Ängste auflösen

Angst ist ein Gefühl welches dem Mensch Energie raubt. Der Energieverlust durch Angst kann sogar so groß sein, dass er anfängt zu zittern, weil sein Energiesystem sich auf die notwendigsten Funktionen reduziert. Körperlich betrachtet, macht Angst die Gefäße eng, verursacht die Produktion von Adrenalin (Stresshormon), fährt die Verdauungsfunktionen herunter, erhöht den Herzschlag, usw. Angst bringt also den Körper ordentlich durcheinander. Dies spürt man auch, man fühlt sich nicht gut, wenn man Angst hat. Dieser Energieverlust führt, wenn er stetig stattfindet zu Krankheiten, weil dann andere Körperfunktionen und Energiezentren des Körpers nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt werden können. Gerade auch verborgene Ängste, die im Unbewussten auf niedriger Flamme ständig im Hintergrund laufen, sind die Ursache für viele Krankheiten. (mehr dazu bei Louise Hay)

Energetisch betrachtet, fließt die Energie dort hin, wovor man Angst hat. Auch wenn man die Angst verdrängt, benötigt man zusätzliche Energie, um die Verdrängung aufrecht zu erhalten.
Dies erhöht dann natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass es sich manifestiert, wovor man Angst hat. Es ist also oft auch eine Art, sich selbst erfüllender Mechanismus. Weil man Angst hat, trifft es ein. Dabei ist es egal, ob die Angst bewusst oder unbewusst ist.
Nachfolgend nun ein paar einfache, aber höchst effiziente Methoden der Angstauflösung, welche jedermann anwenden kann. Oft sind Ängste tief verdrängt in unbewusste Schichten. Will man mit solchen Ängsten arbeiten, dann muss zunächst der "Kontakt" zu ihnen wieder hergestellt werden. Dies kann dadurch geschehen, dass sie einem wieder bewusst werden, oder aber man bekommt den energetischen Kontakt indem man sie wieder spürt. Auch verdrängte Ängste sind ja Gefühle, die man fühlen kann, wenn man es zulässt.

Sich vornehmen die Angst aufzulösen

Damit dein eigenes Unterbewusstsein dich überhaupt auf den richtigen Weg führen kann wie deine spezielle Angst aufgelöst werden kann, muss dein Unterbewusstsein dein Ziel kennen (anders kann es gar nicht funktionieren). Das heißt als erstes musst du dafür sorgen, dass dein Unterbewusstsein dein Ziel kennt, nämlich dass du deine Angst auflösen oder verwandeln möchtest, zum Beispiel in Mut. Vertrauen oder auch Mut ist ja eine sehr gegenteilige Energie- oder Gefühlsform von Angst. Um mit deinem Unterbewusstsein zu kommunizieren musst du natürlich die entsprechenden Wunscherfüllungsregeln des positiven Denkens beachten, weil sonst kann es dich ja nicht verstehen. Das heißt du musst sagen was du willst (mehr Vertrauen, Selbstbewusstsein, Mut etc.) und nicht das was du nicht mehr willst (die Angst).
Um dies also genauer zu definieren, was du wirklich willst:

  1. Erstelle dir eine Tabelle mit 3 Spalten.
  2. In die erste Spalte notiere alle Situationen wo du Angst auflösen möchtest.
  3. Und notiere dir nun in der zweiten Spalte wie du diese jeweilige Situationen stattdessen erleben möchtest.
  4. In der dritten Spalte notiere dir zu jeder notierten Situation einen Ziel-Satz.
    (also entsprechend den Regeln des positiven Denkens und den 10 Wunscherfüllungsregeln - zum Beispiel das Wort Angst darf hier auf gar keinen Fall auftauchen, weil das ist ja gerade das was du NICHT als Ziel hast, stattdessen formuliere hier genau das was du willst, zb sich mutig fühlen, Vertrauen oder Selbstbewusstsein fühlen, sich stark fühlen, gelassen sein, entspannt, usw..).
  5. Wenn du mit dieser Arbeit fertig bist notierst du dir auf deinem Wünsche-Ziele Arbeitsblatt alle deine gefundenen Zielesätze.
  6. Und mit diesen arbeitest du nun indem du sie dir zum Beispiel jeden Abend kurz vor dem Einschlafen durchliest. Durch dieses tägliche Lesen oder Sprechen programmierst du dein Unterbewusstsein, dass es dich auf einen Weg führt der dir diese Ziele erfüllt.

Im Nachfolgenden nun einige gute und zum Teil sehr einfache Methoden, wie man konkret mit Angst umgehen kann:

Die Angst umdrehen

Wenn man (Ur)Angst umdreht entsteht (Ur)Licht. (Angst ist genau so wie Licht einfach eine Energieform.) Die Vorgehensweise um die Angst umzudrehen geht so:

  1. Ein paar Mal tief aus und einatmen. Stell Dir vor, die betreffende Angst wäre vor deinem Bauch.
  2. Atme nun tief ein, und stell Dir vor, die Angst würde dabei in deinen Bauchraum einfließen. Sobald du sie in deinem Bauchbereich (Solarplexus oder 3.Chakra) fühlen kannst, gehe weiter zum nächsten Schritt.
  3. Nimm sie nun etwas höher in dein Herz (Herzchakra) hinauf, und "dreh sie dabei um". Stell dir vor, dass sie sich dabei in Licht umwandelt, welches nun aus deinem Herz ausstrahlt.

Im Prinzip kann man diese Methode auf 2 Schritte reduzieren:
A) die Angst annehmen
B) die Angst transformieren
(=umdrehen)
Dabei gibt es viele Methoden, die so in der Art ablaufen. Teil A, das Annehmen der Angst und Teil B, das Transformieren, kann auf vielerlei Wegen erfolgen, beispielsweise:

Der Königsweg ist natürlich das Verstehen.

Hierzu betrachtet man innerlich die Angst, um zu verstehen, was dahinter steckt. Also man stellt sich die Frage
Warum ist diese Situation überhaupt auf mich zugekommen ?
Es gibt ja keine Zufälle im Leben, alles gehorcht Gesetzmäßigkeiten, darum muss es exakte Ursachen haben.
Also: Wie habe ich es verursacht ?
Durch welche Gedanken ?
Durch welche Gefühle ?
Durch welche Handlungen ?
Inwiefern habe ich selber Menschen oder Wesenheiten in eine energetisch ähnliche Situation gebracht, in der ich nun selber bin ? (Ist laut dem Gesetz der Anziehung immer der Fall !)
Was ist die Botschaft, der tiefere Sinn ?
Und natürlich:
Vor was habe ich wirklich Angst ?
Was ist die Angst hinter der Angst ?
im Normalfall beinhalten die Antworten auf diese Fragen bereits die Transformation, weil dadurch eine andere Sichtweise des Problems entstand. Ansonsten werden sich geistige Wege offenbaren, wie man innerlich die Angst weiter bearbeiten kann.

Sich von der Angst trennen

Hierbei visualisiert man sich selbst in einem Kreis und die Angst in einem externen Kreis. Mehr Details finden Sie in der Beschreibung der Phyllis Krystal Methode. Obwohl dies eigentlich eine Trennungsmethode ist, enthält sie auch den Aspekt des Annehmens der Angst, weil man sich ja innerlich auch der Angst zuwendet, während man sie im anderen Kreis visualisiert und betrachtet.

Sich von der Angst reinigen

Dabei stellt man sich vor und versucht es regelrecht zu fühlen, dass man unter einer Lichtdusche steht. Dieses Licht fließt wie das Wasser unter der Dusche außen am Körper entlang und schwemmt alles Dunkle aus der Aura mit weg. Zusätzlich visualisiert man, wie dieses Licht über das Scheitelchakra von oben einfließt in den Körper. Dabei breitet sich das Licht immer weiter nach unten im Körper aus, und drückt die Angst beziehungsweise das Angstgefühl sozusagen aus dem Körper heraus, zum Beispiel nach unten durch die Füße in die Erde. Hierzu kann man sich einen Powerduschstrahl vorstellen, der oben am Kopf angesetzt wird, und so den ganzen Körper mit Licht erfüllt.

Einen Angst-Auflösen-Knopf installieren

Du kannst einen unsichtbaren Angst-Auflösen-Knopf auf deinem Oberschenken installieren (das heißt, durch die Kraft deiner Gedanken erschaffen) und diesen dann immer drücken sobald dir eine Angst bewusst wird oder sobald du eine Angst spürst. Mit der Kraft deiner Gedanken bestimmst du dass zb dieser Knopf immer dann wenn du ihn drückst, die Angst auflösen soll, zb wie mit Wasser wegspülen soll, oder mit Lichtwasser wegduschen oder was immer du am besten findest. Deiner Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Vorgehensweise bei diffusen Ängsten

Beispielsweise in Träumen treten oft Ängste zutage, die nicht klar definierbar sind. Zum Beispiel, wenn man im Traum vor etwas oder jemand wegrennt. Eine Möglichkeit der Traumbearbeitung ist es dann, sich vorzustellen, dass man stehen bleibt, sich umdreht und den Verfolger genauer unter die Lupe nimmt.
Aber auch im realen Leben gibt es solche schwammigen Ängste, deren Ursache oft nicht sicht- oder fassbar ist. Beispielsweise Kinder, die nachts Angst vor Geistern oder dem bösen schwarzen Mann haben, oder auch andere Ängste deren Ursache man (noch) nicht kennt, die sprichwörtliche Angst vor dem Unbekannten, oder auch eine einfache Angst im Aufzug zu fahren, usw. Da kann man gut eine Methode aus dem spirituellen NLP anwenden, indem man dem Unsichtbaren eine Form gibt. Dies erreicht man durch ein paar ganz einfache Fragen, die man sich oder dem Kind stellt:
Wenn das, was ich hier wahrnehme eine Form hätte, welche wäre das ?
Wenn das, was ich hier wahrnehme eine Farbe hätte, welche wäre das ? etc..
Wenn das, was ich hier wahrnehme Worte sprechen könnte, welche wären das ?
...
Auf diese Weise fragt man über alle Sinne weiter, bis man dann schließlich meinetwegen ein großes braunes zotteliges Wesen mit violetten Augen und einer Pinoccio-Nase vor sich hat, mit dem man dann weiter kommunizieren kann, beispielsweise:
Wenn du einen Namen hättest, welcher wäre das ?  usw.
So findet man heraus, wie es heißt, warum es hier ist und was es möchte etc..
Nun ist die Angst weg, weil sie nun greifbar ist.

Sich aus der Angststarre lösen

Hier noch eine weitere praktische Methode für sehr akute Angstsituationen:
Und zwar, Angst geht ja prinzipiell immer mit einer gewissen Tendenz zur Erstarrung oder Lähmung einher. Man spricht von "Gelähmt sein vor Angst". Auch bei weniger großen Ängsten gibt es, wenn auch nicht immer körperlich, so doch im Geiste so eine Erstarrung der Gedanken. Angst lähmt auch die Gedanken. Diesbezüglich gibt es einen Trick, und zwar, indem man absichtlich eine Bewegung ausführt. Man bewegt sich dadurch sozusagen aus der Angststarre heraus. Man kommt ins aktive Handeln, und die Angst verfliegt. Als positiven Nebeneffekt wird durch die Körperbewegung auch noch das erzeugte Adrenalin abgebaut.
Dies kann nun im Prinzip jede beliebige Bewegung sein, Hauptsache die (auch innerliche) Bewegungsstarre wird überwunden. Selbst wenn man sich eine Zigarette anzündet löst man sich aus dieser Starre. (Gerade Raucher können sich so sehr unauffällig aus Angstphasen herausretten. Durch die Handbewegung beim Rauchen, wenn die Hand vors Gesicht geführt wird, kann er/sie sogar symbolisch sein Gesicht schützen, usw.)
Will man sich die Angst nicht anmerken lassen, so kann man diese Bewegung einfach mit den Fußzehen machen. Sofern man einen Schuh trägt, sieht das dann definitiv niemand, und man hat dazu noch den Vorteil dass die eigene Energie in den Füßen zentriert wird (=Erdung).

Atmen

Ähnlich wie die vorige Methode basiert auch diese Methode darauf, die körperliche Lähmung oder Anspannung loszulassen. Und zwar macht Angst die Atmung flacher, manchmal schneller und ganz oft hören wir bei Angst sogar ganz auf zu atmen. Dieser Effekt, dass man bei Angst aufhört zu atmen, kann sogar im Schlaf stattfinden, wenn das Unterbewusstsein zum Beispiel gerade dabei ist, Ängste in Träumen zu verarbeiten (Schlafapnoe).
Diese Methode besteht nun einfach darin zu atmen. Tief einatmen, tief ausatmen. Mehr braucht man nicht zu tun außer stetig tief zu atmen. Aber der Effekt ist gewaltig. Du bist gleich viel entspannter, deine Körperhaltung verbessert sich, ja, selbst deine Stimme klingt besser. Und du bist energiegeladener, hast eine total andere Ausstrahlung als zuvor - einfach ausprobieren.
Wenn es sich um Ängste handelt die speziell im Bereich des Brustraumes sitzen, dann kann man diese Angst-Aulösen Atmung praktizieren.

Sich selber fühlen

Dies ist eine weitere Methode, um Angst aufzulösen. Es ist die einfachste und gleichzeitig auch die in sich stimmigste. Angst ist immer ein Indikator dafür, dass wir vergessen haben, wer wir wirklich sind, nämlich wir sind die Schöpfergötter unseres eigenen Seins. Lass Dich nicht von den Lügen mancher Religionen verunsichern, die uns einreden wollen, es gäbe einen Gott im Außen, meinetwegen im Himmel wohnend. Jeder Mensch ist selbst der Gott, an den zu glauben dich heil macht. Angst entsteht nur, weil wir uns nicht bewusst sind, dass wir selbst der Gott sind, der erstens, erschaffen hat, was gerade ist, und zweitens jederzeit alles ändern kann.
Was müssen wir tun, um wieder in dieses Bewusstsein zu kommen ?
Wir müssen nur uns selber wieder fühlen. Mehr brauchen wir gar nicht tun, denn mit dem "sich selber fühlen" kommen wir automatisch mit der Kraft in uns wieder in Kontakt. Diese Kraft in uns ist unsere Gotteskraft. Jeder hat sie, wir müssen nur in uns hineinfühlen. Sobald wir sie fühlen, erinnern wir uns (zumindest unbewusst) wieder, dass wir Gott sind und unsere Angst bröckelt ab, wie verkrusteter Dreck unter dem unsere Göttlichkeit strahlt. Fühle die Kraft in Dir !
(Dein Körper versucht dich ja durch die Angst regelrecht dahin zu führen, wo du dich wieder selber fühlen kannst. So kannst du in einem akuten Angstfall beginnen deine Angst bewusst zu fühlen, zb es zu lieben, dass du überhaupt etwas fühlst, weil wenn du Angst fühlst dann hast du immerhin den Beweis dass du überhaupt noch lebst, und lasse zu dass dieses Fühlen dich einfach immer mehr in deine Kraft hinein schiebt..)

Über Ursachen bewusst werden

Lege hierzu zunächst ein Arbeitsblatt an:

  1. mit den aktuellen Ängsten
  2. und dann dazu alles notieren was dir aus der Kindheit an Erlebnissen einfällt, welche die Grundlage dieser Ängste sein könnten, also wo du zb etwas ähnliches erlebt hast oder eine ähnliche Angst gespürt hast
  3. und dann dieses gefundene aus der Kindheit bearbeiten, das heißt in deinem Geist so umdenken und "umfühlen", dass da keine negativen Emotionen wie zb Ängste mehr damit verbunden sind - also mit dem Ziel damit dein inneres Kind (welches ja auch du selber bist), keine Angst mehr gegenüber dem in der Kindheit erlebten hat.
Manchmal kann es bei Punkt 2 sein, dass man weiter zurück gehen muss bis in ein früheren Leben um ursächliche Erlebnisse zu finden, aber auch in diesen Fällen gibt es meistens in der Kindheit Ereignisse bei denen sich das Thema bereits manifestiert hatte, welche erlöst werden sollten.

Links


Wer tief in einer spirituellen Sichtweise verankert ist, weiß, dass es nichts gibt vor dem man Angst haben braucht, weil man unsterblich ist und weil noch nicht einmal der Tod etwas ist wovor man Angst haben bräuchte.
Dann kann man Angst leicht loslassen und kann sie einfach ersetzen, zum Beispiel durch Abenteuerlust.


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Kommentare

1. Nicki schrieb am 07.11.2011:

Hallo,

ich hatte jahrelang große Angst vor dem Fliegen. Nicht nur so ein mulmiges Gefühl, wie es die meisten haben. Ich hatte bereits Tage zuvor Brechdurchfall vor lauter Angst und malte mir die irrsinnigsten Szenarien aus, wie ich beim Flug wohl ums Leben kommen werde. Mir war immer klar, dass diese Ängste völlig irrational sind, aber ich konnte nichts dagegen tun. also besuchte ich einen Psychologen. Der bohrte viel in meiner Kindheit rum und gab mir auch ein paar Tipps wie ich mit der Angst umgehen kann. Befreit hat er mich aber nicht.
Dann bin ich über einen Bekannten auf das Avard-Konzept gestoßen. Ich möchte keine Schleichwerbung machen, aber mir hat das wirklich geholfen und ich wünsche jedem, dass er so angstfrei leben kann, wie das nun bei mir der Fall ist. Dabei wird man verschiedenen Reizen ausgesetzt: Musik, Vibration und Assoziationen. Dies dauerte nur ein paar Minuten und meine Angst war weg. Heute kann ich völlig stressfrei fliegen. Das ist ein ungemeiner Gewinn an Lebensqualität. Soweit ich weiß, ist das auch auf andere Formen von Angst anwendbar.

Liebe Grüße

Nicki

2. Andrea schrieb am 29.11.2011:

Hallo Nicki-ich habe schon vieles ausprobiert aber von Avad Technik habe ich noch nie gehört.
Wer macht das in österreich bzw.Was kostet diese Sitzung ??
Lg.Andrea

3. kulturform.net schrieb am 20.2.2012:

Hallo,
Flugangst, da habe ich mein persönliches Gebetsrezept. Ich bin der Ansicht solange nur einer im Flieger betet wird Gott verhindern, dass dem Flieger etwas zustößt. Also bete ich ununterbrochen Ave Maria und Vater unser. Also mein Flieger ist noch nie abgestürzt.

Meine Paranoia sind Kaffetassen. Kleine völlig unterdimensionierte Tassen übervoll eingeschenkt. Und dann Riesengruppe, Tisch zu weit weg. Allein der Gedanke zu kleckern läßt mich kalten Angstschweiß spüren. Dagegen habe ich definitiv noch kein Rezept gefunden. Für Tipps wäre ich sehr sehr dankbar.

4. Link zu positives Denken schrieb am 21.2.2012:

Hallo,
Beten ist ok, aber in deinem Fall ist es besser nicht zu beten, weil du ja dein Gebetsziel negativ formuliert hast. Du hast wörtlich geschrieben: "dass dem Flieger etwas zustößt". Da hast du Glück gehabt, dass in dem Flugzeug wohl noch andere mitgeflogen sind, die für das Gegenteil, für einen guten Flug und für eine gute Landung gebetet haben.

Weil du negativ (statt positiv) betetst und denkst, erschaffst du dir dann natürlich auch solche komischen Situation mit zu kleinen Tassen.
Würdest du hingegen positiv denken, dann würde dein Unterbewusstsein (also der Gott, der du bist) dich gar nicht in eine solche Situation bringen. Du würdest dann vielleicht dir einfach eine große Tasse mitnehmen und das Problem wär erledigt.
Ansonsten kannst du natürlich jederzeit in die Kindheit zurückgehen und das entsprechende traumatische Erlebnis, welches dem kleckern zugrunde liegt auflösen.

Grüße von Andreas

5. Anja schrieb am 10.4.2014:

Hallo,
Ich habe eine ganz andere Frage zur Angst.
Ich war bei einer Heilpraktikerin/Heilerin in Remscheid in Behandlung. Sie versetzte mich in Schocks und Todesangst und ich ging weg von ihr. Ich hatte ja nur eine Kleinigkeit. Seither hat sie mich mit schwarzer Magie belegt und es sind schlimme Quälen, da sie mit spiritueller Kraft versucht mich zu manipulieren.
Sie blockiert das Halschakra und den Solarplexus und wirft negative Energien ein, die bei mir die Angst auslösen.
Was kann ich tun ?
Viele Grüße
Anja

6. Andreas schrieb am 10.4.2014:

Hallo,
ja - am besten zuerst die Absicht setzen, die Angst aufzulösen und dann einen Weg suchen, dies zu tun, bzw was hast du bereits versucht, um diese Angst aufzulösen ?
lg von Andreas

7. Schwalbe schrieb am 11.7.2017:

Ich versuche schon fast sieben Jahre die schlimmsten Ängste abzubauen, die durch eine Krankheit ausgebrochen ist. Ich habe schon vieles von dem Beschriebenen versucht, aber die Todesangst bleibt. Meine Leber arbeitet nicht richtig und so geht es mir durch Medikamente sehr schlecht, die ich aber brauche, weil ich eine chronisch entzündete Blase habe, was in Schüben kommt und sehr schmerzhaft ist.
Die Todesangst beherrscht mich den ganzen Tag.
Schwalbe

8. Andreas schrieb am 12.7.2017:

Hallo, dann hast du diese Todesangst noch nicht ausreichend betrachtet. Gerade heute habe ich ein Video zum Thema Angst gemacht (siehe hier). Welche Ereignisse stecken hinter deiner Todesangst ? Aus welchen früheren Leben stammen sie ? In der Leber sitzt meist Wut - Was für Wutspeicherungen sind das bei dir ? Welche Speicherungen/Muster/Ängste blockieren deine Blase ?
Angst hat immer eine positive Komponente - vielleicht würdest du ohne diese Todesangst dein Leben mit Sinnlosem vergeuden, wie es so viele Menschen tun. So bist du gezwungen dich mit etwas auseinanderzusetzen, was deine geistige Entwicklung vorantreibt - schon das ist von unendlichem Wert.

lg von Andreas

9. Sakine schrieb am 02.9.2017:

Wow. Danke danke danke. Noch nie hat jemand so deutlich und ausführlich beschrieben wie man die Angst bezwingt oder besser gesagt auflöst. Ich finde es wahnsinnig toll was du uns allen schenkst mit diesem Beitrag 😊♥️

10. Liz schrieb am 03.2.2019:

Wie ist es denn bei einer Angst vorm Blut abnehmen? Ich habe (bewusst) keine Angst davor, allerdings falle ich jedes Mal in Ohnmacht wenn es passiert. Das stört mich sehr und ich würde das gerne ablegen. Nur macht mir der Gedanke daran wenig oder keine Angst.
Danke im Vorraus!

11. Andreas schrieb am 03.2.2019:

Hallo Liz,
ja, das kann vieles an Ursachen haben. Bei dir ist es ja nicht das Blut an sich, sondern vielleicht zb mehr das Gefühl ohne Macht zu sein in dieser Situation. Also ginge es darum zu schauen was für alte Erinnerungen an Situationen gibt es in dir, wo du ohne Macht warst, wo du wie ohnmächtig warst, also lass dir einafch innerlich zeigen, was für Erlebnisse da in dir jeweils angetriggert werden, die dann jedesmal dich ohnmächtig werden lassen. Du kannst auch deine Mutter fragen ob es etwas gab, als du ganz jung warst, zb zwei, drei Jahre alt, usw..

Vielleicht ist es auch ein Lebensthema für dich, zu entscheiden nicht mehr deine Energie (=Blut) an andere abzugeben.

An sich ist es ja unnatürlich dass man sein Blut abnehmen lässt.

lg von Andreas

12. Regine schrieb am 26.2.2019:

Hallo Liz! Mein Sohn hatte auch große Probleme beim Blutabnehmen.Eine gute Kinesiologin kam mittels Muskeltest auf die Ursache aus einem Vorleben.Es war die Nadel,das Er-Stechen.Durch eine Musterlösende Anwendung war diese Angst aufgelöst.Auch die Panik vor Bienen-Stiche war weg.Es ist in seinem Unterbewusstsein gelöscht.Die meisten Ängste entstanden in anderen Leben(zumindest bei mir).Situationen oder Erlebnisse in der Gegenwart sind Resonanz die bestimmte Muster und Verhalten wieder aufleben lassen.Man muss nicht immer wissen woher und warum...Manches löst sich auch unbewusst von selbst oder man kann es bewusst selbst lösen.Oder man glaubt,es ist immer wieder das gleiche Problem,dabei ist es schon eine andere Ursache.So habe ich es erlebt.Die Angst hat viele Gesichter.Wichtig war für mich,die "Angst" vor der Angst zu verlieren.Bachblüten oder andere Essenzen sind eine gute Unterstützung.Viele Wege führen nach Rom... LG

13. Zwiebel schrieb am 22.10.2019:

Hallo Andreas,
erstmal Danke für deine Hilfsbereitschaft hier, ich habe hier schon einiges gelesen und ich denke das kann mich auch weiter bringen. Ich stecke nämlich sozusagen fest...ich habe ein Vermeidungsverhalten da ich Angst habe Fehler zu machen auf der Arbeit. Ich sage dann kurzfristig ab und traue mich dann gar nicht mehr hin.
Ich war zwar schon bei einer Schamanin & sie hat zwei abgespaltene Seelenanteile wiedergeholt (wenn man das so schreiben kann), mit ein Kraftier(Schwan) und eine Helferplanze mit auf den Weg gegeben aber trotzdem komme ich nicht in die "Puschen". Ich nehme Venlafaxin seit 2009 wegen einer Depression mit Schuldwahn und dann als sich 2012 mein Freund getrennt hat bzw. gesagt hat er gehe weg um sich weiter zu entwickeln habe ich einfach gedacht nun reichts mir und habe die Medikamente weggelassen, bin dann psychotisch geworden mit eher manischen Zügen... Bin dann nachdem ich wieder stabiler war (und ihn endlich losgelassen hatte, weil ich ihm ewig hinterher getrauert habe) wieder in die auf meine alte Arbeitsstelle zurück. Ich bin Krankenschwester auf einer Neurologischen Allgemeinstation gewesen einige Jahre. Er ist ein Kollege gewesen, auch ein Krankenpfleger. Er ist bevor ich wieder gekommen bin weg gegangen. Nun habe ich erfahren dass er bei einer Bergtour in der Schweiz abgestürzt und gestorben ist.(Mit 32 Jahren) Ich bin sehr traurig... Er war ein Naturmensch...
Um zurück zur Arbeit zu gelangen. Ich weis derzeit nicht ob ich lieber erst in eine psychosomatische Klinik gehen soll oder mich einfach wieder bewerbe und es erneut anpacke zuverlässig mich meiner Angst zu stellen. Habe halt dann ein schlimmes Gefühl mit Anspannung und halt dass ich dotschelig oder unsicher rüberkomme. Will keine Fehler machen. Setze mich damit stark unter Druck...
Liebe Grüße!
Sandra

14. Andreas schrieb am 22.10.2019:

Hallo Sandra,
Lies dir mal oben im Artikel das (jetzt neue) Unterkapitel "Sich vornehmen die Angst aufzulösen" durch. Für dich wäre diese Liste erstellen besonders wichtig für alle diese Situationen wo du Angst hast Fehler zu machen - und dann also für jede dieser Situationen dir vorstellen dass du alles richtig machst und einen entsprechenden Satz formulieren als Ziel Satz für deine Wünsche-Arbeit.

Weil erst wenn dein Unterbewusstsein wirklich auf die Auflösung der Angst programmiert ist wird es dir sagen können ob es hierzu besser ist in die psychiatrische Klink oder zur Artbeit zu gehen.

lg von Andreas

15. Herbstblatt schrieb am 09.10.2020:

Hallo Andreas,

Wie schafft man es regelmässig mehr Ängste zu heilen als neu anzusammeln? Oder ändert sich das mit Bewusstheit? Ich habe den Eindruck, ich komme nicht hinterher, ständig wo es besser wird, bleibt es nicht bei weiterer Verbesserung, sondern es kommt was neues an Angst hinzu. Ich komme mir vor als würde ich ständig von vorne anfangen.

LG!

16. Andreas schrieb am 10.10.2020:

Hallo,
ja, das ist wie das Zwiebelschälen, hinter jeder oberflächlich sichtbaren Angst steckt immer eine noch tiefere unsichtbare Schicht, die erst zutage tritt wenn die Oberflächliche durchdrungen wird. Sozusagen weil du noch nicht die Angst hinter all den Ängsten aufgelöst hast. Das kann übrigens auch eine fremdübernommene Angst sein, zb von Vorfahren.

lg von Andreas

17. Herbstblatt schrieb am 13.10.2020:

Hallo Andreas,

Danke für die Antwort. Ich meinte das noch ein wenig anders mit der Aussage, dass Ängste hinzukommen. Nicht, dass tiefere Schichten auftauchen, das finde ich ok. Sondern während ich Ängste heile, erzeugte ich nun schon mehrmals Erfahrungen, die mir die ganze achtsame mühsame Arbeit an mir zunichte machten. Und neue Ängste wegen neuer schlechter Erfahrungen hinzukommen. Ich verstehe das irgendwie nicht, dass es passiert. Und vor allem wie man das überwindet. Natürlich geht man ein wenig von einer Erfahrung in eine andere und wird getriggert, sodass man an weitere Schichten kommt. Das ist ja schön und gut. Aber es muss doch irgendwie trotzdem dabei tendenziell gefühlt mehr bergauf gehen als bergab. das tut es sicher aus grosser Perspektive gesehen irgendwie. ...Dass ich mir alles kostbar erarbeitete durch irgendeinen Trigger, den ich nicht angebracht angehen könnte, so dermassen zurückgefallen bin, verstehe ich einfach nicht.

Und zu dieser Art von Angst, die hinzukommt, meine ich die Fragen: Wie schafft man es regelmässig mehr Ängste zu heilen als neu anzusammeln? Oder ändert sich das mit Bewusstheit? ...ich frage mich einfach warum ich so dermassen am eigentlichen vorbeigerannt bin, wenn ich doch bemüht bin mich zu heilen und es sogar grosse schritte von besserung gab. ...

Lieben Gruss!

18. Andreas schrieb am 14.10.2020:

Hallo,
Durch ein Triggererlebnis entsteht keine Angst, da wird sie nur aktiv, aber sie ist schon vorher da, nur eben dir nicht bewusst. Da war sie eben vorher verdrängt, aber schon an dir haftend (zb in deiner Aura oder im Körper)..

Deswegen kann man ja dankbar sein wenn etwas getriggert wird, weil dadurch erkennt man dass da etwas an einem klebt was es aufzulösen gilt (=positive Einstellung). Oder du jammerst und denkst es geht bergab (=negative Einstellung).

lg von Andreas

19. Herbstblatt schrieb am 17.10.2020:

Hallo Andreas,

Achso. So habe ich es irgendwie noch nie gesehen oder nie verstanden oder nie verknüpft. Wenn das wirklich wahr wäre, dann wäre es ja tatsächlich sehr kostbar und dazu sogar eine Bestätigung, dass man im Leben bereit dafür ist es anzusehen.

Zugleich weiss ich auch, dass man sich ja auch nicht durch alles durchzuquaelen braucht, dass es auch den leichten weg gibt, insofern mache ich mir irgendwie Vorwürfe unnötig unbewusst einen viel zu schweren Weg gewählt zu haben. Auf der anderen Seite sagtest du ja irgendwo mal, dass man ja wegen unbewussten Sachen auch unbewusste entscheidungen wählt. Und insofern das ja auch passiert um das unbewusste zu heilen und so.

Hmmm...ich lasse mir das mal weiter durch den Kopf gehen. ich suche echt schon länger nach Antworten. Das bringt mich grad echt weiter. Vielen Dank. :-)

20. Andreas schrieb am 17.10.2020:

Hallo Herbstblatt,
dass man sich ja auch nicht durch alles durchzuquaelen braucht
ja, ob es ein hindurchquälen ist oder ein lustvolles hindurchschreiten ist ist auch von deiner inneren Einstellung abhängig (nicht von äußeren Geschehen).
Dinge die man sich kreiert hat (zb unbewusst zugestimmt hat), da muss man auf jeden Fall hindurch.

lg von Andreas

21. Herbstblatt schrieb am 10.1.2021:

Hallo Andreas,

Danke. Haha, ein lustvolles Hindurchschreiten, das klingt gut. Ja vielleicht sollte ich das Erleben des Hindurchgehens durch Themen mal anschauen. Ich habe es schon länger her gelesen, ich brauche manchmal etwas zum Antworten. Ich lese Sachen gerne oft durch weil man versteht es mit einem Mal oft garnicht. 😊

Lieben Gruss!!! :-)

22. Hanna schrieb am 17.2.2021:

Hallo Andreas,

manchmal wünsche ich mir, dass ich mich nicht so alleine den Ängsten stellen muss. Also dass eine Person da ist, die mich begleitet. Und dann frage ich mich ob ich das vielleicht gar nicht wahrnehmen kann wie viel Hilfe mir schon zuteil wird bzw. wie mir geholfen werden könnte wenn ich es nur zulassen würde. Und gleichzeitig frage ich mich dann auch ob ich anderen Menschen in meiner Umgebung denn eine Hilfe bin. Bin ich verlässlich und wirklich da wenn mich jemand braucht? Oder auch wenn ich mich selber brauche? Ist es so, dass sich vertrakte und belastende Situationen im Außen auflösen wenn ich bereit bin wirklich hinzuschauen, meinen Anteil zu erkennen? Ist der Spuk dann vorbei?
Provoziert mich eine andere Person mit ihrem Verhalten nur deshalb, dass ich etwas daraus lerne? Ich finde diese Dinge so unglaublich anstrengend - das wäre ich so gerne los diese Anstrengung. Das kostet mich viel Kraft und bindet unglaublich viel Energie, finde ich. Zeitweise habe ich mich in solchen Situationen schon gefragt wo ich das selber mache, und dann meine "Schulden" in dem Bereich versucht zu begleichen, ich habe dann umgekehrt bei Menschen wo ich den Eindruck hatte, dass sie ein aufmunterndes Wort benötigen das auch bewusst gemacht, und zumindest hab ich mich selber dann besser gefühlt. Ist das das Geheimnis - einfach mehr Mitgefühl? Aber meine eigenen Ängste lösen sich dadurch vermutlich nicht ganz auf. Oder erlaube ich es mir einfach nicht?
Wenn ich also Kränkungen nicht loslassen kann, quäle ich mich zusätzlich damit. Aber wie ist es dazu gekommen? Habe ich die Kränkung tatsächlich auch ursächlich selbst angestoßen/verursacht?
Die Wunsch-Liste klingt sehr gut - ich glaube das werde ich echt ausprobieren. :-)
Vielleicht wäre es gut, wenn ich da auch ein paar Wünsche für andere mit aufschreibe. Am besten extra oder zusätzlich. Vermutlich wäre es schon wichtig auch zuerst bei mir selber zu bleiben, oder?

Vielen Dank, das ist eine super Seite und Deine Antworten sind echt hilfreich! LG

23. Andreas schrieb am 18.2.2021:

Hallo Hanna,
es genügt wenn du lernst DICH selber zu heilen.
Weil die Fähigkeit andere zu heilen entsteht dann ganz automatisch.
Wenn du es gelernt hast die Anteile aus denen du selber bestehst zu erkennen und zu heilen, dann kannst du dies automatisch auch bei anderen, das ist eigentlich ganz einfach.
Ich finde diese Dinge so unglaublich anstrengend - das wäre ich so gerne los diese Anstrengung.
dann schaue einfach was das für Anteile in dir sind die sich da so sehr sträuben dass es zur Anstrengung zum inneren Kampf kommt, und verändere sie.

lg von Andreas

24. Lulu schrieb am 08.3.2021:

Hallo Andreas, ich wünsche mir ein weiteres Kind. In der letzten Schwangerschaft hatte ich um die 30. Woche einen Knoten in der Brust. Dieser war harmlos, aber seitdem habe ich Panik, dass ich in der Schwangerschaft Brustkrebs bekommen könnte oder mir etwas anderes zustösst. Da ich Ü 40 bin, ist auch die Wahrscheinlichkeit für ein gesundes Kind geringer. Hast du eine Idee, wie ich diese Ängste auflösen und ein gesundes Kind einladen kann? Ich danke dir von Herzen, Lulu

25. Andreas schrieb am 08.3.2021:

Hallo Lulu,
Ein Thema wäre also letztlich Angst vor Schwangerschaft, und Angst vor Mutterschaft. und ja da hast du recht, an diesen Ängsten solltest du arbeiten weil ansonsten nimmst du sie in dein nächsten Leben mit. Vermutlich hat dir deine Seele den Wunsch in dieser chaotischen Zeit ein Kind zu bekommen sowieso nur deswegen eingeflüstert damit du gezwungen bist dich mit diesen Ängsten auseinander zu setzen.
Hinter einem Knoten in der Brust steht ein verhärtetes oder verkapseltes Denken im Zusammenhang mit dem Thema Mutterschaft, das kann zb auch ein Schuldgefühl gegenüber einem Kind sein oder ähnliches. Finde also alle unbefriedeten Themen im Zusammenhang mit Mutterschaft und befriede sie in dir. Eventuell auch aus früheren Leben !

lg von Andreas

26. Lulu schrieb am 09.3.2021:

Danke Andreas. Was genau meinst du mit unbefriedete Themen? Wie finde ich diese Themen, Vor allem Themen aus früheren Leben? Lg Lulu

27. Andreas schrieb am 10.3.2021:

Hallo Lulu,
Unbefriedete Themen sind Ereignisse oder Themen aus deiner Vergangenheit mit denen du noch keinen inneren Frieden gefunden hast (und die darum negative Gefühle wie Angst, Wut, Neid usw, in dir erzeugen wenn du insbesondere unbewusst oder auch bewusst an sie denkst). Besonders unbewusst können solche Themen schnell mal tausend mal am Tag oder öfters getriggert, also erinnert werden.
Über das sich an frühere Leben erinnern, hier mehr.

lg von Andreas

28. Lulu schrieb am 10.3.2021:

Mir ist noch was eingefallen. Die letzte Schwangerschaft war in meiner jetzigen 2.Ehe. Kann es religiöse Muster geben,die in mir wirken? Die katholische Kirche akzeptiert Scheidungen ja nicht wirklich. Demnach sind Kinder aus weiteren Ehen vielleicht auch nicht akzeptiert. Können auch deshalb Ängste entstehen? In der 1. Ehe hatte ich nicht solche Ängste in der Schwangerschaft. Was denkst du darüber? Lg Lulu

29. Andreas schrieb am 10.3.2021:

Hallo Lulu,
ja, es gilt alles zu finden was unfriedlich in dir wirkt..
lg von Andreas


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