann nicht mehr als göttliches Wesen, nein, plötzlich sind wir Mercedesfahrer oder Besitzer des neuesten Nokiahandys. Wir definieren uns über unseren Besitz, oder noch schlimmer, über das was wir nicht besitzen. Wir sehen uns als weniger wertvoll, weil wir keinen Porsche fahren oder kein Gucci Handtäschchen hinter uns herziehen. An dieser Stelle mag nun vielleicht mancher Leser protestieren, auf ihn träfe das nicht zu. Jedoch wenn wir ehrlich sind, in der eine oder anderen Form unterliegen wir alle solchen Mustern, solange die Erleuchtung uns noch nicht zum glühen gebracht hat.
Eine der Methoden, sich aus solchen Mustern zu lösen ist schon lange bekannt: Man gibt einfach allen Besitz auf.
Mit dieser Handlung (allen Besitz herzugeben) geben wir unserem Unterbewusstsein die Botschaft, dass uns nun nicht mehr interessiert was wir selbst oder andere besitzen. Unser Bewusstsein versteht dann, dass wir nun aus Denkmustern aussteigen wollen, uns selbst und andere nach dem Besitz zu bewerten.

Warum ist es überhaupt wichtig aus solchen Denkmustern auszusteigen ?

Ganz einfach, weil Besitz etwas Illusionäres ist. Besitztum gehört zu der (Maya-)Welt, die uns unser Geist erschaffen hat. Diese Welt der materiellen Besitztümer wird bereits zum Zeitpunkt unseres Todes wieder gelöscht. Weil sie so flüchtig ist, sollte man sein Denken nicht allzu sehr auf sie ausrichten. Unsere wahren Besitztümer liegen in unseren Geiste. Nur diese geistigen Besitztümer, unsere geistige Entwicklungsreife nehmen wir nach den Tode mit in unser späteres Dasein. Sie zu entwickeln ist darum aus Sicht unserer Seele wichtiger. Unser Seelenbewusstsein (auch oft als "höheres Selbst" bezeichnet) wird also immer versuchen uns aus unserem illusionären Besitzdenken zu befreien.
Die einfachste Möglichkeit dies zu tun, ist den Mensch von seinem Besitz zu befreien. Wenn er alles verliert hat er automatisch die größte Chance wieder zu sich selbst, also seinem wahren Sein zu finden. Dies ist genau das, was Große Yogis seit jahrtausenden schon immer freiwillig getan haben, wenn sie ihren Besitz aufgaben und sich in einsame Höhlen zurückzogen um in ihre wahre Natur, den Erleuchtungszustand zurückzufließen.
Die Seele strebt immer zu diesem Zustand. Darum wird sie die äußeren Umstände beispielsweise des Geldmangels schaffen, wenn der Mensch anders nicht mehr in seine wahre Natur zurückfindet. Der Mensch erlebt sich dann zwar auf seiner Ego Ebene als eingeschränkt, wenn er Besitz verliert, und nur wenig Geld zur Verfügung hat. Jedoch aus Seelensicht ist dies dann einfach nur ein notwendiges Rettungsprogramm, um das Ego aus seinen materiellen Verstrickungsprogrammen zu retten.
Wer solcherart von seiner Seele in einen Geldmangel getrieben wird (zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit, Hartz 4 oder ähnliches), sollte sich nicht dagegen sträuben, sondern in Einklang mit seiner Seele annehmen was sie ihm lehren will. Denn erst danach kann der Mensch aus dieser Armut wieder aussteigen. Solche Programme der Seele sind immer Egowünschen übergeordnet. Man kommt also nicht anders aus dem Geldmangel heraus, als zu lernen, was die Seele fordert.

Weil wir uns in einer Zeit des allgemeinen Aufstieges befinden haben sehr viele Menschen gleichzeitig solche Seelenlernprogramme der Armut am laufen. Und genau dies ist der wahre spirituelle Grund, weshalb ein Geldcrash wohl unumgänglich ist. Dies bedeutet übrigens nicht dass diesen Geldcrash alle bewusst mitbekommen. Solche Geldcrashs wurden auch in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte schon oft so sehr verschleiert, dass sie gar nicht mehr als solche wahrgenommen wurden, beispielsweise indem gleichzeitig Kriege inszeniert wurden. Nebenbei bemerkt, auch Kriege haben dasselbe Hauptlernprogramm, denn auch durch einen Krieg wird den Menschen viel Besitz genommen.

Wir leben in einer Zeit in der eigentlich alle Menschen super reich sein könnten, weil der technische Fortschritt so gewaltig ist. Nur aus der spirituellen Sichtweise heraus kann man begreifen, warum trotzdem so viele Menschen in Armut leben müssen. Man muss verstehen, wie unglaublich wichtig es für die menschliche Entwicklung ist, sich aus den Verstrickungen materieller Besitzes-Denkmuster zu befreien. Dieses Lernprogramm hat eine so hohe Priorität, dass es Egowünschen übergeordnet ist.


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Kommentare

 
1. vaylinor schrieb am 03.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ist ja alles schön und gut, dass wir spirituell gesehen den Geldcrash brauchen, nur wird es lediglich wieder die treffen, die ohnehin schon wenig haben. Die Reichen auf dieser Erde haben sich abgesichert, die werden wahrscheinlich einen Teil ihres Reichtums verlieren, aber nicht alles. Es wird für sie genug übrig bleiben, dass sie auch weiterhin im guten Wohlstand leben können. Wogegen die Menschen, die jetzt schon nichts haben, hart um ihre gesamte Existenz bis hin zum Überleben kämpfen müssen. Nur davon spricht keiner, denn Fakt ist, es wird nach einem Geldcrash nicht allen Menschen schlecht gehen. Die Elite hat schon lange zuvor ihre Schäfchen ins Trockene gebracht, die die aber nichts haben, um es zu sichern, werden auch noch das Wenige, was sie besitzen verlieren und vielleicht sogar ihr Leben.
 

 
2. Solea schrieb am 04.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ja das sehe ich auch so wie Vaylinor. Aber ist es nicht so, daß zur Zeit die Erde sich reinigt. Und dazu gehört auch der Geldcrash. Natürlich sehe ich diese armen notleidenden Menschen und vor allen unsere Kinder. Wenn wir ins Vertrauen gehen würden, dann müßten wir in dieser schrecklichen Zeit keinen Hunger erleiden. Dieser Geldchrash dient dazu, daß wir enger zusammen rücken, mit Menschen unser weniges teilen, und anteil nehmen. Irgendjemand hat immer etwas zu essen, und man könnte doch ein Tauschgeschäft vorschlagen. Ich wünsche Uns daß wir unseren Stern folgen und die Wunder hervorbringen die uns allen Menschen helfen den Himmel auf Erden zu erschaffen.
Herzliche Grüße!
Solea
 

 
3. Manfred schrieb am 30.12.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Der Geldcrash ist geplant von einer weltumspannenden Mafia, die sich auch an diesem Crash wieder bereichern wird!
Aber bitte nicht vergessen: Diese niederschwingenden Dämonen werden den Aufstieg ohnehin nicht schaffen und mit ihrem fürchterlichen Karma viele nächste Leben leiden!!!!
Was Vaylinor und Solea schreiben stimmt deshalb nicht genau. Es beschränkt sich lediglich auf diese derzeitige Inkarnation! Die Menschen, die durch den Crash alles verlieren, bekommen ihre Chance, daran zu wachsen! Die Geldmafia ist nur der willige karmische Vollstrecker!
 

 
4. Stefan Wehmeier schrieb am 22.2.2012: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Der "Geldcrash" (korrekt: globale Liquiditätsfalle nach J. M. Keynes) ist notwendig, damit die Religion (selektive geistige Blindheit gegenüber makroökonomischen Konstruktionsfehlern) überwunden werden kann.
 


 

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