Was bedeutet Tod ?

Am einfachsten kann man verstehen was Tod bedeutet wenn man sich klar macht was der Unterschied zum "lebendig sein" ist, nämlich man hat dann keinen Körper zur Verfügung. Es stirbt ja nur dein Körper, dein Geist bleibt. Das ist so ähnlich wie nachts wenn du schläfst, auch dann schläft ja nur dein Körper der sich erholen muss, aber dein Geist ist trotzdem weiterhin aktiv !

Nun denkst du vielleicht, ja aber wenn ich schlafe, dann ist ja mit meinem Geist auch nicht viel los, außer wenn ich gerade träume. Und das ist aber natürlich nach den Tod etwas anders weil dein Geist gewöhnt sich sehr schnell an andere Wahrnehmungsebenen. Unser Geist ist nachts im Schlaf nur deswegen so inaktiv weil wir unser Leben so sehr an unsere Wahrnehmungen über unsere Körpersinnesorgane ausgerichtet haben. Aber die fallen natürlich nach dem Tod weg und du gewöhnst dich sehr schnell um auf deine verbleibenden Wahrnehmungen. Das sind zum Beispiel alle Wahrnehmungen die direkt zu deinem Geistkörper gehören.

Die Wahrnehmungen über die Körpersinne ergeben dann ja auch keinen Sinn mehr (ganz einfach weil du ja dann keinen Körper mehr hast). Das ist so ähnlich wie beim Autofahren, du steigst in ein Auto (ähnlich wie du in einen Körper inkarnierst) und benutzt die Wahrnehmungen des Autos, also dessen Anzeigeinstrumente, so wie du in einem Körper die Wahrnehmungen des Körpers (zb dessen Gefühle) benutzt um Auto zu fahren, bzw mit einem Körper zu leben.

Beim Tod verlässt du also den Körper, so wie man aus einem Auto aussteigt, und exakt ab diesem Moment macht auch zb die Tachoanzeige im Auto keinen Sinn mehr für dich, das heißt dein Geist wird sich nicht mehr darauf fokussieren und stattdessen werden andere Wahrnehmungen interessant. Gefühle ergeben nur in einem körperlichen Leben einen Sinn so wie die Geschwindigkeitsanzeige nur in einem Auto einen Sinn ergibt. Aus einer höheren Sicht gibt es keinen Unterschied zwischen dem Aussteigen aus einem Auto und dem Aussteigen aus einem Körper, also dem Sterben.

Wo ist die Seele ?

Die Seele ist sowieso ein vollkommen geistiger Anteil. Sie existiert auf einer Ebene die vom Sterbevorgang gar nicht betroffen ist. Da gibt es also keinen Unterschied zu vorher und nachher. Wahrnehmen kann die Seele dieses Aussteigen aus dem Körper aber natürlich trotzdem (außer es geschieht unter extremen Schockzuständen wo alles durcheinander ist, dann kann es vorkommen dass innere Anteile des Menschen das nicht wahrnehmen - dann gibt es Teile die das noch nicht verstanden haben dass man jetzt eigentlich tot ist. Auch das wäre so ähnlich wie wenn jemand aus einem Auto ausgestiegen ist, aber noch iummer glaubt im Auto zu fahren..)

Besteht eine Verbindung zu unserer Welt ?

Alle beiden Ebenen durchdringen sich, weder Zeit noch Raum ist ja etwas reales, echtes, es sind Ebenen die wir uns durch unser Bewusstsein erschaffen um dieses Spiel der Inkarnation spielen zu können, bzw um die Dinge entsprechend unseren Vorstellungen sehen zu können. Solche Verbindungen sind also existent oder ganz leicht herzustellen, allerdings nur entsprechend deinem Bewusstsein, also dem was du glaubst.


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Kommentare

1. Tini schrieb am 15.1.2021:

Hallo Andreas,

sagt man deswegen zum Orgasmus auch "der kleine Tod"?
Weil man als Seele dabei aus seinem Körper heraustritt um sich mit dem kosmischen all-sein verbindet?

Liebsten Dank.

Grüße
Tini

2. Andreas schrieb am 16.1.2021:

Hallo Tini,
das kommt daher weil du beim Orgasmus dein Tagesbewusstsein, deine Egoanteile, deine niederen Anteile loslassen musst, das ist sozusagen wie ein kleiner Tod..

lg von Andreas

3. Marion schrieb am 30.8.2021:

Hallo Andreas,
seit ungefähr zwei Monaten kommt es sehr häufig vor, dass ich in verschieden Orten an Bestattungsunternehmen vorbei fahre. Es ist so auffällig, dass ich die Botschaft gerne verstehen möchte. Ich habe einen sehr intensiven Aufräumprozess in meinem Leben hinter mir und es steht noch ein "Sprung“ ins Ungewisse an. Das Thema Tod begleitet mich seit meiner Kindheit. Was kann ich tun bzw. welche Sichtweise hilft mir weiter? Vielen lieben Dank

4. Andreas schrieb am 31.8.2021:

Hallo Marion,
Eine naheliegendste Botschaft wäre dass es noch etwas wichtiges in deinem Leben gibt was es zu bestatten gilt. Vielleicht war ja die gesamte Aufräumungsarbeit zuvor überhaupt nur die Voraussetzung um das Hauptthema zu finden was es loszulassen gibt.
Was du aber tun kannst um mehr Hinweise zu bekommen um was es geht, du kannst immer wenn es geschieht innerlich schauen was für ein Gedanke kurz zuvor da in dir war bevor du wieder an einem Bestattungsunternehmen vorbei gefahren bist. Also innerlich schauen welche Gedanken das jeweils verursachen.

lg von Andreas

5. Kati schrieb am 02.9.2021:

Hallo Andreas,
Ich kenne noch den Satz aus der Kindheit :Der Verstorbene schaut vom Himmel auf dich herab, du bist nicht allein. Ich hab das als Kind so geglaubt.
Kann die Seele eigentlich sehen ohne Augen und ein Geist denken ohne Gehirn? Werde ich wirklich noch gesehen als menschliche Figur? Ich habe gerade einen Menschen "verloren" und lerne nun,inwieweit ich in Kontakt mit ihm auf anderen Ebenen treten kann.
LG von Kati

6. Andreas schrieb am 02.9.2021:

Hallo Kati,
Sowohl die Augen, als auch das Gehirn sind letztlich sowieso nur eine Art Filtersystem. Selbst wenn man noch lebt kann man sie umgehen. Zb Kinder die mit verbundenen Augen Fahrrad fahren usw..
Der Verstorbene schaut vom Himmel auf dich herab, du bist nicht allein. Ich hab das als Kind so geglaubt.
Ich beführworte das nicht das Kindern einzureden, weil die Wahrheit ist, dass Verstorbene auch im Jenseits weit wichtigeres zu tun haben, nämlich zb sich um die eigene Weiterentwicklung und ihre nächsten Leben zu kümmern.
Für diese Welt bleibt lediglich ihr systemischer Abdruck erhalten, das heißt wenn du dich in deinem Leben vor dem Tod der Eltern/Großeltern von diesen wohlgeschützt gefühlt hattest, dann bleibt dieses Gefühl auch nach deren Tod und hat dadurch eben auch eine entsprechende Wirkung, aber dazu ist es in keinster Weise notwendig dass der Verstorbene sich in echt aus dem Jenseits kümmert (weil es ist dein Denken was entscheidet, nicht deren Denken oder Tun).

lg von Andreas

7. Kati schrieb am 03.9.2021:

Danke für die wohltuende Aufklärung.
Ist es so,dass der Mensch,wenn er im "Jenseits" ist,Erinnerungen an das Vorleben hat?
Ist er damit voll im Frieden?
Oder gibt es auch da sowas wie Depressionen zB.,weil es im Leben noch viel mehr an Gefühlen oder Erlebnissen hätte geben können.
Danke. Wertschätzung folgt.
Kati

8. Andreas schrieb am 03.9.2021:

Hallo Kati,
Ist es so,dass der Mensch,wenn er im "Jenseits" ist,Erinnerungen an das Vorleben hat?
ja, aber nur an wesentliche Dinge. All das Leichtflüchtige ist dann vergangen. Also zb auch genau all jenes mit dem wir uns in diesem Leben so oft ablenken (oder ablenken lassen), all dies ist dann weg.
Ist er damit voll im Frieden?
Nur wenn er vorher bereits damit im Frieden war.
Oder gibt es auch da sowas wie Depressionen
Man nimmt nicht das Gefühl unter Druck zu stehen mit ins Jenseits, sondern sozusagen die Programme die dazu führen dass man unter Druck gerät, also all jene Arten zu Denken die dazu führen dass man Druck auf sich selbst ausübt (zb Programme der Gier usw).
Die Entsprechung zu Depression wäre im Jenseits darum noch am ehesten die Kraft die einen wieder in einen neuen Körper hineinzieht. Weil diese Kraft wird von den alten Absichten (auch des Gewissens, bis hin zu Gier dieses oder jenes noch erleben zu wollen) genährt.

lg von Andreas

9. Martin schrieb am 04.9.2021:

Lieber Andreas,

Ich bin nicht sicher, ob ich was richtig verstanden habe.
Wenn zwei Menschen durch starke Gefühle (z.B. innige Liebe, Wut, Hass etc.) verbunden sind, dann wirkt sich das ja auch auf das nächste Leben aus.

Wenn jetzt z.B. Sohn seinem Vater posthum verzeiht/ Situation gefühlsmäßig bereinigt, dann müsste sich das ja entsprechend auf die Folgeinkarnation des Vaters (energetisch?) auswirken. z.B. in Form einer inneren Erleichterung.

Das würde andererseits dem "Hinterbliebenen" viel Macht geben über den "Verstorbenen" geben.

Danke

10. Andreas schrieb am 04.9.2021:

Hallo Martin,
Wenn jetzt z.B. Sohn seinem Vater posthum verzeiht/ Situation gefühlsmäßig bereinigt, dann müsste sich das ja entsprechend auf die Folgeinkarnation des Vaters (energetisch?) auswirken. z.B. in Form einer inneren Erleichterung.
Die Erleichterung findet im Leben des Sohnes statt. Für den Vater (ob tot oder noch im Diesseits ist dafür egal), ergeben sich zwei Varianten:
  1. Er kann für sich die entsprechende Wut auch aufgelöst haben -> dann hat er auch die Erleichterung.
  2. Oder er hat die entsprechende Wut in sich noch nicht bearbeitet/aufgelöst -> dann kann er diese Wut lediglich nicht mehr auf den Sohn projizieren weil da ja keine Resonanzandockung mehr möglich ist. Er wird sich dann jemand anderes für seine Projektionen suchen.
lg von Andreas


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