Sexuelle Missbrauchsthemen aus der Kindheit heilen

Natürlich muss und kann auch bei einem Thema wie sexueller Missbrauch eine wahre (echte) Heilung nur dadurch erreicht werden, dass der oder die Betreffende in ihre volle Eigenmacht, Eigenkraft und damit auch in ihre volle Eigenverantwortlichkeit über ihre Schöpfermacht zurück geführt wird. Das heißt, es muss der Person aufgezeigt werden, wie sie sich diese Erlebnisse erschaffen (geschöpft) hat und warum sie dies getan hat, also was sie damit (aus Seelensicht) lernen und erfahren wollte. Es geht also darum, zu verstehen warum dies zu ihrem Entwicklungs­weg wurde, beziehungs­weise durch welche Handlungen und Denkweisen in ihren früheren Leben, es überhaupt erst notwendig wurde, dass ihre Seele in diesem Leben einen solchen Weg gewählt hat.
Sobald ihr die ur­sächlichen Muster bewusst sind, kann sie dann auch bewusst diese Muster ab­legen und da­durch be­schleunigt ihren Weg in eine miss­brauchs­freie Lebens­zukunft ein­schlagen.

Dass die Ursachen in einem oder mehreren früheren Leben gesetzt wurden, das wird schon daran sichtbar, dass ein kleines sexuell missbrauchtes Kind in diesem Leben ja noch gar nicht genügend Zeit hatte, so heftig wirkende Ursachen zu setzen. Darum sind da immer frühere Leben beteiligt. Schaut man sich nun frühere Leben der Person an, so soll man sich nicht vom sexuellen täuschen lassen. Die Fokussierung aufs Sexuelle kommt oft nur dadurch zustande, weil unsere Gesellschaft diesbezüglich tabuisiert ist. Für die Seele ist das Sexuelle hingegen oftmals einfach nur ein Weg um das eigentlich Relevante als Erfahrung bereitzustellen. Das wirklich Relevante sind immer Gefühle - und bei sexuellem Missbrauch in der Kindheit ist das dann oftmals ein Ohnmachtsgefühl. Ohnmacht heißt: "ohne Macht", und so geht es also meist zunächst einfach mal darum herauszufinden wo die Person in früheren Leben andere in ohnmächtige Situationen gezwungen hat, wo sie anderen ihre Macht genommen hat, sie ohnmächtig zurück gelassen hat. Oftmals hat die Person solche Handlungsmuster auch in diesem Leben noch, insbesondere eben dann, wenn sie aus ihrem eigenen erlebten Missbrauch noch nicht gelernt hat, andere Menschen nicht mehr in solche ohne-Macht-Situationen hineinzumanövrieren.

Das Ohnmachtsgefühl

Bei der Arbeit am erlebten Gefühl der Ohnmacht geht es also primär darum herauszufinden, wo und inwiefern die Person eine solche Ohnmacht selbst (in früheren Leben) in anderen Menschen erzeugt hat.

Und da sie durch diese Handlungen die Ursache für ihren eigenen erlebten Missbrauch gesetzt hat, besteht der wesentliche Punkt in einer Selbstvergebung, dass sie dies damals in den früheren Leben getan hat. Sie muss sich selber vergeben, dass sie dieses Handlungsmuster gelebt hatte, sie muss sich selber vergeben dass sie entsprechende Denkmuster drauf hatte (das kann zum Beispiel aus Wut gewesen sein usw, da muss schon genau hingeschaut werden) und sie muss sich eben dafürvergeben, dass sie dadurch diesen selbst erlebten Missbrauch verursacht hatte.
Nebenbei erwähnt, sie braucht nicht die Vergebung der damals betroffenen Personen, denn diese hatten sich dieses Schicksal ja damals auch selber erschaffen und verursacht.

Wenn sie dies dann wirklich verstanden hat, dann wird sie automatisch Entscheidungen fällen, solche Handlungsmuster die in anderen Ohnmacht erzeugen von nun an zu unterlassen. Dies ist ja der eigentliche Wunsch und das Ziel ihrer Seele.

Sie erkennt dann auch ihre eigene Manifestationskraft, dass ihr Schicksal nicht von anderen (sie missbrauchenden Personen), sondern durch sie selbst verursacht wurde. Sie erkennt: Es gibt also keine Schuldigen, sondern nur den Wunsch und Antrieb ihrer Seele, sich selber weiterzuentwickeln und zu einem edleren Wesen zu werden.

Die göttliche Ordnung

Ein weiteres wichtige Muster welches ganz oft bei sexuellem Missbrauch vorhanden ist, ist das Muster sich in Situationen, wo es nicht angemessen ist, sich über andere Personen zu stellen. Beim sexuellen Missbrauch äußert sich das oft darin, dass zum Beispiel die Tochter sich über die Mutter erhebt, weil die ja der Mutter den Mann raubt (energetisch familiensystemisch betrachtet). Die göttliche Ordnung würde vorsehen, dass Vater und Mutter ein sexuelles Verhältnis haben und eben nicht Vater und Tochter. Auch ein solches Muster (sich über die Mutter zu stellen) stammt immer aus früheren Leben. Trotzdem kann es unter Umständen mit familiensystemischer Arbeit (Hellingerlehre) aufgelöst werden.

Und ja, auch diesbezüglich gilt es natürlich dazu zu stehen, dass man es früher gelebt hatte, und sich selber dafür vergeben, dass man dadurch dann in diesem Leben diese familiäre Missbrauchskonstellation verursacht hatte. Weil, auch hier gilt: Was wir aussenden (verursachen) kommt auf uns zurück.

Die Gesellschaft

Auch der Gesellschaft oder anderen beteiligten Personen muss unter Umständen vergeben werden. Durch die Tabuisierung von sexuellem Missbrauch ist es oft jahrelang nicht möglich dieses Thema anzugehen. Aber auch diese Tabuisierung ist zu einem großen Teil die Folge dieses jeweils gigantischen Berges an Ohnmachtsenergie (wie gesagt in früheren Leben aufgebaut; das ist ein erzeugtes Energiefeld aus Ohnmacht, welches hier auf den Betreffenden zurück fällt). Auch die Gesellschaft spiegelt da also dieses ohnmächtige, dieses ohne Macht sein wieder.

Heilungserfolg

Heilung ist es also erst, wenn die betroffene Person erkannt hat, dass und wie sie den Missbrauch selbst verursacht hat und sich entschieden hat, solche Ursachen nie mehr zu setzen. Dann hat sie eine wertvolle Lehre aus dem (in diesem Leben) Erfahrenen gezogen. Dann ist es für sie kein Missbrauch mehr, den sie anderen vorwirft, sondern eine wertvolle Erfahrung die sie weiterentwickelt hat.

Einem Menschen kann nichts geschehen (absolut NICHTS), zu dem er nicht auf einer höheren Ebene (meist Seelenebene) zugestimmt hätte. Im Normalfall ist es der Bereich unseres Geistes, den wir Gewissen nennen, welcher einen starken Antrieb zu solchen Entscheidungen liefert, wo noch vor der Inkarnation solche Abmachungen getroffen werden. Das Gewissen (G-Wissen = das Göttliche Wissen) weiß immer um die Notwendigkeit zum Ausgleich, dass man also das was anderen angetan wurde, dass man dies zum Ausgleich selber erleben möchte. Etwas platt ausgedrückt ist es letztlich das schlechte Gewissen, welches einen dann selbst in eine Inkarnation oder Situation hineintreibt, wo man dann selber in der Opfer Rolle ist. das Gewissen treib einen in das Opferbewusstsein. Dadurch vergeht dann das schlechte Gewissen und man fühlt sich nun von seiner Schuld befreit, weil man es ja nun gesühnt hat. So löst sich das aufgebaute Karma auf, das ist der häufigst benutzte Weg der Karmaauflösung. Es mag zwar bei manchen aussehen, als seien sie skrupellos und hätten kein schlechtes Gewissen bezüglich ihrer Taten. Jedoch zumindest im Unbewussten ist dieses göttliche Wissen (G-Wissen) ob etwas gut oder böse ist, bei jedem Mensch vorhanden. Und das Karmagesetz, also das Gesetz vom stetigen Yin und Yang Ausgleich ist sowieso immer und überall am wirken. Auch wenn sich Karma über viele Leben hinweg aufbauen kann, so kommt es doch unweigerlich irgendwann zum Ausgleich wenn der Mensch es nicht anderweitig auflöst.
Wenn ich also oben geschrieben habe, dass dem Mensch nichts geschehen kann zu dem er nicht zugestimmt hat, dann ist damit gemeint, dass immer auch bei Missbrauch noch vor der Inkarnation auf Seelenebene das OK zu dieser Erfahrung gegeben wurde. Trotzdem ist eine solche Abmachung auf Seelenebene noch vor der Inkarnation nicht die Ursache, denn da wurde quasi nur entschieden, wie das zuvor angehäufte Karma (also die eigentlichen Ursachen) in diesem Leben aufgelöst werden sollen. Für diese Entscheidung ist das schlechte Gewissen dann sozusagen die Triebkraft. Wegen dem schlechten Gewissen zieht es die Person in eine solche Missbrauchsinkarnation hinein. Ohne das entsprechende Karma (und dem daraus folgenden schlechten Gewissen) gäbe es für die Seele keinen Grund eine solche Inkarnation zu suchen beziehungsweise zu kreieren. Jeder Mensch ist der Schöpfergott seines Lebens.


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Kommentare

1. Fruit schrieb am 15.4.2021:

Hallo Andreas ich habe auch hierzu eine Frage. Nicht zum Missbrauch, aber zum Thema "Sich über andere Personen zu stellen". Was heißt das für Situationen oder Familienkonstellationen in denen Kinder in die Erwachsenenrolle gezwungen werden aufgrund der Unfähigkeit der Eltern ihre Aufgaben zu erfüllen. Ich glaube in der Psychologie heißt das Parenting, z. B. Bei Eltern die Rauschmittelabhängig oder psychisch krank sind oder auch einfach aufgrund mangelnder Bildung der Eltern. Oder ist das damit nicht gemeint? Menschen reagieren ja ganz unterschiedlich auf so eine Kindheit, zwischen Mitleid oder Verständnis und Verachtung ist alles möglich.

2. Andreas schrieb am 16.4.2021:

Hallo,
ja, für die Kinder bedeutet es dass sie irgendwann wieder aus dieser Eltern-Parenting-Rolle aussteigen müssen, ansonsten wird ihnen das Leben (ich meine ihre Seele) schon die entprechenden Botschaften kreieren..

Dieses Parenting fängt zb schon im Supermarkt an wenn die Kinder entscheiden müssen was gekauft wird, mehr hier.

lg von Andreas

3. Trudi schrieb am 14.6.2021:

Hallo Andreas,
seit kurzem bin ich auf deine Seite gestoßen und möchte erstmal herzlichen Dank für deine Arbeit sagen!
ich bin als Kind sexuell missbraucht worden, vom Bruder. Die ersten Erinnerungen daran kamen zurück, als ich ca. 12 oder 13 war. Dies war total verstörend und auch heute bin ich mir manchmal nicht sicher - oder anders gesagt- frage ich mich, ob es wirklich passiert ist, aber ich bin mir doch sehr sicher... ich habe es dann auf jahrelang wieder abgespalten und verdrängt. Nun da ich aber mit einigen körperlichen Und psychischen Symptomen konfrontiert werde, möchte ich mich diesem Thema stellen. Bin aktuell auch in einer Therapie, aber die Frage nach dem warum - also dem wirklichen Warum - warum passiert sowas und warum mir, dass kann einem keiner erklären. Also hab ich mich auf die Suche gemacht. Beschäftige mich mit den Naturgesetzen und dem Karma- und was soll ich sagen! Auch wenn es irgendwie erstmal schmerzhaft ist, es macht alles Sinn und klingt stimmig. Ich muss weiter diesen spirituellen Weg gehen und hoffe für mich somit Frieden zu finden und zu heilen.
"Schlimm“ ist für mich anzunehmen, dass es der eigene Bruder war - aber auch hier scheint es dann vorher die Seelenabsprache gegeben zu haben um Ausgleich bzw. Karma abzubauen.
Ganz herzliche Grüße!
Trudi

4. Andreas schrieb am 16.6.2021:

Hallo Trudi,
Menschen die in die selbe Familie hineingeboren werden kennen sich meistens bereits aus früheren Leben - und wenn es dann unter Geschwistern zu sexuellen Handlungen kommt, dann liegen dem ganz oft sexuelle Handlungen bereits in früheren Leben zwischen den beiden zugrunde. Darum schaue genau ob du zb mal in einem früheren Leben mit ihm verheiratet warst, weil solche sexuellen Gewohnheiten haben dann natürlich die Tendenz sich fortzusetzen (wenn in dem damaligen Leben nach dem Tod des Partners kein Cutting gemacht wurde).

lg von Andreas

5. Trudi schrieb am 18.6.2021:

Hallo Andreas,
Danke für Deine Antwort und den Link zum Cutting - das klingt sehr interessant!
Ja, ich habe auch so die Vermutung, dass es hier Verstrickungen aus früheren Leben gibt. Wie kann ich herausfinden, ob wir bereits in früheren Leben mit einander waren? Geht dies nur durch Rückführungen?
Darf ich außerdem fragen, was für eine tiefere Seelenbedeutung eine Zwillingsschwester aus deiner Sicht in diesem Zusammenhang hat? Sie müsste ja dann auch irgendwie ihre Themen/ Erfahrungen dazu beitragen wollen ...
Vielen Dank nochmals für deine Hilfe!
Lg, Trudi

6. Andreas schrieb am 18.6.2021:

Hallo Trudi,
Wie kann ich herausfinden, ob wir bereits in früheren Leben mit einander waren? Geht dies nur durch Rückführungen?
manchmal kommen Erinnerungen auch einfach so durch..
was für eine tiefere Seelenbedeutung eine Zwillingsschwester hat
auch da sollte man individuell schauen, es kann zb sein dass man sich aus Angst an eine solche Zwillingsseele klammert weil man sich alleine nicht getraut hätte zu inkarnieren, oder Versprechungen, Schwüre die einen aneinander ketten usw..

lg von Andreas

7. Trudi schrieb am 19.6.2021:

Hallo Andreas,
Hab vielen Dank für deine erneute Antwort!
ich glaub, ich darf noch viel lernen hier, deine Seite bietet wertvolle Inhalte! :)
Danke dir!

8. Trudi schrieb am 24.6.2021:

Hallo nochmals Andreas,
wie siehst du das Thema in Bezug auf Partnerschaft bzw. wenn man jemanden hat, mit dem man nicht unbedingt eine Beziehung lebt, aber eben intim ist?
Meinst du, dass es "sinnvoll“ ist, mit ihm darüber zu reden?
Bis jetzt konnte ich es meinerseits nie ansprechen, aber er ist sehr feinfühlig und konnte denke ich damit umgehen. Er merkt ja, dass ich mich generell schwer tue über Dinge zu reden und hat bereits mal geäußert, dass er irgendwie das Gefühl hat, dass mir mal was schlimmeres passiert ist ....
Auch steigt seit geraumer Zeit in mir das Gefühl auf, dass ich ihm begegnen musste, eben um mich weiterzuentwickeln/ zu lernen - vielleicht auch was dieses Thema angeht??
Vielen dank nochmals vorab!
Lg, Trudi

9. Andreas schrieb am 24.6.2021:

Hallo Trudi,
Es gibt nur eines was wichtig ist in diesem Zusammenhang, nämlich dass du selber beim (bewussten oder unbewussten) Gedanken an das Erlebte im Idealfall sogar innerlich in einer starken, also dich stärkenden Energie bist. (..und das geht eben nur wenn du selber damit in einen Frieden gekommen bist!)

Wenn du nun mit anderen darüber reden willst dann berührt dies 2 Punkte, die beide keineswegs förderlich sind:
  1. Den Glaubenssatz, andere dazu zu brauchen, selber mit etwas in Frieden zu kommen.
    Dieser Glaubenssatz ist schwächend weil er dich in die Abhängigkeit anderer führt. (Der Staat hingegen liebt es natürlich wenn seine Bürger in solchen Abhängigkeitsglauben gefangen sind, darum wurde früher diese Abhängigkeit mithilfe der christlichen Religion erzeugt, also dem Glauben nur durch Jesus können man erlöst werden. Oder in neuerer Zeit ist es die Psychologie nach Freud usw, welche den Menschen wiederum einredet man bräuchte einen Zuhörer, in dem Fall den Psychologen usw..)
  2. Sobald du solche Themen mit anderen besprichst hauen sie dich fast automatisch in die Opferrolle hinein, weil es der gesellschaftlichen Norm entspricht dass man ein armes sexuelles Opfer sein müsse wenn man dieses und jenes erlebt hat. Dies erschwert es dir das Positive daran zu erkennen und anzuerkennen, was ja fundamental wichtig ist um in eine kraftvolle innere Haltung diesbezüglich zu kommen. Die Übernahme des gesellschaftlichen Denkens hindert dich in eine friedliche Kraft zu kommen, weil die Wahrheit ist natürlich dass du selber für dich das Recht hast eine jede Erfahrung die du gemacht hast als positiv zu bewerten, und sie für dich so umzudenken dass sie dir Kraft gibt.
    Die Wahrheit ist ja sogar dass die meisten Menschen gerade aus negativen Erfahrungen sehr viel mehr lernen als aus positiven..
lg von Andreas

10. Fanny schrieb am 26.6.2021:

Hallo Andreas,
Aber es gibt wirklich so Menschen, die die Vergangenheit so super in einem berühren, dass alte Gefühle hoch kommen und sie triggern verhalten in einem was man sonst nie zeigt, das sind dann wahre Lehrmeister mMn. Da kommt man sich selbst und der Aufschieberitis nicht mehr ausm Weg. Wie würde man sonst Dinge aufarbeiten? :-)

11. Andreas schrieb am 26.6.2021:

Hallo,
ja, so hat man in solchen Fällen immer die Chance zu schauen ob man innerlich mit diesem Thema in Frieden ist oder noch nicht..

lg von Andreas

12. Trudi schrieb am 27.6.2021:

Hallo Andreas,
vielen Dank für deine erneute Rückmeldung!
Gerade der erwähnte 2. Punkt stimmt eigentlich. Wenn ich mit jemanden darüber rede, dann komm ich automatisch - erstmal aus deren Sicht, und ich dann selber wahrscheinlich auch wieder - in die Opferrolle. Weil dann bin ich ja immer das Opfer, die die schlimmes erlebt hat ... ich fange an, das zu erkennen.
Aber nochmals zu dem Mann: Gestern hatten wir uns wieder getroffen, und sind dann automatisch auf das Thema "warum schlimme Dinge- auch Gewalt und so etwas- passieren“ gekommen. Er ist auch auf dem spirituellen Weg, und als ich ihn ganz allgemein fragte, warum er glaube, dass schlimme Dinge passieren, sagte er, weil die Leute nicht die Seelenentwicklung und den göttlich Plan dahinter sehen. Der Mensch sieht sich als Opfer, aber die Seele freut sich über die Erfahrung/ will ja die Erfahrung machen, auch um auszugleichen, was wir selber als Ursache einmal gesetzt haben ... da war ich dann schon baff...
ich denke der wichtigste Schritt ist die Vergebungsarbeit, ich muss wirklich vergeben - mir und anderen, alle Anteile befrieden, die noch "wund“ in mir sind um dann wirklich in Frieden damit zu sein.
Danke für diese Seite und die Erkenntnisse, die ich lernen darf!

13. Trinity schrieb am 14.7.2021:

Analfistel

Hallo Andreas,
kann sich eine Analfissur/Fistel aufgrund eines sexuellen Missbrauchs aus der Kindheit bilden/zum Vorschein kommen? sie hat sich nie wieder zurück gebildet, und ich habe seither immer wieder mal Probleme .... es ist mittlerweile ein Knoten am After.
ich habe diese bereits seit ein paar Jahren, und ich meine, sie ist damals erstmalig aufgetreten, als ich einen Sexualpartner hatte, mit dessen Vorlieben ich nicht so klar kam und die auch nicht so meins waren. ich hatte zwar weder mit ihm noch mit einem anderen Partner jemals Analsex, aber der Missbrauch fand damals "dort" statt.
Muss aber auch dazu sagen, dass ich früher eine sehr schlechte Ernährung, teilweise mit Essatacken und Überessen hatte, was sicherlich auch vom Missbrauch kommt.
Der Proktologe damals hat mir nur eine Salbe verschrieben, die aber nichts genutzt hat. habe dann immer selbst ein bischen rumgedoktort, aber es ist eben immer da.
ich arbeite bereits an diesem Thema aus der Kindheit, bin mir aber nicht sicher, ob es eventuell doch etwas körperliches oder halt magendarmtechnisches ist.
Dankeschön schon mal für deine Einschätzung zu meinem Thema!.
lg, Trinity

14. Andreas schrieb am 14.7.2021:

Hallo Trinity,
ja, die Analfistel zeigt dir dass es noch immer ein dunkles Gemisch aus Emotionen (oft Wut, Rache, Groll) gibt welches du noch nicht loslassen konntest (=Afterthema). Das kann durchaus ursprünglich aus dem Missbrauch stammen und ist dann wohl durch das Erlebte mit dem späteren Sexualpartner sozusagen aktiviert worden. Die Emotionen waren zuvor dann wohl tiefer verdrängt, können aber trotzdem noch immer so tief sein dass du dir dieser Emotionen noch nicht wirklich aller bewusst bist.
Eventuell gehts also darum noch mehr dieser alten Emotionen zu erfühlen - aber es geht bei einer Fistel auch immer darum aus dem Denken herauszukommen, dass man diese Emotionen nicht loslassen könne oder gar dürfe:

Eine allgemeine Energieübung wäre es abwechselnd durch den Po nach unten (erstes Chakra) und das Scheitelchakra Energie ein und auszuatmen. Ähnlich wie in dieser Übung, aber in der Übung die Füße durch den Po ersetzen. (Das Scheiltelchakra muss beteiligt sein weil eine Analfistel auch Energien/Gefühle enthält die transformiert werden wollen.)

lg von Andreas


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