Misophonie heilen

Misophonie oder eine Geräuschempfindlichkeit auf ganz bestimmte Geräusche ist es, wenn man bestimmte Geräusche nicht aushält, ja wenn sie einen sogar wütend machen oder gar andere negative Gefühle auslösen. Dabei kann dies alle Geräusche betreffen, die man hören kann. Es ist möglich auf jedes Geräusch ein misophonisches Verhalten zu entwickeln.

Aus spiritueller Sicht ist Misophonie einfach nur eine Ersatzprojektion bezüglich einem Lebens- oder Lernthema, wo der Betreffende mit etwas noch keinen Frieden geschlossen hat. Um Misophonie zu heilen muss man also einfach schauen, was für unverarbeitete oder unbefriedete Themen verbindet der misophonische Mensch mit dem entsprechenden Geräusch. Da diese Verknüpfungen meist unbewusst, also verdrängt sind, ist hier natürlich eine gewisse Bewusstwerdungsarbeit notwendig, aber grundsätzlich sollte jeder herausfinden können, was für Ereignisse oder Themen mit dem Geräusch immer wieder angetriggert werden und so in ihm diese schlechten Gefühle auslösen. Denn, Dinge, die der Mensch noch nicht ausreichend verarbeitet also innerlich befriedet hat, lösen immer negatives, Ungemütliches in ihm aus.
Solche Trigger gibt es nicht nur über Geräusche, sondern natürlich auch über jede andere Sinneswahrnehmung. Und der schnellste Heilungsweg besteht immer darin, dass wir das dahinterliegende Thema finden, erkennen, anerkennen und unseren inneren Frieden damit finden.


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Kommentare

1. Peley schrieb am 27.8.2019:

Ich habe die Webseite nicht gesucht, aber sie hat mich gefunden. Ich weiss auch nicht, ob ich hier an der richtigen Stelle schreibe, den Bereich Unfall konnte ich nicht mehr finden.
Misophonie scheint aber dazu zu gehören. Ich hatte mit meinem Mann und einem befreundeten Ehepaar Anfang 2018 einen sehr schweren und komplett unverschuldeten Unfall. Wir fuhren Fahrrad und sind von hinten von einem Autofahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit brutal überfahren worden. Ich spreche jetzt nur weiter von mir...Bei mir waren es viele Knochenbrüche, die mich erst mal zur Ruhe gebracht haben. Dabei ist mir klar geworden, dass ich nicht zurück in eine Festeinstellung möchte. Nach vier Monaten kam ich nach Hause und wollte selbstständig als Beraterin wieder arbeiten. Dann kam der massive Rückschlag epileptischer Anfälle. Sie haben mich erst recht zu langfristiger Ruhe und Reflexion gezwungen. Dies bedeutete viel Arbeit mit dem inneren Kind, Erkenntnisse über meine Glaubenssätze und Prägungen. Dabei ist mir sehr viel klar geworden und ich hab viel Zusammenhänge verstanden. Unter anderem auch, was mein Weg ist und wo meine Seele mich hin führt. Aber meine Angst vor den Anfällen lässt mich nicht los und zwingt mich, mich täglich damit auseinander zu setzen. Anfälle starten immer mit Auren, bei denen ich eine Frequenzveränderung am rechten Ohr wahrnehme, der dann häufig ein Klopfgeräusch folgt. Dies läuft zusätzlich zu einem permanenten Tinnitus am linken Ohr. Also nehme ich Tabletten mit starken Nebenwirkungen, weil es neben der psychischen eben auch eine physische Ebene in Form einer Narbe im Gehirn gibt. Die Tabletten werden mich nicht heilen, sondern die Symptome schmälern, aber nicht mal das zu 100%.
Ich glaube fest an meine Fähigkeit zur Selbstheilung und an Energiearbeit, hoffe aber die Tabletten beeinträchtigen dies nicht. Denn ganz ohne Ruhe, sprich mit permanenten Anfällen, verliere ich meine Kraft. Im Moment fühlt es sich an, als würde ich mich im Kreis drehen und sei blockiert genau das zu tun, von dem ich denke, es sei das Richtige...

Über einen Ratschlag würde ich mich sehr freuen :-)

2. Andreas schrieb am 27.8.2019:

Hallo Peley,

Zitat:

sind von hinten von einem Autofahrer mit sehr hoher Geschwindigkeit brutal überfahren worden

ja, das symbolisiert, dass etwas aus der Vergangenheit einen brutal einholt und man sich ihm stellen muss.
Ich denke dass der Unfall und die jeweilige Ursache für die Anfälle letztlich dieselbe Energie sind. Das würde aber bedeuten, dass du dieses Thema um welches es wirklich geht noch überhaupt nicht aufgelöst hast. Und das ist aber was deine Seele von dir fordert. Eine Arbeitsveränderung ist da viel zu oberflächlich - da gehts um etwas viel tieferes. Zum Beispiel um ausgeklammerte Anteile, die wieder zurück wollen, vielleicht auch um Schuld aus früheren Leben, oder ähnliches, eine Schuld die so groß ist, dass du glaubst dich überfahren lassen zu müssen um zu sühnen.

Im Grunde gehts um mehr als nur die Anfälle zu heilen, es geht darum, dass du deine Anbindung an die Erde wiederfindest, damit du aus deinem Kopfdenken herauskommst. Die Anfälle zeigen dir dass dein Kopf überlastet ist. Da ist zb zu viel Angst, unbewusste Wut und anderes drin, was dich bei den epileptischen Anfällen überflutet. Epilepsie bedeutet, dass Energien nicht abfließen können (an die Erde, in dein Wurzelchakra) welche sich deshalb im Kopf anstauen, bei dir so viel, dass du sogar jeweils die veränderte Frequenz und Klopfen hörst, wenn sich wieder zu viel aufgebaut hat.
Es geht also zum Beispiel auch darum, dass du alle Verbote geerdet zu sein auflösen tust usw, alle Blockaden in der Wirbelsäule diesbezüglich, usw usw..

Zusätzlich hast du ja noch die Botschaft des Tinnitus, also eine Botschaft will sich dir mitteilen.

lg von Andreas

3. Liz schrieb am 30.3.2020:

Hallo Andreas,
diesmal schreibe ich, weil ich ein Problem mit vielen meiner Nchbarn habe. Ich lebe in einem sehr hellhörigen Bau und da gerade sehr viele Menschen zu Hause sind, haben viele meiner nachbarn permanent ihre blöden Radios an.
Es geht echt soweit, dass vormittags der Typ vom Nebenbau links sein Radio an hat und ich auf die andere seite meiner wohnung gehe. Nachmittags dann, kommt musik von beiden seiten( am wochenende auch nachts von anderen Häusern). Ich weiß nicht. Gespräche haben nichts gebracht denn das verstehen diese menschen nicht, dass man ihre blöde musik nicht mag. Und dann habe ich versucht selber mein Radio mal aufzudrehen um was zurückzugeben, fühle mich dabei aber schlecht denn cih glaube nicht dass das der richtige weg ist. ausserdem geniesse ich es auch nicht meine Musik laut aufzudrehen und fühle mich wie ein totaler idiot.
Ich brauche diese ständige Gerauschkulisse nicht, will sie nicht. Ich hasse das. Denn schlimmer als die Musik sind ja fast ncoh die ständigen werbedurchsagen. Weg kann ich nciht denn ich bin momentan noch in Quarantäne.
Es gibt Tage da stecke ich das besser weg, aber meistens überwiegt das unverständnis.
Warum brauchen so viele Menschen dauerbeschallung zu kosten der ruhe von allen? Ich vertseh nicht dass die nicht einfach mal ruhig sein können und sich kreativ beschäftigen ( so wie ich meistens :) ) Und wenn das ein entwicklungsscritt von denen sein soll, was hat das dann mit mir zu tun?
Lieben Gruß und vielen Dank

4. Andreas schrieb am 30.3.2020:

Hallo Liz,
du kannst dir ein Arbeitsblatt nehmen und systematisch der Frage nach unbefriedetem aus deiner Vergangenheit nachgehen wo solche Musik von anderen vorhanden war. Einfach alle Ereignisse die dir einfallen bearbeiten und befrieden.
Das was dir da von den Nachbarn gespiegelt wird, das sind ja armseelige Quäker, also finde den entsprechenden inneren Anteil von dir und befriede diesen Anteil, damit er dir nicht mehr im Außen gespiegelt werden muss.

lg von Andreas

5. Liz schrieb am 31.3.2020:

Ja, ich dachte schon dass es mir einen Anteil spiegelt den ich unterdücke, also das 'laut sein' ( der ja aber nicht wirklich produktiv ist) aber jetzt wo dus sagst. Ich glaube mich erinnern zu können, dass morgens immer das radio an war bevor ich in den kindergarten musste. Und da auf keinen fall hin wollte. denn die musik erzeugt immernoch innerlich viel stress und anspannung in mir. Vielen Dank für den Hinweis :)

6. Christalline schrieb am 27.4.2022:

Vielen Dank für den Input, dass Misophonie stellvertretend für ein unbewältigtes Lebensthema steht! Bei mir geht es um die Ablehnung meiner Eltern, welche mich seit frühester Kindheit belastet. Am Esstisch haben mich ihre Ess- und Trink-Geräusche fast in den Wahnsinn getrieben, ebenso ihr Gähnen, Niessen, etc. Es sind die unkontrollierbaren, menschlichen Geräusche, die mich daraufhin bei allen Menschen störten, sogar bei mir selbst.
Ich habe die Misophonie bisher nie so direkt in den Kontext mit meinem Kampf gegen meine Eltern gesehen. Dabei ist es nur logisch. Diese Geräusche beeinträchtigen mich, weil sie mir Raum wegnehmen, wenn ich sie höre, zieht sich in mir alles zusammen und um mir wieder Raum zu verschaffen, bekomme ich Wutanfälle und möchte um mich schlagen. So hat es sich mit meinen Eltern angefühlt, respektive meinem Glaubenssatz über meine Eltern, eingeengt und schuldig, weil es immer irgendwelche Vorwürfe gab zwischen uns, ich konnte nie genug für sie tun (als Einzelkind).
Mein Vater liegt jetzt im Sterben und ich kann endlich aufhören zu kämpfen. Obwohl sie mich noch mehr brauchen, fühle ich mich nicht mehr gezwungen. Es ist mein freier Wille, ob ich zu ihnen gehe und sie unterstütze. Innerlich passiert jetzt ganz viel Heilung und Dankbarkeit. Om Shanti Om.

7. Schilli schrieb am 27.9.2022:

Vielleicht ist misophonie keine Störung sondern die Welt und die Menschen nur einfach zu laut. Zu erwarten Lärm ertragen zu müssen, trotz körperlicher Symptome, kann ebenso eine negative Verknüpfung hervorrufen.
Nun könnte das Argument angebracht werden, dass es im Urwald ebenso laut ist. Nun, die Geräusche der Natur sind emotional ertragbarer als stundenlanges und täglich wiederholendes Holzsägen oder die Aggressionen in der Stimmen der Menschen, die sich angeblich lieben und sich doch nur unterhalten.
Die Erklärung Frieden zu schließen, scheint mir sehr einfach und erwartet die Anpassung eineshochsensiblen Gehörs, das neurologische und neurobiologisch unmöglich ist.

8. Andreas schrieb am 28.9.2022:

Hallo Schilli,
Ob du etwas als zu laut empfindest das entscheidet ja dein Bewusstsein, nicht dein Gehör. Es wird also nicht in deinem Gehör sondern in deinem Bewusstsein gesteuert.

lg von Andreas

9. Herzchen schrieb am 02.10.2022:

Ich weiß nicht warum mich Schmatz Geräusche so auf die Palme bekommen. Innerlich könnte ich vor Wut platzen . Was bitte könnte dahinter stecken ?
Vielen Dank für die Antwort

10. Andreas schrieb am 02.10.2022:

Hallo,
Ja, demnach verbindest du unbewusst mit solchen Schmatzgeräuschen etwas sehr negatives was dich auch heute noch wütend macht. Was, zb aus deiner Kindheit, wird durch Schmatzen getriggert und müsste also von dir innerlich befriedet werden ?

Wenn es nichts aus der Kindheit gibt, dann könnte es evt ein unerlöstes Thema im Zusammenhang mit sehr primitiven Menschen sein weil wir verbinden Schmatzen eigentlich mit einem primitiven Verhalten, was aber nicht immer so war, es gab (und gibt vielleicht auch heute noch) Kulturen wo das Schmatzen einfach der Ausdruck ist dass es einem gut schmeckt. So kannst du in diesen neuen Glauben gehen dass es gut ist wenn deine Gäste schmatzen, weil dann schmeckt es ihnen und auch du selber kannst ja mal absichtlich schmatzen um deinen Gastgebern zu zeigen wie gut es dir schmeckt. Dein neuer Glaube wäre dann dass es unhöflich wäre, nicht zu schmatzen. Aber eine solche Umprogrammierung kannst du dir erst gönnen wenn du wie gesagt ursächliche Ereignisse aus der Kindheit befriedet hast. Vielen Kindern wurde ja in der Kindheit das Schmatzen sogar verboten.. Auch das kann eine geistige Arbeit erfordern sich aus solche Schmatzverboten wieder zu befreien.

lg von Andreas


ps, Nachtrag: je mehr ich über das Schmatzen nachdenke desto mehr Vorteile des Schmatzens werden mir bewusst, weil eigentlich ist das Schmatzen ja eine viel ganzheitlichere Form des Kauens. Mit dem Schmatzen kauen wir ja viel gefühlsvoller und der Mund wird viel mehr benutzt. Im Grunde ist ja das Schmatzen ein viel liebevolleres Annehmen und Kauen der Nahrung als das übliche gefühlskalte Zerkauen der Nahrung !!!

Und weil das gefühlsvollere Schmatzen auch mehr Yin ist wird dann auch klar warum in unserer yangdominierten Gesellschaft das Schmatzen verpönt ist.

11. Herzchen schrieb am 03.10.2022:

Dankeschön für die Information 🫶
So hab ich das noch gar nicht gesehen .Und tatsächlich hab ich diese Sätze , mach den Mund beim Essen zu in Erinnerung ( meine Mama zu mir als Kind gesagt ) . Im allgemeinen nervt mich es .Wie gesagt es triggert mich . Versuche mir das zu Herzen zu nehmen , dass was du darüber geschrieben hast .
Lg

12. Andreas schrieb am 04.10.2022:

Hallo,
ja, wobei solche Sätze alleine wie zb "Mach den Mund beim Essen zu" usw, das genügt noch nicht dass so eine Wut entsteht. Darum versuche tiefer zu gehen und schlechte Dinge zu finden die zb irgendwie im Zusammenhang mit solchen Sätzen der Mutter passiert sind. Also Dinge die evt gar nichts mit Schmatzen zu tun haben, aber die dein Unterbewusstsein halt damit verknüpft hat weil deine Mutter vielleicht kurz zuvor oder kurz danach so einen Satz gesagt hatte.

lg von Andreas


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