Der innere negative Kritiker

Mit dem inneren Kritiker ist in dem Fall der Anteil in uns gemeint, der uns nichts zutraut, der alles negativ sieht, der so in der Art denkt wie:

Psychologische Untersuchungen haben ergeben, dass bei den meisten Menschen etwa 80% aller unbewussten Selbstgespräche mit diesem inneren Kritisierer-Anteil ablaufen. Dies ist natürlich Grund genug, dass wir uns diesem inneren Anteil zuwenden. Es ist der Teil, der uns nichts zutraut, der alles negativ und pessimistisch sieht und in der Art im Unbewussten zu jeder unserer Bewegungen, Aktionen und Gedanken sein negatives Urteil hinterlässt.
Natürlich hat auch dieser innere Anteil seine Daseinsberechtigung, aber alle unsere inneren Anteile sollten sich harmonisch ergänzen anstatt dass einer mit 80% alle anderen an die Wand drückt.

Was kann man praktisch tun ?

Ein paar Tipps was man tun kann, wenn man merkt dass dieser innere Teill zu sehr überhand nimmt, wenn negative innere Zwiegespräche viel zu häufig sind:


Gehe nun als heutige konkrete Übung in eine Entspannung und horche nach innen, was dein persönlicher innerer Kritiker gerade von sich gibt. Welches negative Denken kommt von diesem Anteil gerade in dir hoch, wenn du an ihn denkst. Welches Glaubens- oder Denkmuster gibt er von sich ? Horche nach innen, und sobald du in deinen Gedanken etwas vom inneren Kritiker vernommen hast, dann untersuche den Satz durch folgende Fragen:

  1. Welcher Ärger steckt hinter der Aussage ?
  2. Welche Angst steckt dahinten ?
  3. Welche Forderung ist damit verbunden ?
  4. Spüre jeweils hinein - Und spüre so tief, bis du zur Liebe kommst, denn eigentlich will ja auch dieser Kritiker, dieser Negativ-Denker nur das Beste für dich. (Der Kritiker muss dich ja lieben, sonst wär er gar nicht bei dir.)

Das mag jetzt vielleicht alles ein bisschen abstrakt klingen, aber sobald du den Aspekt erkannt hast, dass dieser innere Kritisierer eigentlich auch dein Bestes will, kannst du in Zukunft direkter mit ihm kommunizieren, so in der Art:

Danke, dass du dich um mich sorgst …
Wovor hast du Angst ? …
Was soll ich deiner Meinung nach tun ? …
Was nützt mir das ? …
Ich danke dir.

Dadurch, dass du ihn so direkt anerkennst, wann immer er sich meldet, beziehungsweise du ihn wahrnimmst, dadurch wird er gewürdigt und er muss sich dann nicht mehr so in den Vordergrund drängeln, sondern kann er den ihm gemäßen Platz, gemäß der natürlichen (göttlichen) Ordnung einnehmen. Und (ganz wichtig) dadurch, dass du ihn danach fragst, was du seiner Meinung nach tun sollst, dadurch lenkst du diesen Anteil von dir in eine konstruktive Richtung.
So erreichst du auf Dauer, dass dieser Anteil immer mehr aus seiner, dich lähmenden Haltung in eine, dich unterstützende Haltung wechselt. Dieser innere Anteil ist ja immerhin ein durchaus aufmerksamer Beobachter der Situation, deshalb wird dieser Anteil immer wieder sehr nützliche Ideen und Vorschläge parat haben. Wie gesagt, du musst ihn nur in die richtige Richtung steuern !


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