Artikel ID: 155           Kategorie: Sonstige

Die Menschheit braucht den Geldcrash

Der Geldcrash muss kommen, weil viele Menschen kommen nur in ihre wahre Natur, wenn sie alles verlieren.
Dies ist eine provokante These, die aber aus spiritueller Sicht leider stimmt. Durch Besitz bauen wir Verantwortungen, Ängste und Bindungen an den Besitz auf. Alles Dinge, die uns hindern im Hier und Jetzt zu leben, einfach zu sein. Sogar unser Selbstbewusstsein machen wir davon abhängig, was wir besitzen. Wir sehen uns selbst dann nicht mehr als göttliches Wesen, nein, plötzlich sind wir Mercedesfahrer oder Besitzer des neuesten Nokiahandys. Wir definieren uns über unseren Besitz, oder noch schlimmer, über das was wir nicht besitzen. Wir sehen uns als weniger wertvoll, weil wir keinen Porsche fahren oder kein Gucci Handtäschchen hinter uns herziehen. An dieser Stelle mag nun vielleicht mancher Leser protestieren, auf ihn träfe das nicht zu. Jedoch wenn wir ehrlich sind, in der eine oder anderen Form unterliegen wir alle solchen Mustern, solange die Erleuchtung uns noch nicht zum glühen gebracht hat.
Eine der Methoden, sich aus solchen Mustern zu lösen ist schon lange bekannt: Man gibt einfach allen Besitz auf.
Mit dieser Handlung (allen Besitz herzugeben) geben wir unserem Unterbewusstsein die Botschaft, dass uns nun nicht mehr interessiert was wir selbst oder andere besitzen. Unser Bewusstsein versteht dann, dass wir nun aus Denkmustern aussteigen wollen, uns selbst und andere nach dem Besitz zu bewerten.

Warum ist es überhaupt wichtig aus solchen Denkmustern auszusteigen ?

Ganz einfach, weil Besitz etwas Illusionäres ist. Besitztum gehört zu der (Maya-)Welt, die uns unser Geist erschaffen hat. Diese Welt der materiellen Besitztümer wird bereits zum Zeitpunkt unseres Todes wieder gelöscht. Weil sie so flüchtig ist, sollte man sein Denken nicht allzu sehr auf sie ausrichten. Unsere wahren Besitztümer liegen in unseren Geiste. Nur diese geistigen Besitztümer, unsere geistige Entwicklungsreife nehmen wir nach den Tode mit in unser späteres Dasein. Sie zu entwickeln ist darum aus Sicht unserer Seele wichtiger. Unser Seelenbewusstsein (auch oft als "höheres Selbst" bezeichnet) wird also immer versuchen uns aus unserem illusionären Besitzdenken zu befreien.
Die einfachste Möglichkeit dies zu tun, ist den Mensch von seinem Besitz zu befreien. Wenn er alles verliert hat er automatisch die größte Chance wieder zu sich selbst, also seinem wahren Sein zu finden. Dies ist genau das, was Große Yogis seit jahrtausenden schon immer freiwillig getan haben, wenn sie ihren Besitz aufgaben und sich in einsame Höhlen zurückzogen um in ihre wahre Natur, den Erleuchtungszustand zurückzufließen.
Die Seele strebt immer zu diesem Zustand. Darum wird sie die äußeren Umstände beispielsweise des Geldmangels schaffen, wenn der Mensch anders nicht mehr in seine wahre Natur zurückfindet. Der Mensch erlebt sich dann zwar auf seiner Ego Ebene als eingeschränkt, wenn er Besitz verliert, und nur wenig Geld zur Verfügung hat. Jedoch aus Seelensicht ist dies dann einfach nur ein notwendiges Rettungsprogramm, um das Ego aus seinen materiellen Verstrickungsprogrammen zu retten.
Wer solcherart von seiner Seele in einen Geldmangel getrieben wird (zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit, Hartz 4 oder ähnliches), sollte sich nicht dagegen sträuben, sondern in Einklang mit seiner Seele annehmen was sie ihm lehren will. Denn erst danach kann der Mensch aus dieser Armut wieder aussteigen. Solche Programme der Seele sind immer Egowünschen übergeordnet. Man kommt also nicht anders aus dem Geldmangel heraus, als zu lernen, was die Seele fordert.

Weil wir uns in einer Zeit des allgemeinen Aufstieges befinden haben sehr viele Menschen gleichzeitig solche Seelenlernprogramme der Armut am laufen. Und genau dies ist der wahre spirituelle Grund, weshalb ein Geldcrash wohl unumgänglich ist. Dies bedeutet übrigens nicht dass diesen Geldcrash alle bewusst mitbekommen. Solche Geldcrashs wurden auch in der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte schon oft so sehr verschleiert, dass sie gar nicht mehr als solche wahrgenommen wurden, beispielsweise indem gleichzeitig Kriege inszeniert wurden. Nebenbei bemerkt, auch Kriege haben dasselbe Hauptlernprogramm, denn auch durch einen Krieg wird den Menschen viel Besitz genommen.

Wir leben in einer Zeit in der eigentlich alle Menschen super reich sein könnten, weil der technische Fortschritt so gewaltig ist. Nur aus der spirituellen Sichtweise heraus kann man begreifen, warum trotzdem so viele Menschen in Armut leben müssen. Man muss verstehen, wie unglaublich wichtig es für die menschliche Entwicklung ist, sich aus den Verstrickungen materieller Besitzes-Denkmuster zu befreien. Dieses Lernprogramm hat eine so hohe Priorität, dass es Egowünschen übergeordnet ist.


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