Unsere Wünsche zwischen Angst und Hoffnung

Wie der Gegensatz zwischen Angst und Hoffen unsere Visualisierungen beeinflusst, darum gehts in diesem Artikel. Wie unsere Ängste unsere Visionen in ihrer Verwirklichung stören ist relativ klar. Mit unseren Ängsten bringen wir genau diejenigen Bilder mit hinein in unsere Wunschvisionen, vor denen wir Angst haben, weil diese Bilder mit unseren Ängsten verknüpft sind. Und weil diese Angstbilder natürlich viel näher mit dem Gefühl (die Angst) verbunden sind, und ja aus dem Gefühl die Energie für die Manifestierung kommt, so ist es auch nicht verwunderlich dass sich so oft genau diese Ängste dann in die Realität hinein manifestieren. Nicht das was wir uns wünschen, sondern das wovor wir Angst haben ist dann unsere Wirklichkeit geworden.

Um unsere Wunschvisionen wahr werden zu lassen wären also am optimalsten große Gefühlsenergien die aber mit neutralen im Sinne von reinen Gedanken begleitet werden. Das wäre zum Beispiel Friede oder bedingungslose Liebe. Energien die aus solchen Gefühlen resultieren würden unsere Visualisierungen am besten aufladen ohne dass sie durch begleitende Gedanken unsere Visionen verfälschen wie dies bei Ängsten immer der Fall ist.

Wie ist das beim Gefühl der Hoffnung ?

Die Hoffnung ist ja das Gegenteil von Angst. Bei der Angst da wollen wir dass etwas nicht passiert, das wovor wir Angst haben soll sich nicht realisieren. Bei der Hoffnung ist es umgekehrt, da wollen wir dass genau das passiert was wir hoffen. Das klingt ja zunächst gut und sinnvoll, aber mit unserer Hoffnung geht oftmals im Unbewussten eine mehr oder weniger große Verzweiflung Hand in Hand einher. Oft hoffen wir etwas sogar nur deswegen weil wir vor dem Gegenteil Angst haben. Gerade dann ist es schon wieder die Angst die einen wesentlichen Anteil ausmacht. Dass diese Angst dann meist wegen der Hoffnung verdrängt ist, das mindert ja ihre Wirkung nicht, ihr Energieanteil wird ja durch die Verdrängung nicht geringer.

Auf der anderen Seite wenn wir etwas unbedingt erreichen möchten dann macht sich vielleicht eine unterschwellige Verzweiflung breit oder wir erhoffen das Gewollte so stark dass wir in eine verkrampfte innere Haltung kommen. Dann sind es angespannte Energien bis hin zu Zweifeln die sich an unsere visualisierten Wünsche heften. Auch dies kann sie natürlich in ihrer Verwirklichung behindern und stören.

Wie schaut die Lösung aus ?

Gerade weil auch mit der Hoffnung so oft störende Muster in uns anspringen wird von vielen spirituellen Lehrern bis hin zu den bekanntesten Gurus gelehrt man solle ganz neutral sein, also auch nicht hoffen, sondern sozusagen alles offen lassen wenn man Wünsche macht. Es genügt dass wir uns auf der Energieebene unseres dritten Chakras (Bauch- oder Solarplexuschakra) in einer friedlichen inneren Mitte befinden. Weil wenn unsere Visualisierungen von einer friedlichen Energie bestrahlt werden, genau dann findet keine Verfälschung oder Verschiebung unserer Visionen statt. Sie werden dann einfach nur mit Energie aufgeladen ohne dass zusätzlich störende Gedankenmuster einfließen. So können wir sicher sein, dass wir wirklich das erhalten was wir uns gewünscht haben.

So gilt es also für uns diese Mitte des inneren Frieden zu finden, damit wir im Jetzt leben können und unsere Energie auch nicht in der Zukunft (Hoffnungen) oder in der Vergangenheit aus der unsere Ängste ja resultieren versacket. Weil wir immer nur im Jetzt leben können, können auch unsere Wunschvisionen nur mit der Energie aus dem Jetzt aufgeladen werden.


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Kommentare

1. Wunschdenker schrieb am 30.3.2020:

Hallo Andreas, ich finde deine Artikel super, mich beschäftigt nur eine Frage.
Oft habe ich das Gefühl folgende Situation in meinem Leben zu erleben. Ich wünsche/ manifestiere mir etwas herbei und es taucht auf, ich bin riesig in Freude darüber, aber ab einem gewissen Punkt X in der Entwicklung des Ereignisses habe ich plötzlich das Gefühl es ist nicht mehr so "voller Leichtigkeit" wie davor. Warum weiß ich nicht, aber kurz nach diesem Moment geht es dann schief.
Liegt das daran, dass ich dann in dem Moment in dem ich das Ziel so nah schon sehe zu viel Hoffnung hineinstecke?
Und wie schafft man es nicht zu hoffen oder Angst zu haben, sondern einfach neutral in die Sachen reinzugehen ? Ich nenne es immer zu denken wie ein Hund, der nur im Hier und Jetzt leben und denken kann..
warum funktioniert es also nicht, wenn man es "zu doll will", was ja auch nur relativ ist, weil es ja eigentlich gut ist, wenn man es mit jeder faser wünscht.
viele Grüße
Wunschdenker

2. Andreas schrieb am 30.3.2020:

Hallo,
ja, da ist dann immer der Angstanteil zunächst zwar sogar so sehr verdrängt dass er nicht wirksam werden kann, aber je näher du dem Ziel kommst, sprich desto mehr sich die Zielerfüllungsenergie aufgebaut hat, desto mehr saugt die verdrängte Angst die Energie ab und manifestiert dann schlussendlich ihr Ergebnis des Scheiterns.

Um dies zu verhindern, finde diesen Angstanteil und befriede ihn. Das ist da dann meist ein gegenteiliger Anteil des Zieles. Also zb wenn du ein Millionär sein willst, dann könnte dies ein Anteil sein der Angst vor dem Gegenteil hat, also Angst davor wie ein obdachloser Bettler leben zu müssen. Damit dir dein beschriebenes Muster nicht mehr geschehen kann, müsstest du im absoluten Frieden mit dieser Vorstellung sein. Das heißt du müsstest so viel an dir (deinen Vorstellungen) arbeiten dass du mit dem Gedanken ein obdachloser Bettler zu sein im totalen inneren Frieden bist. So dass du also gerade KEINE Angst mehr davor verspürst ! Erst wenn du absolut keine Angst mehr davor hast in der Obdachlosigkeit zu landen kannst du mental dieses Ziel Millionär zu sein aufbauen ohne dass dir die Angst vor der Obdachlosigkeit die Energie aus dem Ziel herausfrißt. Dies ist also eine geistige und innere Arbeit die man tun muss, oder alternativ man begibt sich in eine tatsächliche Obdachlosigkeit, was durchaus auch viele (dann aber unbewusst) tun bevor sie ihren großen Traum verwirklichen können. Das ist genau der Grund warum das vom Tellerwäscher zum Millionär so gut klappt, weil wer ganz unten war und wer damit dann im totalen inneren Frieden ist, der kann sich dann leicht zum hohen Ziel aufschwingen - ohne dass im durch die Angst ständig die Energie wieder verloren geht.

(Und dann natürlich aber auch, wie im Artikel beschrieben, alles aus der Vergangenheit befrieden was einen mit dem gegenteiligen Ziel verbindet, also zb Erinnerungen.)

lg von Andreas



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