Beispiel: Positives Denken in der Kindererziehung

Es gibt ja bereits einen ausführlichen Grundlagenartikel zum Positiven Denken, aber dieses Thema ist so derart fundamental, dass jemand der das positive Denken nicht verstanden hat praktisch null Chancen hat irgendwie tiefer in die Esoterik einzudringen. Alles esoterische Wissen und auch eine jede Bewusstseinsarbeit basiert auf dem Wissen, wie unser Geist in der Dualität funktioniert. Darum habe ich mich entschlossen hier noch ein weiteres praktisches Beispiel zu besprechen, welches ich gerade beim Jogging erlebt habe. Gerne gebe ich dieses Beispiel weiter, in der Hoffnung dass es für viele Leser, die noch am Beginn ihres Weges sind, hilfreich und lehrreich ist.

Ich bin da also heute abend beim Jogging an einem Haus vorbei gelaufen, da hat die Mutter an der Türe stehend, gerade zu ihren Kindern herausgerufen:

"Kommt jetzt rein - und zwar ohne Umwege !"

Ich hab natürlich sofort innerlich schmunzeln müssen, weil als alter Kraft der Gedanken Experte war mir natürlich sofort klar, dass das nicht funktionieren würde. Das Wort ohne ist eine Negierung, die auf dem Weg ins Unterbewusstsein herausfällt. Und so war es dann auch. Es kam wie es kommen musste. Ich war noch in Hörweite, als ich den Fortgang ihrer Schreitirade mitbekam:

"Habt ihr nicht gehört, … " usw. Also, die Kinder haben nicht reagiert. Es ist also nicht bei den Kindern angekommen. Sie haben es nicht gehört.

Warum haben es die Kinder überhört ?
Weil dieses "ohne" ist eine Negierung die herausgefallen ist. Das heißt, bei den Kindern ist auf einer tieferen Ebene der Impuls angekommen: Sie sollen zurück ins Haus kommen, aber eben auf Umwegen. Und die Mutter hatte ja sogar noch die Mehrzahl benutzt, also die Kinder sollen nicht nur einen, sondern mehrere Umwege gehen. Logisch, dass das nicht funktioniert !

Und selbst wenn es funktioniert hätte, also wenn die Kinder trotzdem sofort in Haus gekommen wären, dann wäre in den Kinder trotzdem diese Irritationsenergie stecken geblieben, denn sie hätten ja nicht getan, was die Mutter unbewusst verlangt hat, sie hätten dann ja keine Umwege gemacht, das heißt, sie wären dann mit einer negativen Energie aufgeladen, nämlich mit dem unbewussten Gefühl sich deswegen schuldig zu fühlen weil sie ja die Umwege nicht gemacht hätten, wie von der Mutter unbewusst befohlen. Das heißt, diese Kinder wären aufgeladen mit dieser negativen Energie, und ja, das passiert ja nicht nur einmal, solche Eltern, oder in diesem Fall die Mutter praktizieren dieses Muster (in Negationen zu sprechen) ja ständig, tag-täglich, stund-stündlich, es handelt sich hier ja um ein Grundmuster der Erziehungsperson, und natürlich, irgendwann ist dann das Kind so aufgeladen mit negativer Energie, dass es sich entlädt. Zum Beispiel in zappelndem Verhalten oder anderem Fehlverhalten bis hin zu Krankheiten und ADHS usw. Möglichkeiten gibt es viele, wie sich eine solche negative Energieansammlung dann entladen kann. Sicher ist jedenfalls fast immer eines, nämlich, dass es sich irgendwann entladen wird, das kann eine Stunde später oder einen Tag später oder noch viel später sein, das ist von vielerlei Faktoren abhängig. Bis sich beispielsweise eine Krankheit bildet dauert meist sehr lange. Viele Fälle von ADHS oder anderen Krankheiten entstehen durch solche Muster, die durch die Eltern oder das Umfeld auf Kinder übertragen werden.

Wie hätte also die Mutter das korrekt formuliert ?
Sie hätte gerufen:

"Kommt jetzt herein, sofort, es gibt Abendessen."

So hat das Kind einen klaren Impuls dem es folgen kann.
Wenn die Mutter nun allerdings einfach diese Formulierung benutzt ohne innerlich umzudenken, also zum Beispiel tief in sich weiterhin den Glauben sitzen hat, dass die Kinder nicht tun, was sie will oder gar auf einer unbewussten Ebene weiterhin manipulative Spielchen mit den Kindern spielen will - diese Information fließt natürlich mit den Worten mit und die wirkt dann auch wiederum im Kind blockierend.
Das heißt, wenn die Mutter es sauber formuliert hat, und die Kinder kommen trotzdem nicht rein, dann kann die Mutter daran erkennen, dass sie in sich Glaubensmuster trägt, die dies bewirken. Und spätestens dann wird's für die Mutter Zeit an ihren eigenen Themen zu arbeiten, die hinter diesen Glaubensmustern stecken und diese aufzulösen, denn ansonsten wird die Kindererziehung zu einer jahrelangen Qual für alle Beteiligten.

Unbewusste Manipulationstriebe in Erziehungspersonen

Dieses ganze Geschehen beinhaltet noch einen weiteren wichtigen Aspekt, und zwar handelt es sich bei der Forderung von der Mutter (dass die Kinder Umwege machen sollen), ja auch noch um eine völlig sinnlose Handlung. Warum sollte das Kind einen Umweg machen. Das versteht es nicht, warum es das tun soll. Es fühlt sich also unbewusst von der Mutter übel manipuliert, denn es ist nicht nötig auf einem Umweg ins Haus zu gehen. Man merkt an der Sprache der Mutter, dass sie ihre Kinder manipulieren will, es sich aber nicht offen traut und darum den verdeckten Weg über Negationen in der Sprache benutzt. Man beachte, auch der zweite Satz, den sie benutzt hat ("Habt ihr nicht gehört..") enthält schon wieder eine Negation. Das sind seelische Formen des Missbrauchs wenn das eigene Unerlöste in derart manipulierender Sprache an das Kind weitergegeben wird. Ich überzeichne das Bild jetzt mal ganz allgemein, auch wenn dies nicht in jedem Fall so ist: Das eigene, in der Mutter zappelnde Unerlöste, wird so immer wieder und wieder aufs Kind übertragen, und nach ein paar Jahren ist dann das Zappelnde im Kind fest verankert und die Mutter rennt zu einem Arzt oder Ärztin die in sich dieses Unerlöste auch nicht bearbeitet hat und darum auch im Außen nicht ansehen will (und auch gar nicht könnte, selbst wenn sie wollte, denn ihre Ausbildung diesbezüglich ist ungenügend) und dann wird der große dicke ADHS Stempel heraus geholt und geschwungen und dem Kind aufgedrückt und das Geschäft mit den Pharmapillen beginnt. Wie jeder in der Praxis beobachten kann endet dieses Geschäft mit den Pharmapillen meist erst mit dem Tod des betreffenden Menschen, denn es werden nun Pillen gegen die Nebenwirkungen der Pillen gebraucht und dann Pillen gegen die Nebenwirkungen der Nebenwirkungen, usw.

Man sieht daran, es gibt nur eine Lösung, und die besteht darin dem Sinn des Lebens zu folgen und sich, also seinen eigenen Geist weiter zu entwickeln, ihn von alten negativen Mustern zu reinigen, bis er zu einem lichtvoll leuchtenden reinen Licht geworden ist. Und dann braucht die Mutter übrigens auch überhaupt nicht mehr hinaus in den Garten zu schreien, denn dann genügt ein einzelner klarer Gedanke, an die Kinder gesendet, und sie kommen von alleine ins Haus zurück.


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Kommentare

 
1. Estelle schrieb am 16.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Guten Tag
Welch vertraute Schilderung, sprechen Sie von uns? Unsere zwejährige Kleine gibt ganz schön Gas. Mein Gedanke, sie wolle uns auf ein Ungleichgewicht unsererseits aufmerksam machen, deckt sich wunderbar mit Ihrem Ansatz vom zappeligen, unausgelebten Ich der Mutter. Wie erlöse ich den diese Anteile in mir um unsere Tochter davon zu befreien?
Herzlichen Dank und beste Grüsse
 

 
2. Andreas schrieb am 17.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Hallo, ja. Methoden gibt es viele - ich empfehle immer diejendigen Methoden zu benutzen, die man gelernt hat, oder eben neue zu lernen.

lg von Andreas
 

 
3. Mascha schrieb am 17.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Was für ein interessanter Artikel- beim Lesen des letzten Satzes kamen mir plötzlich die Tränen! Wie sinnvoll und richtig auf einmal alles erscheint, wenn man seine eigenen Themen löst und somit für Klarheit sorgt..
Vielen Dank für diese Inspiration!
 

 
4. Aynasina schrieb am 24.2.2017: Auf diesen Beitrag antwortenantworten  mit Zitat antwortenzitieren

Ich finde es sehr wichtig, dass wir als Eltern uns bewusst werden, was wir wollen (von den Kindern z.B. in einem Moment) und unsere Sprache und die Energie der dazu gehörenden Absicht dem anpassen.

"Ohne Umwege" aus dem Beispiel oben, scheint mir aus einer bisherigen Erfahrung heraus entstanden zu sein. Ergo scheint die Mutter sich nicht über Grenzen, die sie setzen muss und auf deren Einhaltung sie dringen muss, bewusst zu sein und die Kinder versuchen durch "Umwege" - in dem sie schon früher nicht den direkten Weg gegangen sind - Grenzen gesetzt zu bekommen. Grenzen geben Kindern Sicherheit.

Das zeigt einmal mehr Kindererzienung ist Selbst-Erziehung.
 


 

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