Wenn der Mensch schreckhafte Erlebnisse, Schockerlebnisse oder schwer angsteinflößende Ereignisse in seinem Energiesystem gespeichert (also meist verdrängt) hat, dann kann es im Traum, wenn das Unterbewusstsein versucht diese Ereignisse zu verarbeiten zu Atemaussetzern kommen. Das wird dann Schlafapnoe genannt. Der Schock ist dann im Bewusstsein praktisch genau so präsent, wie in echt und deswegen reagiert der Körper dann auch wie in echt, nämlich so wie wir ja auch in einer echten Schrecksituation oft aufhören zu atmen. Eine Schlafapnoe ist quasi eine Mini-Panikattacke im Schlaf weil das damals real Erlebte gerade im Unterbewusstsein aktiv ist (also vielleicht durch die Bearbeitung von etwas ähnlichem was der Betroffene am Tag zuvor erlebt hatte welches also das Alte getriggert hatte). Das Unterbewusstsein bearbeitet bei Schlafapnoe also gerade zb:
Situationen wo der Person der Atem ausgesetzt hat (zb vor Schreck)
Situationen wo der Person vor Schreck das Herz kurz stillstand
wo ihr der Atem stockte
eine erlebte Paniksituation
usw.
Um Schlafapnoe zu heilen gehts also darum mit diesen unerlösten traumatischen Situationen in einen inneren Frieden kommen, damit sie nicht mehr vom Unterbewusstsein im Schlaf bearbeitet werden müssen. Die Heilung der Schlafapnoe besteht also in der Angst Auflösung. Dabei können das natürlich auch Angsterlebnisse aus einem früheren Leben sein, man muss also individuell schauen, was für psychisch nicht Verarbeitetes der Apnoe zu Grunde liegt.
Kommentare und Antworten
1. Silvanaa schrieb am 13.7.2016:
Bezaubernd. Wieder einmal eine weitere für Leute mit so einem Problem. Schön einen Menschen/mann hier gefunden zu haben der die zeit aufbringt und sich vielseitig darum kümmert.
2. poly_zeit schrieb am 20.6.2022: Stop! Hier fehlt was wichtiges! Schlafapnoe ist meist anatonmisch bedingt. Das was im Text beschrieben wurde, nennt sich die Zentrale(Gehirn)Schlafapnoe.
Woran ich allerdings glaube ist: Das aufgrund eines negativen Lebensstiles / negativer Prägung(auch Trauma) von jungen Jahren an die gesamte Anatomie beeinflußt wird. Hauptaugenmerk lege ich insbesondere auf die Gesichtmuskulatur / Kopfmuskulatur. Wer viel Freude sein Leben lang hat, viel lacht hat eine ganz anders "trainierte" Gesichtmuskulatur als jemand der viel Streit, Ärger, Stress, Trauma und Traurigkeit/Depression von Kindestagen an erlebt hat. Ein grinsendes, lachendes Gesicht kann leichter und mehr Luft einatmen als ein fader, angestrengte Gesichtausdruck. Kann jeder selbst testen. Dennoch ist Anatomie ein großer Faktor. Ich z.B. habe eine große Nase und große Nasenlöcher. Allerdings ist der Nasendurchgang am Schädel sehr schmal im Verhältnis, sodass nur ein sehr kleiner Nasen-Tubus(Röhrchen aus Gummi/Kunststoff) durchpasst. Wird in der Notfallmedizin für Beatmung genutzt. Wenn dann noch die Muskulatur nicht so ausgeprägt ist, das die Nasenflügel natürlich nach außen gezogen(geweitet) werden hat man den Jackpot. Nicht genug Luft durch die Nase, selbst im Wachzustand.
Das Thema Schlafapnoe ist bei jedem betroffenem Menschen individuell zu betrachten. Aber definitiv spielt ein negativer psychischer Lebensalltag/Prägung mit in diesen Prozess mit ein.
3. Andreas schrieb am 20.6.2022: Hallo, Wie du schon erkannt hast, die Anatomie ist die Folge der psychischen Verfassung. Das kann ja auch gar nicht anders sein weil es ist ja DEIN Geist der das Wachstum DEINES Körpers steuert.
Wenn dann noch die Muskulatur nicht so ausgeprägt ist, das die Nasenflügel natürlich nach außen gezogen(geweitet) werden
ja, das ist Körpersprachlich immer ein beteiligtes Wutthema, bis hin zu Rage, wenn die Nasenflügel geweitet werden, sozusagen beben. Wenn es also innere Anteile gibt die eine solche Rage nicht erlauben (was ja bei verdrängten Traumata oft geschieht), dann sind sogar die Nasenflügel verengt.
lg von Andreas
4. Andrej schrieb am 15.1.2026: Hallo lieber Andreas,
zunächst einmal möchte ich dir meinen größten Respekt und Dank aussprechen, für das, was du für so viele Wesen hier tust. Deine Seite ist sehr wichtig und ich bin wirklich froh, dass ich mich hier so umfassend informieren kann.
Jetzt zu meinem "Problem": Ich hab seit meiner Kindheit mit temporären Atemnöten zu kämpfen. Mal mehr, mal weniger. Ein Asthmaspray ist gerade wieder in Benutzung, aber nur prophylaktisch, da es mir hilft besser zu Schlafen. Das ist auch das eigentliche Problem. Obwohl ich vor dem Schlafengehen seit längerem immer das Asthmaspray benutze, hilft es mir nicht mehr "wie früher". Sobald ich zu Bett gehe, verstopft meine Nase bzw. sie verengt sich und ich kann dann nicht mehr richtig durch die Nase atmen. Immer häufiger werde ich nachts durch Atemnöte geweckt und oftmals habe ich auch Herzklopfen. Manchmal schrecke ich regelrecht hoch (heute Nacht so geschehen) habe Herzklopfen und schnappe nach Luft. Ärztlich abklären habe ich das schon einige Male, aber an sich waren Herz und Lunge "in Ordnung". Es muss also etwas sein, was tiefer geht und liegt. Bisher konnte ich die Ur-Sache allein nicht ausfindig machen und bereinigen (versuche es schon seit Jahren!). Ich dachte, dass du vielleicht ein paar spontane Ideen hast, was mich (unbewusst) leiden lässt und was ich tun könnte, um dieses Problem endlich zu (er-)lösen.
Beste Grüße aus Stuttgart Andrej
5. Andreas schrieb am 15.1.2026: Hallo Andrej,
Manchmal schrecke ich regelrecht hoch
Ja, du siehst, da gibt es offenbar Schreck/Schock/Angst Ereignisse welche da nachts getriggert werden (zb in Träumen) und die so stark mit Spannungsenergien gefüllt sind dass sie dich sogar aufwachen lassen. Da es sich ja auch um ein Zugehen der Nase handelt, hat es vermutlich mit Menschen zu tun die du "nicht mehr riechen willst", also in deren Gegenwart du dich so sehr verschließen willst (aus unbewusster Angst) dass du sogar deine Nase zumachst um nicht deren Geruch riechen zu müssen. Das können oft Eltern sein vor deren Gewalt man sich noch heute schützen möchte. Aber auch zusätzlich noch andere Ereignisse aus früheren Leben wo man sich ohne Macht gefühlt hat, also fremden Mächten hilflos ausgeliefert. (Mehr zu Nasenthemen siehe auch hier.) Und solche Ereignisse und Situationen gilt es halt zu finden um sie konkret bearbeiten und befrieden zu können.
Wenn du überhaupt nichts findest was du bearbeiten kannst dann kannst du auch allgemein mit einem Meditationssystem beginnen um dadurch einfach mehr inneren Frieden in dir zu erzeugen wodurch ja dann auch viele unbewussten Ängste aufgelöst werden.
lg von Andreas
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