Selbstbewusst werden

Selbstbewusstsein ist eine wichtige Eigenschaft, denn nur wenn wir selbstbewusst sind, können wir vermeiden von anderen für ihre Ziele benutzt, ja, missbraucht zu werden. Nur der Selbstbewusste kann die Ziele seiner eigenen Seele manifestieren.

Voraussetzung für Selbstbewusstsein

Die Voraussetzung um Selbstbewusst zu sein ist das Wissen über die Macht unseres Bewusstseins. Wir müssen also wissen, dass wir mit unserem Bewusstsein alles erschaffen haben, was unser Leben ausmacht und dies auch weiter ständig tun. Über diese Kraft der Gedanken, also unsere Bewusstseinskraft gibt es viele Bücher. Darum soll an dieser Stelle nicht weiter darauf eingegangen werden. Alles was im Außen geschieht haben wir uns durch unsere Gedanken im Innen zuerst erschaffen. Dies heißt, dass es nichts in unserem Leben gibt, was von Anderen abhängt (außer wir hätten eine solche Abhängigkeit erschaffen). Der Merksatz um selbstbewusst zu werden lautet also:

Es hängt einzig von mir ab, was ich im Außen vorfinde.

Weil wir das manchmal vergessen, eine kleine Minibewusstseinsübung, die man täglich machen kann, um sich öfter an dieses Selbst-Bewusst-Sein zu erinnern, also dass wir selbst dieses Bewusstsein sind und in uns tragen, welches wie ein Gott alles verursacht, was in unserem Leben geschieht:

Selbstbewusstsein Übung

  1. Denke den heutigen Tag nochmals durch und überlege Dir mindestens eine Situation wo DU vergessen hattest, dass es von DIR abhängt und nicht von irgendetwas Anderem oder Anderen im Außen.
    (Das kann beispielsweise auch eine Situation sein, wo du deine Gefühle von Anderen abhängig gemacht hast. Also wo du vergessen hattest, dass du in dir jederzeit jedes gewünschte Gefühl erzeugen kannst, egal was im Außen ist, etc.)
    Suche insbesondere nach Situationen, wo du von deinen Gefühlen kontrolliert oder gar beherrscht warst, anstatt dass du, wie ein Gott, deine Gefühle bewusst erzeugt hattest.
  2. Hast du eine solche Situation gefunden, so gehe in das Gefühl dieser Situation  hinein und denke (oder spreche) den Gottesbewusstseinsgedanken: "Ich bin der Gott, der diese Situation (oder dieses Gefühl) erschaffen hat." Parallel dazu wird sich dann das Gefühl zum Guten verändern. Lass es zu, dass du dich kraftvoll fühlst.

Mehr brauchst du nicht tun, als diese beiden Schritte. Solche Situationen in denen wir vergessen Gott zu sein, gibt es immer wieder, auch weil wir jahrtausendelang von den Kirchen eingeredet bekommen haben, Gott würde außerhalb von uns existieren, im Himmel oder sonst wo. Werde also über mindestens eine Situation des Tages bewusst, wo du vergessen hattest, dass Gott einzig und alleine in DIR existiert, und Du mit seiner Kraft alles im Außen selbst erschaffen hast als illusionäre Spiegelungen deines Schöpfergottestums.
So entsteht echtes Selbstbewusstsein.


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Kommentare

 
1. nicki schrieb am 03.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

toller artikel und die uebung muss ich gleich mal ausprobieren. genau ueber dieses thema hab ich mir die letzten tage echt den kopf zerbrochen. wann ist man selbstbewusst? was bedeutet selbstbewusstsein ueberhaupt? auf der seite hab ich dann auch noch ein paar tolle uebungen gefunden: selbstbewusstsein-staerken.net
 

 
2. Gerda schrieb am 10.10.2011: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Danke dem, der sooooooooo tolle Übungen für alle Menschen in diese Einfachheit übersetzt!!! JETZT in die Umsetzung und wir alle dürfen hier auf der Erde das Paradies erfahren.
 

 
3. Thomas schrieb am 26.8.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Das ist eine tolle Übung, funktioniert sehr gut. Vielen Dank für die wertvollen Inhalte hier. Mir wird hier immer gut geholfen, das wollte ich mal sagen.

Wie geht man eigentlich am besten mit Rückschlägen um? Das wäre auch mal ein spannendes Thema.
 

 
4. Andreas schrieb am 03.9.2015: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo,
Bei einem Rückschlag überlegt (und visualisiert) man am besten, wie man stattdessen besser gehandelt/gefühlt hätte.

Ansonsten, es gibt keine Rückschläge. Es gibt nur Situationen, wo man sein neues Verhalten oder sein neues Denken nicht geschafft hat, umzusetzen. Das ist aber ja wiederum normal, dass man am Anfang, erst mal nicht alles schafft. Eine solche Phase gibt es immer, das ist das normalste der Welt. Sich selbst zu lieben heißt auch sich selbst die notwendige Zeit zu geben, bis es einegübt und gelernt ist. (Lass also deinen Glauben los, dass es Rückschläge gäbe..)

Um das neue Verhalten schneller ein zu üben, soll man sich auch jedesmal wenn etwas geklappt hat, sich selber loben. Dadurch verstärkt man es also immer gleich noch, wenn es gut lief. Auch wenn es noch nicht perfekt geklappt hat, aber wenn es trotzdem schon etwas besser als früher war, auch dann sollte man sich dafür loben und dafür dankbar sein.
Das Erfolgsprinzip ist also: Das Positive stärken durch Selbstlob und Dankbarkeitsgefühle dafür.

lg von Andreas
 

 
5. Karl schrieb am 25.2.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Tolle Übung! Und vor allem eine, die nicht viel Zeit beansprucht und für jeden machbar ist.
Den Tipp von @Andreas finde ich übrigens auch gut, man sollte sich selber dafür loben, wenn etwas geklappt hat.


Danke!
 

 
6. Julian schrieb am 18.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Das ist eine echt hilfreiche Übung, vielen Dank für den Beitrag! Wie sollte man mit Leuten umgehen, die nichts von Persönlichkeitsentwicklung halten? Das wäre ebenfalls ein spannendes Thema, welches mich sehr interessieren würde. Wie lange beschäftigst du dich bereits damit?
 

 
7. Andreas schrieb am 20.12.2016: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo Julian,
Wenn du willst, dass andere Menschen sich für die Persönlichkeitsentwicklung interessieren (oder anderes, was du machst), ist der einfachste Weg, Vorbild zu sein. Also eine so gute Ausstrahlung zu entwickeln, dass sie wie magisch von dir angezogen werden und sich darum interessieren, wie du das machst, wie du zu dem geworden bist usw.

Aber dazu gehört dann natürlich auch, dass man nur das weitererzählt, was der Zuhörer auch verstehen kann. Man muss also auf seine Entwicklungsstufe eingehen, auf der er sich befindet.

lg von Andreas
 


 

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